Österreich und Schweden – ein Vergleich

Die österreichische Bundesregierung ist fest davon überzeugt alles richtig gemacht zu haben. Und die Medien wissen, dass Schweden alles falsch gemacht hat, weil sie auf Lockdown und Schulschließung verzichtet haben. Das wissen wir, weil die Mortalität bei uns wesentlich niedriger ausgefallen ist. Nur stimmt das leider nicht. Der Lockdown hat in Österreich weit mehr Schaden angerichtet als der lockere Umgang in Schweden.

Sehen wir uns einfach die Daten der Mortalität in Österreich und in Schweden an:

Die Grafik von Joe O. zeigt den einzig sinnvollen Vergleich innerhalb eines Landes, nämlich die Sterblichkeit pro 100.000 Einwohner. Damit wird berücksichtigt, dass einfach mehr Menschen sterben können, wenn es mehr gibt. Schweden hat eine etwas höhere Mortalität als in den Jahren davor, wobei das Jahr 2019 ein extremes Jahr mit der niedrigsten Sterblichkeit seit jeher war.

Und wir sehen, dass für Österreich, das Jahr 2020 das schlechteste seit 2000 war. Der Grund? Durch den Lockdown sind mehr Menschen gestorben als in den 20 Jahren davor.

Alleine in der ersten Lockdown Woche im März hat es eine massive Übersterblichkeit gegeben, weil durch die plötzlichen Reisebeschränkungen sehr viel Menschen vertrieben wurden die in der Pflege arbeiten. Wir erinnern uns wie daraufhin verzweifelt versucht wurde, wieder Pflegekräfte zum Beispiel aus Rumänien zurück nach Österreich zu bekommen. Sonderzüge wurden organisiert um die Situation wieder in den Griff zu bekommen. Diese Politik war einfach tödlich.

Genauso tödlich war, dass viele Menschen nicht mehr ins Spital gegangen sind, so sie Schmerzen in der Brust hatten. Schlaganfälle, Herz-/Kreislauferkrankungen blieben unbehandelt und führten zu Todesfällen.

Die Angstmache („bald wird jeder jemand kennen, der an Covid gestorben ist“ Kurz am 30.3.2020), die ständige Unsicherheit welche verrückten Maßnahmen als nächste verordnet werden, das Verbot der sozialen Kontakte, das Dauerfeuer im ORF und anderen Medien – all das hat unser Immunsystem als Gesellschaft und als Individuum nachhaltig geschädigt.

Und es ist das Immunsystem das uns vor Krebs schützt – für diese Erkenntnis gab es den Medizin-Nobelpreis im Jahr 2018 – und das uns vor Infektionen schützt wurde mutwillig geschwächt. Die Folgen sehen wir in dem Chart oben.

Dabei haben wir von Arbeitslosigkeit und kaputt gemachten Mittelstand, Gastronomie und Fremdenverkehr noch gar nicht gesprochen. Diese Folgen werden wir erst im heurigen Jahr zu spüren und zu sehen bekommen.

Und wir haben auch nicht gesprochen von dem was den Kindern mit der Schließung von Schulen und Kindergärten angetan wurde. Diese Folgen werden unsere Kinder noch in den nächsten Jahrzehnten zu spüren bekommen.


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6 Kommentare zu „Österreich und Schweden – ein Vergleich

  1. https://archpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/s13690-020-00496-x
    Das gleiche haben riw mit Belgien gemacht. Die Belgier hat es laut WHO Statistik ja so ziemlich am schlimmsten erwischt. Leider bekomme ich hier keine Graphiken rein. Bei der Übersterblichkeitsstatistik übers Jahr und historisch gesehen, relativiert sich das!
    Die Statistik findet man bei der obigen Adresse!
    Die schwedischen Statistiken sind meiner Meinung nach ohnehin die besten, die obendrein auch leicht zu finden sind!
    Weiter geht es mit einem Text den ich Freunden geschickt habe.
    Die Beispiele aus der Presse bekomme ich hier leider auch nicht unter.

    Hier einmal Statistiken und Beschreibungen aus dem europäischen Land mit dem höchsten „Corona“- (soweit verifizierbar) Opfer Anteil.
    20500 Trauerfälle bei 11,5 Millionen Einwohnern.
    Belgien hat allerdings auch den höchsten Zuzügler Anteil und auch die meisten dunkelhäutigen Staatsbürger.
    Die Opfer unter dunkelhäutigen älteren Menschen sind anteilmäßig am höchsten.
    International gesehen. In Afrika fällt es nicht auf, da ist der Anteil der jungen zu hoch.
    Den Zusammenhang zwischen dem Hormonstatus – „Vitamin“D und der Sterblichkeit radieren wir auch nicht mehr aus.
    Die belgischen Autoren selber relativieren in historischer Hinsicht die Opferzahlen!
    Interessant ist auch wie reißerisch die internationale Presse im Gegensatz dazu umgeht.
    Auch wie schwierig es ist, Übersterblichkeitsstatistiken fürs Jahr gesehen, auszugraben.
    Da muss man ganz schön bei den belgischen Veröffentlichungen wühlen!

  2. Frankreich dürfte doch den höheren Anteil dunkelhäutiger Menschen in Europa haben! Eventuell 10%
    Frankreich hat Menschen in den Kolonien zu Staatsbürgern gemacht. Belgien nur wenige. Aber viele ermordet und schwerst verletzt.
    In den USA deklarieren sich rund 13 % selber als Dunkelhäutig.
    Man findet dazu in den Statistiken vernünftigerweise wenig. Aus gesundheitlichen Gründen ist das aber interessant.
    In Skandinavien wird einiges gemacht gegen den Sonnenscheinmangel.

  3. Ich habe mir gerade die jüngsten Zahlen der spanischen Sterbestatistik angeschaut. Die Problematik ist ähnlich, wenig Transparenz, vollständige Daten sind für Privatpersonen nicht erhältlich und obendrein kommt noch ein zeitlicher Versatz von mindestens 2 Monaten hinzu.

    Aber immerhin die wirklich gezählten Toten, was für 2020 in den Medien kursiert sind Schätzungen.

    Die Liste beginnt im Jahr 1987 mit 304044 Verstorbenen und schaukelt sich unter Schwankungen hoch. Hier die letzten 10 Jahre:

    2011 verstarben 388808
    2012 verstarben 403943
    2013 verstarben 388467
    2014 verstarben 395659
    2015 verstarben 423014
    2016 verstarben 409364
    2017 verstarben 422150
    2018 verstarben 427971
    2019 verstarben 418574
    2020 verstarben 401359

    Die Zahl für 2020 ist mit Vorsicht zu genießen weil sie vermutlich nur den Monat November einschließt. Die anschließenden Dezemberzahlen werden erst im Februar zur Verfügung stehen. Ich denke jedoch nicht das Spanien 2020 eine gravierende Übersterblichkeit verzeichnen wird, vergleichbar mit der von 2014/2015.

    Auch hier die malen die Medien ein Horrorszenario an die Wand, welches so einfach nicht stimmt.

  4. Die Untersterblichkeit des Vorjahres ist nicht zu verleugnen, Abweichungen bis zu 10000 Verstorbene sind aber keine Seltenheit. Das Jahr 2017 z.B. zeichnete sich durch eine extreme Hitzewelle aus, die im Mai began und erst im Oktober endete. Entsprechend hoch dürfte der Anteil der Alten und Schwachen sein, die ihr erlagen. Wie gesagt, die vollständigen Daten sind für Normalsterbliche wie mich leider nicht verfügbar.

    Ich habe noch den Stand von September und Oktober 2020 ausgebuddelt, die Zahl der Verstorbenen betrug 328499 und 366163. Als grober Richtwert sei genannt das in Spanien im Mittel pro Monat über 30000 Menschen versterben.

    Gevatter Tod holt sich seine Kundschaft mit oder ohne Corona in diversen Schüben, hier ein weiterer 10 Jahres Überblick als Vergleich

    1994 Verstorbene 331269

    1995 Verstorbene 338459

    1996 Verstorbene 329881

    1997 Verstorbene 349533

    1998 Verstorbene 360485

    1999 Verstorbene 371624

    2000 Verstorbene 360369

    2001 Verstorbene 333640

    2002 Verstorbene 327639

    2003 Verstorbene 384188

    2004 Verstorbene 372564

    Blicke ich auf die Übersterblichkeit von 2002/2003 kann ich angesichts des künstlich inzinierten Medienterrors heutzutage nur den Kopf schütteln.

    Leider ist eine sachlich fudierte Diskussion in Spanien nahezu unmöglich geworden, die meisten Leute verschließen sich der Realität und geben ausschließlich den Quatsch wieder, den die Medien (vor allem das Fernsehen) ihnen stündlich einhämmern.

    Hier zwei Argumente über die ich (zu) häufig stolpere

    a) es sterben Leute daran

    b) wie kann der Virus gestoppt werden

    Beides zeugt von mangelndem rationalen Denkenvermögen, ferner gibt es noch die folgenden Gemeinsamkeiten:

    a) die Informationsbeschafftung erfolgt fast ausschließlich audiovisuell

    b) Sprachbarriere (die meisten sind nur einer Sprache mächtig bzw. haben unzureichende Fremdsprachenkenntnisse)

    c) genereller Hang zur Dramatisierung

    Derzeit steigen die Einweisungen in die Krankenhäuser, wie die Statistiken belegen, dem sei angemerkt daß der Verdacht besteht, das derzeit praktisch jeder mit Coronasymptomen „eingeliefert“ wird. Zu Beginn der Pandemie wurden sehr viele leichte und milde Fälle nach Hause geschickt um die Krankenhauskapazitäten nicht zu überlasten, heute wird anscheinend versucht diese Kapazitäten forciert auszulasten.

    Dem ergänzend sei erwähnt, das praktisch jedem der heute ins Krankenhaus kommt (egal weshalb) ein PCR Test aufgeschwatzt wird. Der Verdacht liegt also nahe, daß die Absicht besteht so hohe Fallzahlen wie nur möglich zu produzieren.

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