Daten vom US CDC zeigen Geimpfte um 25% häufiger infiziert als Ungeimpfte

23. November 2022von 2,9 Minuten Lesezeit

Die USA und die EU haben hunderte Millionen der neuen bivalenten mRNA-Impfstoffe gekauft. Das Interesse daran hält sich aber immer mehr in Grenzen. Deshalb rühren Politik und ihre „Experten“ mit viel Steuergeld die Werbetrommel. So auch die US-Gesundheitsbehörde CDC mit einer Studie, wie nützlich die bivalenten Booster gegenüber den alten monovalenten doch seien.

Gesammelt wurden Daten von 360.626 mit PCR getesteten Personen bei der Handelskette Walgreens. Die CDC kommt zum Schluss, dass die neuen bivalenten Präparate einen realen aber minimalen Vorteil gegenüber den ursprünglichen bieten.

Allerdings – und das hat Dr. Meryl Nass aus den Daten errechnet – im Vergleich zu den Ungeimpften haben Geimpfte um 25% wahrscheinlicher ein positives Testergebnis. Unter den Getesteten waren 100.884 oder 28,0% Ungeimpfte und 72% hatten zumindest 2 Dosen gespritzt bekommen. In den Daten fand sich keine Kategorie von getesteten Personen, die nach der ersten Dosis aufgehört hatten.

In der geimpften Gruppe hatten 35,7% ein positives Testergebnis, bei der ungeimpften jedoch nur 28,6%.

Unter Verwendung dieses CDC-Datensatzes war es in der Gruppe der Geimpften (alle Geimpften zusammengenommen, unabhängig davon, wie viele Spritzen sie erhalten hatten) um 25 % wahrscheinlicher, einen positiven Test zu haben als in der Gruppe der Ungeimpften.

Die Auswertung der CDC versucht mit viel Geschwurbel einen positiven Eindruck zu erzeugen. So heißt es in der Zusammenfassung: „Aufgrund der nachlassenden Immunität bei monovalenten Dosen nahm der Nutzen der bivalenten Auffrischungsimpfung mit der Zeit seit der letzten monovalenten Impfstoffdosis zu.“

Und es geht eher vage weiter im Abschnitt Diskussion: „Immunogenitätsstudien nach der Zulassung haben ähnliche neutralisierende Antikörpertiter gegen BA.4/BA.5 gezeigt, nachdem entweder ein monovalenter oder ein BA.4/BA.5 enthaltender bivalenter Impfstoff als vierte Dosis verabreicht wurde (5,6); Immunogenitätsstudien sind jedoch im Allgemeinen nicht darauf ausgelegt, die klinischen Auswirkungen zu messen. Die Ergebnisse dieser realen VE-Studie deuten darauf hin, dass die in den Vereinigten Staaten zugelassenen bivalenten Formulierungen zusätzlichen Schutz bieten, wenn sie Personen verabreicht werden, die zuvor 2, 3 oder 4 Dosen monovalenter mRNA-Impfstoffe erhalten haben.“

Wieder wird mit „Antikörpertiter“ argumentiert, ohne jedoch die Subtypen der Antikörper gemessen zu haben. Wir wissen aus anderen Studien, dass der Antikörper-Subtyp IgG4 ab der dritten Dosis in gleicher Menge vorhanden ist wie der schützende Subtyp IgG1. Leider hat der Subtyp 4 aber infektionsverstärkende Wirkungen und er regelt das Immunsystem herunter. Dazu gibt es noch eine Reihe von IgG4-verursachten Erkrankungen.

Selbst ein Artikel in der Washington Post kommentiert den CDC Aufsatz sehr zurückhaltend. Und das obwohl das Blatt Jeff Bezos gehört, der als Gründer und CEO von Amazon einer der Hauptprofiteure der Corona Pandemie war und ist. Es wird bestätigt, dass die USA 171 Millionen Dosen von Pfizer und Moderna um 5 Milliarden Dollar erworben haben, bisher aber 11% der Bevölkerung über 5 Jahren sich einen bivalenten Booster haben spritzen lassen.

Es wird eine klinische Epidemiologin zitiert, die erklärt, dass es „einen echten, aber sehr bescheidenen Nutzen des bivalenten Impfstoffs für Menschen gibt, die bereits geimpft wurden, gesund sind und sich impfen lassen“.

Aber sie und andere bezeichneten die Studie als „wenig überzeugend“, da sie keine Antworten auf zentrale Fragen liefert, wie die Fähigkeit der neuen Booster, vor schweren Erkrankungen zu schützen. Verständlich, denn diese Antworten fallen nicht eben positiv aus, wie der Vergleich mit Ungeimpften zeigt.


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4 Kommentare

  1. Germann 24. November 2022 at 9:51Antworten

    Da ist was dran, denn alle die ich kenne sind trotz Impfung mehrmals mit Corona infiziert worden. Leider haben es einige nicht überlebt nach der dritten Infektion und trotz Impfung.
    Während die anderen alle nichts hatten ohne Impfung. Das gilt für mein Umfeld und kenne nicht die anderen die evtl. Glück hatten.

  2. Wolfgang Mayer 23. November 2022 at 13:05Antworten

    Kann es sein, dass der PCR-Test immer noch als Nachweis für eine Corona-Sars-Cov2- Infektion als Fundament einer Studie verwendet wird? Dann ist die gesamte Studie für die Katz. Ein PCR-Test hat keine Relevanz. Und alle Studien, die auf so einen PCR-Test aufbauen, haben keine Aussage, egal was da rauskommt!

  3. Isidor 23. November 2022 at 11:17Antworten

    Soll jeder sich spritzen lassen mit diesem Zeugs wie er will. Den Schaden muss sowieso jeder persönlich ausbaden und ertragen. Von der Politik erwartet euch diesbezüglich aber keine Hilfe, denn die denken nur an den eigenen Vorteil! Für mich ist klar: gespritzt wird nur beim Vögeln;-)
    (ganz ohne Nebenwirkung)
    LG

  4. anamcara 23. November 2022 at 10:05Antworten

    „Daten vom US CDC zeigen Geimpfte um 25% häufiger infiziert als Ungeimpfte“

    Auch das Risiko der Geimpften nach Reinfektion zu sterben ist grösser als das der Ungeimpften.
    Wobei man sich immer vor Augen halten muss, dass die absoluten Zahlen sehr klein sind.

    -Aus dem Artikel von corodok- „Ungeimpfte haben bei Reinfektion ein um 67% (gegenüber keiner 2. Infektion) erhöhtes Risiko zu sterben, Geimpfte aber um 97%.“

    -„Kekulé: »Das ist echt Mist für alle, mich eingeschlossen, die der Meinung sind, dass die Impfung wichtig ist.« wurde hier über die Studie
    „Acute and postacute sequelae associated with SARS-CoV 2 reinfection“ berichtet, die am 10.11.22 auf nature.com veröffentlicht wurde.

    Ein Tweet von @olafgerber vom 21.11.22 zeigt, daß ich dabei eine wichtige Tabelle übersehen habe, die im Artikel nicht gezeigt wird, aber in den Supplementary Data 1 vorkommt. „

    Sie verweist nicht nur auf die beobachtete Wirkungslosigkeit der „Impfungen“, sondern auf das im Titel genannte erhöhte Risiko.“

    -Ausserdem: Die Spike-spezifische T-Zell-Reaktionen nach verschiedenen COVID-19-Impfschemata werden durch Auffrischungsimpfungen nicht weiter verstärkt”

    Das geht u.a. aus der Analyse „Immunsystem funktioniert wie erwartet – Stoppt den Booster!“ von Dr Pietro Venazza bei corona-elephant hervor.

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