Studie: Jahrzehnte lang anhaltende Immunität durch Erkältungskrankheiten und frühere Corona Infektionen

3. Oktober 2022von 4,7 Minuten Lesezeit

Um einen Blick in die Zukunft der SARS-CoV-2-Immunität zu werfen, untersuchen Wissenschaftler des La Jolla Institute for Immunology (LJI), wie das Immunsystem seine Abwehrkräfte gegen Erkältungs-Coronaviren (CCCs) aufbaut. Sie betonen wieder einmal, dass die durch T-Zellen vermittelte Immunität nachweislich über Jahrzehnte anhält.

Laut einer neuen Studie des LJI von Alessandro Sette et al mit dem Titel „Immunological memory to common cold coronaviruses assessed longitudinally over a three-year period pre-COVID19 pandemic“ (Immunologisches Gedächtnis gegenüber Erkältungscoronaviren im Längsschnitt über einen Zeitraum von drei Jahren vor der COVID19-Pandemie), die kürzlich in Cell Host & Microbe veröffentlicht wurde, verfügen Erwachsene über stabile Gedächtnisreaktionen von CCC-bekämpfenden Antikörpern und T-Zellen, die vermutlich aus der mehrfachen Exposition gegenüber CCCs in der Kindheit stammen. Dank dieser Immunzellenarmee treten CCC-Infektionen im Erwachsenenalter eher selten und mild auf.

Als Highlights werden angeführt:

  • CCCs CD4+ T-Zellen und Antikörperreaktionen sind zeitlich stabil

  • Stabile und anhaltende CCC-Antworten stammen wahrscheinlich aus einem stabilen Pool von CD4+ T-Gedächtniszellen

  • Hohe CCC-spezifische T-Zell-Reaktivität wurde mit bereits bestehender SARS-CoV-2-Immunität in Verbindung gebracht

  • Das Immungedächtnis gegen CCC könnte den Schweregrad der SARS-CoV-2-Erkrankung und/oder die Reaktion auf den Impfstoff beeinflussen

Bemerkenswert ist die Feststellung im Abschnitt Diskussion über die Dauer der natürlichen Immunität, die bis zu 50 Jahren beobachtet wird:

„Unsere Ergebnisse stehen auch im Einklang mit der Stabilität von Reaktionen auf andere Virusinfektionen wie Vaccinia oder SARS-CoV-1, bei denen antigenspezifische Zellen 50 bzw. 17 Jahre nach der Infektion nachweisbar waren (Demkowicz et al., 1996 ; Le Bert et al., 2020), und gegen TT, die nach der Impfung viele Jahre lang bemerkenswert stabil sind (Hammarlund et al., 2016). Es ist durchaus möglich, dass die CCC-„Steady-State“-Reaktivität sowohl auf wiederholte Infektionen in der frühen Kindheit als auch auf eine gelegentliche Re-Exposition und Re-Infektion zurückzuführen ist.“

Beobachtet werden Reinfektionen im Schnitt alle 8,2 Jahre, wobei die Symptomatik mild ist oder gar keine Symptome erkennbar sind.

Was haben die Coronaviren gemeinsam?

Seitdem die Subvariante Omicron 5 auf dem Vormarsch ist, leiden immer mehr Menschen an Durchbruchsinfektionen und Reinfektionen. Da die Coronaviren strukturell sehr ähnlich sind, geben Untersuchungen über die schon lange existierenden natürlich Aufschluss was von SARS-CoV-2 zu erwarten ist. Daher, untersuchten die Forscher das Langzeit-Immungedächtnis von Erkältungs-Coronaviren.

Um die Daten nicht zu verfälschen, mussten sie Proben von Menschen analysieren, die nie mit SARS-CoV-2 in Berührung gekommen waren. Glücklicherweise verfügten sie über Blutproben, die für eine frühere, vor der Pandemie am LJI durchgeführte Studie entnommen worden waren. Die Patienten in dieser Gruppe waren alle junge Erwachsene, und man konnte davon ausgehen, dass sie mehrfach mit CCC in Kontakt gekommen waren.

Gut trainierte Immunzellen erinnern sich an Coronaviren

Jeder, der kleine Kinder hat, weiß, dass Erkältungen junge Kinder immer wieder zu treffen scheinen. Diese Kinderkrankheiten rufen ein starkes Immungedächtnis hervor. Wenn Kinder durch den Spießrutenlauf der frühen Schulzeit gehen, wird auch ihr Immunsystem geschult.

Die Forscher fanden heraus, dass Erwachsene ein stabiles Immungedächtnis haben und nur etwa alle acht Jahre an CCCs erkranken. SARS-CoV-2 unterscheidet sich von den CCCs, aber sie haben viele strukturelle Ähnlichkeiten, und frühere Arbeiten am LJI legen nahe, dass das Immunsystem Ähnlichkeiten zwischen verschiedenen Coronaviren erkennt.

In der neuen Studie zeigten die LJI-Forscher auch, dass Antikörper und T-Zellen aus dieser Gruppe gesunder Erwachsener mit SARS-CoV-2 kreuzreagieren können. Diese Kreuzreaktivität könnte tatsächlich dazu beitragen, eine Person vor einer schweren COVID-19-Erkrankung zu schützen, und das Ergebnis bekräftigt die Vorstellung, dass das Immunsystem CCCs und SARS-CoV-2 auf ähnliche Weise wahrnimmt.

Das ist übrigens eine Erkenntnis, die schon 2020 in eine Reihe von Veröffentlichungen dargestellt wurde. Allerdings wurde sie, so wie so ziemlich alles über natürliche Immunität, seit Beginn der Impfkampagne systematisch unterdrückt.

Wenn das bei der CCC-Immunität beobachtete Muster auch für SARS-CoV-2 gilt, sollten mit zunehmender Immunität in der Bevölkerung Reinfektionen mit der Zeit seltener werden und COVID-19-Symptome weniger schwerwiegend sein.

Im Abstract sind auch einige interessante Aussagen.

Wir haben eine Längsschnittanalyse von Proben junger Erwachsener aus der Zeit vor der COVID19-Pandemie (2016-2019) durchgeführt und CCC-spezifische CD4+ T-Zellen und Antikörperreaktionen untersucht. Bemerkenswert ist, dass CCC-Antworten mit vergleichbarer Häufigkeit wie bei anderen gängigen Antigenen festgestellt wurden und über einen längeren Zeitraum anhielten. … Ebenso waren die CCC-spezifischen und Spike-RBD-spezifischen IgG-Reaktionen zeitlich stabil. Schließlich war eine hohe CCC-spezifische CD4+ T-Zell-Reaktivität, nicht aber Antikörpertiter, mit einer bereits bestehenden SARS-CoV-2-Immunität verbunden. Diese Ergebnisse sind ein wertvoller Anhaltspunkt für das Verständnis der Immunreaktion auf endemische Coronaviren und legen nahe, dass stabile und anhaltende CCC-Antworten wahrscheinlich aus einem stabilen Pool von CD4+ T-Zellen stammen, der auf wiederholte frühere Expositionen und möglicherweise gelegentliche Reinfektionen zurückzuführen ist.

Natürlich dürfen Hinweise nicht fehlen, dass die Arbeit für die Entwicklung von Impfstoffen wichtig sei. Obwohl also lang anhaltender kreuzreaktiver Schutz durch frühere Erkältungen dank Speicher-T-Zellen konstatiert wird, werden wiederholte Impf-Booster in Analogie zu wiederholten Infektionen empfohlen. Das ist bei Studien mittlerweile gängige Folklore um nicht die finanziellen Zuwendungen der Pharmaindustrie zu verlieren.


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Charitè Studie: SARS-CoV-2 weder neuartig noch einzigartig – Kreuzimmunität durch T-Zellen von Corona-Erkältungsviren

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31 Kommentare

  1. Mammalina 6. Oktober 2022 at 15:30Antworten

    Kreuzimmunität ja oder nein – was nützt es? Manche haben sie, andere nicht.
    Ich hatte mich auch darauf testen lassen, für viel Geld einen T-Zellentest machen lassen – Ergebnis: Null. Keine Aktivität von T-Zellen gegen Coronaviren erkennbar.
    Letzlich nützt uns das erworbene Immungedächtnis gegen Coronaviren wohl nur recht begrenzt etwas, denn SARS-CoV2 ist nunmal gentechnisch verändert, und damit kommt der Körper erst einmal nicht klar! Vielleicht erkennt er das Grundmuster Corona und reagiert wie gewohnt, aber das genügt eben nicht, dieses Virus ist anders und hartnäckiger, ich erlebe es gerade selbst, wie es die Körperabwehr immer wieder versucht zu umgehen: es geht mir einen Tag besser, den nächsten wieder schlechter, auf und ab, und das seit 10 Tagen, ohne dass ein Ende absehbar wäre und einer den Kampf gewonnen hätte..

  2. 1150 4. Oktober 2022 at 15:44Antworten

    laborergebniss anfang september, ich habe keine antikörper.
    trotz 11monatigen, beinahe täglichen umgang mit „infektiösen“ patienten.
    ausserdem müsste ich als ungeimpfter bereits seit märz verstorben sein, sagen die „experten“…………

  3. Markus Vayne 4. Oktober 2022 at 11:35Antworten

    Also,ich habe Corona überstanden und habe bemerkt ,ich bin im großen und ganzen weniger anfälliger für grippe,erkältungen..wenn dann nur kurz..eigentlich ist es normalerweise eher umgekehrt .

  4. Zimmer 4. Oktober 2022 at 6:57Antworten

    Mein bekannter hatte Ende 2020 auch eine Erkältung. Die Geruchsstörung hielt weit über 6Monate an. Wir reden nicht von Verlust, sondern anders riechen.
    Viele Menschen mit dem Virus haben Mopedabgase und Stuhlgeruch komplett anders gerochen.
    Mein Bekannter war nach 4 Monaten Antikörper positiv, aber schwach und laut T Zellen test negativ.
    Also lässt sich rein gar nichts sagen.
    Geruchsverlust über 4 Wochen ist was völlig anders.

  5. Ernst 3. Oktober 2022 at 16:06Antworten

    Glass Steagall Act
    3. Oktober 2022 at 15:25

    Wir reden hier aber nicht von einem Verlust des Geruchsinns von ein paar Tagen sondern von Wochen und Monaten.
    Das bit es bei keinem andern Corona Virus !

    • Jürgen R. 3. Oktober 2022 at 17:35Antworten

      Selbst ein Verlust des Geruchssinns über Wochen und Monate ist nicht lebensbedrohlich. Ganz im Gegenteil! Fahren Sie einmal in öffentlichen Verkehrsmitteln. Dann wissen Sie, was ich meine.

  6. Jens Tiefschneider 3. Oktober 2022 at 15:28Antworten

    Hatte die Berliner Charité im Oktober ’21 auch was zu veröffentlicht. Aber damals war noch der gekaufte Drosten Regierungsberater und so wurde die Studie ganz schnell „wegsortiert“. Sie hätte der damals massiv und sehr teuer beworbenen Impfkampagne sicherlich geschadet. „Cross-reactive CD4+ T cells enhance SARS-CoV-2 immune responses upon infection and vaccination“ war der Titel.

  7. Frühling 3. Oktober 2022 at 12:32Antworten

    In den vergangenen 3 Jahren wurde der Fokus ausschließlich auf Corona – und die angeblich 150 000 Menschen die daran gestorben sein sollen – gelegt. Die Millionen anderen die im gleichen Zeitraum starben waren kaum eine Zeile wert. Das alleine zeigt schon, wie indoktriniert und maßlos egoistisch viele Menschen waren und sind. Das blöde Rumgejammer von denjenigen die die Erkrankung hatten geht mir nur noch auf den Geist. Statt dankbar zu sein, dass sie noch leben, nerven sie ihre Umgebung mit ihrem Mimimi Geklage. Geht in ein Hospiz, ihr Waschlappen, und fragt den dort an unheilbarem Krebs erkrankten 35-jährigen, ob er nicht liebend gerne mit euch getauscht hätte. Das rückt vielleicht eure Selbstbezogenheit und eure Weichei-Menthalität wieder gerade.

  8. Glass Steagall Act 3. Oktober 2022 at 12:18Antworten

    Ich denke es braucht weder neue Studien noch Erklärungen, dass unser Immunsystem immer noch das beste gegen Viruserkrankungen ist. Diese Erkenntnis ist schon lange vor Covid bekannt gewesen! Jeder, der sich früher halbwegs über die Funktion von Viren und dem Immunsystem auseinandergesetzt hat, war das vollkommen klar.

    Heute muss man sich für die Grundlagen der Biologie auch noch rechtfertigen. Aber nur weil die blöde Masse sich von den Propaganda-Medien die Sinne hat vernebeln lassen.

    Heute glauben viele, dass nur die Medizin in der Lage ist für ein gesundes Leben zu sorgen. Aber viele Menschen lieben einfach eine Bevormundung des Denkens und genau das haben sich die entsprechenden Leute zunutze gemacht.

    Freiheit ist, wenn man noch in der Lage ist selbstständig und kritisch zu denken und zu urteilen!

    • Fritz Madersbacher 3. Oktober 2022 at 12:57Antworten

      @Glass Steagall Act
      3. Oktober 2022 at 12:18
      „Aber nur weil die blöde Masse sich von den Propaganda-Medien die Sinne hat vernebeln lassen“
      Ich würde „blöd“ weglassen, es hat mehr mit „verunsichert“ zu tun. Aber sonst finde ich Ihre Ausführungen sehr treffend …

      • Glass Steagall Act 3. Oktober 2022 at 15:20

        Ich sagte deswegen das Wort „blöd“, weil man das ist, wenn man alles unkritisch hinnimmt, was einem durch die Medien aufgetischt wird.
        Jemand der seinen eigenen Henkern glaubt und vertraut, ist bestimmt alles andere als intelligent.

  9. Dr. No 3. Oktober 2022 at 10:55Antworten

    Das Impfen gegen Atemwegserkrankungen ist nicht nur unnötig sondern auch immunschädlich. Diese Tatsache beruht auf die Umgehung der natürlichen Immunabwehrlinien in der Schleimhaut und oberen Luftwege durch der Injektion von Erregern und erregerähnlichen Substanzen in den Körper und damit ins Blut. Die Impfung und Boosterung erfolgen auf natürliche Art und Weise, und zwar ständig durch den Kontakt im Alltag mit deaktivierten (z.B. durch UV der Sonne), toten oder durch Verdünnung geschwächten Vieren, die zu einer subklinischen (asymptomatischen) Infektion bei den meisten führen, und tragen damit zur Aktivierung und Anpassung der verschiedenen Immunabwehrkomponenten bei. Das sind mindestens 30 Jahre alte Immunologie-Grundlagen die plötzlich jetzt neu entdeckt werden.

    • Fritz Madersbacher 3. Oktober 2022 at 12:53Antworten

      @Dr. No
      3. Oktober 2022 at 10:55
      Hervorragende Zusammenfassung! Den Menschen ist etwas ganz Anderes erzählt worden, und es gibt meiner Meinung nach kaum etwas Hinterhältigeres, als den Menschen mit Atemwegsviren Angst einzujagen …

    • HelmutK 3. Oktober 2022 at 15:45Antworten

      Wobei man die natürliche Boosterung der Bevölkerung ja auch noch aktiv mit dem Infektionsschutzgesetz verhindert hat: Kontaktbeschränkungen, Masken und der ganze weitere Blödsinn führen zum Prinzessinnen-Syndrom.
      Aber das macht sich dann erst Monate oder Jahre später bemerkbar und dann heißt es: Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Jetzt gibt es ja Paxlovid, Geldmaxfix und beisinsgrab von der Pharmaindustrie, die ja für ihre blütenreine Weste bekannt ist.

  10. Kirsten J. H. 3. Oktober 2022 at 10:46Antworten

    Gut möglich und doch nicht ausszuschließen. Es kann und wird nie zu einer Immunisierung kommen, da die Massenimpfung das Virus so zu sagen gut ausgebildet hat. Jede Impfung bringt das Gegenteil, was wir bereits miterleben.

  11. Heiko 3. Oktober 2022 at 10:45Antworten

    Es gibt keine Krankheit Covid-19 und auch keine „Coronasymptome“. Kein Arzt kann an den Symptomen einer Erkältung den Erreger erkennen. Solche Beiträge, die die Sprache des Imperiums verwenden, führen am Ende nur zu mehr Verwirrung und sollen die Akzeptanz der „Coronapandemie“ fördern. Dabei hat es nie eine Coronapandemie gegeben, wenn man die wissenschaftliche korrekte Definition von vor Mai 2009 verwendet.

    • Jürgen R. 3. Oktober 2022 at 17:58Antworten

      Richtig! Die WHO hat im Jahr 2009 (das Jahr der harmlosen sogenannten ‚Schweinegrippe‘!) die Definition einer Pandemie dahingehend geändert, dass nicht mehr „eine große Anzahl von Todesfällen weltweit“ notwendig ist. Bis 2009 hätte man Covid-19 somit niemals zu einer Pandemie erklären können. Sogenannte „Faktenchecker“ versuchten seit Corona mit ihren überaus lächerlichen Verdrehungen der Tatsachen zu beweisen, dass keine Änderung der Definition stattgefunden habe.

  12. Ernst 3. Oktober 2022 at 10:36Antworten

    Und wie erklären sie dann dass meine ungeimpfte Frau nun zum zweiten Mal mit Corona im Bett liegt ?
    Das obwohl die erste Corona Erkrankung sehr heftig war und zu einer Immunisierung hätte führen sollen.

    • Dr. No 3. Oktober 2022 at 11:19Antworten

      Die einfache Erklärung ist; die Erkältung wird nie durch die Anwesenheit eines einzigen Virus verursacht sondern durch eine Mischung von Vieren, das sogenannte Virom, dieses existiert bereits auf die Schleimhaut und führt zur symptomatischen manifesten Krankheit “nur” wenn das Gleichgewicht mit dem Immunabwehr zum Gunsten des Viroms kippt. Dass sie bei den hoch sensiblen jedoch unspezifischen PCR-Test 2x pos. getestet wurde, sagt gar nicht dass sie 2x oder 1x oder gar nicht an Corona erkrankte, sondern deutet lediglich darauf hin dass Teile des Corona-Virus in ihrem Virom zur Zeit des Test existierten.

      • A-w-n 3. Oktober 2022 at 11:38

        Immunreaktion bei Covid und Vergleichbarkeit mit anderen grippeähnlichen ‚Virenerkrankungen‘ war frühzeitig untersucht und bekannt: https://www.unimelb.edu.au/newsroom/news/2020/march/covid-19-the-immune-system-can-fight-back

        Hatte ich auch ‚damals‘ bekannten ‚alternativen‘ Medien zugestellt, die damit und mit anderen klaren Infos nichts anfangen konnten…

      • Ernst 3. Oktober 2022 at 11:51

        Dr. No
        3. Oktober 2022 at 11:19Antworten

        Ich hoffe sie sind kein echter Doc.
        Jedes Virus erzeugt seine spezifischen Symptome.
        Der komplette Geruchsverlust und Heftigste Kopfschmerzen bei beiden Erkrankungen sind ein sehr eindeutiges Zeichen das es sich um das COVID 19 Virus handelt.
        Der Krankheitsverlauf ist außerdem sehr untypisch gegenüber den üblichen Corona Viren Erkrankungen.

      • A-w-n 3. Oktober 2022 at 12:01

        @Dr.No: hier https://tkp.at/2022/09/25/corona-impfung-vom-game-changer-zum-medizinskandal/ unter 25.09. 12:22 mit Ergänzung hatte ich wohl weitestgehend unbemerkt auf einen verwandten Sachverhalt hingewiesen, aber verbunden mit dem begründeten Hinweis, dass die Schweizer BAG Sentinell Tests (‚amtliche Zahlen‘) bei symptomatischen Grippepatienten zeigen, dass eine parallele Welle mit unbekanntem Pathogen 2020/21 belegt ist, mit der viele ‚Covid‘ Fälle coinfiziert gewesen sein konnten. Auffälliger in den Zahlen als SARS-Cov-2 und keiner nimmt Bezug darauf, kriegste selbst hier auf tkp niemanden dazu das zu ‚überreissen’…vielleicht wollen Sie sich das mal ansehen und kommentieren (der saisonale Grippereport 20/21 ist aber nicht mehr online, habe ich abgespeichert), falls dieser Kommentar erscheint, bevor der Artikel wieder aus ‚aktuell‘ herausgerutscht ist und Ihnen zur Kenntnis gelangt. Merci.

      • Edwina 3. Oktober 2022 at 12:50

        @ Ernst: Haben Sie vergessen Ihren Kommentar mit „Ironie off“ zu beenden? Jedes Virus erzeugt seine spezifischen Symptome? Wenn Medizin nur so einfach wäre! Und seit wann sind heftige Kopfschmerzen und Geruchsverlust typische Corona-Symptome? Nur weil unsere modernen Corona-„Experten“ das so über die Medien haben verbreiten lassen? Ich könnte Ihnen eine Vielzahl „virus“-bedingter sowie nicht-„virus“-bedingter Erkrankungen nennen, die mit eben solcher Symptomatik einhergehen, ebenso wie eine Vielzahl von „Corona-Infizierten“ und/oder an „Corona Erkrankten“ ohne diese Symptome. – Einer unserer alten Professoren pflegte zu bemerken: „Störche haben rote Beine. Dann ist wohl alles was rote Beine hat ein Storch?“

      • Dr. No 3. Oktober 2022 at 13:48

        @Ernst, früher Mia und Maria. Bitte reden Sie lieber von etwas das Sie verstehen. Zu Ihrem Unglück bin ich auf den Bereich Experte mit mehr als 22 Jahren Klinischer Erfahrung. Nicht nur Corona verursacht Geschmacks- und Geruchsverlust, wie Ihre Teletubbies behaupten, alle andere Krankheiten die mit einer Entzündung und Schwellung (Ödem) der Gaumen und nasalen Schleimhaut eingehen, verursachen dasselbe Symptom. Wenn Sie sich selbst nicht mehr daran erinnern sowas einmal vor 2020 gehabt zu haben, dann kann ich leider nichts für Ihre Gedächtnisschwund tun. Für Trolle wie Sie gelten eher die Darwin’schen Gesätze und nicht die von der Theorie der Symbiose.

      • Glass Steagall Act 3. Oktober 2022 at 15:25

        @Ernst

        Es ist falsch wenn man annimmt, dass man Covid an Geschmacksverlust erkennen kann. Ich selbst hatte lange vor Covid bei jeder dritten mittelschweren Erkältung einen Geschmacksverlust für ein paar Tage bekommen. Das ist völlig normal bei Viruserkrankungen.

        Es ist richtig, dass jeder Mensch individuell auf ein Virus reagiert!
        Ohne eine genaue Analyse kann niemand sagen, an welchem Virus man tatsächlich erkrankt ist,

      • Michael 3. Oktober 2022 at 21:03

        „Ich hoffe sie sind kein echter Doc.“
        Ich hoffe, Sie haben eine Frau und nicht schnell vor dem Beitrag eine erfunden, so wie die vielen Identitäten, oder schnell kurz zuvor eine geehelicht.
        In jedem Fall wünschen wir der etwaig Existierenden gute Genesung von den Kopfschmerzen, eine gesunde Lebensweise und dass sie daher nie an ernsthaften Dingen erkrankt.

      • Dr. No 4. Oktober 2022 at 16:57

        @A-w-n
        Danke für Ihr Interesse, ich kann nur aus meiner Krankenhauserfahrung erzählen, wir haben im 2020 und 2021 keinen einzigen Patienten gehabt der virale Pneumonie mit anderen Erregern außer Corona hatte. Ich rede hier nicht nur von meinem Haus sondern von 4 Häusern die miteinander EDV-mäßig verbunden sind und über 1000 Betten verfügen, d.h. dass alle andere Grippeerregern einfach verschwunden sind. Dazu muss ich einfach erklären wie ist das möglich, im Normalfall werden die PCR-Tests, nicht wie seit Corona bekannt ist, aus dem Rachen oder sogar aus der Nasenmuschel gewonnen. Der Standard ist, die Gewinnung aus der abgesaugten Spülflüssigkeit bei einer Bronchoskopie (Lungenspiegelung), diese wird erst nach Versagen einer Standardtherapie der Pneumonie auf der ITV durchgeführt. Nach der Gewinnung, wird das PCR-Test, nicht wie jetzt die Regel ist, nur auf Corona durchgeführt sondern auf 7-9 Erregern, um den Verdacht ein zu grenzen. Seit Corona, wurden allen anderen Tests nur auf das Corona PCR reduziert und keine Bronchoskopien mehr geführt. Als ich den Kollegen auf der ITV gefragt habe, bekam ich, wie jetzt üblich seit Corona, keine professionelle Antwort, sie machen halt was der CHEF anschafft. Als Sie vielleicht wissen das PCR-Test ist die Pandemie, es gab immer Corona fast bei jeder Grippe die früher Influenza hieß, jetzt ist die Influenza ausgerottet und wird jede Grippe Corona genannt, und das anhand eines unspezifischen PCR-Test, das falsch indiziert, falsch angewandt und bis 30 Fach verstärkt (amplifiziert) werden darf bis es positiv anschlägt, dabei wissen wir dass bei so einer Amplifizierung ist die Wahrscheinlichkeit eines falschpositiven Ergebnis bei 97% liegt.

      • A-w-n 4. Oktober 2022 at 18:11

        @DrNo: Merci für Ihre Hinweise. Bei der saisonalen Grippeüberwachung in der Schweiz wurde eben ab Saison 20/21 bewusst umgestellt und es wurden bis zu 18 Viren getestet incl 6 Influenza Viren. 20/21 konnten keine Influenza Viren festgestellt werden, 21/22 waren sie wieder da. Die Veränderung war aber Im Anteil der Erkrankten, bei denen keiner der getesteten Viren gefunden wurde, auch nicht SARS-CoV-2/Covid: es gab also eine Welle parallel mit unbekanntem Pathogen.

    • Anther 3. Oktober 2022 at 11:34Antworten

      @Ernst

      Das kann ich bestätigen. Ich hatte Corona im Nov. 2020 mit Geschmacksverlust und 38.5 Fieber, war aber nach einer Woche wieder fit (inklusive Geschmack). Vor einem Monat hat es mich das zweite Mal erwischt und der Verlauf war heftiger als beim ersten Mal (39 Grad Fieber) und das trotz eines VitaminD-Spiegels von 104. Diesmal habe ich 10 Tage gebraucht um mich vollständig zu erholen. Corona scheint noch einige Überraschungen parat zu halten. Ich wünsche Ihrer Frau gute Besserung.

      • Dr. No 4. Oktober 2022 at 12:58

        Sie haben uns leider nicht verraten ob Sie selbst geimpft sind oder nicht, ich gehe davon aus dass Sie es nicht, sonst hätten Sie sich nicht die Mühe gegeben uns mit Ihren Expertise hier zu beehren. Also hören Sie auf uns zu belabern und gehen Sie sich endlich 3X impfen und boostern dass Sie vor weitere Corona-Überraschungen (wie Impotenz oder Penisnekrose) geschützt sind, und das meine ich wirklich ernst, damit fördern Sie die Selektion der intelligenten Herde in der Bevölkerung.

    • A-w-n 3. Oktober 2022 at 12:13Antworten

      @Ernst: ob Kopfschmerzen spezifisch für ein bestimmtes Virus sein können halte ich für zweifelhaft, Geruchsverlust wird auch bei anderen Grippeviren berichtet. Es gibt ca 200 bekannte Viren, welche grippeähnliche Erkrankungen verursachen sollen und noch unbekannte, diese verändern sich alle (ähnlich wie ‚Covid-Varianten‘) und kommen mit Co-Infektionen (bei Corona Viren in ca 55% der Fälle). Dabei werden ja nie alle bekannten Viren mitgetestet, die noch nicht bekannten (aber durch Erkrankungsfälle belegten) sowieso nicht. Dann gibt es bei Symptomen wohl Abhängigkeiten von Voraussetzungen beim einzelnen Patienten, physisch und verhaltensabhängig. Da glauben sie, man wäre in der Lage klare individuelle Symptombilder klar nach Viren abgegrenzt zu haben, die sich gar nicht abgrenzen lassen?

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