In den Gemeinden Leobendorf und Harmannsdorf (Bezirk Korneuburg) plant das der Wien Energie gehörende Unternehmen ImWind einen Windpark mit zunächst 10 Anlagen – auszubauen auf 30 und mehr Anlagen, sobald einmal die Genehmigung durch Bürgermeister vorliegt.
Die Bürgerinitiative GegenWindkraft Leobendorf-Harmannsdorf macht mobil. Sie dokumentiert mit Visualisierungen, wie die gigantischen Industrieanlagen die letzte naturnahe Erholungslandschaft zwischen den Orten und dem Rohrwald zerstören würden. Die Anlagen überragen den Michelberg um bis zu 150 Meter und die Ortschaften selbst um bis zu 380 Meter.
Die Argumente der Initiative sind klar und sachlich: Zerstörung der letzten Natur- und Erholungsräume, Gesundheitsrisiken durch Lärm, Infraschall, Schattenwurf und Mikroplastikabrieb, lokale Austrocknung der Böden, Wertverlust von Immobilien sowie unzuverlässige Stromerzeugung, die teure Reservekraftwerke und steigende Netzkosten nach sich zieht.
Die Förderungen sichern den Konzernen Renditen, während das Rückbaurisiko bei den Grundeigentümern und der Allgemeinheit bleibt. Rotorblätter aus Verbundwerkstoffen enden als Sondermüll. Betreiber und Bauherr ist das der Wien Energie gehörende Unternehmen ImWind.
TKP hat die Problematik in der Region bereits mehrfach beleuchtet. Die geplanten Windräder liegen nur wenige Kilometer vom ebenfalls projektierten großen Rechenzentrum Stetten entfernt. Die thermischen und infraschallbedingten Wirkzonen überlappen sich massiv und betreffen große Teile von Leobendorf, Harmannsdorf, Tresdorf und Korneuburg. Eine doppelte gesundheitliche Belastung droht.
Während die Politik und die Betreiber von „Energiewende“ und „Klimaschutz“ sprechen, geht es vor Ort um handfeste Interessen: Pachtzahlungen von rund 250.000 Euro pro Gemeinde und Jahr stehen gegen den irreversiblen Verlust von Landschaft, Lebensqualität und Gesundheit. Die Bürgerinitiative fordert, dass Windindustrieanlagen in echte Industriegebiete gehören – nicht in die letzten intakten Natur- und Erholungsräume vor den Toren Wiens.
Die Auseinandersetzung in Leobendorf und Harmannsdorf ist kein lokaler Nischenkonflikt. Sie zeigt beispielhaft, wie die Energiewende-Politik die Interessen der Anwohner systematisch den Profitinteressen von Konzernen und den ideologischen Vorgaben der Klimapolitik unterordnet. Die Bürger lassen sich das nicht länger gefallen.
Mehr Informationen: Bürgerinitiative GegenWindkraft Leobendorf-Harmannsdorf
Hier eine Visualisierung der Bürgerinitiative was geplant ist:
Alles was Sie über Windkraft wissen müssen in einem Buch:
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Die Windkraft-Lüge. Was Windräder in Wahrheit anrichten Dr. Peter F. Mayer, Torsten Engelbrecht. TKP Verlag, 1. Auflage 2026. Paperback ISBN 978-3-9506363-0-7.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Bild: Screenshot aus dem Video der Bürgerinitiative
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Politiker opfern Gesundheit der Bürger der Windkraft-Industrie – Bericht von Gemeinde-Veranstaltungen
Windrad als mächtige Industrieanlage: Gesamtgewicht etwa 3000 Tonnen
Windräder und Rechenzentren nahe beisammen
Doppelte gesundheitliche Gefährdung
2 Kommentare
Wenn man diese häßlichen Landschaftverschandelungen wenigstens durch geeignete Farbgebungsvorschriften dem Auge erträglicher machen würde…
Geld regiert auch hier. Anlagen, die nur durch Steuergeld Rendite erwirtschaften.
Wie groß ist eigentlich der Bruterfolg der Sing- und Raubvogelwelt in deren Umgebung?
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