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Politik

Sind die Unruhen in Frankreich gewollt?

24 Kommentare 18. Oktober 2026 5 Minuten Lesezeit von Thomas Oysmüller

In verschiedensten Lagern in Frankreich nährt sich derselbe Verdacht: Rund um die aktuelle Bewegung wird das Chaos bewusst gefördert. Plünderungen und Bilder von brennenden Rathäusern sollen letztlich Macrons Nachfolgekandidaten an die Macht bringen. 

Frankreich hat den nächsten „politischen Samstag“ hinter sich. Angetrieben von Gewerkschaften und der linkspopulistischen LFI-Partei demonstrierten zwischen 550.000 (laut Innenministerium) und 800.000 (laut Gewerkschaft CGT) gegen die hohen Lebenshaltungskosten und staatliche Misswirtschaft in Schulen und öffentlichem Dienst und gingen auf die Straße.

Waren die großen Demozüge friedlich, kam es auch schon früh im Laufe des Tages zu Straßenschlachten, Plünderungen und dem Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung. In Limoges brannte das 143 Jahre alte Rathaus weitgehend aus, in Lyon die Tourismuszentrale, in Marseille und anderen Städten wurden Rathäuser gestürmt, Geschäfte geplündert. Von staatlicher Seite spricht man von 1.200 Festnahmen (später sogar höheren Zahlen) und 150 verletzten Polizisten.

Soweit die kalten Zahlen. Frankreich ist weltweit im Fokus der politischen Beobachter von links und rechts. Die Analysen gehen dabei aber selten über billig-plakative Stimmungsmache hinaus. Linkspopulisten sehen einen Volksaufstand, mehr Steuern gegen Reiche würden alles lösen, loben die friedliche Masse und verurteilen die gewalttätige Polizei. Rechtspopulisten sehen einen Kulturkrieg und einen Migrantenaufstand, der das „alte Frankreich“ der nationalen Einheit durch das „neue Frankreich“, islamisch und multikulti, ersetzt.

Innerhalb Frankreichs kursiert in mehreren Varianten allerdings ein harter Vorwurf: Die Regierung hat die Ausschreitungen zumindest zugelassen, manche vermuten sogar, dass das Chaos bewusst gefördert wird. Auffällig ist etwa, dass in manchen Städten ein Mob teilweise stundenlang durch die Innenstädte ziehen konnte, keine Polizei weit und breit. War die Polizei bei den großen Demos stark präsent, zeigte man sich gegen militante Gruppen überfordert und zog sich schnell zurück.

Wem könnte das Chaos nützen? Hier liegt die These auf der Hand. Das Chaos und die Zerstörung werden den Linken und ihrem Präsidentschaftskandidaten Jean-Luc Mélenchon zugeschoben. Er liegt aktuell in den Umfragen noch auf Platz 2 – in einer möglichen Stichwahl gegen Le Pen aber klar zurück. Anders ist das beim de-facto-Macron-Nachfolger Édouard Philippe. Er könnte Le Pen in einer Stichwahl gefährlich werden, doch für ihn wird es schwierig, vor Mélenchon im ersten Wahlgang zu kommen. Die Unruhen bringen vor allem Le Pen mehr Stimmen, doch einem kommenden Kandidaten einer „republikanischen Front“ (Philippe oder ein andere von Macrons Gnaden), der Frankreich (wieder einmal) vor der „extremen Rechten“ rettet, würde gerade dies helfen. Mit einem sehr ähnlichem Drehbuch gewann Macron die Wahl 2022.

Macrons Regierung weist das zurück, macht aber gleichzeitig die LFI-Partei und „besonders gewalttätige Ultralinke“ verantwortlich, die methodisch Institutionen, Eigentum und Personen angegriffen hätten.

Ob die Polizei schlicht überfordert war (wie einige Präfekten andeuteten) oder bewusst zurückhaltend agierte? Manche Beobachter werfen den Geheimdiensten eine falsche Einschätzung vor. Eine bewusste Anstiftung durch die Regierung ist freilich nicht belegt; eine spürbare Zurückhaltung bei den Plünderungen wird von Betroffenen und Kritikern jedoch als Fakt beschrieben. Auf manchen Videos sind auch einzelne polizeinahe Provokateure zu sehen.

Abseits davon ist eine Diagnose der Bewegung nicht allzu einfach. Ein klassischer Volksaufstand aus dem Arbeitermilieu, wie es die Gelbwesten gewesen waren (und die mit einer ungleich härteren Reaktion des Staates konfrontiert gewesen waren), ist nicht zu erkennen. Auch wenn die Bewegung schon lange über Schüler hinausgegangen ist, die traditionell protestfreudigen französischen Gewerkschaften sich solidarisiert haben und Unterstützung von Landwirten und einzelnen Überresten der Gelbwesten zu sehen ist, kommt die Organisation ganz klar vom städtisch-linken akademischen Milieu. Das ist die Mehrheit in den Demonstrationen.

Abseits dieser meist friedlichen Kundgebung gibt es eine gewaltbereite Minderheit. Hier findet sich tatsächlich oft eine Symbiose zwischen anarchistischen Gruppen und Antifa und der migrantischen Jugend der Banlieus mit muslimischem Hintergrund.

Mainstreamnahe Analysten, wie etwa vom Spectator, unterscheiden, dass in gestürmten Rathäusern das gesprayte Anarchie-Symbol hinterlassen wird, während reine Plünderer Banlieue-Hintergrund (und damit Migrationshintergrund) haben. Die politischen Lager sind sich einig: In der Linken wird die Bewegung unterstützt, die Rechte kritisiert vor allem das Chaos.

Auch das war damals bei den Gelbwesten anders. Weder Le Pen noch die Linke hatten sich mit der Bewegung, die aus der arbeitenden Mitte getragen und landesweit vor allem in den Provinzen, nicht in den städtischen Zentren getragen worden war, solidarisiert. Auch wenn der gestrige Samstag zahlenmäßig größer als viele Gelbwesten-Tage gewesen ist, konzentrierte sich die Zahl vor allem auf einige wenige Demozüge in den Großstädten.

Zu den letzten Banlieue-Unruhen 2023 ist die jetzige Bewegung anders. Damals kam es zu sehr spontanen Jugendaufständen in Einwanderervierteln, massenhaft wurden Autos in Brand gesetzt und geplündert. Der jetzige Protest hat eine andere sozialpolitische Genese (zuerst demonstrierten die Lehrer) und bekam sehr schnell einen klaren ideologischen Rahmen.

Sind die Unruhen also „gewollt“, wie der Titel fragt? Sie sind sicherlich nicht von staatlicher Seite inszeniert. Das braucht es auch nicht. Es finden sich genügend militante und gewaltbereite Gruppen in Frankreich, die das liebend gern erledigen (und dabei vermutlich der politischen Elite in die Hände spielen). Eine gewisse Zurückhaltung von Seiten des Staates fällt auf, während rechte Beobachter bereits nach dem Militär zur Stabilisierung der Ordnung rufen. Oder handelt es sich nur um eine Generalprobe? Ein Test für den Fall, was Frankreich droht, wenn Le Pen gewinnt und das Land „gegen Rechts“ auf die Straße geht?



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24 Kommentare

  1. Kybernetic2
    Antworten

    Ist es nötig, ein KI-Bild zu verwenden? Die Sache ist ja dramatisch genug.

    1. Hello
      Antworten

      Die Zeiten, wo man hier noch mit „KI-frei“ prunkte und punktete, sind vorbei

  2. Daisy
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    Wahrscheinlich die Rothshilds…

    Es ist wirklich sonderbar, dass man das alles mehr oder weniger ungebremst durchgehen lässt.

  3. Varus
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    @“Eine gewisse Zurückhaltung von Seiten des Staates fällt auf, während rechte Beobachter bereits nach dem Militär zur Stabilisierung der Ordnung rufen.“

    Dann können die nicht mit diesem Militär in den Weltkrieg gegen Russland rennen? Larry Johnson hat es noch kürzlich binnen 6-7 Monaten erwartet. Damit bewahrt der Bürgerkrieg in Westeuropa vor dem noch viel verheerenderen Weltkrieg.

    1. cwsuisse
      Antworten

      Einen Einsatz mit Bodentruppen gegen Russland kann sich die NATO nicht leisten. Man kann nur versuchen mit hinterfotzigen Aktionen (eine Brüsseler Spezialitität) Moskau zu provozieren.

  4. cwsuisse
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    Es ist eine respektable Industrie, welche die vordem arbeitssuchend durch die Savanne streifenden, voll ausgebildeten Zahnärzte, Raketenwissenschaftler und Wärmepumpen-Ingenieure in Europa ansiedelt. Die so bei uns aufgefropfte Elite besorgt sich dann, finanziert durch die Steuerzahler, Messer, schwarze Kaputzenjacken und Schlagstöcke, geht auf unsere Bürger los und brennt historische Gebäude nieder, sodass Platz für den Neubau von Moscheen, Shisha-Cafes und 5.000 Nagelstudios entsteht, wiederum alles finanziert durch den besagten Steuerzahler. Gleichzeitig bilden Länder wie China, Russland, Iran und Nord-Korea sorgfältig ihre Bürger aus, industrialisieren und beschreiten technologisches Neuland. Danke Angela! Danke Uschi!

      1. 1150

        @,

        einsatz kleiner taktischer neutronengranaten anstatt wasserwerfer oder tränengas,

        danach muss man nur den biomüll aus dem viertel entsorgen und die bausubstanz bleibt erhalten, für ordnungskräfte gibt es ja die abc geschützten fahrzeuge

    1. 1150
      Antworten

      @

      zeitgleich die städtebaulichen schandflecke der banlieus mit herkömmlichen grossmaterial

      in umweltverträgliche renaturierungslächen umwidmen und bepflanzen.

      pripjat hat es gezeigt, wie schnell die natur sich ihren platz zurückholt

  5. Nurmalso
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    Das sind sicher Leute, die mit Luftgewehr und Diabolo einen Umsturz planen.

  6. Fritz Madersbacher
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    „Sind die Unruhen in Frankreich gewollt?“

    Wer immer versucht, den Massenprotest in Frankreich für seine Zwecke zu nutzen oder ihn zu dämonisieren, der Nährboden dafür steht außer Zweifel und die Situation in anderen EU-Staaten ist nicht viel anders:

    „Zunächst wurden die Ergebnisse des jüngsten Strategietreffens europäischer Staats- und Regierungschefs in Brüssel vorgestellt, bei dem es um die inzwischen massiv gestiegenen Forderungen der Ukraine nach Finanzhilfen für das Jahr 2027 ging. Kiew veranschlagt für dieses Jahr ein Kriegsbudget von 150 Milliarden Euro und erwartet, dass diese Mittel aus Brüssel bereitgestellt werden. Die europäischen Staats- und Regierungschefs konnten sich jedoch nicht auf weitere Hilfen einigen. Zwei Länder, die Tschechische Republik und Ungarn, erklärten klipp und klar, dass sie ihr Veto gegen jede weitere finanzielle Unterstützung für die Ukraine einlegen werden. . .

    Zudem wurde ausführlich über die massiven regierungsfeindlichen Demonstrationen berichtet, die derzeit in ganz Frankreich stattfinden – von Marseille über Lyon und Bordeaux bis hin zu den größten Protesten in Paris. Zwar spielen der Krieg in der Ukraine und geopolitische Fragen bei diesen Protesten gegen Macron keine explizite Rolle, doch die Forderungen der Demonstranten beziehen sich auf Probleme, die unmittelbar auf den Krieg und die EU-Sanktionen gegen Russland zurückzuführen sind: die inakzeptabel hohen und weiter steigenden Lebenshaltungskosten sowie die Umschichtung von Haushaltsmitteln zugunsten wachsender Militärausgaben, während gleichzeitig Gelder für Schulen und Bildung gekürzt werden. Nach Angaben der französischen Polizei waren gestern 550.000 Menschen – sowohl friedliche als auch gewaltbereite – auf den Straßen Frankreichs unterwegs; es kam zu Tausenden Festnahmen. Die Organisatoren der friedlichen Proteste sprechen sogar von 800.000 Menschen, die gegen Macron und seine Regierung auf die Straße gingen. Sollte sich diese Entwicklung fortsetzen und weiter verstärken, ist kaum vorstellbar, wie sich Macron – der nur noch auf die Unterstützung von 10 % der Bevölkerung zählen kann – an der Macht halten will“

    (Gilbert Doctorow, „Das Ende des Kiewer Regimes und der Kriegstreiber in der EU steht bevor„, deutsche Übersetzung auf „Antikrieg.com“, 18/10/2026)

    Der Nährboden des breiten Massenprotests ist die Verelendung der Massen, in Frankreich noch verschärft durch die wirtschaftlichen Folgen des Verlusts seiner westafrikanischen Kolonien …

    1. Varus
      Antworten

      @“doch die Forderungen der Demonstranten beziehen sich auf Probleme, die unmittelbar auf den Krieg und die EU-Sanktionen gegen Russland zurückzuführen sind: die inakzeptabel hohen und weiter steigenden Lebenshaltungskosten sowie die Umschichtung von Haushaltsmitteln zugunsten wachsender Militärausgaben“

      Das sollte man zwischen allerlei Randerscheinungen nicht vergessen.

      Es gibt übrigens den Begriff des kleineren Übels – wenn Bürgerkrieg in Westeuropa davon abhält, sich in verheerenderen Weltkrieg zu stürzen, sind die Zerstörungen unter dem Strich kleiner. Noch kürzlich konnte manchen Westlern mit dem Krieg nicht schnell genug gehen. Als es in Gaza, Westjordanland, Libanon, Iran passierte, haben Manche gejubelt. Jetzt müsste man sich vorstellen, dass auch Limoges wie Gaza aussehen könnte – bisher kam es nicht in die überheblichen Wessi-Schädel (obwohl vor 80 Jahren halb Westeuropa so aussah).

    2. Hello
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      „Das Ende des Kiewer Regimes und der Kriegstreiber in der EU steht bevor„,

      Hoffentlich und hoffentlich bald.

  7. alter Mann
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    Die Revolten sind planmäßig organisiert und perspektivisch ausgerichtet nach folgenden Zielen (entsprechend Priorität / Notwendigkeit):

    • Wenn notwendig, Beeinflussung bzw. Verhinderung / Verschiebung der Wahlen und / oder Ausnahmezustand (Voraussetzung geschaffen, wenn man die Revolten auf entsprechend notwendigem Level am Laufen hält).
    • Vorbereitung militärische Eskalation gegen Rußland (läuft bereits aktiv in der Praxis und permanente Hinweise an Bevölkerung nicht nur FR)
    • Unabhängig von den ersten Beiden, Voraussetzungen schaffen für die Durchsetzung der geopolitischen Agenden in Europa eben mit Startschuß in Frankreich und anschließender „EU Verfielfältigung“.
    1. Jochen Mitschka
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      Tja, mich wundert auch, warum die These, dass die Zurückhaltung ein „let it happen“ darstellt, um die Wahlen absagen zu können, so wenig Platz eingeräumt wurde in der Diskussion.

  8. Glass Steagall Act
    Antworten

    Einfach weiter beobachten. Irgendwann werden wir schon herausfinden, wer vielleicht dahinter steckt.

  9. Hello
    Antworten

    Ein russischer Analyst für die TASS:

    „…Anhänger von Verschwörungstheorien…Sie glauben, die Proteste seien das Ergebnis eines Szenarios, das unter Beteiligung des Élysée-Palastes ausgearbeitet wurde. Dieses Szenario sieht vor, der Jugend zu gestatten, die Lage zu destabilisieren und die Situation bis zur Verhängung des Ausnahmezustands eskalieren zu lassen, so wie es bereits 2005 der Fall war. Und dann kann man den Präsidentschaftswahlkampf pausieren, und womöglich käme es am Ende sogar zu einer Verschiebung der Wahlen.

    Im äußersten Fall könnte man versuchen, Mélenchon zu diskreditieren, indem man dem unbequemen Kandidaten die Verantwortung für Unruhen zuschreibt und ihn so aus dem Rennen nimmt.

    1. Daisy
      Antworten

      Leicht möglich, dass es darum geht, die nächsten Wahlen zu verhindern, denn die müssen sie ja alle fürchten in der gesamten West-EU…

  10. Daisy
    Antworten

    Ja. Äuffällt, dass man organisiert vorgeht. Und das trotz der auch in Frankreich weit fortgeschrittenen Überwachung. Rechten gelange ein derartiger Aufstand nie, abgesehen davon, dass die gar hicht so aggressiv und gehässig sind. Sie hassen unsere Kultur, den Westen. Das haben die Linken mit dem Idlam gemeinsam. Selbst haben sie nichts, sie arbeiten nichts, sie besitzen nichts, nur ihre Sozialhilfe und das Handy von Sxrxsch…

    Ich tippe zu 90% auf Sxrosch, der ja auch den Maidan und FFF usw. organisiert hat.

    Das Ziel ist sicher nicht die Befreiung von den Marionetten, sondern die totale Versklavung. Der Staat wird die Aufstände niederschlagen. Die Bürger werden froh darüber sein, und damit das nie wieder passieren kann, braucht man dann eine Dystopie à la Orwell mit totaler Überwachung.

    Und sollten die Linksislamisten gewinnen, muss man auch fliehen. Berlin brennt auch bereits. Man startet dort die Turboenteignung. Normale Leute verlassen fluchtartig die Stadt….

  11. Vortex
    Antworten

    Es gibt zahlreiche Manipulationsmöglichkeiten aus dem Hintergrund, was die eigentlichen Planer solcher Szenarien nicht eindeutig erkennen lässt, aber der Grundtenor ist wohl die Ausrichtung gewisser Mächte auf einen vernichtenden Krieg gegen Russland (tinyurl.com/4ndvc73p), und dafür ist jeder chaotische Zustand recht hilfreich und dies könnte auch eine bewusste Ablenkung sein, was sonst noch im Wahn gerade gezielt vorbereitet wird …

    1. Daisy
      Antworten

      Ja, auch das könnte das Ziel sein. Jedenfalls ist es ziemlich sicher organisiert.

    2. Varus
      Antworten

      Würden Revolutionen an der Heimatfront nicht eher beim Weltkrieg stören?

      1. Daisy

        Armin Laschet tanzt aus der Reihe…s. Jack Reveal. Er erklärt ziemlich rational, dass man nicht mehr hat, um der Ukraine für den Winter helfen zu können. Man habe alles gegeben. Da geht es auch um die Luftabwehr. Es wäre jetzt Zeit für diplomatische Bemühungen und Frieden mit Russland. Na, wird da jetzt evtl. doch eine Kapitulation möglich. Laschet beklagt auch, dass Trump seinen Kurs gegen die Ukr. verschärft hat.

        Nun, vielleicht kapieren sie es jetzt? Jedenfalls wäre es besser, wenn Mörds sich endlich schliche. Viel besser als der Aufstand der Islamisten mit brutaler Unterstützung der Antifa. Die haben nichts sonst im Sinn als ihre eigenen Interessen…

  12. Andreas_Sch.
    Antworten

    Wir sollten vermeiden immer wieder in diesem Rinks-Lechz-Schema zu denken! Das war auch das Problem bei den Gelbwesten: das passte weder bei den einen noch den anderen und verlief so im Sande. Ich bin grundsätzlich immer dafür, wenn die Leute endlich einmal aktiv werden. Was daraus entsteht? Mal schauen! Wer es instrumentalisiert? Egal! Wenn die Lawine rollt, dann tut sie das nach Dynamiken, die auch der Instrumentalisierer nicht mehr „im Griff“ hat. Will man den Ausnahmezustand? Wenn ja: Warum nicht? Dann hat man endlich einmal eine Situation, die Fakten aufzeigt und Fakten schafft, die auch tatsächliche oder vermeintliche „Eliten“ nicht mehr beeinflussen können.

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