Vortrag von WHO-GD Ghebreyesus vor IGH: naturwissenschaftlicher Nonsense

17. Dezember 2024von 11,9 Minuten Lesezeit

Von 2.12. bis 13.12. fanden vor dem Internationalem Gerichtshof (IGH) der UNO in Den Haag Anhörungen zum Klimawandel statt. Man versucht den IGH dazu einzuspannen, Staaten zur Teilnahme an der CO2-Netto-Null-Politik zu zwingen.

Der letzte Tag war den Vorträgen WHO, EU und einer International Union for Conservation of Nature vorbehalten. Die Videoaufzeichnungen aller zehn Tage sind auf der Seite des IGH nachzusehen und nachzuhören. Das Video vom letzte Tag, dem vorigen Freitag 13.12.2024 ist am Ende des Artikels eingebunden, ebenso ein ins Deutsche übersetztes Transkript. Ab Minute 2 spricht WHO Generaldirektor Dr. Tedros Adnahom Ghebreyesus.

Gleich vorneweg: So viel unwissenschaftlichen Schwachsinn habe ich schon lange nicht in so geballter Form gehört. Selbst vor der Prognose, dass Inseln im Meer wegen „dem Anstieg des Meeresspiegels und Naturkatastrophen“ versinken könnten, schreckt er nicht zurück. Er beginnt mit einer rührseligen, mit leicht weinerlicher Stimme vorgetragenen Geschichte, dass er 2019 nach Tuvalu gereist sei (sicher nicht CO2-frei mit dem Segelboot) und dort den Jungen namens Falu kennengelernt habe, der angeblich Angst vor dem Untergang seiner Insel gehabt habe. Diese ist offenbar von sachlich falschen Erzählungen unverantwortlicher Erwachsener verursacht worden, wie Tedros einer ist.

Tedros fuhr dann weiter fort mit der Verbreitung von Falschinformationen wie „Der Klimawandel und extreme Wetterereignisse richten verheerende Schäden für die Menschen und ihre Gesundheit an“. Der Klimawandel richtet gar nichts an, sondern höchstens das Wetter und ist generell eine Mittelung von Wetterdaten über 30 Jahre und große Regionen. Extremwetterereignisse sind mit dem Wandel zu wärmeren Klima sogar weniger geworden. Insbesondere Dürre tritt seltener auf, wenn es wärmer wird und nicht häufiger wie Tedros als Des-Information verbreitet:

„… da der Klimawandel die Schwere und Häufigkeit von Dürren … verstärkt.“

Zentral bei den unbelegten Behauptungen ist, dass der Klimawandel negative Auswirkungen auf die Gesundheit habe. So zb behauptet der WHO Mann: „Die Übertragung von Krankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber und Cholera könnte sich mit zunehmenden Wetterextremen erheblich verstärken, da der Zugang zu sauberem Wasser eingeschränkt wird und sich krankheitsübertragende Vektoren wie Moskitos ausbreiten.“ Gegen Malaria gibt es übrigens ein billiges Heilmittel mit Methylenblau, das binnen zwei bis drei Tagen Heilung bringt, was die WHO aber verschweigt.

Den Leuten der WHO ist sicher auch bekannt, dass Armut das Problem und Ursache  von Krankheiten im Globalen Süden ist und dass diese nicht durch den Klimawandel, sondern durch Kolonialismus und Ausbeutung verursaccht wird, an der die Geldgeber der WHO wesentlich beteiligt sind.

Erstens gibt es keine „zunehmenden Wetterextreme“ auch wenn dass Konzern- und Regierungsmedien unentwegt behaupten. Zweitens reduzier wärmeres Klima die Todesraten, denn es gibt weltweit und regional in Europa etwa zehnmal so viele Kältetote wie Hitzetote. Eine Verschiebung zu wärmeren Klima reduziert temperaturbedingte Todesfälle, wie etwa eine Studie bei Babys gezeigt hat. Steigende Temperaturen retten Leben wie Studien zeigen. Tedros behauptet dagegen „Höhere Temperaturen bedeuten auch mehr hitzebedingte Todesfälle und Krankheiten.“

Selbstverständlich leugnet Ghebreyesus die Rolle der Sonne beim Klimawandel, obwohl diese durch Messungen zweifelsfrei belegt ist und schreibt alles der Veränderung des Anteils von CO2 von 0,038 auf 0,042 Prozent in der Atmosphäre zu.

Skurril geht es nach Ghebreyesus weiter mit den Auslassungen eines WHO Juristen namens Derek Walton: „Erstens sollten die wissenschaftlichen und technischen Beweise im Mittelpunkt der gerichtlichen Prüfung der vor ihm liegenden Fragen stehen und das Gericht bei der Analyse der Rechtsfragen leiten und informieren.“

Das Gericht kann wissenschaftliche Beweise nicht prüfen, denn dazu sind Messungen, Experimente und Berechnungen erforderlich, zumindest in der Naturwissenschaft. Das Gericht kann sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse vortragen lassen und beurteilen, ob Einigkeit jenseits aller Zweifel besteht. Aus Sicht der meisten Disziplinen der Physik besteht wohl weitgehende Übereinstimmung, dass die Sonne und die Bahnparameter von Sonne und Erde das Klima bestimmen, während CO2 nur vernachlässigbaren Einfluss hat. Darauf haben weder einzelne Staaten noch alle Staaten gemeinsam Einfluss.

Der Versuch durch Geo-Engineering auf Wetter und Klima Einfluss zu nehmen muss dagegen schärfstens abgelehnt werden. Die Folgen sind meist unkontrollierbar wie jüngste Ereignisse gezeigt haben.

Wir haben in den letzten Jahren eine Reihe von Beweisen gesehen, dass die Eisbedeckung in der Arktis und Grönland im Norden und der Antarktis im Süden im Zunehmen begriffen sind. Die US-Behörde Space Weather Prediction Service erwartet eine Abnahme der Sonnenaktivität mit folgender klimatischer Abkühlung. Dem folgt dann auch ein Rückgang des CO2 Anteils in der Luft und damit eine Reduzierung des Pflanzenwachstums, das bekanntlich von der CO2 Konzentration positiv korreliert ist.

Zu befürchten ist aber, dass der IGH Meinungen zu physikalischen Gegebenheiten in eine Stellungnahme schreiben wird, die genauso falsch sind, wie die Urteile des Vatikans zu Galilei und der Bewegung der Sonne.

Aufzeichnung der IGH Anhörung vom 13.12.2024 zu Fragen des Klimas:

Transkript des Vortrag des WHO-Generaldirektors Tedros Adnahom Ghebreyessus:

Guten Tag, Herr Präsident. Sehr geehrte Mitglieder des Gerichts, als Generaldirektor habe ich die Ehre, im Namen der Weltgesundheitsorganisation, die ich als WHO bezeichnen werde, vor Ihnen zu erscheinen. Bevor ich mit meinen Ausführungen beginne, möchte ich Ihnen von meinem Besuch in Tuvalu im Jahr 2019 erzählen. Bereits vor fünf Jahren hatte ich das Privileg, einen bemerkenswerten Jungen namens Falu kennenzulernen. Er erzählte mir von den Gesprächen, die er mit seinen Freunden über den möglichen Untergang von Tuvalu und die ungewisse Zukunft, die ihnen bevorstand, geführt hatte. Einige seiner Freunde dachten darüber nach, die Insel zu verlassen, falls Tuvalu untergeht. Übrigens ist das sehr wahrscheinlich. Sie waren sogar konkret und suchten Zuflucht auf Fidschi, während andere ihre Bereitschaft zum Ausdruck brachten, in Tuvalu zu bleiben und mit ihrer geliebten Heimat unterzugehen. Diese Aussagen stammen von Kindern im Alter von 11 bis 13 Jahren. Farus Worte haben mich tief berührt und mir die Herausforderungen, mit denen Kinder im Pazifik konfrontiert sind, auf eindringliche Weise vor Augen geführt. Kinder sollten Kinder sein. Ich hätte gerne einen Kameraden gehabt, der lacht und spielt und ein Kind ist, aber das war er nicht. Sie sorgen sich um das Überleben ihrer Heimatinseln aufgrund der Emissionen, die von weit entfernten Nationen verursacht werden. Diese Realität lastet schwer auf ihren jungen Schultern. Stellen Sie sich vor, unsere Kinder müssten dieses schwere Gewicht auf ihren Schultern tragen, und das verdeutlicht, welch tiefgreifende Auswirkungen unser Handeln oder Nichthandeln auf das Leben der Schwächsten hat. Die Klimakrise hat viele Facetten, aber aus Sicht der WHO handelt es sich im Grunde um eine Gesundheitskrise. Sie gehört zu den größten Herausforderungen, vor denen die Menschheit heute steht, und es handelt sich nicht um eine hypothetische Krise in der Zukunft. Sie ist hier und jetzt. Der Klimawandel und extreme Wetterereignisse richten verheerende Schäden für die Menschen und ihre Gesundheit an und stören Gesellschaften, Volkswirtschaften und die Entwicklung. Ohne sofortiges Handeln könnten die klimabedingte Zunahme von Krankheiten, die Zerstörung der Gesundheitsinfrastruktur und die wachsenden gesellschaftlichen Belastungen die bereits überlasteten Gesundheitssysteme weltweit überfordern. Herr Präsident und verehrte Mitglieder des Gerichts, das seit über 25 Jahren Beweise für die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels sammelt, lassen Sie mich kurz einige der Auswirkungen veranschaulichen. Die Übertragung verändert sich bereits. Die Übertragung von Krankheiten wie Malaria, Dengue-Fieber und Cholera könnte sich mit zunehmenden Wetterextremen erheblich verstärken, da der Zugang zu sauberem Wasser eingeschränkt wird und sich krankheitsübertragende Vektoren wie Moskitos ausbreiten. Nicht übertragbare Krankheiten, darunter Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, werden alle mit dem Klimawandel und der Luftverschmutzung in Verbindung gebracht. Die WHO schätzt, dass 7 Millionen Todesfälle pro Jahr mit Luftverschmutzung in Verbindung stehen. Immer häufigere und schwerere Wetterereignisse, die mit dem Klimawandel in Verbindung stehen, verursachen Todesfälle und Verletzungen, zerstören die Gesundheitsinfrastruktur und überlasten die Gesundheitssysteme. Wir erleben rekordverdächtige und oft niedrige Temperaturen. Der höchste Rekord wurde im Juli dieses Jahres aufgestellt. Megabrände zerstören Häuser, tödliche Hurrikane treffen Insel- und Küstenstaaten und Überschwemmungen töten Tausende und Millionen sind betroffen. Bereits jetzt sind schätzungsweise 920 Millionen Kinder von Wasserknappheit betroffen. Dies wird sich mit ziemlicher Sicherheit noch verschlimmern, da der Klimawandel die Schwere und Häufigkeit von Dürren, die Verunreinigung der Wasserversorgung und den Salzgehalt des Wassers in Küstengebieten verstärkt. Extreme Wetterbedingungen stören die Landwirtschaft und andere Nahrungsquellen weiter, wodurch die Ernährungsunsicherheit und die Unterernährung zunehmen. Die Ernteerträge und die Fischereiproduktion werden gestört. Die Süßwasservorräte werden abgebaut und erschöpft, die Ökosysteme geschädigt. Es wird zu massiven Umsiedlungen kommen, da derzeit 154 Millionen Menschen weniger als einen Meter über dem Meeresspiegel leben. Erinnern Sie sich an die Geschichte von Tuvalu, die ich Ihnen vorhin erzählt habe? Es wird erwartet, dass Millionen Menschen in die Armut gedrängt werden, wobei bis 2030 schätzungsweise mehr als 130 Millionen Menschen in extremer Armut leben werden. Dies wird die gesundheitlichen Belastungen und Ungleichheiten dramatisch erhöhen. Höhere Temperaturen bedeuten auch mehr hitzebedingte Todesfälle und Krankheiten. Die Bekämpfung des Klimawandels ist eine Frage der Gerechtigkeit. Die gesundheitlichen Auswirkungen der Klimakrise treffen nicht alle Bevölkerungsgruppen gleichermaßen. Kleine Inselentwicklungsländer und andere tief liegende Küstenregionen sind besonders gefährdet. Diese Staaten, die als „Samen“ bezeichnet werden, machen 1 % der Weltbevölkerung und -wirtschaft aus und verursachen weniger als 1 % der Treibhausgasemissionen. Dennoch sind sie unverhältnismäßig stark vom Klimawandel, dem Anstieg des Meeresspiegels und Naturkatastrophen betroffen. Frauen, Kinder, ethnische Minderheiten, arme Gemeinden, Migranten und Vertriebene, ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen werden unverhältnismäßig stark betroffen sein. So verheerend der Klimawandel für die Gesundheit auch ist, die Situation ist noch nicht hoffnungslos. Aber die Welt muss jetzt handeln. In den letzten Jahren hat die WHO eng mit ihren Mitgliedstaaten und den Organisationen der Vereinten Nationen zusammengearbeitet, um Gegenmaßnahmen und Strategien zum Schutz der Gesundheit zu entwickeln. Im Mai 2008 verabschiedete die Weltgesundheitsversammlung, das Entscheidungsgremium der WHO, die Resolution 61.19, in der die WHO aufgefordert wurde, Maßnahmen gegen die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels zu ergreifen. Seitdem hat die WHO gemeinsam mit der breiteren Gesundheitsgemeinschaft daran gearbeitet, die Gesundheit in nationalen und internationalen Maßnahmen gegen den Klimawandel zu fördern, unter anderem im Pariser Klimaschutzabkommen. Aber im Moment wird nicht genug getan. In unserem Bericht, der letzten Monat auf der COP 29 veröffentlicht wurde, macht W HO deutlich, dass Maßnahmen zur Eindämmung und Anpassung erforderlich sind, um Hilfe zu schützen und sicherzustellen. Leider ist die Eindämmung noch nicht so weit fortgeschritten, dass sie wirksam ist, um die katastrophalsten Auswirkungen des Klimawandels im vergangenen Jahr zu vermeiden, sodass die Kohlendioxidemissionen ihren bisher höchsten Stand erreichen. Und obwohl Anpassung wichtig ist, können wir uns angesichts der unbekannten klimatischen Kipppunkte nicht darauf verlassen. Fossile Brennstoffe machen immer noch 80 % der globalen Primärenergie aus, was zum Teil auf massive Subventionen für fossile Brennstoffe durch Regierungen zurückzuführen ist, die auf über 600 Milliarden US-Dollar pro Jahr geschätzt werden. Wie wir in unserem jüngsten Bericht an Corp 29 festgestellt haben, kann nur ein schneller und gerechter Ausstieg aus fossilen Brennstoffen die Gesundheit der Menschen und des Planeten vor der Klimakrise schützen. Gleichzeitig möchte ich betonen, dass wir in der engen Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten bei der Untersuchung und Empfehlung von Maßnahmen zur Eindämmung und Anpassung auch viele Chancen sehen. Wir versuchen stets, die Kernvorteile von Maßnahmen zu erfassen, die den Klimawandel eindämmen und die menschliche Gesundheit verbessern. Nehmen wir zum Beispiel die Luftverschmutzung. Der IWF geht davon aus, dass durch die Bepreisung fossiler Brennstoffe entsprechend ihrer Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt jedes Jahr etwa 1,2 Millionen Menschen vor durch Luftverschmutzung verursachten Todesfällen bewahrt werden könnten. Ähnliche Beispiele finden sich in Bezug auf Maßnahmen und Ergebnisse zur Eindämmung und Anpassung in der Landwirtschaft, beim Zugang zu Wasser, bei der Prävention von übertragbaren und nicht übertragbaren Krankheiten und vieles mehr. Der Wert der gesundheitlichen Verbesserungen durch Eindämmung überwiegt die Kosten bei Weitem. Die WHO schätzt, dass jeder US-Dollar, der für spezifische Klima- und Gesundheitsmaßnahmen ausgegeben wird, eine durchschnittliche Rendite von vier US-Dollar bringt. Auf diese Weise ist die manchmal suggerierte Dichotomie zwischen den Kosten für Maßnahmen oder Nichtmaßnahmen falsch. Die Untätigkeit angesichts des Klimawandels ist zweifellos die kostspieligste Herangehensweise. Dies führt uns zu der Notwendigkeit globaler Maßnahmen. Verehrte Mitglieder des Gerichtshofs, die WHO wurde 1948 gegründet, als die Welt gerade die Verwüstungen des Zweiten Weltkriegs hinter sich ließ. Wie die Vereinten Nationen, zu denen wir gehören, entstand die WHO aus der Erkenntnis heraus, dass die einzige Möglichkeit, gemeinsame Bedrohungen oder gemeinsame Gesundheitsbedrohungen zu bewältigen, in einer gemeinsamen Reaktion besteht. Dies wurde von der Weltgesundheitsversammlung bekräftigt, die wie bei anderen globalen Gesundheitsherausforderungen feststellte, dass Lösungen für die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels als gemeinsame Verantwortung der Staaten angesehen werden sollten. Wir können nicht warten, um die Klimakrise anzugehen. Das bedeutet, dass eine solide und nachhaltige Finanzierung unerlässlich ist, sowohl im Hinblick auf die Begrenzung der Treibhausgasemissionen als auch auf die Vorbereitung der Gesundheitssysteme und anderer Anpassungsmaßnahmen. Während Entwicklungsländer besonders auf Hilfe angewiesen sind, profitieren letztlich wir alle von Investitionen in die Eindämmung des Klimawandels und von der Unterstützung derer, die unter seinen Folgen leiden. Bei der Bewältigung der Klimakrise geht es darum, Menschen, Orte und den Planeten dringend zu schützen, um eine gesündere Welt zu schaffen, jetzt und in Zukunft. Wir hinterlassen unseren Kindern. Der Rechtsbeistand von WH OS, mein Kollege Derek Walton, wird nun die Rolle der Wissenschaft und technischer Beweise in den Beratungen des Gerichts und das Mandat von WH OS in Bezug auf das Klima, den Klimawandel und die Gesundheitskrise erörtern. Ich danke Ihnen, Herr Präsident.


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10 Kommentare

  1. Michael Rosemeyer 10. April 2025 um 19:20 Uhr - Antworten

    Das Verfahren in Vancouver ging von 2011 bis 2019
    Michael Mann hat keine Beweise für seine Behauptungen vorgelegt.
    https://www.bccourts.ca/jdb-txt/sc/19/15/2019BCSC1580.htm
    Übersetzung
    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/neue-wege/michael-mann-gegen-tim-ball-bizarrer-streit-ums-klima-beendet/

    „As soon as someone tells you it’s warming, the reply you give is: Since when?“
    Geologist, Prof. Ian Plimer: „We have been cooling down for the last 4000 years. It’s all about when you start the measurements.“
    „If you take measurements from the Medieval Warming, we’ve cooled…
    2024_05_08
    https://x.com/wideawake_media/status/1788534641479041031?t=tMmw9FbXdGjk2FUmoU3cpw&s=03

  2. Andreas I. 18. Dezember 2024 um 10:16 Uhr - Antworten

    Hallo,
    das ist ja mal wieder toll von den netten Menschheitsrettern, aber welchen bösen CO²-Ketzer sollte der IGH denn verbre…, ach nee das würde ja CO² :-) ich meine, welchen bösen CO²-Ketzer sollte der IGH denn verurteilen bzw. wen könnte denn der IGH zu frommem Verhalten zwingen? USA oder China?!
    Ein Schelm wer vermutet, dass mal wieder ein neokolonialistisches Machtinstrument gegen schwächere Staaten geschaffen werden soll.

  3. Sabine Schoenfelder 18. Dezember 2024 um 9:56 Uhr - Antworten

    Mit viel TAMTAM und noch mehr „Investitionsgeldern“, über 1000e gut finanzierte NGOs, wird das Klima-Narrativ verkündet. Aus wirtschaftlich-agitativen Erwägungen „zentralisiert“ der große Stakeholder-Geldhaufen nun beide Themen…😂🤣 schamlos und abseits j e g l i c h e r naturwissenschaftlicher oder evidenz-basierter Daten.
    Ganz vorne an der Front : der weinerliche WHO-Tedy, und nicht zu vergessen 👉 Guterres, der linke Klimapaniker.
    Warte auf den Tag, an dem das Kriegsmoment ‼️noch mit eingebunden wird.
    WIR KÄMPFEN FÜR UNSERE WELT UND GESUNDHEIT…😂🤣👉 kommt noch, liebe Freunde….

  4. Ogmios 17. Dezember 2024 um 11:14 Uhr - Antworten

    Ich weiß nach wie vor nicht, ob ich das derzeit auf dieser Welt ablaufende als Drama oder Komödie bezeichnen soll.

    Jeder Eingriff in die Natur führt zwangsläufig früher oder später zu fatalen Konsequenzen, die Natur lässt sich nur sehr schwer beherrschen und je komplexer ein System ist, desto schwerwiegender die Konsequenzen. Jeder, der schon einmal mit einem chemischen/biologischen Prozess zu tun hatte, MUSS das wissen.
    Chemische/physikalische Vorgänge sind untrennbar miteinander verbunden, das Eine gibt es nicht ohne den Anderen.
    Biologische Vorgänge sind das Ergebnis.
    Und jeder, der ernsthaft eine Ahnung hat von Physik/Chemie/Biologie, weiß auch, dass es die „richtige“ Temperatur für diese Vorgänge benötigt. Nur ein Zehntel zu wenig, und es findet keine Reaktion statt, ein Zehntel zu viel und das Ergebnis ist „fatal“. Nehmen wir Eiweiß und Fett her, die chemische Struktur verändert sich bei über 60 °C bis 65 °C, aus etwas Nahrhaften entsteht etwas Giftiges.

    Käseherstellung: Man benötigt die richtigen Kulturen UND die passende Temperatur, wenn die Temperatur nur um 1 °C oder 2 °C abweicht, kann man das Produkt entsorgen, denn es entsteht etwas, das man nicht haben möchte. Hartkäse, wie Bergkäse, Emmentaler, usw. benötigt z.B. eine höhere Temperatur als Weichkäse wie Gouda, Butterkäse, Cheddar, usw. Besonders der Weichkäse ist bei der Herstellung temperaturempfindlich, die Folgen bei geringfügig höherer Temperatur geradezu fatal für das Produkt.

    Das nur als Beispiel, denn die Kausalität zieht sich bis zur Reifung und Lagerung.

    • Andreas I. 18. Dezember 2024 um 11:09 Uhr - Antworten

      Hallo,
      das mag ja soweit alles richtig sein, nur nicht ganz passend.
      Bei der These der Klimaerwärmung geht es nicht um ein Zehntel, es geht um 0,038 % versus 0,042 %.
      Käseherstellung, Hefeteig, Bier brauen, Wein gären, Sauerkraut einlegen … das benutzt alles natürliche Prozesse, aber das sind alles Kulturtechniken des Menschen. Die Kühe und Ziegen, von denen die Milch für den Käse kommt, essen Pflanzen in ihrer natürlichen Form. Wenn man in diesem Sinne den Prozess der Käseherstellung vom Anfang denkt, beginnt die Käseherstellung mit dem Wachstum der Pflanzen auf der Weide. Selbst das Soja für Industriekühe kommt von Sojapflanzen irgendwo. Und Pflanzen wachsen schneller, je wärmer es ist. Das weiß jeder Gärtner und das wird beim Lesen von Jahresringen der Bäume benutzt.
      Und da kommt m.E. der Knackpunkt des ganzen:
      Je schneller Pflanzen wachsen, um so größer werden sie (in der selben Zeit) und um so größer sie werden, um so mehr CO² wandeln sie wieder in C und O² um.
      Die Klimawissenschaftler und die noblen Menschheitsretter der WHO müssten also zunächst erklären können, wie der CO²-Gehalt langfristig ansteigen können soll. (Ja wenn Pflanzen(teile) wieder verrotten, aber auch dabei wird nicht alles wieder freigesetzt)
      Wenn sie das erklären könn(t)en, dann müssten sie erklären können, wie eine Veränderung von 0,004 % CO²-Gehalt … da muss ich als Ungeübter die Nullen an den Fingern abzählen vier Hunderttausendstel ?
      Wenn aber so klitzekleine Veränderungen so enorme Auswirkungen haben könnten, warum dann nur bei CO² ?!
      Was ist mit der Temperatur der vom Menschen bebauten Flächen? und so weiter und so fort

      Die ,,Argumente“ der Klimawissenschaftler und der Menschheitsretter sind Komödie.
      Dass auch in Staaten mit Schulpflicht etwas derart widersprüchliches von so vielen geglaubt wird, das ist Tragödie.

  5. Varus 17. Dezember 2024 um 9:35 Uhr - Antworten

    Zu befürchten ist aber, dass der IGH Meinungen zu physikalischen Gegebenheiten in eine Stellungnahme schreiben wird, die genauso falsch sind, wie die Urteile des Vatikans zu Galilei und der Bewegung der Sonne.

    Auch dann hört Trump nicht auf, den Klima-Schwindel als Betrug zu bezeichnen. China und Indien werden sicherlich nicht auf die mühsam aufgebaute Industrie verzichten. Russland schaltet sich nicht ab. Nur in Westeuropa könnten Lemmingende:innen noch schneller Richtung Abgrund hüpfen.

  6. triple-delta 17. Dezember 2024 um 9:30 Uhr - Antworten

    Die Heiden wussten damals, was man mit apokalyptischen Wanderpredigern machen muss.

  7. audiatur et altera pars 17. Dezember 2024 um 9:14 Uhr - Antworten

    Über wissenschaftliche Beweise vor Gericht ganz allgemein (und im Besonderen):

    Richter haben idR keinen Sachverstand, so sagt das der Fachjargon. Sie sind deshalb auf Sachverständige angewiesen. Wer schon einmal etwa einen Verkehrsunfall vor Gericht verhandelte, wird bemerkt haben, dass der Prozess mit der Ansicht des jeweiligen Sachverständigen steht und fällt. Der Richter, der ein Interesse daran hat, dass sein Urteil hält, benötigt einen verlässlichen Sachverständigen (der nicht das eine Mal steht und das andere Mal fällt). Deshalb sind es nicht unbedingt die besten Männer und Frauen ihres Fachs, die sich als gerichtliche Sachverständige durchsetzen, sondern vor allem kühne Präsentatoren ihrer jeweiligen fachlichen Perspektive. Solche gerichtsfesten Persönlichkeiten entwickeln in häufig beauftragten Fächern sodann oft Quasi-Oligopole und werden im jeweiligen Bundesland zu Säulenheiligen, sogar mit eigener Quasiuniform samt Pressebegleitung. Soweit die lukrative Lichtseite des gerichtlichen Sachverständigenwesens.

    Die Schattenseite sind politische Spezialfälle, die es mitunter „erfordern“, einen überaus korrekt arbeitenden Sachverständigen schon mal kurzerhand für völlig verrückt zu erklären, weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf. Die an derlei Sauereien beteiligten „Tiefenstaatler“ werden in der Folge vom System belohnt, werden etwa Oberkrimininalkottan, Landeshäuptling oder Justizia herself. Andere bleiben Scheidungsanwalt, sind sich aber selbst Jahrzehnte nach ihrem „Erfolg“ nicht zu blöd, sich diesen im Namen des Rechts mit sehr viel warmer Luft an die eigenen Fahnen zu heften. Soweit die Normalität.

    Die „neue Normalität“ sind Höchstrichter (!), die es gar nicht mehr notwendig befinden, Sachverständige zu beauftragen. Die sich also widerrechtlich selbst den Sachverstand anmaßen. Etwa indem sie b a r jeder wissenschaftlichen Grundlage in ihren Erkenntnissen behaupten, das tagelange Tragen von Staubmasken durch Schulkinder sei ein geeignetes und gelinderes (!) Mittel zur Bekämpfung eines seit der Grippe nicht mehr da gewesenen Killervirus.

    Solche Richter haben an Höchstgerichten – so Leid es mir für so gescheite Menschen auch tut – leider nichts verloren. Darüber kann ein Staat, der sich halbwegs Ernst nimmt, nicht einfach so hinwegsehen. Denn es handelt sich um staatstragende Persönlichkeiten, die mE ein grobes Problem mit der Definition des Wortes „staatstragend“ haben, weil ihre Erkenntnisse im Endeffekt staatsabtragend wirkten.

    PS: Woher kommt denn das nun plötzlich aufgetauchte „Budgetloch“? Etwa vom „staatstragenden“ Helikoptergeld, welches sich während der Lockdowns über die Kassen nicht nur der Staatskünstler ergoss?

  8. Gabriele 17. Dezember 2024 um 9:03 Uhr - Antworten

    Mit ähnlich weinerlicher Stimme hat seinerzeit ein junger Kanzler in Ö verkündet, dass jeder jemanden kennen wird, der an Corona stirbt, wenn wir nicht mitmachen und „uns und andere schützen“. Alsbald mit der neuen Gensuppe und am Ende durch einen Lockdown für Ungeimpfte.

  9. Jan 17. Dezember 2024 um 8:09 Uhr - Antworten

    „Der Klimawandel richtet gar nichts an“

    Leider führt der Klimawandel zu einer Blockade der schon spärlich vorhandenen kognitiven Bahnen und senkt den IQ nochmals deutlich – auf letale Level, wenns bereits vorher nicht so großartig war!

    Vermutlich ist das auch die Ursache der Angstzustände von Falu und Derek.

    Übrigens wollen ÖVP und SPÖ diesen unseren Herrn Ghebre-Jesus zum autoritären Alleinherrscher in Österreich einsetzen, ohne dass er durch Gerichte oder Parlamente einbremsbar wäre. Alles andere sei Rääächtsss!!!

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