Daten aus England zeigen negative Gesamt-Wirksamkeit der Impfstoffe

Seit November gibt es Diskussionen über die tatsächliche Wirksamkeit der Gentechnik-Präparate von BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca und Johnson&Johnson. Pfizer hatte im November 2020 einen PR-Feldzug gestartet, der eine ungewöhnlich hohe Wirksamkeit belegen sollte. Im Review kamen bereits Zweifel auf, die von der Praxis bestätigt werden. Aktuelle Daten aus England zeigen nun, dass über 30 Jahren die Wahrscheinlichkeit der Infektion bei Geimpften höher ist und bei Hospitalisierungen und Todesfällen die relative Risikorate inklusive Nebenwirkungen und Todesfallen vor Erreichen von Tag 14 nach Dosis 2 um über 40% höher ist als bei Ungeimpften.

Die Messlatte für die Wirksamkeit der Impfstoffe wurde mit der Presseaussendung von Pfizer am 18. November 2020 sehr hoch gelegt mit der Behauptung: „Die primäre Wirksamkeitsanalyse zeigt, dass BNT162b2 zu 95 % wirksam gegen COVID-19 ist.

In einem Artikel im renommierten British Medical Journal moniert Co-Herausgeber Peter Doshi wie berichtet allerdings das Fehlen wichtiger Daten und eine Reihe von Unklarheiten und Widersprüchen. Er entdeckte rund 4000 Fälle von Probanden, die vorzeitig aus der Studie ausgeschlossen wurden. Er bemerkt dazu:

„Eine grobe Schätzung der Wirksamkeit des Impfstoffs gegen die Entwicklung von Covid-19-Symptomen, mit oder ohne positives PCR-Testergebnis, wäre eine relative Risikoreduktion von 19 % – weit unter der von den Aufsichtsbehörden festgelegten Wirksamkeitsschwelle von 50 % für die Zulassung. Selbst nach Abzug der Fälle, die innerhalb von 7 Tagen nach der Impfung auftraten (409 bei Pfizer-Impfstoff vs. 287 bei Placebo), was die Mehrzahl der Symptome aufgrund kurzfristiger Reaktogenität des Impfstoffs einschließen sollte, bleibt die Wirksamkeit des Impfstoffs gering: 29 %.“

19 bis 29 Prozent ist etwas weniger als behauptet und als Impfung nur mehr wenig sinnvoll. Seither erschienen viele weitere Studien von den Herstellern und von staatlichen Stellen (z.B. AGES oder UKHSA), die Wirksamkeit in der Gegend von 80 bis 95 Prozent behaupten.

Wirksamkeit aus Sicht des Geimpften

Der Trick dabei ist, dass die Wirksamkeit erst ab einem festgelegtem Zeitpunkt berechnet wird, nämlich erst ab 14 Tagen nach der zweiten Dosis. Und der Trick ist weiter, dass die anfängliche Behauptung, die Impfung schütze vor Infektion, nicht mehr aufrecht erhalten wird. Aber gegen schwere Verläufe und Tod soll die Wirksamkeit eben noch sehr hoch sein.

Aus Sicht des Geimpften ist aber eine Gesamtbetrachtung relevant. Es nützt mir wenig, wenn ich wegen Nebenwirkungen vor Tag 14 nach der zweiten Impfung ins Spital komme, oder gar versterbe. Wenn ich mich für oder gegen eine Impfung entscheiden soll, stelle ich sinnvollerweise eine Gesamtbetrachtung der Wirksamkeit ab dem ersten Stich an. Nebenwirkungen erhöhen die relative Risikorate. In der Pfizer Studie wurde eine Schwächung des Immunsystems durch Reduzierung der Zahl der Lymphozyten durch die Impfung gezeigt und dadurch erhöht sich das Risiko von Infektionen mit schwerem Verlauf.

All das sieht man in der neusten Ausgabe des „COVID-19 vaccine surveillance report“ von Woche 42 der UK Health Security Agency (UKHSA) wo Covid-19 Fälle nach Impfstatus für die Wochen 38 bis 41 erfasst wurden.

Dazu habe ich bereits berichtet, dass die Daten eine negative Risikoreduktion gegen Infektion für alle Altersgruppen ab 30 Jahren zeigen, also Geimpfte eher infiziert werden als Ungeimpfte. Hier zu sehen, wie sich das in der relativen Risikoreduktion (RRR) und der absoluten Risikoreduktion (ARR) für Geimpfte darstellt:

In Tabelle 3 des UKHSA Report wird die Zahl der Einweisungen in Spitäler dargestellt. In den beiden rechten Spalten sind die Fälle pro 100.000 Geimpften bzw Ungeimpften gezeigt:

Daraus lässt sich wieder die RRR berechnen:

Der Mittelwert wurde mit der jeweiligen Zahl der Personen in der Altersgruppe laut ONS gewichtet.

Aber aus Sicht des Geimpften muss auch der Einfluss der Nebenwirkungen auf die Risikorate beachtet werden. Im folgenden sind die in der Studie von Prof. Harald Walach, Rainer Klement und dem holländischen Daten-Analysten Wouter Aukema ermittelten Nebenwirkungen und Todesfälle einbezogen.

Die Zahl der Fälle, in denen Nebenwirkungen auftreten, wurde in der Studie mit 700 pro 100.000 Impfungen bestimmt, davon 16 schwere und die Zahl der tödlichen Nebenwirkungen liegt bei 4,11/100.000 Impfungen. Da fast jeder Geimpfte mit Ausnahme des nur geringfügig angewendeten Johnson&Johnson zweimal geimpft wurde, sind diese Raten zu verdoppeln. Hier zunächst die gesamte RRR für die Hospitalisierungen inklusive der Nebenwirkungen:

Die Reduzierung der Wirksamkeit durch die Fälle der Hospitalisierung nach 1. Stich und vor Dosis 2 plus 14 Tage habe ich hier nicht berücksichtigt. Dennoch ergibt sich bereits eine Verschlechterung des Gesamtrisikos gegenüber den Ungeimpften, so dass die Impfung das Risiko der Hospitalisierung sogar erhöht.

In der folgenden Tabelle 4 ist die Zahl der Todesfälle abhängig vom Impfstatus dargestellt. In den beiden rechten Spalten sind die Fälle pro 100.000 Geimpften bzw Ungeimpften gezeigt:

Daraus errechnen sich wieder die RRR wie folgt:

Die Spalte Vor D2+14 enthält die Todesfälle nach Dosis 1 aus Tablle 4.

Beim echten Risiko für den Geimpften gegenüber dem Verzicht auf die Impfung ist die Gefahr der Nebenwirkungen und Todesfälle durch Covid in der Zeit vom 1. Stich bis 14 Tage nach dem zweiten einzubeziehen. Und vor allem letzte ist ganz erheblich, wie aus den Daten hervorgeht. In Summe aller Altersgruppen sind das in den Wochen bis 38 bis 41 erhebliche 88 Fälle.

Geimpft wurden in der Zeit vom 20.9. (Beginn Woche 38) und 17.10. (Ende Woche 41) 750.794 Personen mit der ersten Dosis und 630.825 Personen mit der zweiten Dosis, in Summe also 1.381.619 Impfungen. Pro 100.000 Impfungen gab es also zwischen 1. Stich und Dosis 2 plus 14 Tage 6,4 Todesfälle pro 100.000 Impflingen (88/1.381.619*100.000).

Und in dieser Kombination ergibt sich ebenfalls eine Risikoerhöhung für Geimpfte:

Unter dem Strich haben wir also eine negative Wirksamkeit nicht nur bei den Infektionen, sondern auch bei Hospitalisierungen und Todesfällen.

Limitationen

Diese Überlegungen und Berechnungen stützen sich bei den Nebenwirkungen auf die Auswertung der Datenbank der Niederlande. Daran gab es Kritik, als die Studie nach der ersten Veröffentlichung zurückgezogen wurde, denn die Daten seien nur Verdachtsfälle aber nicht bestätigt. Die niederländische Datenbank wurde verwendet, da sie die höchste Zahl von Fällen von allen EU-Ländern hatte. Es gibt bei diesen Datenbanken aber ein massives Underreporting, das der österreichische Pharmaverband Pharmig auf 6% in einer Aussendung geschätzt hat.

In einer aktuellen Auswertung von Gastautor Dr. Andreas Hoppe (Mitglied von dieBasis) werden die Zahlen der Walach/Klement/Aukema Studie bestätigt, teilweise sehen wir sogar erheblich höhere Zahlen.

Die Verhältnisse in England werden sich kaum von denen im Europäischen Wirtschaftsraum unterscheiden.

Die Bildung des Mittelwertes über die Altersgruppen war nötig, da für die Nebenwirkungen keine Aufschlüsselung auf diese Altersgruppen vorliegt. Für die Nebenwirkungen ist mir keine Altersverteilung bekannt. Diese ist übrigens genau umgekehrt wie bei den den Todesfällen – jüngere sind stärker betroffen als ältere Menschen.


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Relative Wirksamkeit der Impfung über 30 Jahren bereits negativ laut Daten aus England – Impfstoff fördert also Infektionen

Die verschwundenen Impfschadensfälle der EMA-Datenbank

Lustige Studie der AGES zur Wirksamkeit des Impf-Experiments mit unklaren Daten

Neue Daten von Public Health England zeigen bereits Wirksamkeit von Impfstoffen von minus 66 % bei den über 40-Jährigen

50 Kommentare zu „Daten aus England zeigen negative Gesamt-Wirksamkeit der Impfstoffe

  1. Ich verstehe die Berechnungen nicht, eigentlich tlich scheint ja die Impfu g wenigstens etwas zu helfen….

    Bitte um eine verständliche Erklärung.

    1. Eigentlich ganz einfach: Bei der Bewertung der Risikoreduktion wird bisher immer nur Geimpft/Ungeimpft verglichen. Bei Geimpften wird bisher mit Absicht NICHT berücksichtigt, dass diese sich durch die Impfung ja ein neues Risiko für Hospitalisierung und Tod einhandeln. Es ist für den Einzelnen ja ziemlich egal, ob er/sie nun an Covid oder an Nebenwirkungen stirbt oder auf den Intensiv liegt, oder? Das ist ja der Sinn der Impfung: Das Risiko einer Erkrankung zu reduzieren.

      Sprich, die Diskussion wird bisher grundsätzlich falsch geführt…mit Absicht. Zieht man nun in diese Risikobetrachtung die Fälle von Nebenwirkungen und Tod mit ein und rechnet diese den Geimpften zu, so sieht die Gesamtbilanz eben sehr schlecht für die Impfung aus. Es besteht also in SUMME ein höheres Risiko letztlich im Sarg oder auf der Intensiv zu landen, wenn man sich impfen lässt.

      Genau deshalb wird das Thema Nebenwirkungen und Tod durch Impfung bisher mit allen verfügbaren Mittel in den Medien „unsichtbar“ gemacht. Imho zielen auch sämtliche schwachsinnigen Maßnahmen und Drangsalierungen genau drauf ab: Die Diskussion wird so von diesem eigentlichen viel, viel wichtigeren Thema abgelenkt. Das geht sogar so weit, dass das PEI in Stellungnahmen ernsthaft die Toten nach Impfungen mit den üblichen täglichen 2500 „normalen“ Todesfällen in Bezug setzt und daraus schließt, dass die Toten nach der Impfung sowieso gestorben wären, weil ja eh immer gestorben wird, egal ob man nun impft oder nicht. Das ist derart bösartig irreführend verkopft, dass man da schon den Hut vor ziehen muss. Menschen mit „normalem“ Intellekt, sind bei solchen Argumentationen schlicht überfordert den Fehler zu sehen. Das ist wirklich schon bösartig-satanisch schlau.

      Ergänzend muss man noch anmerken, dass es etwas bei Impfungen gibt, dass es so bei Covid Fällen nicht gibt: Lebenslange Spätfolgen. Zieht man hier noch den Zeitfaktor mit ein, sieht es noch schlechte für die Impfung aus.

    2. @ Klaus C.

      “Ergänzend muss man noch anmerken, dass es etwas bei Impfungen gibt, dass es so bei Covid Fällen nicht gibt: Lebenslange Spätfolgen. Zieht man hier noch den Zeitfaktor mit ein, sieht es noch schlechte für die Impfung aus.“

      Diesbezüglich arbeite ich gerade an einem längeren Text, der mal zur Sprache bringt, was bisher noch in keiner Diskussion zum Thema Corona angesprochen wurde, weder von Kritikern der “Impfungen“ noch von deren Befürwortern. Ich würde diesen Text gerne hier im Blog zur Verfügung stellen, nur hat sich Herr Mayer noch nicht geäußert, ob er an einem solchen Text interessiert ist. Vielleicht ändert sich das ja mit diesen Zeilen …

    3. Ich verstehe die Berechnungen nicht. Hier werden Quoten von Impfreaktionen mit Verstorbene an Covid zusammengewürfelt. Ich bezweifle ob das so Sinn macht. Die Tabelle zeigt eindeutig, dass durch Impfung die Wahrscheinlichkeit an Covid zu versterben sinkt. Auch sinkt die Wahrscheinlichkeit einer intensivmedizinischen Versorgung. Alle anderen Aufrechnungen sind für mich komplett irrelevant!!!

    4. Die Berechnung stimmt nicht. unter der Spalte „Second dose ≥14 days before specimen date“ sind die vollständig geimpften aufgelistet. Diese wurde fäschlicherweise jetzt nochmal zum Impffenster gezähl.
      Richtig wäre, „Received one dose (1-20 days before specimen date)“ und „Received
      one dose, ≥21 days before specimen date“ zu den geimpften zu zählen. Das stimmt, da hat der Autor recht. Aber die bereits vollsändig geimpften darf man natürlich nicht doppelt zählen.
      Interessant ist aber die Angleichung der Raten / 100000 über die letzten Berichte hinweg. Die Tendenz sieht nicht gut aus.

  2. Warum wird der gleiche Fehler hier ständig weiderholt.
    Bitte mal die Studien lesen.
    Die 100.000 beziehen sich nicht auf die Gruppe der Geimpften, bzw. Ungeimpften sondern auf die Gesamtpopulation.

    1. Heeeh?
      Meinen Sie Die Gesamtpopulation einschließlich der Novotnyschen Rindviechern???

    2. Wie übersetzt man die Fußnote genau?
      Interpretation of the case rates in vaccinated and unvaccinated population is particularly susceptible to changes in denominators and should be interpreted with extra caution

    3. Nein, natürlich nicht durch die Gesamtzahl, das wäre völlig sinnlos.
      Es müsste dann jeweils das Verhältnis der Raten gleich sein, wie das der absoluten Zahlen. Ist die absolute Zahl der Ungeimpften größer, dann muss auch die Rate größer sein, denn es würde ja durch die gleiche Zahl dividiert. Dem ist aber nicht so.
      Sie können sich übrigens die absoluten Zahlen pro Kohorte ganz leicht bei ONS (UK Statistik) erheben.

    4. Wo ist hier ein Fehler? Von 100.000 Nichtgeimpften der Gesamtpopulation starben x Personen und von 100.000 Geimpften der Gesamtpopulation starben y Personen. Klarer geht es doch wohl kaum. Indem man sich auf jeweils 100.000 Personen bezieht erspart man sich das lästige Umrechnen der Fälle auf die Impfquote.
      Wie man aus den Daten unschwer ablesen kann starben z.B. in der Altergruppe 70-79 67,9 ungeimpfte und bei den doppelt Geimpften 25,3. Die Differenz beträgt 42,6. Bei 42,6 von 67,9 in der Kontrollgruppe konnten demnach 42,6/67,9 = 62,7% der Todesfälle verhindert werden. Die relative Wirksamkeit beträgt in dieser Gruppe demnach noch 62,7%.

      Insgesamt ist aber die Sterblichkeit der Ungeimpften gering, nämlich 67,9/100.000, macht 0,0679% pro Woche.
      Im jahr demzufolge 0,0679*52 = 3,53%. Das liegt im bereich der normalen Sterbensrate in dieser Altersgruppe.
      was soll die ganze Aufregung?

  3. Wäre an der Zeit mal in der Bevölkerung randomisiert die Erfahrungen mit der Impfung zu erheben.
    Ich kenne mehrere Personen in meinem Umfeld die sehr schwere bleibende Nebenwirkungen haben (einer kann nicht mehr gehen z.B.). Diese wurden jedoch nirgends gemeldet obwohl es den Hausärzten zum Teil bekannt ist.
    Vermutlich wird das alles aber erst in vielen Jahren aufgedeckt werden …

    1. Da muss ich Dir Recht geben. Ich lebe sehr zurückgezogen und kenne nicht all zu viele Leute, aber ein sehr guter Freund ist 2 Wochen nach seiner Biontech Impfung im Mai mit 70 Jahren verstorben. Bewiesen und gemeldet ist da nichts. Anfangs dachte ich mir auch, dass es wohl zu 50 % die Impfung gewesen sein könnte. Nach allem was ich heute über die Impfung weiss bin ich mir ziemlich sicher, dass es daran lag.

  4. Schade, dass die PDF-Dateien der Engländer nicht formatgerecht in Excel kopierbar sind. So schleichen sich auch mal Fehler ein: z.B. bei RRR Hospitalisierungen Alter 60-69 Ungeimpfte: statt 33,5 sollte es 44,5 heißen. Ist mir bei der Tabelle bis Woche 40 schon mal aufgefallen. Hatte selbst schon Hospitalisierung und Tod für KW42 für meinen Sohn berechnet und jetzt Ihre Rechnung von oben mit meiner verglichen, wobei mir sehr leicht der gleiche Fehler passieren kann.
    Ansonsten sehe ich Ihre Berechnungen durchaus positiv.
    Die neuerliche Einberechnung der Risiken durch die Impfung selbst habe ich jetzt nicht nachvollzogen. Dass diese
    gewichtig sind, sagt mir schon mein Bauchgefühl.

    1. @pfm: Wenn Sie ändern ohne Dokumentation, stehe ich da wie ein Idiot.
      Nun noch folgende Änderungen (nicht in KW 40, wie ich dachte, sondern Bericht hier):
      KW 38-41 Infektionen Geimpfte/100.000 Alter 70-79: bisher: 287,6 nun: 267,6
      KW 38-41 Infektionen Geimpfte/100.000 Alter 80+: bisher: 305,1 nun: 304,1

  5. Mit solchen Statistiken muss man extrem vorsichtig sein. Das liegt primär daran, dass „Geimpfte“ keine repräsentative Gruppe darstellen. Beispielsweise wird man schwer kranke Menschen eher nicht impfen und zumindest warten, bis es denen wieder besser geht. Vergleicht man dann die Gruppen „Tote n Tage nach Impfung“ mit „Tote in n Tagen ohne Impfung“ kommt dann so ein Unsinn heraus, wie z.B. dass die Impfung die allgemeine Mortalität drastisch reduziert. Der Selektionseffekt überlagert dann alle anderen Effekte deutlich.

    Für so einen Vergleich muss man eine randomisierte Studie machen, in der die Vergleichsgruppen keiner Vorselektion unterliegen. Ansonsten muss man da den schwierigen Weg gehen und mal eine zufällige Auswahl an Toten unmittelbar nach der Impfung obduzieren. Die dabei gefundenen an der Impfung gestorbenen kann man dann halbwegs gut hochrechnen. Vielleicht kann man mit den obduzierten Verdachtsfällen (die zu 40% bestätigt wurden) etwas anfangen, dazu braucht man dann aber wieder Schätzungen des Underreportings.

    Auf 161 pro 100.000 wird man da sicherlich nicht kommen, das ist unrealistisch hoch.

    1. Unrealistisch hoch???
      Bei der Mexikogrippe war nicht die Letalitätsrate auschlaggebend.
      Nur weil die Todesrate bei diesen Statistikbetrug (In der Medizin schon seit Jahrzehnten üblich) am wenigstens verfälscht ist können lebenslange Schäden nicht verharmlost werden. Die führen auch zu direkten/ indirekten Suiziden neben anderen die Lebenserwartung beschädigenden Einflüssen!
      Durch den Lymphozytenabfall und den merkwürdigen Fristen bezüglich „Geimpftanerkennung“ kann die Melderate grob verfälscht sein. Vermehrt bei Trauerfällen im höheren Alter.
      Die norwegische Arzneimittelbehörde musste erst einen Erlass herausgeben um schwer vorbelastete Patienten vor der Impfung zu schützen.
      Da hatte man vorher eher nicht gewartet. Die Impfung anzubringen war wohl wichtiger.
      Und die Norweger haben eher Kontakt zur Humanität. Mit denen hatte ich auch gearbeitet.
      Eine Umfrage wie viele dieser Impfhelden (Vor kurzem wurde ein rumänischer Arzt von der WHO als Impfheld geehrt) vor dem abdrücken aspirieren (Das nicht zu tun ist auch eine WHO Empfehlung) wäre für uns auch sehr interessant. Und wie viele das verweigern falls aspirieren verlangt wird.
      Auch bei den Obduktionen sind Regeln angebracht. Was ist das „gestorben am Virus“?
      Und dann erst bei neuen „Impfverfahren“.
      Im ganz strengen Sinne zum Beispiel und Vergleich, ist ganz selten jemand verhungert.
      Und wenn Mangelernährte früh sterben oder Arme durch günstiges Junkfood an sogenannten Zivilisationskrankheiten sterben, Was ist das dann?
      Ein Kollege verging sich so weit zu behaupten, dass mehr durch Überfluss als an Mangel stürben.
      Ein Mangel an Bildung, Geld, sozialen Möglichkeiten zählt wohl nicht?
      Vereinfachungen sollten auch von der Kritikerseite aus, vermieden werden.

    2. Also ich möchte ganz sicher nichts verharmlosen. Ich habe nur etwas den Advocatus Diaboli gespielt, denn die Argumentation ist angreifbar. Letztlich muss ja auch alles zueinander passen, die Daten sollten sich daher in der in Europa vorhandenen Übersterblichkeit wiederspiegeln.

      Da ist derzeit zwar bereits deutlich etwas zu sehen, aber noch relativ gering – ca. 100.000 Tote über den Sommer, was etwa 33 Toten pro 100.000 entspricht. Ich befürchte, dass sich das über den Winter noch kräftig erhöhen wird. Die Indizien sind recht eindeutig, dass bei vielen Menschen das Immunsystem sehr stark unter dieser Impfung gelitten hat.

  6. Versteh ich den Table 3 richtig. Es würden in den Altersklassen ab 50 immer mehr Geimpfte im Krankenhaus liegen als Ungeimpfte. Mir ist klar das hier mehr geimpft sind. Aber ist das nicht, für das das ich jeden Tag lesen hören muss wie toll die Impfstoffe gegen schwere Verläufe wirken, ein bisschen schwach.

  7. Bei manchen Mainstream Berichten kann man sich nur noch an den Kopf greifen. Lesen die Leute vor Abdruck eigentlich nochmal gegen, was sie da gerade von sich geben? Zweifel sind angebracht.
    Hier eine geballte Ladung Fakten Resistenz, nachzulesen bei NTV. Ich beschränke es auf ein paar Zeilen. Zuviel davon verdirbt sonst dem einen oder andren den Abend.
    Vorab: Es geht um C19 Totimpfstoffe. Hier kommen nach den Vorteilen, die Nachteile.

    „Ein weiterer Nachteil ist zudem der Impfschutz: Viele Totimpfungen benötigen eine Auffrischung, einige bereits nach wenigen Jahren. Zudem fällt die Wirksamkeit der Totimpfungen etwas geringer aus als die der Lebendvakzine. So verhindern die chinesischen inaktivierten Impfstoffe von Sinovac und Sinopharm laut Studiendaten symptomatische Erkrankungen zu 51 und 79 Prozent. Im Vergleich: Die Wirksamkeit der Impfstoffe von Biontech und Moderna liegt bei bis zu 90 Prozent.“

    “ Viele Totimpfungen benötigen eine Auffrischung, einige bereits nach wenigen Jahren.“

    Davon können die derzeitigen Brühen ja nur träumen! Wenn das der Nachteil ist – immer her damit!

    „Wie Wirksamkeit der Impfstoffe von Biontech und Moderna liegt bei bis zu 90 Prozent.“

    Wie kann man eingedenk der weltweit publizierten realen Zahlen am 25.10.2021 eine dermaßen dreiste Lüge in den Raum stellen ? Ist sorgfältige Recherche in Journalistenkreise nicht mehr en vogue? Ist der Wahrheitsfindung schon Genüge getan, wenn man die Behauptungen der Hersteller abdruckt?

    1. Jetzt nur noch bei 80%.

      „Die Fakten sind eindeutig: Rund zehn Prozent der Intensivpatienten, die zwischen Mitte August und Anfang September vom Robert Koch-Institut registriert wurden, waren geimpft. Seither ist dieser Anteil noch einmal gestiegen, die aktuellsten Zahlen des RKI stammen aus der Zeit vom 13. September bis zum 10. Oktober. In diesem Zeitraum liegt die Quote bei 20,3 Prozent. ..

      Deswegen sagen Experten seit Monaten, dass der Anteil der Geimpften an den Krankenhaus- und Intensivpatienten steigen wird. Der Grund ist simpel: Der Corona-Impfstoff wirkt nicht zu 100 Prozent, sondern mittlerweile, grob vereinfacht, zu 80 bis 90 Prozent. “ Tagesshow

      Mit „Experten“ sind wahrscheinlich Sie gemeint, Herr Mayer? Wenn von den 80% Durchgeimpften Deutschen wiederum 20% im Krankenhaus landen, liegen Ende des Jahres 13.154.080 Impfdurchbrüche auf der Intensivstation. Ich glaube, wir brauchen mehr Betten?

  8. Hallo,

    ich hatte sehr früh – im Mai – meine erste Biontech Impfung. Noch nie im Leben habe ich mich psychisch so schlecht gefühlt. Könnte Placebo gewesen sein, da ich der Impfung generell sehr kritisch gegenüber stand, mich aber habe breitschlagen lassen. Seither ringe ich fast jeden Tag mit mir mir selbst und der Entscheidung, keine Zweite Impfung der aktuellen Impfstoffe zu „konsumieren“.

    Neulich habe ich ein großes Blutbild machen lassen und mich generell durchchecken lassen – es scheint alles in Ordnung, allerdings ist meine Lymphozyten zahl verringert, obwohl ich mich eigentlich recht Gesund fühle.

    Ich meine, ich habe mal durch Google Recherche einen Artikel gefunden, in welchem steht, dass wenige Tage nach der Impfung die Lymphozytenzahl reduziert ist, allerdings nicht noch mehrere Monate. Ich muss jetzt auch nicht zwangsweise die Impfung dafür Verantwortlich machen. Allerdings würde mich interessieren, ob jemand dazu irgendwelche weitere Erkenntnisse hat – insbesondere da im Artikel hier folgende Passage genannt wird „In der Pfizer Studie wurde ein Schwächung des Immunsystems durch Reduzierung der Zahl der Lymphozyten durch die Impfung gezeigt und dadurch erhöht sich das Risiko von Infektionen mit schwerem Verlauf.“

    -> Hat mir hierzu jemand eine Quelle? Danke!

    1. Danke!
      Auf Basis der Daten könnte man / ich aber zumindest schlussfolgern, dass die aktuell verringerte Lymphozytenzahl sehr wahrscheinlich nicht mehr mit der Impfung zusammenhängt. Oder hat jemand Erkenntnisse darüber, ob die Lymphozytenanzahl auch lang / längerfristig durch die Impfung beeinträchtigt sein kann?

    2. @Michael
      25. Oktober 2021 um 20:28 Uhr
      „… es scheint alles in Ordnung, allerdings ist meine Lymphozyten-Zahl verringert …“
      Aus meinem Bekannten- und Verwandtenkreis höre ich das Gleiche …

    3. Da hätte ich auch noch eine Frage:
      Ein Mann mittleren Alters hat sich nach einer Vollimmunisierung im März mit AstraZeneca im Oktober die D-Dimere-Werte bestmmen lassen. Normalwerte zwischen 0,0 und 0,5. Die Einheit weiß ich leider nicht. Sein Wert 0,8.
      Der Internist meinte lachend, dass er sich da überhaupt keine Sorgen machen müsste, weil es eine minimale Grenzwertüberschreitung sei und er ruhig zur 3. Impfung gehen könnte. Kann jemand diese Aussage bestätigen oder widerlegen?

    4. Also als Ingenieur würde ich machen, dass ich weg komme, wenn an einem Seil 0,8 Tonnen hängen, obwohl das nur bis 0,5 Tonnen zugelassen ist. Insbesondere wenn unklar ist, was da die letzten Monate so alles dran hing. Aber ich bin auch nur Ingenieur und kein Arzt, vielleicht ist das da normal.

    5. @ Michael: 25.10 22:24 Uhr
      Das ist ja das Irre. Keiner – auch nicht die Impfhersteller – kennen bisher die Langzeitfolgen. In dem Pathologen-Video von Reutlingen kam dazu etwas im 2. Teil, als die Ärzte gesprochen haben. Da wurde gesagt, daß viele Geimpfte sich sehr gut fühlen, die Blutwerte aber nicht dazu passen.

    6. @Gast: 26.10. 5:51 Uhr
      Die Definition von D-Dimeren lautet:
      D-Dimere sind Spaltprodukte von Fibrin, einem wichtigen Eiweiß zur Blutgerinnung. Wird ein Blutgerinnsel aufgelöst, wird Fibrin gespalten. Die D-Dimere entstehen, wenn im Körper Blutgerinnsel wieder aufgelöst werden.
      Baghdi hat in einem Video gesagt, daß ein Kollege das Blut vor und nach Impfungen von 8 Leuten gecheckt hatte, und da hatten 5 von 8 Leuten erhöhte D-Dimere innerhalb einer Woche. Wie sich das dann verändert hat, wurde nicht gesagt. Wie hoch die Werte waren auch nicht. Laut Baghdi kann es durch die Einlagerung der Spike-Proteine ins Gefäßendothel – auch die kleinsten Gefäße zu Minithrombosen kommen. Die Frage ist ja, wer produziert wieviel Spikeproteine in welchem Zeitraum und wie lange, und hatte derjenige schon vorher mal Covid19 oder eine Kreuzimmunität. Das ist sicher alles sehr individuell.

  9. Hallo,

    würde gerne auch noch ein weiteres Thema auf die Agenda setzen – würde mich freuen wenn es hier zu mal einen Artikel geben könnte. Mich interessiert natürlich, wie die Community über die aktuellen Totimpfstoffe denkt. Generell ablehnend, oder eher contra MRNA? Weiterhin frage ich mich, wieso der weltweit am meisten verimpfte Totimpfstoff Coronavac es nicht auf den europäischen Markt schafft? Ich habe keine Ahnung was sonst die „Regel“ bei in China entwickelten Medikamenten ist – könnte ja auch ein Thema in einem Post hier werden.

    Muss ehrlich sagen, dass russische oder chinesische Medikamente jetzt auch nicht meine erste Wahl wären, zumindest scheinen _gefühlt_ die chinesischen Impfstofffe aber ähnlich wirksam bei besserem Nebenwirkungsprofil zu sein? Nach Regierungslogik müsste man die Impfstoffe doch lieber heute als morgen zulassen, um noch ein paar Prozente geimpfte mitzunehmen.

    Selbiges gilt natürlich auch für Valneva oder Novavax, wobei euch hier nicht unbedingt der erste sein müsste. Coronvac widerrum ist ja häufiger verimpftt als Biontech.

    1. Mit Logik kommt man nicht nur hierzulande beim Thema Corona nicht weiter. Da wird beklagt, dass die “Impf“-Rate nicht weiter steigt, weil noch etliche sich eben nicht mit Pfizer und Co. “impfen“ lassen wollen, aber wohl doch eher mit einem der Totimpfstoffe. Das würde die Rate zügig in “erwünschte“ Bereiche gelangen lassen. Da keinerlei Dampf bei deren Zulassung gemacht wird, scheint auch kein Interesse vorzuliegen, etwas anderes als Pfizer und Co. zu “verimpfen“. Warum? Tja …

      Allerdings sind Totimpfstoffe auch nicht ohne, aber aus anderen Gründen. Die Arbeiten des Dänen Aaby sind diesbezüglich sehr erhellend:

      Teil 1: https://ehgartner.blogspot.com/2018/09/peter-aaby-mein-versuch-das.html

      Teil 2: https://ehgartner.blogspot.com/2018/09/peter-aaby-wir-wissen-nichts-uber-die.html

    2. @Michael
      25. Oktober 2021 um 22:47 Uhr
      Haben Sie den Artikel „Valneva meldet starke T-Zellen- und Antikörper-Antwort sowie sehr geringe Nebenwirkungen für Vollvirusimpfstoff“ am 21. Oktober 2021 auf dieser Seite sowie die hitzige Diskussion im Anschluss daran gelesen?

  10. In den österreichischen „Meldungen nach Cov Impfung“ Datein wird das Alter aufgeschlüsselt.
    ( https://www.basg.gv.at/ueber-uns/covid-19-impfungen )
    Ich habe mir vor wenigen Wochen die Mühe gemacht, und sie in eine Excel Tabelle übertragen. Kann ihnen das gerne zusenden. Ich finde das Ergebnis zumindest interessant und es sollte darüber diskutiert werden.

    Spoiler: Die „Meldebereitschaft der Nebenwirkungen“ im zeitlichen Verlauf ist sehr interessant zu sehen.
    Stark erhöhte Frequenz in der Anfangsphase (18-44), starker Abfall bei steigender Impfrate um dann fast parallel und linear mit der Impfrate mitzuschwingen.

    Unglaublich wie dreist die öffentlich Rechtlichen, sowie die privaten, das Thema komplett tabuisieren.
    Nebenwirkungen gibt es keine, Ende.

    Bitte kontaktieren Sie mich gerne, wenn sie an dem Datensatz Interesse haben.

    Auch verweise ich gerne auf diesen durchaus interessanten Report von VAERS, indem berichtet wird, das bei Analyse der Daten, nur 1% der Impfnebenwirkungen auch den Weg in die Datenbank findet.

    https://www.openvaers.com/images/r18hs017045-lazarus-final-report-20116.pdf

  11. Wenn ich einmal die Zahl aller Impfnebenwirkungen in Relation setze sind das 0,2549 Prozent. Wie hoch war noch einmal die Sterbefallrate von COVID-19, ich glaube der Herr Doktor Ionnidis hatte sie auf 0,2 Prozent oder weniger berechnet. Da nehme ich doch lieber einmal Covid 19 als die Impfung. Ich habe hier natürlich Äpfel mit Birnen verglichen, da ich auch alle schwerwiegende Verläufe von Covid 19 nicht einbezogen habe aber die Impfung stellt für mich ein zusätzliches Risiko dar.

  12. Ich finde es störend, dass bei Gegenüberstellungen und Vergleichen als Grundlage die „Meldungen“ herangezogen werden, von denen man weiss, einerseits wird nur ein ganz geringer Prozentsatz gemeldet, andererseits wird sehr leichtfertig Covid die Schuld in die Schuhe geschoben.

    Schon im März 2020 ging ich daher dazu über, die Gesamtsterblichkeit zu betrachten, weil dort, unter dem Strich, ganz deutlich zu sehen sein müsste, wie groß die Auswirkung der „Pandemie“ ist. 2020 gab es keine Auswirkung und keine Übersterblichkeit, trotz brutaler Lockdowns, Ärzteverbot und Ausgangssperren.

    Um die vielen unsicheren Parameter des „Meldewesens“ wegzubekommen, wäre es daher zielführend, eine repräsentative Gruppe von sagen wir 1000 Menschen die die Spritze konsumiert haben und eine repräsentative Vergleichsgruppe, die die Spritze ablehnen in ihrer Lebensführung zu vergleichen..

    Diese beiden Gruppen sollen nun in ständiger Beobachtung bewertet werden. Wieviele sterben hier, wieviele sterben da? Wieviele fühlen sich krank? Wieviele müssen wie oft zum Arzt, wie verhält sich der Wohlfühlparameter?
    Damit könnte man alle subjektiven Melde-Eigenheiten ausklammern. Auch die Todesursache wäre vollkommen irrelevant, weil die absoluten Zahlen eine deutliche Sprache sprechen.

    Wir haben derartiges in unseren Impfschadengruppen, Mütter, deren Kind durch Impfung geschädigt wurde, impfen ihre nachfolgenden Kinder nicht. Dort haben wir den deutlichen Vergleich, wie sich die ersten Kinder ohne Impfschaden verhalten, das Kind mit Impfschaden und im Vergleich dazu die ungeimpften, nachfolgenden Kinder.

    So eine Studie wagt keine der Firmen zu veranlassen, denn ich bin absolut sicher, dass die geimpften Kinder schlechter aussteigen.

    1. Hier, ich melde mich schon mal freiwillig für Ihre Studie. Meinereiner fährt jeden Tag als 50’jähriger und leidenschaftlicher Radfahrer insgesamt bis zu 40 km mit dem Rad zur Arbeit auch bei Wind und Schnee(Ausnahme schwere Gewitter und schwere Stürme). Ich bin nicht geimpft. Letzte Erkältung vor 5 Jahren. In der Firma bis auf zwei Kollegen waren kürzlich über 3 Wochen alle erkrankt ohne Kranmeldung. Die meisten hatten wohl eher eine leichte Erkältung. Jedoch sind alle bis auf zwei Personen mindestens 2x geimpft und wir sitzen zu Mittag alle gemeinsam an großen Tischen. Mich interessiert dieses Thema selber und ich werde schon deswegen auch über die ganzen Wintermonate und bei Minusgraden radeln(wäre ich auch so). – Ich glaube den Corona-Unsinn nicht mehr. Für mich ist das wie der Influenza(Vergleich Symptome und Krankheitsverläufe).

  13. Ich möchte hier auf ein bisher nicht kommuniziertes Thema aufmerksam machen.

    Mit dem Bekanntwerden von Corona als die Hausärzte in Österreich direkt betreffendes Problem, schloss man die Ordination ums Eck sofort. Es fand sich für Menschen mit Gehbehinderung und gelegentlichem Bedarf an Hausbesuchen gar keine Ersatz-Kassenpraxis mehr. Nur ganz Flinke und physisch Gesunde mit hohem Bedarf an anderen Rezepten schienen als Kunden bei einer Ärztin in einem oberen Stockwerk interessant.

    Der Gesundheitszustand war somit schon deutlich eingeschränkt, als ein Teil dieser ohne medizinische Behandlung gebliebenen Menschen an COVID 19 erkrankte. Ohne behandelnden Arzt gibt es auch keine rechtzeitige Spitalseinweisung.

    Wer selbst nicht mehr einkaufen gehen konnte und dauerhaft auf Zustelldienste angewiesen ist, bekam Liefertermine frühestens 6-8 Wochen später, da nun die sonst Berufstätigen mit um die freien Fenster konkurrierten. Das bedeutete, dass die Ernährungssituation deutlich schlecht wurde, Leben aus der Eisernen Reserve, Kochen nur von Nudeln, Reis und Fett, keine Frischkost, kein Fleisch sei angesagt gewesen. Die Erkrankung kam auf die Mangelernährung drauf.

    Verstärkend, dass man zwar Gesunden das Sporteln im Freien gestattete und Hundebesitzerinnen das Gassigehen, Behinderte oder Ältere nicht mal im grünen Innenhof auf einer Bank in der Sonne sitzen durften.

    Mich interessiert daher, ob die aus mehreren Gründen erfolgten Einschränkungen medizinischer Leistungen, durch Schließung von Praxen, Verschiebung von Operationen, Hinausschieben von diagnostischen Untersuchungen, schlechtere Ernährung, gezwungenes Fernhalten von Sonnenlicht u.v.a.m. mit ursächlich sein können für die höhere Sterblichkeit der schlussendlich an COVID 19 Erkrankten.

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