
ExxonMobil-CEO kritisiert EU-Klimaregeln
Die Wirtschaft in den Ländern der EU rutscht wegen hoher Energiepreise immer mehr in die Rezession. Dennoch kommen aus Brüssel weitere Regelungen, die die Preise immer mehr in die Höhe treiben. Aus den Unternehmen kommen nun schärfere Proteste.
Die in den ESG-Vorschriften der Europäischen Union vorgeschlagenen Strafen würden jedes Unternehmen in den Ruin treiben, sagte Darren Woods, CEO von ExxonMobil, gegenüber Bloomberg. Die geplante EU-Richtlinie zur Sorgfaltspflicht von Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit, die angeblich negative Auswirkungen auf Menschenrechte und Umwelt entlang der Wertschöpfungsketten von Unternehmen verhindern soll, wurde von US-Beamten und Branchenführern, darunter US-Energieminister Chris Wright, scharf kritisiert.
Diese Vorschriften und der „Kreuzzug” der EU in Richtung Netto-Null seien eine Bedrohung für das Handelsabkommen zwischen den USA und der EU, erklärte Minister Wright Anfang des Monats gegenüber der Financial Times.
„Ich denke, dass diese Vorschriften die Umsetzung des vereinbarten Handelsabkommens erheblich gefährden”, fügte er hinzu.
Woods von Exxon sagte letzten Monat bei der Bekanntgabe der Ergebnisse für das zweite Quartal, dass er hoffe, dass der laufende Dialog zwischen den USA und der EU über den Handel die „knallharten Strafen” in den Klimavorschriften der EU thematisieren werde.
In einem kürzlich geführten Interview mit Bloomberg bezeichnete Woods die EU-Richtlinie als „die schlechteste Gesetzgebung, die ich seit Beginn meiner Tätigkeit gesehen habe“.
„Wir sind besorgt darüber, dass sie den Fertigungssektor zerstören und offen gesagt das Wirtschaftswachstum ersticken, das in erster Linie durch den Wunsch und die Bemühungen angetrieben wird, Öl und Gas als Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels zu verbieten“, fügte Woods hinzu.
Der Plan, Unternehmen, die gegen die Richtlinie verstoßen, mit Geldstrafen von bis zu 5 % ihres weltweiten Umsatzes zu belegen, „wäre offen gesagt für jedes Unternehmen vernichtend“, sagte Woods gegenüber Bloomberg.
„Wir sind besorgt, dass es offen gesagt nur wenige Menschen gibt, die die Auswirkungen davon verstehen.“
Viele Unternehmen außerhalb der EU, darunter auch solche in den USA, haben signalisiert, dass sie lieber nicht in Europa verkaufen würden, als erhebliche „Grenzsteuern“, Abgaben, Strafen oder wie auch immer die endgültigen EU-Mechanismen letztendlich bezeichnet werden, zu zahlen.
Die europäischen Gesetzgeber erwägen Änderungen an der ESG-Richtlinie, da die führenden EU-Volkswirtschaften Deutschland und Frankreich erklärt haben, dass die Gesetzgebung die bereits geschwächte Wettbewerbsfähigkeit der EU untergraben könnte.
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Eine Kritik an der Klimapolitik der grünen Linkssozialisten in der EU ist sinnlos, weil Verrückte nicht satisfaktionsfähig sind.
und zusätzlich noch , dass der euro gar nicht goldgedeckt ist, sondern eine luftnummer……die staaten ausserhalb der eu werden es sich genau überlegen, ob sie weiterhin liefern werden. lieber doch in die brics und untereinander…..macht ja keinen sinn in die verschuldete eu zu liefern ohne geldwert zusätzlich
Solange Slogans wie „Herstellen von Klimaneutralität“ als Ausgeburt des Schwachsinns die Politik hier in Europa bestimmen, können keine soliden wirtschaftlichen Partnerschaften global entstehen. Zunächst einmal muss das CO2 wieder als Molekül des Lebens und nicht als IR-gegenstrahlender Schadstoff in einem imaginären Treibhaus verstanden werden. Meine Hoffnung die Klimakirche bei ihrem ekstatischen Tanz um 4 % fossiles CO2 im Kohlenstoffhaushalt der Erde zu stören, ist zwar durch die Trump-Administration größer geworden, aber der CO2-Ablasshandel hat sich wie ein Parasit bereits über Jahrzehnte in die Hirne Pisa-gequälter Zeitgenossen reingefressen. Da muss noch eine Ross-Kur kommen, bevor sich viel heiße Luft wieder am Firmament in Wohlgefallen auflöst. Im deutschsprachigen Raum wären dafür dann AfD und FPÖ verantwortlich, in der basisdemokratischen Schweiz bläst der Alpenföhn aus der Weltwoche potentiell dumpf belastete helvetische Hirngänge sowieso ständig frei.
Diese CO2-Religion ist ein Projekt des Kapitals. Es wird also erst aufgegeben, wenn das Kapital seine damit verbundenen Ziele erreicht hat, oder die Menschen das Kapital auf den Müllhaufen der Geschichte bugsiert haben.
Es ist ein Grundprinzip aller politischen Projekte, dass Pseudoprobleme gefunden werden, zu deren Lösung willkürliche Maßnahmen erfolgen, die immer dem Kapital nutzen, in der Realität aber nichts bewirken können. Eine Ausnahme bildet dabei Corona, wo die Spritzungen die Gesundheit der Menschen zerstören sollte und hat.
Man muss sich fragen, warum der Rest der machtgewohnten Superbosse dem Unsinn der Leyen so willig folgen?