Die Sonne hat maximale Aktivität erreicht – Kleine Eiszeit folgt

1. Juli 2024von 4 Minuten Lesezeit

Bekanntlich durchläuft die Sonne einen 11 Jahre dauernden Zyklus, den Schwabe Zyklus, an dessen Ende jeweils ein Polwechsel (Nord und Süd tauschen) steht. In der Mitte des Zyklus ist die von der Sonne emittierte Strahlung am stärksten und macht die Erde wärmer. Das hängt zusammen mit der Zahl der Sonnenflecken: je mehr, desto stärker die Strahlung.

Die Sonnenflecken werden von Astronomen und Satelliten gezählt. Einer davon ist der Amateurastronom Eduardo Schaberger Poupeau. Er hat für die ersten sechs Monate des Jahres die Bilder der Sonne für alle 182 Tage übereinander gelegt und es sieht aus wie ein Solares Maximum:

Die Space Weather Seite der NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) berichtet dazu:

„Seit Anfang 2024 hat die Sonne ihre Aktivität erhöht“, sagt Poupeau. „Das Vorhandensein so vieler Sonnenflecken ist ein klares Indiz dafür, dass wir uns dem Aktivitätsmaximum des Sonnenzyklus 25 nähern.“

Dieses zusammengesetzte Bild zeigt uns zwei Dinge. Erstens sind die Sonnenflecken in zwei Bändern konzentriert, eines nördlich und eines südlich des Sonnenäquators. Im weiteren Verlauf des Sonnenzyklus werden sich diese beiden Bänder am Äquator annähern und schließlich in einer Kollision der gegensätzlichen Magnetfelder aufeinandertreffen und erlöschen. Das Sonnenmaximum wird durch das Sonnenminimum ersetzt.

Zweitens ist die südliche Hemisphäre fleckiger als die nördliche. Dies ist nicht ungewöhnlich; manchmal dominiert eine Hemisphäre die andere monatelang. In diesem Fall wurde die Sonnenfleckenzählung durch einen massiven südlichen Sonnenfleck (AR3664) verzerrt, der die Sonne dreimal umkreiste und damit seinen Beitrag zum südlichen Total verdreifachte.

Solar Max ist aber noch lange nicht vorbei. Prognostiker gehen davon aus, dass er noch 2 bis 3 Jahre andauern wird, und wir stehen erst am Anfang.

Das zeigen uns auch die Aufzeichnungen aus der Vergangenheit. In den Jahren 2012, 2013 und 2015 gab es Null Tage ohne Sonnenflecken, 2014 war es gerade mal 1 Tag und 2011 waren es 2. Hier die Aufzeichnung von Space Weather:

Spotless Days
Current Stretch: 0 days

2024 total: 0 days (0%)
2023 total: 0 days (0%)
2022 total: 1 day (<1%)
2021 total: 64 days (18%)
2020 total: 208 days (57%)
2019 total: 281 days (77%)
2018 total: 221 days (61%)
2017 total: 104 days (28%)
2016 total: 32 days (9%)
2015 total: 0 days (0%)
2014 total: 1 day (<1%)
2013 total: 0 days (0%)
2012 total: 0 days (0%)
2011 total: 2 days (<1%)
2010 total: 51 days (14%)
2009 total: 260 days (71%)
2008 total: 268 days (73%)

Wir sind jetzt also im dritten Jahr mit keinen oder ganz wenigen Tagen ohne Sonnenflecken. Das vorige Maximum hatte etwa 5 Jahre gedauert.

Aus der Tabelle ist der 11 Jahre dauernde Schwabe Zyklus erkennbar. Weiter ist erkennbar, dass die Tage ohne Sonnenflecken mehr werden (2019 mit rekordverdächtigen 281 Tagen).

Kleine Eiszeit folgt

Die Frage ist, was nach dem derzeitigen Zyklus 25 passieren wird. Es gibt dazu eine Reihe von Studien von Astrophysikern, die ein mehrere Jahrzehnte dauerndes Großes Solares Minimum vorhersagen, das zu Temperaturen wie in der Kleinen Eiszeit von 1645 bis 1715 führen könnte. Das US Space Weather Prediction Service sieht das offenbar ebenso. Ab Anfang 2027 wird ein kontinuierlicher Rückgang der Zahl der Sonnenflecken erwartet.

Ab 2030 ist die Zahl der Sonnenflecken bereits in den einstelligen Bereich pro Monat abgesunken mit eine niedrigsten Wert (Sunspot Low) von Null in der Vorhersage:

Was bedeutet das? Auch eine um 1 Prozent reduzierte Sonneneinstrahlung bringt ein kälteres Klima, auch wenn IPCC und Mainstream Medien die Rolle der Sonne noch so hartnäckig leugnen. Kältere Oberflächentemperaturen des Meeres versuchen niedrigere CO2-Werte in der Atmosphäre, da bei niedrigeren Temperaturen Wasser höhere Anteile des Gases speichert. Das ist schlecht für das Pflanzenwachstum, die schneller und stärker wachsen je mehr CO2 in der Luft ist. Auf die Temperaturen hat ein niedrigerer CO2 Gehalt zum Glück keinen Einfluss.

Mit der Reduktion der Sonnenaktivität, die in der verringerten Zahl der Sonnenflecken erkennbar wird, wird auch das mächtige Magnetfeld der Sonne schwächer. Damit trifft mehr kosmische Strahlung auf die Erde und verursacht in den obersten Schichten der Atmosphäre Wolkenbildung, die zu verstärkter Reflektierung des Sonnenlichts und damit zu weiterer Abkühlung beitragen. Außerdem kommt zur erhöhter seismischer Aktivität und mehr Vulkanausbrüchen, die kurzzeitige Abkühlung als Folge haben können.

Warum übrigens die Daten und Prognosen des „Weltklimarates“ IPCC völlig daneben sind, hat Physik Nobelpreisträger John Clauser kürzlich bei einem Vortrag dargelegt:


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20 Kommentare

  1. xbtory 2. Juli 2024 um 12:16 Uhr - Antworten

    Passt doch perfekt: es wird kälter und alle sind vollständig von Strom abhängig. Man denke an die moderne Stromheizung, die so genannte „Wärmepumpe“. Und E-Mobilität. Und mit Solarzellen ist dann ja auch nicht mehr so viel zu holen …

    Also die kalkulierte Konsequenz: alle schreien nach der „neuen“ Kernkrafttechnik von ill Gates und Konsorten.

    Nach dem Geschäft mit den „neuartigen Impfungen“ gegen „neuartige Viren“ kommt das Geschäft mit der „neuartigen Kernkraftwerkstechnik“.

    So werden wir verarscht.

  2. darmspiegelung 1. Juli 2024 um 23:03 Uhr - Antworten

    Wir werden alle sterben….bitte nicht…doch…co. Otto

  3. Ulrich5411 1. Juli 2024 um 17:11 Uhr - Antworten

    wunderbar uns geht der Humor und der Zynismus garantiert nicht aus.

  4. Heiko S 1. Juli 2024 um 15:34 Uhr - Antworten

    Zitat: „Mit der Reduktion der Sonnenaktivität, die in der verringerten Zahl der Sonnenflecken erkennbar wird, wird auch das mächtige Magnetfeld der Sonne schwächer. Damit trifft mehr kosmische Strahlung auf die Erde und verursacht in den obersten Schichten der Atmosphäre Wolkenbildung, die zu verstärkter Reflektierung des Sonnenlichts und damit zu weiterer Abkühlung beitragen.“

    Bitte mal um die Höhenangabe und um welche kosmische Strahlung es sich handelt.
    vielen Dank

    • Dr. Peter F. Mayer 1. Juli 2024 um 22:59 Uhr - Antworten

      Als kosmische Strahlung wird bezeichnet, was von außerhalb des Sonnensystems kommt. Be10, ein Isotop, das auf der Erde nicht vorkommt, wird zum Beispiel als Marker verwendet für Zeiten verringerter Sonnenaktivität, wobei mit C14 das Alter zb in Baumringen ermittelt wird.

    • Fritz Madersbacher 2. Juli 2024 um 21:37 Uhr - Antworten

      @Heiko S
      1. Juli 2024 at 15:34
      „Lokalkolorit“: Victor Franz Hess (1883 – 1964) war ein österreichischer Physiker. Für die Entdeckung der kosmischen Strahlung erhielt er 1936 den Nobelpreis für Physik. Ab 1931 als Professor an der Universität Innsbruck, leitete er dort das neu entstandene Institut für Strahlenforschung. Auf seine Initiative geht die Messstation am Hafelekar (ein 2334 m hoher Gipfel der Nordkette nördlich von Innsbruck) zur Beobachtung der Kosmischen Strahlung zurück. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich wurde Hess kurzfristig verhaftet. Am 28. Mai 1938 wurde er 55-jährig zunächst in den vorläufigen Ruhestand versetzt und im September 1938 schließlich fristlos und ohne Pensionsanspruch entlassen. Zudem wurde er gezwungen, das in Schweden erhaltene … Nobelpreisgeld gegen deutsche Reichsschatzscheine umzutauschen. Noch im selben Jahr emigrierte er mit seiner jüdischen Frau in die USA …

  5. 4765 1. Juli 2024 um 14:41 Uhr - Antworten

    auch wenn IPCC und Mainstream Medien die Rolle der Sonne noch so hartnäckig leugnen

    IPCC = gegründet als Vermarktsorganisation für das Klimaänderungs- und CO2-Lügen-Geschäftsmodell, mit zahlreichen überzeugten Kultanhängern und Milliardenumsätzen weltweit. Ein Zurück ist kaum noch möglich.

    • Ulrich5411 1. Juli 2024 um 16:59 Uhr - Antworten

      Prima – dann mit Volldampf vor die Wand. Ich freue mich drauf. Das wird spannend, wenn die „Bevölkerung“ herausfindet, dass sie nicht nur mit dem Klima vollstens verarscht wurde.

      Nicht wenige mRNA Lobotomierte, werden sich „dankend“ verabschieden.

  6. Jan 1. Juli 2024 um 12:50 Uhr - Antworten

    Solare Minima und „kleine Eiszeiten“ sind mit verringerten Ernten und Hunger konnotiert.

    Ich will eine Regierung, die vier Jahre lang ohne Notlage die Grundrechte ausgesetzt hat, nicht überfordern. Aber rein theoretisch kann man sich auf solche Verhältnisse vorbereiten. Die Wähler wollen das halt nicht!

    • suedtiroler 1. Juli 2024 um 13:45 Uhr - Antworten

      „Aber rein theoretisch kann man sich auf solche Verhältnisse vorbereiten.“

      Aber tun sie doch Tag und Nacht!!!
      Still-Legung von Acker Flächen, Renaturierung, Nitrat-Grenzwerte, Steuern auf CO2, Vernichtung von Kleinbetrieben, Wolf&Bär, zigtausend Auflagen…..
      die EUdSSR bereitet uns doch perfekt auf die kommende Hungerkatstrophe vor ;)

    • Ulrich5411 1. Juli 2024 um 17:02 Uhr - Antworten

      nun das Ziel der WEF-YGL Eliten ist die Bevölkerungsreduzierung. Läuft Alles nach Plan und für die Eliten und ihre Vasallen ist gut vorgesorgt – meinen sie zumindest.

      das grosse Hauen und Stechen wird noch kommen … ebenfalls grosszügig eingepreist in die Unruheszenarien mit Kriegsrecht etc

      wer TKPee etcee liest sollte vorbereitet sein!

  7. Jurgen 1. Juli 2024 um 11:25 Uhr - Antworten

    Davon merkt man nur nix…

    • Lars Ung 1. Juli 2024 um 11:50 Uhr - Antworten

      Ja stimmt,anderswo könnte es aber wärmer sein.Und natürlich gibts auch andere Phänomene wie El Nino.Ausserdem ändert sich auch der Abstand der Sonne zu Erde,also nicht nur durch die Umrundung die man aus der Schule kennt…die Erdachse verschiebt sich auch,und die Pole wandern.Wenn die Pole wandern,wandert auch die Stärke/Schwäche des Magnetfeldes.

    • Ulrich5411 1. Juli 2024 um 17:08 Uhr - Antworten

      in der Tat lieber Jurgen, es ist für einen Sommer bereits viel zu kalt …
      wenn wir es wirklich merken, dann ist es leider bereits zu spät!

      stellt sich die Frage – könnte man was machen?

      in der BRICS Welt tut man Bescheid wissen. Aber offiziell heult man mit bei den Klimagipfeln, denn der woke WerteWesten wirft beim Thema Klima mit Mrd Dollar nur so um sich. Da wären doch viele „Empfänger“ blöd, das nicht mit zu nehmen …

      oder?

      wen interessiert es am Ende in China, wenn in D ein leerer Kartoffelsack in der Lüneburger Heide umfällt? oder gar KEIN Bier mehr im Hofbräuhaus serviert werden kann?

      sollen sie doch dann Kuchen essen!

      • Jurgen 2. Juli 2024 um 11:01 Uhr

        Als die letzten Tage mal keine Che mtr ails ausgebracht wurden, stieg die Temperatur schlagartig auf 34°C. Danach wurde sofort wieder getrailt. Wir werden alle für dumm verkauft!

  8. Sabine Schönfelder 1. Juli 2024 um 10:42 Uhr - Antworten

    „Ab 2030 ist die Zahl der Sonnenflecken bereits in den einstelligen Bereich pro Monat abgesunken mit eine niedrigsten Wert (Sunspot Low) von Null in der Vorhersage..“
    Ich schaue in meine Glaskugel und prophezeie the future. Die Medien werden uns „die Wahrheit ‼️😂“ verkünden. 👉“WIR danken den Initiatoren des seit Jahrzehnten mit viel monitärem und wissenschaftlichem Einsatz betriebenen GEOENGINEERING. Nur dieser fortschrittlich- innovative Eingriff ermöglichte uns, eine kochende Erde in eine neue Eiszeit zu führen…auch wissen wir jetzt, daß die Sonne nicht mit der Klimaerwärmung in Verbindung steht, denn sie scheint immer noch und es ist kühler denn je, liebe Idioten und : innen….“

  9. Lou 1. Juli 2024 um 9:44 Uhr - Antworten

    Unvergesslich, die Polarlichter über Wien in der Nacht vom 10. auf den 11. Mai durch einen Sturm der Stärke G5. Der vorgestrige CME der Stärke G4 war bei uns leider tagsüber.

  10. suedtiroler 1. Juli 2024 um 9:43 Uhr - Antworten

    Immer wieder diese rechte Verschwörungstheorie, dass die Sonne irgendetwas mit dem Klima auf der Erde zu tun hätte …

    • 1150 1. Juli 2024 um 15:16 Uhr - Antworten

      @suedtiroler,

      wo wir doch fast alle wissen, dass die erde das zentrum des universums ist.
      für die ungläubigen ketzer sollte man wieder scheiterhaufen errichten, wie in der guten alten zeit
      oder eher doch die steinigung, um die umworbenen kulturbotschafter nicht ihrer traditionen zu berauben

      • suedtiroler 1. Juli 2024 um 15:26 Uhr

        Scheiterhaufen geht gar nicht, aber Steinigungen wären CO2 neutral…..

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