Die Wurzeln der WHO-Pharma-Problematik

27. Mai 2024von 10,3 Minuten Lesezeit

Dieser Tage überschlagen sich die Meldungen über das Scheitern des Pandemie-Vertrags und der revidierten Version der Internationalen Gesundheitsvorschriften. In den letzten rund fünf Jahren war es durchaus „in“, die vermeintlichen wie realen Problem dieser Versuche der WHO auf die jüngste Vergangenheit und insbesondere die „Corona-Pandemie“ zurückzuführen. Es genügt jedoch ein kritischer Blick in die Geschichte der Kinderlähmung, um aufzuzeigen: Das ist alles schon in den 1950er Jahren geschehen.

Kürzlich las ich ein spannendes Buch zum Thema Poliomyelitis oder Kinderlähmung von Forrest Maready mit dem vielsagenden Titel The Moth in the Iron Lung (2018). Spannend und flüssig geschrieben, geht es in dem Buch über die „Vorgeschichte“ der Polio-Impfung, die ab den 1950er Jahren der Kinderlähmung den Garaus machte.

Oder so geht zumindest die offizielle Version, wie diese landauf, landab reproduziert wird, so etwa von der Mayo Clinic, dem Boston Children’s Hospital, dem Science Museum in Großbritannien oder dem US-Nachrichtensender NPR. In keiner dieser Ausführungen erfährt man etwas über die Hintergründe und Ursachen der Kinderlähmung, lediglich die heldenhaft anmutende Erfindung der Polio-Impfung wird gepriesen.

Das Poliovirus: „der“ Täter?

In Mareadys Buch hingegen erfährt man so manches, was zwar nicht zwingend die Ursache der Kinderlähmung ist (was so auch nicht argumentiert wird), aber gewiss mehr Berücksichtigung verdient: Neben dem weit verbreiteten Einsatz von mit hochgradid giftigen Inhalten versetzten Pestiziden zur Schädlingsbekämpfung – von „Schweinfurter Grün“ (oder „Paris Green“, einer Arsen-Verbindung) über Bleiarsenat (engl. „lead arsenate“) bis hin zu dem bis Mitte der 1950er Jahre massiv eingesetztem Dichlordiphenyltrichlorethan, abgekürzt DDT, reicht die Bandbreite toxischer Mittel, die weit verbreitet besonders in den USA, aber auch in Europa zum Einsatz kamen.

Parallel zu diesen verweist Maready allerdings auch auf den weit verbreiteten Einsatz von Metallen in der (Schul-) Medizin, insbesondere auf Quecksilber und Blei, das vielfach und als gleichsam „standardmäßig“ verschrieben wurde. Wiewohl der Verfasser keine direkten Schlüsse macht, so verweist The Moth in the Iron Lung auf eine vielfache Mehrfachbelastung toxischer Stoffe, die, so der abrundende Verweis, mit an der Kinderlähmung beteiligt gewesen sein dürfte.

Der Kampf gegen das Poliovirus

Als ein weiterer Faktor wird zudem die medizinische Forschung ausgemacht, die nahezu blindlings nach „der einen Ursache“ von Poliomyelitis suchte – und diese schließlich in einem Enterovirus ausmachte. Die Bekämpfung des hernach gemeinhin als „Poliovirus“ bekannt gewordenen Krankheitserregers wurde besonders in den 1940er und 1950er Jahren zu einem, wenn nicht dem Ziel der öffentlichen Gesundheitsbehörden.

Neben dem schrittweise erfolgten Abgehen der erwähnten Pestizide bzw. Insektizide – „Schweinfurter Grün“ wurde alsbald durch Bleiarsenat abgelöst (weil ersteres durch z.B. Regen leicht abwaschbar war und letzteres lang anhaltend Bestand hatte – mit allen vermeintlichen Folgen für die Nahrungsmittelaufnahme), das wiederum durch DDT ersetzt wurde – bedeutete dieser Kampf v.a. die Suche nach dem einen Impfstoff.

Dies liest sich in der gleichsam „offiziellen“ Version (via Wikipedia) wie folgt (hier und in Folge habe ich der besseren Lesbarkeit wegen Links und Anmerkungen entfernt; meine Hervorhebungen):

Es gibt zwei verschiedene Polioimpfstoffe:

Die inaktivierte Poliovakzine (IPV) nach Jonas E. Salk (auch: Salk-Vakzine) ist ein Totimpfstoff, der intramuskulär injiziert wird. Der Impfstoff enthält auf Zellkulturen gezüchtete, mit Formaldehyd inaktivierte Viruspartikel der drei Typen („trivalent“). Dieser Impfstoff bietet guten Schutz gegen die Erkrankung; der entscheidende Vorteil dieses Impfstoffes ist, dass eine Impf-Poliomyelitis ausgeschlossen ist. Der inaktivierte Polioimpfstoff wurde 1955 in den USA zugelassen und führte dort zu einem rapiden Rückgang der Erkrankungen. Als Kombinationsimpfstoff ist IPV auch mit anderen Impfstoffen z. B. gegen Tetanus und Diphtherie erhältlich (Td-IPV-Impfstoff).

Die orale Poliovakzine (OPV) nach Albert Sabin (auch: Sabin-Vakzine) zur Schluckimpfung ist ein eingesetzter Lebendimpfstoff und besteht aus einer Mischung aus den drei Typen sogenannter attenuierter Viren, die zwar noch vermehrungsfähig sind, aber keine Krankheit mehr erregen (fehlende Neurotoxizität). Im Magen-Darm-Trakt erzeugt der Impfstoff eine inapparente [d.h. eine „nicht in Erscheinung tretende oder asymptomatische„, Anm.] Infektion. Der Vorteil dieses Impfstoffes ist neben der einfachen Anwendung, dass er auch eine Immunität im Magen-Darm-Trakt erzeugt (IgA-Schleimhautimmunität), die nicht nur die Erkrankung, sondern auch eine Übertragung des Virus verhindert. Bei Immundefekten und Immunsuppression ist OPV kontraindiziert.

Besonders „spannend“ wiederum wird es, wenn man in dem Eintrag „Polioimpfstoff“ weiterliest:

Mit dem Einsatz beider Impfstoffe, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile haben, wurde die Zahl der Poliomyelitis-Erkrankungen seit den 1950er Jahren weltweit drastisch reduziert.

In dem „Original“ sieht man, dass für den hervorgehobenen Relativsatz keine Anmerkung vorhanden ist. Es handelt sich also um eine Behauptung, die nicht belegt ist.

Daher ist die Frage, ob diese Behauptung korrekt ist, zulässig – und dieser wenden wir uns nun zu.

Das WHO-Regierung-Pharmakartell nimmt Form an – um 1960 herum

Fakt ist, dass die Zahlen der Polioausbrüche ab 1955 drastisch rückläufig waren. Dies ist auch, was die eingangs zitierten „offiziellen“ Darstellungen von Krankenhäusern, Museen und Forschungseinrichtungen insinuieren.

Betrachtet man jedoch medizinische Fachzeitschriften „von damals“, entsteht ein durchaus, nun ja, „anderes“ Bild der Ereignisse in den 1950er und frühen 1960er Jahren. Ich reproduziere hier nun einen Abschnitt aus dem Fachartikel „The Present Status of Polio Vaccines“, der eine Podiumsdisukussion renommierter US-Ärzte zusammenfasst, die Ende Mai 1960 unter dem Titel „Preventive Medicine and Public Health“ (etwa: Präventivmedizin und öffentliche Gesundheit“) im erfolgte. Die folgenden Zeilen sind Bd. 118, Nr. 2 des erwähnten Beitrags entnommen, der im Illinois Medical Journal (1960) erschienen ist; Sie finden diese im Original unter diesem Link auf S. 88:

Vor 1954 leistete jeder Arzt, der eine paralytische Poliomyelitis meldete, seinem Patienten einen Dienst, indem er die Kosten für den Krankenhausaufenthalt subventionierte und eine übertragbare Krankheit als Dienst an der Gesellschaft meldete. Das damalige Diagnosekriterium in den meisten Gesundheitsämtern entsprach der Definition der Weltgesundheitsorganisation: „Spinale paralytische Poliomyelitis: Anzeichen und Symptome einer nichtparalytischen Poliomyelitis mit zusätzlicher teilweiser oder vollständiger Lähmung einer oder mehrerer Muskelgruppen, die bei zwei Untersuchungen im Abstand von mindestens 24 Stunden festgestellt werden.“ Man beachte, dass nur „zwei Untersuchungen im Abstand von mindestens 24 Stunden“ erforderlich waren. Weder waren eine Laborbestätigung noch das Vorhandensein einer Restlähmung [über 24 Stunden hinaus, Anm.] erforderlich. [Zeilenumbruch eingefügt]

Im Jahr 1955 wurden die Kriterien geändert, um der Definition aus den Feldversuchen von 1954 besser zu entsprechen: Eine teilweise oder vollständige Lähmung wurde 10 bis 20 Tage nach Krankheitsbeginn und erneut 50 bis 70 Tage nach Krankheitsbeginn untersucht bzw. erforderlich. Der Einfluss der Feldversuche ist in den meisten Gesundheitsämtern immer noch spürbar: Wenn nicht mindestens 60 Tage nach Krankheitsbeginn eine Restbeteiligung vorliegt, gilt ein Fall von Poliomyelitis nicht als gelähmt.

Diese Änderung der Definition hatte zur Folge, dass wir ab 1955 eine neue Krankheit meldeten, nämlich die paralytische Poliomyelitis mit einer länger anhaltenden Lähmung. Außerdem wurden die Diagnoseverfahren weiter verfeinert. Coxsackie-Virus-Infektionen und aseptische Meningitis wurden von der paralytischen Poliomyelitis unterschieden. Vor 1954 wurden zweifellos viele dieser Fälle fälschlicherweise als paralytische Poliomyelitis eingestuft. [Zeilenumbruch eingefügt]

Allein durch die Änderung der Diagnosekriterien war es daher vorprogrammiert, dass die Zahl der paralytischen Fälle in den Jahren 1955-1957 zurückgehen würde, unabhängig davon, ob ein Impfstoff verwendet wurde oder nicht. Gleichzeitig musste die Zahl der nichtparalytischen Fälle steigen, da jeder Fall einer poliomyelitisähnlichen Erkrankung, der nach den neuen Kriterien nicht als paralytische Poliomyelitis eingestuft werden konnte, als nichtparalytische Poliomyelitis klassifiziert wurde. Viele dieser Fälle, obwohl sie als solche gemeldet wurden, waren keine nichtparalytische Poliomyelitis. Wenn diese ungenaue Zahl der 1957 gemeldeten Fälle von nichtparalytischer Poliomyelitis als richtig akzeptiert und als Grundlage für spätere Vergleiche herangezogen wird, ist es nicht verwunderlich, dass wir heute sagen, dass die Zahl der nichtparalytischen Fälle 1958 zurückgegangen ist.

Der damals für diese Aussagen federführende Dr. Herbert Ratner hat zwar einen englischsprachigen Wikipediaeintrag, aber keine deutschsprachige Version. Ebenda liest man hierzu folgendes:

Zu Beginn seiner Laufbahn war Ratner besonders besorgt über die irreguläre Art und Weise, in der der Salk-Impfstoff am 12. April 1955 [durch die US-Aufsichtsbehörden] genehmigt worden war. Aufgrund des Drucks von außen hatte der Zulassungsausschuss, der für die Genehmigung des Impfstoffprogramms zuständig war, nur zwei Stunden beraten, ohne zuvor die gesamte Forschungsarbeit gelesen zu haben, insbesondere den Francis-Bericht, auf den sich die Genehmigung stützen sollte (Francis veröffentlichte den Abschlussbericht über seine Auswertung der Feldversuche von 1954 erst im April 1957, zwei Jahre nach der Zulassung des Impfstoffs).

Im Frühjahr 1955 hatte Ratner seinen Job riskiert, um in seiner Gemeinde Informationsveranstaltungen für die Eltern der Kinder zu organisieren, die den Salk-Impfstoff erhalten sollten. Die Gemeindeverwaltung von Oak Park war über die dadurch verursachte Verzögerung bei der Durchführung des Schulimpfprogramms verärgert. Das Gremium wollte gerade über die Entlassung Ratners aus seinem Amt als Leiter des öffentlichen Gesundheitswesens wegen der Verweigerung des Impfstoffs beraten. Am folgenden Tag, dem 7. Mai, ordnete der Leiter des United States Public Health Service (USPHS), Surgeon General Leonard A. Scheele, jedoch die sofortige Aussetzung des Impfprogramms an, da in einigen westlichen Bundesstaaten bei Kindern, die den von den Cutter Laboratories hergestellten Salk-Impfstoff erhalten hatten, ein Polio-Ausbruch aufgetreten war. Daraufhin wurde die Entlassung von Ratner zurückgenommen.

Da [Ratner, Anm.] wusste, dass dieser vorzeitige Ausbruch von Polio in den westlichen Bundesstaaten ein Hinweis darauf war, dass unbekannte Mengen lebender Polioviren in dem angeblich mit abgetöteten Viren verseuchten Salk-Impfstoff verblieben waren, und da er auch von ähnlichen vorzeitigen Poliofällen bei Kindern im Raum Chicago erfuhr, die mit dem Impfstoff des Pharmazieunternehmens Parke-Davis geimpft worden waren, brachte Ratner eine kleine Pappschachtel mit unbenutztem Salk-Impfstoff, der von diesem Unternehmen hergestellt worden war, mit nach Hause und legte sie in seinen Kühlschrank, um sie auf lebende Viren zu untersuchen.

In der Zwischenzeit beschuldigten die National Foundation for Infantile Paralysis und die staatlichen Gesundheitsbehörden das kalifornische Pharmaunternehmen Cutter Laboratories, den in den westlichen Staaten verwendeten Polioimpfstoff unsachgemäß zubereitet zu haben. Obwohl Cutter in einem Gerichtsverfahren vollständig von jeglicher Fahrlässigkeit in Bezug auf die Fälle von Kinderlähmung bei Kindern, die Polioimpfstoff erhalten hatten, entlastet wurde, schwiegen die staatlichen Gesundheitsbehörden weiterhin über die Tatsache, dass alle Unternehmen, die den Salk-Impfstoff herstellten, Probleme hatten und dass Impfstoff-assoziierte Fälle mit anderen Impfstoffen als denen von Cutter aufgetreten waren.

Epilog

Die Ereignisse der letzten knapp fünf Jahre sind, so viel mag eindeutig erscheinen, einschneidend. Dies aber nicht etwa, da etwas grundsätzlich „Neues“ passiert ist, sondern aufgrund des weitaus größeren Maßstabs dessen, was mindestens seit den 1950er/1960er Jahren Gestalt wie Form angenommen hat: eine Art „Kartell“ von Forschung („the Science™“), Großkapital und „Big Business“, insbesondere der Pharmaindustrie, sowie der engen Kollaboration von Regierungsbehörden und internationalen (sic) Organisationen wie der Weltgesundheitsorganisation.

Vor etwa einem halben Jahr habe ich darauf hingewiesen, dass zu dem Zeitpunkt der Gründung der WHO nach dem 2. Weltkrieg Menschen „im Westen“ vor allem durch Unfälle aller Art starben denn an Infektionskrankheiten.

Immer wieder liest man minderinformiert wirkende Aussagen in den sozialen Medien über „erlebte Pandemien“ im Plural (siehe z.B. hier), doch sind dies kaum sinnvolle Vergleichsmaßstäbe, da just die vielfach erwähnte „Spanische Grippe“-„Pandemie™“ kaum taugt: Diese erfolgte just gegen Ende des 1. Weltkriegs und unter Bedingungen, die mit heute überhaupt nicht vergleichbar sind – von der Ernährung abgesehen, fallen vor allem Tatsache die die deutlich verbesserte Hygiene ins Auge, Kläranlagen, Wassertoiletten und v.a. Antibiotika (denn die meisten Todesfälle waren nicht etwa dem Grippevirus geschuldet, sondern fielen bakteriellen Lungenentzündungen zum Opfer, wie die US-Seuchenschutzbehörde CDC 2008 auswies).

Was man jedoch durchaus vergleichen kann, das sind die Verflechtungen von WHO-Regierung-Pharmaindustrie, sekundiert von Ärzten und Forschern, die vieles können, aber sehr selten so viel Ruckgrat haben, wie etwa Dr. Ratner.

Folgt man den Ausführungen der zuvor zitierten Fachzeitschrift von vor 64 Jahren, so zeigt sich – man könnte „aus der Geschichte lernen“, doch dies würde m.E. lediglich eines bedeuten: Caveat emptor.

Bild By Food and Drug Administration – http://www.fda.gov/cber/summaries/cent092302pp.htm, Public Domain, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3227578

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11 Kommentare

  1. xbtory 28. Mai 2024 um 15:18 Uhr - Antworten

    Ach, Ped hat sogar gerade auch einen aktuellen Artikel:
    ()https://peds-ansichten.de/2024/05/eleanor-mc-bean-spanische-grippe-pharma-infektion-seuche-erster-weltkrieg/

  2. xbtory 28. Mai 2024 um 15:16 Uhr - Antworten

    Bin für das Anlegen von Wissensspeichern zu wichtigen Themen, und zum Thema Seuchen lassen sich zB einige Sachen bei Peds Ansichten finden:

    ()https://peds-ansichten.de/2020/06/spanische-grippe-impfung-coronavirus/

  3. Bertram Burian 28. Mai 2024 um 11:19 Uhr - Antworten

    Nun, die Vermutung liegt also nahe, dass es all die Pandemien eigentlich nie gab, jedenfalls nicht in der Art wie sie der Nachwelt überliefert sind. Gerd Reuther äußert eine ähnliche Vermutung. Als nächstes liegt es nahe, dass die ganze Virus-Erzählung nicht stimmt. Zu beiden Vermutungen lassen sich einfache Überlegungen anstellen: Warum leben die Menschen seit Jahrzehnten ein überblickbar normales Leben ohne Pandemien, während uns nun ständig erzählt wird, dass die nächste Pandemie fast monatlich um die Ecke lauert. Ja und nicht nur seit Jahrzehnten, sondern seit Jahrmillionen leben diese Menschen und seit Jahrmilliarden auch Tiere bzw. andere Lebewesen ohne dass sie von Viren-Pandemien ausgerottet werden. Angeblich retteten uns in den letzten Jahrzehnten ausschließlich die Impfungen. Aber was war davor, Impfungen gibt es noch nicht sehr lange? Das Elend in der gemarterten Bevölkerung, die in der „industriellen Revolution“ vom Land in Slums und Arbeitsqual getrieben wurde hat sicher zu Massensterben geführt. Die Erklärung ist höchst einfach und erschütternd. Diese Art der Elends-Infektion geht über Kapitalismus, Kolonialismus und Imperialismus seit Jahrhunderten von statten. Fabian Scheidler hat das in seinem Buch „Megamaschine“ trefflich dargestellt. Vor dem Kapitalismus waren es feudale Ausbeutung und Sklaverei. Weit verbreitetes Elend, Hungersnöte und auch Klimaveränderungen können wohl das meiste des „Seuchen“-Geschehens erklären. Den Rest erklärt die Bereicherung, die vonstattenging, wenn die „Verseuchten“ enteignet wurden. Der großen Pest des 14 Jhd, gingen wirtschaftlichen Notzeiten voraus, während es im damaligen „Polen“, wo es wirtschaftlich stabiler zuging keine Pest gab. Kurzum, man muss die ganze Pandemieerzählung in Frage stellen. Und was die „Viren“ betrifft, so kann der Hausverstand fragen: Wie kann ein Ding, das nicht lebt und nicht einmal einen Stoffwechsel hat so weit „denken“, dass es sich eine Schlacht mit hochentwickelten Körpern liefert und durch Mutationen gerade immer den Status einnimmt, dass es dem Körper schaden kann, ihn aber höchst vorausschauen nicht umbringt. Die Lächerlichkeit einer solchen Erzählung müsste doch jedem Wissenschaftler auffallen. In der Erklärung von Krankheit und „Ansteckung“ bleibt noch sehr viel offen, kollektive, psychische Faktoren, gemeinsames Verhalten etc. mit eingeschlossen.
    Aber was wir aber völlig eindeutig sehen ist, dass ein System, das das Überleben der Menschen von der Gier der Bereicherungsgewinner abhängig macht die absurdesten und menschenlebe-gefährlichsten Dinge (einschließlich „Pandemien“ und dritter Weltkrieg) hervorbringt. Wird dieses System nicht abgeschafft, so wird sich der Pandemie-Wahn-Profit-Zauber von selbst aufhören. Allerdings auch die Menschheit.

  4. Zwockel 27. Mai 2024 um 22:24 Uhr - Antworten

    nur mal zur Info: die „spanische“ Grippe, die unrsprüngl. aus USA kam, war eine Krankheit, die duch
    Impfungen aufgetreten ist. Das ist längst bekannt.

    • xbtory 28. Mai 2024 um 15:14 Uhr - Antworten

      … die AUCH durch Impfungen aufgetreten ist. Das in Kriegs- und Krisenzeiten auch Seuchen grassieren, ist nichts Neues. Dass die angeblichen Behandlungen (überdosiertes Aspirin, … – erinnert an überdosiertes Hydroxychloroquin) und Impfungen alles nur noch schlimmer gemacht haben, ist offensichtlich, wenn man sich in die Geschichte einliest.
      Bei Peds Ansichten gibt es eine gute Sammlung von Artikeln und Hinweisen:
      ()https://peds-ansichten.de/2020/06/spanische-grippe-impfung-coronavirus/

  5. Aurelian 27. Mai 2024 um 11:30 Uhr - Antworten

    Vermutlich hat einfach im Verlauf der Kinderlähmungspandemie (falls es eine solche virusinduzierte Pandemie gab) eine Durchseuchung stattgefunden, denn auch bei einer Infektion mit diesem Virus erkranken die meisten gar nicht (stille Feiung) oder nur mit leichten Symptomen (grippeähnlich) und sind dann dauerhaft immun. Daher dürfte, bis diese Impfstoffe zum Einsatz kamen, längst eine breite Immunität in der Bevölkerung bestanden haben.

    Ist im übrigen bei Hepatitis A ähnlich, ein nennenswerter Teil der Bevölkerung in Mittel- und Osteuropa ist dank stiller Feiung immun.

  6. Patient Null 27. Mai 2024 um 11:12 Uhr - Antworten

    Eigentlich ist eine übergreifende Gesundheitsorganisation die Sachen koordiniert was Gutes. Allerdings nicht wenn Korruption und Abhängigkeit ins Spiel kommt.

    Die Unabhängigkeit der Mitglieder müsste das höchste Gut sein und private Finanziers (Bill G.) sind ein Nogo.

    • xbtory 28. Mai 2024 um 15:07 Uhr - Antworten

      Wenn meinen Sie mit „Bill G.“? Wenn Sie ill Gates meinen, warum schreiben Sie das nicht?

  7. Fritz Madersbacher 27. Mai 2024 um 10:52 Uhr - Antworten

    „Caveat emptor“? Haben wir es denn mit notorischen Schwindlern zu tun? Es scheint so, wenn man die „Erfolgsgeschichte“ des Impfens durchleuchtet, eine Beschäftigung, zu deren gewaltigen Verbreiterung und Vertiefung nichts so viel beigetragen hat wie die jüngst erfolgte „Covid-Pandemie“-Inszenierung des medizinisch-pharmazeutisch-industriellen Komplexes. Kein Wunder, dass die politischen und medialen Handlanger dieser Aufführung Alles tun, um eine „Aufarbeitung“ zu verhindern, denn eine Aufarbeitung würde die grundlegenden Zusammenhänge bezüglich der Funktionsweise unserer Gesellschaften, ihrer wirtschaftlichen Grundlagen und ihrer politischen und medialen Bemäntelung bloßlegen. Wer will das schon? Davor muß noch irgendeine „wissenschaftliche Expertise“, z.B. der (Österreichischen) Akademie der Wissenschaften, für ein Ablenkungsmanöver der Sorte „Haltet den Dieb“ herhalten (sie muss ja auch ihr Geld wert sein) …

    • Jan 27. Mai 2024 um 21:25 Uhr - Antworten

      Exzellent. Danke!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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