Jeden Montag Zehntausende auf Deutschlands Straßen

11. Oktober 2022von 2,8 Minuten Lesezeit

Jeden Montag gehen Zehntausende Bürger in Deutschland auf die Straße. In Ostdeutschland steigt die Wut gegen die Politik der Ampelregierung immer mehr. 

Zehntausende Bürger gehen jeden Montag in Deutschland auf die Straße. Während sich die „Spaziergänge“ im Winter auf ganz Deutschland erstreckt haben, sind sie jetzt vor allem auf Ostdeutschland konzentriert. Dort nehmen sie allerdings schon jetzt teilweise die Größe der Corona-Proteste an.

Ostdeutschland brodelt

So werden die Protestzüge in Leipzig, Chemnitz, Dresden, Rostock, Schwerin und Bautzen vom gestrigen Montag jeweils auf mehrere Tausend Teilnehmer geschätzt. In Schwerin etwa bis zu 5.000 Teilnehmer, in Leipzig bis zu 3.000. Doch auch abseits der ostdeutschen Großstädte kommt es zu lauten Protesten.

Hier sieht man den Demozug in Halberstadt, eine 40.000 Einwohnerstadt in Sachsen-Anhalt.

Die Forderungen sind seit Wochen klar und deutlich: „Nord Stream 2 öffnen“, „Frieden mit Russland“ und (selbstverständlich) auch der Rücktritt der Regierung. Ein Insider der ostdeutschen Proteste sagt zu TKP, dass der Unmut der Leute enorm hoch sei. Sogar überzeugte Nationalisten würden mittlerweile laut über „Sezession“ sprechen. Dann wäre der Osten „morgen raus aus der NATO“, so die Hoffnung der außerparlamentarischen Opposition des Ostens. Dazu passt auch das Banner, das der Leipziger Zug am gestrigen Montag ganze vorne getragen hat. „Für diese Scheiße waren wir 89 nicht auf der Straße“, war dort zu lesen.

Konzept Montagsspaziergänge

Über die „Wessis“ ist man im Osten enttäuscht, denn diese seien „zu blöd“. In Frankfurt am Main, Banker-Stadt der EZB, demonstrierten am Samstag Bauern gegen die hohen Energiepreise sowie den Kriegskurs. In der Stadt schafft man noch jeden Samstag mehrere Hundert Teilnehmer. Vereinzelt sind noch Montagsspaziergänge auch in Westdeutschland zu finden, die Dynamik und die Größe sind aber mit dem Osten nicht zu vergleichen.

Medial versucht man die Proteste im Osten zu verschweigen, was relativ erfolgreich gelingt. Politisch versucht man sie zu kanalisieren. Der Versuch der Links-Partei, dies zu unternehmen, ist allerdings grandios gescheitert.

Ähnlich wie in Westdeutschland ist auch die Mobilisierung Österreich in den letzten Wochen ziemlich ins Stocken geraten. Vom „heißen Herbst“ ist de facto noch wenig zu spüren. Das liegt möglicherweise auch daran, dass sich viele weiterhin auf Gruppen verlassen, die eine zentrale Großdemonstration in Wien organisieren sollen. In Deutschland, wo im letzten Winter solche Protestzüge von staatlicher Seite bereits unterbunden wurden, musste sich die Bevölkerung dezentral und selbstständig organisieren: Man traf sich kurzerhand am Montagabend, meist um 18 Uhr vor dem Bezirks- oder Gemeindeamt.

Diese Demonstrationen haben sich dabei als äußerst effektiv erwiesen. Auch weil die Polizei die Kräfte nicht bündeln konnte, da es zu Hunderten Demozügen im Land gekommen war. Seitdem Corona nur noch Nebenthema ist und US-Stellvertreterkrieg und Energiekrise die zentralen Brennherde sind, konzentrieren sich die Proteste aber auf Ostdeutschland. Allerdings hat sich die grundlegende Strategie der Montagsspaziergänge kaum geändert. Man trifft sich und geht eine Stunde durch die Stadt.

Im Winter waren die Demos nicht angemeldet, das hat sich nun wieder geändert, weshalb auch wieder Standkundgebungen zu sehen sind. Österreich hat etwas ähnliches bisher noch nicht umgesetzt.

Bild Nicole Schmidt

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Bemerkungen zur Maskenpflicht

24 Kommentare

  1. Cassimir 14. Oktober 2022 at 19:27Antworten

    Ach schön. Ein Bild der gotschen Wasserkunst samt Schloss Friedenstein.
    So, jetzt habe ich nichts zum Thema beigetragen und wollt’s trotzdem erwähnen :-)

  2. Eva 11. Oktober 2022 at 17:55Antworten

    In einer Sache muss ich wiedersprechen: Bei uns in Sachsen werden die Demos medial NICHT verschwiegen. Der MDR (Mitteldt. Rundfunk) berichtet jeden Montag und Dienstag von den Demos und zwar in den TV- und Radionachrichten, in den Ländermagazinen (z. B. Sachsenspiegel) und auf seiner Webseite (mdr.de). https://www.mdr.de/nachrichten/buendelgruppe-proteste-energie-russland-politik-102.html
    Hinzufügen möchte ich noch, dass der MDR der erste der öff. rechtl. Sender war, der 2021 (ca. ab Herbst) kritisch über die mRNA-Impfung, die gefährlichen Nebenwirkungen und über die Impfopfer berichtete.

    • Hannibal Murkle 11. Oktober 2022 at 23:52Antworten

      MDR ist sowieso oft kritisch – zum Beispiel das Verhalten der im Westen grorifizierten Ukrainer bei den Tafeln:

      https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/mitte-thueringen/weimar/tafel-fluechtlinge-ukraine-100.html

      „… Steffi wurde sogar einmal mit einem Salatkopf beworfen, der ein wenig welk war. „Wir werden hier fast täglich angepöbelt, weil jemandem irgendetwas nicht passt“, erzählt sie. „Das haben wir bei den Syrern nie erlebt.“ Und auch mit dem Angebot, das sie hier vorfinden, sind viele der ukrainischen Flüchtlinge unzufrieden …“

      Darauf wurde die Wunschliste einer Ukrainerin abfotografiert – Garnelen und Kaviar.

      „… Für Unmut bei Stammkunden und Mitarbeitern sorgt auch, dass der Parkplatz des Sozialkontors neuerdings ganz anders aussieht. Eine Mitarbeiterin erzählt: „Manchmal kommt man kaum noch durch. Große, teure Autos sind dabei und alle haben ukrainische Nummernschilder. Man muss doch nicht mit dem SUV zur Tafel fahren!“ …“

      Währenddessen müssen durch Teuerungen immer mehr Leute zu den Tafeln gehen, auch Berufstäfige – immer mehr werden abgewiesen:

      https://www.xing.com/communities/posts/lage-ist-extrem-angespannt-zwei-millionen-menschen-gehen-zur-tafel-1024880434

    • Roswitha Ripke 12. Oktober 2022 at 12:07Antworten

      Die Demos zu verschweigen hätte auch keinen Sinn. Die Menschen sehen doch was auf den Straßen los ist.

  3. Sepsis 11. Oktober 2022 at 16:40Antworten

    Bei uns hier in einer südbrandenburgischen Kleinstadt mit ca.12000 Einwohner laufen seit Corona durchgehend jeden Montag 100 bis 500 Leute (500 in der Zeit letzten Winter). Unser Bürgermeister (parteilos, also „ungebunden“) unterstützt es ,läuft auch öfter mal mit und wenn Mikro/Anlage aufgebaut ist redet er auch ein paar sinnvolle Worte. Stress mit der Polizei gab es bisher kaum, eher gutes Miteinander mit unseren Dorfcops hier…nur einmal, als vom Land die berittene Polizei angekarrt wurde und die ihre Show abliefern mussten (ein Clip davon hat auch ein wenig Aufmerksamkeit erregt, wo ein Polizist eine Frau in Richtung der Pferde schubste und das Pferd beim ausweichen ihren Kopf mit den Hufen nur um ein paar cm verfehlte…). Dadurch das es nicht angemeldet war ,waren da aber auch selten mehr als 2 Polizeiwagen die den Verkehr regelten. Manchmal am Anfang auch gar keine.

    Im Osten ist noch ein wenig mehr menschliche Nähe untereinander (ok in Östereich hab ich davon auch noch etwas gespürt,ich war ein Jahr nähe Innsbruck arbeiten),im Westen kämpft (in Bezug auf Corona) eigentlich jeder nur noch für sich. Die gesellschaftlichen Voraussetzungen um in größerer Zahl zusammen zu kommen wurde den Leuten völlig aberzogen. Wenn kein Flyer gedruckt, kein Veranstalter (der rechtlich Verantwortliche) und kein Verantstaltungsort (Ziel der Sicherheitskräfte…es muss ja vorher logistisch alles geplant werden) benannt wurde ,passiert da nix und die Leute kriegen es auch nicht wirklich gebacken.

  4. Hannibal Murkle 11. Oktober 2022 at 15:31Antworten

    Thomas Röper schreibt heute im Anti-Spiegel über Spekulationen, Russland ohne Putin könne dem Westen wohlgesonnen werden, wo wahrscheinlicher ein Hardliner als Nachfolger käme. Aus dem Artikel:

    „… Politiker, die nun fordern, nicht mehr mit Putin zu verhandeln und auf einen Machtwechsel in Russland setzen, sind für die wahren Entscheider der westlichen Politik sehr nützliche Idioten, die ihre Forderungen nur aus Unkenntnis stellen, weil sie die Lage in Russland gar nicht kennen, sondern selbst der westlichen Propaganda zum Opfer gefallen sind, die behauptet, die Russen würden sich nach einer Demokratie nach westlichem Vorbild sehnen. …“

    Wenn man es nüchtern betrachtet – sogar im Westen sind immer mehr Leute von der real existierenden „Demokratie“ enttäuscht, was zahlreiche Umfragen belegen. Oder auch Berichte über Proteste wie dieser. Falls unter den „Eliten“ irgend jemand noch mit der Demokratie ernst meint – es wäre höchste Zeit für westliche Variante von Glasnost und Perestrojka.

  5. Charly1 11. Oktober 2022 at 13:51Antworten

    Das gehört zur Freizeitgestaltung…..danach gehen wir einen saufen!!!

  6. Glass Steagall Act 11. Oktober 2022 at 13:34Antworten

    Ein paar Strom- oder Gasabschaltungen werden Wunder auf die Zahl der Demonstranten wirken!

    Während die Menschen im Osten Deutschlands noch sehr gut die DDR-Diktatur im Hinterkopf haben, wurden Probleme im Westen Deutschlands immer mit Geld und Luxus zugeschüttet. Das ist nun auch hier vorbei. Aussitzen wird nicht mehr helfen. Das wird man auch hier bald feststellen.

    Die österreichische Mentalität kenne ich nicht, das überlasse ich den Kommentatoren aus Österreich, aber sie wird ähnlich der westdeutschen sein.

    Die Energiepreise sind wahrscheinlich noch nicht hoch genug, damit meine westdeutschen Kollegen mal aufwachen. Und wie gesagt, ein paar Abschaltungen von Energie werden Wunder bewirken, damit auch der Westen mal seinen Arsch hoch kriegt!

    • Charly1 11. Oktober 2022 at 14:37Antworten

      Eine Revolte der Bevölkerung mit dem Sturz der Regierung wie es in Rumänien
      erfolgte, wird es in Deutschland nicht geben.
      Da muss erst das Militär und Polizei die Seiten wechseln was nicht passieren
      wird.
      Die Herrschenden Mächte haben Vorbereitungen getroffen so etwas schon im
      Keim zu ersticken.
      Die Aufrüstung gegen die Bevölkerung ist beinahe abgeschlossen, finanziert
      durch die Finanz-Elite.

  7. Archi.medes 11. Oktober 2022 at 13:11Antworten

    Eigentlich wäre es so einfach: All die unsinnigen und depperten sogenannten „Maßnahmen“ ignorieren! Wenn genug Kluge und Mutige nicht so mitmachen würden wie aktuell der gehirngewaschene verängstigte Großteil der Menschen, also weg mit den wirkungslosen und schädlichen Affen-Staub-Masken, nicht Gen-Spritzen lassen, nicht mehr „Testen“, und wie früher bei Symptomen zuhause bleiben, fertig! Was wollen die irrsinnigen Tyrannen dann tun? Erpressung und Drohung führt zu berechtigtem Widerstand. Hoffentlich reißt den Bürgern jetzt endlich der Geduldsfaden!

    Also nach Karl Valentin: Nicht mal ignorieren, den Schwachsinn! Immerhin ein Beginn: Im Münchner Nahverkehr etwa die Hälfte mit Maulkorb auf Halbmast (Nase frei), einige Mutige sogar ganz ohne!

    Fakten gegen die Lügen der Propagandamedien z.B.: „t1p.
    de/zz9s“

    Die dramatischen Auswirkungen der Spritzen auf die Sterbefallzahlen sieht man klar an den amtlichen Destatis-Zahlen: „corona-blog.
    net/2022/08/03/sterbefallhaeufungen-bei-jeder-der-zeitversetzten-spitzen-der-impfaktivitaet-in-
    allen-sechs-altersgruppen/“

    • Taktgefühl 11. Oktober 2022 at 20:06Antworten

      Im Nahverkehr fängt alles an. Man tut so, als merkt man das nicht, und fährt ohne Maske mit. Fehler 1: Betroffen am Handy herumspielen.
      Vom Nahverkehr weitet man die Strecke aus, bis man schließlich in einer anderen Stadt ist und gar keine Maske auf hatte.
      Manchmal kommt es zu Scharmützeln, man muß sich mit den typischen Argumenten beschäftigen und schnell reagieren können. Leider bin ich darin kein Meister. Mir fällt das beste Argument immer erst eine Stunde später ein.
      Ich will von Ihnen nicht angesteckt werden. Setzen Sie bitte die Maske auf. – Darauf reagiert man schmerzfrei mit der Impfung: Scheinbar nützt die Impfung bei Ihnen nichts, sonst würden Sie keine Maske tragen?
      Ich werde nicht oft angesprochen. Die Leute, die einen ansprechen, sind in Regal aber äußerst penetrant.
      Wichtig ist, daß die Antworten kurz ausfallen. Der zentrale Hauptsatz ist zu bevorzugen.
      Wer sich wie ein Hund benimmt, wird wie ein Hund behandelt.

      • Fritz Madersbacher 11. Oktober 2022 at 22:57

        @Taktgefühl
        11. Oktober 2022 at 20:06
        „Ich will von Ihnen nicht angesteckt werden. Setzen Sie bitte die Maske auf“
        Das ist genau die Hypochonder-Mentalität der Leute, die den Maskenzwang verlangen und verordnen. Da Sie sich selbst nicht eingestehen können, was für miese Kleingeisterei dem zugrundeliegt, reden sie hochtrabend (sich selbst in den Sack lügend) von „Solidarität. Antwort für diese vor den Mitmenschen sich fürchtenden Kleingeister: die Maske hat laut gesetzlicher Vorschrift die Zweckbestimmung „Selbstschutz“ (PSA-Produkt), nicht „Fremdschutz“. Diese Trottel sollen sich gefälligst selbst schützen!
        „Ich will von Ihnen nicht angesteckt werden. Setzen Sie bitte die Maske auf“
        Antwort: Nein danke, schützen Sie sich gefälligst selbst oder sind Sie zu faul oder zu dumm dazu?

  8. Georg Uttenthaler 11. Oktober 2022 at 12:59Antworten

    Protest ist die Waffe des kleinen Mannes: Denn wer heute schläft, wird eines Tages aufwachen und sich dann jene Fragen stellen, die sich der evangelische Geistliche Niemöller nach dem Krieg und nach 7 Jahre KZ. stellte:
    Als sie die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie die Juden holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Jude
    und als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte!!!. Und heute könnte das so klingen:
    Als sie die Alten in den Altersheimen einem genetischen Experiment unterzogen und zu Tode spritzten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Heimbewohner. Als sie die chronisch Kranke impften, habe ich geschwiegen; ich war ja nicht chronisch krank. Als sie die Kinder impften, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kind und als sie mich „totimpften“, gab es keinen mehr, der protestieren konnte!!.
    Als im Krieg Geborener, hatte ich dennoch das Glück der späten Geburt und habe 75 Jahre ohne Krieg leben dürfen. Die letzten Generationen wuchsen daher als „Weichei- Gesellschaft“ heran, die sich noch um NICHTS selber kümmern musste. Daher wird es umso härter für sie, wenn härtere Zeiten kommen werden. Als es noch Gewerkschaften gab, die den Namen auch verdient haben, die noch Rückgrat hatten und noch von Arbeit eine Ahnung hatten rufe ich den “ Verlierern“ des jetzt stattfindenden „Menschheits- Verbrechen“ zu:
    MENSCH DER ARBEIT, aufgewacht und erkenne deine Macht!
    Denn wenn dein starker Arm es will, stehen alle Räder still!!! (Lied der Arbeit!!)
    Unsere Räder werden auch still stehen, aber herbeigeführt durch eine Polit- Finanz- Mafia, die sich täglich auf unsere Kosten und unserem Steuergeld bereichern.

  9. Hannibal Murkle 11. Oktober 2022 at 12:14Antworten

    Wenn ich auf dem PC den Browser starte, zeigt mir Microsoft Newsletter einige mediale Überschriften – gerade musste ich einen Herrn Melnyk erblicken mit der plumpen Propaganda, wir würden mit dem „blutigen Geld“ Raketen finanzieren, wenn wir Öl und Gas kaufen. Wir brauchen nun mal Öl und Gas – ich finde es erbärmlich, dass der Herr mit dreisten Forderungen, häufigen Pöbeleien und offener Bandera-Anbetung nicht längst hochkant ausgewiesen wurde. Kleines Ungarn bestellte den „Botschafter“ ins Außenministerium und erklärte genau, wie man sich zivilisiert benehmen sollte – Deutschland möchte die ganze Welt belehren, aber für Ähnliches fehlt der Rückgrat.

    Am besten sollten wir gleich aus dem Wirtschaftskrieg aussteigen, wie auf den Demos gefordert – dem Herrn Statthalter wird es eh nie passen, keine Unterwürfigkeit vassalenartig genug.

  10. andi pi 11. Oktober 2022 at 12:04Antworten

    „Ähnlich wie in Westdeutschland ist auch die Mobilisierung Österreich in den letzten Wochen ziemlich ins Stocken geraten.“

    was meiner meinung primär daran liegt, dass so manche demos eine vielfalt an themen abdecken möchten, mit denen sich nicht alle leute identifizieren können/möchten. wer gegen X ist, muss nicht zwangsläufig auch gegen Y sein. ich z.b. wünsche mir demos (wie letzten winter) zurück, die sich dem thema des rechts eines jeden menschen auf den eigenen (ungeimpften, unmasksierten, ungetesteten) körper widmen, anstatt thematisch die corona-zwangsmaßnahmen z.b. mit den russland-sanktionen bunt zu vermischen. auf solche demos gehe ich als ukraine-freund nämlich ganz fix nicht. bei der einzigen der letzten demos in wien, die sich wirklich auf das thema corona-zwangsmaßnahmen fokussierte (nämlich eine von #wirzeigenunsergesicht & „better way“ mitte september) war ich trotz teils strömenden regens mit dabei. aber das war die mir einzige bekannte demo der letzten wochen, die den coronawahn (insbesondere die zwangsmaske) als zentrales thema hatte und es nicht um eine x-,y-,z-themenpalette ging.

    • Hannibal Murkle 11. Oktober 2022 at 12:21Antworten

      Mir ist ein Rätsel, wie man Ukraine-Freund sein kann, wenn das Land im großen Stellvertreter-Weltkrieg für woke Seite kämpft, welche als anderen Beitrag zum Great Reset die Corona-Panikmache nutzt. Zumindest der ukrainischen Obrigkeit müsste das alles bewusst sein – was den Rest angeht, bitte im anderen heutigen Artikel schauen, wie die begeistert mit einem Bild explodierender Brücke Selfies machen.
      Fällt der Woke Westen in der Ukraine auf die *** wie die Sowjetunion in Afghanistan, hören Sie auch von der Plandemie nichts mehr.

    • I.B. 11. Oktober 2022 at 12:44Antworten

      Corona-Zwangsmaßnahmen und Sanktionen-Zwangsmaßnahmen eines neutralen Staates sind beide Zwangsmaßnahmen. Oder wollen Sie zwangsweise zur NATO/USA?

      VdB noch vor ein paar Jahren: Kaum wo wird da die Position vertreten, dass die Annexion (eine Abstimmung der Bevölkerung ist keine Annexion – Anmerkung von mir) der Krim im März 2014 auch eine Vorgeschichte hatte, nämlich verantwortungsloses Gerede von einem Nato-Beitritt der Ukraine, womit Russland vom Schwarzen Meer praktisch abgeschnitten gewesen wäre. Glaubte wirklich jemand, Putin würde dem tatenlos zusehen? Wer Kritik an der ukrainischen Regierung übt, wird sofort als „Putin-Versteher“ abgestempelt.

      Unser BP ist vergesslich geworden.

      Wobei ich nicht verstehe, warum das Wort „Versteher“ einen negativen Beigeschmack haben sollte. Etwas zu verstehen, heißt nicht zuzustimmen. Etwas verstehen zu wollen, ist der erste Schritt zu einem brauchbaren Resultat.

    • I.B. 11. Oktober 2022 at 12:49Antworten

      „…ich als ukraine-freund …“

      Ukraine Freund des Kiev-Regimes, oder Freund der O-Ukraine, gegen die das Kiev-Regime seit 2014 einen Bürgerkrieg führt mit 14 000 Toten?

      • I.B. 11. Oktober 2022 at 14:30

        Muss natürlich „Kiew“ heißen.

  11. Tony V 11. Oktober 2022 at 11:32Antworten

    Finde es ja immer witzig wenn „westliche Medien“ über Demos in Russland oder anderen „bösen“ Ländern berichten, wo ein paartausend Hanseln (oder gar nur ein paar hundert) gegen die Regierung demonstrieren. Das wird so dargestellt als wäre das gesamte Volk gegen die Machthaber.
    Und bei uns oder in der EU wo zigtausende seit Monaten auf die Straße gehen ist es ihnen nicht mal eine kleine Erwähnung wert.
    Dasselbe mit dem „Zuspruch den Volkes“: nirgendwo auf der Welt hassen die Menschen ihre Regierungen mehr als hier im Westen (vielleicht mit 2-3 Ausnahmen). Die niedrigen Zustimmungs-Werte hier sind praktisch unerreicht auf anderen Kontinenten.

  12. Lothar 11. Oktober 2022 at 11:21Antworten

    Die Demos in Österreich kommen erst in Schwung, wenn die Wohnung nicht mehr warm ist, das Fernsehkastl dunkes ist und das Schnitzel zu teuer ist. Also in einigen Wochen.

    • I.B. 11. Oktober 2022 at 11:28Antworten

      Vielleicht gibt es dann Gratis-Schnitzel fürs Impfen-Gehen. Wird dann ohnehin alle paar Wochen fällig sein.

  13. Rudi 11. Oktober 2022 at 11:06Antworten

    Lasst die Leute doch laufen. Frische Luft ist gesund. sonst bringt´s nichts.
    Sollte nach 2,5 Jahren Demo Geschehen mittlerweile bekannt sein.

    • Dr. med. Veronika Rampold 11. Oktober 2022 at 15:46Antworten

      Ich war in der ganzen Zeit auf keiner Demo.
      Aber wenn ich im Supermarkt war, hab ich fast jedesmal Gelegenheit zu einem Akt der Individualität oder einem offenen Wort gefunden, z. B. zu sagen „wegen dem Corinnakram hab ich den Beruf aufgegeben, ich wollte das nicht mitmachen“. Ich bekam dafür stumme Dankesblicke, vor allem von Älteren.
      Vielleicht ist das in Kleinstadt und Dorf die passendste Methode. Aufmärsche sind eher was für Cities.

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