
Teils wirkungslose Dosen. Teil III: Covid+„Impfung“ = Hybridschaden
Der Anteil wirkungsloser Dosen scheint zumindest in Nordwesteuropa und in den USA bei 0,4 zu liegen. Eine einzige wirksame Injektion nach vorangegangener Covid Erkrankung kann tatsächlich den IgG4-Klassenwechsel zur Folge haben – wie die Cleveland Studie indirekt bestätigt.
Wann immer man kollektiv einen bestimmten Krankheitsstatus nach mehreren Injektionen im Vergleich zu Uninjizierten auswerten will, ist es angebracht, die meist unbekannte Rate q für die Wirksamkeit der verabreichten Dosen als Parameter einzubeziehen und gegebenenfalls mittels länderspezifischer Daten zu verifizieren. Die bislang vorläufige Entscheidung 41 ± 1% für den mittelfristigen Bevölkerungsanteil λ (und seine Koppelung an die Wirksamkeitsrate q durch die Merkregel λq ≈ 0,24 ± 0,01 im Falle q ≥ 0,5) als gegen Covid-19 immuner Menschen in Deutschland, die durch eine weitere wirksame Injektion in den IgG-Klassenwechsel geschickt würden, soll jetzt in rechnerischer Weise bestätigt werden, und zwar mittels eines großen Datensatzes aus Ohio und einer effektiven Dosis Elementarmathematik.
Avant propos
Hinnsichtlich möglicher Mißverständnisse will ich auf Kommentare zu Teil II dieser Serie eingehen.
Erstens: Niemand würde behaupten, daß alle Staaten und Länder ein Drittel Placebo-Dosen erhielten. Schon in Teil I habe ich eine Vermutung (oder Spekulation?) dazu aufgestellt, wo keine Placebos hingeschickt wurden, nämlich z.B. nach Asien. Wie schnell der Klassenwechsel zu IgG4 mit den verabreichten Dosen wächst, hängt vom Anteil q der wirksamen Injektionen ab: Bei q = 0,6 ist der Effekt nach der sechsten Injektion noch im einstelligen Prozentbereich sichtbar, hingegen bei q = 0,91 schon nicht mal mehr nach der dritten, dem Booster. In einer Studie zu Moderna mit 203 Proben aus Taiwan waren die Injektionen bei mindestens 91% der Probanden wirksam. Das könnte mit Sano et al. (2026) wohl auch für Japan gelten, da nach dem Booster offenbar keine weiteren Klassenwechsel zu IgG4 unter 19 Probanden beobachtet wurden („IgG4 increased post-second dose and remained stable“), wie der Kommentator „anamcara“ (8. März 2026) kommunizierte.
Zweitens: Merkwürdige Ansichten sind unter Hyperskeptikern (?) gelegentlich verbreitet hinsichtlich IgG, Covid-19 und SARS-CoV-2. Wer die Existenz von letzterem (oder gar generell von Viren) in Frage stellt, ist in wissenschaftlicher Hinsicht nicht ernst zu nehmen; damit werden nur gebetsmühlenartig die Kommentarspalten zugemüllt; wer will, kann ja bei transition-news.org, wo das Thema recht beliebt ist, einen Beitrag einreichen. Die Moral aber bleibt: nicht alles glauben, was „alternative“ Schreiber so raushauen. Besser ist, selber zu denken und recherchieren und insbesondere Kapitel 13 des Tobler-Ackermannn-Fraefel „Allgemeine Virologie“ zu lesen – oder mal in dem Buch „Viren – Supermacht des Lebens“ von Karin Mölling zu stöbern.
Drittens: Die Frage, ob IgG4 nur als Begleitphänomen oder Ursache für immunologisches Unbill fungiert, ist mehr als berechtigt – zunächst mag es ersteres sein und später baut sich letzteres auf: Der ‚erste Fall‘ (s.u.) macht deutlich, daß die Reaktion des Immunsystems komplex auf widernatürliche Angriffe (wie Impfungen und dergleichen) reagiert und daß dabei das Hochschießen von IgG4 zeitlich um Monate nachhinken kann – aber der Impuls scheint unmittelbar gesetzt zu sein.
Viertens: Es war wohl 2023/24, als mir ein Bekannter verkündete, daß ihm sein Arzt die Zweitboosterung angepriesen hatte; er entschied jedoch, vorab den Titer in einem Labor vor Ort zu bestimmen. Das war schon mal schlau: Die meisten wären gläubig in die Falle getappt und hätten ihren Oberarm willig oder mürrisch zum vierten Male hingehalten. Bei einer Begegnung paar Tage später triumphierte er: ‚ganz hoher Titer‘ – keine weitere Spritze, also. Das war genau die richtige Entscheidung; ich sagte: ‚Schau mal genauer nach: Es wird IgG4 extrem hoch und IgG1&2&3 eher niedrig sein‘ – und so war es denn auch. Daß das schlimm ist, konnte er wirklich nicht wissen als Laie, denn selbst viele Ärzte haben von dieser speziellen Rolle von IgG4 noch nie gehört, und die hierzulande als Immunologen davon wissen, schreiben nichts Definitives darüber: Man hört und liest dort höchstens diffuse Vermutungen über IgG4. Diese kleine Anekdote beantwortet übrigens die Frage des Kommentators „Jan“ (8. März 2026): Ja, jeder kann zu einem Labor (in einer Mittel- oder Großstadt) gehen, sich eine Blutprobe abnehmen und die vier IgG-Klassen bestimmen lassen. Man sollte sich natürlich vorab erkundigen über die Kosten und ob auch die vier Teilergebnisse tatsächlich dem Kunden übermittelt werden.
Fünftens: Ich habe stellvertretend für den Leser die Frage, was „über IgG4 screenen“ bedeutet, an Google-KI gestellt und als Antwort bekommen: „Blut oder Gewebe gezielt auf den Anteil des Immunglobulins G4 (IgG4) zu untersuchen, um eine bestimmte Gruppe von Erkrankungen nachzuweisen oder auszuschließen.“ Die erste Hauptbedeutung ist „Verdacht auf IgG4-assoziierte Erkrankungen (IgG4-RD)“ – schon mal davon gehört? Von den Injektionen „gegen“ Covid ist da gar keine Rede, aber mit Zusatzfrage „Kann es nach der Covid Impfung zu einem extremen Anstieg von IgG4 kommen?“ heißt die Antwort: „Ja …“ – aber die Konsequenzen werden vernebelt.
Sechstens: Der Wechsel zu IgG4 ist nur für einen kleinen Teil der massiven Schädigungen durch die modmRNA Injektionen verantwortlich, insbesondere eben für die Toleranz gegenüber einer Infektion und Erkrankung durch SARS-CoV-2. Allein diese nun durch mehrere Studien belegten Effekte strafen die Verursacher und Unterstützer der Zwangsmaßnahmen Lügen. Aber das Klassenwechsel-Thema geht weit über jene Injektionen hinaus: Es dürfte sich um eine fatale grundlegende Folge wiederholter Impfungen handeln. Es müßten gerade die IgG4-RD auf den Prüfstand kommen. Ich habe da so manche Vision bezüglich schlimmer Mehrfachimpfungen.
Siebtens: Das „Pferd“ Covid ist keineswegs „tot“, anders als „triple-delta“ (8. März 2026) behauptete. Denn geht es immer weiter mit Covid und den Injektionen: Es haben sich bereits 3% der deutschen Bevölkerung eine Covid Spritze (in den meisten Fällen wohl die fünfte bis siebte) für diese Wintersaison abgeholt. Diese Menschen stellen als potentielle modmRNA-Jahresabonnenten die zeitgenössischen Morituri dar. Noch sind längst nicht alle tödlichen Langzeitfolgen passiert, insbesondere plötzlicher Herztod (selbst nach mehreren Jahren) und die Zunahme von Krebserkrankungen unter reduzierter Abwehr. Außerdem sollte man beizeiten sich kundig machen, wie die nächste Angstpandemie an- und ausgedacht ist: Die Planspiele dazu haben bereits stattgefunden und derzeit steht z.B. ein aufgerüstetes H5N1 Virus aus den Biolaboren zur Verfügung, das als 100% tödlich (im Tierversuch) beworben wird und für das als vermeintliche Rettung auch schon eine Art Impfstoff und neue Technologie bereitgestellt sind – wieder durch dieselben globalen Falschspieler, und die WHO wird wieder helfen, es professionell zu inszenieren.
Achtens: Die Tatsache, daß die beiden vorhergehenden Teile und insbesondere dieser Teil III Elementarmathematisches enthalten, was absolut essentiell ist, um die Grundhypothese zu bestätigen, könnte so manchen davon abgehalten, sorgfältig zu lesen und stattdessen sich an ad hoc Wahrnehmungen zu klammern. So wird ein irgendwie herausgegriffener Prozentsatz (für Schädigung), der explizit q = 0,6 voraussetzt, als Widerspruch zur Wahrnehmung gesehen, weil eben Wirksamkeit einfach ausgeblendet wird. Das jedoch ist hier der wesentliche Punkt! Vielleicht habe ich nicht genug getan, um verständlich zu bleiben?
Drei paradigmatische Fälle
Meine Grundhypothese aus Teil II zum IgG-Klassenwechsel hat folgende (anekdotische) Unterstützung aus der Fachliteratur:
Erster Fall: „Prior infection with COVID-19 evidently leads to an increased production of IL-2 in response to the mRNA vaccines […], inducing the transformation of peripheral Teff cells into Treg cells. A case study involved a patient who developed severe myocarditis following a single dose of the mRNA vaccine. He had had a mild case of COVID-19 three months earlier, which seemed to prime a powerful NLRP3 inflammasome reaction to the vaccine. This patient’s monocytes expressed increased levels of IL-18 compared to others who had been vaccinated for COVID-19, likely leading to the return of the induced memory Tregs to the thymus, increasing the risk for an autoimmune attack on the heart […].“
Zweiter Fall (Selin): Eine 3-SAT NANO Dokumentation (Minute 7-8) vom Oktober 2025 berichtete unter dem Sendungstitel ‚Impfschäden: Kampf um Gerechtigkeit‘ über ein neunjähriges Mädchen, das zweimal eine Covid-19 Erkrankung gehabt hatte, von der sie sich jeweils gut erholte. 14 (!) Tage nach der letzten Genesung von Covid wurde ihr eine BioNTech-Spritze verpaßt. Danach wurde sie sofort richtig krank: z.T. wochenlang bettlägerig, bleibend erkrankt, müde, erschöpft. Offensichtlich ist das natürliche Immunsystem durch die modmRNA Injektion regelrecht zerschossen worden, wie es auch manche konsultierte Ärzte sahen. In einem Frankfurter Krankenhaus wurde seinerzeit glatt behauptet ‚das muß psychisch bedingt sein‘. Eine praktizierende Ärztin hat später nach Blutanalysen geschlossen, daß zumindest eine Vaskulitis (Entzündung des Gefäßsystems) vorliegt.
Welcher Arzt tut so etwas: Impfen gegen eine Viruserkrankung, die gerade erfolgreich durchstanden war? Das ist unprofessionell und stellt fahrlässige Körperverletzung dar. Denn eine uralte Erkenntnis sagt, man solle in keine Virusepiemie hineinimpfen. Und auch Peter A. McCullough legte nach: „Most importantly, we should never vaccinate during a widely prevalent viral pandemic because resistant viral strains will emerge and breakthrough cases will dominate. That is exactly what happened.“ In Deutschland hatte man ja offenbar mit Vorsatz genau in die Hauptinfektionswellen 2020/21 und 2021/22 kräftig hineininjiziert, woraufhin neue Varianten sich schnell ausbreiten konnten.
Es ist Hohn, wenn das RKI noch im September 2025 meldete: „Daher empfiehlt die STIKO auch Personen mit einer oder mehreren zurückliegenden SARS-CoV-2-Infektionen eine Impfung, um durch eine hybride Immunität den bestmöglichen Schutz zu erreichen.“ Diese angebliche „hybride Immunität“ ist eine böse Irreführung – auch wenn es dafür eine Publikation gibt, die allerdings von den üblichen Verdächtigen finanziert wurde. Zur Erinnnerunng aus Teil II: Bereits die erste effektive (= wirksame) Injektion wird bei vorangegangener Covid-19 Erkrankung, die ansonsten lange Immunität verleiht, das natürliche Immunsystem so umprogrammieren, daß sich u.a. schließlich der Klassenwechsel bei den Immunoglobulinen G vollzieht; danach wird jede weitere effektive Injektion und jede weitere getriggerte Covid Erkrankung die IgG4-Positivität wieder und weiter verstärken. Allerdings könnten nach einer einzigen effektiven Injektion ohne vorherige Immunität ein, zwei mögliche Covid Infektionen eventuell noch nicht den Klassenwechsel herbeiführen.
Dritter Fall (Hannah): Im Dezember 2020 trat Covid-19 ein in die Familie der sportlichen Bankazubi Hannah: Erst war ihr Vater, dann ihre Mutter betroffen und schließlich sie selbst mit leichten grippeähnlichen Symptomen (und starke Ohrenschmerzen); im Frühjahr 2021 war sie wieder fit. Sie konnte jedoch gefühlt dem Druck in ihrer Arbeitsumgebung, sich „impfen“ zu lassen, letztlich nicht standhalten und hat sich noch im selben Jahr zweimal die Spritze geben lassen. Da war die durchgemachte Covid-Erkrankung entscheidend, daß sie sofort auf beide Injektionen heftig reagierte. Nach der ersten traten Fatigue und Schwellung der Kniegelenke auf. Und 6 Wochen später nach der zweiten kam es zu verstärkten Symptomen: heftigere Fatigue, gelegentliche Krämpfe, und noch im Frühherbst kam es zu Empfindlichkeit von Geräuschen und Licht, zu Kiefernschmerzen, Darmproblemen, Brennen in allen Schleimhäuten. Im September wurde sie dann stationär in eine Rheumaklinik aufgenommen. Ärzte haben anfangs immer wieder abgewiegelt und alles auf eine frühere Sportverletzung geschoben. Eine wahre Ärzte-Odyssee hat danach stattgefunden: Die Diagnosen mündeten in Post-Vac mit ME/CFS; seit 2024 ist SFN (Small Fiber Neuropathy) bei ihr auch labor-diagnostisch bestätigt. Noch ist keine Heilung in Sicht.
Es scheint, daß diejenigen, die bereits 2020/21 mindestens eine Covid-Erkrankung durchgemacht hatten und bis Sommer 2021 sogar zwei Injektionen bekamen, am stärksten für schwere Schädigungen empfänglich waren – auch ohne Booster. Wer dann Symptome zunehmender Schwere spürte und sich schließlich sogar zur Boosterung überreden ließ ( – es gibt solche Fälle), der hatte vor lauter Covid-Panik oder Anpassungsdruck seinen inneren Kompaß verloren.
Die Cleveland Studie
Das Cleveland Clinic Health System (CCHS) in Ohio, United States, hat im letzten Jahrfünft zwei Großstudien zu der Wirkung der modmRNA Injektionen und der üblichen Impfungen gegen Influenza durchgeführt. Alle Teilnehmer der Studie waren Mitarbeiter des CCHS, die in Ohio am 12 September 2022 in einer der Einrichtungen beschäftigt waren; die Ergebnisse zum Injektions- und Infektionsstatus wurden bis zum 14 März 2023 verfolgt. Es wurden im Verlauf ausschließlich die Pfizer und Moderna Produkte („freiwillig“) injiziert.
Diese relativ frühe Studie von Shrestha et al. wurde als Preprint am 17. Dezember 2022 in erster und am 22. März 2023 in fünfter Version hochgeladen und schließlich am 19. April 2023 publiziert. Die damals elektrisierende Aussage „The higher the number of vaccines previously received, the higher the risk of contracting COVID-19“ mag sicherlich nicht der Hauptgrund für die Untersuchung gewesen sein, trotzdem ist es als Nebenresultat umso entlarvender. Die erspritzte Immunantwort war halt nicht robust. Das zeigen (zumindest in Teilaspekten) weitere Studien von Eythorsson et al. 2022, Chemaitelly et al. 2022 (beide zitiert von Shrastha), sowie die späteren Nakatani et al. 2024, Feldstein et al. 2024, Pérez et al. 2025, Ioannou et al. 2025 und Dörr et al. 2025 ; s. Bericht von Nicolas Hulscher: „These data make it clear: mRNA technology for infectious diseases is acting as an infection promoter.“ Dagegen sieht doch der lächerliche Beitrag von bezahlten Haarspaltern wie factcheck.org (2023 gepostet) ganz alt aus.
Seitdem wurde die Shrestha Studie 137 Mal zitiert; u.a. noch im selben Jahr in einem australischen Review von Parry et al. über Spikeopathie. Diese genannten Informationen müssen jedoch an den Autoren einer am 2. Jänner 2026 (!) publizierten Bonner Studie völlig vorübergegangen sein: Shrestha wird nicht zitiert und stattdessen behauptet: „The booster dose led to a robust and statistically significant increase in both IgA and IgG antibody levels in all vaccinated individuals, compared to the unvaccinated control group. […] The potential impact of elevated IgG4 on immune function warrants further investigation.“ Immer noch?
Ich wurde allerdings selber erst im vergangenen Jahr auf jene Publikationen der Cleveland Clinic aufmerksam durch die Lektüre des höchst beeindruckende Buchs (s. Leseprobe) „Vax Facts – What to Consider Before Vaccinating at All Ages & Stages of Life“ des Pädiaters Paul Thomas und der Massagetherapeutin DeeDee Hoover (die beide 35 Jahre lang in Portland, Oregon, praktiziert hatten). Auf Seite 53 sieht man das folgende Säulendiagramm (abphotographiert von meiner Frau), wo für jede k-te Injektion ein Zeitfenster von 90 Tagen betrachtet wurde. Das ließ mich in den Bann ziehen, da die Längendifferenzen aufeinanderfolgender Säulen eben nicht monoton stiegen und man so eventuell die Grundhypothese genauer quantitativ testen könnte.
Es wurde jeweils nach rund 3 Monaten die Häufigkeit („incidence“) von (Covid-19) Infizierung für die Kohorte der k-fach Injizierten (k = 0, 1, 2, 3, ≥4) abgetragen. Die Unijizierten lagen bei 21‰ (Promille). Ich betrachte die jeweiligen additiven Inzidenzzuwächse von der linken Basissäule k = 0 zu den anderen vier Säulen, d.h. von der Gesamtlänge wird jeweils 21‰ abgezogen. Das ergibt (Pi mal Daumen) 12‰, 27‰, 37‰ bzw. 41,5‰. Die kleinen Zufallsschwankungen beim bloßen Ablesen nehme ich der Einfachheit halber in Kauf – nach der Devise ’schau’n wir mal‘: So kann jeder das im Prinzip schnell nachvollziehen:

Aus: Vax Facts (S. 53) von Thomas & Hoover (nach Shrestha et al. 2024)
Folgenden Ansatz gemäß Grundhypothese habe ich gewählt: Für die nur einmal effektiv Injizierten nehme ich an, daß ein gewisser Anteil 0 ≤ λ ≤ 1 bereits grundsätzlich empfänglicher für Covid-19 Infizierungen ist als Uninjizierte aufgrund vorab erreichter (Teil-)Immunität. Alle mehrfach effektiv (= wirksam) Injizierten sind empfänglicher für diese Unbill. Die Anzahl der zusätzlichen Covid-19 Infektionen sollte für jede Injektionsanzahl k mit dem Proportionalitätsfaktor α multipliziert gleich den entsprechenden Wahrscheinlichkeiten in den Gleichungen (k) gemäß Teil I sein:
(i) 12‰ mehr bei genau 1 Injektion, d.h. 12α = λq;
(ii) 27‰ mehr bei genau 2 Injektionen, d.h. 27α = λq·2p + q²;
(iii) 37‰ mehr bei genau 3 Injektionen, d.h. [wegen p + q = 1]:
37α = λq·3p² + q²[3p + q] = λq·3p² + q²(2p + 1).
Somit haben wir drei Gleichungen plus die triviale p + q = 1 in insgesamt vier Unbekannten. Die triviale wird immer dann genutzt, wenn es für die schnelle Rechnung von Vorteil ist. Man beginnt mit der Elimination des Faktors α, indem die linken Seiten der Gleichungen (ii) und (iii) durch 12α und die rechten Seiten durch λq dividiert werden. Daraus entstehen die folgenden zwei Gleichungen, wobei μ := q/λ geschrieben wird:
(ii)/(i) 2p + μ = 27/12 = 9/4,
(iii)/(i) 3p² + μ(2p + 1) = 37/12.
Es werde nun μ gemäß (ii)/(i) durch 9/4 – 2p ersetzt:
(iii)/(i) 3p² + (9/4 – 2p)(2p + 1) = 37/12.
Und schon sind wir bei einer quadratischen Gleichung in p angelangt, die man locker lösen kann. Multipliziere beide Seiten mit –1 und multipliziere aus, fasse danach zusammen und ordne um:
p² – (5/4)2p = 9/4 – 37/12 = –5/6, wobei 5/4 = (9/4) – 1.
Die quadratische Ergänzung ist hier 25/16, so daß
[p – (5/4)]² = 25/16 – 5/6 = 35/48.
Nach Wurzelziehen gibt es nur eine Lösung mit p < 1, nämlich
p = (5/4) – √(35/48) ≈ 1,250 – 0,854 = 0,396
und folglich q ≈ 0,604. Somit erhält man
μ = 27/12 – 2p = 2,25 – 2p ≈ 1,458 und λ = q/μ ≈ 0,604/1,458 ≈ 0,414,
sowie λq ≈ 0,250 und den Skalierungsfaktor α ≈ 0,25/12 ≈ 1/48.
Genau 0,415 wurden bereits im Teil I errechnet bei Vorgabe des Wertes p = 0,4. Hier ist jedoch keiner der beiden Parameter, p und λ, voreingestellt. Daher hätten sie theoretisch – so das Modell völlig unpassend gewesen wäre – beim Lösen der Gleichungen Werte außerhalb des interpretierbaren Bereichs von Null bis Eins liefern können.
Zur Probe werden die erhaltenen Parameter mal auf den Mehrfachboosterfall angewendet:
(>iii) 41,5‰ mehr bei >3 Injektionen.
Dann würde die relative Zunahme bei 4 Injektionen postuliert als 41,5·α/12α ≈ 3,46.
Das Modell liefert allerdings (mit der Lösung p = 0,396) leicht höhere Werte:
(iv)/(i) 4p³ + μ(6p² + q·4p + q²) = 4p³ + μ(3p² + 2p + 1) ≈ 3,54 [wegen 3p² + 4pq + q² = 2p +1].
Mit der Modellierung wären eigentlich schon 42,5‰ bei genau 4 Injektionen (und rund 44‰ bei 5 Injektionen zu erwarten) gewesen. Der erste Summand 4p³ = λq·4p³/λq in (iv)/(i) könnte dafür mitverantwortlich gewesen sein und müßte eventuell leicht abgesenkt werden, weil die Wirkung der Erstinjektion als Schutz nicht immer viele Monate anhält (ganz im Gegensatz zur natürlichen Immunisierung). So könnte für den Quotienten (>iii)/(i) 3,5 bis 3,6 postuliert werden (da es in der Studienzeitspanne nur sehr wenige fünfte/sechste Injektionen gab).
Die Überraschung, bzw. der ultimative Kick, ist, daß die Zahl 41% exakt ein einziges Mal in der Cleveland Studie vorkommt, und zwar gerade in folgender Aussage über die Studienkohorte hinsichtlich vorheriger Infizierung:
„20686 (41%) had previously had a documented episode of COVID-19“ (Shrestha et al. 2024).
Genau dieser Anteil 20686/51017 ≈ 0,4055 ≈ 0,41 an den Probanden war vor den „Impfaktionen“ im engeren Kontakt mit dem Virus und hatte so eine solide Immunität vorab aufgebaut. Und eben diesen gerundeten Anteil 0,41 hatte ich in Teil II behauptet für die mittelfristigen Infektion-Injektions-Äquilibria in Deutschland. Somit würde ich im Falle Ohios und Deutschlands für die relevanten Parameter folgende Ungleichungen ansetzen:
0,390 ≤ p ≤ 0,395 & 0,610 ≥ q ≥ 0,605;
0,405 ≤ λ ≤ 0,415; und folglich
1,51 ≥ μ = q/λ ≥ 1,46 & 0,247 ≤ λq ≤ 0,251.
Für erste schnelle Überschlagsrechnungen kann die Schätzung p = λ = 0,4 genutzt werden.
Hybridschaden
Ein Osteopath berichtet (08.02.2026) über einen jungen Patienten, den es schwer erwischt hatte, nämlich erst geboostert, später (2022) heftige Covid-Erkrankung und weitere Schädigung. Die Chronologie ist wohl wie folgt: 1. Spritze im April 2021, 2. Spritze Anfang 2022 und 3. Spritze (der Booster) Mitte 2022, danach ab 16. August 2022 die 1.Covid-Erkrankung (mit hohem Fieber und Lungenentzündung und heftiger Myo-&Perikarditis), Anfang September 2022 ein Krankenhausaufenthalt, 2. Covid-Erkrankung im Oktober, dann 1. Reha Ende Dezember bis Ende Jänner 2023; die 2. Reha erfolgte von Jänner bis März 2024. Bestehendes Hauptsymptom: ME/CFS mit PEM (mittlerer Schwere).
Es ist interessaant, daß dieser Osteopath die Injektionen und Infektionen in einem engen Zusammenhang sieht – wie Schloß und Schlüssel. Selbst wenn sein Patient nicht vor den Injektionen eine unbemerkte Covid Infektion hatte, so waren doch mindestens zwei der drei Injektionen wirksam und haben sein Immunsystem stark beeinträchtigt bzw. teilweise zerstört. Er hatte also kein Long-Covid, denn das trat 2021 (fast) gar nicht in Erscheinung. So waren fast alle andauernden Schädigungen, die nach 2020 geschahen, nichts weiter als Post-Vac.

Der angebliche „Long-Covid“-Hochpunkt war zum Ende der Winterwelle der Booster-Kampagne und ihrer begleitenden Covid Infektionen. Quelle: Badische Neueste Nachrichten(12. 05.2025) Foto: BNN-Infografik

Schädigung durch Kombination von Injektion und Infektion gebar 2022 eine neue Qualität. Dies wird mit dem Artikel über „Hybrid Harms“ von Mead et al. (2025) deutlich: „The Hybrid Harms Hypothesis states that repeated spike antigenic exposure via mRNA vaccination may interact with either a previous or subsequent coronavirus infection due to the long-term persistence of spike protein in the body. This interaction results in an amplification of “spikeopathy”, manifesting as chronic immunotoxicity, hyper and persistent inflammation, immune dysregulation, and diverse pathological sequelae.
„The overlapping spike-related toxicities and immunological effects of mRNA vaccinations and coronavirus infections have resulted in pronounced immune dysregulation and inflammatory cascades that likely account for near-synchronous waves of COVID-19 and all-cause mortality.“ [Mead et al.]
Direkte Bestätigung der Grundhypothese als Fazit
Etwas Besseres als das Diagramm aus dem Buch von Thomas & Hoover konnte mir nicht über den Weg laufen, denn mit einem Streich war es auf Basis der Grundhypothese möglich, q ≈ 0,60 und λ ≈ 0,41 (für Ohio) anhand nur vierer Datenpunkte (nonchalant abgelesen vom Diagramm) für die zusätzlichen Covid Fälle in Abhängigkeit von der Anzahl k = 1, 2, 3 der verabreichten Injektionen herzuleiten. Diese Hypothese erhielt dabei eine starke Unterstützung durch die Daten, weil λ eben auch exakt der Anteil der Probanden war, die schon vor den Covid Injektionen eine Covid Infektion hatten. Die Verstärkung – in der Rückschau zum Teil II – kommt unter der Voraussetzung q = 0,60 mit der Bestimmung von λ anhand der deutschen Daten vom März 2024 hinzu für ein Äquilibrium – wiederum zu λ = 0,41.
Es würde sich sehr schwierig gestalten, dieses feste Geflecht durch eine alternative Hypothese zu ersetzen. Nichtsdestoweniger braucht das benutzte Impuls-Modell unbedingt eine einigermaßen verläßliche Anpassung an die Zeitachse, indem die schleichenden Rückgänge und plötzlichen Stimulierungen der IgG3 und IgG4 Titer adäquat modelliert werden, um die Immunlage in der Bevölkerung auf ein Jahrzehnt prognostizieren zu können.
Jegliches „Impfen gegen“ Covid für diese Cleveland-Kohorte war nicht nur völlig überflüssig sondern nur kontraproduktiv gewesen. Denn offenbar wurden genau bei jenen 41% mit der effektiven Erstimpfung bereits die Weichen für den unerwünschte Klassenwechsel der Immunglobuline G gestellt, so daß erstmalig IgG4 hochging und dadurch nachfolgende Covid-19 Erkrankungen (sowie weitere Erkrankungen) provoziert wurden. Diese Dominanz von IgG4 und die Grundhypothese passen somit perfekt in die Hybrid Harms Hypothesis. Wer mehrfach effektiv injiziert wurde, hat wohl nur eine geringe Chance aus dieser Schädigungsspirale auszubrechen. Nicolas Hulscher, Koautor der Mead et al. Studie, hat es auf den Punkt gebracht:
„Humanity was hit with dual biowarfare agents: […] Together, they have unleashed waves of chronic illness, sudden deaths, and unprecedented excess mortality.“
Zeil 2: Teils wirkungslose Dosen. Teil II: Die Krux mit PCR und IgG bei Covid
Teil 1: Teils wirkungslose Dosen. Teil I: Einmaleins des Pfizer-Roulettes
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Prof.em. Dr. Hans-Jürgen Bandelt war Professor am Fachbereich Mathematik der Universität Hamburg, wo er sich neben der Behandlung kombinatorisch-geometrischer Probleme den Anwendungen der Genetik auf vorgeschichtliche Fragestellungen widmete, sowie Studien zur forensischen und medizinischen Genetik betrieb.
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So können von der mRNA-Impfung erzeugte IgG4 Antikörper Turbokrebs verursachen
Bildung von IgG4-Antikörpern durch wiederholte Spritzen: Problem für Pharma
Gefährliche IgG4 Antikörper durch mRNA Spritzen – die Rolle von B- und T-Zellen
Studie: Mehrfache mRNA-Dosen machen krank durch IgG4-Antikörper
Ich sage es einmal ganz offen: Ich bezweifle, dass solche „mathematisch argumentativen“ Artikel irgendwem wirklich helfen – weder bei der Entscheidung, ob man sich „impfen“ soll, noch um sich angesichts der Weltlage besser zu fühlen. Die Kirche auch diesbezüglich im Dorf zu lassen, könnte sinnvoller sein…Menschen sollen offenbar nur völlig irre gemacht werden, sodass am Ende keiner mehr weiß, was er/sie tut oder tun soll. Ein Leben führen, das 24 Stunden am Tag „wissenschaftliche“ Entscheidungen erfordert, um überhaupt noch lebenswert zu sein…? Wer mag seine Zeit damit verschwenden? Es fördert nur den Fatalismus.
Möchte noch anfügen: Das Ganze hier kommt mir vor, wie wenn die kriegsgeilen Verrückten am Schlachtfeld den Bauplan der neuesten Drohne minutiös diskutieren, während vor ihren Augen die Welt zugrunde geht. Cui bono? Und was sind denn „Hyperskeptiker“? Alle, die den ganzen genetischen Impfdreck ganz einfach ablehnen? Für mich sind das die Vernünftigsten, die ihre Gehirnzellen noch beisammen haben und damit etwas anderes tun, als das Universum zerreden.
Jetzt führe ich noch die Begriffe Nocebo und Placebo in die Diskussion ein und schon weiß man noch weniger. Die Komplexität einer nachgelagerten Analyse ohne vorher Parameter festgelegt zu haben scheint mir völlig sinnfrei. Allerdings gebe ich gerne zu, dass mir nicht alle Argumente zugänglich sind, zB. das von einem Vorkommentator, der den Nachweis von Viren aus einer „Phagentherapie“ ableitet.
Dieser Artikel ist für mich hochinteressant, aber für die Argumentation gegenüber Impfgläubigen nutzlos. Allein die Tatsache der Notwendigkeit des mehrfachen Nachimpfens hätte jeden, der mit basalem Wissen der Immunologie vertraut ist, aufmerken lassen müssen. Die Ursache ist nicht allein die toxische Wirkung der parallelen Antigen- und Antikörperproduktion, sondern dass mit der Vernichtung von antigenproduzierenden Zellen auch Antikörper, damit das Ziel der Injektion mitvernichtet werden, dem Artikel entsprechend nicht zutreffend für die IgG4-Antikörper, aber passend zu dem Beispiel mit den niedrigen Werten für IgG1&2&3.
Wenn IgG4 einen Immunschaden anzeigt und IgG4 durch eine anerkannte Laboranalyse messbar ist, macht es dann nicht Sinn, dass zB 500 Ungeimpfte und 500 Geimpfte eine solche Analyse als Privatleistung durchführen lassen und man dadurch gerichtsfest eine Schadwirkung der Substanz argumentieren kann?
Einen solchen Schift dürfte es auch bei Ungeimpften aus anderen Gründen geben, daher vermute ich, man kann die Schädigung zunächst nur statistisch darstellen?
Damit wäre zumindest die Zulassung angreifbar.
Wie kann es einen SARS-CoV-2 geben, wenn er in den empirischen Daten nicht nachweisbar ist?
Die Veröffentlichung der Erstbeschreibung verrät doch schon den HOAX. Das haben die Autoren damals auf Nachfrage auch bestätigt. Die Existenz von Viren allgemein in Frage zu stellen, ist ebenfalls Nonsens. Schließlich wurde die Phagentherapie schon lange vorm optischen Nachweis von Viren durchgeführt.
Auch reichte die mediale Existenz des SARS völlig aus, um die politischen Maßnahmen begründen zu können.