Australien erlaubt Gen-Banane

20. Februar 2024von 2,4 Minuten Lesezeit

Für die Wissenschaftler ist es die erste gentechnisch veränderte Banane der Welt, die für Konsumenten zugelassen wurde.

Australische Kunden werden bald gentechnische manipulierte Bananen im Supermarkt vorgesetzt bekommen. Die GMO-Banane, die gegen die sogenannte „Panama-Krankheit“ resistent sein soll, darf freigesetzt werden und wurde für den menschlichen Konsum erlaubt. Die Sorte QCAV-4 ist laut den Wissenschaftlern die „erste gentechnisch veränderte Banane der Welt und wird die erste gentechnisch veränderte Frucht sein, die von der australischen Regierung für den Anbau in Australien zugelassen wird“. Die GMO-Banane könnte langfristig die klassischen Bananen auch in Europa ablösen.

Gen-Zeitalter

Die Banane ist durch die Panama-Krankheit (TR4), eine Pilzkrankheit, die den Bananenstauden die Nährstoffe entzieht und letztlich tötet, weltweit bedroht. Die Gen-Banane, wird als „Reserveoption“ verkauft und als „wichtiger Schritt zum Aufbau eines Sicherheitsnetzes für die weltweiten Cavendish-Bananen vor TR4.“ Zum Essen sei sie „sicher“, heißt es in einem Nebensatz im aktuellen Bericht im Fachmagazin Nature zur Zulassung.

Man habe „ein Bananengen von einer Banane auf eine andere übertragen“, was „nicht ungewöhnliches“ sei, heißt es aus der Wissenschaft. Bisher sei TR4 in Australien auch „ziemlich gut unter Kontrolle“, die GMO-Banane wird also nicht gebraucht: „Das kann sich jedoch ändern, so dass dies wirklich unser Sicherheitsnetz ist“, sagte Professor Dale, der die Forschung leitet.

Nach mehr als sieben Jahren Feldversuchen im australischen Northern Territory werden die QCAV-4-Bananen nun auf den Weideflächen von Queensland getestet. Außerdem werde sich das Forscherteam sogleich einer weiteren GMO-Version der Banane widmen, „die gegen andere Krankheiten resistent“ sei. Australien sucht die Super-Banane.

„Gentechnische Veränderungen sind weitaus weniger bedenklich, insbesondere für die Regulierungsbehörden und die Verbraucher, daher ist dies der nächste Schritt, eine gentechnisch veränderte Version“, heißt es weiter von Dale. Mit der Gentechnik mache man die Banane „zukunftssicher“.

Sehr ähnlich wird in der EU argumentiert, wo GMO-Lebensmittel nun massiv dereguliert worden sind. Wenn die gentechnisch manipulierte Banane erstmal am Markt ist, dürfte die EU ebenfalls bereit sein dafür. Gegenzeichnet wird sie nicht werden müssen, wie die neuen Vorschriften vorgeben.

Der Jubel über die Zulassung in Australien klingt ganz ähnlich wie die EU-Propaganda. Dale sagt:

„Wir werden diese Art von Technologien brauchen, um den Einsatz von Pestiziden zu reduzieren, aber auch, um neue Sorten zu entwickeln, die mit den neuen Bedingungen zurechtkommen, da wir uns auf ein viel schwierigeres Klima einstellen müssen.“

Bild „Bananes – 2013-052“ by fred_v is licensed under CC BY 2.0.

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19 Kommentare

  1. lbrecht torz 21. Februar 2024 um 12:43 Uhr - Antworten

    „„Wir werden diese Art von Technologien brauchen, …“ um noch mehr Profite einzuheimsen und die Leute noch mehr auszubeuten und dazu noch ein bisschen mehr mit denaturalisierter, seelenlosen Nahrung zu vergiften, die gut eingerichtete Natur noch weiter aus dem Lot bringen mit Hybris und Selbstüberschätzung.

  2. Daisy 21. Februar 2024 um 7:16 Uhr - Antworten

    Wozu?
    Es gibt genug normale Bananen, aber anscheind immer mehr Affen, was?

    Australien ist WEF-Land. Eigentlich hat Australien immer streng darauf geachtet, keine fremde Arten einzuführen, ohne vorher gründlich zu untersuchen, wie sich das auf die heimische Fauna und Flora auswirkt. Berühmtes Beispiel ist der Dingo, der rasant schnell den Beutelwolf zu Tode konkurrenziert hat.

    Gen-Planzen vermischen sich mit natürlichen Sorten und dann gehören sie alle dem Konzern. Ist das nicht toll? Genpflanzen können für die Insektenwelt ein Problem darstellen, das ökologische Gleichgewicht stören und sie sind vermutlich nicht so anpassungsfähig wie die natûrlichen Sorten.

    Das WEF will offensichtlich einfach nur mal Gott spielen. Und viele, die mitmachen, sind skrupellose Geschäftemacher.

    Das WEF ist eine echte Plage und Geißel der Menschheit. Wennwir diese Kreaturen nicht mehr los werden, hat unsere „Demokratie“, zu der eigentlich auch die 4.Kraft zählen sollte (stattdessen ist sie auch gekauft), versagt. Ohne Medienpluralismus keine Demokratie. Deswegen baut Fr. Leyen (bzw. die WEFler hinter ihr) jetzt immer mehr Z ensur auf, sodass es nur mehr eine einzige Meinung geben darf. Diese Leute hat niemand gewählt und ihre finsteren Machenschaften werden von ihren gekauften und/oder von Menschenhass motivierten Journalisten vertuscht und geheimgehalten.

    • Daisy 21. Februar 2024 um 7:23 Uhr - Antworten

      Sorry, wieder mal nicht korrekturgelesen – vierte Macht hieß das mal…

    • rudi fluegl 21. Februar 2024 um 20:58 Uhr - Antworten

      Auf Tasmanien zum Beispiel nicht! Da wurde der tasmanische Tiger von lieben Jäger bis zur Ausrottung gejagt!

    • Hannes Mitterer 22. Februar 2024 um 9:26 Uhr - Antworten

      Daisy
      21. Februar 2024 at 7:16Antworten

      So einen Unsinn kann man tatsächlich nur schreiben wenn man keine Ahnung hat.

      Bananen sind für über 400 Millionen Menschen ein Grundnahrungsmittel oder eine Einkommensquelle.

      Die Bananen Pilz ist auf dem Vormarsch und bedroht die Einkommens und die Ernährungssicherheit von 400 Millionen Menschen, Ihrer Meinung nach kein Grund etwas zu tun.
      Ganze Felder werden abgebrannt um die Verbreitung der Krankheit zu verhindern.
      Trotzdem ist sie bereits in Kolumbien angekommen und befällt dort ganze Plantagen.

  3. niklant 20. Februar 2024 um 21:20 Uhr - Antworten

    Erst eine Fake-Pandemie und danach Gen-manipulierte Nahrung! Der Tod akommt aus Davos!

  4. Karsten Mitka 20. Februar 2024 um 21:14 Uhr - Antworten

    Zum Essen sei sie „sicher“,… – Hab da unlängst sowas von dubiosen Spritzen gehört: Sicher und wirksam!
    Ansonsten habe ich noch keinerlei Bananenmangel festgestellt, alle Supermärkte sind übervoll und ich glaube auch nicht, daß ein Pilz plötzlich eine Art für immer aus der Natur tilgt.

  5. Frühling 20. Februar 2024 um 19:58 Uhr - Antworten

    Widerlich. Gentechnisch veränderte Bananen. Jetzt wird noch „innerhalb einer Art“ manipuliert. Aber es gibt bereits artübergreifende Bestrebungen der Genmanipulation. Das heißt, es könnten künftig z.B. Froschgene in Erdbeeren eingebaut werden, um diese frostsicher zu machen. Mit Lachsen hat man bereits Versuche unternommen und ihnen menschliche Wachstumsgene verpasst. Mit dem Resultat, dass diese Fische sechsmal so groß wurden wie ihre natürlichen Artgenossen. Der Phantasie sind da nur noch wenige Grenzen gesetzt. Wer derart in die Millionenjahre alten Baupläne der Natur eingreift hat nicht mehr alle Latten am Zaun. Es ist zutiefst unethisch, was da gerade vor all unserer Augen abläuft. Mit Gott würfelt man nicht!

  6. Nurmalso 20. Februar 2024 um 18:38 Uhr - Antworten

    Wenn man das was Gott über Jahrtausende hervorgebracht hat verändert, den genetischen Bauplan, dann schaufelt sich die Menschheit endgültig das eigene Grab. Für Insertionen von fremden Genen in die Banane oder Deletionen (Herausbau) hat das unabsehbare Folgen im Erbgut der Banane. Für solche Genmanipulationen ist einfach kein Platz, da alles sehr komplex nach einem strengen Zellprogramm abläuft. Die benachbarten Gene von Insertionen werden in ihrer Genexpression beeinflusst. Das geht schon los, dass verschiedene andere Proteine in der Banane bei der Proteinbiosynthese nicht richtig gefalten werden und diese für den Menschen völlig unbekannt sind beim Verzehr. Toxische Wirkungen sind zu erwarten beim Abbau von unbekannten Proteinen im menschlichen Körper. Eine unabhängige Wissenschaft haben wir nicht mehr, sondern die wird von den Globalisten gesteuert und von daher wird betrogen u. gelogen was das Zeug hält. Hauptsache der Rubel läuft.
    Ich schlage vor, dass solche Bananen auf den Tisch im Davos Treffen der WEF als erstes gehören. Sollen die zuerst das genveränderte Zeug verspeisen und ihre Kinder gleich mit.

    • Hannes Mitterer 20. Februar 2024 um 19:17 Uhr - Antworten

      Nurmalso
      20. Februar 2024 at 18:38Antworten

      Es ist erstaunlich was Sie alles, anlässlich Ihres YouTube Biochemie Studiums gelernt haben.
      Leider, wie bei YouTube üblich, ist auch ziemlich viel Unsinn dabei.
      Aber egal, Hauptsache Sie selbst sind von Ihrem “ Wissen “ überzeugt, andere dürfen es, aus berechtigten Gründen anzweifeln.

      Bleiben wir bei der Banane:

      In ihrer Ur-Form ist sie klein und dick, fast rundlich, und voller Kerne. Ihr moderner Verwandter aus dem Supermarkt ist hingegen, wie die meisten Obst- und Gemüsesorten, das Ergebnis gezielter menschlicher Pflanzenzucht, Kreuzungen und Selektion.

      Bei der seit Jahrzehnten angewandten Mutagenese wird Saatgut durch ein chemisches Bad oder nukleare Bestrahlung zur Mutation angeregt und am Ende die am passendsten mutierten Saatkörner rein gezüchtet. Sie bilden die Grundlage zahlreicher heutiger Lebensmittel. Ohne Mutagenese gäbe es keinen Hartweizen für Nudeln, auch die für Bier verwendete Gerste wurde so gezüchtet.

      Nichts von dem, was wir essen, ist noch natürlich.

      • rudi fluegl 21. Februar 2024 um 1:55 Uhr

        Was halten Sie von dem Satz „Je mehr wir uns von unseren natürlichen Lehrmeistern entfernen, desto hilfloser stehen wir in der Welt.“
        Sind sie der Überzeugung das alles was schnell, noch schnelle,r am schnellsten geht mit der Natur harmoniert , die auch mit Hilfe von Zeit das geeignetere bevorzugt?
        Haben Sie schon mal bemerkt, dass das Leben vom a posteriori abhängt, Abenteurer vom a priori und Spieler von Prognosen?
        Für Sie gilt dann ein prognostizierender Hasardeur zu sein, dem die Spuren der Vergangenheit, lästiger Ballast, weg zu polierender Dreck sind!
        Kein Bauchgefühl und keine Erinnerung und Wehmut bezüglich Vorfahren.
        Ein geschichtsloses, eigentlich namenloses Wesen, mit dem nächsten als Feind!

      • Nurmalso 21. Februar 2024 um 7:52 Uhr

        Zu ihrer Mutagenese sei gesagt, dass solche Pflanzen in der Natur nicht mehr überlebensfähig sind. Die müssen also durch andere Maßnahmen am Leben erhalten werden. Da wo man sich einen Vorteil verschafft, entsteht ein Nachteil. Die Mutagenese kann man auch mit der mRNA-Impfung vergleichen. Es entstehen neue Insertionen, ohne DNA-Verunreinigungen betrachtet, die erwiesen sind und unabsehbare Folgen für neue Krankheitsentstehungen sind. Genetische Veränderungen in so kurzen Zeitraum haben die Ausrottung der Menschheit zur Folge. Die Evolution kann solche Mutanten nicht mehr kompensieren.
        Biokurse in youtube sind das letzte nach dem Motto: „Lern das und frage nicht.“

      • Michael 21. Februar 2024 um 7:54 Uhr

        „Es ist erstaunlich was Sie alles, anlässlich Ihres YouTube Biochemie Studiums gelernt haben.“

        Schon wieder Ihre Verleumdungen – nicht aufgepasst? Hat er/sie doch schon mal im Kommentar gesagt: Er/Sie ist eine hochqualifizierte Fachkraft, angesichts seiner/ihrer Erläuterungen in Biochemie.

        Abtreten und Panzer-Kasernenhof mit Zahnbürste schrubben!

      • Sabine Schönfelder 21. Februar 2024 um 8:52 Uhr

        Mitterer, einfach köstlich wie sich der grüne Mitläufer selbst gentechnisch adaptiert 😂✌️. Gestern noch war die Gentechnik eine Geißel der Menschheit, denn e g a l was außerhalb des natürlichen sanften Anpassungsprocedere im emergenten Regel-und Überlebenskreislauf der Erde bewußt von menschlicher Hybris verändert wird, ist, wie bei der modRNA, ein Feldversuch mit ungewissem Ausgang. Selbst potentielle gentechnische Verbesserungen waren bei Grünlingen Teufelswerk. Jetzt, wo g r ü n und ö k o den Wirtschaftsinteressen zu MEGAPROFITEN dient, und Grüne deren Steigbügelhalter sind, wird Gentechnik plötzlich alternativlos, Friede nur noch mit ATOMBOMBEN möglich….Demokratie wird faschistisch und vice versa……😂🤣😂 Tipp: …wikipedieren Sie nicht so viel. Viel ideologisches Halbwissen führt in die Irre….

      • Nurmalso 21. Februar 2024 um 9:08 Uhr

        Sabine Schönfelder
        21. Februar 2024 at 8:52

        Mensch Sabine, kenne Dich gar ni so. Sehr gut, das mit der Atombombe.

  7. Georg Uttenthaler 20. Februar 2024 um 18:29 Uhr - Antworten

    Die grünschwarze Regierung hat aus Österreich innerhalb von 4 Jahren eine „Bananen- Republik“ gemacht. Daher schlage ich vor, für Blind-Studien Zwecke unserer grünen „Affen- Regierung“ diese Gen- Bananen zu reichen. Vielleicht gibt es den Wirkstoff „Normales Denkvermögen“ das wäre schon mal ein guter Anfang!!!

    • rudi fluegl 21. Februar 2024 um 2:06 Uhr - Antworten

      Was haben wir einstigen grünen für Glück, das Konservative in der Regel das falsche konservieren und daher den zum handeln verurteilten, die Früchte in passender brauner Farbe überreichen.
      Das Symbol der Überreife wird zum Symbol der gemeinsamen Wahrheiten!

      • rudi fluegl 21. Februar 2024 um 2:15 Uhr

        Tauschen wir aber hier aber ins wunschvolle Unglück.

  8. marrx 20. Februar 2024 um 17:37 Uhr - Antworten

    es ist an der zeit, demokratie umzusetzen! nichts gegen gentechnik, aber keinesfalls als feldversuch!

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