Der Krieg gegen das Bargeld

2. Juli 2025von 3,3 Minuten Lesezeit

Bargeld ist ein Stück Freiheit – seine Verwendung ist schwer bis gar nicht zu überwachen. Deshalb wollen globalistische Organisationen wie die EU, UNO, WHO und globale Bankorganisationen wie die BIZ (Bank für Internationalen Zahlungsausgleich) oder die Weltbank seine Ersetzung durch programmierbares digitales Zentralbankgeld.

Die Covid-„Plandemie“ war der Probelauf dafür, wie man die Bevölkerung zur Hinnahme der Einschränkung und Abschaffung grundlegender Rechte bringen kann. Ein wichtiges Mittel war der digitale Impfpass, der zum Vorläufer der digitalen ID wurde. Die Durchsetzung der Corona-Maßnahmen wäre viel leichter gewesen, hätte es bereits das programmierbare digitale Zentralbankgeld gegeben. Dann hätte als Voraussetzung zur Freigabe von Zahlungen eine erfolgte Impfung einprogrammiert werden können – alles zusammengefasst in der digitalen Geldbörse.

Diese Absichten sind auch Ziel der laufenden Einschränkungen, die von der EU für Zahlungen mit Bargeld kommen. Die Grenzen werden laufend nach unten verschoben.

Der Autor und Journalist Hakon von Holst hat zu dem Thema soeben ein Buch mit dem Titel Krieg gegen das Bargeld: Warum wir Münzen und Geldscheine für unsere Freiheit benötigen in den Buchhandel gebracht – eine kompakte Publikation von 80 Seiten mit 182 Referenzen.

Es gibt mehrere aktuelle Entwicklungen, die die Verteidigung des Bargelds notwendig machen:

  • Die anonyme Kampagne gegen Bargeld von PayPal, überall an Bahnhöfen und Bushaltestellen in Deutschland.

  • Das verstärkte Engagement der Digital-Zahlungsbranche in Deutschland. Während die Koalitionsparteien gerade einen Annahmezwang für digitale Zahlungsmittel im Einzelhandel beschlossen, startete ein Bündnis von Visa, Mastercard, Commerzbank und Deutscher Bank am 26. März die Kampagne „Deutschland zahlt digital“. Einzelhändlern, die erstmals ein Kartenbezahlgerät einführen, sollen in diesem Zuge ein Jahr lang die Zahlungsgebühren erlassen werden.

  • Die fortgesetzte Finanzierung bargeldfeindlicher Organisationen in Entwicklungsländern – auch unter der neuen Bundesregierung.

Aktuell entstehen Gesetze zum Schutz der Akzeptanz oder des Zugangs zu Bargeld in Ländern wie den Niederlanden, Irland, Slowenien, Ungarn und Schweden. In Deutschland handelt der Gesetzgeber bislang nicht, in Österreich gibt es Initiativen der FPÖ dafür

Im Klappentext zum Buch lesen wir:

Man sieht es an so ziemlich jeder Ladenkasse: Immer öfter zücken die Kunden Karte oder Handy, um ihren Einkauf zu bezahlen. Ist das Zeitgeist, Fortschritt, der Weg in die Zukunft? Die vermeintliche Annehmlichkeit hat jedoch einen Haken: Wer mit Karte bezahlt, bezahlt mit seinen Daten. Nicht nur Zeitpunkt und Ort des Einkaufs sind nachvollziehbar, auch der Warenkorb bekommt ein Gesicht. Die elektronischen Abbuchungen vom Bankkonto werden so zu einem „detaillierten Logbuch unseres Lebens“, wie es der Wirtschaftsjournalist Norbert Häring treffend formulierte. Das Zahlen mit Bargeld schützt nicht nur unsere Privatsphäre – wir behalten auch viel eher den Überblick über unsere Finanzen. Und selbst bei einem Blackout können wir uns das Nötigste beschaffen.
Wer hat ein Interesse an der schleichenden Abschaffung des Bargelds? Geht es tatsächlich um die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus, oder steckt viel mehr dahinter? Wer sind die Akteure in Politik und Finanzwirtschaft, und welche Methoden benutzen sie? Was würde die weltweit geplante Einführung staatlicher Digitalwährungen bedeuten? Und: Was können wir gegen die Einschränkung unserer Freiheit tun?
Auch wenn es uns privatwirtschaftliche, staatliche und kommunale Einrichtungen immer schwerer machen: Wir haben es vielleicht selbst in der Hand – indem wir weiterhin mit Bargeld bezahlen!

Hakon von Holst: Krieg gegen das Bargeld: Warum wir Münzen und Geldscheine für unsere Freiheit benötigen

Image by Alexa from Pixabay

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6 Kommentare

  1. Hanspeter 3. Juli 2025 um 0:28 Uhr - Antworten

    Dass können die Politiker am besten,bei den Menschen abcashen und sie ausnehmen, wie eine Weihnachtsgans und letzlich in Kriege treiben. Das Bargeldverbot ist eine Grundvorrausetzung für die Kontrolle und Totalüberwachung der Menschen. Ein Sozialcreditsystem ist hierbei in den Startlöchern.Da helfen auch nicht hundertausende Unterschriften für eine Volksabstimmung. Das Souverän Volk hat längst abgedankt. Bei den Förderungen,Banken,Konzernen,und Finanzmärkten und einem gerechteren Steuersystem, sind sie taub und blind. Bei den einfachen Leuten und deren Asvg Pensionen greifen sie zu. Bei den Pensionsprivilegien der Beamten, Bauern,und Luxuspensionen der oenb,des orf, und bei der mrd.teuren Sozialhilfe für Migranten schauen die Politiker weg. Eine Schande ist das.Trotz höchster Steuerlast und Abgaben haben wir ein Budgetdefizit, dass uns in den Abgrund reissen wird und der Staatsbankrott steht vor der Türe .Klar, dass mit der EU ein Bargeldverbot und eine digitale Totalüberwachung kommen wird. Eine DSA und eine Digitalüberwachungsdiktatur mittels Palantir uvm.,wird kommen und ist auch die Grundvoraussetzung für die Kontrolle und totale Überwachung der Menschen. Die EU und NATO Kriegsmaschinerie ist auf Schienen.Das kleine Ersparte von den Leuten wird genommen und damit die Schulden der Staaten, werden wiedermal so gelöscht. Dafür haben wir noch nie soviele mächtige Milliardäre und Millionäre, wie heute. Man baut eine digitalisierte 5G Überwachungsgesellschaft auf und viele mio. Bürger werden durch den von der EU,NATO forcierten Krieg mit Russland LEIDER ihr Leben lassen. Dass abermrd.teure Coronaverbrechen haben sie für ihre Mrd. Profite genutzt, um nun die Klimahetze und die mrdteure Massenmigration voranzutreiben. Die EU strebt eine totalitär überwachte und steuerlich ausgenommene Orwellsche Gesellschaft an. Daran arbeiten die Geheimdienste,WHO,die Bilderberger,und das WEF,Palantir und die Politeliten mit voller Kraft. Nicht das Wohl und die Verbesserung der Gesellschaft, ist deren Ziel. Nein, die Demolierung und Zersetzung guter und nachhaltiger Gesellschaftsentwicklungen ist das Programm. Die Demokratierechte und Freiheitsrechte werden mit Füssen getreten und die europäischen Völker werden in den Untergang getrieben. Das Abnorme ist Realität, und die Massenmedien verkaufen das als gut und richtig. DAS 5% Budget für Kriegsmaterial und der digitale Überwachungskapitalismus kostet den sozialen Frieden und die Zukunft der Kinder und Enkelkinder.

  2. Oekologe 2. Juli 2025 um 21:51 Uhr - Antworten

    Aufgrund der Paypal-Kampagne zahle ich jetzt weniger mit Paypal. Und noch mehr mit Bargeld. Wobei es echt nervt, dass sogar kritische Zeitgenossen Kleinbeträge mit ihrem Handy zahlen. Leute, gebt Euch einen Ruck!

  3. Jan 2. Juli 2025 um 19:47 Uhr - Antworten

    Es geht um die Verschiebungen von „Checks and Balances“, die historisch austarriert worden sind. Check and Balances bedeutet, wir sind alle gut Freund, aber falls es nicht so sein sollte, wären die negativen Folgen begrenzt.

    Diese auf bitterer historischer Erfahrung gewachsene Machtbalance soll durch ein zentralistisches Herrschaftssystem ersetzt werden. Nach meiner persönlichen Erfahrung arbeitet man daran spätestens seit den 90ern.

    Während der Corona-Jahre wurden willkürlich Grundrechte ausgesetzt. Mittlerweile liegen Beweise auf dem Tisch, die bei vielen Leuten den Eindruck erwecken, u.a. die Justiz sei international von illegitimen Kräften gleichgeschaltet.

    Wenn nicht mehr wegen willkürlicher Einschränkung der Grundrechte geklagt werden kann, wenn nicht mehr wegen fahrlässiger Körperverletzung geklagt werden kann, wenn nicht mehr wegen Veruntreuung im Amt geklagt werden kann, dann ist die Machtbalance bereits am Kippen.

    Etwa 5% der Weltbevölkerung sind Sadisten, vielleicht sogar Psychopathen. Eine Welt ohne Verrückte ist nicht denkbar. Daher muss die Gemeinschaft zusammen stehen und den Einfluss jener 5% nicht zu groß werden lassen. Derzeit kreischen aber Menschen, die durchaus gezeigt haben, dass sie fähig sind zu denken, irgendwelche plumpen Vorwürfe, weil man sich nicht zu 100% einer Einzelperson wie dem WHO-Generaldirektor unterstellen möchte. Irgendwie ist es den 5% gelungen, sich die breite Masse gefügig zu machen.

    Es geht nicht darum, dass amtierende Personen nicht die Liebenswürdigkeit in Person wären, es geht um die Frage, was passiert, wenn einer der 5% das Amt übernimmt.

    Ein Beispiel: Wenn eine KI über eine individualisierte medizinische Zwangsbehandlung entscheiden dürfte, Gerichte keine Abhilfe schaffen und Zensur eine Öffentlichkeit verhindert, dann könnte jemand nicht geeignetes die Bevölkerung breit reduzieren, ohne dass ein Mittel dagegen bestehen würde. Wegen diesem „könnte“, muss man einer solchen Entwicklung widersprechen.

    Zwei Gründe sind dafür verantwortlich, dass wir in eine Dauerrezession eingetreten sind, der Bevölkerungsrückgang und die Ressourcensituation. CBDCs sind eine gute Möglichkeit für einen differenzierten Negativzins, ohne den eine schrumpfende Wirtschaft im Kapitalismus nicht denkbar ist.

    Aber leider verschiebt er die Checks and Balances so stark, dass man eine andere Lösung wird finden müssen.

    Wenn es nicht möglich ist, die demokratisch relvante Massen davon zu überzeugen, gehen wir historisch sehr, sehr schwierigen Zeiten entgegen.

  4. Nurmalso 2. Juli 2025 um 15:08 Uhr - Antworten

    Alle die mim Handy bezahlen tuen damit ihren eigenen Schlächtern einen Gefallen.

    • Karsten Mitka 2. Juli 2025 um 17:44 Uhr - Antworten

      So einfach ist es nicht. Kartenzahlung gibt es nicht erst seit kurzem und letztendlich spielt es keine Rolle, ob mit Smartphone oder Karte bezahlt wird. Da weiß dann halt jemand, daß ich bei Lidl, Penny, Aldi, Kaufland oder DM einkaufen war, mir egal, Lebensmittel braucht jeder und entgegen der ständigen Behauptungen, kein Zahlungsdienstleister sieht, was genau man eingekauft hat! Als jemand mit krankheitsbedingten Feinmotorik- und Sensibilitätseinschränkungen in den Händen ist die Zahlung per Smartphone ein Segen für mich, soweit denken die meisten Kartenzahlungshasser aber nicht.

      • Sabine Schoenfelder 2. Juli 2025 um 19:45 Uhr

        Sie denken aber auch nicht all ZU weit,…. oder glauben Sie digitales Geld wurde für Menschen mit „ krankheitsbedingten Feinmotorik- und Sensibilitätseinschränkungen in den Händen“ konzipiert ? 😂

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