
„Zehn kleine Negerlein“
So betitelte Der Spiegel 4/1967 einen Artikel über Spionage, 23/1993 über Saarstahl, und in 4/1997 hieß eine Überschrift “Elf kleine Negerlein”. Der digitale Spiegel 05.12.2024 bezog sich nur implizit auf den Abzählreim – um einen Mathematik-Professor von der Uni Paderborn zu diskreditieren.
Im Gegensatz zum ausführlichen Spionage-Artikel zum Zweiten Weltkrieg, dem Artikel über die Saarstahl AG und dem Artikel über die mögliche Entsorgung der Ölplattform Brent Spar hätte man gerade beim verhetzenden Beitrag des Spiegels vom 5. Dezember 2024 den Titel “Zehn kleine Negerlein” erwartet. Stattdessen wurde mit voller Akkusationsabsicht geraunt und getitelt “Professor sorgt mit rassistischer E-Mail für Protest der Studierenden”. Mit gleicher Meßlatte hätte vor mehr als 27 Jahre die Spiegel-Redaktion demnach mehrere rassistischen Artikel publiziert. Hat sie das vergessen? Daß übrigens im letzten Artikel nicht von ‚Studenten‘ gesprochen wird, markiert ihn als ideologischen Ausfluß. Nicht umsonst wird der Spiegel mittlerweile als korrupte Propaganda-Zeitschrift eingeschätzt.
Vergessen ist wohl auch, daß der Deutsche Presserat (Aktenzeichen: B 42/95) noch am 01.01.1995 verfügte, daß nicht einmal ‚Neger‘ ein Schimpfwort sei:
“[Es] bestehe ein entscheidender Unterschied zwischen der Verwendung von Sprache und der Geisteshaltung, die mit den verwendeten Begriffen einhergehe. Die Beschwerde erwecke den Anschein, als wolle der Beschwerdeführer durch das Ausmerzen von Worten aus der deutschen Sprache eine Änderung von Haltung oder Denkart herbeiführen. Dies sei der falsche Weg.”
Das war eine klare Ansage und die müßte auch heute, 30 Jahre später, noch genauso beachtet werden, gerade von Universitäten und den Medien.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Einen weiteren “Negerlein”-Artikel gab es im Spiegel 2002 mit dem Hinweis auf die geplante Umbennenung des einschlägigen Agatha Christi Krimi auf Betreiben der Hannoveranischen Antidiskriminierungsstelle hin, die da meinte, daß “Neger” etwas Negatives wäre. Fünf Wochen später hieß es beim Spiegel: “Politisch korrekt: Agatha Christies Kriminalroman ‚Zehn kleine Negerlein‘ wird nun auch in Deutschland einen neuen Titel bekommen. Das Buch soll künftig ‚Und dann gab’s keines mehr‘ heißen”.
Ein Spiegel-Autor hatte im Januar 2013 eine Vision: “Dieses Land wird freier, schöner, liberaler, aufgeklärter sein, wenn man den ‚Neger‘ sein läßt.” Nun, im Jahre 2025, sind hin und wieder immer noch die ‚Negerlein‘ und selbst Negerküsse da, aber Aufgeklärtheit, Freiheit und jegliche Liberalität sind fort und weg seit 2020 und auch auf Schönheit werden wir in diesem Lande vergeblich warten.
Der Eklat, der keiner war
Der Mathematik-Kollege Thomas Rießinger hat in zwei Beiträgen (datiert zum 19. Dezember: hier und da) sich diesem echten Universitätsleitungs- und Medienskandal in deutlichen Worten angenommen. Es war niederträchtig, daß (erwartungsgemäß) weder dem Beschuldigten die Gelegenheit für eine Stellungnahme beim Spiegel gegeben wurde noch eine seriöse andere Meinung dort publiziert wurde. Es ist auch perfide, daß die inkrimierte Aussage aus jener Email nicht einmal wörtlich zitiert sondern nur indirekt angedeutet wurde: “Am Ende der betreffenden Mail vom 29. Oktober spielte er allerdings auf ein rassistisches Kinderlied an, nutzte das N-Wort – und löste damit einen Eklat an der Hochschule aus.” Und alle haben sich meist vorab eingeklinkt: erst die Fachschaften, dann der ASTA, die Universitätsleitung, die Lokalpresse und die üblichen Verdächtigen aus dem pseudo-linken und grünen Milieu – eine konzertierte gegenaufklärerische Aktion.
Dieser inszenierte Shitstorm mußte etwa zwischen Donnerstag 29. November und Montag 2. Dezember ausgelöst worden sein, also einen ganzen Monat nach der betreffenden Mail, die angeblich Gefühle von Studenten verletzt habe. Ein Eklat passiert jedoch nicht in Zeitlupe. Daher muß es geplant und vorbereitet gewesen sein, indem jemand die Fachschaft angestupst hatte, doch alle Übungszettel und die gesendeten Emails des Beschuldigten an seine Studenten routinemäßig zu “überprüfen”. Warum? Nun, der geschmähte Professor war und ist unbequem in Sachen Schulpolitik und hatte gerade am 19. November ein Video auf YouTube mit dem Titel “Staatliche oder private Schule? Besuch an der Leibniz Privatschule zu Elmshorn und Kaltenkirchen” veröffentlicht – und macht weiter. Das sieht man gewiß in manchen Kreisen der Universität und im Kultusministerium nicht gerne. “Wer stört, muß weg” – so funktioniert generell das offizielle Denken, in Österreich wie Deutschland.
Offenbar werden innerhalb der Universität Gefühle von Studenten (als die Kunden der Universität) verabsolutiert und als sakrosankt angesehen. Es gibt kein rationales Argumentieren mehr: Wer in diesem Umfeld vermeintliche Gefühle verletzt, wird zum Feind, den es zu maßregeln gilt. Heutige Hochschulleitungen denken gar nicht mehr daran, einen Rassismus-Vorwurf oder was auch immer erst zu prüfen und dabei Sichtweisen anderer zu berücksichtigen. Bestenfalls können sie nur zerknirscht feststellen, daß es eben hinsichtlich des StGBs nichts von Relevanz gibt. Trotzdem läuft es zu Beginn schon so ab, wie die (in Österreich) geschaßten Professoren Heike Egner und Anke Uhlenwinkel es auf Seite 52f in ihrem Buch “Wer stört, muß weg” beschrieben.
Eine Mail aus Bayern kommentierte das bisherige Geschehen an der Uni Paderborn wie folgt:
“Daß die Verwendung von ‚verbotenen Wörtern‘ zu derartigen Sanktionen führen kann, kenne ich eigentlich nur vor kriminellen Diktaturen. Daß die Leitung einer deutschen Hochschule sich von einer Gruppe halbgarer engstirniger Fanatiker derart instrumentalisieren läßt, habe ich nicht für möglich gehalten.”
Ich schon, aber wann immer es wieder mal passiert, ist man einfach nur erschüttert über die deutsche Gesellschaft und ihre Bildungseinrichtungen. Die Instrumentalisierung geschieht übrigens genau anders herum: von der Regierung und ihren Instituten nach unten. Man braucht die nützlichen Idioten auf der untersten Ebene (die Studis), um scheinbar darauf reagieren zu müssen. Wer sagt denn, daß in Schein-Demokratien nicht auch Kriminelles von ganz oben kommen könnte?
Wäre der Paderborner Mathematikprofessor ein Mohr gewesen und hätte auf den Abzählreim unter dem tradierten Namen (“Zehn kleine Negerlein”) angespielt, hätte kein hell- und dünnhäutiges Studentlein ihn denunziert, weil man als Weißer die “PoCs” eben nicht anklagen darf, ohne selbst als Alltagsrassist gebrandmarkt zu werden. Am Wort ‚Negerlein‘ an sich kann’s daher nicht liegen.
Der WDR in seiner Sendungsankündigung (07.02.2025, 15.25 – 16.15 Uhr | ONE ) für “Mit Schirm, Charme und Melone (Fliegen Sie mal ohne)” läßt sich nicht beirren: “Nach der modifizierten Methode ‚Zehn kleine Negerlein‘ (heutzutage selbstverständlich politisch vollkommen inkorrekt) wird ein Teilnehmer nach dem anderen hinterrücks ausgeschaltet.” Hätte also der Paderborner Professor nur diese Beifügung in Klammern hinter die ‚Negerlein‘ als Ergebenheitsgeste gegenüber politischer Korrektheit setzen müssen – und alles wäre gut gewesen? Wohl kaum, das böse Wort steht dann ja immer noch da und “verletzt” die, die reflexartig darauf anspringen.
Provinzposse
Inzwischen wird noch weiter vom Westfalen-Blatt nachgetreten: Am 13. Januar wird dort in der Überschrift behauptet: “Wissenschaftler spielt Bedeutung seiner E-Mail herunter”. Ferner heißt es: “[Er habe] in einer E-Mail ein Lied zitiert, in dem das Wort ‚Negerlein‘ verwendet wird”. Ja, und? Der inkrimierte Abzählreim ist eben seit mehr als hundert Jahren unter dem Namen “Zehn kleine Negerlein” am bekanntesten – wer kennt denn schon das Kinderlied “Zehn kleine Fingerlein”?
Das ist aber noch nicht alles. Das Westfalen-Blatt (WB) hat, so scheint es, einen Redakteur dafür abgestellt, den Paderborner Eklat, der keiner war, am Köcheln zu halten. Am 15. Januar titelt dieser Schreiber: “Umstrittener Professor gibt Interview”. Nein, nicht diesem Blättchen, sondern es wird nur auf das Interview in der Jungen Freiheit verwiesen: Der Professor wird wie damals eine Ulrike Guérot als umstritten etikettiert und jene Wochenzeitung wird als rechts bezeichnet: Das Framing steht.
Am 18. Januar textete der Lokalsender Radio Hochstift (verbunden mit WB): “Der teils öffentlich ausgetragene verbale Schlagabtausch zwischen der Paderborner Universität und einem Mathe-Professor geht weiter. In einem Post auf der Plattform X wirft der Paderborner Wissenschaftler der heimischen Hochschule jetzt Zitat ‚Bespitzelung‘ vor. Unter dem Post verlinkt er das Statement der Uni Paderborn von Mitte Dezember. Hier hatte die Uni auf die vorherigen verbalen Entgleisungen des Professors reagiert und angekündigt jede weitere Äußerung von ihm aufmerksam zu verfolgen.”
Am 15. Januar zuvor hatte bereits Radio Hochstift die folgende Nachricht aus Uni und Fakultät gesendet: “An der Paderborner Universität reißen die Diskussionen um einen Mathe-Professor nicht ab. Die Hochschule hat jetzt entschieden: Schon bald soll es ein Alternativangebot zu einer Veranstaltung des Professors geben. Studierende, die im Sommersemester dieses Jahres die Vorlesung Lineare Algebra 2 besuchen wollen, haben dann also die Wahl. Sie müssen nicht die Veranstaltung des umstrittenen Mathe-Professors besuchen. Diesen Entschluss bestätigt die zuständige Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik der Uni Paderborn auf unsere Anfrage.”
Dabei gab es doch überhaupt kein Problem der Studenten mit der Vorlesung. Es war eine schriftliche Nachricht an eine Übungsgruppe – und dann betraf es wohl nur zwei Studenten mit mimimi. Wie ich aus Paderborn mir bestätigen ließ, sollen aber die Übungen im Sommersemester weiterhin von demselben Professor wie bisher veranstaltet werden. Ich habe noch niemals in rund 40 Berufsjahren eine solchen Posse aus einem Mathematikfachbereich vernommen. Es gab, wenn ich es richig erinnere, allerdings Anfang der 70er Jahre mal eine Parallelveranstaltung zur Anfänger-Analysis, weil der fachlich hochangesehene Professor an den Studienanfängern vorbei unterrichtete mit einer auf acht (!) Semester angelegten Vorlesungsreihe. So waren das aber angesichts massiver Beschwerden inhaltliche (!) und keine ideologischen Gründe.
An der Uni Paderborn schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens kann der Mathematikbereich eine offenbar bestehende Überkapazität im nächsten Semester formal etwas abbauen. Und zweitens meint man, den inkrimierten Professor im Rahmen eines Mobbingversuchs schikanieren zu können. Denn man hat zur Zeit keine Handhabe gegen ihn. Auch ist eine von der Landesregierung in NRW vorgesehene neue Regelung noch nicht in Kraft, nach der auch ein beamteter Professor suspendiert werden kann (inklusive Betretungsverbot) bis zur Klärung von Vorwürfen. Aber hier ist sowieso am Sachverhalt nichts zu klären: Der Hinweis auf einen Abzählreim namens “Zehn kleine Negerlein” ist nicht verboten. Conclusio: Hier gibt sich eine deutsche (Provinz-)Universität der Lächerlichkeit preis. Sie ist nicht die erste Universität im letzten Jahrzehnt, wo Ideologie über Wissenschaft geht.
Mein Kollege Thomas Sonar und ich berichteten im August 2017 in einem Rubikon-Beitrag (‚Diversity statt University‚) über einen Fall an einer US-amerikanischen Universität: “Zum Beispiel hat die Wayne State University mit Wirkung ab 2018 die bislang allgemein verpflichtenden Grundkurse in Mathematik gestrichen und stattdessen Kurse in Diversity für alle Fächer zur Pflicht gemacht.”
Fundamentalkritik
Gab es übrigens “verbale Entgleisungen” jenes Paderborner Wissenschaftlers? Nicht, daß ich wüßte. Was es tatsächlich in seinen vielen hochgeladenen Videos gab, war harsche Kritik an der Schulpolitik und der an den Unis installierten Mathematikdidaktik. Da fällt dann durchaus das Wort “Bullshit science” – völlig berechtigt! Ich selber habe einen Fachartikel in einer pädagogischen Zeitschrift 2017 publiziert mit dem Titel “Genug der Goofy-Didaktik – Eine Streitschrift”:
Goofy-Didaktik wird weiterhin die Funktion haben, die faktische Abschaffung der einstigen Schulmathematik zu übertünchen.
Wie will man es sonst nennen, wenn schon das bloße Ablesen der Temperatur an einem alten analogen Fieber- oder Zimmerthermometer als Mathematikaufgabe für die achte (!) Klasse aufgefaßt wird, und das mit einem hochtrabenden Bündel angeblich dabei erworbener Kompetenzen in Mathematik bzw. Physik in Deutschland wie in Österreich begleitet und begründet wird. Bullshit. Oder nehmen wir die sogenannten Modellierungsaufgaben aus der Mathematikdidaktik des Landeanflugs eines Flugzeugs, der so beschaffen ist, daß Neigungswinkel der Anflugsgerade (sic!) und Geschwindigkeit beim Aufsetzen notwendigerweise einen Crash verursachen würden. Bullshit – “es ist eine Mißachtung der Wissenschaft Mathematik und seiner Anwendungen.“
Es gab schon 2016 zwei wichtige Bücher über den (Ab-)Gang unseres Schulsystems, eines von Hans-Peter Klein (HPK) und eines von Christoph Türcke (CT), deren Bücher ich beide in einem Rezensionsessay mit einem längeren Artikel von mir in den Mitteilungen der Mathematischen Gesellschaft Hamburg desselben Jahres in Verbindung brachte. Egal, ob man es als Kompetenztaumel oder Kompetenzwahn bezeichnet, die Kompetenzorientierung war der Hebel, um die Schulbildung auf ein Tiefstniveau runterzuschrauben. Mehr soll in einer KI-gestützten Welt offenbar für das gemeine Volk nicht mehr nötig sein.
Egal, ob HPK, CT oder ich oder unzählige andere, alle haben sie mit ihren Publikationen und Vorträgen in dem Sinne letztlich versagt, daß die Entwicklung weder aufgehalten noch abgebremst werden konnte. Wir leben halt in einer Art von schwindender (Rest-)Demokratie, wo nicht das bessere Argument, sondern das größere Kapital zählt. Wir sind nur Zuschauer und Chronisten eines langsamen zivilisatorischen Abstiegs. Was ich bewundere, ist der nicht schwinden wollende Elan meines Paderborner Kollegen, der eine neue, breitenwirksame Qualität der Kritik an der politisch gewollten Bildungsmisere durch seine unzähligen YouTube Videos geschaffen hat. Und genau deswegen wird er jetzt verfemt.
Historie des Abzählreims
Die frühesten Versionen des Abzählreims von 10 nach keins stammten aus Großbritannien und den USA (1868/69, kurz nach der Abschaffung der Sklaverei). In jeder der zehn Strophen verschwindet oder stirbt eines der ‚Negerlein‘. In manchen Versionen sind am Schluß zehn Negerlein wieder da. Es ist festzustellen, daß dieses Kinderbuch seit mehr als einem Jahrhundert zum Kulturgut einiger Länder gehört, insbesondere Deutschlands.
Auf Wikipedia erfährt man zum Teil dazu sogar sachliche Information: “Zehn kleine Negerlein ist ein Kinderbilderbuch, das über mehr als 100 Jahre weltweit vertrieben wurde; es erschien in mindestens 345 Editionen in 16 Ländern; nach der Zahl der Editionen am stärksten verbreitet im Vereinigten Königreich (104), in Deutschland (96), USA (54), Niederlande (50), Österreich (13), Schweden (8), Schweiz (6), Australien (4), Frankreich (3), Neuseeland, Kanada, Palästina, Dänemark, Island, Tschechoslowakei, China (je 1). In Deutschland handelt es sich um das am weitesten verbreitete jemals gedruckte Kinderbuch. Nur einige der ältesten deutschen Fassungen zwischen 1890 und 1920 weisen zwölf Szenen auf; dies geschah in Anlehnung an die Münchener Bilderbogen und die Fliegenden Blätter.”
Das Lied “Zwölf kleine Negerlein” aus den 50er Jahren, gesungen von Leila Negra, hat nichts mit dem alten Abzählreim zu tun, sondern war nur ein putziges Schlagerlein. Marie Nejar, so ihr richtiger Name, wuchs in St. Pauli auf und ist inzwischen 94 Jahre alt: eine selbstbewußte Frau recht kleiner Gestalt und recht dunkler Hautfarbe, die als Kind selber in Nazi-Deutschland Rassismus erfahren mußte. Der sozialdemokratische Vorwärts hatte ihr im Juni 2007 einen Artikel gewidmet anläßlich ihrer Buchveröffentlichung “Mach nicht so traurige Augen, weil du ein Negerlein bist – Meine Jugend im Dritten Reich” (als Rowohlt Taschenbuch). Es gab dann noch zwei weitere Interviews 2014 und 2015, sowie ein Video aus St. Pauli.
Vor etwas mehr als 17 Jahren konnte also die Buchstabenfolge N-E-G-E-R noch in einem Buchtitel eines etablierten Verlags vorkommen, ohne daß die Eklat-Maschinerie angeworfen wurde. Wenn schon Buchstabenfolgen Gefühlsverletzung erzeugten, könnte das auch schon bei dem Satz ‚Der Vater hat dem Kinde die Later-ne ger-eicht‘ passieren, da der Zwischenraum übersehen werden könnte. Wer sich durch einen historischen Text, der Teil des deutschen Kulturguts ist, in seinen (angelernten) Gefühlen verletzt fühlt, sollte besser psychologische Hilfe suchen, anstatt ‚Rassismus‘ zu rufen.
Worum geht es bei dem Kinderlied

Das Liedlein wurde 1991 umgetextet und bekam eine “tanzbare” Version – und wurde gar ein Hit. Eine gelungene Doppelzeile daraus lautet: Zwei kleine Negerlein, die sprangen in den Rhein, nur einer hielt die Brühe aus, da war es ganz allein. Hat doch nichts mit schwarzen Kindern als solchen zu tun. Es war also 1991 noch klar, daß die Negerlein lediglich ein Platzhalter für irgendwelche Heinzelein waren, so daß sich dieses Lied gegen niemand richtet, sondern aussagt, daß das Leben halt viele Gefahren birgt. Laut Spiegel 22/1991 kauften von den 6,5 Millionen Menschen, die jede Woche eine Diskothek in Deutschland besuchten, 100000 diese CD ‚Zehn kleine Negerlein‘ von der Band Time to Time – und das, obwohl weder der Gesamtliedtext noch das Arrangement eine Glanzleistung darstellten.
Wer da Rassismus wittert, denkt selber rassistisch in Opferkasten. “Haben Sie sich, wenn Sie darauf hingewiesen wurden, daß man bestimmte Wörter nicht mehr sagen solle, denn sie seien diskriminiered, gefragt, warum sie es zuvor nicht waren?”(Cordula Simon & Stefan Auer). Es wäre absurd zu glauben, daß bis 1991 fast alle Deutschen außer den alten übergeleiteten Nazis der Adenauer-Republik immer noch oder wieder neu Rassisten gewesen sein sollten, bis sie von einer Sekte selbsterklärter Heilsbringer von ihrem Gedankenleiden erlöst wurden.
Vor über 16 Jahren begannen erste Säuberungen schon des Kinderliederbuchs von James Krüss: “’Zehn kleine N(…)lein‘ verschwinden aus Karstadt-Regalen”. Wenn ‚Zehn kleine Negerlein‘ einfach verschwinden aus Verlagen, Buchhandlungen oder Bibliotheken und überhaupt wenn man die Vergangenheit ummodeln will, dann ist Zensur und virtuelle Bücherverbrennung realisiert – und das erinnert schwer an dunkle Vergangenheiten.
Es gibt inzwischen unzählige Versionen mit Umbenennung der ‚Negerlein‘, geleitet von Spaß oder aus vorauseilendem Gehorsam – von albern bis langweilig. Kunst und Satire müssen jedoch bisweilen anstößig sein, um das Nachdenken anzuregen. “Es ist der Zweck von Satire, Leuten auf die Füße zu treten” (Harald Schmidt). Obgleich eher mainstreammäßig demonstriert doch die Neuversion von Sarah Hakenberg mit Umbennung auf “10 kleine Dorfbewohner” das Typische dieser Abzählreime: Es ist die schiere Lust am Makabren, das halt irgendwelche Heinzelein trifft. Es darf und muß geradezu schwarzhumorig, bissig, geschmacklos und abartig sein. Niemand schreit da ‚Volksverhetzer‘ – doch noch innerhalb der nächsten Legislaturperiode könnte das schon anders werden: Schwarzer Humor kommt dann in die Tonne und führt den Interpreten direkt ins (Untersuchungs-)Gefängnis.
Eine andere Kategorie von Zehn kleine Heinzelein sind die Versionen, wo sich über die jeweiligen Heinzelein lustig gemacht wird: Das Lied “Zehn kleine Klimakleber” (hochgeladen am 29.01.2023) von Marco Rima, das bei der Präsentierung auch “kulturelle Aneignung” und “Blackfacing” nicht ausspart, hat nichts an Aktualität verloren. Der Schweizer Mainstream (20min.ch) gutierte das ganz und gar nicht, aber das ficht Rima nicht an: “Als Komiker und Kabarettist ist es meine Aufgabe, Dinge auch mal auf die Schippe zu nehmen.” Die letzte Strophe bei Rima lautet “Ein kleiner Klimakleber wollt‘ es nicht verstehn, ein Sponsor zahlte Geld, da waren’s wieder – zehn”.
Zehn kleine Negerlein (1969)
Vielleicht hätte der Paderborner Kollege den Shitstorm vermeiden können (wenn er ihn denn hätte ahnen können), indem er hinter die ‚Negerlein‘ die Jahreszahl 1969 in Klammern gesetzt hätte. Dann wäre nämlich Bezug genommen auf ein deutsches Fernsehspiel aus jenem Jahre. Im Oktober 2020 wurde auf Wikipedia eine Seite über dieses Fernsehspiel angelegt, die genauso betitelt ist wie dieser Abschnitt. Die jetzige aktuelle Version stammt vom 27. Juli 2023 – und da ist nirgends von Rassismus die Rede.
Es wird dort ganz nüchtern berichtet: “Zehn kleine Negerlein ist eine deutsche Fernsehspiel-Adaption eines Theaterstücks von Agatha Christie, das selbst wiederum eine Dramatisierung ihres Kriminalromans Ten Little Niggers darstellt.” Auf jener (tendenziösen) Wikipediaseite zu Agatha Christie findet man den Hinweis für die deutsche Übersetzung ihres Kriminalromans: Ab 1973 wurde der Titel ‚Zehn kleine Negerlein‘ benutzt, seit 2003 wählte man für eine Neuübersetzung durch Sabine Deitmer den Titel ‚Und dann gabs keines mehr‘. Damit folgte man dem Titel ‚And Then There Were None‘ für die amerikanische Ausgabe von 1940.
Rassismus
Der Hinweis auf ein angeblich “rassistisches Kinderlied” und die Nennung von “N-Wort” lassen den erwachsenen Leser nicht im Zweifel, daß es hier um die “Zehn kleine [N-Wort]lein” handeln muß. Letztere Unwortkonstruktion existiert tatsächlich im Hochschulbereich: “Um wie hier über das Wort sprechen zu können ohne es zu verwenden, hat sich die ‚N-Wort‘-Bezeichnung etabliert”. Etabliert ist falsch, oktroyiert wäre richtig. Denn weder war dieses Kinderlied jemals rassistisch noch ist derjenige, der es zitiert, ein Rassist. Und von ‚N-Wort‘ zu sprechen, ist völliger Schwachsinn.
Das Wort ‚Neger‘ ist im Zuge der angeworfenen Euphemismus-Tretmühle inzwischen außer Mode geraten. Es war bzw. ist allerdings ebensowenig passend wie ‚Schwarzer‘, weil einerseits damit ‚Afrikaner‘ und andererseits sehr starke Pigmentierung assoziiert sind. Nordafrikaner sind meist nicht stark pigmentiert, im Gegensatz zu den Bewohnern von Sri Lanka, die keine Afrikaner sind. Etwas präziser könnte man sich in Hinblick auf geographische oder ethnische Herkunft durchaus äußern – etwa “Äquatorialafrikaner” oder länderspezifisch.
Die Alternative zu “Schwarzen”, die ernsthaft vorgeschlagen wurde, war dann “PoC (People of Color)”, und im Singular ist das “Person of Color”. Wir sind aber hier nicht in den USA, also müßte es in irgendeiner Weise vernünftig – wenn das überhaupt geht – übersetzt werden. Die automatische Übersetzung ist laut dict.leo.org ‚Person of Color‘, laut Google ‚Person mit Farbe‘, aber laut DeepL schließlich ‚farbige Person‘ (bzw. ‚Farbiger‘ als eine Alternative). Letztere Benennung geht für manche Fanatiker in Sachen ‚Rassismus‘ erst recht nicht: “Denn farbig ist als Fremdbezeichnung ebenfalls problematisch, da es rassistisches Gedankengut der Apartheidpolitik transportiert.”
Es ist sowieso alles rassistisch: “Im Deutschen gibt es derzeit keine Entsprechung für den Begriff People of Color/PoC. Andere Wörter, die versuchen, den Begriff ins Deutsche zu übersetzen, sind Fremdbezeichnungen mit meist rassistischer Geschichte und sollen daher nicht verwendet werden.” Scheren wir uns nicht um diesen und anderen Quatsch: “Deutsche mit einer familiären Einwanderungsgeschichte aus der Türkei beispielsweise zählen sich auch zu PoC, also zu den People of Color, selbst wenn ihre Hautfarbe überwiegend weiß ist.”
Das Schmähwort ‚Rassismus‘ wurde inhaltlich im letzten Jahrzehnt total aufgebläht; z.B. zu “Rassismus entlang kultureller Unterschiede” – da handelt es sich eher um Fremdenfeindlichkeit, wenn überhaupt. Auch “Alltagsrassismus” hat fast nichts mehr mit wirklichem Rassismus zu tun, also einer böswillig abwertenden Haltung. Man sollte echten Rassismus so definieren, daß der ursprüngliche Begriff noch wiederzuerkennen ist, etwa wie folgt:
Ein Rassist ist jemand, der eine Menschengruppe aus (vermeintlich) biologischen Gründen grundsätzlich als minderwertig ansieht.
Der Paderborner Professor tat und tut das nicht. Mit echtem Rassismus geht Diskriminierung einher:
Diskriminierung ist die Schmähung und Ausgrenzung von Menschen aus weltanschaulichen oder politischen Gründen, oftmals begleitet von Haß auf sie, egal was sie taten oder tun.
Diskriminierung kannte man zur Genüge aus der Maßnahmen-Zeit, als Corona in aller Munde und Rachen war. Haß als solcher ist ein legitimes Gefühl gegen Menschen, die großes Unrecht oder Verbrechen begangen haben. Daher ist es nicht egal, was Beschimpfte vorher getan haben. Inzwischen ist der unsägliche Paragraph §130 des Strafgesetzbuchs in Deutschland jedoch so erweitert und aufgeweicht, daß jemand, der eine Menschengruppe beschimpft, weil sie kriminelle Taten begeht, z.B. systematisch Terrorakte oder gar Völkermord verübt, trotzdem zu einer Gefängnisstrafe verurteilt werden könnte, weil es in der Formulierung dieses Gummi-Paragraphen eben egal ist, was jene Menschengruppe vorher tat oder immer wieder tut.
Wer allein eines der “MINZE”-Worte ‚Mohr, Indianer, Neger, Zigeuner, Eskimo‘ in einem neutralen Kontext nutzt, kann nie und nimmer ein Rassist sein. Brutale und haßerfüllte Diskriminierung in diesem Jahrhundert gab und gibt es allerdings vermehrt seit dem Schicksalsjahr 2020 “unserer Demokratie”: All jene, die sich nicht dem Corona-Theater und den Covid-Spritzen unterwarfen, wurden vom öffentlichen Leben fast total ausgeschlossen und wüst beleidigt. Aber die schlimmste Diskriminierung in Deutschland bleibt immer noch die dauerhafte bittere Armut, die nun rapide anwächst: Inzwischen gibt es (laut Paritätischem Gesamtverband) 531 tausend wohnungslose Menschen in Deutschland.
Umschreiben oder Verbrennen von Kinderbüchern
Derweil “entdecken” Aktivisten allenthalben Rassismus in Büchern und Heften aus früherer Zeit, selbst in Comics wie ‚Asterix und Obelix‘. Diese Hefte gibt es seit 1961 und in deutscher Nachdichtung seit 1968; bis 1970 gab es allein schon sieben dieser Hefte, die ich gerne früh morgens in der langweiligen Experimentalphysikvorlesung nebenher las. Es werden von den Aktivisten da Sterotype beklagt, die doch jeder Depp erkennen muß und die gerade den Witz dieser Comics und überhaupt von Satire ausmachen. Es warnte Super RTL vor zwei Jahren vor Asterix wegen rassistischen, sexistischen und diskriminierenden Stereotypen; gesendet wird es trotzdem (mit einem albernen Warnhinweis), denn pecunia non olet.
Kanada war da vor mehr als zwei Jahren schon weiter: [Es] “wurden in Windsor, im Südwesten der Großstadt Ontario 5.000 Bücher und Comics verbrannt, die nach Ansicht der Veranstalterinnen und Veranstalter alles andere als zeitgemäß seien. Der Grund: Indigene Völker werden rassistisch dargestellt. Betroffen sind auch die Comic-Klassiker Lucky Luke, Tim und Struppi und Asterix und Obelix.” Da hat man von den Nazis gelernt. Hierzulande macht man es stiller und virtuell digital.
Im Jahre 2013 gab es in den deutschsprachigen Medien eine intensive Diskussion über das Umschreiben von Kinderbüchern, das Ende 2012 wahrscheinlich angestoßen wurde von der damaligen Familienministerin, die ihrer Tochter partout nicht das Wort ‚Negerkönig‘ vorlesen wollte, weil “es verletzend ist, das Wort zu verwenden”. So wundert es nicht, daß 2013 zwei Referenten der “Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien” (weisungsgemäß oder in vorauseilendem Gehorsam) einen Beitrag ablieferten mit dem vielsagenden Titel “Vom ‚Negerkönig‘ zum ‚Südseekönig‘ zum …? – Politische Korrektheit in Kinderbüchern. Das Spannungsfeld zwischen diskriminierungsfreier Sprache und Werktreue und die Bedeutung des Jugendschutzes”. Hier wird also behördlich insinuiert, daß Sprache an sich schon diskriminieren könne.
Dabei soll Seriosität vorgetäuscht werden: es geht aber nicht um Korrektheit, sondern nur um Ideologie und (Vor-)Zensur. Die vorauseilende (Selbst-)Zensur (genannt “Veränderungen”) in Klassikern der Kinder- und Jugendliteratur wird dort aufgelistet und als völlig normal dargestellt: “Es gehört zur Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur, daß Texte bearbeitet, umgeschrieben, gekürzt und erweitert werden, Titelbilder und Illustrationen verändert werden …”
Warum dieser ganze Firlefanz? Offensichtlich ist die vorherrschende Meinung in diesen Kreisen, daß mit Sprachverboten und Umbennungen die Kinder (und späteren Erwachsenen) zu besseren Menschen werden – was natürlich völliger Quatsch ist:
“Tatsächlich gibt es wissenschaftlich gesehen keinen einzigen Beleg dafür, daß eine von außen oktroyierte Sprache die innere Einstellung von Menschen verändert. Es ist genau umgekehrt: Erst wenn sich die innere Einstellung von Menschen verändert, dann erst verwenden sie automatisch auch andere Begriffe und zwar Begriffe, die auch wirklich Sinn machen” (aus: “Vince of Change”).
Rechtsprechung
Im dem Beitrag jener Referenten ist sogar folgendes Urteil (OLG Köln vom 19.01.2010) zitiert:
“Die Rechtsprechung geht davon aus, daß die Verwendung des Begriffs ‚Neger‘ das allgemeine Persönlichkeitsrecht des so Angesprochenen jedenfalls dann verletzt, wenn die Verwendung einzig auf die Ausgrenzung des so Angesprochenen gerichtet war.”
Es gibt also eine Relativierung sogar noch im Falle einer direkter Ansprache. Wenn ein historischer Text mit der Buchstabenfolge N-E-G-E-R nur zitiert wird, wird NIEMAND angesprochen. Das war 2010 so und ist auch heute noch so. D.h. der inflationäre Austausch von Wörtern hat rein gar nichts mit der Bekämpfung von Rassismus oder Diskriminierung zu tun. Letztere sind mit den Grundeinstellungen der Menschen verbunden und nicht mit dem System Sprache.
Ein mehr als hundert Jahre altes Kulturgut “Zehn kleine Negerlein” kann man nicht so einfach auslöschen. Wer will, mag es in einer Präsentation für Kinder und Studenten noch zusätzlich mit einem Kommentar versehen. Selbst der verpönte Negerkuß ist immer noch in fast aller Munde. Aber der Name ist nicht verboten. Seinerzeit im Juli 2016 kassierte ein Reiseunternehmen eine Niederlage vor dem Arbeitsgericht Köln, da es einen Mitarbeiter fristlos entließ wegen Bestellung eines “Negerkusses” in der Kantine. Politische Inkorrektheit ist ebensowenig strafbar wie Atheismus. Korrektheit als solche kann jedoch in diesem Staate strafbar sein, wenn es um Berichterstattung und Einschätzung geht, was aktuelle Kriegsherde in Europa oder im Nahen Osten betrifft. In gewisser Weise erleben wir da faktisch fast schon Kriegsrecht in Deutschland.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Prof.em. Dr. Hans-Jürgen Bandelt war Professor am Fachbereich Mathematik der Universität Hamburg, wo er sich neben der Behandlung kombinatorisch-geometrischer Probleme den Anwendungen der Genetik auf vorgeschichtliche Fragestellungen widmete, sowie Studien zur forensischen und medizinischen Genetik betrieb.
Ich hab‘ auch eine Version in meiner Rumpelkiste aus der Zeit der Großen Seuche:
Zehn kleine Coronazis fahren nach Berleun
dort ward einer vom Volk erschlag’n,
da waren’s nur noch neun.
Neun kleine Coronazis hören Lauterbach
der hat einen mit Angst verschreckt
da waren’s nur noch acht.
Acht kleine Coronazis auseinander stieben
der Geisel hat ein‘ abgeführt
da waren’s nur noch sieben.
Sieben kleine Coronazis melden sich zum Test
da wurde einer positiv
und ’s waren nur noch sechs.
Sechs kleine Coronazis studieren Correcti(n)v
einer hat nicht alles geglaubt
da waren’s nur noch fünf.
Fünf kleine Coronazis zieh’n über Bhakdi her
der hat eins freundlich angelacht
da waren’s nur noch vier.
Vier kleine Coronazis tragen FFP2
einer hat keine Luft gekriegt
da waren’s nur noch drei.
Drei kleine Coronazis woll’n zur Impferei
nach Astra kam ein Herzinfarkt
da waren’s nur noch zwei.
Zwei kleine Coronazis wollten demonstrier’n
die Antifa war dumm wie Brot
nur einer konnte flieh’n.
Ein kleiner Coronazi fühlte sich ganz krank
ein Polizist versteht ihn falsch
da fiel er von der Bank.
Alle kleinen Coronazis mussten von uns gehen,
da spielt Bill Gates ein Update ein
und ’s waren wieder zehn.
👏👏👏👍🏼👍🏿
..da spielte Gates ein Update ein, doch dann kam Onkel Trump,
der haut ihm auf die Finger hart, am Boden man ihn fand,
inmitten einer Pfütze voll mit M-ücken-RNA,
aus seiner eigˋnen Züchtung, die stechen 1000 maˋ,
und was ist die Moral dabei, die Sache ist ganz klar,
da warˋs mit Billy bald vorbei, bevor man sich versah. 😖☺️
in salzburg bietet neuerdings eine gastwirtschaft ein „schnitzel ohne festen wohnsitz“ zum verzehr an
Diesen Spiegel muss sich keiner mehr vorhalten. Bill Gates hat zwar ordentlich Knete in die Zeitschrift investiert, aber das Propagandablättchen wird als rot-grünes Hetzblatt der Gutmenschen keine Zukunft haben. Donald Trump würde jetzt sagen: der Spiegel kann weg! Ich würde zustimmen! Und unsere Jugend sagt sowieso, lieber bei Pisa durchfallen als ständig vera…t werden.
„…Wir leben halt in einer Art von schwindender (Rest-)Demokratie, wo nicht das bessere Argument, sondern das größere Kapital zählt. Wir sind nur Zuschauer und Chronisten eines langsamen zivilisatorischen Abstiegs….“
Und genau deshalb sitzt der menschliche Bodensatz an den institutionellen/politischen Hebeln und lässt sich vom Kapital „beraten“.
Genau deshalb lässt sich mit diesen Leuten nicht mehr argumentieren, weil sie keine Argumente mehr haben (oder sie selbst nicht verstehen), da sie niemals selber denken sondern nachplappern.
Genau deshalb muss man leider warten, bis das alles in sich zusammenfällt. Man kann höchstens das Ende mit Schrecken begünstigen, aber nicht abwenden.
Als würden wir auf der Titanic reisen und man würde uns verbieten ein Rettungsboot zu Wasser zu lassen, damit die Anderen nicht merken, dass das Boot sinkt.
Ich hasse sie dafür….
Also mahl ehrlich, da blickt ja keiner mehr durch, heißt das jetzt
der umstrittene Spiegel
oder
die umstrittene Spiegel
oder
das umstrittene Spiegel
? ? ?
Seit C ist der willkürliche Entzug von Menschenrechten nicht mehr straffähig und die Spritzung toxischer Keimbahnzerstörer obligat. De-Industrialisierung und Inflation können ebensowenig aufgehalten werden wie fanatische Mörder.
Da muss die Regierung zumindest auf einem Gebiet Durchsetzungsfähigkeit zeigen und morgens um fünf eine Hundertschaft schicken.
Die Masse wirds ebensowenig merken, wie sie gemerkt hat, wer ihr da Nebenwirkungsfreiheit versprochen hat. Sie findet sich großartig versorgt und betreut! Das N-Wort ist weg, welch Fortschritt, hurrah!
Es gibt noch ein N-Wort – Natsis, welche von den Banderas im Ukrostan bis heute angehimmelt werden. Diese werden wiederum in ganz Westeuropa angebetet – beim „Spiegel“ wohl ebenso. Etwas, worüber in Westeuropa weit mehr geredet werden muss, wo es nur geht – bis jedem klar wird, wie bankrott die ach so „sensible“ Wokeness ist.
Ich verschiedenen von den Banderas befreiten Orten werden Massengräber gemeuchelter Zivilisten entdeckt – dies müsste gravierender sein als wer mit welchen Worten noch die People(:innen) of Color bezeichnet.