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Medizinstudenten gegen Apartheid an MedUni Wien

19. Februar 2022von 3,6 Minuten Lesezeit

Die MedUni Wien ist in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder unangenehm aufgefallen. Man geht vor gegen selbständig denkende und wissenschaftlich sauber arbeitende Professoren, so sie den Interessen der Pharmabranche gefährlich werden können. Der Rektor tritt mit gesetzwidriger Impfwerbung im Fernsehen auf und gibt zum Impfpflichtgesetz eine allen wissenschaftlichen Erkenntnissen Hohn sprechende Stellungnahme ab. Die Studenten werden mit restriktiven Apartheids-Maßnahmen an die Nadel gezwungen.

Von Dr. Peter F. Mayer

An der MedUni Wien haben früher große Ärzte und Wissenschaftler gelehrt und geforscht. Leider ist die Qualität in den letzten Jahrzehnten und ganz besonders in den letzten beiden Jahren drastisch gesunken. Eine rein auf Pharma orientierte, eindimensionale Herangehensweise hat immer mehr den Menschen aus dem Fokus verloren. Die frühere Fakultät der Universität Wien war bekannt für eine politisch rechtsaußen angesiedelte Position, wie mir aus meiner früheren Tätigkeit als einer der Sprecher der Institutsvertreterkonferenz der Universität Wien erinnerlich ist. Das scheint sich beim Übergang zum eigenen Rechtskörper als Universität nicht geändert zu haben.

Gegen die Apartheidpolitik des Rektors formiert sich allerdings Widerstand unter den Studenten. Sie haben jetzt eine Petition gestartet mit dem Titel:

Nein zu 1G und 2G an der MedUni Wien!“

Darin heißt es:

„Ärztekammerpräsident Prof. Dr. Szekeres hat Ärzten, welche sich für eine evidenzbasierte Medizin und eine freie Impfentscheidung stark machen, in einem ungeplant an die Öffentlichkeit gelangten Schreiben erfolglos einen Maulkorb verpasst. Damit anscheinend jeder Anflug einer kritischen Haltung gleich von Anfang an unterbunden wird, geht der Rektor der MedUni Wien, Prof. Dr. Markus Müller, noch weiter: Ab Sommersemester dürfen nur noch gegen SARS-CoV-2 geimpfte Studierende ihr Studium fortsetzen – ungeimpfte und genesene hingegen werden von diesem ausgeschlossen. Bitte helfen Sie mit, diese Diskriminierung zu stoppen!“

Damit setzt der Rektor seine Pharma- und Impflobbying Tätigkeit ungebremst fort. Es ist auch ein Schlag gegen seriöse Wissenschaft, der umso ärgerlicher ist, als er ein falsches Signal für angehende Ärzte ist. Statt ein Problem als Ganzes zu behandeln, wird es eindimensional mit Scheuklappen gesehen, was leider für die pharmabasierte Schulmedizin ohnehin typisch ist. Mit den völlig evidenzwidrigen 1,2,3-G Regeln wird nur ein neuer Tiefpunkt erreicht.

Und weiter heißt es in der Petition:

„Bereits seit Dezember 2021 gilt, medial völlig unkommentiert, an der Medizinischen Universität Wien die 2G-Regelung für alle in Präsenz abgehaltenen Lehrveranstaltungen. Diese betrifft sowohl Studierende am Beginn des Studiums als auch jene, die schon fast vor Abschluss der Ausbildung stehen.
Doch damit nicht genug: Ab März 2022 wird der Zutritt zu Lehrveranstaltungen im Sinne einer 1G-Regelung noch weiter eingeschränkt und nur noch „grundimmunisierten“ Studierenden (Grundimmunisierung = 3x geimpft oder genesen + 2x geimpft) gewährt. Neben dem bereits bestehenden Ausschluss ungeimpfter Studierender kommt es nun also zusätzlich zu einem Ausschluss genesener Studierender. Während sogar die Regierung die Immunität Genesener zumindest für einen bestimmten Zeitraum anerkennt, hat die MedUni Wien beschlossen, diesen Umstand zu ignorieren.“

Der Kampf gegen die seriöse Wissenschaft hat damit an der MedUni Wien einen neuen Tief- oder Höhepunkt erreicht. Der Rektor müsste sofort vom Kollegium zum Rücktritt gezwungen werden, er beschädigt den Ruf der MedUni Wien mittlerweile nachhaltig.

Die Verabreichung von 3 Dosen ist schon zur „Grundimmunisierung“ geworden? Für alle dreifach Geimpften heißt das, dass noch weitere Dosen erduldet werden sollen, egal welche Nebenwirkungen und Zerstörungen im Immunsystem angerichtet werden. Schließlich hat auch Österreich wie Deutschland und die Schweiz 8 Dosen pro impfbarem Einwohner erworben. Für die „Grundimmunisierten“ sind also noch 5 weitere Spritzen vorgesehen. Der Rektor der MedUni Wien hat offenbar das entsprechende Briefing von den Pandemie Betreibern bekommen und setzt es freudig um.

Hier geht es zur Unterschrift unter die Petition.

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16 Kommentare

  1. Markus 19. Februar 2022 at 22:06Antworten

    Man sollte sich auch mal die UNIs ansehen- woher kommen Gelder, wofür werden gelder verwendet, wer sponsert so manche Dinge in diesem Club? Wer lenkt im Hintergrund so manche Dinge???
    Da glaube ich würde auch manches aufkommen.

  2. Hans im Glück 19. Februar 2022 at 18:47Antworten

    Off Topic, aber interessant. (Quelle Russia Today)

    Das PEI zeigt sich lernfähig! Man darf nicht immer nur schimpfen, sondern muss das Positive sehen. Aber vielleicht werden auch nur die ersten Persilscheine gelöst.

    „Laut Epidemiologisches Bulletin kam es bei einem Tiermodell „nach direkter intravenöser Injektion eines mRNA-Impfstoffs zum Auftreten von Perimyokarditis“, also einer Herzbeutelentzündung. Dieses Ereignis wurde klinisch und histopathologisch (mikroskopische Krankheitsdiagnostik an Gewebeproben) dokumentiert. Der Originaltext zur jüngsten Empfehlung (akzidentiell bedeutet: zufällig auftretend; nicht unbedingt zum Krankheitsbild gehörend) lautet:

    „Wenngleich akzidentielle intravasale (innerhalb der Blutgefäße gelegen) Injektionen bei einer i.m.- Impfstoffapplikation nur selten auftreten, ist bei COVID-19-Impfungen eine Aspiration bei i. m.-Applikation zur weiteren Erhöhung der Impfstoffsicherheit sinnvoll“

    BTW: Wenn ich mit dem Edge Browser diese Seite aufrufe, dann kann ich nicht mehr kommentieren. Ist seit heute so. Fehlermeldung: „Invalid request signature.“

  3. Taktgefühl 19. Februar 2022 at 17:49Antworten

    Wissenschaft ist Philosophie im positiven Sinne, im negativen Aberglaube.

    „Eine vom Subjektiven völlig gereinigte Objektwelt ist grundsätzlich nicht mehr beobachtbar.“ Erwin Schrödinger

    Das wollen sich die meisten Wissenschaftler nicht eingestehen, dann behaupten sie, sie seien objektiv, aber in Wirklichkeit sind sie abergläubisch.

    Die Grundlage des mathematischen Gebäudes ist die menschliche Vernunft; das heißt, die Mathematik baut auf Grundlagen (Axiomen) auf, die „beweislos“ vorausgesetzt werden. Alle anderen mathematischen Aussagen (Lehrsätze) müssen bewiesen werden, das heißt, man muß sie auf bekannte Lehrsätze oder Grundsätze zurückführen.

    Praktisch legt man mit der Mathematik eine Matrix über die Welt, um durch sie die Welt zu erklären. Die Matrix ist aber nichts anderes als eine Landkarte, die immer wieder mit der Welt selber verwechselt wird.

    Wissenschaftler, Politiker, Jubeljournalisten sind meist Gefangene eines dogmatischen Intellektualismus, der eine geschlossene Gesellschaft erzeugt. Mit der Geschlossenheit geht die Unfähigkeit des Individuums einher, an einer Situation oder einem Mitmenschen die Vielzahl unterschiedlicher Merkmale differenzierend zu erkennen.
    Alle Diktaturen zeichnen sich durch Geschlossenheit aus – und durch Vorurteile. Sie grenzen aus: Ketzer!

    Kritischer Wissenschaftler ist man immer selber. Die anderen sind „nicht objektiv“ und nerven nur rum.

    • Markus Schwarz-Greindl 19. Februar 2022 at 18:32Antworten

      Wo ist nun die Katze? ;)

    • Markus Schwarz-Greindl 19. Februar 2022 at 22:08Antworten

      Ich finde, es ist sehr gut herausgearbeitet.

      Es kommt als Ergebnis heraus: Der Mensch ist ein Kannibale. Sein Verhalten ist das wie von einem Raubtier.

      Der wahre Unterschied zum Tier: Der Mensch kann medizinisch-pharmakologisch Leben retten und Leben verlängern.

      Der Mensch kann besonders Zerstörungen.

  4. Manfred Goedel 19. Februar 2022 at 17:04Antworten

    Ich frage mich nun schon seit einem Jahr, wie lange es noch dauert, bis solche unerträglichen Leute (Mückstein, Nehammer, Rendi-Wagner, Szekeres, Reich, dieser Rektor und noch viele andere) aus ihren Positionen entfernt werden.
    Mit nun 62 Jahren zweifle ich allmählich, ein zweites Mal in der Geschichte den Satz „Österreich ist frei!“ zu hören zu bekommen.
    Wie es scheint, hat diese Pharmakrake alles durchseucht, was sie nur durchseuchen konnte. Die „Leitmedien“ eingeschlossen.

  5. Markus Schwarz-Greindl 19. Februar 2022 at 15:53Antworten

    Die Studentenschaft findet es eben nicht so gut, dass der Professor nebenbei noch ein paar „Dinger drehen“ muss.

  6. andi pi 19. Februar 2022 at 13:34Antworten

    vielen dank für’s mich aufmerksam machen auf diese petition!

    vielleicht geht es der meduni ja auch darum, kritische junge menschen davon abzuhalten, ein medizinstudium überhaupt zu beginnen, damit die künftige ärzteschaft nur mehr völlig gleichgeschaltet ist. solche kritischen „systemfehler“ wie einen dr. fiala, eine dr. hubmer-mogg oder eine dr. rösch will man anscheinend in hinkunft unter allen umständen vermeiden. denn nicht mehr die wissenschaft und der dienst am menschen, sondern einzig die ideologisch verordnete wahrheit soll für medizinische behandlungen ausschlaggebend sein.

  7. Elisabeth 19. Februar 2022 at 13:25Antworten

    OT
    Wie es aussieht, ignoriert Mückstein die Fragen des Verfassungsgerichts einfach und erklärt monoton und geistlos wie ein Roboter aus den 50er Jahren: Die Impfpflicht bleibt. Ab Mitte März wird gestraft. Auf weitere Fragen könne er nicht antworten, und verweist auf die abhängigen „Experten“ von Pfizer, Gecko und der Regierung.

    Das ist ein Horror! Gerade gibt auch Gates zu, dass Omikron die bessere Impfung ist. Bitte lasst uns da endlich raus! Jetzt muss ich dann wirklich noch auswandern. Am besten wären wohl Staaten in Afrika … aber wie kommt man da ohne Impfung hin?

    • Markus 19. Februar 2022 at 17:59Antworten

      Peinlich wenn selbst gates nei derSicherheitskonferenz in München sagte dass Omikron die bessere Impfung ist. He Mückstein aufwachen- du stehst mit den superexperten ziemlich alleine da

  8. Stefan Ochsner 19. Februar 2022 at 11:50Antworten

    Unsere Tochter wird studieren. Notfalls im angelsächsischen Sprachraum – Schottland, England, Florida

    Ob sie dann als ausgebildete Ärztin wieder zurückkommt?

    Jedenfalls ist das autoritäre Gehabe demaskierend und stellt auch dem „Volk“ kein gutes Zeugnis aus.

    Wo ist der zivile Ungehorsam? Wo ist der Aufschrei der Künstler, Intellektuellen und Wissenschafter?
    50 Jahre rote Bildungspolitik und mantraartig wiederholtes „nie wieder“ haben nichts gebracht.

    Die Bildungsbürger und Döblinger Regimenter die streitbaren Selber- oder Querdenker wo sind sie?

    Mensch an Mitmensch: bitte helfen

  9. Tony Malony 19. Februar 2022 at 11:21Antworten

    In so einer Atmosphäre des Zwangs, der Repression Andersdenkender und der Apartheid gedeiht alles ausser die Wissenschaft. Hier zu studieren kann man einem geistig aufgeweckten jungen Menschen nicht mehr empfehlen.

    • Fritz Madersbacher 19. Februar 2022 at 11:54Antworten

      @Tony Malony
      19. Februar 2022 um 11:21 Uhr
      Negativ-Auslese der Angepassten – das brauchen wir wirklich nicht!

  10. Fritz Madersbacher 19. Februar 2022 at 10:57Antworten

    „Der Rektor müsste sofort vom Kollegium zum Rücktritt gezwungen werden“ – wer sitzt denn da drinnen? Der gewaltige Widerstand aus der Bevölkerung gegen die „Pandemie“-Tyrannei und den „Impf“-Zwang muss in eine „Kulturrevolution“ münden, die sich das Treiben aller massgeblichen Pandemiker einmal genauer anschaut, z.B. die Apartheid-Richtlinien der diversen Universitäten und Rektoren. Studierende müssen sofort aus den Fesseln dieser Pseudo-„Wissenschaftler“ befreit werden!

    • Pfeiffer C. 19. Februar 2022 at 12:51Antworten

      @Fritz Madersbacher – danke für Ihre Zeilen

      Anlaßbezogene Erinnerung aus mein Wahlheimat-Intermezzo, damals in Göttingen:

      Vor über 50 Jahren erreichten die Studenten- und Schülerproteste auch in Göttingen ihren Höhepunkt. Mit Go-Ins, Teach-Ins, Sit-Ins, Demonstrationen und Streiks forderte die aufbegehrende Jugend Rechte ein und versuchte sich gegen die Elterngeneration abzugrenzen. Rebellierende Jugend und die von Nationalsozialismus und Krieg gekennzeichnete ältere Generation standen sich teils verständnislos, teils hilflos gegenüber. Neben Protesten gegen den Vietnamkrieg und Kapitalismus kennzeichnen insbesondere die Auseinandersetzungen um die Hochschulreform und die Notstandsgesetze die Göttinger Studentenproteste.

      2022: MedUni Wien: Die rein auf Pharma orientierte, eindimensionale medizinische Herangehensweise wird durch den Pandemieablauf, namentlich durch die mareidig wirkenden (und noch mareidiger bis fatal nebenwirkungswirkenden) im nach wie vor im Pionierstadium befindlichen, bedingt zugelassenen, gentechnisch basierten Injektionen konterkariert – von wegen Nutzen / Schaden! – *Bitterlach –

      Dem Rektor (inklusive seiner Pharma- und Impflobbying Tätigkeit – *kopfschüttel, aber ich weiß: This is Austria) ins Stammbuch:

      © Dr.in Alma Zadić, LL.M. – Bundesministerin für Justiz – auf offiziellem bmj.gv.at – Papier:

      Zitat:

      …wird darauf verwiesen, dass nach dem österreichischen Straf- und Zivilrecht medizinische Behandlungen nur mit Zustimmung der entscheidungsfähigen Patient:innen durchgeführt werden dürfen, unabhängig davon, ob diese volljährig, minderjährig oder Menschen mit Behinderungen sind (§§ 173 und 252 ff ABGB, § 110 StGB).

      Gezeichnet – persönlich: Dr.in Alma Zadić, LL.M

      Zitat Ende

    • Markus 19. Februar 2022 at 15:14Antworten

      Das gilt für alle Unis in Österreich!

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