
Bürgermeisterin: Kein „Pogrom“ in Amsterdam
Fast zwei Wochen nach den Zusammenstößen zwischen Juden und Muslime in Amsterdam, ruderte die Amsterdamer Bürgermeisterin zurück.
Die westlichen Medien sprachen wie im Tenor und nur Stunden nach den Ausschreitungen in Amsterdam von einem „Pogrom“. Warum es sich zweifelsfrei nicht um ein „Pogrom“ gehandelt hatte, als es in Amsterdam zu Zusammenstößen zwischen muslimischen Arabern und jüdischen Israelis gekommen war, hatte TKP berichtet. Jetzt rudert auch Femke Halsema zurück, kritisiert dabei auch Israel. Das die Vorkommnisse schnell „in Propaganda verwandelt“ habe.
Halsema hatte zunächst die Ausschreitungen ebenfalls als „Pogrom“ bezeichnet. Am Sonntag nahm sie diese Beschreibung allerdings zurück. Mitterweile wisse sie, was passiert sei. Das erklärte sie dem niederländischen Staatsfernsehen.
Haselma erklärte gegenüber News Hour, dass es zwei Stunden lang nach dem Spiel, zwischen 12.30 und 2.30 Uhr, plötzlich zu gewalttätigen Zwischenfällen in der ganzen Stadt kam, die nicht nur auf Fußballfans beschränkt waren. Gegen 2.30 Uhr wurde die Stadt „ruhig“. Schon vor den Amsterdamer Behörden gab aber Netanjahu eine Pressekonferenz:
„Um 3 Uhr morgens gab der israelische Premierminister Netanjahu eine Pressekonferenz zu den Ereignissen in Amsterdam, während wir noch dabei waren, die Fakten zu sammeln.“
In einer Pressekonferenz einen Tag nach den Ausschreitungen sagte Haselma, dass „die Ereignisse, wie wir sie gesehen haben, Erinnerungen an Pogrome wecken“. Etwa 75 Prozent der niederländisch-jüdischen Bevölkerung wurden während des Holocausts getötet – ein „Pogrom“ ist ein staatlich angeordneter und koordinierter Gewaltausbruch.
Haselma wurde am Sonntag gefragt, ob sie zu diesen Worten weiterhin stehe:
„Zunächst möchte ich sagen, dass die Worte ‚Judenjagd‘ verwendet wurden. Die Leute sind auf ‚Judenjagd‘ gegangen, sie haben nach Pässen gefragt. In der Nacht und am frühen Morgen habe ich mit vielen jüdischen Amsterdamerinnen und Amsterdamern am Telefon gesprochen, die sehr bewegt waren. Und was ich vor allem zum Ausdruck bringen wollte, war die Traurigkeit und Angst der jüdischen Amsterdamer.
Aber ich muss sagen, dass ich in den Tagen danach gesehen habe, wie das Wort ‚Pogrom‘ sehr politisch wurde und sich in Propaganda verwandelte.“
Die israelische Regierung habe von einem „palästinensischen Pogrom in den Straßen von Amsterdam“ gesprochen, später hätten niederländische Politiker den Begriff verwendet, „um marokkanische Amsterdamer und Muslime zu diskriminieren“.
Auf die Frage, ob sie das Wort „Pogrom“ wieder verwenden würde, sagte Haselma: „Nein, nein. Wenn ich gewusst hätte, dass es so politisch und propagandistisch verwendet wird, möchte ich damit nichts zu tun haben.“
„Ich habe nie einen direkten Vergleich gezogen, sondern gesagt, dass ich die Gefühle verstehen kann und meine Trauer zum Ausdruck bringen wollte. Aber ich bin kein Instrument in einem nationalen und internationalen politischen Kampf.“
Haselmas Äußerungen wurden von Israels Außenminister Gideon Saar als „völlig inakzeptabel“ bezeichnet.
„Hunderte von israelischen Fans, die sich ein Fußballspiel ansehen wollten, wurden verfolgt und angegriffen, von einem Mob, der ihre Pässe verlangte, um zu überprüfen, ob sie Bürger des jüdischen Staates sind. Dafür gibt es kein anderes Wort als Pogrom“, so Saar in einem Beitrag auf X.
Über die gut dokumentierten Provokationen der israelischen Hooligans, sagte Saar erwartungsgemäß nichts. Die Aggression gegen Araber sind die Vorgeschichte zu den Ausschreitungen.
Eine der vielen inszenierten „Narrative“ zur allgemeinen Meinungsmanipulation.
….und was ist das Ende ? Jüdische Fußballfans pöbelten ein paar Muslime an.
Wer einmal in einem großen Stadion bei einem Eishockey- oder Fußballspiel im Publikum saß, der weiß wie archaische Konfrontationstaktiken funktionieren…😂🤣👍
Hier in Amsterdam daraus ein Pogrom formulieren 👉👉👉 zu wollen, DAS ist die EIGENTLICHE Schamlosigkeit….respektlos den damaligen Opfern gegenüber, eine Schande für das allgemeine Geschichtswissen, eine Geschmacklosigkeit erster Güte seitens der gekauften MEDIEN.🤮👎🏽
Wir kennen ja alle MSM und ÖRR – die werden fix an ihrer Geschichte festhalten. Das Eingeständnis eines Irrtums oder gar vorschneller & falscher Interpretation/“Information“ könnte ja das Vertrauen in die Medien schwächen……;))))
Dasselbe Muster wie bei „Demokratie“, „Wissenschaft“, etc.
Die Menschheit hat so viel Angst vor dem Urteil anderer, dass Transparenz unmöglich geworden scheint. Ein Henne-Ei-Problem: was hat diesen Strudel ausgelöst? Hat man sich zuerst von der Realität zu weit entfernt, um es jetzt zugeben zu können? Oder darf man schon zu lange nichts mehr eingestehen, sodass man sich dadurch in immer mehr Lügen verstricken musste?
Ebendieses Muster findet sich in der Menschheit so oft, dass ich daran zweifle, dass sie es eines Tages lernt – der Tag hätte längst gekommen sein müssen. Alle Religionen dieser Welt predigen dieses Muster und warnen davor – aber auch hier scheint es nicht bewusst erkannt zu werden, was dies eigentlich alles bedeutet.
Wir werden noch 1000e Jahre Türme zu Babel bauen. Hoch hinaus wollen sie alle, aber können die Aussicht nicht ertragen, die ihnen die eigene Begrenztheit sichtbar macht.
Hallo,
,,Wir kennen ja alle MSM und ÖRR“
Ja. Und deren Tenor dürfte in allen westlichen, d.h. pro-us-amerikanischen und damit pro-israelischen, Staaten gleich sein.
Aber das sind rund 40 Staaten dieser Welt, womit noch rund 150 andere Staaten übrig bleiben. :-)