
Wie findet man den Weg aus der Komfortzone?
Wie werden aus Lesern und Kommentatoren alternativer und sozialer Medien Menschen, die ins Handeln übergehen? Diese Frage treibt mich zunehmend um, da ich den Eindruck habe, dass selbst unter Systemkritikern die Lethargie immer mehr zunimmt.
„Man kann ja eh nichts tun“ … und dann tut man auch nichts. Was diejenigen, die die Dinge tun, die von den Kritikern kritisiert werden, natürlich freut. Denn sie profitieren davon, wenn sich zunehmend selbst kritische Menschen, die während Corona aktiv waren, wieder in ihre Komfortzone zurückziehen.
Aufgrund verschiedener Artikel von mir auf TKP.at hatte mich der Psychologe und Psychotherapeut Andreas Peglau vor einigen Wochen angeschrieben und mich über seine Arbeit „Wir sind keine geborenen Krieger“ informiert. Sein Artikel, der nicht nur in 10 verschiedenen Sprachen sondern auch als Hörbuch zur Verfügung steht, begeisterte mich auf Anhieb. Andreas Peglau ist 1957 in der DDR geboren, hat einen kritischen Blick auf beide Welten und forscht u.a. zu dem Psychoanalytiker Wilhelm Reich. Er schien daher ein idealer Ansprechpartner für meine Frage zu sein.
Im daraus resultierenden Interview begaben wir uns auf die Suche nach Antworten zu: „Kann man Menschen aktivieren – und falls ja, wie?“
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Was hindert aus Deiner Sicht die Menschen daran aktiv zu werden, auch wenn absehbare Gefahren auf sie zukommen?
Also da gibt es sicherlich eine Menge Faktoren, aber der Faktor, der mir besonders wichtig ist und von dem ich am meisten Ahnung habe, ist der psychologische. Unsere ganz normale, also übliche Erziehung und Sozialisation ist schon seit Jahrhunderten autoritär – Stichwort Patriarchat.
Es gibt wissenschaftliche Belege dafür, dass wir mit mindestens dem gleichen Repertoire an Möglichkeiten, uns und unsere Umwelt wahrzunehmen, auf die Welt kommen wie Pflanzen und Tiere. Und die wissen, was sie brauchen, was ihnen guttut und was ihnen schadet. Ein Baum findet Licht und bildet Wurzeln in der Erde, bis er an die benötigten Nährstoffe und Wasser rankommt. Ich bin überzeugt, wir kommen auf die Welt mit einem noch viel weiter entwickelten Kompass in uns. Wir wissen, was für uns gut oder schlecht ist, was uns nutzt oder schadet.
Blieben wir so, erhielten wir uns diese Wahrnehmung, diesen Kompass, würden wir auch gesellschaftliche, soziale Fehlentwicklungen, die uns betreffen, sehr schnell wahrnehmen und uns dagegen – einfach aus einem gesunden Selbsterhaltungswunsch heraus – auch wehren.
Das genau passiert aber nicht, da wir durch die Erziehung von der Geburt an in Kindergärten, in Schulen, in der Ausbildung und im Beruf in eine andere Richtung gedrängt werden, die sich meines Erachtens mit dem Begriff autoritär gut zusammenfassen lässt.
Der innere Maßstab wird zerstört. Wir werden ständig mit der Botschaft konfrontiert: Nicht du zählst, nicht das, was du fühlst und willst, zählt, sondern das, was die Autoritäten, die Eltern, die Lehrer und die Vorgesetzten sagen, ist wichtig. Die sagen dir, was richtig und was falsch ist, deine Gefühle sind irrelevant.
Und das fängt mit dem wieder üblicher gewordenen Kaiserschnitt an, oder dem Stillplan bei Babys und zieht sich durch die ganze Zeit, bis man erwachsen ist. Das gilt natürlich in Abstufungen, trifft nicht jeden gleichermaßen, aber ich glaube, alle kriegen was davon ab. Die Menschen werden darauf geeicht, dass Autoritäten uns sagen können, was richtig und was falsch ist. Es werden Unterwürfigkeit und das Gefühl, dass man selber nicht in der Lage ist, in der Welt durchzublicken, systematisch herangezogen.
Dieser Charakterzug, diese Persönlichkeitsstrukturen sorgen eben dafür, dass die Menschen sagen: „Ja ok, wenn die das sagen, dann ist es wohl richtig.“ Oder wenn Ärzte eine Impfung empfehlen, ist das richtig. Wenn sie sagen, Russland ist gefährlich, wir müssen aufrüsten, dann stimmt das eben auch. Der Durchschnittsbürger nimmt es dann tatsächlich gar nicht wahr, traut sich nicht, es wahrzunehmen, weil die Autoritäten ja was anderes sagen. Diese autoritäre Erziehung ist in meinen Augen eines der größten Hindernisse, die Realität in ihrer Gefährlichkeit zu erkennen.
Da muss ich intervenieren. Zum einen gab es in Westdeutschland eine anti-autoritäre Erziehung, zum anderen sind diejenigen, die sich heute noch wehren, die Grauköpfe, also Menschen, die eigentlich einer noch eher autoritären Erziehung – im westdeutschen Sinne – unterworfen waren. Gerade das sind diejenigen, die heute aktiv sind. Bei Dir klingt es nach: Wir können ja gar nichts dafür, weil wir ja Opfer einer autoritären Erziehung geworden sind. Also das ist für mich nicht nachvollziehbar.
Fangen wir mit der anti-autoritären Erziehung an. Du kennst vielleicht den Satz: Das Gegenteil eines Fehlers ist wieder ein Fehler. Ich denke, der Satz trifft in der Regel zu.
Anti-autoritär ist nicht besser als autoritär. Das Wort anti-autoritär hat Alexander Neill, auf den sich die anti-autoritäre Erziehung berief, nie als Kennzeichnung seines Konzeptes akzeptiert. Als Ossi Jahrgang 1957 habe ich diese Art von Erziehung zwar nicht miterlebt, aber ich habe mit vielen gesprochen, die es betroffen hat und viel dazu gelesen. Anti-autoritär hat an die Stelle der alten Fehler neue Fehler gesetzt. Autoritär ist falsch, aber es gibt gesunde Autoritäten in dem Sinne, dass Kinder Halt, Struktur, Unterstützung und Förderung brauchen. Die anti-autoritäre Erziehung war teilweise wohl eher eine Pervertierung dessen, was Alexander Neill in Summerhill tatsächlich wollte.
Neill nannte es demokratische Erziehung. Er ging davon aus, dass Kinder nicht weniger wert sind als Erwachsene und alles, was Kinder selber beurteilen können, sollen sie auch demokratisch mitbestimmen. So lief es in der Schule von Summerhill. Anti-autoritär bedeutete dagegen oft, dass die Erwachsenen, die Eltern beschlossen, wir sind jetzt einfach die Kumpels unserer Kinder. Wir kommen mit euch in den Sandkasten und hauen uns gegenseitig die Schippe um die Ohren. Gesunde Autoritäten fehlten, dafür gab es grauhaarige Spielkameraden. Die anti-autoritäre Erziehung war also vielfach keine Verbesserung, sondern einfach eine andere Variante, Kinder nicht so zu behandeln, wie sie es brauchen. Daher konnte diese Erziehung wohl auch nur begrenzt zu gesünderen psychischen Strukturen bei den Heranwachsenden führen. Wie viele davon erreicht wurden, ist auch offen – und es flaute spätestens in den 90ern deutlich wieder ab.
Es hat sich in Richtung Helikopter-Eltern entwickelt – aber lass uns nicht weiter auf Kindererziehung eingehen, sonst führt es zu weit. Wie ist es mit den „Grauköpfen“? Die 60- bis 80-jährigen waren einer klar autoritären Erziehung unterworfen. Und das sind die, die man noch im Widerstand auf der Straße findet.
Die Generationen-Problematik sehe ich genauso und das betrifft meines Erachtens Ossis wie Wessis. Ohne wissenschaftliche Statistik als Beleg: Auch ich habe den Eindruck, dass es im Osten vor allem Grauköpfe sind.
Warum ist es so?
Es gibt einen ganz entscheidenden Faktor, der vielen systemkritischen Menschen nicht bewusst ist. Das sozialistische Weltsystem – insbesondere die DDR – war für die BRD eine Konkurrenz, die vielfach dafür gesorgt hat, dass sich die BRD und der Westen insgesamt so attraktiv wie möglich darstellen wollten.
„Demokratie“, Meinungsfreiheit und Toleranz gegenüber anderen Auffassungen war meines Erachtens nicht zuletzt deswegen bis zur Maueröffnung größer als sie jetzt ist, weil man zeigen wollte: Wir sind das bessere System. Es war das Ziel, das andere System, das sozialistische, das als Gegner empfunden wurde, zu diskreditieren, letztlich zusammenbrechen zu lassen.
Die Grauköpfe, die in den 50er-, 60er-Jahren geboren sind, haben eine deutlich bessere Demokratie in der BRD erlebt als das, was in den letzten 20 Jahren der Fall ist. Wer nach der sogenannten Wiedervereinigung, also nach dem Anschluss der DDR, nach dem Zusammenbruch des sozialistischen Weltsystems, aufgewachsen ist, erlebte die zunehmende Tendenz zum Neoliberalismus. Wer nach 1990 aufgewachsen ist, lernte keine Alternative kennen und die frühere sozialistische Alternative, die sicherlich nicht ideal war, war diskreditiert. Man glaubt zu wissen, die DDR war totalitär, böse, es gab die Mauer, man durfte nicht reisen, Schluss, Punkt, aus.
Menschen wie du und ich und andere aus unserer Generation oder etwas vorher, haben das davor und danach bewusst erlebt. Wir wissen, dass es Alternativen gab, dass diese denk- und machbar sind.
Das kann ich nachvollziehen. Es begründet, warum unsere Generation etwas tut und die anderen nicht.
Die Jüngeren sehen keine Alternative, da sie mit keiner aufgewachsen sind. Selbst Menschen im Westen, die den Kommunismus ablehnten, hatten trotzdem mitgekriegt, dass es ihn gibt. Da war eine Alternative und diese behauptete von sich, sie sei besser. Und wenn man nicht völlig ideologisch manipuliert war, hat man mitbekommen, dass es zumindest einzelne Aspekte gab, wo „die drüben“ wirklich besser oder zumindest anders waren. Und das ist allen, die ein paar Jahre vor 1990 auf die Welt gekommen sind, kaum noch bewusst.
Der Kapitalismus wird seitdem als alternativlos dargestellt. Wenn das so ist, dann liegt der Gedanke nahe: Ich muss mich dem System eben anpassen, mich darin einrichten. Und das auch geistig, sonst gehe ich ja kaputt. Um mich einzurichten, um nicht ständig anzuecken, muss ich die geltenden Normen übernehmen. Das lerne ich üblicherweise in der Kindheit, von den Eltern und in der Schule.
Wenn der Kapitalismus meine einzige Option ist, werde eben auch ich psychisch kapitalistisch – das kann ich nachvollziehen. Aber weg von der Analyse, hin zur Lösung. Wie erreicht man Menschen trotz dieser Barrieren? Mit Fakten erreicht man sie kaum. Am besten wohl mit Emotionen, positiv oder negativ. Aber ist es sinnvoll, nur über Emotionen zu arbeiten?
Ich sehe es nicht so negativ wie Du, ich würde Emotionen und Rationales überhaupt nicht trennen wollen.
Menschen, die sehr auf die geltenden herrschenden Normen fixiert sind, die erreichst Du wahrscheinlich weder rational noch emotional. Die sind nicht nur im Denken behindert, obwohl sie ja nicht doof sind, sondern haben Angst, bestimmte Sachen auch nur zu sehen. Das ist die rationale Komponente. Diese Menschen haben aber auch Angst, bestimmte Sachen zu fühlen. Du kommst also auch nicht emotional an sie ran.
Man kann Menschen durchaus unter Umständen sowohl rational als auch emotional erreichen. Ich weiß auch durch meine psychotherapeutische Tätigkeit, dass beides geht, und zwar lebenslang. Aber dazu benötigen sie zumeist etwas, was Leidensdruck genannt wird, zum Beispiel wenn sie aufgrund einer Krise ihr Leben in Frage stellen und verändern wollen.
Das ist für mich momentan ein entscheidender Punkt. Die westlichen Regierungen tun alles, um uns in Krisensituationen zu bringen, und zwar nicht nur gesellschaftlich, sondern auch individuell. So entsteht bei immer mehr Menschen Leidensdruck und damit entsteht auch die Möglichkeit, dass man sie eventuell erreichen, auffangen, abholen kann in ihrem Leid, dass sie offen sind, nach besseren Alternativen zu suchen.
Anders gesagt: Wenn es so weitergeht, werden notgedrungen immer mehr Menschen mit ihrem Leben unzufrieden sein müssen oder auch daran tatsächlich verzweifeln. Das ist sehr bitter für den Einzelnen, es schafft aber gleichzeitig eine Situation, in der Menschen objektiv offener sein könnten für Veränderungen. Ob sie das wirklich umsetzen, ist eine andere Frage, aber in der Krise liegt eben immer eine Chance.
Böse auf den Punkt gebracht: Lasst endlich einen Krieg ausbrechen, damit die Menschen begreifen, dass sie was verändern müssen?
Nein, ganz bestimmt nicht. Ein Krieg schafft mit Sicherheit erstmal nur negative Veränderungen. Menschen verhärten, kämpfen nur noch ums Überleben und sind ganz bestimmt nicht offen für psychotherapeutische oder Aufklärungsangebote. Ein Krieg ist ganz sicher nicht hilfreich für positive Veränderungen.
Krieg meine ich ganz sicher nicht. Aber vieles, was das westliche System zumindest in Deutschland über Jahrzehnte relativ attraktiv gemacht hat, wird gerade kaputt gemacht. Nicht zuletzt eine relativ freie Meinungsäußerungsmöglichkeit. Der Konsum wird durch steigende Preise, Jobverluste und Inflation auch eingeschränkt. Ebenso die Reisefreiheit, also Reisemöglichkeiten – weil es zu teuer ist, weil es zu beschwerlich ist – zum Beispiel nach Russland zu kommen –, aber auch weil es aufgrund von Krieg und Bürgerkrieg zu gefährlich ist.
Das Leben hier im Westen wird immer unattraktiver, viele Lebenslügen zerplatzen ebenso wie die Zukunftschancen der nachfolgenden Generationen. „Meinen Kindern wird es mal besser gehen als mir“ – danach sieht es überhaupt nicht mehr aus.
Definitiv nicht. Viele Menschen werden ja durch Angst gesteuert. Wäre es in Deinen Augen sinnvoll, diese Ängste für „unsere“ Sache zu nutzen?
Was meinst Du, wie stellst du dir das vor?
Wenn Ängste zu Handlungen führen – man hat ja gesehen, wie viele aus Angst vor einem Virus in die Spritze gerannt sind –, könnten wir viel stärker mit den Folgen von Krieg argumentieren. Mit dem Hinweis auf Kriegsfolgen könnte man Ängste schüren, damit die Menschen sich endlich für Frieden auf der Straße einsetzen. Heute ist man ja schon froh, wenn auf einer Friedensdemo 5000 Teilnehmer gesehen werden. In den Zeiten des Bonner Hofgarten waren wir zwischen 300.000 und 500.000, je nachdem, wessen Zählung man glaubt. Sollte man den Menschen nicht wirklich mal ein paar verstümmelte Opfer direkt vors Gesicht halten und sagen: „Du schaust bald so aus, wenn du nichts tust.“?
Die letzte Frage würde ich bejahen. Beim Umgang mit Ängsten würde ich das wieder unbedingt differenzieren wollen.
Menschen, die autoritär erzogen worden sind, sind immer geprägt von vielfach unbewussten Ängsten vor Autoritäten, also neurotischen, irrealen Ängsten. Diese Ängste sollte man natürlich nicht noch verstärken. Sie führen ja auch nicht zu sinnvoller Aktivität, eher zu Lähmung. Gerade neurotische Ängste suggerieren oftmals: „Ich kann sowieso nichts daran ändern, ich bin klein und doof, abhängig und hilflos.“ Das ist ja in keiner Weise hilfreich.
Dagegen brauchen wir Ängste, die eine reale Grundlage haben, zum Überleben, für unsere Orientierung, die sind ganz ganz wichtig. Deswegen geht es nicht darum, Ängste zu schüren, sondern real vorhandene Bedrohungen zu benennen. Man sollte den Menschen die tatsächlichen Bedrohungen nahebringen, damit sie aufhören, ihre berechtigten Ängste davor zu verdrängen.
Viele haben zum Beispiel den ausgesprochen realitätsfernen Gedanken, unsere Regierung weiß schon, was sie macht, die werden schon das Richtige für uns tun. Da gilt es stattdessen reale Ängste zuzulassen: Um Himmels willen, was tun die da jetzt schon wieder?!
Ein Phänomen, das mich manchmal zur Verzweiflung treibt: Warum verbringen die Menschen so viel Zeit in (a)sozialen Medien, liken, teilen, kommentieren, tun aber nichts konkret? Der virtuelle Stammtisch ist in meinen Augen fast noch sinnloser als der Kneipen-Stammtisch. Hast du da eine Erklärung dafür?
Mit asozialen Medien meinst Du …?
Facebook, Telegram, Instagram, X, aber auch Blogs und Online-Medien mit Kommentarspalten.
Da kann ich insofern nur begrenzt mitreden, weil ich nichts davon nutze. Ich besitze nicht mal ein internetfähiges Handy.
Für mich hat es zwei Aspekte. Die intensive, meiner Meinung nach oftmals suchtartige Mediennutzung ist aus meiner Sicht die Folge der Isolierung, die diese Gesellschaft mit uns vornimmt. Das macht sie auf verschiedene Weise. Sie entsolidarisiert und betont in einer fast perversen Weise das Individuelle und unterdrückt, vernachlässigt oder diffamiert das, was uns verbindet.
Was dabei rauskommt, sind Leute, die sich für einzigartig halten, aber gleichzeitig enormen Bedarf haben, sich doch zu verbinden, aber ohne echte Nähe, mitsamt Konfrontation, Kritik, Selbstkritik, Austausch und Veränderung zuzulassen. Für so strukturierte Menschen sind diese Medien doch perfekt. Also das wäre die Antwort auf die Frage, warum überhaupt diese Mediennutzung.
Dass viele die Regierungs-, Coronamaßnahmen- und aufrüstungskritischen Medien benutzen und sich auch irgendwie äußern, ist ja an sich wiederum erstmal positiv. Denn es zeigt, dass doch ein geändertes Bewusstsein da ist, größer als es bisher je war.
Von da aus ins sinnvolle Handeln zu kommen, ist ja noch mal ein Riesenschritt, denn je mehr man tut, desto riskanter wird es. Hier und da eine Unterschrift zu leisten geht noch, aber dann den Kopf noch weiter aus dem Fenster zu lehnen, noch deutlicher zu machen: „Hier bin ich und ich habe diese Meinung“ – da kommen Ängste hoch.
Dass davor auch eine ganz reale Angst besteht, verstehe ich. Es wäre nur wichtig, dies abzuwägen gegen die andere reale Angst: davor, was kommt, wenn wir nichts tun. Wenn wir uns nicht zusammentun, uns erheben und Widerstand leisten, haben wir vielleicht noch ein paar Wochen, Monate oder Jahre ein relativ bequemes, relativ wohlhabendes Leben, aber dann fallen uns vielleicht auch hier die Bomben auf den Kopf, oder wir werden zwangsgeimpft oder, oder, oder. Was weiß ich.
Das können die meisten wohl noch nicht. Da wäre eine Psychotherapie vermutlich hilfreich, aber das würde jetzt zu weit führen. Darum zum Abschluss meine Frage: Wie wird man den Satz los: „Ich als Einzelner kann nichts tun.“?
Als Einzelner isoliert werde ich sicherlich nicht viel erreichen. Diesen Teil kann man nur bekräftigen.
Aber wenn ich nicht bei mir anfange, wenn ich mich nicht mit mir selber konfrontiere, wenn ich nicht hinterfrage, wie weit ich dieses System, unter dem ich leide, absichtsvoll oder unbeabsichtigt unterstütze, dann kann ich gar nichts ändern.
Die Regierung kann ich nicht von heute auf morgen verändern. Dazu muss ich mich mit anderen zusammentun. Aber mich selber zu fragen: „Warum leiste ich keinen Widerstand, warum will ich gar nicht erkennen, was wirklich los ist?“, ist sofort möglich. Diese Fragen kann ich mir stellen, auch wenn die Antworten Verunsicherung oder Angst hervorrufen. Aber da muss ich dann durch.
Eines meiner Lieblingszitate von Wilhelm Reich ist: „Versucht man die Struktur der Menschen allein zu ändern, so widerstrebt die Gesellschaft. Versucht man die Gesellschaft allein zu ändern, so widerstreben die Menschen. Das zeigt, dass keines für sich allein verändert werden kann.“
Eine wirklich grundlegende und nachhaltige Veränderung geht also nur in einer Kombination von beiden?
Ja. Also der Einzelne muss sich mit sich und mit seinem direkten Umfeld beschäftigen, darf dabei aber nicht stehen bleiben, sondern muss dann die Kraft daraus schöpfen, um gemeinsam mit anderen die Gesellschaft zu verändern.
Dann hoffe ich, dass möglichst viele Menschen bereit sind, sich auf diese Auseinandersetzung mit sich selbst einzulassen, damit wir irgendwann genügend Aktive sind, die eine andere Gesellschaft gestalten. Ich danke Dir für Deine Zeit!
Dieses Interview war in Teilen eher ein Gespräch als Interview – und wir überlegen, dieses Gespräch zwischen Ossi und Wessi in irgendeiner Form weiterzuführen. Von daher: Fortsetzung folgt!
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Wachsender Widerstand gegen kriegerische und bevormundende EU-Politik
Denjenigen in meinem Bekanntenkreis, die intellektuell in einer höheren Liga spielen als ich selbst, erkläre ich unsere aktuelle existenzielle Malaise gerne mit einem wissenschaftlich klingenden Bild.
Das geht so: „Zu einem erheblichen Teil liegen unsere heutigen Probleme – evolutionsmäßig betrachtet – sicherlich im viel zu frühen Aussterben der Pterodactyloiden begründet.“ Bitte was!!?
„Naja, das waren räuberische Flugsaurier mit bis zu zwölf Metern Flügelspannweite. Die sind aber zum Ende der Kreidezeit bereits ausgestorben. Homo sapiens hingegen erschien erst im Holozän. Es hat also die Pterodactyloiden nie kennengelernt. Somit konnte sich bei Homo sapiens auch nie ein evolutionärer Schutzmechanismus etablieren, zu erkennen, dass die Gefahr von oben kommt und dass es eine tödliche Gefahr ist! Dieses nicht vorhandene instinktive Wissen fehlt uns heute bitterst. Denn die da oben führen tatsächlich Krieg gegen uns. ‚There’s class war, all right, but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.‘ (Waren Buffet – New York Times 26.11.2006).
Läuft die Story jetzt unter „Witz“ oder „Wissenschaft“ ?🤓Auf jeden Fall sorge ich mich ein bißchen um Ihren Bekanntenkreis…….😁✌️
Also ich sage den Leuten schon vorab, dass es sich dabei um eine Metapher handelt und NICHT eins zu eins ernst zu nehmen ist.
Es geht quasi darum, Anker für neue Denkmuster zu setzen. Eselsbrücken oder Denkhilfen. Einen ersten kognitiven Zugang schaffen, für etwas, das offensichtlich für Viele schwer wahrnehmbar ist. Und das eben auf dem Wege von (scheinbar) amüsantem Wissenschaftsunsinn.
Denn die Sache hat leider einen sehr realen Kern. Wir haben ECHTE Feinde – die selbstverständlich nur unser Bestes wollen (unser Geld, unsere Gesundheit, unsere Freiheit, unser Leben).
Mein Freund Martin hat den Weg längst gefunden, über denn hier sinniert wird. Dieser kommt ohne tiefschürfende Gesellschaftsanalyse und Psychologie aus. Martin verbreitet ganz einfach (und in erheblichem Umfang) Informationen zum Thema Gesundheit. Mit dem Schwerpunkt auf Vitamin D und Omega 3 – worüber ja auch hier auf tkp erfreulich oft berichtet wird.
Sein Kalkül: „Da kommt mir keiner, der sagt: ach du Schwurbler, geh mir weg mit deinen Verschwörungstheorien!“
Tja, und wenn dann gesundheitliche Beschwerden, die der Arzt über Jahre nicht in den Griff bekommen hat, zeitnah verschwinden, nachdem der Tipp des Schwurblers befolgt wurde, dann dämmert es auch dem gehirngewaschendsten Schlafschaf allmählich, dass die Politik und die dahinter stehende Pharmafia wirklich ausschließlich nach €thischen Kriterien handeln…
Und Omega 3 verbessert nicht nur die Gesundheit sondern auch ganz biochemisch-organisch die Denkfähigkeit der Menschen. Das ist es, was wir brauchen!
Wer Interesse daran hat, wie Martins ‚handgemachte‘ Informationsmaterialien aussehen, bitte einfach hier kurz antworten/anfragen.
„Wie findet man den Weg aus der Komfortzone?“ Eine berechtigte, notwendige Frage, – gerade angesichts der Kommentare hier…
Es wird relativiert, abgewunken, palavert…Man fühlt sich geradezu b e d r ä n g t, ob dieser Fragestellung..😳
Intelligenztest bestanden, aber keinen Parkplatz bei der Demo gefunden…😂, andere erzählen Witze bei welchen der Humor auf der Strecke bleibt, oder vertrauen auf ein widerspenstiges Beamtentum…🤣
Man vergleicht den Kampf für die FREIHEIT gar mit totalitären Klimahysterikern und bedient das Klischee des bereits abgefahrenen Zugs. Oh, es ist so kuschelig in der Komfortzone. Theorie und Praxis sind zweierlei….
…und wenn dank ausreichender Passivität die Zeiten schlecht s i n d, höre ich schon das triumphierende „habˋ ich doch gleich gesagt….“ Die Rechthaberei des Erbärmlichen.
Es wird unsere Freiheit ohne stringentes Handeln bald nicht mehr geben, liebe Wohlstandsbratzen.
OHNE AKTION KEINE VERÄNDERUNG.
Danke für die diversen Hinweise.
Wichtig bzw hilfreich scheint es mir auch zu sein, täglich etwas zum Auffüllen der eigenen emotionalen Energiereserven zu tun.
Empfehlen kann ich hier, sich eines der Lieder von Esteban Cortez oder von Five Times August anzuhören (unbedingt mit Video!).
Danach weiß man dann wieder (die militärische Sprache sei mir verziehen), wo der Feind steht, und dass er noch nicht besiegt ist.
Ich weiß, ich weiß, youtube zensiert viel, aber ich gebe trotzdem den Tipp, die guten Inhalte dort zu nutzen.
Hier die konkreten Tipps: „Esteban Cortez“ die drei Lieder „Meinungsdelikt“ „Du musst nicht“ und „Soldatengebet“
Und weiter „Five Times August“ die Lieder „Ain’t no Rock and Roll“ und „Gates behind the bars“ – gibt es auch auf rumble. Unbedingt die Animationsversion anschauen. Da kommt Power rüber.
Ich mache nicht mit. Wenn das viele tun würden, bräuchten wir keine Demos. Ich habe zB auch den Intelligenztest bestanden, und bei der letzten Wahl das richtige gewählt… Aber soviele Intelligente gibts leider nicht. Ich war zB die einzige, die unterschrieben hat, dass man meine KFZ-Verbrauchsdaten nicht nach Brüssel schickt. Dazu muss man in der Werkstätte diesen Wisch verlangen. Die waren verwundert und ich zeigte mein lachendes Gesicht (mir kann niemand böse sein). Dass meine Verbrauchsdaten nicht weitergegeben werden dürfen (personenbezogen, ist ja eine Vorstufe zum Sozialkreditsystem) steht seither immer auf der Mechanikerrechnung. Beim Kauf des Autos habe ich unterschrieben, dass ich gegen die Datenverwertung bin etc.
Ich leiste viel Widerstand und erzähl es auch weiter. Muss aber zugeben, dass ich keine große Anhängerschar habe. Aber immerhin hat mir schon der eine oder andere rechtgegeben, dass ich mich nicht impfen hab lassen.
Auf Demos nach Wien kann ich nicht, weil es schwierig ist mit dem Parkplatz. Ich habe Angst, dass ich mein Auto in der Parkgarage nicht wiederfinde…. das ist echt ungut. Und ich kann ja nicht mit dem Taxi zur Demo fahren. Wie schautn das aus? :-) Einmal fragte ich einen Freund. Der wiederum wollte nicht hingehen, weil es von der FPÖ organisiert wurde und er ist ein hohes rotes ÖGB-„Vixch“. Er meinte, mit der Gesichtserkennung sind wir als „Rechtsextreme“ notiert. Jetzt weiß ich auch, warum die Antifanten immer noch Masken tragen…
Weiterer Widerstand: FinanzOnline ab Herbst 2FA entweder mit ID Austria oder mit Authentifizierungs APP, bevorzugt mit Google und Smartphone. Achtung Falle! Nicht mit Android anmelden. Es gibt auch die Môglichkeit, sich mit WinAuth anzumelden und das funktioniert auch am PC. Mit Smartphone mache ich gar nix, denn dann kann ich ja nicht mehr sagen, dass ich keins hab…Mit einem Dongel müsste es auch klappen. In Ubuntu gibt es auch Authentikatoren, aber ob die funktionieren, ist ungewiss. Wie gesagt, man sollte auf jeden Fall mit dem PC machen. Warum man nicht einfach einen TAN-Generator verwenden kann, ist gewiss Absicht, um die Leute zu zwingen, den Zugriff auf ihr Smartphone preiszugeben. Oder mit Login TAN wie bei der Bank – gehts auch nicht.
Viele haben sich die ID Austria schon freiwillig geholt. Ja, und so werden es auch bald alle haben (müssen). So etwas kannst nicht bei einer Demo aufhalten, sondern durch Information – auch durchaus im Userbereich der Alternativen – und Widerstand im Kleinen…
Ich versuche es bei Menschen aus meinem Bekanntenkreis, die noch nicht aufgewacht sind bisweilen mit subversivem Humor. Das geht so:
„Viele Leute wissen ja gar nicht, was es mit dem Aluhut wirklich auf sich hat. Ah, du scheinst auch dazu zu gehören. Ich sehe es dir an. Also pass auf, ich erklär’s dir gerne:
Also, stell dir vor du gehst in ein Geschäft für Verschwörungsbedarf. Gut sortiertes Fachgeschäft. Gibt es in jedem Mittel- und Oberzentrum. Dort lässt du dir vom Verkäufer das neueste Aluhutmodell zeigen. Schweineteuer zwar, aber man will doch ein bisschen mit der Zeit gehen, und man gönnt sich ja auch sonst nichts. Also blätterst du dein sauer verdientes Geld auf die Ladentheke. Nein, Kartenzahlung wird dort selbstverständlich nicht akzeptiert.
Stolz trägst du nun deinen neu erworbenen Aluhut nach Hause.
Und zu Hause da stellst du dann fest. Ja verdammte Hacke, dein nagelneuer schweineteurer Aluhut, der enthält weniger Aluminium als deine Impfung! Also das würde ich reklamieren!! Das würde ich wirklich reklamieren!!!“
Sehr aufschlussreiche Gedanken! Was konkret bedeutet: Nicht von Geldmächtigen gestreute Ängste auch noch verstärken, sondern im direkten Umfeld etwas bewegen. Warum immer die äußersten Ziele der Machteliten quasi als Naturgesetz in vorauseilender Unterwerfung hinnehmen?
Man kann genauso gut in die Welt setzen, dass es diversen aktuell noch übermächtigen globalen Playern in fünf Jahren viel schlechter gehen wird, weil sie in erster Linie an sich und nicht an das große Ganze gedacht haben. Immer mehr von ihrem Treiben wird öffentlich einsehbar gemacht.
Man denke etwa nur an die Angst-Propheten aus der Corona-Zeit. Die internationalen Gesundheitsvorschriften sind sogar in Österreich aufgeschoben worden. Vielleicht auch eine Folge des Corona-Widerstandes. Das couragierte Auftreten einer Lehrerin gegen den ID-Austria-Zwang wird von zahlreichen Medien recht wohlwollend aufgenommen. Selenskyis gehypter Stern ist im Mainstream gerade auf Sinkflug. Selbst unsere Außenministerin setzt sich plötzlich für ein Ende des Gaza-Krieges ein.
Es werden mit zunehmendem Leidensdruck sicher auch wieder mehr auf die Straße gehen. Aber das Haupt-Schlachtfeld ist unser Gehirn. Dort fallen die wesentlichen Entscheidungen. Permanente Endzeitstimmung schwächt. Die Hoffnung auf positive Veränderungen für die Menschen darf deswegen nicht so leichtfertig hergegeben werden. Sie passt einfach besser zum Leben. Es gibt laut Kant sogar eine Pflicht zur Zuversicht, welche es auch erleichtert, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.
Wenn der Westen vom obersten Stockerlplatz fällt, ist das insofern nicht das Ende der Geschichte.
Mehr Augenhöhe – mit dem immer größer werdenden Rest der Welt – kann auch positive Effekte zeitigen.
Eine Demo ist keineswegs konkreter – hier wie da wird bloß die eigene Meinung bekundet (was Mainstream-Medien hier wie da ignorieren). Klar – in den 1970ern gab es noch kein Internet.
Wie definieren Sie „Handeln“, Frau Drescher?
Und bitte: NICHTS in meinem „politischen“ Leben könnte man als „Komfortzone“ bezeichnen. Ich empfinde das eher herabwürdigend so zu tun, als gäbe es nur eine Möglichkeit des Protests und wer sich dem nicht anschließt, ist ein gleichgültiger Faulenzer.
Stellen Sie sich doch einfach einmal die massive Wirkung vor, wenn zb 10% der Beamten „stillen Widerstand“ leisten und ab und zu etwas zu Gunsten des Bürgers „übersehen“. Wissen Sie, wie viele Beamte bereits so handeln? Oder wäre das auch kein Handeln für Sie?
Jeder, der sich nicht einfügt wie ein Eichmann, hat amS schon etwas geleistet.
Auch jedes Posting ist etwas wert – lesen „die“ doch alles mit und geben dem Geschriebenen schon dadurch eine Bedeutung.
Hier stimme ich Ihnen voll und ganz zu. Ich gehe z. B. bewusst auf keine Demos (auch weil mir meine Gesundheit und Sicherheit lieb ist), aber ansonsten zeige ich genügend „Gesicht“ und mache sehr Viel Widerständiges, was außer mir keiner merkt bzw. weiß. All das ist Widerstand – im Kleinen beginnt er … und groß kann er sicher noch werden. Alles zu seiner Zeit.
Es geht um Sand im Getriebe – und so ein Sandkorn ist auch ganz winzig……es braucht nur ausreichend davon.
Die Logik ihrer Fragen, Frau Drescher, entspricht in etwa jener der ORF-Klimafunker. Diese sind angesichts der Kälte dazu übergegangen, die Menschen nunmehr mit „Hitzetoten“ am Meeresstrand (!) zu beballern. Dahinter steht immer folgender (totalitärer und leider vom VfGH trotz ORF-Gesetz nicht gesichteter) Glaubensdreisatz: Wir haben Recht. Die Welt wird untergehen. Deshalb ist alles erlaubt.
Eine einfache Antwort liefert Mahatma Gandhi. „„Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.“
Kindererziehung ist nur ein kleiner Teil des Bequemlichkeits- und Erziehungsproblems. Helikopter-Eltern nur eine Fortsetzung staatlicher Fürsorge unter der Prämisse der Ent-Individualisierung und gezielt angestrebten entmachtenden ZENTRALISIERUNG zugunsten der Weltherrschaft einer kriminellen Elite.
Deren Geld wurde zwar im Rahmen eines kapitalistischen Systems generiert, aber mit unfairen, kriminellen Methoden. In den Banken sitzen mittlerweile Physiker, die qua gewinnmaximierender Strategien, an der Legalität und Transparenz v o r b e i, GELD erschaffen. Unabhängig jeglicher „Wirtschaftstheorien“.
Brot und Spiele sind heute Internet und Veranstaltungen medial verkauft ! Eine inszenierte Demo kein Ausdruck persönlicher Betroffenheit, sondern bezahltes Happening von Regierungs-NGOs von einem sich ständig ausdehnenden, übergriffigen Staat (300 000 in D‼️) gelenkt. Dahinter : private Machtinteressen à la Blackrock und Bertelsmänner….🤮
Das Problem war und i s t mangelnde Bildung, gezielte Volksverdummung gegenüber jeder Menge staatlich gelenkten psychologischen Operationen. Seuchen-Angst, Politiker als neue Hoffnungsträger, wie AFD oder Trump, sowie ein Abkehren von der Realität hinein in eine Welt der Transzendenz……mit Sex and d r u g s. Pornos und Marihuana.
Nur WISSEN und Bildung, SELBST und Gemeinsam, Denken und Handeln, Konsequenz, Disziplin und MUT ‼️führen uns aus dieser Sackgasse.
Übrigens, der „autoritäre“Osten Ds führt den stringentesten Widerstand gegen die zunehmenden faschistischen Tendenzen.
Niemand begeht einen größeren Fehler als derjenige, der nichts tut, weil er nur wenig tun könnte.
Wir sind nur Untertanen unsichtbarer Götter, wenn wir uns ihnen unterwerfen. Aber wir sind immer Untertanen jener physikalischen und biologischen selbstorganisierenden Systeme, denen wir unsere Existenz verdanken – ganz gleich, ob wir sie erkennen oder gar ignorieren.
Wenn wir sowenig Resilienz besitzen, dass wir Mordphantasien irgendwelcher Verrückter nichts entgegensetzen möchten, dann werden wir sterben. Wenn wir das auf individueller Ebene entscheiden dürfen, dann werden jene Familien mit Resilienz übrig bleiben. Wenn wir auch jene mit Resilienz zwingen möchten, weil wir ihnen die Stärke neiden, dann sind wir Täter – auch wenn wir uns in unserer Jammergesellschaft als traumatisierte Opfer zusammenkuscheln möchten. Und dann sterben wir zusammen gekuschelt, als Familie, als Gruppe, als Volk, als Menschheit.
Die Verschwörungstheorien über Geheimgesellschaften und Finsterlingen à la Doofenschmirtz, die es sicher alle gibt, ist die Entschuldigung, unerkennbar manipuliert zu sein, dem Unbewussten und Über-Ich lässt sich das manipulierte Ich zugesellen. Im Alltag ist es die aggressive Warnung: Ich will nichts mehr hören, ich kann das sowieso alles nicht mehr ertragen.
Es gibt eine Handvoll von Naturgesetzen, die auf uns Menschen wirken. Und wenn wir uns intensiv mit der Frage beschäftigen, warum Menschen suizidal und masochistisch sind, damit man sie heilen und als Führer und Frontspitze aufstellen kann, dann könnte es sein, dass wir inzwischen den letzten Zug versäumt haben, uns um die wesentlichen Dinge zu kümmern.
Noah hat nicht die Gesellschaft geheilt, nicht auf einen Kompromiss hingewirkt, halbe Arche bauen, sondern er hat Konsequenzen aus seiner Situation gezogen und anstelle die Vielzahl der Menschen zu retten, die Vielfalt erhalten, die seinen Nachfahren ein sicheres selbst erhaltendes System ermöglicht. Damit ist er knapp fertig geworden, bevor der Kataklysmus einsetzte.
Wir wissen nicht, was die Leute getan haben, als es angefangen hat, zu regnen. Vielleicht haben sie eine neue Regierung gewählt? Vielleicht ein Floß gebaut? Sich versichert, dass es morgen aufhört zu regnen, es hat schon öfter länger geregnet und dann aufgehört?
Im Sommer zuvor, als der Regen noch fern war, und Lachen und Musik durch die Täler perlte, mag einst ein junger Mann zu seiner Schwägerin getreten sein und gesagt haben: Ich weiß, du möchtest tanzen und dich drehen, dass dein Kleid im Abendwind fliegt. Aber hörst du nicht den Alten klopfen, oben im Wald? Er schuftet sich zu Tode in seinem Zorn.
Daraufhin hat das Mädchen ihre Jugend in den Bach geworfen, ihren Mann und Schwager genommen und ihren Schwiegervater aufgesucht. Sie hat ein Lied angestimmt und eine Säge in ihre zarten Hände genommen, bis die Männer mit Hämmern und Sägen in den Rhythmus eingefallen sind. Diese Geschichte wird viel zu wenig erzählt.
Hört ihr den Alten nicht hämmern?
Die Zeit, etwas zu verändern und damit zu verhindern ist längst vorbei. Der „Zug“ fährt mit Höchstgeschwindigkeit. Etwas zu verändern ist nicht mehr möglich. Die Zeichen waren bereits um 2000 da. Ich selbst hatte damit gerechnet, dass es erst um 2040 offensichtlich wird.
Die „EU“ hat den Niedergang noch beschleunigt. Es gilt nur noch, das möglichste zu machen, um das Kommende zu überstehen, verhindert kann es nicht mehr werden, denn die Dominosteine sind gefallen. Man sieht es ja rundherum, sinkende Intelligenz, verfallende Infrastruktur, Aufruf zum Krieg, das sind ja alles lange offensichtliche Symptome.
Aber die Menschheit hat schon mehrere solcher Phasen überstanden und wird es auch wieder überstehen, dann fangen wir eben wieder von Vorne an, ist nicht das Schlechteste.
Auch die „Reichen“ und selbsternannten Eliten werden dem nicht entkommen können, denn diese sind, auch wenn es ihenen selbst nicht bewusst ist, noch anfälliger. Man hat ja gesehen am Blackout in Spanien, was geschieht und dieser dauerte nur ein „paar“ Stunden.
Und ganz generell:
Das Hauptproblem ist und bleibt, dass die Menschen ihre eigene, wahre Natur nicht annehmen wollen, ihre eigenen Schwächen ignorieren sie kategorisch und stellen sich besser hin, als sie sind. Und dafür zerstören sie auch alles um sich herum. Man muss selbst seine „helle“, als auch seine „dunkle“ Seite akzeptieren, das nennt man auch „Selbstreflektion“. Und die wenigsten können das noch.
Auch „hören“ die wenigsten noch auf ihre Intutition, diese innere Stimme, die niemals die Klappe hält, jedenfalls bei mir, und immer „meckert“. Denn diese „Stimme“ hat IMMER recht, jedenfalls lag diese bei mir noch nie falsch. Die Situationen, in denen ich NICHT auf diese „Stimme“ hörte, endeten immer in persönlichen oder beruflichen „Katastrophen“.
Ja, das Gehirn ist schon etwas sehr faszinierendes, und unser Ego sollte eigentlich durch unser Handeln dargestellt werden und unser Handeln kontrollieren. Aber es ist nur noch bei den wenigsten so. Und so landeten wir nun einmal dort, wo wir sind.
Denn eines ist klar: Nichts an dem, was in der ganzen Welt geschieht ist typisch menschlich und schon gar nicht natürlich. Es ist ein Ergebnis. Zu viel Wissenschaft tut eben auch nicht gut.
In den Ungeschnittenen Nachrichten (die ich hier nicht verlinken kann), lese ich immer wieder Artikel, laut den wir eh schon mitten im Dritten Weltkrieg sind – mit Schauplätzen Banderastan, Nahost und womöglich bald um Taiwan. Es ist keine Entscheidungsfrage, ob man einen haben möchte – das haben längst Globale Oligarchen entschieden.