OpenAI über Lebensunterhalt für durch KI Arbeitslose

11. April 2026von 2,8 Minuten Lesezeit

Während KI-Unternehmen vor einer massiven Automatisierung und dem Ende der Arbeit, wie wir sie kennen, warnen, hat der ChatGPT-Entwickler OpenAI ein Papier veröffentlicht, in dem er seine Vision darlegt, wer das Sagen haben sollte, sobald „superintelligente KI“ online geht.

Hinter der blumigen Rhetorik des umfassenden Strategiepapiers verbirgt sich etwas Vertrautes: ein mächtiges Unternehmen, das argumentiert, der beste Weg, für die ärmsten Menschen der Welt zu sorgen, bestehe darin, die Reichsten tun zu lassen, was sie wollen.

Das Papier beginnt mit der Warnung – ironischerweise –, dass superintelligente KI den Reichtum auf eine kleine Anzahl von Unternehmen konzentrieren könnte. Seine Lösung für dieses Problem, in einer Zeit, in der bereits fast 48 Millionen Amerikaner mit Hunger zu kämpfen haben, ist ein „öffentlicher Vermögensfonds“, ein Programm, das „jedem Bürger“ eine „Beteiligung am KI-getriebenen Wirtschaftswachstum“ gewährt.

Anstatt bewährte Programme wie ein universelles Grundeinkommen oder eine Arbeitslosenversicherung auszuweiten, schlägt OpenAI mit anderen Worten vor, das Wohlergehen der Öffentlichkeit an die Boom-and-Bust-Zyklen der Tech-Branche zu knüpfen.

„Politische Entscheidungsträger und KI-Unternehmen sollten gemeinsam erarbeiten, wie der Fonds am besten dotiert werden kann, der in diversifizierte, langfristige Vermögenswerte investieren könnte, die das Wachstum sowohl von KI-Unternehmen als auch der breiteren Gruppe von Firmen, die KI einführen und einsetzen, abbilden“, schlägt das Papier vor. „Die Erträge des Fonds könnten direkt an die Bürger ausgeschüttet werden, sodass mehr Menschen direkt an den Vorteilen des KI-getriebenen Wachstums teilhaben könnten, unabhängig von ihrem Ausgangsvermögen oder ihrem Zugang zu Kapital.“

Natürlich ist in einer Marktwirtschaft konstantes Wachstum nicht garantiert, selbst wenn wir irgendwie Superintelligenz erreichen sollten. Was passiert, wenn die Tech-Unternehmen plötzlich ein schlechtes Quartal verzeichnen? Was, wenn unser unglaubliches KI-System beschließt, die Wall Street zu übernehmen?

Was Arbeitnehmer brauchen, ist kein an die Gewinne der Tech-Branche gekoppelter Vermögensfonds. Sie brauchen eine allgemeine Gesundheitsversorgung, Zugang zu frischen Lebensmitteln und Wohnraum, der nicht an die Höhen und Tiefen des Aktienmarktes gebunden ist. Im Gegensatz zur KI-Superintelligenz ist dies keine utopische Fantasie.

Grundeinkommen als Dividende von Unternehmen

Ein ähnliches Modell, das diese Probleme vermeidet wurde von der DiEM25 Bewegung propagiert. Diese Bewegung ist eine Gründung vom früheren  griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis.

Kurz gesagt geht es darum, dass ein ‚Bedingungsloses Grundeinkommen‘ in Form einer universalen Dividende von den Unternehmen bezahlt wird. Das Modell wird damit begründet, dass immer größere Teile der Wertschöpfung sich von bezahlter Arbeit hin zu unbezahlter und freiwilliger verlegen. Wenn wir in Facebook posten, eine Abfrage bei Google oder Microsoft tätigen, so schaffen wir Wert, Umsatz und Gewinn für diese Konzerne.

Die meisten Technologien wurden durch öffentliche Mittel bereitgestellt, erforscht und entwickelt. Das Kapital, mit dem diese neuen Produkte entstehen, wird also sozial produziert und sollte in sozialen Besitz sein.

Die Frage ist allerdings, wie lange der KI-Boom noch anhält und wie mit den von den wuchernden Rechenzentren verursachten Schäden für Gesundheit und Umwelt umgegangen wird.

Bild von günter auf Pixabay

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15 Kommentare

  1. Vivarium Eins 11. April 2026 um 19:20 Uhr - Antworten

    Wenn man das weiter denkt, kommt doch wieder die Idee auf, einfach die Menschheit zu dezimieren

  2. audiatur et altera pars 11. April 2026 um 10:54 Uhr - Antworten

    Kommunisten wie Varoufakis denken in gleicher behäbiger Überdimension wie die Großkapitalisten. Nicht umsonst verträgt er sich so gut mit dem Co-Ersatzreligionsvertreter Mr. Sustainable Sachs? Der Basisfehler dieser „Dividende“ (abgesehen davon, dass sie wahrscheinlich an einen metaphysischen Irrsinn geknüpft ist) ist die zu Grunde liegende Logik Peter Brabecks: ALLES braucht zunehmend seinen Preis. Doch der fotogen-griechische Bruce Willis vergisst (wie ironischer Weise so gut wie jeder Kommunist), dass sobald etwas einen Preis hat, es zwingend der Logik des Geldes folgen muss. Welche zyklisch dadurch immer mehr Lebensbereiche in den Abgrund mit reißt. Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen? Aufmerksamkeitsheischender Murx.

    • audiatur et altera pars 11. April 2026 um 11:48 Uhr - Antworten

      PSimplicissimus: Würden nicht so viele Outer-Party-Members für den Klimaschwachsinn bezahlt, hingen also geldmäßig davon ab, so gäbe es ihn auch nicht. Geld weg – Hype weg. Corona genau das Gleiche! War der liebe Yanis (und ausnahmsweise sympathische Narzisst ;-) über übrigens überall ganz vorne dabei.

      • audiatur et altera pars 11. April 2026 um 11:56 Uhr

        Korr.: hingen also NICHT davon ab

    • Pfeiffer C 12. April 2026 um 10:12 Uhr - Antworten

      @audiatur et altera pars

      Kommunisten wie Varoufakis – Co-Ersatzreligionsvertreter Mr. Sustainable Sachs – der fotogen-griechische Bruce Willis – Welche zyklisch dadurch immer mehr Lebensbereiche in den Abgrund mit reißt. Ist das denn wirklich so schwer zu verstehen? Aufmerksamkeitsheischender Murx. –

      Haben Sie, audiatur et altera pars, so wie ich, Varoufakis „Die ganze Geschichte“ durchgearbeitet? Varoufakis Auseinandersetzung mit Europas Establishment in der griechischen Finanzkrisenepoche?

      Über den Nicht-aufmerksamkeitsheischender, hintergedankengesteuerten Murx der europäischen Totalversager im Zusammenhang mit dem griechischen Finanzdesaster zugunsten der reichsten 20 griechischen Gangsterfamilien ???

      Über die damals getürkte griechisch-finanzielle Sattelfestigkeit, garantiert durch Goldman Sachs ??? (Goldman Sachs spielte eine umstrittene Rolle in der griechischen Schuldenkrise, insbesondere durch Finanzinstrumente, die halfen, das Ausmaß der Verschuldung zu verschleiern. Ein Währungsswap im Jahr 2001 ermöglichte es Griechenland, über 2,8 Milliarden Euro Schulden aus der Bilanz auszulagern, um die Euro-Aufnahmekriterien zu erfüllen).

      Über den „Cross-Currency Swap“ (2001) ?: Goldman Sachs half der griechischen Regierung, Kredite durch Währungsswaps (Umrechnung von Fremdwährungsanleihen in Euro zu einem günstigen historischen Wechselkurs) zu tarnen. Dies verbarg die tatsächliche Höhe der Staatsverschuldung, die über der 3%-Grenze lag.

      Über die Schuldenkosmetik ?: Die Transaktion wurde als „goldener Deal“ bezeichnet und ermöglichte es Griechenland, die Euro-Aufnahmekriterien rechnerisch zu erfüllen.

      Über das Volumen und die Kosten ?: Laut Berichten zahlte Griechenland im Zusammenhang mit diesen Geschäften rund 300 Millionen Dollar an die Bank.

      Über den Verkauf der Papiere ?: Goldman Sachs verkaufte die Swap-Papiere laut bereits im Jahr 2005 an eine griechische Bank weiter.

      Über die Folgen ?: Die Geschäfte trugen erheblich zur späteren Euro-Krise und der langfristigen Überschuldung Griechenlands bei, da sich die Struktur des Deals negativ auf die langfristige finanzielle Lage auswirkte.

      Sowas kommt von sowas her !!!

  3. Patient Null 11. April 2026 um 8:42 Uhr - Antworten

    Die Idee ansich ist schon nicht ganz schlecht. Je mehr die KI Beschäftigte ersetzt je mehr Gewinn macht der Fond und je mehr Leute können damit gestützt werden. Je weniger die KI ersetzt, je weniger Gewinn aber je weniger müssen auch gestützt werden. Das ist quasi eine Korrelation.

    Natürlich sollte das nicht die staatliche Fürsorge ersetzen. Wäre aber ein guter Zusatz und die CEOs hätten ein besseres Gewissen, darum gehts ja dabei.

  4. Daisy 11. April 2026 um 7:36 Uhr - Antworten

    Das System der Daueralimentierung von arbeitsfähigen gesunden Menschen (Rentenwirtschaft) ist zutiefst barbarisch und inhuman.

    Stattdessen müssen die Maschinen soweit es geht abgeschafft werden, die die Arbeitsplätze ersetzen, denn sie brauchen auch viel zu viel Energie.
    Menschen brauchen eine Beschäftigung, um körperlich und geistig gesundbleiben zu können. Nicht jeder macht freiwillig Freizeitsport. Denken wir an die Hobbykletterer, die Läufer usw…das ist das Bewegungsbedürfnis. Der Mensch muss einen Sinn sehen, zB „getane Arbeit“, „erledigt“, man ist „fertiggeworden“, hat was „weitergebracht“, „erschaffen“, „geschafft“…

    So, das ist ganz einfach. Landwirte sollen wieder mehr Knechte/Mägde beschäftigen und Erntehelfer. Kleidung soll von Hand genäht werden usw.
    Dafür muss es einen gerechten Lohn geben und die KI kann ausrechnen, wieviel Energiekosten damit eingespart werden…

    Natürlich sollen in irgendeiner Form gehandicapte Menschen unterstützt werden. Die KI könnte herausfinden, wer ein Tachinierer ist, obwohl ich meine, das ist eigentlich auch eine Krankheit, ebenso wie Hypochondrie. Hypochonder glauben der Einfachheit halber ja selbst, dass sie krank sind, s. eins meiner Lieblingsbücher von Jerome Jerome, Drei Mann in einem Boot. Dem Erzählenden fällt ein Buch über alle Krankheiten in die Hände. Wissbegierig liest er alles und kommt zum Schluss, dass er an allem leidet, bis auf dt. Kindbettfieber und englisch „housemaids knee“ (habs zur Matura ausgewählt, weil ichs schon kannte :-). Er geht zum Arzt und jammert. Der alte Familienarzt schreibt ihm ein Rezept. Zuhause liest er es…er soll täglich spazierengehen und am Abend ein Glas Rotwein trinken.

    Auch köstlich: „Schick mir keine Blumen“ mit Rock Hudson und Doris Day. Zum Frühstück hat er ein Tellerchen mit div. Pulverln, nach denen er greift, als wäre es Knabbergebäck. Er hat die Zeitung vorm Kopf und tastet nur. Köstlich, wie seine Finger am leeren Tellerchen nach weiteren Tabletten suchen…:-))
    Wir hatten aber auch das Buch „Die Familienärztin“ (habs noch), worin sich Hypochondrie tatsächlich als eigene Krankheit findet…

    • local.man 11. April 2026 um 13:16 Uhr - Antworten

      Naja mit der Arbeit ist das so eine Sache, da sie auch aktuell immer ein Zwang ist und dazu völlig übertrieben lang.

      Ich tippe darauf, dass Menschen sich durchaus irgendwo für ein paar Stunden in der Woche bis am Tag einbringen, oder ihre Lebensenergie für sich nutzen durch Arbeit mit und an sich selbst, wie Sport, oder am PC was machen bis hin zu Spielen in Gilden oder was auch immer.

      Das Problem mit der Arbeit war ja immer A der Zwang ohne echte Auswege und B im Grunde seinen ganzen Tag.

      Ich gebe Ihnen da schon recht, dass niemand glücklich wird mit Dauerhängematte, obwohl es da auch Menschen geben wird, denen das reichen könnte.
      Aber wohl die meisten Leute wollen aus dem aktuellen Arbeitsknast raus, weil er ihr Leben zerstört und nicht bereichert.
      Im Grunde werden wir über Dinge wie geplante Obsoleszenz seit 100 Jahren eh schon im Muster der Ausbeutung gehalten und im Kreislauf des Produzieren, Kaufens, Zerstörens, neu produzieren, kaufen, kaputt gehen lassen usw.
      Und als das schwieriger wurde, weil die Maschinen immer mehr Arbeiten erledigen, wurden die Jobs aus der Güterproduktion, also dem eigentlichen Sinn der Arbeit, neben wenigen Dienstleistungen und Papier schmutzig machen, in die Sinnlosjobs, Bürokratie und vermehrt Dienstleistungen transferiert und zwar genau in der Prozenangabe umgekehrt. Dazu gibt es Statistiken.
      Menschen arbeiteten vor 80 Jahren noch zu 80% in der Güterproduktion und zu 20% in Bürokratie/Dienstleistung. DIeses Verhältnis wurde bis heute genau uns Gegenteil verkehrt + gepl. Obsoleszenz + Technologieunterdrückung.

      Jetzt durch KI und Robos, 3D Druck, fallen nicht nur die restlichen annähernd 20% der Güterproduktion wo Menschen tätig sind weg, sondern die KI crasht auch die erschaffenen Ersatzjobs beim Papier schmutzig machen bzw. heute Datencenter füllen.
      Das überlebt dieses Konstrukt natürlich nicht.

      Und das ist auch der Grund, warum hier der Great Reset geplant und jetzt umgesetzt wird.
      Weil die Herrschenden überflüssig werden und nicht haltbar sind, erzeugen sie ein neues Niederhaltungssystem für ihre modernen Sklaven.

      Aber ich sag Ihnen wie es ist. Ich kann mich wunderbar um mich selber kümmern und habe am aktuellen Plündersystem und Arbeitsmodell kein Interesse.
      Das heisst nicht, dass ich mich in einem klugen System, was mich und den Rest maximal befreit eben von Arbeitszwängen etc. nicht auch soweit einsetze, soweit es für den Erhalt dieses Systems nötig ist, aber dann bitte will ich meinen Tag selbst bestimmen.
      Dein ein großes Stück Glück bedeutet die Zeit die man hat, so nutzen zu können, wie man will.

      Errechnet wurde das übrigens mehrmals. 1988 waren es im kapitalistschen Systemen noch 15h/Woche, 2012 rum wurden 5h/Woche Arbeistzeit für jeden errechnet. Natürlich muss dazu gepl. Obsoleszenz weg und diese ganze Niderhaltung, was das ganze Wirtschaftssystem, Finanzsystem und somit alles mitabreißt, was nunmal ein anderes System nötig macht.

      Also genau das, was die Herrschenden versuchen zu verhindern mit ihren ganzen Wahnsinn aktuell. Oder glaubt wer AKW aus und Pipelinesprungung, Krieg um Öl und Ressourcen, Grönland einsacken, Plandemie, Spaltung der Gesellschaft, Russland-Phobie, Migration usw. sind zufällig oder unerwartete Ereignisse?

      Das ist von Herrschenden erzeugt und die ganze Propaganda der Medien der Herrschenden, die Unterwanderung der Systeme vom Politik, Justiz bis Medien etc. gehört alles zu, großen Plan dazu.

      Das ist auch der Grund, warum wir uns machtlos fühlen und diese Demokratie ein Witz ist.. Wir sind moderne SKlaven und haben jegliche Kontrolle verloren, genau das muss um 180° gedreht werden.
      Und da hilft nunmal nicht, Kommentarspalten zu füllen, oder eine Friedensdemo, sondern Taten in der Welt da Draußen.
      Und da keiner von uns die Welt, wie im Hollywood-Propaganda-Film, alleine retten kann, geht das nur in seinem Umfeld und fängt beim NEIN an, wenn wieder irgendwas befohlen wird. Es geht weiter bei dem anderen die Hand reichen und sich in ihm wiedererkennen und sich aufklären und zusammentun.
      Aber wir brauchen auch eine neue Denkweise um ein neues System für die Menschen hin zu Utopie.

      Nur gegen etwas sein, wird uns zu nichts führen außer zur nächsten Machtpyramide, die es nicht geben darf, genauso wie keine Reichtumsgrenzen, Datenklau muss aufhören, Werte verteilt, Arbeitssystem gebrochen, Wirtschaft neu gedacht, Bildung Medien usw…

      Das ist unsere Aufgabe.. Wir brauchen ein anderes Denken, was wir dann in Taten in dieser Welt als Materie oder Gesetz formen.
      Politik ist arbeiten an der Wirklichkeit sagte mal Frau Guérot. Und da hat sie recht. Aber eben auch darüber hinaus.

      Ich habe wenig Interesse daran, mich durch klein halten des Fortschritts, wieder nonstopp im Leben einer Arbeitswelt unterzuordnen und kann da einfach nicht dabei wachsen, sondern nur verkümmern, um wieder auf das Thema Ihres Posts zurückzukommen.

      • Daisy 11. April 2026 um 17:27 Uhr

        Ja, klar, es gibt eben auch welche, die lieber vom Geld der anderen leben und sich daheim auf der Couch selbstverwirklichen wollen. Dabei versumpern sie, waschen sich nicht mehr und werden dick. Dann brauchen sie einen Psychiater…etc. Oder es ist ihnen so fad im Schädel, dass sie sich anders beschaftigen müssen…

        Ahm, ich rede von einfacher einsichtiger und nützlicher Arbeit, die ja die Maschinen übernommen haben. Es muss einen gewissen Druck/Verdienst geben, sonst reißt bald wieder der Schlendrian ein. Aber wir in unserem Büro sind absolut frei. Wir haben Gleitzeit, denn es geht einzig darum, dass die Arbeit erledigt wird. Ob man das am WE, in der Nacht oder langsam oder schnell macht, ist fast egal … es gibt schon Zeitzwang. Heute sind Konzermitarbeiter noch weniger motiviert als früher die Beamten. Gehört die Firma der Allgemeinheit, ist keiner mehr zuständig. Verstaatlichung funktioniert nicht. Small is beautiful. Kleine Firmen, kleine Bauern etc…so geht es, das schafft auch Vielfalt. Die Energie wird für den Transport gebraucht. Meine Sch..Siam plärrt schon wieder, weil sie keine Leckerli bekommen hat, die kann so ungut herumschreien, muss Schluss machen…und ihr was geben, dem Tamgotschi.

        Ich gebe Ihnen recht, es gibt viele absolut unnütze Jobs, bei denen keiner weiß, was er eigentlich macht. Es gibt auch den Schieber…er schiebt den ganzen Tag Dinge (zB) Akten hin und her und damit wirkt er sehr beschäftigt, immer dann, wenn der Chef sich nähert.

        Bei diesen ganzen Jobs sollte man Vieles ausmisten. Und stattdessen einfach wieder was Verständliches arbeiten…wie zB all die guten Handwerksberufe.

        Der Mensch möchte, wenn er keinen 🐦 hat, ein nützliches Rädchen und stolz auf sein Selbstverdientes sein, das er sich nicht gerne von Schmarotzern wegnehmen lässt. Maschinen brauchen sehr viel Energie, besonders die KI und die Digitalisierung (totale Überwachung). Diese Energie sollte sinnvoller genützt werden.

        Wer nur den lieben langen Tag
        ohne Plag, ohne Arbeit vertändelt,
        wer das mag, der gehört nicht zu uns!
        Wir stehn des Morgens zeitig auf,
        hurtig mit der Sonne Lauf sind wir,
        wenn der Abend naht,
        nach getaner Tat,
        eine muntere, fürwahr,
        eine fröhliche Schar!

      • Daisy 11. April 2026 um 19:15 Uhr

        Was ist Freiheit? Dr. Walther Ziegler“
        YT
        Ich liebe den Ziegler :-)
        Was mir noch einfällt…alte Poesiesprüche…für Leute, die nix tun wollen und dann nix haben…
        Schmerzt dich in tiefster Brust
        das herbe Wort : „Du musst!“
        So macht dich eins nur still :
        das stolze Wort „Ich will!“
        Yep! :-)

      • Daisy 11. April 2026 um 19:48 Uhr

        Sehr empfehlenswert..
        „Dr. Walther Ziegler: Recht auf Freiheit oder zur Freiheit verurteilt? (20.04.24)“
        YT DAI Heidelberg

    • local.man 11. April 2026 um 22:36 Uhr - Antworten

      Ja ok, ich sage nicht, dass im Kern Ihrer Aussagen auch etwas dran ist.
      Ich möchte nur ein paar Sachen zu bedenken geben.

      Ja, klar, es gibt eben auch welche, die lieber vom Geld der anderen leben und sich daheim auf der Couch selbstverwirklichen wollen. Dabei versumpern sie, waschen sich nicht mehr und werden dick.

      Geld der Anderen.
      Da man Geld nicht verdient, sondern es zugeteilt wird, arbeitet man idR. für die Leute die es Verteilen und diese verteilen es meistens hin zu sich selbst, werden von Sozialsystemen als Grundrechte nur dazu gezwungen etwas von ihrem Raubzug abzugeben, was sie immer ungern tun und sich dann, per Lobbyismus, diese Sicherungssysteme zu Nutze machen, die im dortigen Sammelbecken, was vom System als Folge des Fortschritts immer weiter anwächst, als Nuztmasse über moderne Zuhälter in Form von Leiharbeit noch mehr ausgenommen und dienen noch als Sog nach ökonomisch „Unten“, mit der nötigen Propaganda als Hassobjekt..

      Eine Alternative wäre Sicherungssysteme weg. Dann wäre die Kriminalität wohl 5x höher in diesem System und die Zustände USA und die sogenannte 3. Welt.
      Man arbeitet schon immer nur für die Ausbeutersysteme weniger Menschen.

      Und das was noch mehr dabei zu bedenken ist, der Fortschritt lässt Maschinen schon heute den Großteil der Produktion erledigen. Nur werden diese gewaltigen Mehrwerte mal gar nicht in einer Steuer eingerechnet, geschweige denn diese Werte verteilt.
      Wie soll man also in Zukunft damit umgehen, wenn die Maschinen 95% aller Arbeiten erledigen?

      Sie versumpfen und werden dick.
      Ok, das würde ich nicht auf Erwerbsarbeitslose beziehen. Das Problem sind die ganzen Suchtstoffe in der Nahrung, bzw. dürfte das ein generelles Problem der Sicherheit heute sein.

      *Es muss einen gewissen Druck/Verdienst geben, sonst.. *

      Also mit solchen Denkweisen kann ich nicht so sonderlich viel anfangen.
      Im Grunde steckt dort genau der gleiche autoritäre Gedanke dahinter, was die aktuell Herrschenden, also der Sumpf der Menschheit, auch stetig tun.

      Sie meinen sie hätten irgendeine Art Befugnis, jedem anderen ihren Willen und Denkweisen aufzuzwingen. Das ist Anmaßung und gerade bei solchen Themen sollte man dies nicht an den Tag legen.

      Ich kann meine Kinder in gewisser Weise sanft zu etwas bewegen und dahinter eine Belohung verbergen.
      So nach dem Motto, jetzt übst du brav dein Instrument eine Stunde und danach kannst du Computer spielen.
      Als Erwachsener fällt das ja zum Glück weg, man kann sich also selbst einen Plan machen, weil auch das Verständis da sein sollte, dass nur daran denken, keine Ergebnisse erzielt. Wie Sport treiben, oder sich an den PC setzen und den Text zu schreiben, denn nu so wird es auch passieren.

      Wenn ich jetzt jedem Menschen vorschreiben will, du wir werden deine mögliche Freiheit entfernen, weil dann musst du so wie ich es will, jeden Tag arbeiten gehen, um ein wenig Geld zugeteilt zu bekommen, womit du dann wieder alles kaufst, was du eh den ganzen Tag hergestellt hast, nur so teuer, dass du da niemals raus kommst und den Rest machen wir mit Vorsatz kaputt, dann finde ich das nicht so sonderlich richtig.

      Wenn dann entscheide ich doch selbst, was ich tue und nutze ja auch ständig Werkzeuge dir mir die Arbeit erleichtern, weil ich eben nicht die Hecke von Hand mit einer kleinen Gartenschere 2 Tage schneiden will, sondern binnen einer Stunde fertig sein mag. Und warum? Weil meine anderen Interessen da noch bedient werden wollen und das nicht nur 2 Stunden, sondern eher so 6-x Stunden. Die Arbeit sollte da erledigt werden, aber eben nicht der bestimmende Faktor sein.
      Das zwinge ich dann aber niemanden auf. Jeder der es will, kann auch jeden Tag schufften, das ist dann aber seine Entscheidung.
      Andersrum, den Menschen dazu zu nötigen und seine eigentlichen Interessen massiv hinten anzustellen, obwohl schon längst eine Änderung da ist, das ist das Problem, wo ich klar gegen angehe.

      Wenn hier ein Meteor auf die Erde knallt, man es überlebt und keine andere Wahl hat, erstmal 10-20 Jahre alles wieder aufzubauen, ist das was anderes, als wenn ich künstlich andere Menschen diesen Meteor permanent aufzwinge durch gezielte Eingriffe in Verteilung, durch Zerstörung usw..

      Prinzipiell war es schon immer in der Geschichte der Menschheit das Ziel die Arbeit loszuwerden.
      Noch vor wenigen Jahrhunderten galt die Erfolg nicht mehr arbeiten zu müssen, dann war man wer. Und es gab das Konzept dieser Arbeit nicht mal. Dies ist eine Neuzeit-„Erfindung“. Ich behaupte mal das haben sich die Menschen nicht mal selbst ausgesucht. Denn es gibt Beweise, dass es von „Oben“ nach „Unten“ verankert wurde, weil es die Freiheit der Menschen entfernt hat, damit diese in den Betrieben/Fabriken der Besitzenden arbeiten gehen mussten. Dazu hat man einfach mal Felder, Plantagen und die Bauernhöfe über die üblichen bezahlten Schläger(heute sowas wie Antifa) abrennen lassen. Und aus der Not heraus, hatte man so dann die Arbeitskräfte, die man anfangs sogar so gut bezahlt hat, dass die Leute 3 Wochen nicht mehr gekommen sind, weils gereicht hat.

      Also haben die Herrschenden/Besitzenden einfach alles so angepasst, dass man immer musste und das bis zum Selbstmord bei 16h Tagen rund um die Uhr. Der Arbeiterkampf 188x rum in den USA, der dann hier her geschwappt ist, gabs nicht umsonst und die 8/8/8-Regel hat sich damals durchgesetzt, weil die Herrschenden/Besitzenden, trotz Gewalt die Menschen nicht mehr einfangen konnten.
      Das dieser Unsinn heute noch immer existiert hat was mit dem Niederhaltungskonzept der Besitzenden zu tun und der gewaltigen Propagandaleistung.
      Heute haben wir uns durch Propaganda dazu bringen lassen, die Arbeit zu vergöttern.
      Die Mittel waren, dem Proletariat klar zu machen, dass sie jetzt Teil der Firma sind, Teil des Teams und sie sich nicht mehr als Arbeiter definiert haben, sondern über ihren Job. Mechatroniker, Arzt, Architekt, ITler usw., sind wir heute.
      Frage jemanden was er tut und er wird dir, als braver moderner Leibeigener, seine Existenz über seinen Job rechtfertigen.
      Das System ist auch in der Werbung immer dabei, diese Leute als Leistungsträger zu verkaufen. Lebensleistung im Alter, Leute die jeden Tag früh aufstehen und blabla.. Das gilt aber nur so lange, solange es ums Nehmen geht.
      Sobald das System verteilen soll, sind die Arbeiter immer zu teuer, arbeiten zu wenig pro Tag und am besten bis 70. Die Rentner kosten und wir können es nicht finanzieren.

      Ist es nicht eigentlich so, dass wenn man 30,40,45 Jahre irgendwo einzahlt, dass man da nicht etwas mehr rausbekommen sollte, so der Gedanke an sparen mit einem Sinn?
      Rentner bekommen aktuell 48% vom letzten Lohn..
      Dann schaue man mal was das im System des Mindestlohns bedeutet im Alter…
      Nach Abzug aller Steuern usw. bleibt bei dieser Rentenquote was übrig? Genau.. Altersarmut, Geld in Höhe der Grundsicherung im Alter, sprich ALG2 im Vergleich.
      Und das nicht weil es nicht reichen würde.. Wir haben 2026, nicht mehr 1926. Die Besitzenden wissen schon nicht mehr, wie sie die Mehrwerte neutralisieren sollen, weil sie keine freien Menschen wollen, die NEIN sagen können.

      Lieber wird alles abgerissen, um nichts ändern zu müssen.
      Ich meine wennn ich weiter mache, sprengt das den Rahmen..

      Ich kann nur sagen.. Nein.. Grundlegend muss jeder nur soviel tun, damit das System der maximalen Freiheit funktioniert. Also Arbeitszeiten runter auf 5h/Woche.. Wenn die Berechung in der Praxis nicht ganz aufgeht, dann sind es eben 10h/woche.
      Die meisten sagen aber, dass es sogar weniger sein wird.. Aber egal.
      Die Menschen entscheiden dann selbst was sie tun. Und niemand stielt dann hier irgendwem was. Wir verteilen die Werte der Maschinenarbeit und bei der Entnahme kann jeder auch bestimmen wieviel er arbeiten wird.

      Und wir sollten nicht glauben, wenn das es dazu keine eID geben wird.. Die muss es sogar geben, wenn so ein System funktionieren soll.
      Aber eben ohne Machtpyramide die das gegen die Menschen aunsutzt. Denn in diesem System, wird die KI es überwachen um das System genau vor den Ausbeutern zu schützen.
      Sie wird dann anspringen, wenn jemand durch die permanente Entnahme riesiger Mengen, ohne Hintergrund, sich hier bereichern will.. Es ist dann also ein wahrer Schutz und kein Kontroll-, und Beherrschungssystem mehr. Es schützt uns alle genau vor diesen Methoden.

      Und je mehr man sich entnimmt, umso mehr wird man im Folgejahr dafür arbeiten gehen. Dabei wird es keine Mangelwirtschaft geben, dafür sind wir viel zu weit fortgeschritten. Mangelwirtschaft wird gemacht.
      Man kann es aktuell beobachten durch den gemachten Krieg mit der üblichen Lügenstory und der Krise die erzeugt wird und die Leute wissen nicht mehr wie und haben keine Macht, genau weil sie von NEIN immer systemmatisch durch Machtstrukturen und falschen Besitzverhältnissen und Verteilung von Machtmitteln, davon ferngehalten werden.

      Ok, reicht.. Ich empfehle sich in diesem Bereich zu bilden. Was arbeit mal war, ein Wort für das Tun von Sklaven z.B.
      Alternative Medien erfüllen hier ebenfalls einen viel zu schlechten Job. Sie machen sich viel zu viele Gedanken um Tagespolitik, statt Tiefenaufklärung zu betreiben. So einige wie NIUS, gehören auch einem Milliardär, der permanent Stimmung gegen ALG2 machen lässt über dieses Portal.

      Ehegattensplitting war da wieder das letzte Beispiel, weil es sofort mit Erwerbsarbeitslosen verknüpft wurde, statt mal die Beitragsbemessungsgrenzen ranzuziehen und dass sich Leute mit genug Kohle gleich ganz ausklingen.
      Die Begründung.. es ist eine Versicherung, keine Umverteilung. Die Leistung steigt nicht mehr, daher zahlen wir eben auch nicht mehr.. Tolle Ausrede von denen die können.. Der mit 1200€ im Monat muss aber die 21/22% voll zahlern, der mit 100k, 500k usw. kann sich das eben nicht leisten..
      Aber so wird da nicht rangegangen. Der Feind ist mal wieder der schmarotzende Systemhäftling. Ok, die Migration ist ein anderes Thema, aber das haben wir wem zu verdanken?

      • ibido 12. April 2026 um 21:42 Uhr

        So viel „Arbeit“ und das ganz ohne Entlohnung und Druck ;-)

        Danke für die Beiträge! Ja, Aufklärung über diese Zusammenhänge wäre wichtig.
        Aber es braucht auch einen fruchtbaren Boden, damit so ein Same aufgehen kann. Manche hängen sehr an ihrem Welt- und Menschenbild und glauben der Propaganda, dass für Menschen immer zuwenig da ist, für Kriege jedoch immer Geld bereit gestellt wird.

  5. Gabriele 11. April 2026 um 7:14 Uhr - Antworten

    Dümmer geht’s wohl nimmer….das wäre die totale Abhängigkeit und Anarchie. Denn dass eine Meute, die im Leben weder Arbeit noch Sinn findet, sehr bald durchdreht und brutal wird, bedenkt einer, der das gut heißen könnte, wohl nicht. Für KI & Co ideal – die Kohlenstoffeinheiten bringen sich irgendwann selber oder gegenseitig um, weiter braucht die „Elite“ sich dann nicht zu kümmern – einfach „von oben“ zuschauen, wie der überflüssige Ameisenhaufen zugrunde geht…

    • 1150 11. April 2026 um 8:37 Uhr - Antworten

      @,
      die importierten unterbeschäftigten fachkraftkohlenstoffeinheiten (aka biomasse, wie ich sie nenne), zeigen ein besonders empathisches, fürsorgliches und rücksichtsvolles auftreten im öffentlichen raum,
      siehe schulen, plätze, parks, verkehrsmittel (ob öffentlich oder privat), nachbarschaft, etc., etc., …..

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