
Studie zeigt Zusammenhang von Nahrung mit Erholung bei Herzinsuffizienz: verarbeitete Nahrung schadet
Verarbeitete und raffinierte Nahrungsmittel – selbst pflanzliche – schaden dem Herz-Kreislauf-System. Die Forscher warnten, dass viele „pflanzliche” verarbeitete Lebensmittel – mit einem hohen Gehalt an raffiniertem Zucker, Samenölen und Zusatzstoffen – Entzündungen, Insulinresistenz und Herzrisiken verschlimmern können.
Die Studie von Hilary K. Seligman et al mit dem Titel „A Systematic Review of “Food Is Medicine” Randomized Controlled Trials for Noncommunicable Disease in the United States: A Scientific Statement From the American Heart Association“ (Eine systematische Überprüfung randomisierter kontrollierter Studien zum Thema „Lebensmittel sind Medizin“ bei nichtübertragbaren Krankheiten in den Vereinigten Staaten: Eine wissenschaftliche Stellungnahme der American Heart Association) greift den schon vor 2500 Jahren von Hippokrates formulierten Aphorismus auf: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“
Die vom UT Southwestern Medical Center durchgeführte Studie ergab, dass medizinisch abgestimmte Mahlzeiten und die Lieferung frischer Produkte die Herzfunktion und Lebensqualität von Herzinsuffizienzpatienten im Vergleich zu einer alleinigen Standard-Ernährungsberatung deutlich verbesserten.
Eine eingehendere Analyse zeigt jedoch, dass verarbeitete und raffinierte Lebensmittel, selbst innerhalb einer pflanzlichen Ernährung, diese Vorteile zunichte machen können, was die dringende Notwendigkeit einer vollwertigen, nährstoffreichen Ernährung bei der Behandlung chronischer Krankheiten unterstreicht.
Krankenhausessen vs. heilende Ernährung: Ein Unterschied zwischen Leben und Tod
Wann immer ich zu einem Spitalsaufenthalt gezwungen war, war ich entsetzt über die Qualität des vorgesetzten Essens. Es entstand jedes mal der Eindruck man hätte sich alle Mühe gegeben jegliche Vitamine und Mikronährstoffe vorsorglich zu vernichten um völlig leere Kalorien liefern zu können.
Die randomisierte Studie begleitete 150 Erwachsene, die kürzlich wegen akuter Herzinsuffizienz entlassen worden waren, und teilte sie in drei Gruppen ein:
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Medizinisch abgestimmte Mahlzeiten (natriumarm, proteinreich, „ausgewogene“ Makronährstoffe) + Ernährungsberatung
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Kisten mit frischen Produkten (ganze Früchte, Gemüse, unverarbeitete Zutaten) + Ernährungsberatung
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Nur Ernährungsberatung (keine Lebensmittel)
Nach 90 Tagen berichteten Patienten, die entweder medizinisch optimierte Mahlzeiten oder frische Produkte erhielten, über eine höhere Lebensqualität und bessere Herzfunktionswerte als diejenigen, die sich ausschließlich auf Ernährungsberatung verließen. Diejenigen, die ihre Medikamente aktiv abholten und zu Nachuntersuchungen erschienen, zeigten sogar noch größere Verbesserungen – was darauf hindeutet, dass die Beteiligung an der eigenen Versorgung die Vorteile der Ernährung verstärkt.
Aber hier ist der Haken: Nicht alle pflanzlichen Ernährungsweisen wirkten gleichermaßen. Die Forscher stellten fest, dass verarbeitete vegane Lebensmittel – vollgepackt mit raffiniertem Zucker, industriellen Ölen und synthetischen Zusatzstoffen – in früheren Studien tatsächlich das Herz-Kreislauf-Risiko erhöhten. Dies deckt sich mit den Ergebnissen der Harokopio-Universität in Athen, wo Daten aus zehn Jahren zeigten, dass ungesunde pflanzliche Ernährungsweisen (reich an Fleischersatzprodukten, zuckerhaltigen Snacks und verarbeiteten Getreideprodukten) zu schlechteren Herzwerten führten als eine vollwertige, nährstoffreiche Ernährung.
Die versteckten Gefahren ultra-verarbeiteter „gesunder” Lebensmittel
Die Studie unterstreicht eine wichtige, aber oft ignorierte Tatsache: Viele „pflanzliche” Produkte sind ultra-verarbeitete Frankenfoods, die reich an folgenden Inhaltsstoffen sind:
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Industrielle Samenöle (entzündungsfördernd, stehen im Zusammenhang mit Herzerkrankungen)
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Raffinierter Zucker und künstliche Süßstoffe (stören den Stoffwechsel)
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Synthetische Zusatzstoffe und Konservierungsmittel (giftig für die Mitochondrien)
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Texturierte pflanzliche Proteine und Fleischersatzprodukte (reich an Natrium und mit Hexan extrahiertem Soja)
Diese Inhaltsstoffe verschlechtern die Insulinresistenz, lassen den Blutdruck in die Höhe schnellen und fördern systemische Entzündungen – wodurch sie den vermeintlichen Vorteilen des Verzichts auf tierische Produkte entgegenwirken. Gleichzeitig zeigte eine vollwertige pflanzliche Ernährung – reich an Bio-Gemüse, Obst, Nüssen, Samen und Hülsenfrüchten – eine schützende Wirkung, indem sie die Sterblichkeit senkte und die Herzfunktion verbesserte.
Ernährung und Physik
Hoch verarbeitete Nahrung ist aber schon auf einer viel grundlegenderen Ebene nicht geeignet um Gesundheit und langes Leben zu fördern.
Die Argumentation stammt vom Nobelpreisträger für Physik 2020 Roger Penrose. Der zweite Hauptsatz der Wärmelehre wird auch Entropiesatz genannt und es ist eines der grundlegendsten Gesetze der Physik. Entropie bedeutet eine Maßzahl für Unordnung. Der zweite Hauptsatz besagt, dass man Energie benötigt um Ordnung aufrecht zu erhalten., in unserem Fall den guten körperlichen und geistigen Zustand.
Das gelingt am besten mit Energie der höchsten Ordnung und die kommt nun mal von der Sonne, aus deren kosmischen Fusionsmeiler. Auf der Erde wird sie zum Beispiel in der Haut in Vitamin D umgesetzt oder in Blättern durch die Aufnahme von CO2 an der Blattunterseite in Zucker bzw Kohlehydrate. Jeder weitere Schritt, egal ob ein Tier Grünzeug frisst und Fleisch daraus macht oder ob erhitzt und gekocht, reduziert die Entropie, die Ordnung. Physiker sprechen vom „Volumen im Phasenraum“ ein Maß für die Zahl der möglichen Zustände – je größer desto mehr mögliche Zustände gibt es, desto höher die Entropie, die Unordnung.
Auf die Spitze getrieben wird die Unordnung in der industriellen Produktion von Fleisch, Fleischersatz oder Fertiggerichten. Je weiter entfernt von der Natur, je mehr Verarbeitungsschritte nötig sind und je mehr Wärme hoher Entropie zugeführt wurde, umso wertloser und ungesünder wird das Endprodukt.
Big Food vs. Big Pharma: Wer profitiert wirklich von der Krankenversorgung?
Der Hauptautor der Studie, Dr. Ambarish Pandey, gab dazu eine Erklärung ab: „Gesunde Ernährung kann bei chronischen Erkrankungen wie Herzinsuffizienz genauso wirksam sein wie Medikamente.“ Diese Aussage trifft den Kern eines medizinisch-industriellen Komplexes, der von fortwährender Krankheit profitiert.
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Krankenhäuser servieren verarbeitete, nährstoffarme Mahlzeiten
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Versicherungen übernehmen selten die Kosten für medizinisch angepasste Ernährung, obwohl deren Wirksamkeit erwiesen ist.
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Pharmariesen propagieren zur Smptombekämpfung Statine und Blutdruckmedikamente mit starken unerwünschten Nebenwirkungen und ignorieren dabei die Ursachen bekämpfende Ernährungslösungen.
Unterdessen waren 42 Prozent der Studienteilnehmer von Ernährungsunsicherheit betroffen, und 55 Prozent hatten keinen Zugang zu gesunden Lebensmitteln – was deutlich macht, wie Armut und von Unternehmen kontrollierte Ernährungssysteme Krankheiten perpetuieren.
Die Lösung? Dezentrale, netzunabhängige Ernährung
Die wichtigste Erkenntnis der Studie war nicht nur, dass Lebensmittel Medizin sind, sondern dass Patienten, die ihre Mahlzeiten selbst in die Hand nahmen (mithilfe von Kisten mit frischen Produkten), eine höhere Zufriedenheit angaben als diejenigen, die sich auf vorverpackte Krankenhausmahlzeiten verließen. Dies legt nahe:
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Selbst angebaute Bio-Lebensmittel (frei von Pestiziden und GVO) sind optimal.
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Traditionelle Ernährungsweisen (mediterran, traditionell oder vom Erzeuger direkt) sind labortechnisch hergestellten „gesunden” Lebensmitteln überlegen.
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Gemeinschaftlich unterstützte Landwirtschaft und Selbstversorgung könnten die ultimative Form des medizinischen Widerstands sein.
Die Studie belegt auch, was Befürworter der natürlichen Gesundheit seit Jahrzehnten sagen: Die beste Medizin für das Herz findet man nicht in einer Pillendose – sie wächst im Boden. Doch globalistisch kontrollierte Agrarkonzerne, Hersteller von verarbeiteten Lebensmitteln und Pharmalobbyisten haben ein starkes Interesse daran, die Bevölkerung krank, unterernährt und abhängig zu halten.
Die Lösung? Steigen Sie aus.
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Bauen Sie Ihre eigenen Lebensmittel an (selbst kleine Gärten liefern Heilkräuter und Gemüse).
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Unterstützen Sie lokale Landwirte (umgehen Sie die giftige Lieferkette von Monsanto/Bayer).
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Entgiften Sie sich von verarbeiteten Lebensmitteln (Spike-Proteine, Glyphosat und synthetische Zusatzstoffe vergiften den Körper).
Bild Credit: Unsplash/CC0 Public Domain
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Spiegel, 19.11.2025
Ich kann es nur immer wieder sagen: Wir hätten als Konsumenten die Macht, all das zu ändern, aber solange die Mehrheit in die Supermärkte rennt und gesunde Lebensmittel als zu teuer bezeichnet, wird sich das nicht ändern. Es ist auch traurig in Ostösterreich zu sehen, wie viele Solidarische Landwirtschaften aufhören oder die Bevölkerung die örtlichen Produzenten nicht unterstützt.
Ich muß innerlich immer schmunzeln, wenn jemand behauptet, er koche, und dann einfach nur Spaghetti ins Wasser wirft und ein gekauftes Sugo dazu erwärmt oder mit fertigem Blätterteig und Tiefkühlspinat einen Strudel macht.
Man sieht, wie widernatürlich der Mensch geworden ist, jedes Tier hat als oberste Priorität, und verwendet dafür die meiste Zeit, sich selbst um die Nahrung zu kümmern und sie wissen auch, was ihnen gut tut und was nicht.
Übrigens: Toller Artikel!
Bleibt ungeimpft,
David
100% Zustimmung!
Man braucht sich ja nur das österreichische „Krankenhausessen“ anzuschauen, dann weiß man Bescheid…
Davon wird man alles andere, bloß nicht gesünder, obwohl es fallweise schon Änderungen gibt.
Aber das ist sicher auch eine Kostenfrage, wie überall sonst… war aber schon vorher nicht anders.
„Schonkost“ bedeutet, dass man es als normaler Mensch nicht runterkriegt… sonst halt „Hausmannskost“.
meine Frau war Krankenschwester in den 80er Jahren in Wien, und als ich vor Jahren ein paar Tage in einem KH in Wien war, kostete sie das Essen und sagte: Das ist noch immer wie vor 40 Jahren, nicht besser geworden. Glutamatverseucht at the least.