Geburtenrate fällt auf Rekordtief in den Ländern der EU

10. Dezember 2024von 3,2 Minuten Lesezeit

Offizielle Daten der „Europäischen“ Union (EU) zeigen, dass die Geburtenrate in der EU auf ein Rekordtief gefallen ist. Gleichzeitig zeigen die Daten jedoch, dass die Gesamtbevölkerung der EU aufgrund der Einwanderung trotz des Geburtenrückgangs gestiegen ist.

Der schockierende Einbruch wurde in den jüngsten Daten des statistischen Amts der EU, Eurostat, aufgedeckt. Die neuesten Zahlen zeigen, dass die Zahl der in der EU geborenen Babys im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief gesunken ist.

Trotzdem ist die Gesamtbevölkerung aufgrund der Masseneinwanderung gestiegen. Der Großteil der Migranten kommt aus Westasien und aus Ländern der Dritten Welt.

Laut den Zahlen von Eurostat wurden im Jahr 2023 in den 27 EU-Mitgliedstaaten 3.665.000 Geburten verzeichnet. Dies entspricht einem Rückgang von 5,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Geburtenraten sind in den letzten Jahren in allen Ländern, die noch zur EU gehören, stetig gesunken. Die Zahl der Geburten im vergangenen Jahr war sogar die niedrigste in den EU-Ländern seit Beginn der Erhebung vergleichbarer Daten im Jahr 1961.

Ein Zusammenhang mit der steigenden Impfquote hatte sich im zweiten Quartal 2022 erstmals abgezeichnet, etwa 9 Monate nachdem mit der Impfung der entsprechenden Altersgruppen begonnen wurde. Hier ist die erste TKP-Analyse der deutschen Daten. Nach Auffälligkeiten in den Sterbedaten als Folge der Impfkampagne verließen auch die Geburtszahlen den üblichen Rahmen. Die aktuell bis März 2022 reichenden, deutschen Meldedaten zeigen einen deutlichen Rückgang, nämlich um etwa 11,3%.

Die stärksten Geburtenrückgänge in den letzten zehn Jahren wurden in Italien, Spanien, Griechenland, Polen, Finnland und den baltischen Staaten verzeichnet.

Von der Financial Times befragte Demografieexperten glauben, dass der seit langem anhaltende Trend, dass Europäer weniger Kinder bekommen, durch die Besorgnis über wirtschaftliche und politische Spannungen auf internationaler Ebene noch verstärkt worden sein könnte.

Sie glauben auch, dass der schlimmste Inflationsanstieg seit einer Generation und die Angst vor dem „Klimawandel“ und der Covid-Pandemie die Menschen davon abgehalten haben, eine Familie zu gründen.

Soweit die FT, die natürlich den Klimawandel in den Vordergrund spielt. Tatsächlich ist aber mit einiger Sicherheit die EU-Politik wegen des Klimawandels das größte Problem für immer mehr Familien und Frauen. Die Lebenshaltungskosten dank der Energiepolitik sind drastisch gestiegen, der Wohlstand früherer Jahre ist für immer mehr Menschen weg.

Dazu kommt die zunehmend repressive Politik der EU-Führer und mancher Landespolitiker, mit dem jüngsten Höhepunkt in Rumänien, wo die Wahlen per Putsch vom Verfassungsgerichtshof einfach abgesagt wurden. Das macht Zukunftsangst und nicht der Klimawandel, der ja keineswegs neu ist, sondern den es schon immer gegeben hat.

Einem aktuellen Bericht zufolge hat sich die Gesamtfruchtbarkeitsrate in den 38 Ländern, die Mitglieder der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sind, von 3,3 Kindern pro Frau im Jahr 1960 auf 1,5 im Jahr 2022 halbiert.

Der OECD gehören 22 EU-Mitgliedstaaten sowie Australien, Kanada, Japan, Südkorea und andere an. Laut Eurostat liegen die Geburtenraten in allen EU-Regionen unter dem Reproduktionsniveau von 2,1 Lebendgeburten pro Frau.

Dennoch ist die Bevölkerung der EU in den letzten zehn Jahren gestiegen, mit Ausnahme des Pandemiejahres 2021. Der deutlichste Anstieg wurde laut Eurostat-Zahlen im Jahr 2023 verzeichnet.

„Die negative natürliche Veränderung (mehr Todesfälle als Geburten) wurde durch die positive Nettozuwanderung ausgeglichen“, so die Agentur in einer Pressemitteilung im Juli.

Eurostat führte das Bevölkerungswachstum auf die verstärkte Migration nach der Pandemie zurück. Die Agentur wies auch auf den Zustrom von Einwanderern aus der Ukraine hin, die in der EU einen vorübergehenden Schutzstatus erhalten haben.


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6 Kommentare

  1. Dr. Rolf Lindner 11. Dezember 2024 um 10:02 Uhr - Antworten

    Die frohe Botschaft

    Endlich nach jahrelangem Streit
    und Dienern vor dem Geist der Zeit
    ist seine Heiligkeit so weit
    zu sehen, dass gebenedeit
    sind alle Menschen, die da lieben
    und folgen sexuellen Trieben
    von Mann zu Mann und Weib zu Weib
    nicht nur allein zum Zeitvertreib.

    Das ist die Botschaft, die wir brauchen,
    mögen auch dort Ruinen rauchen,
    wo einst des Christkinds Krippe stand,
    und selbst auch hier im eignen Land,
    werden die Christenfeinde siegen,
    ganz einfach, weil sie Kinder kriegen,
    kommt ihnen so der Papst entgegen,
    gibt Unfruchtbaren seinen Segen.

  2. Varus 10. Dezember 2024 um 16:26 Uhr - Antworten

    Die stärksten Geburtenrückgänge in den letzten zehn Jahren wurden in Italien, Spanien, Griechenland, Polen, Finnland und den baltischen Staaten verzeichnet.

    Dennoch wollen besonders die baltischen Länder lautstark gegen Russland rennen, damit die sich so schnell wie das Banderastan entvölkern? Um 50 Millionen zum UdSSR-Fall, um 40 Millionen kurz vor dem Krieg, heute werden 15-25 Millionen geschätzt… Die anderen dieser Länder halten zwar die Bevölkerungszahl, doch die Bevölkerung vor Ort wird irgendwie ganz anders… In Breslau sah ich schon mal Texte auf Russisch in den Straßenbahnen, was ich sogar in der Ostblock-Zeit nie erlebt habe. Angeblich weilen um 200 Tsd. Ukros in der Stadt.

  3. Fritz Madersbacher 10. Dezember 2024 um 11:16 Uhr - Antworten

    Der Geburtenrückgang wurde verschärft durch die „Pandemie“-Inszenierung mit ihren Maßnahmen und massenhaft verabreichten mRNA-Genpräparaten, ist aber alles Andere als neu, sondern eine geradezu zwangsläufige Begleiterscheinung unserer „Zivilisation“ und unseres kapitalistisch geprägten „Lebensmodells“, in dem Kinder Verzicht, Einschränkungen, Behinderungen mit sich bringen. Alle Versprechungen, mit Geld, das sowieso immer weniger da ist, „familienfreundliche Verhältnisse“ zu schaffen, sind ins Reich der Illusionen zu verweisen, denn die Axt an die Wurzel einer Gesellschaft, in der Kinder willkommen sind und ihrem Wohlergehen die höchste Priorität eingeräumt wird, ist bereits vor Jahrzehnten gelegt worden. Die Altersstruktur der europäischen Gesellschaften kommt für manche vielleicht „plötzlich und unerwartet“, weil sie die Realität verdrängt haben, ist aber alles Andere als ein Zufall …

    • Dorothea 10. Dezember 2024 um 11:50 Uhr - Antworten

      Es gibt genug junge Leute, die sich von Existenzängsten geplagt, den Kinderwunsch nicht erfüllen. Wenn man dann vielleicht auch noch die Überlegung anstellt, am Ende als Alleinerziehender dazustehen. Denn der Teufel schläft nicht.
      Andere wiederum verzichten bewusst auf Nachwuchs, wenn der Partner die Geninjektion in seinem Körper hat. Wer geht schon das Risiko ein, eventuell ein krankes Kind in die Welt zu setzen.
      Unfassbar, was man den Menschen angetan hat.

    • Fritz Madersbacher 10. Dezember 2024 um 14:46 Uhr - Antworten

      @Dorothea
      10. Dezember 2024 um 11:50 Uhr
      „Wenn man dann vielleicht auch noch die Überlegung anstellt, am Ende als Alleinerziehender dazustehen …“
      Genau, und diese Überlegung ist in (allzu) vielen Fällen nur naheliegend. Viele junge Menschen lehnen es außerdem aus verschiedenen Motiven ab, Beziehungen einzugehen und Kinder zu kriegen, aus ihrer Situation und ihrem Werdegang heraus oft nur allzu verständlich …

  4. Nurmalso 10. Dezember 2024 um 10:30 Uhr - Antworten

    Die Entvölkerungsagenda läuft wie geschmiert. Kriege sind nicht mehr nötig. Die die jetzt noch ungeimpft sind werden auch noch geholt. Die werden jeden holen. Übrig bleiben nur die Milliardäre.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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