Strahlenschutz-Expertin über Gefahren von 5G, WLAN und Mobilfunk

30. Januar 2026von 2,6 Minuten Lesezeit

Schäden durch 5G- und WLAN-Strahlen rücken langsam vom Tabuthema in den Mainstream. In den USA starten Behörden eine Untersuchung, in Schweden berichtete die größte Zeitung des Landes über die Gefahren der Strahlung.

Bemerkenswert, dass Schwedens größter Zeitung Aftonbladet einen kritischen Artikel über 5G, WLAN und Mobilfunkstrahlung veröffentlicht. Verfasst wurde der Text, der am 19. Januar erschienen ist, von Mona Nilsson, Direktorin der schwedischen Stiftung für Strahlenschutz (Strålskyddsstiftelsen) und dem Onkologen Dr. Lennart Hardell.

Das Thema der Mobilfunkstrahlung rückt langsam in den Mainstream, zumindest kann man diese Vermutung anstellen. Transition News interviewte Nilsson nach der Veröffentlichung ihres Artikels. Sie betont aber, dass es noch viel Anstrengung braucht, um die Tabuisierung des Themas zu überwinden:

 „Über die Gefahren der Mobilfunkstrahlung oder von WLAN wird in den schwedischen Mainstream-Medien generell nicht gesprochen. Das Thema scheint auch in den sozialen Medien mit einem Shadowban versehen… Informationen über schädliche Auswirkungen werden seit rund zehn Jahren komplett zensiert“, so Nilsson, die diese auf den ökonomischen und politischen Einfluss der Telekommunikationsindustrie zurück.  In den Jahren 2014 und 2015 ist irgendwas passiert. Davor haben die großen Medien sowohl über schädliche Auswirkungen auf die Gesundheit als auch über Studien berichtet, die Unbedenklichkeit attestierten.“

Die Forschungen ihres Instituts sprechen dabei eine klare Sprache:

„Unsere neuesten Erkenntnisse zeigen, dass in Schweden Kinder zunehmend kognitive Probleme haben, beispielsweise Gedächtnisprobleme. Außerdem leiden mehr und mehr Kids unter Schlafstörungen.“ Sie verweist auf Tier- und Humanstudien, die Schäden am Hippocampus und oxidativen Stress nachweisen, sowie auf Krebsrisiken unterhalb aktueller Grenzwerte. Sie fordert eine Korrektur der-Richtlinien: „Wir müssen diese Grenzwerte deutlich nach unten korrigieren.“

Sie plädiert für einen Stopp von 5G: „5G sollte gestoppt werden. Es hätte nie zugelassen werden dürfen.“ Besonders vulnerabel seien Kinder und Ältere. Nilsson empfiehlt, Smartphones erst ab 16 Jahren zuzulassen und WLAN in Schulen und Pflegeheimen zu vermeiden. „Die Regierung muss daher nicht nur die schädlichen Auswirkungen von Bildschirmen und sozialen Medien berücksichtigen, sondern auch die mittlerweile bekannten schädlichen Auswirkungen der Mikrowellenstrahlung.“

Aber sie sieht Fortschritte. Die Entfernung der „sicher“-Behauptung für Handys durch die FDA in den USA, TKP hat berichtet, sei ein großer Schritt. Außerdem fordern mittlerweile über 400 Wissenschaftler ein 56-Moratorium. Eine entsprechende Forderung wurde der EU-Kommission bereits übermittelt. 

Über 400 Wissenschaftler fordern in der 5G-Appeal ein Moratorium. Nilsson warnt vor ungetesteten Millimeterwellen und ruft zur Reduzierung der Exposition auf: „Babys und Kinder sind viel empfindlicher… Kinder müssen daher besonders geschützt werden.“ In einer Umwelt, die voll von Antennen und Mobilfunkstrahlen ist, ist das allerdings alles andere als einfach.

Die wichtigsten Erkenntnisse und Studien zum 5G-Mobilfunk sind in diesem TKP-Buch zusammengefasst:


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4 Kommentare

  1. Jan 30. Januar 2026 um 23:13 Uhr - Antworten

    „In den Jahren 2014 und 2015 ist irgendwas passiert.“

    Die Mobilfunker haben massiv Werbung geschaltet. Kein Medium hat darauf verzichten können oder wollen. In der Diskussion waren Gesundheitsgefahren durchaus, man denke an den SAR-Wert, der auch zur Kaufentscheidung beigetragen hat.

    Man hat gesagt, der Fortschritt wird eine Verringerung der Strahlung bringen.

  2. Hausmann_Alexander 30. Januar 2026 um 21:28 Uhr - Antworten

    Auswirkungen von Hochleistungsmikrowellenwaffen (HPM):
    Für Gegenstände z.B:

    Ein Radio schmilzt zu einer Pfütze, aber eine Plastiktüte, die direkt daneben steht, bleibt kühl.

    Für Lebewesen:

    Übelkeit, „kopfspaltenden“ Geräuschen, starke Hauthitze, Nasenbluten, Erbrechen, Orientierungslosigkeit und Dunkelheit.

    Hochleistungsmikrowellenwaffen
    können somit alle Gegenstände aus Metall zerstören und Menschen und Tiere schaden.

    Das bedeutet, dass jede hochentwickelte Zivilisation ins Mittelalter „gefunkt“ werden kann.

    Sollte das Militär feindlichen
    Hochleistungsmikrowellenwaffen
    ausgesetzt werden, als Beispiel einzelner Schütze:

    Nachtsichtadapter (aus Metall) am Helm würde sich ins Kevlar brennen,
    das Nachtsichtgerät wurde schmelzen, gleichzeitig würde das Gewehr schmelzen und Patronen würden zünden, Optiken schmelzen.

    Ehering (oder anderer Schmuck) und Erkennungsmarke
    würden am Körper Verbrennungen verursachen.

    HPMs sind stärker als 5G, WLAN und Mobilfunk, sollten aber auch genannt werden.

  3. K Kaefer 30. Januar 2026 um 17:37 Uhr - Antworten

    Die Schädlichkeit von Tabak war schon in den 50er Jahren bekannt. Hat nur 5 Jahrzehnte gedauert bis die gehäuften Lungenkarzinome auch mit den vereinten Anstrengungen u.A. von Ärzteschaft, Industrielobby- und Berufsverbänden, ÖRR – die bekannte Mafia – nicht mehr wegzudrücken war.

    Mal kurz nachrechen: Einführung (des GSM V1) Mobilfunks: 1982. Passt also.

    Der Mensch vornehmlich auch ein biolektrisches Wesen. Von der Rockefeller-Medizin komplett weggedrückt. Halt inkompatibel mit den Pharazeutikum-Drogenpushern, gekaperten „Regulatoren“ und „Weltgesundheitsorganisationen“ und ihren staatlichen Helfershelfern.

    Schönes Buch zum Einstieg, bewusstseinserweiternd: „Unsichtbarer Regenbogen“ von Firstenberg.

  4. Gabriele 30. Januar 2026 um 17:19 Uhr - Antworten

    In Schweden sieht es wesentlich anders aus als hier – dort haben etwa Arbeitnehmer das Recht (!), bei Empfindlichkeit in einer strahlungsarmen Umgebung arbeiten zu dürfen bzw. geschützt zu werden.
    OHNE darum betteln zu müssen! Da fängt es schon einmal an…. die denken insgesamt ganz anders, wie es eben auch bei Corona war. Ihnen scheint das eigene Volk nicht annähernd so egal zu sein wie hierzulande.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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