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Politik

Der Rückzug der US Navy: Was die Satellitenbilder verraten

18 Kommentare 9. Oktober 2026 6 Minuten Lesezeit von Dr. Peter F. Mayer

Die Attacken der USA auf den Iran oder auch den Yemen sind auf seine Flotte von  Angriffs-Flugzeugträgern gestützt. Da der Aktionsradius der Kampfflugzeuge beschränkt ist, müssen sie möglichst nahe an ihren Zielen stationiert sein. Ihre Vertreibung ist daher das Ziel der Verteidiger.

Im Golf von Oman und der Arabischen See spielt sich derzeit ein Lehrstück darüber ab, wie schwer es ist, in einem Krieg zu wissen, wo die Flugzeugträger wirklich stehen. Zwei Erzählungen stehen einander gegenüber. Washington sagt, die Blockade der Straße von Hormus sei „ehern“, die US-Marine kontrolliere das Wasser, und der Iran habe „buchstäblich nichts durchgebracht“. Teheran sagt, die feindliche Flotte habe sich über 1.000 Kilometer von Irans Küsten zurückgezogen und „wagt sich nicht mehr heran“.

Was sagen nun die Satellitenbilder — die einzige Datengrundlage, die beide Seiten nicht einfach behaupten können.

Was die IRGC behauptet

Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA erklärte Brigadegeneral Yadollah Javani, stellvertretender Kommandeur des politischen Büros der Revolutionsgarden:

„Früher durchstreiften Dutzende fremde Kriegsschiffe und Boote den Golf. Heute hat sich die Flotte des Feindes mehr als 1.000 km von unseren Hoheitsgewässern entfernt und wagt sich nicht mehr heran.“

Diese Aussage wurde von Middle East Eye, Kayhan, Hatha Alyoum und MTV Lebanon verbreitet.

Bemerkenswert: Dieselbe Grundbehauptung — 1.000 km Rückzug, keine US-Träger im Persischen Golf — hatte der IRGC-Vizekommandeur Ali Fadavi bereits Ende März gegenüber TASS aufgestellt. Damals war sie unbelegt. Die Frage ist, ob sie es heute noch ist.

Die Satellitenbilder: eine echte Lücke

Open-Source-Beobachter, die Sentinel-2-Aufnahmen auswerten, haben festgestellt, dass die zuvor identifizierbaren US-Kriegsschiffe seit Anfang September aus ihrem bekannten Suchgebiet verschwunden sind.

Betroffen sind laut Defence Security Asia:

  • USS George Washington (CVN-73)
  • USS George H.W. Bush (CVN-77)
  • USS Boxer (LHD-4)
  • sowie die zugehörigen Arleigh-Burke-Zerstörer

Die Schiffe standen zuvor auf einer relativ eng umrissenen Blockadelinie am Ausgang des Golfs von Oman, etwa entlang einer Achse zwischen Ras al Hadd und Chabahar. Genau diese Enge machte sie für den Iran berechenbar — und für Satellitenbeobachter sichtbar.

Der Zeitpunkt ist auffällig: Das Verschwinden fällt mit dem 5. September zusammen, als Iran nach Angaben mehrerer Quellen erstmals eine Anti-Schiff-Ballistische Rakete (ASBM) auf einen US-Trägerverband abfeuerte — die „Qasem Basir“ mit einer Reichweite von rund 1.200 km.

Die Bedeutung der „Qasem Basir“

Eine ASBM kann nicht die gesamte Arabische See abdecken. Ihre Trefferwahrscheinlichkeit hängt entscheidend von der Qualität der Zielverfolgung ab — Küstensensoren, Überhorizont-Radar, Drohnen, Satellitenbilder.

Daraus folgt eine einfache taktische Logik:

  • Steht ein Träger auf einer festen, bekannten Linie, ist die Kill Chain des Gegners kurz.
  • Fährt er weit draußen in der Arabischen See, muss der Iran ein viel größeres Seegebiet abdecken, bevor er einen Feuerleitlösung erhält.

Ein Rückzug von der alten Linie wäre also kein Eingeständnis der Niederlage, sondern eine Maßnahme zur Verkürzung der gegnerischen Zielkette. Genau das ist das Argument von Defence Security Asia — und es ist militärisch plausibel.

Was die Bilder nicht beweisen

Die leeren Satellitenbilder beweisen nicht, dass die Schiffe CENTCOM verlassen haben. Sie beweisen nur, dass sie nicht mehr an der alten Position sind.

Denn die Dokumentation zeigt etwas anderes:

  • USNI News meldete am 5. Oktober 2026, dass USS George Washington weiterhin in der Arabischen See operiert.
  • USS George H.W. Bush lief laut TWZ am 4. Oktober in Phuket, Thailand, ein — nach 188 Tagen auf See — und wechselte damit ins PACOM-Verantwortungsgebiet  – siehe Bild  oben.
  • USS Boxer führte laut CENTCOM am 18. September Flugoperationen in der Arabischen See durch, während sie die Blockade durchsetzte.
  • CENTCOM meldete 110 umgeleitete Schiffe bis zum 21. September und 115 bis zum 23. September.

Sollten die wahlwirksamen Behauptungen von US-Stellen stimmen, dann wäre der Schluss: Die Blockade läuft weiter — nur möglicherweise von einer weniger vorhersehbaren Position aus.


Hegseth: „Ironclad“

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte am 3. Oktober gegenüber Reportern, die Blockade sei „ehern“:

„Der Iran will mit Dingen wie der Straße von Hormus spielen. Sie kontrollieren sie nicht, wir tun es.“

„Sie haben buchstäblich nichts durchgebracht. Unsere Blockade war ehern, und wir fahren fast auf Vorkriegsniveau jede Nacht durch.“

Zitiert unter anderem von der Times of Israel, Middle East Eye, CBS News und der Jerusalem Post.

Bemerkenswert ist der Widerspruch in sich: Wenn die Blockade „ehern“ ist und der Verkehr „auf Vorkriegsniveau“ läuft, während der Iran gleichzeitig „nichts durchbringt“ — dann ist die Frage berechtigt, wer hier eigentlich was kontrolliert. Die Zahlen, die Hegseth selbst nennt, deuten auf hohen Durchsatz hin.

Die Zahlen

Aus dem Middle East Eye-Bericht:

  • Vor dem Krieg transportierte die Straße von Hormus rund 20 Millionen Barrel pro Tag — ein Fünftel des globalen Tagesverbrauchs.
  • Sechs Monate nach Kriegsbeginn waren schätzungsweise 10 bis 14 Prozent des globalen Angebots unzugänglich.
  • Laut US-Energieminister Chris Wright passierten am Montag 17 Millionen Barrel die Straße — der höchste Wert seit Kriegsbeginn.

Die Lücke zwischen 17 und 20 Millionen Barrel ist real. Aber sie ist weit entfernt von einem „totalen“ Blockadeerfolg.

Die eigentliche Bewegung: Verstärkung, nicht Rückzug

Wer die aktuelle Lage verstehen will, muss auf die Zahlen der Verstärkung schauen — nicht nur auf die Satellitenbilder.

Laut Wall Street Journal und Al Arabiya:

  • Das Pentagon entsendet einen dritten Flugzeugträgerverband und eine zusätzliche Marine-Expeditionseinheit.
  • 9.000 bis 10.000 zusätzliche Soldaten kommen in die Region.
  • Die Schiffe sollen bis Ende November eintreffen.
  • Trump erwägt laut WSJ, nach den Midterms die Bombardierung Irans wieder aufzunehmen.

Die Träger: USS George Washington, USS George H.W. Bush, USS Theodore Roosevelt — letzterer verließ laut Washington Times am Sonntag San Diego, um die George Washington abzulösen.

Was das bedeutet

Zieht man die Fäden zusammen, ergibt sich ein Bild, das keine der beiden Propaganda-Erzählungen sauber bestätigt:

  • Die US-Träger stehen nicht mehr auf der alten, gut sichtbaren Blockadelinie am Golf von Oman. Das ist durch Satellitenbilder belegt. Ob die „Qasem Basir“ der Auslöser war, ist plausibel, aber nicht bewiesen.
  • Die Blockade läuft weiter, Schiffe werden weiter umgeleitet, Träger operieren weiter in der Arabischen See. Von einem „Zusammenbruch“ der US-Präsenz kann keine Rede sein.
  • Teheran verkauft eine taktische Repositionierung als strategische Niederlage Washingtons. Washington verkauft eine Reposititrifftonierung als unveränderte Stärke.

Für den Angreifer, der den Iran in zwei Wochen erledigen wollte,  ist die Entwicklung jedoch eine heftige strategische Niederlage, egal ob die Angriffs-Flotte nun 500 oder 1000 Kilometer vom Iran entfernt ist.

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇

Bild: US Navy Photo

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18 Kommentare

  1. lotus998dc2ac81f3
    Antworten

    Die Raffenerien der USA laufen am Anschlag, der Wegfall durch den russischen Exportstop entspricht nur 3% der weltweiten Dieselexporte, wieso haben sich die Dieselpreise in den USA fast verdoppelt und die strategische Reserven zügig der technischen Nulllinie genähert,,wenn doch so viel Öl angeblich durchkommt. Gleichzeitig ist der Preis im selben Zeitraum hier in Südost Asien nur um 20% gestiegen, obwohl die Chinesen seit Monaten ihre riesigen Reserven nicht mehr angreifen und das Öl da vor allem aus dem Iran kommt.

    Ein Blick auf Versicherungsprämien und vermutlich wenig suizidale Besatzungen vervollständigt das Bild einer völlig abwegigen US Propaganda.

  2. Michael Rosemeyer
    Antworten

    This Illegal US-Israeli Attack on Iran Is Also an Assault on the United Nations | Common Dreams
    by Jeffrey Sachs
    2026_03_02

    https://www.commondreams.org/opinion/united-nations-israel-us-attack-iran

    Trump wurde „getäuscht“: US-Terrorabwehrchef Joe kent tritt aus Protest gegen Iran-Krieg zurück

    2026_03_17

    https://www.berliner-zeitung.de/news/donald-trumps-terrorabwehrchef-joe-kent-tritt-aus-protest-gegen-iran-krieg-zurueck-li.10025178

  3. Jan
    Antworten

    Nach Adam Riese würde eine Totalblockade von Hormus längst spürbar sein.

    Das spricht sehr für die US-Variante.

    Der Iran hat mit großem Tamtam Hormus gesperrt und Drohungen ausgeschickt. Sperre heisst, der Iran kontrolliert und besteuert, lässt Freunde aber durch. Die USA haben daraufhin der iranischen Sperre noch eine weitere hinzugefügt. Damit kann der Iran weder besteuern (weil die Schiffe an den Amis nicht vorbei können), noch befreundete Schiffe, zB aus China, passieren lassen. Dadurch verliert der Iran seine Einnahmen. Blöd gelaufen!

    Die Straße von Hormus besteht aus zwei Fahrrinnen, eine iranische und eine omanische. Die Omanseite ist die viel befahrene. Iran konnte Hormus nur auf dem Territorium seiner Nachbarn sperren. Diese Omanseite halten nun offenbar die USA gewaltsam und erfolgreich offen. Aber nach ihren Maßstäben ohne Unterlaufen der Sanktionen. Das trifft vor allem China – aber nicht so viel.

    Am 4.11. sind Kongresswahlen. Behält Trump seine aktuelle Mehrheit, kann er sich das „okay“ für einen umfassenden Krieg holen.

  4. Jurgen
    Antworten

    À la Milchmädchenrechnung steht die Flotte nun bei mindestens 1200km, um die Rakete nicht fürchten zu müssen. Durch den größeren Radius ist aber auch die „Frontlinie auf dem Wasser“ um 20% deutlich länger geworden, was evtl. Nachschubnotwendigkeit bedeutet.
    Hinweis: Planetenblockaden bei StarWars durch das Imperium mit wenigen Schiffen sind nur für Dödel…

    1. therMOnukular
      Antworten

      “ Planetenblockaden bei StarWars durch das Imperium mit wenigen Schiffen sind nur für Dödel…“

      Stimmt, da kommt man schon mit der „Lächerlichen Geschwindigkeit“ aus Spaceballs durch. Ganz ohne extra-„Saft“.

  5. therMOnukular
    Antworten

    Der Artikel redet um den heißen Brei und vergisst dabei auf das Wesentliche – und das ist hinlänglich belegt: die Zerstörung der Navy-Logistik am Golf.

    Früher fuhr die US-Navy tatsächlich permanent im Golf auf und ab – ihre Versorgungshäfen sind in Bahrain und Kuwait. Um die zu erreichen, müssen sie durch die Straße von Hormus.
    Das haben sie nun schon seit vielen Monaten nicht mehr tun können – weshalb die Lebensmittelversorgung etc. auch so stark beeinträchtigt ist.

    Wenn der Iran also behauptet, die US-Navy vom Golf vertrieben zu haben, dann stimmt das mindestens für die letzten Monate. Die 1000km sind auch nicht gelogen, sondern Erkenntnis zahlreicher Satellitenbilder seit März. Aber wie im Artikel: Schiffe gehen nicht vor Anker, natürlich ändern sie ihre Position laufend und müssen sicher auch immer wieder mehr Risiko nehmen und sich der iranischen Küste nähern.
    Der Iran hat also ein bisschen übertrieben, aber nicht gelogen.
    Die USA andererseits…..“totally obliterated“…..jo eh.

  6. Der Zivilist
    Antworten

    So viel ist klar: Die militärische Überlegenheit der USA ist weit entfernt von der der Kolonialmächte vor dem WWI. Dafür haben sie einen Rest ihrer $ Dominanz. Ob beides reicht, die Weltherrschaft aufrecht zu erhalten ? Ihre Führer sind nicht die klügsten.

  7. Roellchen
    Antworten

    In den USA werden mehr als 80% aller Abgeordneten von IPACK gesponsert.

    Bist du Abgeordneter und vertrittst den Zionismus, bist du Millionär.

    Das bedeutet aber auch, dass es dort keine Demokratie mehr gibt, da das Geld die Entscheidungsgewalt hat.

    Und diese Gewalt wird von der USA ausgehend auf die gesamte westliche Welt übertragen. Natürlich auch auf die Marionetten in der EU.

    Die Idee des modernen Zionismus ist die Gründung einer absoluten Hegenomie im rohstoffreichen Nahen Osten und die Zerschlagung von Russland und China.

    Der Plan ist simpel. Der Militärstützpunkt Israel zerstört mit Hilfe der USA jede regionale Macht.

    Nach dem Irak, Syrien, Libyen wäre wohl der Iran, Pakistan und die Türkei die Nächsten.

    Und da reichen Zionisten in der USA nichts zu befürchten haben, lassen sie die Situation eskalieren.

    Vermutlich auch bis zum Einsatz der Atombombe.

    Das es auch heute viele Israeliten gibt, die sich große Sorgen machen und nur im Frieden leben wollen, wird in den geförderten westlichen Medien natürlich nicht kommuniziert.

    1. triple-delta
      Antworten

      Es hat in den USA, wie in allen kapitalistischen Staaten, nie eine Demokratie dem Begriff nach gegeben. Das Geld, also die ökonomische Macht, hat schon immer die politische Macht bestimmt.

      1. Nurmalso

        Und wie bitte schön soll dann die AfD in der deutschen Regierungsmacht funktionieren ? In dem sie alle umfallen und der Lobby folgen müssen ? Sprich: Auf Kriegskurs gehen !?
        Die Ära der Zionisten samt ihrer Eliten ist vorbei !!! Merks Dir !

      2. Hello

        „Das Geld, also die ökonomische Macht, hat schon immer die politische Macht bestimmt.“
        Da stimme ich Ihnen zu. Leider ist das so. Nur hat das Geld in kommunistischen Staaten zwar vielleicht dem Volk gehört, gehabt haben es aber die, die an der Macht waren. Und schon stimmt Ihr Satz wieder.

      3. Varus

        @“Die Ära der Zionisten samt ihrer Eliten ist vorbei !!!“

        Schön wär’s, doch noch toben die Nahost-Kriege – noch ohne eindeutige sichtbare Entscheidung.

      4. Jurgen

        Washington D.C. ist ja auch eine britische Firma… die Frage ist nur, untersteht die der City-of-London oder dem Königshaus?

    2. Varus
      Antworten

      @“Nach dem Irak, Syrien, Libyen wäre wohl der Iran, Pakistan und die Türkei die Nächsten.“

      Die Türkei liefert den Banderas Waffen – wenn man im Visier ist, müsste man sich doch auf die nichtwestliche Seite schlagen?

      1. therMOnukular

        Die Türkei ist ein ganz eigenes Kapitel:
        Sie verbindet Asien mit Europa – und trennt es zugleich. Die Türkei hat stets versucht, beide Seiten zu bespielen – und wurde/wird dafür von beiden Seiten mit Skepsis bedacht.

        Die Türkei liefert auch Öl an Israhell, obwohl man in deren Visier ist…..und während man in Syrien wegen der Kurden den Nazionisten fleißig geholfen hat, will man den Libanon lieber nicht als Puffer gegen Israhell verlieren.

        Als (geografisches/geopolitisches) Verbindungsglied von 2 Freunden, sitzt man an einer Quelle – als „Zwischenstück“ von Herr und Sklave sitzt man in einer Zwickmühle.

    3. rudifluegl
      Antworten

      Also ich tippe auf Ki!

      Ausgereift, gleich in welche Richtung, ist da keine einzige Meldung.

    4. cwsuisse
      Antworten

      Das ist völlig richtig! Ein Land in dem Srimmenkauf legal ist, kann keine Demokratie sein. Deswegen ist die USA keine Demokratie.

  8. Varus
    Antworten

    @“Laut US-Energieminister Chris Wright passierten am Montag 17 Millionen Barrel die Straße — der höchste Wert seit Kriegsbeginn.“

    Trump-Hasbara, um vor den Midterms die Gemüter zu beruhigen. Ungeschnittene heute: „Der Iran meldet weitere von Minen getroffene Tanker, nachdem Trump erklärt hatte, er werde vor den Zwischenwahlen keine Luftangriffe fliegen und weitere Updates“. Demnach wurde ein Tanker gleich bei Katar getroffen – 500 Km westlich von Hormuz. Die Iraner warten nicht mehr, bis die Tanker sich der Meeresenge nähern.

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