Das Antigentest-Paradoxon in Leichter Sprache

Die Politiker und ihre Haus- und Hofvirologen schaffen es, uns mit Diskussionen über Varianten, Inzidenzen 1-, 2-, 3-G Regeln, Gain-of-Function oder natürliches Virus und ähnlichem beschäftigt zu halten. Egal ob das Virus künstlich oder natürlich entstanden ist, es wird, wie alle anderen zuvor, laufend weniger gefährlich. Das ist ein Naturgesetz, das kein Politiker in noch so vielen Talk-Runden oder Pressekonferenzen außer Kraft setzen kann. Das einzige Problem, das wir noch haben, ist, dass uns die Politiker zu den Tests zwingen.  Der PCR-Test ist etwas aufwändiger und dauert, aber Antigentest kann man dauernd machen. Warum das völliger Unsinn ist beschreibt

Gastautor Prof.em. Dr. Hans-Jürgen Bandelt (Universität Hamburg)

Antigentest und Paradoxon sind schwere Worte. Paradoxon (mit Betonung auf dem zweiten a) ist griechisch und bedeutet einen Befund, der im Widerspruch zum gesunden Menschenverstand steht. Der Antigentest soll prüfen, ob Du infiziert bist. Das schafft er aber nicht. Der Test sollte eigentlich nur für Menschen mit Symptomen, also für kranke Menschen genutzt werden. Für Gesunde ist ein solcher Test nicht sinnvoll.

Die Leichte Sprache war für Menschen mit Behinderung gedacht. Nett gemeint, übel gemacht [1]. Die Leichte Sprache könnte eher für Politiker gut sein, die Schwierigkeiten mit Logik und wissenschaftlicher Argumentation haben.

Du hast jetzt keine Symptome, das heißt, kein Halsweh keinen Schnupfen, keinen Husten und kein Fieber. Auch die letzten Tage hattest Du so etwas nicht. Das setzen wir mal voraus. Du bist also gesund völlig – auf bayrisch und österreichisch: pumperlgsund. Wer Symptome hat, ist krank und bleibt zu Hause. Denn wenn Du Fieber hast, denkst Du vielleicht in schwerem Satzbau:

Oh je, ich hab‘ jetzt Fieber und ich weiß über die Erkrankung, die wird für mich nicht so schlimm sein, aber ich bleibe jetzt besser zu Hause, weil ich nicht möchte, dass sich in meiner Umgebung jemand infiziert.“ Genau so sprach der deutsche Staatsvirologie Drosten am 30. Jänner 2020 in einem Interview mit Thadeusz beim Fernsehsender rbb [2].

Als Pumperlgsunder willst Du nun in die Schule oder vielleicht ins Fitnesstudio gehen. Zuvor mußt Du einen Antigentest machen. Die Regierung will es so, weil ihr Gesunde verdächtig sind.

Positiv oder negativ kann der Test ausgehen.

Oh, der Test fällt positiv aus. Das ist ein seltenes Ereignis. Es passiert zur Zeit (im August) in der Slowakei nur bei etwa 1 bis 5 von 1000 Antigentestungen [3]. Dort kann man täglich die Anzahl der durchgeführten Tests und die Anzahl der positiven Ergebnisse von einer Webseite abfragen. Dazu muß man nur ein paar slowakische Wörter kennen. Für Deutschland kann man das nicht erfragen. Unsere Regierung verschweigt solche Daten oder erhebt sie nicht einmal.

Was kann nun ein positives Ergebnis bedeuten? Da gibt es zwei mögliche Fälle:

1. Du bist asymptomatisch, das heißt, Du bist zwar infiziert, aber hast jetzt keine und bekommst auch keine Symptome in der nächsten Woche. Du kannst dann niemanden anstecken. Das hat eine sehr große Studie in der chinesischen Stadt Wuhan gezeigt [4]. Gut.

2. Du hattest mal eine Infektion, aber die ist schon mehr als eine Woche her. Daher bist Du nicht mehr ansteckend. Gut.

Der positive Test ist also für Dich und Deine Umgebung eine positive Information, weil Du ja am Testtag keine Symptome hattest.

Hmh, der Test fällt negativ aus. Das passiert fast immer. Zwei Fälle gibt es:

1. Du hattest kürzlich und auch jetzt keine Infektion. Also steckst Du niemanden an. Gut.

2. Du hast eine ganz frische Infektion, aber Halsweh, Schupfen, Husten oder Fieber kommen erst morgen oder übermorgen. Dann bist Du präsymptomatisch. Das ist ein schweres Wort, das Politiker oft nicht richtig verstehen. In diesen zwei oder drei Tagen bist Du nämlich hochansteckend. Und das ist gar nicht gut. Das hat eine Studie herausgefunden. Und es sagt auch der Staatsvirologe Drosten [5]:

„Die Schnelltests schlagen erst am Tag eins nach Symptom-Beginn an, da ist man aber schon drei Tage lang infektiös. … Wenn man davon ausgeht, dass eine infizierte Person in der Regel acht Tage lang ansteckend ist, heißt das: An fünf von acht Tagen entdecke ich mit dem Antigentest eine Infektion, an drei Tagen werde ich sie übersehen.“

Das muss man allen immer wieder erzählen. Nochmals in Leichter Sprache für Politiker: Wenn Du infizierst bist, bist Du 8 Tage lang ansteckend. In den ersten 3 Tagen merkst Du das nicht, weil Du keine Symptome hast. Und auch der Antigentest merkt das nicht: Das Testergebnis ist also negativ. Die Erkrankung (= Infektion mit Symptomen), kann jedoch noch auftreten. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist gering. Dennoch ist das für Dich und Deine Umgebung eine negative Information. Wenn Du nicht asymptomatisch bleibst, hast Du in den folgenden 5 Tagen Symptome und bist erkrankt. Da bleibst Du besser zu Hause und kurierst Dich aus. Und da brauchst Du keinen Test. Das sagt der Drosten nicht, sondern: „Wir brauchen diese Schnelltests unbedingt“. Wozu? An diesen Tests verdient er doch nichts. Der Test muß einen anderen Zweck haben, als Infektiöse zu erkennen.

Tests können „falsche“ Ergebnisse liefern. Das passiert manchmal und macht alles ein wenig komplizierter. Aber was heißt hier „falsch“? Es kommt nur ein zweiter Test hinzu, der PCR-Test von Drosten. Der ist teurer und nicht schnell und hat auch Probleme. Wenn der Antigentest negativ war, wird bei einem Menschen ohne Symptome sowieso nicht weiter getestet. Wenn der Antigentest positiv war, muß sofort noch ein PCR-Test gemacht werden. Und der ist dann überwiegend negativ: Glück gehabt.

Paradoxon und Arglist: Mit positivem Test bekommst Du Hausarrest, obwohl Du eben gerade nicht ansteckend bist. Und nach positivem PCR-Test mußt Du in Quarantäne. Das ist auch ein schweres Wort und für einen Gesunden noch schwerer zu ertragen. Denn die Quarantäne als Einsperrung dauert 14 Tage. Mit negativem Test kannst Du jedoch überall hin. Das ist paradox: Du könntest viele Menschen anstecken. So kannst Du ein „Superspreader“ sein. Das ist englisch und klingt super. Infektionen werden so weitergereicht. Dann steigt die Inzidenz und schwerere Maßnahmen werden verordnet. Und genau das will die Regierung. Deswegen wird überall und viel getestet.

Um die Gesundheit geht es nicht. Das erzwungene Testen ist Arglist, eine bewußte Täuschung. Es dient nur der Unterwerfung vor der Obrigkeit, der Regierung. Es ist so wie das Grüßen des Geßlerhuts: Schlag nach bei Schiller [6]. Wilhelm Tell ist immer noch aktuell.

Die Regierung hat Pläne. Ab 11. Oktober sollen die Menschen in Deutschland für die Antigentests selber zahlen. Schon der Zwang verletzt die Würde des Menschen. Das wollen viele Politiker. Ein ungeimpfter armer Mensch mit Hartz IV hat kein Geld für Tests. Jeder Euro zählt. Der Regelsatz für Lebensmittel ist 5,09 Euro pro Tag. Wenn er einen Test für nur 5 Euro macht, kann er für diesen Tag keine Lebensmittel mehr kaufen. Und wenn er ihn nicht macht, darf er nicht ins Jobcenter. Das ist jetzt angedroht in Mannheim [7]. Wer der „Einladung“ nicht folgt, dem werden 10% von der Stütze für die nächsten drei Monate abgezogen. Also Hungern für die Stütze. Und das jedesmal, wenn das Jobcenter ruft. Das ist Erpressung und faktisch eine Impfpflicht. Denn:

Geimpfte müssen keine Tests machen. Aber Geimpfte geben das Virus genauso wie Ungeimpfte an andere weiter [8]. Die Regierung weiß das, sie will nur Zwang ausüben, damit alle Menschen geimpft werden, alle, auch Schwangere, Kinder und Jugendliche. Das ist ein Verbrechen.

Links in schwerer Sprache:

1° https://condorcet.ch/2021/02/leichte-sprache-herablassend-und-dumm/

2° https://www.youtube.com/watch?v=J7Ic_bbRkXQ. Die Sendung in voller Länge (https://www.youtube.com/watch?v=Z3Zth7KYVHY) kann man inzwischen nicht mehr ohne weiteres auf YouTube ansehen. Es ist jetzt als „Privates Video“ deklariert, und man muß sich mit seinem Google Konto anmelden. Dieses Video ist keineswegs „privat“. Offenbar enthält es unerwünschte Wahrheiten. Das ist Zensur.

3° https://korona.gov.sk/koronavirus-na-slovensku-v-cislach/

4° https://www.nature.com/articles/s41467-020-19802-w

5° https://www.ndr.de/nachrichten/info/Drosten-Schnelltests-sind-wohl-weniger-zuverlaessig-als-gedacht,coronavirusupdate178.html

6° https://www.friedrich-schiller-archiv.de/dramen/wilhelm-tell/

7° https://www.youtube.com/watch?v=o-ca3evHAxk

8° https://tkp.at/2021/08/12/geimpfte-und-ungeimpfte-sind-gleich-ansteckbar-und-gleich-ansteckend/

Bild von analogicus auf Pixabay


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.



Alle aktuellen News im TKP Telegram Channel

Unterstütze unabhängigen Journalismus mit einer Spende via PayPal


Weiter Beiträge von Hans Bandelt:

Grüner Hygienismus

Testzwang weitet sich aus und Apartheid droht

Die Inzidenz muss weg!

Die neue Teststrategie für den Dauerlockdown – eine mathematische Analyse und Bewertung

35 Kommentare zu „Das Antigentest-Paradoxon in Leichter Sprache

  1. Den Grundtenor des Artikels kann ich nachvollziehen. Aber der Text zementiert eine Verwechslung: Hohe Viruslast ist nicht direkt gleichbedeutend mit ansteckend, denn die Viren müssen auch nach außen getragen werden, z.B. durch Husten. Deshalb sind Präsymptomatische bis zum Auftreten von Symptomen kaum ansteckend. Und die durchschnittliche Ansteckungsphase bei einem normal kurzem Krankheitsverlauf liegt eher bei 4 Tagen, obwohl die Viruslast an etwa 7-8 Tagen hoch ist.

    1. Genauso ist es. Ansteckend ist man erst, wenn man 500 bis 1000 Viren im Rachen hat. Darunter reicht es nicht.
      4 Tage ist man ansteckend.
      Und natürlich hat man am ersten Tag Symptome, die merken aber die meisten Menschen nicht.
      Menschen die ihren Körper genau beobachten schon. Es dann am Anfang nur minimale Veränderungen, zbsp bei Anstrengung eine leichte Erhöhung des schwitzens oder in der Nase und im Hals leichte Symptome.
      Bei präsymptomatischen reicht der Viren Pegel noch nicht aus um ihn weiter zu geben.
      Wenn es so wäre wie in dem Artikel würden im Winter mindestens 50 Prozent aller Menschen angesteckt sein.

  2. Super Zusammenfassung, aber ob das vor allem Regierungspolitiker und deren Zujubler verstehen wollen? Die Bevölkerung ist selbst an diesem derzeitigen Zustand schuld, man akzeptiert die Verbrechen dieser Regierung und ihren Handlangern. Auch die gekauften Leitmedien gehören zu diesen Verbrechern. Nur Not und Leid wird auch die Befürworter dieser Gaunereien wachrütteln! Diese Not wird uns schon bald erreichen.

    1. „Die Schnelltests schlagen erst am Tag eins nach Symptom-Beginn an, da ist man aber schon drei Tage lang infektiös.“
      Das ist purer Aktionismus. Die Regierung hat keinen Plan gegen die Pandemie und sie will die teuer gekauften Pharmaprodukte unter die Leute bringen.
      Wieviele Jahre Haft stehen auf Nötigung, Erpressung und Körperverletzung?

  3. „„Die Schnelltests schlagen erst am Tag eins nach Symptom-Beginn an, da ist man aber schon drei Tage lang infektiös.“
    Das ist purer Aktionismus! Warum? 1. Weil die Regierung – eigentlich – keinen Plan hat gg. die Pandemie. 2. Weil sie die ebenso sinnlosen Impfungen der Pharmaindustrie abgekauft hat, das muss unter die Leute. Quasi um jeden Preis.
    Wieviel Jahre Haft stehen auf Nötigung, Erpressung, Körperverletzung?

    1. So ein Unsinn.

      Auch wenn Sie es gleich zweimal schreiben.

      Diese Propaganda soll infektiös sein. Gleich beim ersten lesen. Und wie jede gute Propaganda wird sie gleich wiederholt. Und aufgegriffen und bestätigt.

      Schöne Decknamen. Völ-lig unauffällig.

    2. @ Arturo

      Die Wiederholung war passiert, weil der erste Eintrag nicht zu sehen war, sie war nicht beabsichtigt.
      Ihre Aussage ist ansonsten gleich Null.

    3. Lustig ist auch, 99% der postitig getesten werden ohne Medikamente und mit nichtstun wieder gesund, also haben dann wieder einen negativen Test. ist wie mit Schnupfen, der bleibt ohne Mediamente 7 Tage und mit Medikamenten eine Woche….

  4. Wer leicht spricht, der denkt auch leicht. Wer leicht denkt, wird schwierige Sachverhalte nicht erkennen. Die gibt es dann einfach nicht mehr.
    Die Jubelpresse fälscht die Wirklichkeit mit leichter Sprache, die bloß eine primitive Sprache ist.
    Alle Grammatikregeln beherrscht kein Mensch, aber sie verbürgen den Fortschritt, zum um die Ecke denken und um Sachverhalte von allen Seiten beleuchten zu können.

    Für eine komplizierte Vorstellung bietet sich oft kein Ausdruck an. Manchmal dauert das eine kleine Ewigkeit, bis man den Ausdruck gefunden hat.

    Politiker haben Schwierigkeiten mit der Logik und Wissenschaft. Die begreifen nicht mal die einfachsten Regeln. Was auch zum Ausdruck kommt, wenn die Jubelpresse die Rede als „leidenschaftlich“ beschreibt. Emotionalität als Ersatz für die Wahrheit, das kann nur ein Irrweg sein.

    Im Märchen von den Schildbürgern warnt der Lehrer, daß, wer sich dumm stellt, dumm werden könnte. Da lachten alle und der Lehrer sagte: Seht ihr, es geht schon los.

  5. Geimpfte aller Länder, hört die Signale! Schaut Eurem Götzen zu, wie er zusammenbröselt! In Euren Indoktrinationsmedien die wird nächste Runde vorbereitet:
    „Wie oft verbreiten Geimpfte die Delta-Variante? Delta verbreitet sich unter gegen Covid-19 geimpften Personen leichter als andere Coronavirus-Varianten. Das ist sehr wahrscheinlich. Daher weiterhin wichtig: Mutationen tracken, Maske tragen, Abstand halten.“ (Spektrum.de, 17.08.2021, Lesedauer ca. 5 Minuten). In 5 Minuten wisst Ihr alles über Eure nächsten Glaubensgebote. Und das griechische Alphabet hält noch einige Buchstaben parat!

    1. Auch im SPEKTRUM herrscht nur Schwarz und Weiß vor – Ungeimpfte und Geimpfte. Aber das Spektrum all derer, deren Immunsystem mit dem immunologischen Farbreichtum der T-Zellen durch Kontakt mit dem Leben jeder “Impfung“ ist, kommt mit keinem Wort zur Sprache.

  6. Wahrlich ein erfrischend „leichter“ Text ;-). Weil unter der Überschrift zur Person nur „Universität Hamburg“ angeführt ist, sollte m.E. ergänzend erwähnt werden, dass der Gastautor seit 2017 emeritiert ist und im Fachbereich Mathematik tätig war, soweit ich das eruieren konnte.

    1. Und was wollen Sie uns damit sagen? Dass ein emeritierter Wissenschaftler nicht mehr logisch denken kann? Mit dem Hinweis auf die Mathematik haben Sie sich selbst reingelegt. Sie sollten wissen, dass ein Großteil der Pandemie auf Mathematik beruht, nämlich auf Rechenmodellen. Sogar das Virus selbst gab es bis Februar 2020 nur virtuell, als Computermodell.

    2. Ein leichter Text ist es, ja. Aber logisch ist er nicht und dazu noch teilweise falsch. Die immer noch kursierende Behauptung der präsymptomatischen Ansteckung, jetzt auch noch drei Tage, ist doch bisher nie belegt worden. Und Superspreader sind die nie Präsymptomatischen, sondern die Symptomatischen – wenn überhaupt.

    3. zu Michael R. 20. August 2021 um 13:51 Uhr

      Mitnichten insinuiere ich, dass ein emeritierter Wissenschaftler nicht mehr logisch denken kann: Eine Unterstellung, mir das quasi reflexartig zu unterstellen, ;-), was ich entschieden zurückweise – dann würde ich mich auch nicht mit Äußerungen zahlreicher weiterer Emeritierter beschäftigen, wie etwa Sucharit Bhakdi, Rainer Mausfeld etc.. Die von Ihnen angeführten Modellierungen stammen zudem offenbar nicht vom Gastautor.

      zu Ralf Tillenburg 20. August 2021 um 15:01 Uhr

      Hier zeigt sich, das die Berücksichtigung des Umstandes, dass es sich bei dem Gastautor um einen Mathematiker handelt, nicht ganz unwichtig sein dürfte. Auch wenn er teilweise von falschen Prämissen ausgehen mag, sehe ich keine logischen Fehler. Derartige zeigen Sie auch nicht auf, sondern Sie monieren lediglich die Prämisse der „präsymptomatischen Ansteckung“, auf die es jedoch m. E. bei dem Duktus und der Grundaussage des Textes nicht maßgeblich ankommt.

    4. Ralf Tillenburg: „Die immer noch kursierende Behauptung der präsymptomatischen Ansteckung, jetzt auch noch drei Tage, ist doch bisher nie belegt worden.“
      Sie sprechen ein grosses Wort gelassen aus. Diese Behauptung, gleich zu Beginn der „Pandemie“ aufgestellt, bedeutet nichts Geringeres als ein kafkaeskes „Jeder Mensch ist verdächtig und muss darum bespitzelt werden“ (‚Contact tracing‘). Spätestens da hätte jedem politisch sensiblen Menschen auffallen müssen: das kennen wir doch aus der Geschichte, das stinkt nach Faschismus! Diese Behauptung zusammen mit dem medizinisch irrelevanten, jeder Willkür Tür und Tor öffnenden PCR-Test und der sich nun anbahnenden „Impf“-Apartheid – wer bitte spricht da noch auch nur mit einem Hauch von Glaubwürdigkeit von „Demokratie“? Ich nicht, ich sehe hier die Grundlage einer autoritären Diktatur, alle politischen Entscheidungen, die Verbreitung von Angst, die gleichgeschaltete Mediendiktatur, die Ausbootung der vielbeschworenen Rechtsstaatlichkeit, die Diffamierung und Verfolgung Andersdenkender und und und bestätigen genau das!
      Vielen Dank für Ihren nochmaligen Hinweis auf diese zutiefst menschenfeindliche Behauptung und Unterstellung!!!

  7. Leichte Sprache ist eine vereinfachte Sprache. Dadurch wird aus Informationen, die in einem Kontext verwurzelt sind, eine Reihe von losen Datensätzen, die von Kontext befreit sind und somit nach Belieben neu verknüpft werden können. Auf diese Art lassen sich ganze Kontextgebirge mit Bergen von Daten versetzen – was allerdings im Laufe der Zeit immer mehr Probleme nach sich zieht, die es durch Bewahrung von Informationen nicht gäbe.

  8. Noch ein bisschen “Leichte Sprache“:

    https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_90657658/karl-lauterbach-bald-wachsende-zahl-von-corona-infektionen-bei-geimpften-.html

    Interessant auch, dass im Text Anmerkungen fallen, die vor gar nicht allzu langer Zeit noch als verschwörungtheoretisches Hirngespinst abgestempelt wurden und nun quasi als bekannte Tatsache in den Raum geworfen werden:

    “Bei allen Impfstoffen gegen das Coronavirus steige das Risiko eines Impfdurchbruchs nach sechs Monaten an, führte der Mediziner aus.“

    Also weiter “Impfen“, um die Probleme zu “lösen“, die erst durch solcherart “Impfungen“ entstehen. Ganz (ver)einfach(t).

  9. Das ist doch immer so, entweder fachliche korrekt oder nur eine oberflächliche Sprache mit verkürzten Argumenten. Je nach Zielgruppe hat es halt Vor- und Nachteile. Die Politik benutzt deswegen meist die oberflächliche Sprache.

  10. Absolut richtig: „Die Regierung weiß das, sie will nur Zwang ausüben, damit alle Menschen geimpft werden, alle, auch Schwangere, Kinder und Jugendliche. Das ist ein Verbrechen.“
    Das ist ungefähr so, als würde man unter Androhung von Gewalt bzw. Beschränkungen jemanden dazu zwingen mit einem Revolver „Russisches Roulette“ (Impfung) zu „spielen“ , wobei man aber jegliche Haftung für sich selbst ausschließt und sie dem „Zwangsspieler“ zuschiebt. Das ist derart absurd, dass das viele noch gar nicht begriffen haben, weil dieser Skandel mittlerweile in den Medien derart weichgespült wurde und sich ein Gewöhnungseffekt einspielt.
    Besonders schlimm ist, dass die Gewaltenteilung aufgehoben wurde. Für mich der eigentliche Skandal, dass die Judikative hier beharrlich die Füße stillhält. Denn wenn DAS nicht Unrecht ist und verfolgt und verboten wird, muss man sich fragen, was ein „Rechtsstaat“ eigentlich noch wert ist. Mehr Unrecht geht eigentlich nicht. Der Staat verspielt gerade seine Legitimation, bzw. hat sie eigentlich schon verspielt.

    1. Ich gehe soweit zu sagen, dass sich bei dem Impfzwang um eine Form von Vergewaltigung handelt, die durch mediale Euphemismen und Hetze begleitet wird. Hier geht es nämlich nach wie vor um körperliche Unversehrtheit und die freie Entscheidung darüber was man in seinen Körper hinein lässt. Die Angst vor einem Impfschaden hat ja schliesslich einen realen Grund, genauso wie die Angst davor einen permanenten Schaden zu erleiden, der zu Arbeitsunfähigkeit führt. Wer hier noch verharmlosend von einem „Piks“ spricht macht damit all jene zum Freiwild, die (aus guten Gründen) mit ihren Körpern keinerlei Experimente mitmachen wollen oder können.

  11. Und es ist nur wenige Monate her, dass den nun “Impfbeglückten“ die “neue, schöne Welt“ in den normalsten aller Farben schöngemalt wurde. Kaum ein Tag, in dem die Schlagzeilen nicht verkündeten, dass 2x gepikst sein bedeuten wird:

    – geschützt und keine Gefahr mehr für das Umfeld zu sein
    – keine Einschränkungen mehr bzw. nur ganz wenige, die kaum ins Gewicht fallen
    – fortan die immunologische Medaille für Solidarität voller Stolz zu tragen
    – besser zu sein als die Ungeimpften.

    Und nun redet man schon von der Booster-“Impfung“, von gleich hohen Viruslasten bei “Geimpften“ und Ungeimpften, von Variantenverbreitung durch “Geimpfte“, von Beibehaltung der Corona-Maßnahmen auch für die “Geimpften“, von zunehmenden gesundheitlichen Auffälligkeiten bei “Geimpften“, …

    1. Ja nun. Funktioniert doch bestens. Das Volk ist beschäftigt, hechelt und will mehr Stöckchen.

      Gutes Herrchen, gutes…

  12. Das bei Youtube gelöschte Video von Dr. Vanessa Schmidt-Krüger zur klinischen Studie des Pfizer/ Biontech-Impfstoffs ist hier noch verfügbar:

    https://tkp.at/2021/01/03/gefahren-ausgehend-von-lipidnanopartikeln-in-mrna-impfstoffen/
    Erkenntnis daraus für mich:

    Der programmierte Zelltod
    Prozess ist erst zu Ende, wenn keine Spikeproteine mehr im Körper sind, diese werden aber durch RNA regelmäßig nachproduziert. Ohne diese wäre zudem der Impfschutz aufgehoben.
    RNA kann als Copy DNA in das Genom integriert werden.
    RNA, Nano-Liposome sind toxisch für die Zellen, es ist nicht bekannt, wo die toxische Schwelle für die Zellen liegt und welche Formulierung genau für die Nanolipide verwendet wird.
    Es wird 2x eine hohe Menge gespritzt. Wirkung von 10 Mikrogramm hätte gleiche Wirkung wie 30 Mikrogramm, gespritzt werden aber 2x 30.

    Das alles ist schon hochgradig fahrlässig…

  13. Die Slowakei unterscheidet sich noch in einem anderen Punkt vom Rest Europas: Dort ist die Behandlung mit Ivermectin offiziell erlaubt, vorerst zwar zeitlich limitiert, aber offenbar bereits mit exzellentem Ergebnis für das Infektionsgeschehen, wie die offiziellen Zahlen belegen. Hier ist von einer neuen Welle nichts zu spüren.

    1. Es ist alles sehr traurig. Im November will das Bundesverfassungsgericht über die Massnahmen urteilen. Kommt bestimmt nix raus. Mitten in der 4.Welle.
      Ob das mal ein Ende hat??

  14. Das ist leider zu kompliziert geschrieben. DASS MUSS EIN KURZER SATZ SEIN, als Bild, mit einem fragenden Gesicht oder hübschen Frau oder so, jedenfalls passend für Instagram oder TikTok. Dann ist es auch für den Rest der Bevölkerung verständlich.

Kommentar verfassen