
Neuer digitaler EU-Führerschein „wird persönliche Freiheiten einschränken“
„Ein digitaler EU-Führerschein ist auf dem Weg!“, verkündete die Europäische Kommission – doch Experten warnen, dass nationale Unterschiede bei den Führerscheinvorschriften für Verwirrung sorgen würden.
Darüber hinaus argumentierten Datenschützer nach der Ankündigung der Europäischen Kommission vom 25. März, dass der Vorschlag die persönlichen Freiheiten einschränken könnte. „Die EU wird die erste Wirtschaftsregion sein, die über einen digitalen Führerschein verfügt, der grenzüberschreitend funktioniert“, erklärte die Europäische Kommission, nachdem sich das Europäische Parlament und der Europäische Rat auf den Vorschlag geeinigt hatten.
„Die EU-Führerscheinvorschriften schalten einen Gang höher!‘, fügte sie hinzu.
A digital EU driving licence is on its way!
The EU will be the first economy to have a digital driving licence that works across borders.
🚦 We welcome the green light of the European Parliament and the Council to modernise EU driving licence rules, including ↓
— European Commission (@EU_Commission) March 25, 2025
Andere waren nicht überzeugt. ‚Nein. Europa setzt auf eine digitale Identität, die in ganz Europa erforderlich sein wird. Es geht um Kontrolle‘, widersprach der schwedische Anwalt Mats Nilsson am selben Tag in X.
Es sei jedoch ein „wichtiger Meilenstein für die digitale Geldbörse“, sagte Ronny Khan, leitender Berater der norwegischen Digitalisierungsagentur, der zuvor bei der Europäischen Kommission im Bereich digitale Identität tätig war.
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
Tauchlizenzen würden schließlich viel häufiger verwendet als nur für das Führen eines Autos, betonte er.
Andrew Tobin, ein in Großbritannien ansässiger Spezialist für digitale Identität, sagte, dass sie „etwa 90 Prozent der Identitätsprüfungsanforderungen einer durchschnittlichen Person abdecken können, obwohl es sich nicht um speziell ‚offizielle‘ Identitätsdokumente handelt“.
Mit der neuen Richtlinie würden digitale EU-Führerscheine eingeführt, die „über Mobiltelefone oder andere digitale Geräte abgerufen und in der gesamten EU verwendet werden können“, erklärte die Europäische Kommission.
Dennoch warnte die ehemalige Mitarbeiterin des Europäischen Parlaments, Stefana Di Battista, dass „Fragen des Datenschutzes und der Cybersicherheit“ im Zusammenhang mit der erweiterten digitalen Identitätsmappe „potenzielle Nachteile für EU-Bürger“ mit sich bringen könnten. Darüber hinaus könnten nationale Unterschiede bei der Anwendung medizinischer oder Bewährungsregeln „für Verwirrung sorgen“, fügte sie hinzu.
Die Generaldirektion Mobilität und Verkehr der EU-Kommission behauptete am 26. März, dass die neuen Vorschriften „die Verkehrssicherheit verbessern und die Freizügigkeit in der EU erleichtern“ würden.
Der ehemalige Berater des Europäischen Parlaments, Gary Cartwright, reagierte auf die digitalen Führerscheine: „Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie das die Straßen sicherer machen soll.“
Im Jahr 2006 führte die EU einen einheitlichen europäischen Führerschein im Kreditkartenformat ein, der die damals 110 verschiedenen Modelle in der gesamten EU und im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) ersetzen sollte. Auf nationaler Ebene war Norwegen das erste EU- oder EWR-Land, das landesweit eine mobile Version seines Führerscheins einführte. Mehrere andere Länder folgten diesem Beispiel, darunter Dänemark, Spanien und Deutschland, obwohl diese digitalen Führerscheine außerhalb der ausstellenden Länder nicht gültig waren.
Die Ziele der neuen Richtlinie gehen jedoch über digitale Führerscheine hinaus und umfassen neue EU-weite Vorschriften für den Straßenverkehr – ein Bereich, der bisher weitgehend in die Zuständigkeit der Mitgliedstaaten fiel. Neben einem neuen, EU-weiten begleiteten Fahrprogramm für 17-Jährige, die das Fahren lernen, würde die Richtlinie eine EU-weite Probezeit für Fahranfänger einführen.
Außerdem würde sie eine neue Anforderung für Fahrschüler in ihren theoretischen und praktischen Prüfungen einführen, die ihr Bewusstsein für „Fußgänger, Radfahrer, Rollerfahrer und andere Nutzer der Mikromobilität“ unter Beweis stellen müssen. Das Ziel der Europäischen Kommission bestand darin, dass bis 2028 jeder in der EU ausgestellte Führerschein standardmäßig digital verfügbar sein sollte.
Am 5. Februar erklärte der irische Verkehrsminister Darragh O’Brien vor dem Dáil, dem irischen Parlament, dass der „EU-weite digitale Führerschein [bei seiner Einführung] voraussichtlich zum Standardführerschein werden [wird]“.
Das Europäische Parlament und der Europäische Rat würden nun die neue Richtlinie verabschieden, die die Mitgliedstaaten dann innerhalb von vier Jahren in ihre nationalen Rechtsvorschriften aufnehmen müssten.
The EU is bringing in Digital Identity Wallets across all member states.
They will act as:
– ID
– Mobile driving licence
– Electronic payment system
– Key document storage (education credentials, travel documents etc.)
– Proof of professional affiliations
– Mobile EHIC
and more. pic.twitter.com/8cYD4J3nCB— Edwin Hayward (@edwinhayward) July 8, 2024
Der britische Politikkommentator Edwin Hayward sagte, dass die neuen digitalen Identitätsmappen der EU auch „als Ausweis, mobiler Führerschein, elektronisches Zahlungssystem, Speicher für wichtige Dokumente [Bildungsnachweise, Reisedokumente usw.], Nachweis beruflicher Zugehörigkeiten, mobile europäische Krankenversicherungskarte und mehr“ dienen würden.
Die Europäische Kommission hat vorgeschrieben, dass jeder EU-Mitgliedstaat seinen Bürgern bis Ende 2026 Zugang zu digitalen Identitätsmappen gewähren muss.
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Zumindest für all jene, die noch den alten rosafarbenen Schein besitzen, die ist noch bis 19. 01. 2033 gültig, fast hätte ich schon einen digitalen geholt, aber hier (1) steht es genau, was Sache ist …
1) oesterreich.gv.at/themen/persoenliche_dokumente_und_bestaetigungen/fuehrerschein/3/Seite.040250.html#AllgemeineInformationen
Naja, wie toll das alles funktioniert, konnte ich vor 2 Jahren in Portugal erleben. Da ich dort meinen Wohnsitz habe, wollte ich online einen Termin bei der Kfz-Zulassungsstelle machen. Dazu sollten die Führerscheindaten eingegeben werden. Das System blockierte aber -warum?
Wie ein Vergleich mit der Führerscheinkarte meines portugiesischen Bekannten ergab, stimmte die Datenstruktur der Führerscheinnummer des deutschen mit der portugiesischen des „einheitlichen EU-Führerscheins“ nicht überein. Und da gäbe es noch mehr Dinge, die zur Erleichterung der Freizügigkeit in der EU vereinheitlicht werden könnten.
Da ist doch aus der „driver’s licencse“ (Führerschein) glatt eine „diver’s license“ (Tauchlizenz) geworden. Die außerdem „viel häufiger verwendet wird als nur für das Führen eines Autos“ (nämlich für das Führen eines Unterseebootes?)
Wenn für die Übersetzung die künstliche Intelligenz, welche unser aller Zukunft beherrschen soll, bemüht wurde, dann: Gute Nacht.
Zum Thema öffentliche Verwaltung mit AI werdet ihr bei David Corbett geholfen, Thema Algocracy.
Darum schmeißt Musk all die Leute raus. In Kanada folgt gerade ein nie gewählter ultra- Bankster auf Trudeau und wenn ich mich recht entsinne, hat Musk in Kanada angefangen mit Inkasso, na, das läßt sich doch wunderbar kombinieren mit AI & öffentlicher Verwaltung. Für die Freigesetzten hat Kanada auch schon ein Auffang- Modell: Die staatliche Suizidhilfe.
Aber China spuckt gerade den US AI Spekulanten in die Suppe, da werdet ihr von Carl Zha geholfen
Und vor allem kann man von China lernen, daß nicht die Technik zu tadeln ist, sondern daß es dieselbe Technik ist, die man sehr zum Schaden der Menschen einsetzen kann, wie von den Kolonialmächten, aber auch sehr zum Wohle der Menschen.
Im Handelsrecht gibt es nur freiwillige Verträge! Wer noch nicht kapiert hat, dass jedwedes Hoheitsrecht seit 1990 nicht mehr gilt, sollte bald mal umdenken lernen oder sich halt in der selbstgewählten freiwilligen Sklaverei durch die EU einrichten…
Die Brüsselisen und andere Politijer sollen sich bitte auch einem Test unterziehen – IQ > 120, mind. 10 Jahre Berufspraxis in der Privatwirtschaft, keine Verbindungen zu Großkapital und Geheim- und sonstigen Bünden à la WHO, Big Pharma, WEF, Gäts, Sxrosch usw.
Sohin flögen sich sofort alle raus, denn keiner von diesen ausrangierten Lokalpolitikern erfüllt diese Voraussetzungen. Ach-ja, da die meisten von ihnen sowieso zu doof für einen Führerschein sind und daher einen Chauffeur brauchen, soll auch der Führerschein eine Voraussetzung für diese Posten sein.
Ich habe kein Smatphone und ich will auch keins und das nicht nur wegen Rebell sein oder so, ich will auch wirklich keins. Mich haben diese ganzen Handys und Smartphones usw. noch nie interessiert. Ich mag diese Dinge nicht, noch nie. Selbst als meine ganzen Schulkumpels irgendwann in den 90ern mit ihren Handys ankamen, war mir damals schon klar, dass ich so ein Ding nicht haben will.
Ich hatte auch bis 2007 keins, bis meine Partnerin damals mir ihr Altes gab und sagte, damit ich dich mal erreichen kann.
Das Ding habe ich immernoch und es liegt zu 99,9% ausgeschalten hier daheim rum und ich hatte nie ein anderes. habe nur den Akku mal ersetzt vor ach keine Ahnung mehr..
Ich weigere mich so ein blödes Ding mit mir rumzutragen und werde mir keines holen.
Mein Führerschein ist aus Papier und der ist gut und unbegrenzt gültig. Steht drauf ganz hinten irgendwo in den Infos da.
Selbst wenn man mir eine dieser Wanzen kostenfrei geben wird, werde ich es nicht mit mir rumtragen… ich will mich damit nicht belasten und brauche es nicht.
Recht auf Analoges Leben!
Alleine schon das man dies fordern muss, zeigt das etwas nicht stimmt.
Wird Zeit das GG zu erweitern und Bargeld, analoges Leben als Pflicht zu Erhaltung macht usw.
Wird in Ö bald nicht mehr möglich sein ohne zu verhungern oder so isoliert zu sein, dass man nicht Vernünftiges mehr machen kann. Bald vielleicht nicht einmal mehr einkaufen… es wird minutiös vorbereitet und die Dummköpfe machen freiwillig mit, weil es so „cool“ ist – Kinder sowieso. Sind wir ehrlich: Wer noch am meisten Selbstbewusstsein zeigt, sind unsere „Gäste“ aus muslimischen Ländern (siehe Ramadan). Was die nicht wollen, TUN sie auch nicht. Wir sind dafür zu dämlich, geben brav überall nach und buckeln und gehorchen.
Babler versprach ein „Recht auf analoges Leben“ – hat er jetzt komplett vergessen. Zu viel anderes zu tun…
Da hilft nur Wasser- und Nahrungsmittelautarkie durch Selbstanbau alter Sorten ;-)
Damit wird hinterrücks eine Smartphonepflicht eingeführt.
Super! Dann bekomme ich ja auch eines! Wenn jeder illegal eingereister Erdenbürger eines haben kann, wird es ja kein Problem für einen Staat sein zur Dauerüberwachung seinen Staatsbürgern ein tolles, neues, exklusives Modell gratis zur Verfügung zu stellen. ;-)
Modell Halskrause mit Elektroschock schwebt dem einem oder anderen EU-Politiker sicher schon vor! ;-)
Tja, das Problem ist, dass für dieses Touchdreck-Gerät €700,- pro Jahr berechnet werden wird, wie heute für eine läppische Bankkarte schon €10,- oder auch deutlich mehr…