35. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 20:15 Uhr)

3. April 2026von 26,4 Minuten Lesezeit

Die Kämpfe gingen auch heute unvermindert weiter. Weitgehend übersehen wurde ein investigativer Bericht durch Nick Turse in The Intercept am 1. April, der beschreibt, dass die USA die wirklichen Verluste im Angriffskrieg gegen den Iran vertuscht. Alles was seit  in der Nacht und am 3. April passierte, lesen Sie in diesem Ticker.

Fast 750 US-Soldaten wurden seit Oktober 2023 im Nahen Osten verwundet oder getötet, wie eine Analyse von The Intercept ergab. Das Pentagon will dies jedoch nicht anerkennen, schreibt der Autor in dem erwähnten Artikel. „Das US Central Command (CENTCOM), das die Militäroperationen im Nahen Osten leitet, scheint die Verluste zu vertuschen, wie ein Beamter des Verteidigungsministeriums es nannte. Es habe The Intercept zu niedrige und veraltete Zahlen genannt und verweigerte jegliche Aufklärung über militärische Todesfälle und Verletzungen. Mindestens 15 US-Soldaten wurden am Freitag bei einem iranischen Angriff auf einen saudischen Luftwaffenstützpunkt, auf dem amerikanische Truppen stationiert sind, verwundet, wie zwei Regierungsbeamte gegenüber The Intercept bestätigten.

Hunderte US-Soldaten wurden in der Region getötet oder verletzt, seit die USA vor gut einem Monat den Krieg gegen den Iran begannen. Präsident Donald Trump – der bei der würdevollen Überführung der ersten im Krieg gefallenen Amerikaner einen blauen Anzug, eine rote Krawatte und eine Baseballkappe trug – erklärte, Verluste seien unvermeidlich gewesen. „Wenn es solche Konflikte gibt, gibt es immer Tote“, sagte er später. „Ich habe die Eltern kennengelernt, und sie waren unglaubliche Menschen. Wirklich unglaubliche Menschen, aber sie alle hatten eines gemeinsam. Sie sagten mir immer wieder dasselbe: ‚Beenden Sie die Arbeit, Sir. Bitte beenden Sie die Arbeit.‘“

Der Artikel erklärt dann noch Details und Indizien, erwähnt Aussagen und Berichte und schließt mit der Bemerkung, dass all die Opfer noch nicht die Söldnergruppen einschließen. Und dass es in der Region von CENTCOM nur im Jahr 2024 alleine 12900 Fälle von Verwundungen im Dienst gab. Er schließt mit dem Satz:

„Die Zahlen dürften deutlich zu niedrig sein, aber wenn man auch nur die Bruchteile bekannter Verletzungen von Auftragnehmern hinzurechnet, könnte die Zahl der Opfer unter Amerikanern und auf US-Stützpunkten 13.600 übersteigen.“

Das Rekordbudget für Krieg bei Rekordschulden in den USA

Donald Trump wird tatsächlich das höchste Rüstungsbudget seit dem 2. Weltkrieg am Freitag zur Genehmigung einreichen. Es soll 1500 Milliarden, bzw. 1,5 Billionen US-Dollar betragen.

Darin NICHT enthalten sind die tatsächlichen Kriegskosten. Das Pentagon hat deshalb beim Weißen Haus einen Zusatz-Antrag über ca. 200 Milliarden Dollar eingereicht – für laufende Operationen, Munitionsnachschub, Ersatz von verbrauchten/verlorenen Assets (inkl. möglicher Schiffsverluste) und Vorbereitung auf weitere Einsätze. Das ist extra-Geld, das zusätzlich zum Basisbudget beantragt werden muss und vom Kongress gesondert genehmigt werden muss. Insgesamt verbrauchen die USA also, wenn alles gut läuft, 1,7 Billionen Dollar für Krieg!

07 Uhr 00:

Die Revolutionsgarde (IRGC) gab den Beginn der 91. Welle der Operation „Wahres Versprechen 4“ bekannt. Ziele seien:

🔸 US-Stahlwerke in Abu Dhabi
🔸 US-Aluminiumwerke in Bahrain
🔸 Rafael-Waffenfabrik (Israel)
🔸 US-Militärstützpunkt nahe Manama, Dutzende Tote und Verwundete
🔸 Luftwaffenstützpunkte Al-Tanf, Palmachim und Ben Gurion
🔸 Militärstützpunkte in Tel Aviv, Haifa, Eilat, Negev und Beerscheba
🔸 US-Stützpunkte in Ahmad al-Jaber, Ali al-Salem und Al-Kharj
🔸 Frühwarnradar auf dem Stützpunkt Zafar in den Vereinigten Arabischen Emiraten – vollständig zerstört
🔸 Stellungen von US-Kampfjets auf dem Stützpunkt Al-Azraq in Jordanien

Vergeltung gegen Brücken

Immer mehr mögliche Vergeltungsschläge gegen Brücken in den Golfmonarchien werden im Internet diskutiert, nachdem die angreifende Koalition die größte Brücke des Iran gleich zwei Mal bombardierte. In manchen Fällen wären die Folgen katastrophal. Je länger die Golfmonarchien den USA und Israel erlauben, ihre Länder für Angriffe gegen den Iran zu nutzen, umso schlimmer die Folgen für sie. Aber so schnell ist es den Herrschern dieser Monarchien aka Diktaturen nicht möglich, ihre wirtschaftlichen Interessen in den USA zu sichern. Sie opfern ihre Länder, um nicht ihre Vermögen zu verlieren.

07 Uhr 45:

In der Nacht zum 3. April gab es keine Eskalation durch Bodentruppen, wie befürchtet worden war. Lediglich die „normalen“ Raketen- und Drohnenangriffe wurden gegenseitig fortgersetzt. Israel und Kuqit meldeten in der Nacht und am frühen Morgen wieder den Beschuss aus dem Iran. Die Luftwaffen der Länder waren im Einsatz, Brände in Kuwaits Raffinerie Mina al-Ahmadi wurden berichtet. Während Donald Trump dem Iran mit Zerstörung von Kraftwerken und weiteren Brücken droht.

In den USA werden Stimmen lauter, dass die laufenden Angriffe gegen den Iran Kriegsverbrechen darstellen „könnten“, berichtet sogar die TagesschauUm 04:31 Uhr berichtete der Tagesschau-Liveblog, dass US-Präsident Donald Trump Iran erneut drohte und gleichzeitig die Bewegung eines US-Flugzeugträgers in der Region ankündigte.

In der Nacht blieb die Straße von Hormus weiter blockiert, was die Weltwirtschaft unter Druck setzt. Frankreichs Präsident Macron betonte jedoch, dass „Gewalt keine Option“ sei und auf Gespräche gesetzt werden müsse.

Die Oman-Passage

Der Versuch der alternativen Passage, von dem TKP gestern Abend berichtete läuft weiter. Die Erwartete Ankunft am omanischen LNG-Terminal Qalhat ist weiterhin für den 4. April geplant. Da nichts bekannt wurde über Unfälle oder Beschuss ist anzunehmen, dass das Schiff die eigentliche Meerenge passierte, aber dabei das Ortungsgerät ausgeschaltet hatte. Es fehlt aber noch eine klare Erfolgsmeldung durch Lloyd’s List oder eine offizielle Quelle.

Sollte der Versuch erfolgreich sein, eine Passage neben der „Schiffahrtsautobahn“ befahrbar zu machen, würde das durchaus mit den letzten Äußerungen des Irans im Einklang stehen, dass die Schifffahrt in der Meerenge nach dem Krieg durch den Iran und dem Oman kontrolliert werde.

08 Uhr 15:

Im ZDF hörte man am 1. April unglaubliche Worte. Moshe Zimmermann erklärte über Israel.

In einem Staat, wo der Polizeiminister selbst ein Verbrecher ist und wo der Justizminister selber einer ist, der gegen die Richter kämpft, ist der Rechtsstaat in einer besonders schwierigen Situation.“

In den USA wird höchster General gefeuert

Der Kriegsminister der USA, Hegseth hat seinen Assistenten/Adjudanten zum neuen obersten Soldaten des Heeres gemacht. Analysten deuten das als Maßnahme gegen den Widerstand im Heer, eine Bodenoffensive zu beginnen.

08 Uhr 30:

Iran warnt: UN-Maßnahmen in der Straße von Hormus könnten Spannungen verschärfen

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hat im Vorfeld einer erwarteten Abstimmung im UN-Sicherheitsrat über den möglichen Einsatz von Gewalt in der Straße von Hormus vor jeglichen „provokativen Maßnahmen“ gewarnt.„Araghchi betont, dass jede provokative Maßnahme der Aggressoren und ihrer Unterstützer, auch im UN-Sicherheitsrat bezüglich der Lage in der Straße von Hormus, die Situation nur weiter verkomplizieren wird“, hieß es in einer Erklärung des Außenministeriums.

Iran gibt an, eine zweite US-F-35 über Zentraliran abgeschossen zu haben

Der Iran gibt laut der halbstaatlichen Nachrichtenagentur Mehr an, einen zweiten US-Kampfflugzeug vom Typ F-35 über zentralen Gebieten des Landes abgeschossen zu haben. Staatsnahe Medien fügten hinzu, dass ein Überleben des Piloten „unwahrscheinlich“ sei.

Drohnenangriff löst Brände in der Raffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait aus

Ein Drohnenangriff hat die Raffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait getroffen und Brände in mehreren Anlagen ausgelöst, wie die staatliche Nachrichtenagentur Kuna unter Berufung auf die nationale Ölgesellschaft des Landes berichtet. „Die Kuwait Petroleum Corporation (KPC) gab an, dass die Raffinerie Mina Al-Ahmadi heute früh Ziel eines Drohnenangriffs war, der Brände in mehreren Betriebsanlagen verursachte“, so die Agentur.

Kurzmeldungen von heute Früh:

  • Der Bedarf an medizinischer Notfallversorgung im Iran steigt rapide an; wenn der Krieg der USA und Israels gegen den Iran weitergeht, drohen die Vorräte an Notfallausrüstungen und anderen Hilfsgütern zur Neige zu gehen, erklärte der Leiter der Delegation der Internationalen Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften.
  • Juri Uschakow, ein Berater von Präsident Wladimir Putin, sagte laut der staatlichen Nachrichtenagentur TASS, die Straße von Hormus bleibe für Russland offen.
  • Die jemenitische Houthi-Gruppe gab bekannt, sie habe eine Militäroperation mit einem Sperrfeuer ballistischer Raketen durchgeführt, die auf von ihr als „lebenswichtige israelische“ Ziele bezeichnete Objekte gerichtet waren.
  • Ein Drohnenunternehmen, das von Eric Trump und Donald Trump Jr., den Söhnen von US-Präsident Donald Trump, unterstützt wird, versucht, Ausrüstung an Golfstaaten zu verkaufen, die während des US-israelischen Krieges gegen den Iran auf militärische Unterstützung der USA angewiesen sind.

09 Uhr 00

Libanon

Heute werden Bilder im Internet verbreitet, die zeigen, dass die mutige IDF im Libanon nach der Tötung von 3 UN-Soldaten deren Stellungen eroberte und die israelische Flagge gehißt hat.

Zweite F-35 über Iran abgeschossen oder nicht?

Der Iran erklärte, den zweiten F-35 Jet abgeschossen zu haben, Kommentatoren sprechen von einer F-15. Im Internet kursieren Bilder, die aber nicht von offiziellen Stellen frei gegeben wurden. Der offizielle Stand:

Die Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) und iranische Staatsmedien (z. B. Mehr News, Tasnim, Fars) melden, dass ein US-F-35 mit einem neuen iranischen Luftabwehrsystem abgeschossen wurde, komplett zerstört sei und die Überlebenschancen des Piloten „sehr gering“ seien. Dazu wurden Fotos von Wrackteilen veröffentlicht, die angeblich vom Jet stammen (teilweise mit Markierungen wie „U.S. Air Forces in Europe“ oder Hinweisen auf eine britische Basis). Die USA haben zu diesem neuen Vorfall noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben (der Vorfall ist erst wenige Stunden alt). Es gibt in manchen Berichten Hinweise auf eine mögliche US-Dementi, aber das ist bisher nicht bestätigt.

10 Uhr 00

Die Libanoninvasion

Laut israelischem Armeeradio plant das israelische Militär, diese Woche auf politischer Ebene einen Plan zur vollständigen Zerstörung der Dörfer entlang der südlichen libanesischen Grenze und zur Einrichtung einer bevölkerungsfreien Sicherheitszone vorzulegen. Dadurch soll verhindert werden, dass libanesische Bewohner in die Dörfer an der Grenze zurückkehren können.

Israelische Militärbeamte gaben demnach an, dass das gesamte Gebiet innerhalb von drei bis vier Kilometern zur Grenze in eine Sicherheitszone mit einer vorgeschobenen Stellungslinie umgewandelt werden soll.

Die Zerstörung des Südlibanons wie in Gaza schreitet voran. Aber bis zum Fluss Litani ist noch ein weiter Weg. Und auch für diese Zerstörungen wird Israel letztlich bezahlen müssen.

Kommentatoren meinen, die IDF habe die Pläne zur Besatzung bis zum Fluss Litani vorläufig aufgegeben, ebenso wie die Forderung der vollständigen Entwaffnung der Hisbollah.

10 Uhr 30

Iran-Eskalation noch lange nicht am Ende

Der Sprecher des iranischen Hauptquartiers Khatam al-Anbiya warnte die USA, dass im Falle eines Angriffs auf die iranische Strominfrastruktur entsprechende US-amerikanische und israelische Infrastrukturen, einschließlich IKT-Anlagen, als legitime Ziele behandelt würden.

Er nannte als Beispiel das US-amerikanische „Stargate“-Zentrum in Abu Dhabi, einen großen KI- und Rechenzentrumskomplex, der Cloud-Systeme, Server und Kommunikationsnetze beherbergt, die mit der regionalen digitalen und militärischen Infrastruktur verbunden sind.

US-Kriegskosten bezahlt durch Streichung von Sozialleistungen

Wer sich fragte, wie die USA denn in diesem Jahr 1,7 Billionen Dollar für Krieg ausgeben kann, dem antwortete Trump, dass die USA Unterstützungszahlungen für Kinderbetreuung und Medicaid kürzen wird.

10 Uhr 45

Die Straße von Hormus

Diese Wasserautobahn war niemals wirklich geschlossen. Immer wieder passierten Schiffe die Meerenge. Aber das Verfahren war unklar. Steffen Unger hat nun noch einmal das etablierte Verfahren in einem x-Artikel erklärt:

Der Korps der Wächter der Islamischen Revolution hat begonnen, Transitgebühren von Schiffen zu erheben, die die Straße von Hormuz passieren. Laut Bloomberg beginnen die Sätze bei 1 US-Dollar pro Barrel Öl. Zahlungen werden in chinesischen Yuan oder Stablecoins akzeptiert, was den Trend zur Abkehr von westlich kontrollierten Finanzsystemen verstärkt.

Der Transit erfordert nun eine direkte Koordination mit den mit dem IRGC verbundenen Vermittlern. Die Schiffsbetreiber müssen vollständige betriebliche Transparenz bieten, einschließlich Informationen über den Eigentümer, die Flagge, das Frachtmanifest, den Bestimmungsort, die Besatzungsdaten und den Transponder.

Diese Informationen werden vom Kommando des IRGC in Hormozgan auf Verbindungen zu den USA oder Israel überprüft. Berichten zufolge wendet der Iran ein mehrstufiges Bewertungssystem (von 1 bis 5) an, um Länder zu klassifizieren. Schiffe aus verbündeten oder neutralen Ländern erhalten günstigere Bedingungen, während Schiffe aus feindlichen Staaten strengeren Bedingungen oder einer Verweigerung der Genehmigung gegenüberstehen. Nach der Zahlung und Überprüfung erhalten die Schiffe einen Genehmigungscode zusammen mit Routenanweisungen, was den Transit durch einen der wichtigsten Energiekorridore der Welt faktisch unter die Kontrolle des Iran stellt.“

Mit anderen Worten: Wenn behauptet wird, der Krieg „müsse die Straße von Hormus öffnen“, ist dies Fake-News. Die Straße von Hormus ist nur geschlossen für Staaten, welche den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg begehen oder ihn unterstützen. Und auch nur für diese Länder wird der „Krieg zur Öffnung der Straße von Hormus“ geführt.

Die Bombenziele Israels und der USA

Ein französischer Fernsehkorrespondent in Teheran berichtet, dass zu den Zielen der USA und Israels im Iran Krankenhäuser, acht pharmazeutische Fabriken – darunter eine Produktionsstätte für Krebsmedikamente – 60 Apotheken und das Pasteur-Institut in Teheran gehörten.

Glenn Diesen berichtet, dass die USA auch die 2500 Jahre alte Stadt Isfahan in Trümmer bombardieren. Das dürfte Konsequenzen für Israel nach sich ziehen.

11 Uhr 00

Während die USA im Iran antike Stätten, Pharmafabriken, Apotheken, Krankenhäuser usw. bombardiert, zerstört Israel im Libanon religiöse Stätten, diesmal christliche.

Im Dorf Shama im Südlibanon hat die israelische Armee das Mausoleum von Simon Petrus, einem Apostel Christi, in Schutt und Asche gelegt.
Zweitausend Jahre Geschichte, in einem einzigen Augenblick ausgelöscht.

Wer selbst keine Geschichte hat, scheint neidisch auf die eines Gegners zu sein.

Eine andere Mitteilung erklärt, dass die IDF christliche Dörfer im Libanon warnte, keine Muslime zu verstecken. Wobei aber auch ohne „versteckte Muslime“ die Häuser der Christen zerstört werden.

11 Uhr 30:

Mossad-Hauptquartier in Tel Aviv zerstört

Die iranischen Streitkräfte haben das Mossad-Hauptquartier in Tel Aviv mit einem präzise ausgeführten Angriff vollständig zerstört.

(Die Nachricht wird bisher nur in iranischen Medien verbreitet)

12 Uhr 15

Überraschung: Französisches Containerschiff passiert Straße von Hormus

Das Ereignis selbst ist tatsächlich passiert und wird von mehreren seriösen Quellen bestätigt. Es handelt sich um das französische Containerschiff CMA CGM Kribi (Maltesische Flagge, Eigentümer: französische Reederei CMA CGM). Es hat am 2. April 2026 die Straße von Hormuz in östlicher Richtung passiert – das erste bekannte westliche europäische Schiff seit Beginn des Konflikts Ende Februar 2026.

Das Schiff fuhr eng an der iranischen Küste entlang (durch den engen Kanal zwischen den Inseln Qeshm und Larak) und hat auf dem AIS-Transponder offen „Owner France“ angezeigt. Es war mit iranischen Behörden koordiniert und nutzte einen von Iran freigegebenen Korridor – es war also keine „heimliche“ Durchfahrt, sondern eine genehmigte Fahrt. Angeblich ohne eine Maut zu zahlen.

Offensichtlich zahlt es sich für Frankreich aus, nicht Teil der angreifenden Koalition zu sein.

12 Uhr 45

DREI (3) Vetos gegen gewaltsame „Befreiung“ der Straße von Hormus im Sicherheitsrat

Russland, China und Frankreich haben eine breit angelegte arabische Initiative blockiert, die internationale Unterstützung für ein Militäreinsatz gegen den Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus sichern sollte, wie die New York Times berichtete.

Laut einem Diplomaten und hochrangigen UN-Beamten strebten die arabischen Staaten eine Resolution an, die den Einsatz von Gewalt autorisiert hätte, um die weltweite Schifffahrtsfreiheit zu gewährleisten. Dieser Versuch scheiterte jedoch am Widerstand der drei Länder, die ein Vetorecht besitzen.

Russland, China und Frankreich erklärten, ihre Haltung basiere auf einer „prinzipiellen Ablehnung jeglicher Formulierung, die Gewalt autorisiert“.

Diese Entwicklung verdeutlicht tiefe Spaltungen innerhalb der internationalen Gemeinschaft. Frankreich schloss sich Russland und China an und blockierte damit eine als notwendig bezeichnete militärische Entscheidung gegen Teheran, während die Vereinigten Staaten und Israel ihre Militäraktionen gegen den Iran fortsetzen und Waffenstillstandsaufrufe ablehnen. (Quelle)

Großbritannien immer stärker in Krieg involviert

Ein Artikel in The Cradle beschreibt, wie Großbritannien mit seiner Spionage im Libanon eine digitale Karte für den Krieg erstellt hat. Diese vereinfacht und ergänzt Mossad-Daten auf Basis derer Israel den Libanon bombardiert.

„Während die militärischen Verluste des Libanon täglich zunehmen, werden unzählige unschuldige libanesische Zivilisten getötet. Die Verantwortung für diese Todesfälle könnte, dank Siren Associates, direkt nach London zurückverfolgt werden.“

Im gleichen Medium kann man lesen, dass der britische Premierminister Starmer mit dem Kronprinzen von Kuwait Pläne für den Einsatz von britischen Einheiten zur Luftabwehr diskutierte.

Israel hat seit Unterzeichnung des von Trump unterstützten „Waffenstillstandsabkommens“ mindestens 713 Palästinenser in Gaza getötet: Gesundheitsministerium

Mindestens eine Person wurde am Donnerstag in Gaza durch israelische Schüsse getötet

Das israelische Militär hat seit der Unterzeichnung des von den USA unterstützten „Waffenstillstandsabkommens“ Anfang Oktober mindestens 713 Palästinenser in Gaza getötet, teilte das Gesundheitsministerium von Gaza in seinem täglichen Bericht am Donnerstag mit, während die israelischen Angriffe unter Verletzung des Abkommens im gesamten Gazastreifen weitergehen.

„Eine Reihe von Opfern befindet sich noch immer unter den Trümmern und auf den Straßen, da Rettungswagen und Zivilschutzteams sie bisher nicht erreichen konnten“, schrieb das Ministerium auf Telegram.

Das Ministerium gab an, dass weitere 1.943 Palästinenser verletzt wurden, womit sich die Gesamtzahl der palästinensischen Opfer im Rahmen des von den USA überwachten Abkommens auf 2.656 beläuft.

Die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA berichtete, dass mindestens ein palästinensischer Mann am Donnerstag in Khan Yunis im südlichen Gazastreifen durch israelische Schüsse getötet wurde. Einen Tag zuvor teilte die Nachrichtenagentur mit, dass drei Palästinenser in verschiedenen Teilen des Gazastreifens durch israelische Schüsse verletzt worden seien, darunter ein Kind, das sich in kritischem Zustand befand.

Israelische Truppen besetzen weiterhin mehr als 50 % des Gazastreifens, während der andere Teil des palästinensischen Gebiets unter der Kontrolle der Hamas steht. Es gibt keine Anzeichen für Fortschritte bei der Umsetzung von Präsident Trumps Gaza-Plan inmitten des US-amerikanisch-israelischen Krieges gegen den Iran, den der Präsident weniger als zwei Wochen nach der ersten Sitzung seines sogenannten „Friedensgremiums“ begann, das die Verwaltung des Gazastreifens überwachen sollte.

Die USA und Israel fordern von der Hamas, alle ihre Waffen abzugeben; erst dann soll der Wiederaufbau stattfinden dürfen. Die Hamas vertritt ihrerseits den Standpunkt, dass sie ihre Waffen nicht niederlegen werde, solange es keine Fortschritte in Richtung eines palästinensischen Staates gebe. Vertreter der Hamas haben angedeutet, dass sie einer begrenzten Entwaffnung oder einem „Einfrieren“ ihrer Waffen offen gegenüberstehen, doch laut den neuesten Berichten reicht das den USA und Israel nicht aus.

Das Gesundheitsministerium von Gaza teilte am Donnerstag mit, dass seit dem Angriff der Hamas auf den Süden Israels am 7. Oktober 2023 und dem Beginn der völkermörderischen Kampagne Israels in Gaza mindestens 72.289 Palästinenser getötet und 172.043 verletzt wurden. Diese Zahl gilt als zu niedrig angesetzt, da noch viele Tausende unter den Trümmern vermisst werden, und mehrere Studien haben ergeben, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer wahrscheinlich bei etwa oder über 100.000 liegt, wobei hier nur gewaltsame Todesfälle berücksichtigt sind.

13 Uhr 15:

IRGC veröffentlicht Bild des Sitzes eines abgeschossenen eindringenden Kampfflugzeugs – Tasnim News

 

In einem Beitrag auf ihrem X-Account am Freitag veröffentlichte der Geheimdienst des IRGC ein Bild, das den Sitz eines abgeschossenen Flugzeugs zeigt.

14 Uhr 00

Irans Waffenbestände

The Cradle berichtet, dass neue Geheimdiensterkenntnisse belegen, Iran verfüge weiterhin über etwa die Hälfte seiner Raketenstartkapazität. Einem neuen US-Geheimdienstbericht zufolge, der von CNN zitiert wird, verfüge Iran trotz wochenlanger, unerbittlicher US-amerikanischer und israelischer Angriffe weiterhin über rund die Hälfte seiner Raketenstartkapazität und Tausende von Kampfdrohnen.

Donald Trump hatte behauptet, die Angreiferkoalition hätte 80 Prozent der iranischen Kapazitäten zerstört und nur noch „sehr wenige“ Systeme seien einsatzbereit.

Dem Bericht zufolge wurden viele Startrampen nicht zerstört, sondern lediglich vorübergehend unzugänglich gemacht, oft unterirdisch in weitläufigen Tunnel- und Höhlensystemen, die Iran über Jahrzehnte aufgebaut hat. Diese gehärteten und mobilen Systeme ermöglichen es Iran, weiterhin Angriffe durchzuführen und dabei unentdeckt zu bleiben. Dies untergräbt die Behauptung, die iranische Startinfrastruktur sei weitgehend neutralisiert worden. Geheimdienstquellen stellten zudem fest, dass der Iran weiterhin über ein beträchtliches Raketenarsenal verfügt und wichtige Fähigkeiten, darunter Küstenverteidigungs-Marschflugkörper für Operationen in der Straße von Hormus, weitgehend intakt sind.

Der Bericht, so der Artikel weiter, decke darüber hinaus Diskrepanzen bei der Schadensmessung auf: Israelische Schätzungen berücksichtigen nur vollständig zerstörte Startrampen, während US-Geheimdiensterkenntnisse auch versteckte oder unterirdisch eingeschlossene Raketen einschließen.

Obwohl die konventionelle Marine des Irans – wie Trump dutzende Male wiederholte – angeblich weitgehend zerstört sei, stellt der Bericht fest, dass die Marine der Islamischen Revolutionsgarde noch immer über etwa die Hälfte ihrer Kapazitäten verfügt, darunter Hunderte oder möglicherweise Tausende kleiner Schiffe und unbemannte Oberflächensysteme.

Während US-Beamte weiterhin behaupten, die militärische Kapazität des Irans sei entscheidend geschwächt, zeichnet die Geheimdienstanalyse ein völlig anderes Bild.

14 Uhr 45

Angriffsziele des Iran in der vergangenen Nacht

Die 90. Angriffswelle iranischer Raketen war gerichtet gegen industrielle US-Interessen in der Region und immer mehr Berichte über Schäden tauchen auf. Darunter litten Abu Dhabi und Bahrain, deren Herrscher ihre Länder als Sprungbrett für den Angriffskrieg gegen den Iran zur Verfügung gestellt hatten. Auch israelische Rüstungsindustrie wurde aufs Korn genommen, besonders die Firma Rafael. Auch Ansammlungen von US-Soldaten in der Region wurden beschossen. Auch die israelischen Flughäfen wurden angegriffen. Brennpunkte der Angriffe waren Haifa, Tel Aviv, Eilat und Beersheba. Die Angriffe waren offensichtlich mit den Angriffen der Hisbollah abgestimmt. Auf Videos ist zu sehen, dass keine Abwehrraketen gestartet waren und die verursachten Zerstörungen erheblich sind.

15 Uhr 15

Details über einen abgeschossenen US Jet im Iran

Die Lage ist aktuell sehr real und eskaliert gerade massiv. Iranische Luftabwehr hat nach bestätigten Berichten (u. a. Axios und Wikipedia-Eintrag zum laufenden Konflikt) eine US-Air-Force F-15E Strike Eagle der 494th Fighter Squadron (RAF Lakenheath) (also keine F-35, wie zuerst berichtet) über dem West-Iran abgeschossen. Der Pilot (bzw. die Crew) ist ausgestiegen, der Schleudersitz wurde am Absturzort gefunden. Die USA haben sofort eine CSAR-Operation (Combat Search and Rescue) gestartet – mit Helikoptern, C-130-Tankern und Begleitschutz. Iranische Medien (Tasnim etc.) sprechen von „vereitelten Rettungsversuchen“ und bieten sogar Belohnungen für die Ergreifung des Piloten.

Vor und während der Rettung gibt es massive SEAD/DEAD (Suppression of Enemy Air Defenses). Das heißt:

  • Kampfflugzeuge, MQ-9-Drohnen oder EA-18G Growler jammen Radar und IR-Sucher.
  • A-10, AC-130 oder Fighter räumen bekannte MANPAD-Zonen.
  • Die Helikopter (oft MH-60 oder HH-60) fliegen extrem tief, nutzen Gelände-Maskierung und haben moderne DIRCM-Systeme (Laser-Störung gegen IR-Raketen).

15 Uhr 30

Erste Feuergefechte werden gemeldet zwischen US-Rettungseinheiten, welche einen Militärkonvoi der Revolutionsgarden angegriffen haben, und den US-Soldaten. Beide sind offensichtlich auf der Suche nach dem Piloten des abgeschossenen US-Jets. Über Opferzahlen ist noch nichts bekannt geworden.

Iranische Medien behaupten, der Pilot wäre bereits als erster Kriegsgefangener in den Händen der Revolutionsgarden, die USA bestreiten es.

Videoberichte über US-Rettungsaktion

Us-Journalist Mario Nawfal: Der Iran beschießt nun das US-Flugzeug, das die Rettungsmission durchführt. Diese Aufnahmen zeigen ein amerikanisches Flugzeug, das Leuchtraketen abfeuert, um nicht ins Visier genommen zu werden. Aus der Rettungsaktion wurde kurzerhand ein Kampfeinsatz.

Zwei Hubschrauber und ein Tankflugzeug im Süden des Iran.

Berichten zufolge sind amerikanische Hubschrauberstaffeln in den Süden des Iran vorgedrungen, um nach den vermissten Piloten der abgeschossenen F-15 zu suchen.

Angeblich ein Teil des Leitwerks der F-15.

16 Uhr 30

Israels Armee in Personalnot

Israels sich verschärfende Personalkrise scheint die Besatzungsarmee dazu zu drängen, selbst traumatisierte Reservisten wieder in den Dienst zu zwingen. Laut einem Bericht der Haaretz wurden einige israelische Soldaten, die unter schweren psychischen Traumata litten, mit Strafen, darunter Verhaftung, bedroht, sollten sie dem Dienst fernbleiben.

Der Bericht verweist auf eine Armee, die unter zunehmendem Druck steht, da Israel an mehreren Fronten Krieg führt und gleichzeitig Schwierigkeiten hat, seine Reservekräfte aufrechtzuerhalten. Kommandeure forderten von Reservisten, die wegen kriegsbedingter Traumata in Behandlung waren, den Dienst, selbst als einige von ihnen in der Rehabilitationsabteilung des israelischen Verteidigungsministeriums aufgenommen und psychiatrisch betreut wurden. (Quelle)

Was mag wohl dabei schief gehen, wenn psychiatrisch betreute Soldaten an die Front müssen?

17 Uhr 30

Deutschland wieder voll mit dabei bei einem schmutzigen Angriffskrieg

Ein Artikel in Telepolis entlarvt deutsches „Weiß von nichts“ und beweist die Zustimmung und sogar Beteiligung an einem Angriffskrieg. Obwohl das Grundgesetz sogar schon die Vorstufe eines solchen, nämlich die Vorbereitung verbietet. Aber da der §80StGB stillschweigend gelöscht wurde, und durch einen Völkerrechtsparagraphen ersetzt wurde, der das Grundgesetz nicht kennt, gibt es auch keine Notwendigket der Staatanwaltschaften sich in Texten zu verrenken, die angeblich beweisen, dass Deutschland doch nicht gegen das Grundgesetz verstößt.

„Neuen Zündstoff liefert ein Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages. Die Parlamentswissenschaftler ordneten ein, dass der US-israelische Krieg gegen den Iran – begonnen Ende Februar 2026 – einen Verstoß gegen das in der UN-Charta verankerte Gewaltverbot darstelle, da er weder vom Selbstverteidigungsrecht gedeckt noch vom Sicherheitsrat autorisiert worden sei.

Er ist völkerrechtswidrig. Beauftragt wurde das Gutachten vom Linke-Abgeordneten Ulrich Thoden – jeder Bundestagsabgeordnete kann den wissenschaftlichen Dienst, sofern ein direkter Bezug zur parlamentarischen Arbeit besteht, unbegrenzt nutzen.“

Aber für Deutschland ist die Beteiligung an Angriffskriegen nichts Neues.

19 Uhr 00

Ein Pilot durch US-Kräfte gerettet

Die New York Times berichtet, dass nach dem Abschuss eines US-Jets im Iran ein Pilot gerettet werden konnte, während das Schicksal des zweiten Piloten noch unbekannt sei. Damit ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Behauptung der iranischen Regierung, ein Pilot sei gefangen genommen worden zutreffend ist. Allerdings widersprachen dem kurz darauf weitere Internetnachrichten von verschiedenen Usern, die behaupteten, dass auch der zweite Pilot bzw. Navigator von Rettungskräften aufgenommen worden sei. Bei der Rettungsaktion soll auch ein Hubschrauber beschädigt worden sein.

19 Uhr 30

Ein bekannter Korrespondent bestätigt auf Al Jazeera heftige Bodenkämpfe tief im iranischen Hinterland. US-Rettungskräfte erleiden schwere Verluste im Kampf gegen die Revolutionsgarden, um abgeschossene Piloten zu bergen.

Verhandlungen abgebrochen

Der Iran hat ein Treffen in Islamabad und die Vermittlung Pakistans abgesagt und alle Forderungen der USA, welche Donald Trump aufgestellt hatte, abgelehnt.

20 Uhr 00

Erfolgreicher iranischer Hackerangriff

Hatten die USA und Israel zwei Mal größeren Schaden durch bewusst installierte Schadsoftware im Iran verursacht, revanchierte sich das Land während des laufenden Krieges durch einen mehrstrahligen Hackerangriff.

Handala gibt an, erfolgreich in die Netzwerke von PSK WIND Technologies, dem Hauptentwickler und -implementierer integrierter Führungs- und Kontrollsysteme für Israels fortschrittliche Luft- und Raketenabwehr, eingedrungen zu sein und sämtliche sensiblen Daten von deren Servern extrahiert zu haben.

Alle streng geheimen Informationen zu Führungs- und Kontrollzentren, Kommunikationssystemen und klassifizierten Dokumenten dieses Unternehmens wurden erlangt und direkt an die Raketeneinheiten der Widerstandsachse weitergeleitet“, erklärte das anonyme pro-iranische Hackerkollektiv.

Um zu beweisen, dass es sich nicht um einen Bluff handelte, veröffentlichte Handala Fotos einiger der extrahierten Dateien, darunter Bestellungen, Schaltpläne und Screenshots von Geräten und Softwarepaketen, die zum Betrieb von Radargeräten von General Dynamics Land Systems verwendet werden.

Darüber hinaus berichtete Handala über die Löschung von 22 Terabyte an Daten von Servern von 14 Unternehmen mit Verbindungen zu Israel. Wobei das mehr symbolischen Wert hat, weil es sicher Backupsysteme gibt, aus denen die Daten wieder aufgebaut werden können.

Die beiden Hackerangriffe sind die jüngsten Angriffe auf die digitale Infrastruktur des Gegners durch Handala, der kürzlich internationale Aufmerksamkeit erregte, nachdem Handala die persönlichen Geräte von FBI-Direktor Kash Patel gehackt hatte. (Quelle) Natürlich wird der Angriff dementiert, wenn auch in Fachkreisen als möglich diskutiert. Der Angriff gilt offiziell erst als „bestätigt“, wenn Israel ihn bestätigt hat.

20 Uhr 15

Spaltet sich die Armee im Libanon?

Im Internet kursieren Gerüchte, dass die libanesische Armee sich teilweise der Hisbollah angeschlossen hätte, um gegen die Besatzungsarmee Israels vorzugehen. Das sind stark übertriebene Aussagen. Tatsache ist:

Es gibt Berichte über Infiltration und Kooperation einzelner schiitischer Soldaten/Offiziere mit Hisbollah (ca. 50–60 % der im Süden stationierten Truppen sind schiitisch), aber keine bestätigten Fälle, dass ganze Teile der Armee „überlaufen“ und sich offiziell Hisbollah unterstellen. Im Gegenteil: Die Armee-Führung hat Soldaten im Süden gelobt und betont die Einheit des Staates.

Nachdem Israel einige Soldaten getötet hatte, räumte die Armee teilweise Positionen. Das sei aber keine Unterstützung für Hisbollah, sondern eher Selbstschutz.

Mit anderen Worten: Die libanesische Armee, von den USA ausgerüstet und bezahlt, kooperiert im Großen und Ganzen mit dem Angreifer. Ein ähnliches Szenarios hatte es auch schon bei anderen Besatzungsversuchen durch Israel gegeben. Das war der Hauptgrund für die Gründung der Hisbollah, die sich aus verschiedenen kleineren, spontan entstandenen Widerstandsgruppen zusammen geschlossen hatte.


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16. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

15. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

14. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

13. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

12. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

11. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

10. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

9. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

8. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

7. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

6. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

5. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran

4. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

3. Tag des Angriffskriegs gegen den Iran

2. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

1. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran

Der 12-Tage-Krieg gegen den Iran 2025

5 Kommentare

  1. audiatur et altera pars 3. April 2026 um 11:30 Uhr - Antworten

    Zu den Kriegsverbrechen und Angriffskriegen ein eher simpler Vergleich für die herrschenden europäischen Moralattrappen:

    Russisches Öl ist für Bel-Ami böse. US-ÖL/LNG ist für Bel-Ami gut. (Denn dafür war und ist Bel-Ami auch da.) Und der gewählte Präsident welchen Landes droht damit, das angegriffene Land „in die Steinzeit“ zurückzubringen „wo sie hingehören“? Und droht ja nicht nur, wie bald weiter zu sehen sein wird.

    Wie wir heute lernen, passiert angeblich in Friedenszeiten etwa ein Viertel des weltweiten Öls die Straße von Hormus. Eben ein solches Viertel des europäischen Öls kam vor dem Ukrainekrieg aus Russland. Eine heranziehende europäische Ölknappheit ist also doppelt gemoppelt rein politischen Ursprungs. Also keine Force Majeure, aber eine Farce Majeure. Hervorgerufen durch (sehr sorgfältig ausgewählte) Interessenvertreter, die Interessen zunächst mal ausschließlich durch die ideologische oder imperiale Brille abzuwägen scheinen. Und nach der Karriere machen sie (viel zu) sehr üblicher Weise den ÖVP-Kurz oder eben den SPD-Kukies.

    PS: Jamie Dimon gab unlängst den Kriegstreiber auf Murdochs-Patschenkinokanal. Warum sollte eigentlich sonnenklar sein. Dies könnte ja mal vom interessierten Publikum bei jedem Aufritt des ehemaligen „Economic-Hit-Man“ im augenkullernden Gewand der nachhaltigen Entwicklung mit betrachtet werden?! „Wir“ wollen uns doch nicht andauernd von den eigenen Njus-Leuten für völlig verblödet verkaufen lassen, nicht?

  2. Glass Steagall Act 3. April 2026 um 11:11 Uhr - Antworten

    Es ist immer wieder erstaunlich, warum sich „Menschen in Soldatenkleidung“ für die Gier und die Sicherung des Wohlstands einiger weniger reicher Sturköpfe freiwillig opfern und sich von Kriegspropaganda dermaßen einwickeln lassen und auch noch bereit sind ihr Leben zu dafür herzugeben! An diesem Krieg zeigt sich wieder, wie sinnlos es ist, für andere den Soldaten spielen zu wollen! Für die Amis bedeutet das, wo wird hier das Land eigentlich verteidigt? Indem man sich mal wieder nur die Kontrolle über das Öl sichert, aber kein Problem damit hat, die eigenen Landsleute oder den Rest der Welt für diesen Schwachsinn zu opfern! Hinzu kommt noch, dass die amerikanischen Bürger riesige Summen bezahlen müssen, weil ihre geistig kranken Führer irgendwo in der Welt die Kontrolle haben müssen! Fällt den Bürgern nicht auf, dass immer Geld für den Krieg vorhanden ist, während Geld für die Bürger ständig fehlt oder gekürzt wird?

    Dieser Krieg sollte die ganze Menschheit zum Nachdenken bringen, ob sie sich nicht alle von den USA trennen sollten! Und ich meine die ganze restliche Welt! Wer mit den egoistischen USA befreundet zu sein scheint, wird doch am Ende immer verlieren! Eine Welt, in der die USA vom Rest der Welt isoliert werden sollte, ist das, was angestrebt werden muss! Vasallen dieser Welt, löst euch alle von dem egoistischen und trotzigen Kind der USA! Egal was es kostet, denn langfristig können von den USA unabhängige Staaten nur gewinnen!

  3. Daisy 3. April 2026 um 8:15 Uhr - Antworten

    Nordkorea hat dem Iran angeblich Missiles geliefert, die eine so hohe Reichweite haben, dass sie auch Amerika treffen könnten. Warum besiegen sie dann Isr. nicht? Dann wär der Krieg vorbei. Der Krieg soll aber offenbar länger dauern.
    Trump feuert schon wieder Mitarbeiter.
    Die Ukraine zerstört in aller Seelenruhe russ. Ölraffinierien und Anlagen. „Drohnen setzten mindestens die Hälfte der Lagerkapazitäten im größten Ölhafen Russlands außer Gefecht“ — Reuters

    Da man weiß, dass Schnorrlenski für die gleichen Strippenzieher arbeitet wie die Marionetten in Brüssel, will man offenbar den Energiekollaps EUropas so rasch wie möglich erreichen. Im Grunde sind diese Angriffe nur die Fortsetzung der Zerstörung der NS Pipelines zwecks Zerstôrung unserer Energieversorgung und Vernichtung unseres Wohlstands, um uns dann enteignen zu können. Es ist das System Wanderheuschrecke. So einen Befall hat nun EUropa und ihr Nest ist in Davos.

    Russland pausiert den Ukraine-Krieg und übt sich in Drohnenabwehr… Seltsam, nunmehr erobert Russland nicht mal mehr eine Scheune pro Tag, weil die Ukr. jetzt geschwächt ist, alle Patriots an Isr. Liefern musste und sie bald pleite ist? Das ist sehr nett von Russland. Ich sag, wenn da nix gepackelt wird, fress ich einen Besen…

    • Daisy 3. April 2026 um 8:44 Uhr - Antworten

      Ticker Ukr.-Krieg:
      Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 200 ukrainische Drohnen

      FSB zerstört ukrainische Sabotagegruppen in Konstantinowka

      Luftabwehr schießt 98 Drohnen über russischen Gebieten ab

      Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto in DVR verletzt…

      • lines 3. April 2026 um 8:55 Uhr

        Russland scheint gard umgruppiert zu haben, macht plötzlich Gebietsgewinne wo es zu vor ruhig war. Zudem scheint eine Gegenoffensive zur ukronaziine in Gebiet Pokrovsk angelaufen zu sein. Und ja sie müssen wohl verstärkt nun Luftabwehr aufbauen, es werden immer emhr Langstreckendrohen (vermutlich aus der Eu geliefert) Es sein scheint es wird ein großer Drohnenkrieg dieses Jahr und die Russen haben weit mehr zu verlieren, weil weit mehr noch heil ist

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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