5. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 17:00 Uhr)

4. März 2026von 18,9 Minuten Lesezeit

Basierend auf verfügbaren Berichten und Updates hat der Angriffskrieg, den USA und Israel gegen den Iran gestartet haben, weiter eskaliert. Der Fokus der Angreifer liegt auf der Zerstörung iranischer Militär- und Nuklearinfrastruktur, mit Gegenangriffen des Irans und seiner Verbündeten.

In der Nacht des 3. März bombardierte die israelische Luftwaffe das Gebäude der Expertenversammlung im Iran, der wichtigen verfassungsmäßigen Versammlung, welche das neue Staatsoberhaupt wählen sollen. Zum Zeitpunkt der Bombardierung war das Gebäude jedoch leer, was zunächst nicht bekannt war. Gleichzeitig gab die IDF ein 24-Stunden-Ultimatum an verbliebene iranische Regimevertreter in Libanon: Verlassen oder Zielscheibe werden. Der von den USA ausgewählte ehemalige Armeechef und jetzige Präsident des Libanon verbietet daraufhin militärische Operationen der Hisbollah und fordert die Gruppe auf, alle Waffen an die libanesischen Streitkräfte abzugeben – ein historischer Schritt. Damit könnte ein Bürgerkrieg gestartet worden sein.

US-Präsident Donald Trump bestätigt in einer Erklärung, dass die USA die neue iranische Führung mit einem „ziemlich substantiellen“ Schlag angegriffen haben. Er erklärt, der Iran sei militärisch „geschlagen“ – keine Marine, keine Luftwaffe, kein Radar mehr vorhanden. Trump schließt Bodentruppen nicht aus und warnt, der Konflikt könnte länger als 4–5 Wochen dauern. CENTCOM berichtet, dass der Iran vor zwei Tagen noch 11 Kriegsschiffe im Golf von Oman hatte, nun aber keines mehr. Man wird abwarten, wann die Raketenschnellboote des Iran plötzlich auftauchen.

Die israelische Luftwaffe meldet 1.600 Einsätze und 4.000 abgeworfene Bomben in 24 von 31 iranischen Provinzen seit Beginn des Angriffskrieges. Aber eine Verringerung des iranischen Widerstands ist nicht zu erkennen. Iranische Drohnen greifen alle Anlagen der USA in erreichbarer Nähe an. Schließlich auch das US-Konsulat in Dubai. Die Luftabwehr kann unmöglich die ganze Fläche abdecken. Und immer häufiger werden beträchtliche Schäden gemeldet.

Die VAE berichten, dass sie allein an diesem Tag 11 ballistische Raketen und 123 Drohnen abgefangen haben; seit Kriegsbeginn insgesamt 186 Raketen. Nicht berichtet wird, wie viele Drohnen und Raketen ihr Ziel erreichten.

Satellitenbilder zeigen frische Schäden am Nuklearstandort Natanz im Iran, aber keine Strahlungsrisiken (bestätigt durch IAEA). Da die angreifende Koalition Nuklearstandorte angreift, erscheint nun eine Vergeltung gegen Nuklearstandorte Israels legitim.

Der Irak schaltet das Rumaila-Ölfeld (eines der größten weltweit) ab, was bis zu 3 Millionen Barrel pro Tag kosten könnte, falls die Krise in der Straße von Hormuz anhält.

In der Nacht mitteleuropäischer Zeit steigen die Benzinpreise in den USA um 12 Cent pro Gallone – der größte Tagesanstieg seit 2005. Trump ordnet der Development Finance Corporation an, Versicherungen für Tanker in der Straße von Hormuz bereitzustellen; die US-Navy soll bei Bedarf Eskorten übernehmen. Ölpreise fallen daraufhin von +9 % auf +2 %. Dadurch würden die US-Schiffe in die Aktionszone der iranischen Küstenbatterien geraten. Die IRGC (Islamische Revolutionsgarde) erklärt in bildreicher Sprache, die „Tore der Hölle“ würden weiter aufgehen und alle Kommandanten sowie Kampfeinheiten seien voll einsatzfähig.

Internationale Reaktionen

Internationale Reaktionen: Der ukrainische Präsident Selenskyj bietet den VAE Expertise in Drohnenabwehr an. Frankreich schickt ein Kriegsschiff nach Zypern, nach einem iranischen Drohnenangriff auf eine britische Militärbasis dort. Ein wohl eher symbolischer Akt. Trump kritisiert Großbritannien und Spanien für mangelnde Kooperation und lobt stattdessen Frankreich und Deutschland. Trump soll angeblich Spanien mit dem Abbruch aller Wirtschaftsbeziehungen drohen, weil das Land sich nicht der Koalition der Willigen anschließen will. Auch Merz droht Spanien mit Embargo. Fed-Vertreter Kashkari äußert Zweifel an Zinssenkungen in diesem Jahr aufgrund des Krieges. Was die Wirtschaftsaussichten in den USA trübt.

Über 1 Million Reisende sind gestrandet; 1.900 weitere Flüge storniert. Das US-Außenministerium organisiert Charterflüge aus VAE, Saudi-Arabien und Jordanien.

00 Uhr 00 am 04. März

Laufende US- und israelische Angriffe auf iranische zivile Infrastruktur, Militärstandorte, Raketensysteme und Nuklearanlagen (z. B. Natanz-Eingänge) in Teheran, Qom und anderen Städten. Todesopfer im Iran steigen auf über 787 durch Luftangriffe, wobei zahlreiche noch nicht erfasst wurden.

Iranische Gegenangriffe treffen die USA auf Basen bei Verbündeten: Schäden an Basen in VAE (Al Minhad, Fujairah-Ölterminal), Saudi-Arabien (US-Botschaft in Riad) und Zypern. Mindestens 6 US-Soldaten getötet bisher. Die Hisbollah eskaliert aus dem Libanon; israelische Bodentruppen dringen in den Südlibanon ein und besetzen Grenzpositionen. Noch ist nicht klar, ob die libanesische Armee (finanziert, trainiert und ausgerüstet von den USA) gegen die Hisbollah mit Gewalt vorgehen wird.

Luftverkehrsbeschränkungen im Nahen Osten; Ölpreise steigen weiter. Trump signalisiert Bereitschaft für einen langen Krieg und warnt vor einem „großen Schlag„. Was nichts anderes als die erneute Drohung mit Kernwaffen bedeutet. Das ist zwar auch ausdrücklich durch alle möglichen Verträge und UN-Konventionen verboten, aber all das spielt offensichtlich keine Rolle mehr.

Der US-Senat plant für den 4. März eine Abstimmung über die Kriegsgenehmigung (War Powers Act). Es ist nicht anzunehmen, dass diese Genehmigung verweigert wird, da die die meisten Abgeordneten ihr Mandat nicht zuletzt der AIPAC (israelische Lobby) zu verdanken haben.

07 Uhr 00:

Der Konflikt weitet sich wie erwartet regional aus (Libanon, Golfstaaten), mit wachsenden wirtschaftlichen Auswirkungen (Öl, Reisen). Es gibt keine Anzeichen für eine baldige Deeskalation. Pakistan, durch ein Verteidigungsbündnis mit Saudi-Arabien verbunden, warnte den Iran. Sollte es weiter Schäden in Saudi-Arabien anrichten, könnte Pakistan gezwungen sein, in den Krieg einzutreten, aber nicht wie ursprünglich erwartet auf Seite des Irans, sondern als sein Gegner, sozusagen „von hinten“.

Ein wirklicher Experte Professor Jiang mit korrekten politischen Voraussagen hat in der Vergangenheit erklärt, dass der Iran den Krieg „gewinnen“ wird. Wobei „gewinnen“ angesichts der Opfer relativ zu sehen ist. Gemeint ist, dass der Iran dem Angriffskrieg widerstehen wird, und letztlich dadurch den Beginn der Veränderung der Weltordnung auslösen wird.

08 Uhr 30:

Die IRGC erklärte am in den Morgenstunden am Mittwoch, dass Raketen auf eine strategische US-Einrichtung im Indischen Ozean abgefeuert worden seien. Ein US-Zerstörer, der vor etwa 650 Kilometern vor der iranischen Südküste im Indischen Ozean von einem amerikanischen Tankschiff betankt wurde, sei von Qadr-360- und Talaeiyeh-Raketen der IRGC-Marine getroffen worden. Nach Geheimdienstberichten kam es zu einem Großbrand auf den Decks der beiden Schiffe, wodurch Rauchwolken in den Himmel über dem Ozean aufstiegen. Die USA streiten allerdings einen Treffer ab.

09 Uhr 00:

Ein weiteres F-15 US-Kampfflugzeug wurde abgeschossen laut Tasnim News Agency.

Iran-Krieg: Eine Verschwörung der Rothschilds? Die wahre „Sünde“ des Iran ist nicht sein Atomprogramm – es war die Ablehnung des globalistischen Modells des digitalen Geldes, argumentiert die US-Investmentbankerin Catherine Fitts.
Als US-Armeegeneral Wesley Clark 2001 erfuhr, dass die USA „in fünf Jahren sieben Länder angreifen würden“, meinte er damit Nationen, deren Zentralbanken „nicht mit programmierbarem Geld einverstanden waren“, erklärte Fitts gegenüber Tucker Carlson.
Sie sagte, das Ziel sei es, die Kontrolle über die Zentralbanken des Irak, Syriens, Libanons, Libyens, Somalias, Sudans und Irans zu erlangen – und sie unter ein globalistisches Rahmenwerk für digitale Zentralbankwährungen (CBDC) zu stellen.

Die Islamische Revolutionsgarde hat die 17. Angiffs-Operation gegen die USA und Israel durchgeführt und mehr als 40 Raketen auf US-amerikanische und israelische Ziele abgefeuert.

Satellitenbilder zeigen größte US-Luftwaffenbasis Al Udeid Air Base in Katar, die nach Versagen der Patriot-Luftabwehr durch iranische Raketen zerstört wurde – Militaary Watch Magazin

10 Uhr 00:

Laut der US-amerikanischen Menschenrechtsorganisation HRANA wurden seit Beginn des Krieges der USA und Israels gegen den Iran am Samstag bisher 1.097 iranische Zivilisten getötet, darunter 181 Kinder.

Die US-israelischen Angriffe auf den Iran haben eine sich vertiefende Kluft an der Spitze der EU offenbart, da sich Kommissionspräsidentin Leyen und die oberste „Diplomatin“, Kaja Kallas, in einem Machtkampf hinter den Kulissen auf „Kollisionskurs“ befinden, berichtete Politico am Dienstag unter Berufung auf Quellen. Kallas veröffentlichte eine Solo-Erklärung zur Suche nach diplomatischen Lösungen für den Konflikt eine halbe Stunde bevor Leyen zu „maximaler Zurückhaltung“ aufrief.

Trump ordnet politische Risikoversicherung für Schiffe im Golf an und signalisiert mögliche Eskalation mit der iranischen Marine: „Mit sofortiger Wirkung habe ich die United States Development Finance Corporation (DFC) angewiesen, zu einem sehr günstigen Preis politische Risikoversicherungen und Garantien für die finanzielle Sicherheit des gesamten Seehandels, insbesondere im Energiebereich, der durch den Golf verläuft, anzubieten. Dies wird allen Reedereien zur Verfügung stehen“, schrieb Trump auf Truth Social.

Der deutsche Schifffahrtsriese Hapag-Lloyd gab am 2. März bekannt, dass Buchungen von Afrika in die Region des Oberen Golfs bis auf Weiteres mit sofortiger Wirkung ausgesetzt werden.

Nach vorläufigen Berichten wurde ein israelischer Kampfjet über Lavasan im Iran abgeschossen. Yedioth Ahronoth behauptet, es sei ein amerikanisches Flugzeug gewesen, das abgeschossen wurde, nicht ein israelisches.

Ayatollah Ahmad Khatami hochrangiges Mitglied der Expertenversammlung: „Die Kandidaten für die Führung wurden ermittelt, und wir stehen kurz vor der Wahl des Nachfolgers von Khamenei. Er wird so bald wie möglich gewählt werden, aber da wir uns derzeit im Krieg befinden, treffen wir alle Vorsichtsmaßnahmen.“

In der Nacht vom Dienstag verübte die israelische Besatzungsmacht ein Massaker im Stadtteil al-Assira in Baalbek im Libanon. Nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden bei diesem Massaker sechs Menschen getötet und 15 weitere verletzt. Rettungsteams suchen weiterhin unter den Trümmern des Gebäudes nach Vermissten.

10 Uhr 30:

Ein russischer Gastanker wurde im Mittelmeer angegriffen, — TASS. Der Angriff wurde von der libyschen Küste aus von ukrainischen unbemannten Kamikaze-Booten durchgeführt. Alle 30 Besatzungsmitglieder, die russische Staatsbürger sind, wurden gerettet. – So als wären die Angriffe der Ukraine auf Pipelines nicht genug.

Die USA haben seit Beginn ihrer Militäroperation gegen den Iran rund 2.000 Ziele angegriffen, berichtete Admiral Brad Cooper, Chef von CENTCOM: „Wir haben bereits fast 2.000 Ziele mit mehr als 2.000 Munitionsgeschossen angegriffen. Wir haben die iranische Luftabwehr erheblich geschwächt und Hunderte von iranischen ballistischen Raketen, Abschussvorrichtungen und Drohnen zerstört“, auf X.

Russland könnte von Trumps Krieg im Iran profitieren, schreibt Forbes und stimmt damit den Thesen von Bloomberg zu:
– steigende Ölpreise zur Finanzierung  des Kriegs mit der Ukraine
– Iran kauft weiterhin russische Waffen – ein Drittel aller seit 1979 von Teheran gekauften Waffen stammten aus Russland
– Erschöpfung der Vorräte an kritischer Munition der USA, darunter Abfangraketen für Patriot- und APKWS-Raketen

11 Uhr 30:

Sudanesischer Armeegeneral: „Wenn Amerika und Israel Bodentruppen in den Iran entsenden, schwöre ich bei Gott, dass wir unsere Brüder im Iran unterstützen werden. Wir werden Brigaden in den Iran schicken und uns freiwillig zum Kampf melden.“

Bahrain – US-Stützpunkt getroffen, Trumps „unbegrenzte Abfangraketen“ sind wahrscheinlich in der Post verloren gegangen…

Libanon Widerstandsbewegung Angriff mit einer Lenkwaffe einen Angriff auf die Drohnenkontrollbasis Giva östlich der Stadt Safad
In einer weiteren Erklärung gab die Widerstandsbewegung außerdem bekannt, dass sie mit einer Lenkwaffe einen Angriff auf das Hauptquartier des Nordkommandos der israelischen Besatzungsmacht (Dado-Basis) nordöstlich der Stadt Safad durchgeführt habe.

Die israelische Besatzungsmacht hat eine Drohung gegen den gesamten Südlibanon ausgesprochen. Die Drohung, deren Ausmaß massiv ist und Tausende von Familien, die sich noch im Südlibanon aufhalten, in Gefahr bringt, warnt die libanesische Zivilbevölkerung, sich nördlich des Litani-Flusses in Sicherheit zu bringen. Seit heute Morgen hat die israelische Aggression gegen den Libanon nicht aufgehört, es wurden Gebiete vom Südlibanon bis nach Beirut angegriffen.

Die Nachricht von neuen Verlusten der iranischen Flotte kam heute Morgen aus unerwarteter Quelle: Die Fregatte „Dena” der iranischen Marine sank vor Sri Lanka. Etwa 180 Menschen befanden sich an Bord des Schiffes. 30 Seeleute wurden gerettet und ins Krankenhaus gebracht. Die Zahl der Todesopfer beträgt mindestens 78 Menschen. Die USA bestätigten den Angriff durch ein U-Boot – ein klarer Akt Piraterie, da die USA dem Iran ja nicht den Krieg erklärt haben. Die Dena kam von einer Flottenparade in Indien.

Prank mit Reza Pahlavi: Pahlavi wollte unbedingt Beziehungen zu Merz aufbauen. Deshalb kontaktierten ihn die „Berater des deutschen Bundeskanzlers“, von denen sich einer als Adolf vorstellte. Auf dem Foto sah er genauso aus wie Adolf H. Trotz der offensichtlichen Absurdität der Situation ließ sich Pahlavi durch nichts verwirren. Der „Berater” sagte, dass Deutschland angeblich auch bereit sei, den Iran anzugreifen. Dies wurde vom Prinzen begeistert aufgenommen.

13 Uhr 00:

Erster Luftkampf und möglicherweise die ersten iranischen Verluste: Die iranische Luftwaffe ist in den ersten Kriegstagen einer vollständigen Zerstörung entgangen Die israelischen Streitkräfte meldeten die Zerstörung eines Yak-130-Trainings-Kampfflugzeugs über Teheran, das von einem F-35I-Kampfflugzeug abgeschossen wurde (der erste Luftsieg für diesen Flugzeugtyp). Die F-15-Kampfflugzeuge operieren mittlerweile ungestört am Himmel über der Hauptstadt und dem westlichen Teil des Landes, sodass sie sich Luftziele bis auf eine ausreichende Entfernung für den  und die iranischen Radarsysteme wurden weitgehend zerstört.

Der Iran hat US-Stützpunkte im Irak angegriffen. Stützpunkte in Kuwait angegriffen. Stützpunkte in Katar angegriffen. Stützpunkte in Bahrain angegriffen. Stützpunkte in den Vereinigten Arabischen Emiraten angegriffen. Stützpunkte in Jordanien angegriffen. Stützpunkte in Saudi-Arabien angegriffen. Den Hafen von Duqm in Oman angegriffen. Den britischen Luftwaffenstützpunkt Akrotiri auf Zypern angegriffen. Es feuerte Raketen auf Israel ab.

Die Türkei blieb verschont.

Der Luftwaffenstützpunkt Incirlik, eine der wichtigsten Vorwärtsplattformen der USA im Nahen Osten, befindet sich im Süden der Türkei. Der Stützpunkt Kürecik beherbergt ein NATO-Radar, das Israel mit Informationen versorgt. Laut Bloomberg änderten NATO-AWACS-Flugzeuge vom Stützpunkt Konya wenige Tage vor den Angriffen ihre Routen von Russland nach Iran. Die Türkei beherbergt eine unbekannte Anzahl von US-Soldaten in mehreren sensiblen Einrichtungen. Der Iran hat keine davon angegriffen.

Im Januar 2026 gratulierte Erdogan dem iranischen Präsidenten Pezeshkian zu seinem Umgang mit den Protesten im Dezember und schloss sich damit der Darstellung Teherans an, dass es sich bei den Demonstrationen um von Israel unterstützte terroristische Verschwörungen handelte.
Israel Hayom veröffentlichte die direkteste Einschätzung: Die Türkei ist nicht neutral.

Der tiefer liegende Mechanismus ist strukturelle Angst. Die Türkei hat eine 534 Kilometer lange Grenze zum Iran. Fünfzehn Millionen Kurden leben im Iran. Sollte die Islamische Republik zusammenbrechen, würde die Türkei mit einer Flüchtlingskrise konfrontiert, die die in Syrien in den Schatten stellen würde, sowie mit der Bildung eines kurdischen Staates an ihrer südöstlichen Grenze.

Für Washington ist sie die unverzichtbare NATO-Plattform. Für Europa ist sie der Migrationspuffer. Für Russland ist sie der Energiekorridor. Für China ist sie der westliche Anker des Mittleren Korridors. Für Teheran ist sie der stille Verbündete, der das Regime niemals fallen lassen wird.

Das israelische Militär plant mindestens noch ein bis zwei Wochen lang Operationen im Iran, in denen es Tausende weiterer Ziele des iranischen Regimes angreifen will, wie die Zeitung „The Times of Israel“ erfahren hat. Das Ziel Israels ist eine systematische Schwächung des iranischen Regimes und seiner militärischen Standorte.

In der Zwischenzeit führt Israel seine heftigen Angriffe auf die Zivilbevölkerung des Libanon weiter.

Die von den USA angeführte Koalition hat bereits die Entscheidung getroffen, eine Bodenoffensive zu starten. Die Entscheidung, den Iran aufzuteilen, wurde schon vor langer Zeit getroffen. Die Operationen werden wahrscheinlich bald im Nordwesten des Iran und in der Nähe der Straße von Hormus beginnen – Quellen.

14 Uhr 45:

Das Massaker an den Mädchen in Minab war ein gezielter US-israelischer Angriff mit dem Ziel, möglichst viele zivile Opfer zu fordern.

Am Morgen des 28. Februar schlugen Raketen in der Shajareh-Tayyebeh-Mädchenschule in Minab im Süden Irans ein. Mindestens 165 Menschen, die meisten von ihnen Mädchen im Alter von 7 bis 12 Jahren, wurden getötet, mindestens 95 weitere verletzt. Obwohl behauptet wird, der Ort stehe in Verbindung mit nahegelegenen Militäreinrichtungen, zeigen Satellitenbilder und historische Analysen, dass die Schule seit über einem Jahrzehnt als zivile Einrichtung unabhängig betrieben wurde und über separate Eingänge, Spielplätze und Klassenzimmer verfügte.

Die Analyse von Videos des Angriffs bestätigt zwei unterschiedliche Raketeneinschläge: einen auf dem angrenzenden Militärstützpunkt und einen direkt in der Schule.

Laut einer Untersuchung von Al Jazeera entspricht das Massaker einem dokumentierten Muster bei US-amerikanischen und israelischen Operationen von Bagdad bis Gaza, bei denen Schulen, Krankenhäuser und Schutzräume wiederholt angegriffen wurden, gefolgt von sofortigen Dementis oder falschen Zuordnungen. In Minab handelte es sich bei dem Angriff wahrscheinlich um einen vorsätzlichen Angriff, der darauf abzielte, möglichst viele zivile Opfer zu fordern, um die öffentliche Moral zu untergraben und inmitten der andauernden Angriffe der USA und Israels auf die Islamische Republik eine deutliche Warnung auszusprechen. Quelle

15 Uhr 15:

Emmanuel Todd: „Die Niederlage des Westens ist unvermeidlich“. Der französische Historiker, der den Zusammenbruch der UdSSR vorhergesagt hat, gibt der Weltwoche ein neues, schonungsloses Interview. Sein Urteil fällt hart aus: „Was auch immer im Iran geschieht, die Niederlage des Westens und seiner Zivilisation ist unvermeidlich. Trump kann deren Implosion nicht aufhalten, er beschleunigt sie sogar noch.“

Wichtige Punkte von Todd:

  • Die USA haben in der Ukraine verloren – und diese Niederlage ist existenziell. Vietnam, Irak und Afghanistan waren im Vergleich zum aktuellen Zusammenbruch nur kleine Rückschläge.
  • Amerika kann MAGA nicht umsetzen: Mangel an Ingenieuren, 25 % Analphabetismus unter Jugendlichen, zerstörte Industrie
  • Der Krieg in der Ukraine ist vorbei, Russland kann nicht besiegt werden. Jetzt werden alte Konflikte innerhalb des Westens wieder aufleben
  • Die größte Bedrohung für Europa nach dem Krieg ist nicht Russland, sondern ein wiederaufgerüstetes Deutschland

Hegseth: „In weniger als einer Woche werden die beiden mächtigsten Luftstreitkräfte der Welt die vollständige Kontrolle über den iranischen Luftraum haben.

Ein US-Drohnenangriff zielte auf eine Raketenkorvette der IRGC-Soleimani-Klasse im Persischen Golf. Auf dem Hubschrauberlandeplatz brach ein Feuer aus, aber das Schiff wurde nicht außer Dienst gestellt.

15 Uhr 30:

Der ehemalige Präsident des Iran, Mahmoud Ahmadinejad, wurde auf der Straße gefilmt und sieht sehr lebendig aus, obwohl Israel zuvor behauptet hatte, ihn getötet zu haben…

Die New York Times hat Satellitenbilder veröffentlicht, die bestätigen, was der Iran behauptet hat. Alle wichtigen US-Stützpunkte am Golf. Systematisch und methodisch.
–> Bahrain, Hauptquartier der Fünften Flotte, das Nervenzentrum der amerikanischen Seemacht in der Region. Al Udeid Katar – wo bereits das 1,1 Milliarden Dollar teure AN/TPY-2-Radar fehlt. Camp Arifjan Kuwait. Ali Al Salem. Prinz Sultan in Saudi-Arabien. Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten. SATCOM-Terminals zerstört. Radome aufgebrochen. Satellitenschüsseln verschwunden. Raketenverfolgungsinfrastruktur – die AN/TPY-2-Radarsysteme, die alle Patriot- und THAAD-Batterien im Einsatzgebiet koordinieren – wurden gezielt angegriffen, was laut den Bildern kein Zufall, sondern Teil eines Plans war.
Der Iran hat nicht nur US-Stützpunkte angegriffen. Er hat die Kommunikations- und Koordinationsschicht, die die amerikanische Raketenabwehr als einheitliches System funktionieren lässt, kartiert und dann Stützpunkt für Stützpunkt in fünf Ländern gleichzeitig auseinandergenommen.

16 Uhr 30:

BEFINDEN SICH CHINESISCHE TRUPPEN BEREITS IM IRAN, UM HYPERSchall WAFFEN ZU TESTEN?

Ein hochrangiger russischer General mit direkten Verbindungen zum Kreml hat gerade eine massive Informationsbombe platzen lassen. Chinesisches Militärpersonal befindet sich bereits vor Ort im Iran, um dort seine neuesten Waffensysteme zu testen. Die USA und Israel haben dies nicht kommen sehen.

Die Bombe von General Popov

➡️ Der pensionierte russische Generalmajor Vladimir Popov ist hochdekoriert und verfügt über weitreichende Verbindungen.
➡️ In einem Interview erklärte er gerade, dass chinesische Truppen bereits im Iran sind.
➡️ Nicht als Berater. Sondern als aktive Waffentester.
➡️ Ihre Mission ist es, Hyperschallraketen und -bomben auf iranischen Testgeländen zu testen.

Die Zwite-Welle Stratgie

➡️ Die Iraner haben ihre mächtigsten Waffen noch nicht eingesetzt.
➡️ Sie halten eine zweite Welle zurück, bis die Logistik der USA erschöpft ist.
➡️ Popov erklärt, dass der Iran alles für den Moment aufspart, in dem die Situation wirklich katastrophal wird.
➡️ China versorgt sie genau für diesen Moment mit Nachschub.

17 Uhr 00:

Katar wird heute Mittwoch die Gasverflüssigung vollständig einstellen und mindestens einen Monat lang nicht in der Lage sein, zur normalen LNG-Produktion und zu normalen Exportmengen zurückzukehren.

Eine Explosion und eine Feuerkugel: Lokale Medien berichten, dass der Iran eine Ölraffinerie in Katar angegriffen hat.

Das Unternehmen QatarEnergy hat die Produktion einer Reihe von Industrieprodukten wie Carbamid, Polymere, Methanol und Aluminium aufgrund von Gasmangel und einer schwierigen Versorgungslage eingestellt.

Der Iran hat gegenüber den Golfstaaten und Saudi Arabien aber noch weitere Eskalationsstufen. Zum Beispiel Angriffe auf die Wasserentsalzungs-Anlagen. Das sind die einzigen Quellen für Wasser, der Verlust wäre katastrophal. Die Golfstaaten und Emirate müssen sich daher sehr genau überlegen, ob sie sich den Offensiv-Aktionen besonders Israels, aber auch der USA anschließen.

Professor Jiang warnt in diesem Video genau davor und erläutert, dass dies einer der Gründe ist, warum der Iran den Krieg nicht verlieren wird.

Vertreter der ägyptischen Regierung rieten den Ländern am Persischen Golf, den Krieg nicht zu eskalieren und sich nicht der Koalition anzuschließen, die den Iran bombardiert, da sich die Lage sonst erheblich verschlechtern würde. Diese Meinung teilen auch türkische und pakistanische Regierungsvertreter.

Der Jemen hat den arabischen Ländern in der Region in den letzten Tagen mitgeteilt, dass er sich im Falle ihres Beitritts zum Krieg gegen den Iran ebenfalls auf Seiten des Iran beteiligen und alle wichtigen Energieinfrastrukturen in den Golfstaaten ins Visier nehmen werde.

Laut Bloomberg verbrauchen die Amerikaner im Krieg gegen den Iran rasch ihre Vorräte an teuren Raketen, die innerhalb weniger Tage aufgebraucht sein könnten. Der Iran greift mit Wellen von Shahed-136-Drohnen an, die etwa 20.000 Dollar kosten, während die USA und ihre Verbündeten Patriot PAC-3-Raketen einsetzen, die etwa 4 Millionen Dollar kosten, um sie abzufangen. Nach Angaben der Vereinigten Arabischen Emirate liegt die Wirksamkeit der Abfangmaßnahmen bei über 90 %, aber ein solches Verteidigungsmodell zehrt die amerikanischen Reserven auf.


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10 Kommentare

  1. therMOnukular 4. März 2026 um 20:27 Uhr - Antworten

    Da war schon sehr viel dabei, was ich schlicht als Westpropaganda bezeichnen möchte.

    Wenn Donaldo von „endloser“ Versorgung mit Abfangraketen spricht, dann versucht er die Tatsache zu überspielen, dass sie nur noch wenige Tage Vorrat haben.
    Dasselbe, wenn Issrael von „Lufthoheit“ spricht – man versucht zu überspielen, dass man scheitert, sie zu erlangen.
    Dasselbe bei „keine Flotte mehr, keine Radare,…“ – es soll überspielt werden, dass die USA mittlerweile eine 2-stellige Milliardensumme an Radaren (mobil sowie fix), Satellitenkommunikationsterminals und Abhöreinrichtungen in der gesamten Region verloren hat (die Kosten der restlichen zerstörten Logistik nicht eingerechnet!). usw usf

    Der Iran hat bereits um die 30 Combat-Drones abgeschossen, jede einzelne einige Millionen wert – so viel zu „Lufthoheit“. Mit Piloten bemannte Flieger traut man sich nicht „drüber“ schicken.
    Und die „Beweisvideos“ von zerstörten Drohnen und Flugzeugen des Iran sind dermaßen lächerlich. Jedes Kind kann dabei erkennen, dass daran etwas nicht stimmen kann. Als würde der Iran einzelne Drohnen über Stunden im Freien stehen lassen – die Abschussprozedur dauert aber nur einzelne Minuten. Flugzeuge, die wie auf einem Friedhof kreuz und quer stehen und nicht einmal auseinander brechen, nachdem sie getroffen wurden oder sonstige Trümmerteile an die Umgebung „abgeben“. Und alles in einer Video-Auflösung, als hätte man originale Aufnahmen aus dem Irak-Krieg 1991 verwendet (oder von der „KI“ schlecht adaptieren lassen, vor allem die Drohnen sahen darin so seltsam aus, die Relationen stimmen nicht).

    Das Ausmaß an Propaganda lässt Goebbels vor Neid erblassen.

    Mir genügen die bisherigen Satellitenbilder aus China. Wenn der Iran gut geschützte Orte derart treffen kann, dann kann er das generell wann immer er will auch mit anderen gut geschützten Orten. Der Westen kann von mir aus dementieren, was er will…..

  2. Pfeiffer C 4. März 2026 um 19:35 Uhr - Antworten

    Die USA erklären, der Iran sei militärisch „geschlagen“ – keine Marine, keine Luftwaffe, kein Radar mehr vorhanden.

    Klartext: Weder Vietnam noch Afghanistan hatten am Ende der von den USA aufgezwungenen Kriege „keine Marine, keine Luftwaffe, kein Radar“ –

    Warum nur zog die überkapitalisierte, hochmodern bewaffnete Superarmee mit eingezogenem Schwanz in V & A von dannen?

    https://cdn.prod.www.spiegel.de/images/7e1116e2-0bec-48a1-aa74-fe9b1db85b7e_w1840_r1.5_fpx41_fpy35.webp

    An Stelle der Neocons tritt heute Trumps Amerika mit seiner ideologiefreien Kriegspolitik des neuen „Herrenmenschentums“, das befugt sei, Kriege jederzeit vom Zaun zu brechen, um die „Herrschaft über Untertanenrassen“ auszuüben.

    Und dieser ferngesteuerte Anführer (…denn die im Dunklen sieht man nicht) dieser neuen „heilen Welt“ soll Donald John Trump sein, der sich anmaßt, wie ein unausweichliches Fatum die Geschicke der Welt zu lenken und über Leben und Tod zu entscheiden.

    Höre ich irgendwo einen Einwand dagegen? Von der „Westlichen Wertegemeinschaft“? Von den Pfaffen? Von den sonntagsredenschwingenden Bedenkträgern? Von den Vertretern der europäischen Kulur? Von all den moderaten Geisteswissenschftlern? Von den Interessensverbänden (Gewerkschaften ff)? usw. Von der alternativen Kultur?

    Nein – nichts – Weltraumstille…

    Inspiration – Overton – Krieg ohne Regeln – 4. März 2026 – Michael Silnizki

  3. triple-delta 4. März 2026 um 19:10 Uhr - Antworten

    So langsam sollte man sich nicht nur aus Urlaubsgründen überlegen, in welche Richtung man Westeuropa verlassen will.

  4. Varus 4. März 2026 um 18:56 Uhr - Antworten

    Hegseth: „In weniger als einer Woche werden die beiden mächtigsten Luftstreitkräfte der Welt die vollständige Kontrolle über den iranischen Luftraum haben.“

    Wäre es nicht an der Zeit, jene Siedlerkolonie zu pulverisieren, für die der Krieg geführt wird? Das müsste für die Iraner höhere Priorität als Öl-Infrastruktur in arabischen Ländern haben?

  5. 1150 4. März 2026 um 12:47 Uhr - Antworten

    als bodentruppen sollen mit us-waffen bestens ausgerüstete kurden herhalten um keine us-amerikaner als hackfleischtruppe zu verbrauchen.
    die kurden sind die neuen ukrainer, dass wird den türkischen sultan bestimmt freuen.

  6. Swiss-Tom 4. März 2026 um 11:41 Uhr - Antworten

    Zuerst mal vielen Dank für die täglich sehr gute und ausgewogene Berichterstattung hier!

    Ich habe auf AHS (Russland) einen sehr guten Beitrag gelesen, den ich Ihnen auch empfehlen kann.

    https://aftershock.news/?q=node/1593930

    Hier geht der Autor davon aus, dass die Strategie der USA darin besteht, beide anzugreifen und so die Araber gegen die Perser aufzuhetzen. Heisst die USA werden sich bald zurück ziehen und danach den Krieg der beiden gegeneinander steuern und unterstützen. So quasi wie in der Ukraine, wo andere die „Drecksarbeit“ erledigen.

    Habe das noch nie gelesen, macht jedoch absolut Sinn und passt genau zu den USA. Langanhaltendes Chaos und Krieg stiften. Die USA profitieren, indem sie den Arabern Waffen und alles verkaufen können und sie sich gegenseitig „abschlachten“. Eben genau wie in der Ukraine.

    • therMOnukular 4. März 2026 um 20:50 Uhr - Antworten

      Das muss den Nazionisten aber erst einmal gelingen. „Passt genau zur USA“ – das wissen die im mittleren Osten vermutlich auch. Dem stimme ich also auch noch zu.

      Ich habe gestern Abend schon Meldungen vernommen, wonach Saudi Arabien und ein weiteres Land (leider vergessen) Mossad-Agenten festgenommen haben, die Anschläge auf Öl-Infrastruktur in diesen Ländern geplant haben.

      So plausibel diese Theorie klingt, scheitert sie doch mindestens an dieser einen Tatsache: die USA haben nicht die Produktionsbasis, um einen Krieg zu beliefern. Die haben nicht einmal genug Kapazitäten, um sich selbst zu verteidigen. Mehrere „Partner“ in der Region haben bereits Patriot-Missiles bestellt – die USA haben „abgelehnt“ („brauch ma söba“).

      Ein einfaches Rechenbeispiel ad THAAD:
      Vor Beginn des 12-Tage-Krieges hatte die USA offiziell 650 Stk Abfangraketen für ihre angeblich 7 THAAD-Batterien. Im 12-Tage-Krieg haben sie binnen 10 Tagen 150 verschossen, fast 1/4 des Inventars. Nachliefern konnten sie seither: angeblich 12 Stk. (die Jahresproduktion war bislang mittel zweistellig). 2 THAAD-Batterien gelten als bestätigt zerstört – inkl Radar.

      Besonders viel Geschäft werden die so nicht machen. Und dann brauchen sie auch noch jede Menge Chips und seltene Erden dafür…..das nächste Problem an diesem Plot.
      Des weiteren stehen die Menschen in diesen Ländern mehrheitlich zum Iran, oder zumindest gegen die USA und Issrael. Auch da wird es schwierig für die Parade-Kriegsauslöser, ihren Plan umzusetzen.

      Last but not least: wer „plant“, den religiösen Führer zu eliminieren, um die Menschen zu „befreien“ und eine Revolution (& Dankbarkeit!) auszulösen, der kann gerne Pläne machen wie er will. Solche Trottel werden immer scheitern.

  7. Patient Null 4. März 2026 um 10:43 Uhr - Antworten

    Er erklärt, der Iran sei militärisch „geschlagen“ – keine Marine, keine Luftwaffe, kein Radar mehr vorhanden.

    Was militärisch nicht viel besagt. Das ist ungefähr 1%.

    Ein Nachteil ist, das der Iran damit vorerst die Luftüberlegenheit verloren hat. Wäre gut noch ein paar Radaranlagen in der Hinterhand zu haben. Nichtsdestotrotz müssten die Angreifer jetzt in den Bodenkampf. Das Land ist ziemlich groß da gehen einem irgendwann die Ziele aus. Ein gutes Beispiel ist Afgahnistan, trotz der Luftüberlegenheit, wurde man am Ende von „15 Sandalenlatschern“ besiegt.

    Trump versucht hier Eindruck zu schinden, wie er es immer macht, einfach mal auf den Tisch hauen und gucken wer sich ins Höschen macht. Wird hier nicht funktionieren da der Iran um seine Existenz kämpft.

  8. Jan 4. März 2026 um 9:52 Uhr - Antworten

    Entweder ist der Iran entwaffnet oder der Krieg dauert länger. So ganz konsistent ist Trump nicht.

    Wie sollte der Iran „gewinnen“ wenn USA, Europa, Pakistan und China an sein Öl wollen und Nahost aus pragmatischen Gründen auf Seite der Feinde steht? Was könnte ein Kriegsziel sein? Die ultimative Eskalation? Die Vernichtung der USA oder Israels? Eine Materialschlacht, bis die USA wirtschaftlich ruiniert sind und keine Munition mehr haben?

    Warum sollte Zentralbankgeld die Kosten eines Krieges rechtfertigen? Isolieren und mit Sanktionen versehen und fertig!

    • Dideldum 4. März 2026 um 10:59 Uhr - Antworten

      Bei Trump war noch nie was konsistent…

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