Drosten Studie von April 2020 zeigt Schutz vor Corona Infektion zu 100 Prozent durch Medikament

2. Mai 2022von 4.3 Minuten Lesezeit

Gestern habe ich über eine Studie berichtet, nach der Spermidin Corona Infektionen zu 85% verhindern kann. Spermidin heißt so, weil es besonders häufig im Sperma vorkommt. In der Studie wurden auch zwei Medikamente genannt, die die Corona Infektion zu 88 bzw. 100 Prozent verhindern.

Zu den Autoren der Studie gehören Christian Drosten und Victor Cormann bekannt durch das Paper für den PCR Test von Anfang 2020, das den Rekord für Reviews aufgestellt, mit 24 bis maximal 72 Stunden Zeitbedarf.

Der Titel der Studie ist schon aussagekräftig: „Analysis of SARS-CoV-2-controlled autophagy reveals spermidine, MK-2206, and niclosamide as putative antiviral therapeutics“ (Analyse der SARS-CoV-2-gesteuerten Autophagie zeigt Spermidin, MK-2206 und Niclosamid als mögliche antivirale Therapeutika). Als Autophagie wird der Prozess im Körper bezeichnet, mit dem kaputte und tote Zellen und sonstiger „Müll“ eingesammelt, verdaut, vernichtet, und wenn nötig, abtransportiert wird.

Und hier nochmal die zentrale Aussage aus dem Abstract:

Targeting of these pathways by exogenous administration of spermidine, AKT inhibitor MK-2206, and the Beclin-1 stabilizing, antihelminthic drug niclosamide inhibited SARS-CoV-2 propagation by 85, 88, and >99%, respectively.
(Die gezielte Beeinflussung dieser Signalwege durch exogene Verabreichung von Spermidin, des AKT-Inhibitors MK-2206 und des Beclin-1-stabilisierenden Antihelminthikums Niclosamid hemmte die Ausbreitung von SARS-CoV-2 um 85, 88 bzw. >99 %.)

Ich bin erst jetzt auf diese Studie gestoßen, aber den insgesamt 15 Autoren von der Berliner Charité ist sie seit März / April 2020 bekannt, schließlich wurde sie am 15. April 2020 in bioRXiv veröffentlicht. Man sollte doch annehmen, dass Drosten diese sensationellen Ergebnisse bei jedem seiner permanenten öffentlichen Auftritte ausposaunen hätte müssen. Wie viele der Covid Todesfälle hätten durch die Gabe von Spermidin und Niclosamid verhindert werden können?

Die Studie war zu dem Zeitpunkt noch nicht begutachtet. Am 21. Juni 2021 wurde sie aber in begutachteter Form in Nature veröffentlicht unter dem TitelSARS-CoV-2-mediated dysregulation of metabolism and autophagy uncovers host-targeting antivirals“ (SARS-CoV-2-vermittelte Dysregulation des Stoffwechsels und der Autophagie deckt auf den Wirt ausgerichtete antivirale Wirkstoffe auf).

Also, dieser Titel sagt bereits aus, dass Spermidin, MK-2206 und Niclosamid antiviral wirken. Im Abschnitt „Autophagy induction limits SARS-CoV-2 growth“ (Autophagie-Induktion begrenzt das Wachstum von SARS-CoV-2) finden wir dann die Wirksamkeit des körpereigenen Spermidin und der Medikamente MK-2206 und Niclosamid:

  • Spermidin reduziert die Produktion von infektiösen SARS-CoV-2 Partikeln um 87%
  • MK-2206 reduziert SARS-CoV-2 Verbreitung um 92%
  • Niclosamid verhindert SARS-CoV-2 Vermehrung um mehr als 99,9%.

MK-2206 und Niclosamid sind offenbar sogar wirksamer als Ivermectin und Hydroxychloroquin.

Was ist MK-2206 bzw. Niclosamid?

Laut Wikipedia ist MK-2206 ein Krebsmedikament, das seit 2011 in klinischen Tests erprobt wird. Es wird offenbar gut vertragen und kann daher wohl problemlos auch zur Corona Prophylaxe und Covid Behandlung verwendet werden.

Niclosamid ist …. ein Mittel gegen Bandwürmer (!) und Wasserschnecken. Es wurde 1959 von Bayer als Molluskizid (Anti-Schneckenmittel) eingeführt. Chemisch gesehen handelt es sich dabei um ein Derivat der Salicylsäure und des p-Nitroanilins, die miteinander als Amid verknüpft sind (Salicylanilid). Strukturformel siehe oben. Es kann damit problemlos in großen Mengen zu geringen Kosten produziert werden.

Wie kommt man zu Spermidin?

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine sehr bewährte ist das sogenannte Intervallfasten. Nach den Erkenntnissen der Forscher setzt der Prozess der Autophagie und der Spermidinproduktion etwa 12 Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme ein. Also selbst Frühstück oder Abendessen auszulassen ist schon nützlich.

Man kann Spermidin aber auch mit der Nahrung zu sich nehmen. Besonders reich an Spermidin sind Weizenkeime, Cheddar, Pilze wie Shitake oder Seitlinge, Erbsen, Karfiol, Brokkoli und andere.

Die dritte Möglichkeit sind natürlich Nahrungsergänzungsmittel, die im Reformhaus oder Apotheken angeboten werden.

Wirkungsvolle Prophylaxe und Behandlung von Covid

Wir wissen seit Anfang 2020, dass es eine ganze Reihe von wirksamen Möglichkeiten für Prävention und Behandlung von Covid gibt. Es zeigt auch diese Studie wieder, dass es hoch wirksame Medikamente und Methoden zur Prävention und Behandlung von Covid gibt.

Die Möglichkeiten umfassen körpereigene Substanzen wie Spermidin oder Vitamine und Hormone (Vitamin D ist in der bioaktiven Form ein Hormon). Die Wirkungsmechanismen sind unterschiedlich, bei Spermidin eben die Förderung der Autophagie, die von SARS-CoV-2 unterbunden wird. MK-2206 und Niclosamid fördern die Autophagie noch erheblich stärker bzw. verhindern ihre Unterbindung durch die Viren.

Die gefährlichen Impfungen mit gentechnischen Präparaten verursachen dagegen Nebenwirkungen und Langzeitschäden in noch nicht wirklich abschätzbarem Ausmaß. Um die Impfungen zu rechtfertigen, wurden Möglichkeiten der Prophylaxe und Behandlung von Anbeginn an massiv unterdrückt und teils versucht lächerlich zu machen (siehe Pferdewurmmittel Ivermectin).

Im Podcast Nummer 36 vom 28.4.2020 erklärte Drosten etwa ab Minute 32 übrigens, dass der Vorteil von Niclosamid sei, dass es in der Zelle wirkt und daher das Virus nicht durch Mutation den Schutz unterlaufen kann, wie das bei jeder Impfung der Fall ist. Da Niclosamid ein zugelassenes Medikament sei, könne man es auch problemlos verabreichen und die Konzentration im Blut erreichen, die die Vermehrung der Viren unterbindet.

Bild: Von Fvasconcellos – Own work, after ChemSpider 4322., Gemeinfrei,

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Spermidin schützt vor Corona Infektion

Anfang 2021 hatte Pfizer Hinweise auf Schwächung des Immunsystem durch Impfung

Spike und Gerinnung: Es ist schlimmer als gedacht

29 Kommentare

  1. Hans Berger 6. Mai 2022 at 22:54Antworten

    Lieber Dr. Mayer, schreiben Sie wieder weniger Artikel!

    So bleibt Ihnen mehr Zeit für den nötigen Quercheck und zu den Kommentaren Stellung zu nehmen.

    Früher fand ich die Qualität von tkp.at besser.

  2. Hans-Joachim Kremer 3. Mai 2022 at 11:58Antworten

    Präklinische Studien beweisen selten etwas. Schon gar keine Wirksamkeit!
    Deshalb kann man o.g. Arbeit von Gassen et al keinesfalls als Beweis dafür nehmjen, dass es keine anderen Behandlungsmöglichkeiten gäbe. Tatsächlich gab es aber schon vor der Erstzulassung von Comirnaty massenhaft randomisierte und Placebo-kontrollierte Studien, die wirksame Behandlung anzeigten. Außerdem massenhaft Beobachtungen zum Vitamin D.
    Insgesamt machen solche „Nature Correspondence“-Artikel auf mich meistens den EIndruck: „Rather to convince them, confuse them“. Das gilt z.B. für alle Abbildungen dieses Artikels.
    War z.B. jedem klar, dass die Zellen von 3 „control patients“ nahmen? Außerdem von 3 mit Pneumonie und 6 mit mutmaßlichem Covid-19.
    Was sind aber „control patients“? Bitte da eine Betonung von Patient reinlesen! Woran litten denn diese Patienten? Oder waren es gesunde Teilnehmer? Man schaue sich dazu mal die Figure 3, dort links an. Es ist den Autoren nicht zu peinlich, auf Basis eines Vergleichs von 6 gegen 3 Signifikanzsternchen einzuzeichnen. Soweit auch zu Nature und Peer Review.

  3. Torsten Maekler 3. Mai 2022 at 9:17Antworten

    Hallo,
    es gibt eine aktuelle Studie zu Niclosamid. Ein Bericht darüber findet sich hier:
    https://arznei-news.de/covid-19-wirksamkeit-von-niclosamid/

    Es scheint eine Reduktion der Viruslast zu geben – speziell bei höherer Viruslast. Aber ein „Wundermittel“ wie angedeutet scheint es auch nicht zu sein. Man müsste sich die Parameter dieser neuen Studie allerdings mal etwas genauer anschauen.

  4. Jürgen Fritzsch 3. Mai 2022 at 0:01Antworten

    Diese Studie von Christian Drosten, Daniela Niemeyer & Co. ist ganz großer Mumpitz. Das sind nur in-vitro Zellversuche an menschlichen Bronchialepithelzellen NCI-H1299 und Affennierenzellen VeroFM. Dabei hat man die Zell-Linien mit Spermidin u. Niclosamid im nicht-toxischen Bereich vorinkubiert und danach mit Sars-CoV-2 infiziert. Es ist ein Krebsmedikament und wurde von der FDA (USA) zugelassen. Dabei wird eine erhöhte Autophagie induziert. Hierzu werden über mRNA-Transkripte im Zellkern viele Autophagosome Proteine an der Translationsmaschine hergestellt. Diese Autophagosome (Proteine als Organellen) nehmen speziell fehlgefaltete Proteine auf und verschmilzen mit den Lysosomen (der Magen in der Zelle). Das Medikament sollte also schon vor der Sars-CoV-2 Infizierung eingenommen werden. An fehlgefalteten Proteinen mangelt es in Sars-CoV-2 nicht, was das Spike-Protein in der Rezeptorbindungsdomäne betrifft. Autophagosome nehmen auch prinzipiell Fremdproteine auf, bringen diese zum Magen und verdauen es dort zwecks Unschädlichmachung. In-vitro war der Erfolg bis zu 70% verminderter Virusreplikation gegenüber unbehandelten Zellen.
    Was aber Herr Drosten u. Frau Niemeyer vergessen haben ist, dass die toxischen Spike-Proteine (fehlgefaltete) im Magen (Lysosom) nicht abbaubar sind. Das heißt, die im Magen ausgekleideten Toll-like Rezeptoren reagieren darauf mit einer Signalkaskade an Interferonen und Zytokine. Und hier geht das eigentliche Problem von Sars-CoV-2 los, der in-vivo Variante. Die Apoptose ist also auch hier vorprogrammiert durch das toxische Spike. Die Sars-CoV-2 Infizierung teilt sich in zwei Teilbereiche ein. Nämlich in den viralen Bereich und dem Zytokinsturm, dem inflammatorischen Teil. Der 1. Teil läuft ca. 2 Wochen und dann ist schon kein Virus im Menschen mehr nachweisbar. Der 2. Teil läuft auch ca. 2 Wochen und kann überlebt werden, jedoch mit Spätfolgen.
    Das Mittelchen Spermidin u. Niclosamid wirkt bei jungen Menschen ganz anders als bei älteren Menschen in Bezug auf die Sars-CoV-2 Infizierung. Autophagie gehört in den Bereich der angeborenen Immunität und die ist bei Älteren nun mal sehr viel schlechter als bei Jüngeren.

  5. Heiko 2. Mai 2022 at 20:26Antworten

    Vielleicht sollte man immer als erstes festlegen, ob man sich dem Pandemienarrativ unterwirft oder nicht. Wenn man nach der alten Pandemiedefinition vorgeht und damit KEINE Pandemie annimmt, dann hat sich alles andere auch erledigt. Noch dazu, wo auch hier mit einem untauglichen Test eine angebliche Infektion mit einer angeblichen Erkrankung gleichgesetzt wird. Wenn man sich dem Pandemienarrativ unterwirft, dann muss man alles glauben, was mittels PCR-Tests festgestellt wurde.

  6. Bernd Hartke 2. Mai 2022 at 16:09Antworten

    Nicht ganz unwichtiger Punkt: Damit hätte KEINE der sogenannten Impfungen not-zugelassen werden dürfen, denn Voraussetzung dafür ist, daß es keine Medikamente gibt.

  7. Jochen Schmidt 2. Mai 2022 at 15:15Antworten

    Vielen Dank für diesen wichtigen Hinweis!

    Oben im Artikel heißt es:

    „Die gefährlichen Impfungen mit gentechnischen Präparaten verursachen dagegen Nebenwirkungen und Langzeitschäden in noch nicht wirklich abschätzbarem Ausmaß.“

    Ich denke, man kann es noch stärker formulieren: Die Vakzine gegen COVID-19 verfügen lediglich über eine bedingte Zulassung („conditional marketing authorization“). Diese Zulassung heißt „bedingt“ weil sie an bestimmte Bedingungen geknüpft ist. Eine dieser Bedingungen lautet sinngemäß: Es gibt gegen COVID-19 keine halbwegs effektive und praktikable Therapie („the medicine fulfils an unmet medical need“):

    https://www.ema.europa.eu/en/human-regulatory/marketing-authorisation/conditional-marketing-authorisation#criteria-and-conditions-section

    Und wie der oben verlinkte Artikel von April 2020 zeigt, ist diese Bedingung im Fall von COVID-19 nicht erfüllt. Offenbar gibt es gegen diese Krankheit sehr wohl eine effektive und auch praktikable Therapie. Also dürfen die nur bedingt zugelassenen Vakzine gar nicht verwendet werden!

    Es ist nicht nur so, dass man jetzt keinen so guten Grund mehr hat, diese Vakzine zu verwenden und den Menschen aufzuzwingen. Nein, man darf es rechtlich nicht, weil eine notwendige Bedingung der „conditional marketing authorization“ für die Verwendung dieser Vakzine erwiesenermaßen gar nicht erfüllt ist.

  8. A.O. 2. Mai 2022 at 15:09Antworten

    Ivermectin wird immer wieder unter der Decke gehalten. Warum weißt jeder Arzt oder sollte wissen. Nur wenige trauen sich da was zu sagen oder eine Behandlung damit vorzunehmen. Obwohl hier schon einiges mit Erfolg behandelt wurde.
    Noch widersprüchlicher folgt nach der Varianten. Nachdem die Varianten zunächst nach den Ländern benannt waren, wo sie zum ersten Mal nachgewiesen wurden, sind sie mittlerweile nach dem griechischen Alphabet benannt. Damit sollte Stigmatisierung und Diskriminierung verhindert werden. Ach was, aber im gleichen Atemzug werden Impfgegner als Terrorist und ander Formulierungen sind heftiger gefallen. Hier scheint keine Änderung vorgenommen zu haben. Wer ist mehr besorgniserregender als die VirusVarianten? Die Regierung. Wissen wir ja inzwischen.

  9. Gerhard 2. Mai 2022 at 14:50Antworten

    Denke, dass es eine ganze Reihe von wirksamen Möglichkeiten für Prävention und Behandlung von Covid gegeben hat. Nur hat man erst einmal abgewartet und lieber teures Plörrimpfspritzen auf dem Markt gebracht. Was sind schon einige Euro gegen Milliarden durch diesen Blender mit falschen Namen Impfung die keine ist.

    Genau dieser Absatz im Bericht macht mir Sorgen: Die gefährlichen Impfungen mit gentechnischen Präparaten verursachen dagegen Nebenwirkungen und Langzeitschäden in noch nicht wirklich abschätzbarem Ausmaß.

    Übrigens wurde bei meiner Nachbarin von ihrem Arzt Ivermectin verabreicht wegen eine Milbe im Haarbalken die ihre Haut Massiv entzündete. Und in zwei Tagen war ihre Haut Rein wie vorher. Jetzt kommt noch eine bessere Nachricht: Sie hatte viele Kontakte mit Menschen und kaum Maske getragen aber nie war sie infiziert mit Corona. Heute weiß sie, dass Ivermectin eine Geheime Waffe ist gegen Parasiten und Corona. Möge ihre Gedanken weiterhin positiv bleiben.

    Und ja, ich denke Ivermectin kann mehr als die Regierung zugibt, denn es würde ja Finanzielen Verlust für die Pharma bedeuten, die lieber doch TEURE Medikamente unters Volk bringen will.

    Und Drosten Studie von April 2020 wird wieder ignoriert. Wetten? Aber Hallo!

  10. rudi & Maria fluegl 2. Mai 2022 at 14:27Antworten

    Einmal am Abend essen oder sehr oft einen bis 2 Tage beim Essen auslassen mache ich mein bewusstes Leben lang. kleiner gleich 66Jahre! Die Ankündigungen auch was Kälte, die ich hasse, aber die ich aus Trotz gewohnt bin da ich 50 Jahre lang das auswandern nicht geschafft habe, dass ich im Alter schon den Bruch allgemeiner Gesundheitsregeln merken werde, lassen auf sich warten! Es scheint das Gegenteil wahr zu sein!!!
    Was unseren Bot betrifft ist ihm wieder einmal auf das schmerzlichste zu danken.
    Für den tollen Hinweis dass unsere drostvollen Kapazunder im Labor regelten uns nicht von der Genstoffschwemme zu bewahren.
    Keine Sonderzulassung oder Notfalltherapie bei geeigneten vorhandener Medikation.
    Eigentlich ein Monopoly Spiel durch Fehlen eines allgemein wirksamen Killervirus.
    Die Chancen für Medikamente hat man in Spieltaktischer Hinsicht gewiss kostenlos hintangestellt.
    Ein böser Einflüsterer behauptet das geschah zu unserer aller Wohl durch immense Einsparungen bei der Pensions und Pflegekasse! Dafür gab man uns die Chance eine Art der Rente im quasi ureigensten Pflegeheim aus zu kosten.
    Und für mich die Chance zu sehen was Trainingsrückstand auch ohne Verletzung, durch Ausfall allzu ängstlicher Trainingskollegen
    bedeutet.
    Rudi Fluegl

  11. Anton Specht 2. Mai 2022 at 11:39Antworten

    Unter der Überschrift:
    „Niclosamid – Wurmmittel gegen Covid-19 “
    Von Alexandra Negt, 02.05.2020 07:18 Uhr wurde vor genau zwei Jahren bei „apotheke-adhoc.de“ ebenfalls darüber berichtet.
    … „Zu Spermidin veröffentlichten die Virologen Dr. Marcel Müller und Professor Dr. Christian Drosten, (beide Institut für Virologie an der Berliner Charité) und Dr. Nils Gassen (Universitätsklinikum Bonn) bereits erste Ergebnisse…“

  12. anamcara 2. Mai 2022 at 11:32Antworten

    Ich habe versucht mich schlau zu machen und im blog von ernaehrungsmedizin findet man u.a. folgendes:

    „Wie sieht es mit der Bioverfügbarkeit von Spermidin bei SARS-CoV-2-Infektionen aus?
    Viele Substanzen werden nach der Einnahme verdaut, abgebaut und ausgeschieden, bevor sie überhaupt im Darm aufgenommen werden können und über das Blut zu ihrem Bestimmungsort gelangen können.
    Das scheint auch bei Spermidin der Fall.

    Damit eine Substanz auch tatsächlich wirken kann, muss man durch die orale Einnahme so hohe Konzentrationen im Zielgewebe erreichen (bei SARS-CoV-2 also in der Lunge), wie sie im Labor als wirksam getestet wurden.

    In der genannten Studie lag die mittlere wirksame Spermidin-Konzentration (genauer: die IC50) bei 149 µM.
    Die maximale Hemmung der Virusvermehrung wurde bei 333 µM erreicht.

    Kann man diese Konzentrationen auch über Nahrungsmittel oder Supplemente erreichen?

    Ältere Untersuchungen deuten aber darauf hin, dass oral eingenommenes Spermidin zum größten Teil abgebaut wird, bevor es überhaupt ins Blut gelangen kann.

    Der tägliche Verzehr von Spermidin-reichen Lebensmitteln über zwei Monate veränderte die Spermidin-Konzentration im Blut von Probanden nicht. (Soda et al. 2009).

    „Long-term oral polyamine intake increases blood polyamine concentrations”

    Selbst mit der hochdosierten Anwendung von Polyaminen (zu denen auch Spermidin gehört) konnten im Blut nur Spitzenkonzentrationen von 10 – 20 µM erreicht werden. (Milovic 2001)

    „Permeability characteristics of polyamines across intestinal epithelium using the Caco-2 monolayer system: comparison between transepithelial flux and mitogen-stimulated uptake into epithelial cells”

    Diese Werte liegen damit um den Faktor 10 unterhalb der Spermidin-Konzentrationen, die in den Zellversuchen wirksam waren.
    Damit scheint Spermidin eher kein Kandidat für die die COVID-19-Therapie“

    Eventuell könnte man ja die Bioverfügbarkeit mittels Ionophor oder in Kombination mit einem anderen Medikament potenzieren

    -Vielversprechender aus pharmakologischer Perspektive erscheinen hier die Ergebnisse für Niclosamid, einer Substanz die seit Jahrzehnten am Menschen erprobt ist:
    Eine Kombination mit dem Medikament Camostat scheint noch vielversprechender.

    „Safety and Preliminary Efficacy of the Combination of Niclosamide and Camostat (NICCAM)“

    • Markus Estermeier 7. Mai 2022 at 0:37Antworten

      Ihre Anmerkung ist soweit richtig wenn die Infektion bereits das Körperinnere erreicht hat. Bei Atemwegserkrankungen beginnt die Abwehr aber bereits in den Schleimhäuten im Nasen-/Rachenbereich. Damit müßten Lutschtabletten bereits gut wirksam sein.

  13. Jürgen 2. Mai 2022 at 11:31Antworten

    Das sind halt leider nur Laborstudien.
    In der Praxis hat sich kein Erfolg eingestellt weshalb es nicht weiter verfolgt wurde.

    • Fakten Orientierter 3. Mai 2022 at 11:25Antworten

      Gewiss, „leider nur Laborstudien“.
      Woher wissen Sie, dass „In der Praxis hat sich kein Erfolg eingestell“?
      Meines Erachtens gibt es nur eine RCT, die verglich Niclosamid mit Placebo.
      DOI: 10.1001/jamanetworkopen.2021.44942
      Ergebnis: Kein signifikanter Unterschied, allerdings bei relativ kleiner Samplez Size (33 zu 34). Das bedeutet: Niclosamid ist wohl keine Wunderwaffe, aber einen leichten Effekt kann man auch noch nicht ausschließen.
      Kennen Sie noch andere Studien?

  14. Anton Specht 2. Mai 2022 at 11:10Antworten

    … und dennoch wird weiter für das Impfen Propaganda gemacht. Wie ich in der Ankündigung für die Sendung „Doc Fischer“ die heute Abend ausgestrahlt wird, gehört habe:

    „SWR Fernsehen: 02.05.2022 20:15 Doc Fischer Moderation: Dr. Julia Fischer
    • Corona-Welle – wieso es manche nicht erwischt
    Die Zahlen der Covid-Ansteckungen der vergangenen Wochen sind dramatisch hoch, trotzdem gibt es viele, die es nicht erwischt, trotz Kontakten, Bus- und Bahnfahrten, Ende der allgemeinen Maskenpflicht. Auch eine Doc-Fischer-Reporterin gehört zu dieser Gruppe und fragt sich: Wieso nicht ich? Mit Hilfe verschiedener medizinischen Checks geht sie der Frage auf den Grund und trifft Wissenschaftler:innen, die an den Ursachen für Ansteckung und Erkrankung forschen.“

  15. Walter O. 2. Mai 2022 at 11:07Antworten

    Niclosamid könnte nach den Ergebnissen der in-vitro Versuchen durchaus ein geeigneter Wirkstoffkandidat sein. Leider steht dem die schlechte Resorptionsfähigkeit aus dem Darm entgegen. Für die bisherige Anwendung bei Darmparasiten, die sich vom Darminhalt ernähren (igitt..), ist das natürlich kein Problem, wohl aber bei Covid-19, hier wäre eine gute Resorption eine Voraussetzung, zumindest bei oraler Applikation. Vermutlich deshalb wird in der zur Zeit laufenden Studie (ClinicalTrials.gov Identifier: NCT04870333) eine nasale Applikation evaluiert.
    Tja, hätte man hier mit dem gleichen Enthusiasmus – wie bei den experimentellen Gentherapeutika – gearbeitet, könnte man einem Produkt durchaus schon ein Stück näher sein…

    • Dr. Peter F. Mayer 2. Mai 2022 at 11:14Antworten

      Bei Spermidin gibt es kein Problem mit der Resorptionsfähigkeit. Und das wirkt immerhin zu 86%, ein Wert der ebi keinem der neuen antiviralen Medikamente auch nur annähernd erreicht wird.

  16. Michael 2. Mai 2022 at 10:47Antworten

    „Die klinische Phase-II-Studie NICCAM wurde auf Basis von sehr vielversprechenden Labordaten gestartet. Es ließ sich bei gesunden Probandinnen und Probanden jedoch keine ausreichend hohe Konzentration von Niclosamid im Blut erreichen. Die Studie musste deshalb leider beendet werden.“ :-(

    https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/bandwurmmittel_gegen_sars_cov_2/#:~:text=Die%20Verbindung%20mit%20dem%20gr%C3%B6%C3%9Ften,um%20mehr%20als%2099%20Prozent.

    • Dr. Peter F. Mayer 2. Mai 2022 at 11:06Antworten

      Warum überrascht mich das nicht.

    • Hans-Joachim Kremer 3. Mai 2022 at 11:41Antworten

      Diese NICCAM-Studie war ziemlich blödsinnig. Es wurde Niclosamid in Kombination mit einem in der EU nicht-zugelassenen Medikament namens Camostat verabreicht und gegen Placebo getestet. Primärer Endpunkt waren unerwünschte Ereignisse. Der registrierte Prüfplan deutete keinerlei pharmakokinetische (PK) Messungen an. Wenn die aber schreiben, dass „keine ausreichenden Konzentrationen von Niclosamid im Blut erreicht“ wurden, haben die das doch gemessen gemacht.
      Wieso haben die das überhaupt gemessen? Niclosamid ist doch zugelassen, da muss man das nicht noch mal bei Covid-Patienten messen! Auf Basis welcher wissenschaftlichen Hypothese soll die PK bei Covid-Patienten denn anders sein?
      Wenn die Covid-Patienten zusätzlich mit Blutzapfen für unsinnige PK-Messungen malträtieren, wundert mich nicht, wenn die keine Teilnehmer finden.
      Wieso haben die Niclosamid in Kombination mit einem nicht-zugelassenen Medikament getestet, und zwar OHNE zwei Monotherapiegruppen?
      Das riecht arg nach Amateurstudie. Gut, dass die abgebrochen wurde.

  17. Jens Tiefschneider 2. Mai 2022 at 10:27Antworten

    Jetzt versucht die Ratte das sinkende Schiff zu verlassen, aber weit wird sie nicht kommen, die Wellen schlagen mittlerweile zu hoch. Sobald Drosten’s Wegbegleiter Fauci fällt, fällt auch er. Und die Schlinge um Fauci wird immer enger.

    • Vortex 2. Mai 2022 at 11:12Antworten

      Stimmt, anscheinend gibt es noch ein letztes verbales Aufbäumen, tinyurl.com/2hz3v7n6 aber wieso hört die Menschheit solchen Leuten überhaupt noch zu!?

      • Karsten Mitka 2. Mai 2022 at 15:05

        Weil der größte Teil der Menschheit ohne irgendeinen „Führer“ scheinbar nicht kann!

  18. audiatur et altera pars 2. Mai 2022 at 10:22Antworten

    Als Referenz Nr. 2 gibt die Sperma-Studie eine Arbeit über die klinischen Merkmale der Coronavirus-Krankheit in China an.

    https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2002032

    Kurz quergelesen stechen darin logisch ins Auge:

    The most common symptoms were fever and cough.
    […]
    No radiographic or CT abnormality was found in 157 of 877 patients (17.9%) with nonsevere disease and in 5 of 173 patients (2.9%) with severe disease.
    […]
    Conclusions […]
    Patients often presented without fever, and many did not have abnormal radiologic findings.
    […]
    Fever was defined as an axillary temperature of 37.5°C or higher.
    […]
    RT-PCR assays were performed in accordance with the protocol established by the WHO.17
    […]
    Mechanical ventilation was initiated in more patients with severe disease than in those with nonsevere disease (noninvasive ventilation, 32.4% vs. 0%; invasive ventilation, 14.5% vs. 0%).
    […]
    No radiologic abnormalities were noted on initial presentation in 2.9% of the patients with severe disease and in 17.9% of those with nonsevere disease.
    […]
    Despite the number of deaths associated with Covid-19, SARS-CoV-2 appears to have a lower case fatality rate than either SARS-CoV or Middle East respiratory syndrome–related coronavirus (MERS-CoV).
    […]
    Fourth, we no doubt missed patients who were asymptomatic or had mild cases and who were treated at home, so our study cohort may represent the more severe end of Covid-19. Fifth, many patients did not undergo sputum bacteriologic or fungal assessment on admission because, in some hospitals, medical resources were overwhelmed. Sixth, data generation was clinically driven and not systematic.

    #Bruhaha?

    https://www.bobmoran.co.uk/other-work/because-science

  19. Peter Pan 2. Mai 2022 at 10:08Antworten

    Anfang 2020 hatten Wissenschaftler der Universität Bonn gezeigt, dass die Stachelproteine leicht vom Rest des Virus getrennt werden können, womit das Virus nicht mehr in Zellen eindringen kann. Sowohl zur Prophylaxe als auch zur Behandlung wäre dies sehr nützlich. Seitdem habe ich davon nichts mehr gelesen. Stattdessen gab es nur noch „testen“, „impfen“ und Überwachungszertifikate.

  20. gelegentlich 2. Mai 2022 at 9:44Antworten

    Damit ist Drosten als Doppel-Scharlatan überführt. Erest mit einem Test der eine Infektion mit SARS-CoV2 nicht nachweisen kann. Was er sehr wohl weiß, von Anfang an.
    Und nun mit dem Nachweis, dass es eine wirkungsvolle Medikation gegen Covid-19 ja schon gibt (und dass daher überhaupt kein Bedarf an unerprobten immunogenen Toxinen da sein darf).

  21. suedtiroler 2. Mai 2022 at 8:37Antworten

    Ich mache schon seit mehreren Jahren Intervallfasten, zwar aus anderen Gründen (Gewichtsreduktion bzw. – kontrolle) aber kann nur Positives darüber berichten. Nach der anfänglichen Gewöhnungsphase (ca. 2 Wochen) gewöhnt sich der Körper recht schnell daran und es hat definitiv funktioniert.

    Schön zu hören dass die Methode nun auch noch weitere Vorteile hat.

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