Erzbischof Viganò zum Tod des Papstes

22. April 2025von 1,9 Minuten Lesezeit

Bergoglio wird für die Verbrechen, die er begangen hat, Rechenschaft ablegen müssen, schreibt sein Kritiker Erzbischof Viganò. Er sieht kaum eine Chance auf eine Trendwende im Vatikan. 

Der unter Franziskus exkommunizierte Erzbischof Carlos Viganò gilt als lautester Kritiker des Vatikans und war der schärfste Gegner des nun verstorbenen Papstes Franziskus innerhalb der Kirche. Zu seinen Lebzeiten hatte er etwa sogar die Verhaftung gefordert. Viganò selbst ein wortstarker Kritiker des herrschenden Liberalismus, der NATO, der Covid-Jahre und der weltlichen Politik. Sein Nachruf auf Bergoglio ist in diesem Sinn verfasst.

Am Ostermontag schrieb Viganò auf X zum Tod des Papstes:

Eugenio Scalfari berichtete 2018 über die Worte, die Bergoglio ihm angeblich über seine Vorstellung vom Leben nach dem Tod anvertraut hat:

„Die sündigen Seelen werden nicht bestraft: Diejenigen, die Buße tun, erhalten Gottes Vergebung und reihen sich in die Reihen der Seelen ein, die ihn betrachten, aber diejenigen, die keine Buße tun und denen daher nicht vergeben werden kann, verschwinden. Es gibt keine Hölle, die sündigen Seelen verschwinden einfach“.

Diese ketzerischen Äußerungen stehen in direktem Widerspruch zum katholischen Glauben, der uns lehrt, dass es für jeden ein besonderes Gericht gibt, dem Bergoglio nicht entkommen konnte. Seine Seele ist also weder verschwunden, noch hat sie sich aufgelöst: Er wird für die Verbrechen, die er begangen hat, Rechenschaft ablegen müssen, vor allem dafür, dass er sich den Thron Petri angemaßt hat, um die katholische Kirche zu zerstören und so viele Seelen zu verlieren.

Aber auch wenn dieser Nicht-Papst und Anti-Papst dem Mystischen Leib nicht mehr schaden kann, so bleiben doch seine Erben, die Subversiven, die er ungültigerweise zu „Kardinälen“ ernannt hat und die sich seit langem organisieren, um eine Fortsetzung der synodalen Revolution und die Zerstörung des Papsttums zu gewährleisten. Unterstützt werden sie auch von den konservativen Kardinälen und Bischöfen, die darauf bedacht waren, die Legitimität von Jorge Bergoglio nicht in Frage zu stellen. Sie tragen die größte Verantwortung für den Ausgang des nächsten „Konklaves“.

Bild „Spay Peterskapelle 956“ by GFreihalter is licensed under CC BY-SA 3.0.

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6 Kommentare

  1. Gabriele 22. April 2025 um 18:31 Uhr - Antworten

    Wahre Worte – da vertraue ich ganz auf die „Vorsehung“. Etwas wird sich gewiss ändern, was genau wird man sehen. Auch diese „alten weißen Männer“ haben ein Ablaufdatum, das schneller kommen könnte, als man denkt.

  2. audiatur et altera pars 22. April 2025 um 12:26 Uhr - Antworten

    De mortuis nil nisi bonum! In diesem Sinne erinnere ich mich an ein Papst-Porträt des deutschen Bildermalermeisters Wim Wenders, welches mich für diesen Papst schönfärbend begeisterte. Während der Coronajahre fragte ich mich allerdings (durchaus mit Vigano), ob der Wenders danach das eine oder andere Riefenstahlmoment durchleben musste. Sein abermals perfekter Folgefilm „Perfect Days“ lies mich ein großes JA vermuten. Alles sehr subjektiv…

    Und weil ich gerade bei der Kinoperspektive bin: Auch in diesem Arthouse dreht sich seit guten 5 Jahren förderungstechnisch so gut wie alles um unfreiwillige Komik (aktuell zB eine Oslo-Trilogie mit einem Starter namens „Liebe“, der mehr mit der geförderten Atomisierung dieses Begriffes als mit diesem selbst zu tun hat). Und vergleichweise (lebens-)lustig war er ja definitiv, dieser Filu … äh Franziskus ;-) Dem hartgesotten und zugleich humorbewahrenden Katholiken sei hier der gut zum Anlass passende Film „Konklave“ empfohlen. Gut, dass ich während dessen Vorstellung nichts getrunken hatte. Ich hätte es A kaum glauben können und B, wäre das mit an Sicherheit grenzender Wahscheinlichkeit tatsächlich in die Hose gegangen. Aber ich will dem Ende dieser unfreiwilligen Groteske nicht vorgreifen und dem Genießer dieses am Ende extrem komikhaften Machwerks die „Spannung“ nicht nehmen. Nur den eigentlich dramatisch völlig sinnlos eingebauten Terroranschlag während des Konklave, den möchte ich schon erwähnen.

  3. Daisy 22. April 2025 um 12:20 Uhr - Antworten

    Er galt als „Islamisten- und Globalistenpapst“.
    Ein kritischer Blick.
    https://report24.news/der-systempapst-ist-nach-laengerer-krankheit-verstorben-wem-diente-bergoglio/
    Ratzinger musste weichen, dann begannen die Agenden des WEF.
    Mir persônlich ist Ratzinger auch nicht sympathisch, zumal ich von dem Zirkus wenig halte. Ja, ich glaube auch, dass es keine Hölle gibt. Wären aber böse Seelen sterblich, kämen sie nicht immer wieder zur Welt. Ich fürchte fast, im Jenseits gehts genauso zu wie im Dieseits. ;-)

    Bergoglio war ein sehr politischer Papst. Er hat im Prinzip die katholische Kirche ruiniert. Die Impfpflicht im Vatikan war absolut jenseitig. Da kann er Buße tun, soviel er will. Das war ein NoGo.

    Vielleicht kommt ein normaler Papst nach. Wahrscheinlich aber hat Franziskus vorgesorgt, dass einer sein Werk fortsetzt. Wer was glauben will, braucht keine Kirche. Die RKK soll endlich ihre geraubten Besitztümer an die Armen der Welt verteilen und sich dann schleichen…

    • karlo 22. April 2025 um 17:15 Uhr - Antworten

      Alle Päpste waren keine wiedergeborenen Christen, Sie sind alle bei Ihrem Freund Satan.

    • Vortex 23. April 2025 um 1:44 Uhr - Antworten

      Der Vatikan hortet seit Jahrhunderten jede Menge an Geheimwissen, selbst solche Literatur, die offiziell einst von der Kirchenführung verbrannt wurden, anstatt die Menschheit mit echten Wissen zu befreien (1) wird dies in unterirdischen Archiven verschlossen, der Papst hatte nicht nur Verbindungen zur Oligarchie, sondern auch zur CIA vmtl. um Vereinbarungen über weitere Entdeckungen vor der Menschheit auszuhandeln und zu verbergen, damit die bestehenden Machtverhältnisse weiterhin aufrechterhalten werden, was die vollständige Kontrolle über die großteils unwissenden Menschen erleichtert!

      So sagte einst Max Planck: „„Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich.“
      Quelle: (anthrowiki.at/Max_Planck)

      Plank hatte somit sinngemäß gesagt, es gäbe keine Materie, alles sei nur Energie & Schwingung, was mit spirituellen Erkenntnissen (2) konform geht …

      1) Wissenschaft und Spiritualität: (tinyurl.com/422ucmjk)
      2) Individueller Weg und Selbsterkenntnis (ohne Religion!): (tinyurl.com/57xcp9eh)

      • Gabriele 24. April 2025 um 8:06 Uhr

        Ja, absolut. Blöd ist nur, dass man sich trotzdem den Kopf an der manifesten Tischkante anhaut… und dann wird es schwierig, die „Spiritualität“ in jeder Beziehung zu leben…

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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