
Studie zeigt wieder: Klimaerwärmung durch Reduzierung der Wolkendecke
Satellitenbeobachtungen zeigen, dass sich die Sturmwolkenzonen der Welt in den letzten 24 Jahren um 1,5 % bis 3 % pro Jahrzehnt verkleinert haben. Diese Verkleinerung lässt mehr Sonnenstrahlung zur Erdoberfläche durch und ist der größte Beitrag zum beobachteten Trend der Erwärmung im 21. Jahrhundert.
Wie schon frühere Studien, zeigt eine neue Arbeit, dass nicht CO2, sondern die schwindende Wolkendecke für die jüngsten Erwärmung durch vermehrte Sonneneinstrahlung verantwortlich ist. Auswertung von Daten verschiedener Satellitensysteme zeigen, dass die Wolkendecke schwindet und damit die Albedo reduziert. Auch der Rückgang der Luftverschmutzung durch den Schiffsverkehr hat dazu beitragen, wie TKP berichtet hat.
Klimamodelle unterschätzen die Wolkendynamik und unterstützen damit falsche politische Entscheidungen. Mathematische Modelle sind immer mehr zum die Politik bestimmenden Faktor geworden. Was ist bei der Klimapolitik gleich, wie bei Corona-Maßnahmen und Covid-Impfpolitik und bei der Begründung für den Krieg gegen den Iran.
Eine frühere Studie, die die CERES Satellitendaten ausgewertet hat, zeigte, dass die Temperaturzunahme seit 2000 durch mehr Sonne wegen weniger Wolken aber nicht durch CO2 verursacht wurde. Die Daten zeigen, dass die Albedo des gesamten Himmels der Erde seit 2000 um etwa 0,79 % gesunken, was zu einer Zunahme der Absorption der planetaren Kurzwellenstrahlung um ≈2,7 W/m² führt. Und mehr Sonne macht wärmer.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Die aktuelle Veröffentlichung von Tselioudis et al. mit dem Titel „Contraction of the World’s Storm-Cloud Zones the Primary Contributor to the 21st Century Increase in the Earth’s Sunlight Absorption” (Die Verkleinerung der Sturmwolkenzonen weltweit als Hauptursache für den Anstieg der Sonnenlichtabsorption der Erde im 21. Jahrhundert) bestätigt die Erkenntnisse früherer Studien.
Die von George Tselioudis von der NASA geleitete Studie zeigt, dass schrumpfende Sturmwolkenzonen für 80 Prozent der seit 2000 gestiegenen Sonnenwärme verantwortlich sind, was tiefgreifende Auswirkungen auf die Klimapolitik haben sollte. Da Satelliten eine weltweite Verkleinerung der Sturmwolkenbänder in den mittleren Breiten und den Tropen feststellen, deuten die Ergebnisse auf ein chaotisches, unvorhersehbares Klimasystem hin.
Die Entdeckung der Wolkenverkleinerung: Ein neues Paradigma der Sonnenwärme
Beobachtungen des NASA-Satelliten Terra offenbaren: Der reflektierende „Sonnenschutz“ der Erde wird geringer. In den letzten zwei Jahrzehnten sind die für die Reflexion des Sonnenlichts entscheidenden Sturmwolkengebiete um 1,5 bis 3 Prozent pro Jahrzehnt geschrumpft. Durch diese Schrumpfung konnten 0,37 Watt pro Quadratmeter Sonnenstrahlung eindringen, was die jüngste Erwärmung verursacht.
„In allen drei Zonen zeigt die Flächenausdehnung des L-TCC-Regimes statistisch signifikante Rückgänge mit Extremwerten von 1,84 ± 0,38 % bis 3,20 ± 0,97 % pro Jahrzehnt … was auf eine Verkleinerung der Sturmregionen in den mittleren Breiten und eine Verengung der ITCZ-Region hindeutet.“
„Bis jetzt kann niemand eine Zahl nennen, die auch nur annähernd [dieses Defizit erklärt]“, sagte Tselioudis und betonte, dass die Wolkendynamik, die in der Klimadiskussion oft vernachlässigt wird, nun im Mittelpunkt steht. Die Studie führt etwa 80 Prozent der verringerten Reflektivität auf die schrumpfende Wolkendecke zurück und nicht auf Veränderungen der Wolkeneigenschaften – wie schmutzigere, dunklere Tröpfchen –, was die Annahme widerlegt, dass allein die Verringerung der Umweltverschmutzung diesen Trend erklärt.
Die Ursachen bleiben jedoch unklar. Während die reduzierten Schwefelemissionen aus dem Schiffsverkehr (ein Erfolg für die öffentliche Gesundheit) den Himmel aufhellen könnten, könnten auch natürliche Ozeanzyklen und Verschiebungen der Jetstreams – möglicherweise verstärkt durch die Erwärmung selbst – eine Rolle spielen. „Es ist ein komplexes Geflecht von Prozessen“, sagte Norman Loeb von der NASA, dessen Team die Ergebnisse zur Wolkenalbedo in der Studie „Climate Dynamics“ vom August bestätigte.
Wie TKP berichtete, produzieren Meereslebewesen Dimethylsulfid (DMS). Jährliche gasen etwa 30 Millionen Tonnen DMS aus den Ozeanen aus, das zu DMSO oxidiert und weiter zu MSM woraus dann letztlich Sulfataerosole entsteehen, die für Wolkenbildung verantwortlich sind. Wie sich die Menge im Lauf der Zeit verändert hat, wurde noch nicht erhoben.
Klimamodelle in der Kritik: Die dynamischen Wolken der Erde werden ignoriert
Die Forschungsergebnisse sind eine scharfe Kritik an Klimamodellen, die lange Zeit als Leitfaden für politische Entscheidungsträger galten. Bestehende Simulationen erfassen die Rolle großräumiger atmosphärischer Veränderungen wie die Verengung der äquatorialen Sturmgürtel oder die Schrumpfung der Wolkenzone in den mittleren Breiten nur unzureichend. Wie Tselioudis feststellte, haben die Modelle „das nicht kommen sehen“, wodurch ihre Erwärmungsprognosen – die als Rechtfertigung für CO2-Reduktionsmaßnahmen in Billionenhöhe dienen – zunehmend zweifelhaft werden.
Auf der AGU-Herbsttagung letzte Woche gestand die Klimadynamikerin Tiffany Shaw von der University of Chicago: „Wir wissen nicht, ob sich diese Wolkentrends fortsetzen werden.“ Der östliche Pazifik beispielsweise ist paradoxerweise kühler geworden, was die regionalen Winde verstärkt, die das Schrumpfen der Wolken verlangsamen könnten, während andere Regionen schwächere Muster aufweisen. „Die reale Welt wird uns die Antwort zeigen“, räumte sie ein – ein stillschweigendes Eingeständnis der Grenzen der Modelle.
Hier noch der Originaltext aus der Studie:
Zusammenfassung
Jüngste Beobachtungen des Energiehaushalts der Erde zeigen einen Anstieg der von der Erde absorbierten Sonnenstrahlung um 0,45 W/m2 pro Jahrzehnt, der in erster Linie auf eine Abnahme der Wolkenreflexion zurückzuführen ist. Hier zerlegen wir die Trends der Sonnenstrahlungsbilanz in allgemeine Zirkulations- und wolkensteuernde Prozesskomponenten. Es werden Regime definiert, die die mittleren Breiten und tropischen Sturmzonen repräsentieren, und die Trends in der Flächenbedeckung dieser Regime, die möglicherweise durch Zirkulationsänderungen induziert sind, werden von den Trends im Wolkenstrahlungseffekt innerhalb jedes Regimes getrennt, die möglicherweise durch Änderungen in lokalen wolkensteuernden Prozessen induziert sind. Die Komponente der Regimegebietsänderung, die sich in einer Verkleinerung der Sturmregime in den mittleren Breiten und in den Tropen manifestiert, leistet den größten Beitrag zum Trend der Sonnenabsorption und verursacht eine Abnahme der Sonnenreflexion um 0,37 W/m2 pro Jahrzehnt. Dieses Ergebnis liefert ein entscheidendes fehlendes Teil im Puzzle des Anstiegs der Sonnenabsorption der Erde im 21. Jahrhundert.
Vereinfachte Zusammenfassung
Die Analyse von Satellitenbeobachtungen zeigt, dass sich die Sturmwolkenzonen der Erde in den Tropen und mittleren Breiten in den letzten 24 Jahren um 1,5 % bis 3 % pro Jahrzehnt verkleinert haben. Diese Wolkenverkleinerung führt zusammen mit der Abnahme der Wolkendecke in niedrigen Breiten dazu, dass mehr Sonnenstrahlung die Erdoberfläche erreicht. Berechnet man den Beitrag aller Wolkenveränderungen, so ist die Verringerung der Gewitterwolken der Hauptfaktor für die beobachtete Zunahme der Sonnenabsorption der Erde im 21. Jahrhundert.
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Ich glaube nicht, dass die Klimaparanoiker noch an das CO2 als Ursache für die Klimaverbesserung glauben. Deren Problem ist die selbstgeschaffene ideologische Sackgasse und inzwischen die nutznießende Industrie.
Wir brauchen mehr Chemtrails ;)
Kälterekorde und Klimaerwärmung…..Wie paßt das zusammen ?
Klimaerwärmung durch Reduzierung der Wolkendecke und nahezu weltweit ein milchiger Himmel per Geoengineering ? …..Wie paßt das zusammen ?
Über 30000 Windkraftanlagen allein in Deutschland. Fehlender, kühlender Wind, der nur einmal genutzt werden kann…..und uns mehr Schwüle im Sommer verschafft…
Wer kann sich noch auf DATEN verlassen in einer Welt, die qua globaler Steuerung ÜBER DATEN und „KI“, per Märchenerzählungen und Manipulationen, mit Lügen und Betrug Narrative konzipiert und diese mit aller Macht verfolgt ? Nur Optimisten und Ahnungslose….