
42. Tag im Krieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 20:00 Uhr)
Dem Vernehmen nach hatte es Pakistan erreicht, dass der Iran keine Vergeltung gegen die Massaker unternahm, welche Israel prompt nach Vereinbarung des Waffenstillstandes im Libanon angerichtet hatte. Die ursprünglich für heute geplanten persönlichen Gespräche wurden auf morgen Vormittag verschoben. Der Iran beharrt weiterhin auf seinem Zehn-Punkte-Plan als Verhandlungsgrundlage, während die USA die meisten Punkte als inakzeptabel ablehnen. Die Angriffe auf den Libanon wurden fortgesetzt.
Die USA und der Iran werden wahrscheinlich kein Abkommen zur Beendigung des Konflikts unterzeichnen können, doch Washington wird sich nicht mehr daran beteiligen, sagte Trita Parsi, geschäftsführender Vizepräsident des Quincy Institute for Responsible Statecraft.
„Ich bin überhaupt nicht optimistisch, was die Verhandlungen angeht“, sagte er am Donnerstag auf einer Konferenz des Arab Center Washington DC. „Ich glaube nicht, dass es zu einer Einigung kommen wird. Ich glaube, das Endergebnis wird ein nicht vereinbarter neuer Status quo sein, in dem sich die USA tatsächlich aus dem Krieg zurückziehen, Israel aber weitermacht. Die Iraner und Israelis mögen sich bekämpfen, aber [US-Präsident Donald] Trump wird seinen Ausweg aus dieser Situation finden.“
„Ein Grund dafür, dass es keine Einigung geben wird, ist genau der Libanon“, erklärte der Experte. Seiner Meinung nach hält es Teheran für „unabdingbar“, sicherzustellen, dass sich die Waffenruhe auch auf den Libanon erstreckt. „Die Vorstellung, dass sie [die iranische Seite] ihre eigene Waffenruhe vereinbaren, aber den Libanon im Stich lassen – insbesondere jetzt, da die Hisbollah in den Krieg eingetreten ist –, ist für sie eine sehr, sehr große Herausforderung“, fügte Parsi hinzu. Seiner Meinung nach befürchtet Teheran zudem, dass „der Krieg, sollte er im Libanon weitergehen, erneut auf den Iran übergreifen wird“.
Zudem sei es aus iranischer Sicht, wie der Experte sagte, ein „Test für die Vereinigten Staaten“, ob die Regierung in Washington in der Lage sein werde, ein Ende der israelischen Angriffe auf den Libanon zu erreichen. „Wenn die Vereinigten Staaten Israel nicht zügeln können, was ist dann der Zweck und der Sinn eines Abkommens mit den Vereinigten Staaten? Denn das bedeutet, dass Israel die Kriege wieder aufnehmen kann und die Vereinigten Staaten nicht in der Lage sind, sich aus den Kriegen herauszuhalten, die Israel beginnt. Was ist also der Sinn des Waffenstillstands? Was ist der Sinn eines Abkommens, wenn die Vereinigten Staaten nicht zeigen können, dass sie die israelische Seite kontrollieren können?“, erklärte Parsi.
„Es gibt also viele Gründe, warum ich nicht glaube, dass dieser Waffenstillstand halten wird oder tatsächlich zu einem echten Abkommen führen wird. Es wird ein neuer Status quo sein.“
Südkorea ernennt Gesandten für den Iran, um die Sicherheit von Schiffen in der Region zu gewährleisten
Das südkoreanische Außenministerium hat laut der Nachrichtenagentur Yonhap einen neuen Sonderbeauftragten für den Iran ernannt, der in Kürze nach Teheran reisen wird. Chung Byung-ha wird sich um die Sicherheit der Schiffe des Landes kümmern, während diese die Region durchqueren. Laut der offiziellen Nachrichtenagentur sitzen 26 Schiffe mit Verbindungen nach Seoul aufgrund iranischer Beschränkungen weiterhin in der Straße von Hormus fest.
Die Ernennung des Botschafters erfolgt einen Tag, nachdem Außenminister Cho Hyun ein Telefonat mit seinem iranischen Amtskollegen Abbas Araghachi geführt hatte.
US-Militärstützpunkte am Golf nach iranischen Angriffen „nutzlos“, sagen Experten
Mindestens ein Dutzend US-Militärstützpunkte in der Golfregion wurden durch die iranischen Vergeltungsmaßnahmen gegen US-amerikanische und israelische Angriffe so schwer beschädigt, dass ihre Präsenz nun deutlich mehr Schwachstellen schafft als Vorteile, argumentierte eine Gruppe von Nahost-Experten am Donnerstag. Die ursprüngliche Enthüllung über den Zustand der Stützpunkte wurde erstmals letzten Monat in der New York Times berichtet, wo sie als „praktisch unbewohnbar“ beschrieben wurden.
Die Trump-Regierung hat das Ausmaß der entstandenen Schäden bislang noch nicht bestätigt. Der Zugang zu diesen Standorten – von denen einige logistische Drehkreuze und nicht unbedingt aktive Stützpunkte sind – wird sowohl vom Pentagon als auch von den Golfstaaten selbst streng kontrolliert: Bahrain, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait, Katar und Oman.
Israel setzt Angriffe auf den Libanon fort
Israelische Angriffe auf den Libanon dauern an, wie mehrere Berichte zeigen, wobei der jüngste Luftangriff in der südlichen Stadt Babliyeh verzeichnet wurde. Im ganzen Land laufen Such- und Rettungsaktionen, während die Krankenhäuser zunehmend mit Verwundeten überlastet sind.
Zuvor hatte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu geschworen, dass die Angriffe auf den Libanon „wo immer nötig“ fortgesetzt würden. Bislang hat Israel seit Beginn der Feindseligkeiten im März landesweit fast 1.900 Menschen getötet und über 6.000 weitere verletzt.
Angriff auf saudische Pipeline vernichtete 10 Prozent der Ölexportkapazität des Königreichs
Angriffe auf die Ost-West-Pipeline Saudi-Arabiens haben laut einer Erklärung des Energieministeriums des Königreichs vom Donnerstag 700.000 Barrel pro Tag (bpd) der Ölexportkapazität des Königreichs lahmgelegt, was etwa 10 Prozent seiner aktuellen Exporte entspricht.
„Diese Angriffe betrafen unter anderem eine Pumpstation an der wichtigen Ost-West-Pipeline, was zu einem Verlust von etwa 700.000 Barrel pro Tag an Fördervolumen durch die Pipeline führte, die in diesem Zeitraum die Hauptroute für die Versorgung der globalen Märkte darstellt“, erklärte das Energieministerium.
07 Uhr 30:
Israelische Armee greift Wohngebiete im Südlibanon an
Laut lokalen Berichten hat die israelische Armee Wohngebiete in der Stadt Ayta ash Shab im Südlibanon angegriffen. Unterdessen kündigte das israelische Heimatfrontkommando an, dass im Norden Israels aufgrund der Gefahr von Raketen- und Raketenabschüssen aus dem Libanon Sirenen ausgelöst werden.
Hisbollah meldet 35 Angriffe als Reaktion auf Israels Angriff auf den Libanon
Die Hisbollah gab bekannt, dass sie 35 Angriffe auf israelische Siedlungen, Streitkräfte, Fahrzeuge und militärische Einrichtungen durchgeführt habe, als Teil ihrer Reaktion auf eine Welle schwerer israelischer Angriffe auf den Libanon. Seit dem 2. März hat die Hisbollah laut einer Zählung der Anadolu-Agentur über 1.500 Angriffe auf Israel verübt. Unterdessen hat Israel im gleichen Zeitraum landesweit fast 1.900 Menschen getötet.
08 Uhr 30
Das US-Außenministerium warnt Iraks Botschafter
Nach über 100 Angriffen auf US-Personal im Irak beschuldigte das US-Außenministerium die Regierung des Landes mit dem Iran sympathisierende Milizen indirekt zu unterstützen und fordert sie auf, diese aufzulösen.
Nachdem also bereits verhindert wurde, dass ein „iranfreundlicher“ Präsident, der gewählt worden war, sein Amt antrat, jetzt eine Warnung, sonst … Das Problem des Iraks ist, dass die USA im Prinzip die Einnahmen des Landes kontrollieren und jederzeit das Land dem Hungertod ausliefern können. 500.000 Kinder, so hörten wir ja, waren schon einmal Opfer von Sanktionen.
08 Uhr 45
Israel ermordet hohen Hisbollah-Funktionär
Israel bestätigt die Tötung von Ali Yusuf Harshi, den persönlichen Sekretär und Neffen des Hisbollah Generalsekretärs Naim Qassem während einer Bombardierung von Beirut bei der eine noch unbekannte Zahl von Unbeteiligten getötet wurde. Eine Reaktion der iranischen Verhandler in Islamabad steht noch aus. Harshi war 81 Jahr alt und wird nun durch einen jüngeren und radikaleren Sekretär ersetzt werden.
09 Uhr 00
NYT nennt Iran „Superpower“?
09 Uhr 45
Massive Transportflüge in den Nahen Osten?
Derweil versucht der Iran mit den arabischen Nachbarländern zu einem Vergleich zu kommen. In einer schriftlichen Nachricht warnt er vor falschen Versprechungen implizit durch die USA und Israel und bietet Freundschaft und Kooperation an. Khamenei sieht nicht nur den Iran, sondern auch die anderen Golfländer als Opfer. Die Nachricht schließt mit den folgenden Worten:
„Wir werden unausweichlich Entschädigung fordern für jeden Schaden, der euch zugefügt wurde, für das Blut der Märtyrer und für das Blut der Veteranen in diesem Krieg. Wir werden hart daran arbeiten, die Verwaltung der Straße von Hormus zu entwickeln. Wir haben keinen Krieg gesucht und werden keinen suchen, aber wir werden unsere legitimen Rechte auf keine Weise aufgeben. In dieser Hinsicht betrachten wir die gesamte Widerstandsfront als eine einzige Einheit.„
Während Israel / USA also versuchen, die Widerstandsachse zu spalten, indem Hisbollah/Libanon vom Waffenstillstand ausgenommen werden soll, versucht der Iran die Golf-Anrainerstaaten davon zu überzeugen, ohne die USA und Israel in Frieden mit dem Iran zu leben.
10 Uhr 00
Verwirrung: Ist iranische Delegation in Islamabad oder unterwegs oder nicht?
Berichten zufolge war die iranische Delegation bereits gestern auf dem Weg nach Islamabad. In Videoclips wurde behauptet, ihr Flugzeug werde von sechs pakistanischen Jets begleitet. Nun hört man, dass die Gespräche nicht heute, sondern morgen beginnen sollen, und das unklar ist, ob der Iran erscheinen wird.
Die iranischen Staatsmedien Fars News und Tasnim berichteten am 10. April, dass „keine Delegation Teheran in Richtung Islamabad verlassen hat“. Der iranische Botschafter in Pakistan teilte kurzzeitig auf X mit, dass das iranische Team am 9. April eintreffen würde. Dieser Beitrag wurde später gelöscht. Westliche Quellen (WSJ, Haaretz, unter Berufung auf offizielle Quellen) berichteten hingegen das Gegenteil: Außenminister Araghchi und Parlamentspräsidentin Ghalibaf seien am späten Donnerstag nach Islamabad gereist.
Diese Unklarheiten sind deutliches Signal, dass es im Iran heftigen Streit hinter den Kulissen gibt, ob man sich auf das Spiel „Waffenstillstand“ zum dritten Mal einlassen soll.
„Unterdessen versucht das Gastgeberland, den Schaden zu begrenzen. Pakistans Verteidigungsminister Asif bezeichnete Israel am 9. April in einem Tweet als ‚böse‘, ‚Fluch der Menschheit‘ und ‚krebsartigen Staat‘, dessen Schöpfer ‚in der Hölle schmoren‘ sollten. Das israelische Büro des Premierministers nannte die Aussage ‚ungeheuerliche antisemitische Verleumdung‘ eines selbsternannten neutralen Vermittlers. Auch Pakistans Büro des Premierministers distanzierte sich und nannte die Äußerungen inakzeptabel für eine Regierung, die Neutralität beansprucht. Asif löschte den Tweet. Screenshots kursieren jedoch auf allen Kontinenten, und Israel hat die Angelegenheit bereits in die diplomatischen Akten aufgenommen.“ (Quelle)
11 Uhr 00:
English version — Israeli minister Ben Smotrich has OFFICIALLY announced the start of the „Greater Israel“ project. pic.twitter.com/63chUOgilr
— B Amutxastegi (@bamutxi) April 9, 2026
Der israelische Minister Ben Smotrich hat den Start des Projekts „Groß-Israel“ OFFIZIELL angekündigt.
Was dazu gehört:
- Gaza und das -Westjordanland – also ganz Palästina
- der Libanon und
- Syrien
Groß-Israel würde also direkt an die Türkei angrenzen.
Die Besetzung des Libanon und die Vertreibung der Menschen ist offenbar das Kriegsziel von Israel. Das Haupthindernis dagegen ist die Hisbollah.

Gadaffi vor vielen Jahren über Groß-Israel.
„Ihr Plan ist, den Libanon und Syrien zu beseitigen, damit die Grenzen des sogenannten Israel an der Türkei und nicht an arabischen Ländern liegen. Sie werden sehen, dass dies erreicht wird, wenn nicht in unserer Ära, dann in der unserer Kinder… Syrien wird zu 5 kleinen Staaten.“
Das war der Grund warum Libyen von den USA mit Hilfe von Frankreich und Großbritannien überfallen und zerstört und Gadaffi ermordet wurde.
Das Welternährungsprogramm warnt: Libanon steht aufgrund des Iran-Kriegs vor einer Krise der Ernährungssicherheit
Der Libanon steht vor einer Krise der Ernährungssicherheit, da der Iran-Krieg die Versorgung des Landes mit Gütern beeinträchtigt, teilte das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen am Freitag mit.
„Was wir derzeit erleben, ist nicht nur eine Vertreibungskrise, sondern entwickelt sich rasch zu einer Krise der Ernährungssicherheit“, sagte die Landesdirektorin des Welternährungsprogramms, Allison Oman, gegenüber Reuters.
Frankreich und Pakistan verurteilen „Verstöße gegen den Waffenstillstand im Libanon“
Pakistans stellvertretender Premierminister und Außenminister Ishaq Dar und der französische Außenminister Jean-Noel Barrot haben in einem Telefonat „ihre Besorgnis über schwerwiegende Verstöße gegen den Waffenstillstand im Libanon zum Ausdruck gebracht“, teilte das pakistanische Außenministerium mit. Dar und Barrot „betonten in ihrem Gespräch die Bedeutung der vollständigen Umsetzung und Einhaltung des Waffenstillstands“, so das pakistanische Außenministerium.
Die Erklärung folgte auf Israels verheerendste Luftangriffsserie, bei der am Mittwoch über 200 Menschen im Libanon getötet wurden.
11 Uhr 15:

Der Korrespondent von Al Mayadeen im südlichen Libanon berichtete, dass der Widerstand erfolgreich den Plan der Besatzung vereitelt hat, die Kontrolle über die Stadt Bint Jbeil zu übernehmen. Der Widerstand enthüllte auch eine neue Art von hochpräzisen Raketen, die in der Lage sind, Ziele präzise zu treffen, und kündigte die Zerstörung eines Panzers in Khiam mit einer loitering Munition an.
In der Zwischenzeit führt die Besatzungsarmee Abrissarbeiten in mehreren südlichen Dörfern durch, in denen sie präsent ist.
Shin-Bet-Chef betrachtet jüdische Angriffe auf Palästinenser nicht als Terror – Haaretz
Die jüdische Abteilung des Sicherheitsdienstes Shin Bet befindet sich in einer tiefen Krise, die sich seit dem Amtsantritt von Shin-Bet-Chef David Zini verschärft hat, wie mehrere Quellen gegenüber Haaretz angaben. Zini betrachtet Gewalt durch Siedler und rechtsextreme Aktivisten im Westjordanland als unbedeutend. Er bezeichnet Angriffe auf Palästinenser im Westjordanland nicht als „jüdischen Terror“, sondern als „Reibungsfälle“ zwischen Juden und Palästinensern.
11 Uhr 30:
Der amerikanische Professor Noam Chomsky enthüllt die Wahrheit, warum die USA Israel unterstützen und stärken
1️⃣ Christlicher Zionismus: Chomsky argumentiert, dass der christliche Zionismus, der dem jüdischen Zionismus vorausging, die Eliten der Anglosphäre lange beeinflusst hat. Von Woodrow Wilson bis Harry Truman lasen fromme amerikanische Führer die Bibel wörtlich und sahen in der Rückkehr der Juden nach Palästina eine prophetische Erfüllung. Dieser religiöse Impuls, betont er, ist ein wichtiger kultureller Faktor, den die meisten Analysten übersehen.
2️⃣ Siedlerkoloniale Verwandtschaft: Die USA, Australien und Kanada – die siedlerkolonialen Gesellschaften der Welt – sind die treuesten Unterstützer Israels. Im Gegensatz zu den Briten in Indien ersetzten diese Gesellschaften die indigene Bevölkerung und sehen ihre eigene Gründungsgeschichte in Israel widergespiegelt. Für Chomsky ist die Verbindung strukturell und historisch, nicht nur strategisch.
3️⃣ Strategischer Vorteil des Pentagons: Deklassifizierte Aufzeichnungen zeigen, dass das Pentagon Israel bereits 1948 nicht trotz seiner Militärkraft, sondern wegen seiner Militärkraft unterstützte. Die Generalstabschefs stuften Israel als die zweitgrößte Militärmacht der Region nach der Türkei ein und als potenzielle Vorwärtsbasis für die US-Macht. Bis 1967 hatte Israel seinen „Wert“ bewiesen, indem es den säkularen arabischen Nationalismus zerschlug, der der Hauptgegner der USA war.
4️⃣ US militärischer Ableger Israel ist mehr als ein Verbündeter – es fungiert als US-Militärvorposten. Während des jüngsten Gaza-Angriffs zum Beispiel, als Israel keine Munition mehr hatte, lieferten die USA Waffen nicht aus inländischen Depots, sondern aus in Israel vorgehaltenen Vorräten, die für den amerikanischen Gebrauch bestimmt waren.
„Israel wird im Wesentlichen als ein militärischer Ableger der Vereinigten Staaten betrachtet“, sagte er.
12 Uhr 00:
Iranischer Außenminister macht sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus von der Einhaltung der Richtlinien abhängig – Fars News
Der iranische Außenminister erklärt, dass eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus unter Einhaltung der Richtlinien, in Abstimmung mit den iranischen Streitkräften und über festgelegte Routen möglich sein wird.
Abbas Araqchi fügte in einem Telefongespräch mit Sergej Lawrow, dem Außenminister der Russischen Föderation, hinzu, dass alle Schiffe, die diese Wasserstraße passieren, die bestehenden technischen Maßnahmen einhalten müssen, und dass auch die USA ihre Verpflichtungen einhalten müssen.
Araqchi verwies auf die verantwortungsvolle Haltung des Iran bei der Annahme des Waffenstillstands und betonte die Verantwortung der Vereinigten Staaten, ihre Verpflichtung zur Beendigung des Krieges in allen Regionen, einschließlich des Libanon, zu erfüllen.
TotalEnergies gibt bekannt: Saudi-arabische Raffinerie nach Angriffen stillgelegt
Der französische Energiekonzern TotalEnergies teilte am Freitag mit, dass er eine große Raffinerie an der östlichen Golfküste Saudi-Arabiens stillgelegt habe, nachdem diese während des Nahostkonflikts beschädigt worden war.
12 Uhr 45
Die iranischen Revolutionsgarden (IRGC) weisen Waffenstillstandsverletzungen zurück und warnen vor Falschmeldungen über Angriffe am Golf.
Die IRGC erklärte, der Iran habe während der geltenden Waffenruhe keine Geschosse abgefeuert und wies Berichte über Drohnen- und Raketenangriffe in den Anrainerstaaten des südlichen Persischen Golfs zurück.
In einer Stellungnahme hieß es, bestätigten sich solche Vorfälle, wären sie höchstwahrscheinlich auf das Konto der USA oder Israels. Teheran kündige alle Militäraktionen öffentlich an. Laut einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur IRNA erfolgt diese Erklärung inmitten widersprüchlicher Medienberichte über erneute Angriffe in der Region. Die Spannungen bleiben hoch, trotz einer brüchigen Pause in den US-israelischen Kampfhandlungen gegen den Iran. Iranische Offizielle bekräftigten, die vorherigen Angriffe seien eine Reaktion auf eine ihrer Ansicht nach großangelegte US-israelische Kampagne gewesen, die eine Vergeltungswelle in der Region ausgelöst habe. (Quelle)
13 Uhr 00
Iran erklärt Krankenwagen im Libanon angreifen zu wollen
Wiederholt hatte Israel Krankenwagen bewusst angegriffen, in Gaza die gesamte Besatzung ermordet und versucht den Wagen zu vergraben, aber das Mobilfunkgerät eines der Ermordeten hatte alles Verraten. Nun erklärt Israel als ganz normale Kriegstätigkeit, bewusst Krankenwagen im Libanon zu zerstören, weil angeblich „Histollah sie für Bewegungen benutzt“. Natürlich gibt es keine Beweise für die Behauptung, und selbst wenn es Einzelfälle gegeben haben sollte, entsteht daraus nicht das Recht grundsätzlich Ambulanzen zu bombardieren. Aber für Israel und die USA gelten keine Regeln oder Gesetze mehr.
13 Uhr 15
„Die Märkte“ erwarten Durchlässigkeit der Straße von Hormus
Westasiatische Produzenten fordern Rohöl-Ladepläne im Vorfeld potenzieller Wiedereröffnung der Straße von Hormus, meldet The Cradle. Produzenten in Westasien haben demnach asiatische Raffinerien aufgefordert, Rohöl-Ladepläne für April und Mai bereitzustellen, da sie sich auf eine mögliche Wiederaufnahme von Sendungen durch die Straße von Hormus vorbereiten. Der führende globale Exporteur Saudi Aramco habe Kunden gebeten, Nominierungen für Ladungen einzureichen, die im Mai in den Häfen Yanbu und Ras Tanura geladen werden sollen. Dies hinge von der Wiederaufnahme von Exporten aus dem östlichen Hafen Ras Tanura ab, der es Tankern ermöglicht, durch die Straße von Hormus zu passieren. Ob die Öffnung ohne oder mit Irans Mautpolitik erfolgen würde, war der Nachricht nicht zu entnehmen.
EU gespalten über Irankrieg
Die EU ist weiter gespalten. Während der deutsche Bundeskanzler nicht von seiner „Drecksarbeit“ Abstand nimmt, aber immerhin kein Militär schicken will, so lange es keinen UN-Sicherheitsratsbeschluss gibt, eröffnet Frankreich in Teheran eine Botschaft und Italien bewegt sich in Richtung Versöhnung mit dem Iran. Alle Gerüchte über Unterstützung des Angriffskriegs, die kursierten scheinen falsch gewesen zu sein, oder waren Einzelfälle bzw. Ausnahmen.
Polen ist wie erwartet der treueste Vasall der US-Geopolitik und liefert, was gefordert wird.
Niemand scheint Kaja Kallas, die Außenbevöllmächtigte der EU Ernst zu nehmen, daher erscheint ihre Meinung irrelevant, wenn sie den Iran (und nicht die Angreifer in diesem Angriffskrieg) einen „Exporteur des Krieges“ nennt.
13 Uhr 30
Al Aqsa Moschee,
einer der Gründe, warum der 7. Oktober durchgeführt wurde, als israelische Extremisten die drittwichtigste Moschee für Muslime angegriffen hatten, war 40 Tage geschlossen, begründet mit dem Krieg gegen den Iran. Palästinenser wurden mit Gewalt daran gehindert, auf ihrem eigenen Boden Gebete zu verrichten. Israels Regierungsvertreter warben aber gleichzeitig damit, dass die Moschee für immer verschlossen bleiben sollte. Und angebliche „Ausgrabungen“ unter den historischen Gebäuden der Moschee gefährden die Struktur. Kritiker behaupten, durch diese sollte die Moschee zum Einsturz gebracht werden. Nach internationalem Druck ist die Moschee wieder eröffnet. Ost-Jerusalem ist laut UN und IGH Gebiet Palästinas und wird von Israel völkerrechtswidrig besetzt. Israel hat kein Recht auf Bestimmung über Ost-Jerusalem, beansprucht das Land aber illegal als Teil Groß-Israels.
13 Uhr 45
Iran repariert Eisenbahnbrücke in Rekordzeit
Die am 7. April durch einen Raketenangriff zerstörte Eisenbahnbrücke in Kashan, im Zentraliran, wurde heute wieder für den Eisenbahnverkehr provisorisch freigegeben.
First train crosses rebuilt Yahyaabad railway bridge in Kashan, central Iran, after it was damaged in a US-Israeli attack on April 7.
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— Press TV 🔻 (@PressTV) April 10, 2026
14 Uhr 00
Israels Krieg gegen die Palästinenser
Im Schatten des großen Krieges läuft der „kleine“ Krieg gegen Gaza mit täglichen Morden weiter, ebenso wie der Terrorismus zionistischer Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland. Eine ganze Reihe von ehemaligen Geheimdienstchefs warnen nun, dass es das Ende Israel verursachen könnte. Ganz wie Dan Steinbock in seinem Buch „The Fall of Israel“ innerhalb der nächsten 12 Jahre voraussagt.
„Der jüdische Terrorismus, der in Judäa und Samaria [dem Westjordanland] wütet und von den Regierungsbehörden toleriert – oder schlimmer noch, unterstützt wird –, stellt nicht nur ein tiefgreifendes moralisches Versagen dar, sondern auch eine ernste strategische Bedrohung für die Sicherheit Israels, insbesondere in Kriegszeiten“, heißt es in dem Schreiben. (Quelle)
14 Uhr 15
Keine Sanktionsmöglichkeiten durch USA ohne US-Dollar
Durch den Krieg gegen den Iran drohen die USA ihre schärfste Waffe, den US-Dollar noch schneller brüchig werden zu lassen, bedingt durch die Zahlungsbedingungen, welche durch den Iran für die Durchfahrt durch ihre Küstengewässer aufgestellt wurden. Wir erinnen uns an die Rede von Marco Rubio vom 30. März 2023.
„In fünf Jahren werden wir gar nicht mehr über Sanktionen sprechen, weil es so viele Länder geben wird, die mit anderen Währungen als dem Dollar handeln, dass wir einfach nicht mehr in der Lage sein werden, Sanktionen gegen sie zu verhängen.“
JUST IN — UNUSUAL
China breaks what is considered the strongest U.S. weapon — the “sanctions weapon.
U.S. Secretary of State Marco Rubio said:
“We won’t even be talking about sanctions five years from now, because there will be so many countries trading in currencies… pic.twitter.com/jN3ee4xiqm
— China pulse 🇨🇳 (@Eng_china5) April 9, 2026
14 Uhr 30
Libanon rein, Libanon raus aus dem Waffenstillstand
The Cradle beschreibt noch einmal, wie Trump zunächst davon sprach, Libanon sei Teil des Waffenstillstandspakets, aber dann nach einem Anruf von Netanjahu die Meinung wechselte, und erkläre, der Libanon sei niemals Teil des Waffenstillstands gewesen.
Der Iran stellt sich die Frage, wie man mit so einem Regime in Washington irgendwelche Verträge schließen kann. Die Antwort soll angeblich ein Beschluss des UN-Sicherheitsrats sein, welcher den Vertrag als Resolution mit der Möglichkeit von Zwangsmaßnahmen bei Nichteinhaltung verabschiedet. Allerdings war der erste Atomvertrag JCPOA bereits vom UN-Sicherheitrat ratifiziert worden und damit zu einem völkerrechtlich bindenden Vertrag geworden, und trotzdem hatte ihn Trump in seiner ersten Amtszeit gebrochen, indem er sich einfach nicht an die Ausstiegsklauseln des Vertrags gehalten hatte. Die Frage ist, ob Sanktionsandrohungen durch den Sicherheitsrat die USA von einem Verhalten abhalten kann. Schließlich sanktionieren sie schon den IGH und den IStGH um Anklagen wegen Kriegsverbrechen zu verhindern.
14 Uhr 45
Hacker infiltrieren Israels Geheimdienst-Einheit 8200
In dem, was sie als beispiellose Enthüllung israelischer hochrangiger Offiziere beschreiben, hat die iranische Hacker-Gruppe Handala die Identitäten aus dem „Iran Desk“ der geheimen israelischen Einheit 8200 offengelegt. Die Offiziere sollen in einer hochgeheimen Einrichtung in Rosh HaAyin stationiert sein und sind in Überwachung, Cyberespionage und datengetriebenen Geheimdienstprogrammen involviert. „Ein signifikanter Teil dieser Offiziere beherrscht die persische Sprache und modernste Technologien hervorragend und ist direkt verantwortlich für die Umsetzung der nächsten Generation sicherheitsorientierter KI, die Automatisierung von Cyberangriffen sowie Verhaltensanalysen, die auf iranische Nutzer abzielen.“ Handala behauptet weiterhin, dass die Einheit Tools für psychologische Einflussoperationen und Infrastruktur-Infiltrationen entwickelt und sie als zentral für Israels digitale Kriegsführungsstrategie darstellt. Die Gruppe gibt an, Kommunikationswege und digitale Tools, die mit den Offizieren verbunden sind, kartiert zu haben.
Grobritannien will 30 Länder Koalition zur „Befreiung“ der Straße von Hormus aufstellen
Keir Starmer hat gestern Abend mit Donald Trump gesprochen und bestätigt, dass Großbritannien seit Wochen eine Koalition aus über 30 Ländern zusammenstellt – mit politisch-diplomatischen Maßnahmen und militärischen Kapazitäten sowie Logistik, um Schiffe durch die Straße von Hormus zu bringen. Damit hätten die USA den Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran erfolgreich internationalisiert.
15 Uhr 45
Im Südlibanon toben schwere Kämpfe zwischen der Hisbollah und den einmarschierenden Truppen.
Laut Berichten von Al Mayadeen dauern die Kämpfe in und um Bint Jbeil an, obwohl israelische Medien behaupten, die israelischen Streitkräfte hätten die Stadt eingenommen und Hunderte Kämpfer getötet. Die Hisbollah hat mehrere Raketenangriffe auf israelische Truppen am Stadtrand von Bint Jbeil bekannt gegeben, unter anderem in der Nähe des Tahrir-Dreiecks und des Moussa-Abbas-Komplexes.
Der Korrespondent von Al Mayadeen im Südlibanon berichtete, dass der libanesische Widerstand Israels Plan zur Einnahme der Stadt bisher vereitelt habe. Auch in der Nähe der Stadt Khiam finden schwere Gefechte statt.
„Die Mudschaheddin des Islamischen Widerstands haben am Freitag, den 10. April 2026, um 10:00 Uhr einen Merkava-Panzer südöstlich des Gefängnisses von Khiam mit einer Selbstmorddrohne angegriffen und einen Volltreffer erzielt“, erklärte die Hisbollah am Morgen des 10. April. Unterdessen dauern die Raketenangriffe über die Grenze auf israelische Stützpunkte und Truppenansammlungen in Kiryat Shmona, Avivim und anderen Siedlungen im Norden des Libanon an.
Am Donnerstagabend feuerte die Hisbollah Langstreckenraketen auf Tel Aviv und die südliche Stadt Aschdod ab. Nachdem Israel am Mittwoch Hunderte von Menschen in Beirut getötet hatte, reduzierte es zwar seine Angriffe auf die Hauptstadt, bombardierte aber weiterhin wahllos den Südlibanon.
(Quelle)
Der Iran weigert sich unterdessen, an Waffenstillstandsgesprächen mit den USA in Islamabad teilzunehmen, solange die Angriffe auf den Libanon andauern, meldet The Cradle. Teheran habe außerdem militärische Maßnahmen angekündigt. „Der Staat hat den Süden im Stich gelassen, und von Bint Jbeil aus verteidigen wir die Hauptstadt Beirut“, sagte Hassan Fadlallah, ein hochrangiger Hisbollah-Vertreter und Mitglied des libanesischen Parlaments. „Wir haben vollstes Vertrauen in den Iran, dass er unser Volk unterstützt und es nicht im Stich lässt“, fügte er hinzu.
Es wird für den Iran sehr schwer sein, unter diesen Bedingungen in Pakistan weitere Gespräche mit den USA zu führen. Insbesondere weil auch noch Berichte über neue Massaker durch Israel in Nabathieh, im südlichen Libanon berichtet werden.
BREAKING | Local reports of a massacre in Nabatieh, south Lebanon, after Israel targeted the vicinity of the Government Serail in Nabatieh, which houses Lebanese government offices, civil registration records, and which serves as the main government building for the city. pic.twitter.com/nPKWcTFvi5
— The Cradle (@TheCradleMedia) April 10, 2026
Die einzige Lösung scheint für den Iran darin zu bestehen, den Libanon UND Israel aus dem Waffenstillstand auszunehmen. Das würde die Logik der USA „wollt ihr für den Libanon eure Zerstörung riskieren?“ in sein Gegenteil verwandeln. „Wollen die USA weitere Demütigungen durch den Iran erleiden, weil Trump nicht in der Lage ist, Israels Groß-Israel-Plan nicht mehr zu unterstützen?“
16 Uhr 00:
Hisbollah fordert libanesische Regierung auf, keine „kostenlosen Zugeständnisse“ mehr an Israel zu machen
Der Generalsekretär der Hisbollah, Naim Qassem, hat die libanesische Regierung aufgefordert, vor den für nächste Woche in Washington geplanten Gesprächen zwischen den beiden Regierungen keine „kostenlosen Zugeständnisse“ mehr an Israel zu machen. „Wir werden eine Rückkehr zur vorherigen Situation nicht akzeptieren, und wir fordern die Verantwortlichen auf, keine kostenlosen Zugeständnisse mehr zu machen“, sagte Qassem in einer schriftlichen Botschaft, die am Freitag im Hisbollah-nahen Fernsehsender Al-Manar ausgestrahlt wurde.
Pakistans Verteidigungsminister bezeichnet Israel in gelöschtem Beitrag als „Fluch für die Menschheit“

Pakistans Verteidigungsminister Khawaja Asif bezeichnete Israel am Donnerstag in einem X-Beitrag als „böse“ und als „Fluch für die Menschheit“, nur wenige Stunden bevor US-amerikanische und iranische Delegationen in Islamabad zu den von Pakistan vermittelten Friedensgesprächen eintreffen sollten. In dem Beitrag, der inzwischen gelöscht wurde, schrieb Asif: „Während in Islamabad Friedensgespräche stattfinden, wird im Libanon Völkermord begangen. Unschuldige Bürger werden von Israel getötet, zuerst in Gaza, dann im Iran und jetzt im Libanon – das Blutvergießen geht unvermindert weiter. Ich hoffe und bete, dass die Menschen, die diesen krebsartigen Staat auf dem Land der Palästinenser geschaffen haben, um die europäischen Juden loszuwerden, in der Hölle schmoren.“
Weitere 14 Tote bei israelischen Angriffen im Südlibanon
Libanesische Medien berichteten, dass am Freitag bei einem israelischen Luftangriff auf die südliche Stadt Nabatieh acht Angehörige der Sicherheitskräfte des Landes getötet wurden. Die Nationale Nachrichtenagentur teilte mit, dass weitere sechs Menschen bei einem israelischen Angriff auf eine Autowaschanlage in der Stadt Jbaa im Südlibanon getötet wurden. Zu den Opfern gehörten der Besitzer der Autowaschanlage, seine beiden Söhne und drei weitere Personen, bei denen es sich Berichten zufolge um Zivilisten handelte.
Britische Drohne flog Stunden vor und nach dem israelischen Massaker über den Libanon

Eine britische Drohne flog am Mittwoch über den Libanon und kreiste in der Nähe von Baalbek, an dem Tag, an dem Israel den Libanon mit einer Welle von Angriffen traf, bei denen mehr als 300 Menschen ums Leben kamen – darunter 18 in der Stadt im Bekaa-Tal.
Eine Analyse von Flugverfolgungsdaten durch Middle East Eye ergab, dass eine MQ-9B Protector-Drohne der Royal Air Force am Mittwochmorgen von der RAF-Basis Akrotiri auf Zypern startete und gegen 6:20 Uhr begann, über dem Libanon zu fliegen. Die Drohne kreiste dann von etwa 6:30 bis 6:50 Uhr über einem Gebiet in der Nähe von Baalbek und Younine im Osten des Libanon, nahe der syrischen Grenze.
Flugverfolgungsdaten zeigten, dass sie gegen 8 Uhr offenbar in den syrischen Luftraum einflog, nach Norden an Homs vorbei flog und Idlib überflog. Die Aktivitäten der Drohne während dieser mehreren Stunden sind unbekannt, doch sie wurde gegen 20:15 Uhr erneut in der Nähe von Baalbek gesichtet, Stunden nachdem am frühen Nachmittag schwere israelische Angriffe den Libanon getroffen hatten.
16 Uhr 15
Bomben auf Synagoge
Man würde erwarten, dass wenn eine Synagoge durch einen Bombenangriff zerstört wird, dass das weltweit Schlagzeilen auslöst. Aber nicht, wenn die Bomben von Israel stammen. Eine Untersuchung hat einmal aufgeschlüsselt, welche Medien den Bombenangriff auf die Synagoge in Teheran berichtet hatten.

16 Uhr 30
Tucker Carlson hat den Regierungschef des Iran Masoud Pezeshkian interviewt. Das Interview soll in Kürze ausgestrahlt werden.
18 Uhr 15
Warum die Gespräche nur Zeit für Neuaufstellung der US-Kräfte für Landungsoperation sind
Immer mehr Analysten vertreten die Meinung, dass die USA, wie in so vielen Fällen vorher, Verhandlungen nur führen, um dann die Verhandler zu ermorden, wenn genügend Zeit gewonnen war, um sich neu aufzustellen. Warum das auch diesmal der Fall sein könnte, würde den Rahmen hier sprengen. Aber Einheiten sind schon vor Ort und weitere werden erwartet, ständig fliegen Transportflugzeuge aus den USA in den Nahen Osten. Und Starmer und Trump versuchen eine „Koalition der Willigen“ zusammen zu stellen.
Wir werden sehen, ob der Iran morgen zu den Gesprächen erscheinen wird, und wie lange sie dauern werden.
18 Uhr 30
Israel durch Iran-Ultimatum zurückhaltend gegen Beirut?
PressTV.ir berichtet in mehreren Artikeln hintereinander, dass der Iran Israel gezwungen habe, die Bombardierung von Beirut zu beenden. Dies sei durch ein Ultimatum erfolgt, sich sonst nicht an den Gesprächen in Islamabad zu beteiligen. Beobachter drücken die Meinung aus, dass es sich evt. um eine Rechtfertigung handelt, die Gespräche nicht abzusagen, da der Druck in der iranischen Gesellschaft groß sei.
Nach dem Verzicht der Bomben auf Beirut scheint Israel die freie Kapazität für Bomben auf den Süden des Landes zu nutzen.
19 Uhr 00
Trump selbst bestätigt, dass nur nachgeladen wird für Krieg
Einige Kritiker der Verhandlungen in Islamabad erklären, dass Donald Trump selbst deutlich gemacht hat, dass es nur darum gehe, Munition nachzuladen, um dann den Krieg fortzusetzen, nicht um einen Kompromiss im Krieg zu finden.
Zu den Verhandlungen mit dem Iran:
„Wir werden es in etwa 24 Stunden erfahren. Wir werden es bald wissen.“ (bzw. „Die Ergebnisse der Gespräche mit dem Iran werden in etwa 24 Stunden klar sein“ – wie in den viralen Zitaten zusammengefasst).
Zum militärischen Aufbau:
„Wir haben einen Neustart im Gange. Wir beladen die Schiffe mit der besten Munition, den besten Waffen, die je hergestellt wurden – sogar noch besser als zuvor … sogar auf einem höheren Niveau als früher, um eine vollständige Dezimierung durchzuführen.“ (Quelle)
19 Uhr 15
Verhandlungen in Islamabad
- Teams und Mitarbeiter des US-Geheimdienstes sind bereits in Islamabad vor Ort. Bislang sind weder JD Vance noch die iranische Delegation eingetroffen.
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Die ursprünglich für heute geplanten persönlichen Gespräche wurden auf morgen Vormittag verschoben.
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Der Iran beharrt weiterhin auf seinem Zehn-Punkte-Plan als Verhandlungsgrundlage, während die USA die meisten Punkte als inakzeptabel ablehnen.
20 Uhr 00:
Trump gibt Iran-Gesprächen „24 Stunden“ Zeit, während Unsicherheit über die Verhandlungen in Islamabad schwebt
Während Vizepräsident Vance – der voraussichtlich die US-Delegation bei den Gesprächen mit dem Iran in Pakistan leiten wird – am Freitag erklärte, er glaube, dass die Gespräche mit dem Iran „positiv verlaufen werden“, sagte der iranische Parlamentspräsident, dass ein Waffenstillstand im Libanon und die Freigabe der eingefrorenen iranischen Vermögenswerte erfolgen müssen, bevor Verhandlungen beginnen können.
Es bleibt unklar, ob die Gespräche wie geplant am Samstag stattfinden werden. Laut dem Wall Street Journal traf eine iranische Delegation unter der Leitung von Außenminister Abbas Araghchi und Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf am späten Donnerstag in Pakistans Hauptstadt Islamabad ein. Doch der iranische Parlamentspräsident selbst erklärte am Freitag in einem Social-Media-Beitrag, dass die Gespräche erst fortgesetzt würden, wenn ein Waffenstillstand im Libanon gesichert sei und die iranischen Vermögenswerte freigegeben würden. Ein iranischer Beamter erklärte gegenüber PressTV, die Abreise der Delegation nach Islamabad sei aufgrund israelischer „Aggression“ bereits mehrmals verschoben worden, und zwei regierungsnahe Medien bestritten laut WSJ, dass iranische Beamte überhaupt nach Islamabad gereist seien.
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40. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran und „Waffenstillstand“
39. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
38. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
37. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
Links zu den weiteren Ticker-Artikel finden sich am Ende des 37. Tages
Zu Zahlungsbedingungen in der Hormusstraße: ich habe gehört, dass der Iran die Durchfahrtsgebühr auch in Bitcoin kassiert. Der Vorteil ist, dass diese Zahlung im nachhinein nicht gestoppt werden kann wie bei SWIFT.
Der Iran hat nie erklärt, Krankenwagen im Libanon angreifen zu wollen. Zu Update 13 Uhr.
Zum Update 20:15 Uhr
Es geht doch nur darum, die iranische Delegation wieder zu verfolgen und zu ermorden. Wird sich nicht ändern. Das ist das Wesen des Imperialismus. Danach läßt Tr. wieder nur dumme Sprüche ab wie: „Wir wollten ja Frieden, aber Iran hat sich anders entschieden.“ So oder so ähnlich wird es wieder laufen. Absolut nichts neues.
Ich habe für mich das Fazit dieses Krieges gefunden:
wer den Krieg zum Geschäft macht, der macht ihn zu teuer, um ihn auch gewinnen zu können.
Das haben die Russen schon im 2. Weltkrieg vorgeführt, als sie in einer kollektiven Anstrengung das Notwendige produzierten und das in ausreichender Quantität. Bis heute belächelt waren die strategischen Grundgedanken dahinter ein geniales Konstrukt aus Möglichkeiten & Realität.
Dasselbe zeigt der Iran in diesem Krieg – und darum wird er ihn auch gewinnen.
Die USA und Nazionisten zeigen lediglich, dass sie aus der Geschichte nichts gelernt haben und weiterhin überteuerten Technikfirlefanz produzieren, der den rüden Anforderungen des Schlachtfelds kaum gewachsen ist (pro Flugstunde einer F-35 braucht sie 18h Wartung, was die realen Flugkosten/h auf 42.000-45.000 USD schraubt) und selbst bei Funktionalität noch tiefere Krater ins eigene Budget reißt, als in den Boden des Feindeslands.
Welch ein Glück für die Nazionisten, dass die bloße Zerstörung schon ausreicht, um die Hauptziele zu erreichen, aber kein Krieg dafür gewonnen werden muss. Das könnten die nämlich schon länger nicht mehr.
Wenn jetzt noch die Welt begreift, dass sie sich die US-Kriege nicht mehr umhängen lassen muss (so wie die Ukraine der EU), dann wäre der Planet morgen deutlich friedlicher als heute.
„Großbritannien will 30 Länder Koalition zur „Befreiung“ der Straße von Hormus aufstellen“?
Was soll der Unsinn? Da gibt es nichts zu „befreien“! Man muss sich einfach nur gut mit dem Iran stellen und nicht den USA und Israel in den A…. kriechen! Das reicht völlig aus und ist viel billiger und kostet keine Menschenleben! Die Lösung um Frieden ist, einfach den Iran in Ruhe zu lassen und Handel in anderen Währungen (außer den überflüssigen US-Dollar) zu betreiben!
Stimmt nicht..
Die „Special Relationship“ zwischen USA und GB ist vor allem finanzieller Natur, d.h. die Londoner „City“ profitiert massiv von der globalen Dollarhegemonie und der Verwaltung von großen Dollarvermögen in den Offshorezentren und in etlichen anderen Bereichen, daraus resultiert das imperiale A…kriechen in allen Belangen, welche die Profite der City betreffen.
Der persische Golf und die Golfdiktaturen dürften da ganz weit oben auf der Prioritätenliste der City stehen. Menschenleben interessieren die nicht, die sehen den Normalbürger als ihren Viehbestand..
Konkret geht es da um das Eurodollar-System (Offshore-Dollar-Schöpfung), den Devisenhandel,
den Rohstoffhandel (USD-Preisbildung), das Schattenbankensystem, die Vermögensverwaltung und weiteren..
Achtung: Krieg gegen die Türkei wird vorbereitet. Friedensplan wurde in den Müll geworfen (man hat zum ersten Mal den 10-Punkte Plan des Iran studiert). China liefert Raketen an Iran, man „tankt“ sozusagen auf. Trumps Plan bleibt geheim, weil es keinen gibt. Offenbar wollte Trump nur von seinem Ultimatum auschicken…lt. Vermietertagebuch (dem gehts wie Nomad – s. Raumschiff Entenscheiß, dein Schöpfer war eine Kohlenstoffeinheit, du musst dich vernichten). Und auch Beerbegg hatte mit der 360° Drehung recht…180 + 180+180+180…
Wo bleibt der gute alte rechte Winkel…;-)
Trump Deadline für EUropa…Bodenoffensive, Krieg gegen Türkei in Syrien….die nächsten Tage werden es zeigen. Es bleibt spannend. Achtung, die Börsen schließen bald…
Der Iran ist ja nicht so blöde wie die Kolonialistenmächte, die aus dem letzten Loch pfeifen und nur durch großflächigen Finanzbetrug noch weiter bestehen. ETF ick hör dir trapsen…
Da ist einiges dabei, was leider nicht auszuschließen ist.
Joe Kent hat bei TurkishMinute geäußert, daß Trump aus der NATO u.U. deswegen rauswill, um Israel – beim kommenden Einfall in Syrien – gegen die Türkei unterstützen zu können.
Die Befürchtung, daß US-Bodentruppen im Nordiran bald angreifen könnten, teile ich – wahrscheinlich mit Hilfe von einigen Kurden, die den Zionisten wieder einmal als Kanonenfutter dienen wollen.
Smotrich redet übrigens über „Greater Israel“ – vermutlich als Etappenziel. Großisrael wird wohl ganz NahOst vom Kaukasus bis Yemen inklusive Iran umfassen.
Ist das der Köder Netanjahus für Trump?
Daß die Chinesen und der Iran ziemlich alles wissen, was dort vorbereitet wird und entsprechend reagieren werden, ist anzunehmen.
Gerade deshalb wäre DER GANZ KLARE WIDERSPRUCH EUROPAS zu den Bestrebungen von Israel / USA so wichtig.
Deutschland und Österreich machen aber genau das Gegenteil – wir lassen den Nachschub der USA ungehindert über unsere Länder fliegen.
Unsere Regierung leistet damit Beihilfe an Kriegsverbrechen 😢!!!
„Der Widerstand enthüllte auch eine neue Art von hochpräzisen Raketen, die in der Lage sind, Ziele präzise zu treffen, und kündigte die Zerstörung eines Panzers in Khiam mit einer loitering Munition an.“
Russland hat schon vor zwei Jahren eine kleine mörserverschossene Mischung aus lenkbarer Infanterierakete (Überschall) und Drohne mit einer Reichweite von ca. 15 km demonstriert, die auf den Meter genau trifft. Sowas ist ideal gegen Offensiven einer schwer gepanzerten Armee wie die israelische..
Technisch ist das kein Hexenwerk und ich wäre auch nicht überrascht, wenn so etwas in relevanter Stückzahl über den Iran an die Hisbollah geliefert würde..
Chomsky war übrigens ein Freund Epsteins, gehört also im geistigen Rahmen aller freischwebenden Journo-Filer ohne Prozess zwingend zu den finstersten Gestalten der Welt. Erkenne den Fehler?
Meine Meinung ist ganz klar, die USA rüsten zum neuen Schlag gegen Iran währende der Waffenruhe aus. Einen Arbeitnehmer den man aus einer Firma fristlos entlassen hat, kann man niemals wieder einstellen. Wenn man das tut, wird zwar der Wiedereingestellte beteuern kein Fehlverhalten sich mehr zu leisten. Aber letztendlich wird er es nicht schaffen. „Du bist und bleibst doch immer was du bist.“ Also es bleibt oder es wird schlimmer, aber niemals besser. Der Spruch von Mephistopheles zu Faust hat 100% Gültigkeit, der besagt: No way mit USA !!!!!
Der Spruch sagt, dass jeder Versuch sich anders darzustellen als man ist, immer scheitern wird.
Man sollte einen Text, eine Aussage nicht nach demjenigen beurteilen, der ihn ausspricht, sondern nach dem Sinn des Textes. Chomsky hat viele sehr kluge Bücher geschrieben, jedem Schülerjournalisten Interviews gegeben und war niemals wegen Copyrightverletzungen aktiv geworden, fast alle Bücher kann man im Netz runter laden. Aber er hat auch daneben gelegen, natürlich, das ist menschlich. Das macht aber gewisse Texte nicht weniger wertvoll. Im Fall von Syrien z.B. lag er komplett falsch, aber das heißt nicht, dass alles was er vorher sagte falsch war.
Wie gesagt. Die Nachricht ist das Entscheidende, nicht der Bote.
Ich bin auch nicht sonderlich optimistisch. Aber auch das wäre ein Riesenfortschritt. Israel alleine wird relativ schnell ein Nachschubproblem haben.
Zeigt sich aber wiedermal was ich von Anfang an sagte, das war nie Trumps eigene Idee, und für die USA gibts dort nichts zu gewinnen. Die USA sind zudem mittlerweile Selbstversorger für Öl und Gas.
Ging den USA vermutlich nur um die mögliche Rettung bzw. zeitliche Absturzverschiebung des Petrodollars… ein paar hundert Milliarden mehr oder weniger machen ja im Schuldenkuchen der USA keinen Unterschied mehr…
Der Petrodollar ist bereits tot, nur noch eine Frage der Zeit. Das hat sogar Vance letztens bereits eingestanden.
Iran ist problematischer. Die USA können nicht gewinnen. Je länger es dauert desto weiter sinkt ihr Einfluß auf die Welt. Alle Länder gucken da genau zu. Saudi Arabien hat sich bereits teilweise losgesagt. Jetzt könnten sich noch die Golfmonarchien lossagen, weil wenn der Schutz eh nicht funktioniert wozu dann Mrd Schutzgeld.
Ich halte es für einen fatalen Irrtum zu glauben, dass die USA Issrael je im Stich lassen werden. Die werden Issrael wie bisher dazu nutzen, ihre Kriege zu kämpfen und sie daher mit allen Waffen versorgen, die sie liefern können. Garantiert.
Man muss da unterscheiden. Die USA ist nicht monolithisch. Die Interessen der Zionisten in den USA mit viel Geld, sind nicht die gleichen wie die Masse der Wahlbürger. Die Parteien brauchen beide für die Wahlen.
Wenn N jedoch nur noch als AI-erzeugter Avatar existieren sollte, wer gibt dann die Order zur völlig sinnlosen und von blinder Zerstörungswut geprägten Bombardierung der ehemaligen „Schweiz des Nahen Ostens“ ohne Rücksicht auf Verluste?
Das sollte schleunigst offengelegt werden, da es anonsten gerade so weiter geht.
Die Türkei ist bekanntlich das nächste Land auf der Liste, danach dürfte es in Europa weitergehen, wird ja heftig darauf hingearbeitet.
„Devastation rains down on Lebanon, and some say 100 high rise apartments were bombed in central Beirut. Israel has warned residents to leave. Where is Netanyahu? Who really gives the orders?
I have become convinced Netanyahu’s recent videos are AI generated. If so, who are the nameless faceless peoplemaking the decision to scuttle the ceasefire? “
https://merylnass.substack.com/p/devastation-rains-down-on-lebanon
Grundsätzlich wäre es völlig egal ob Netanjahu noch lebt oder nicht.
Er ist genauso wie Trump die in der Öffentlichkeit stehende Projektionsfläche.
Hinter diesen agieren die eigentlichen Puppenspieler.
Es ist ein Fehler, die Verantwortung und die Schuld für die Verbrechen allein bei diesen beiden zu suchen.
Schauen Sie sich nur die anderen zionistischen Minister an, alles Radikalinskis der übelsten Sorte.
„…Ali Yusuf Harshi, den persönlichen Sekretär und Neffen des Hisbollah Generalsekretärs Naim Qassem …“
„Harshi war 81 Jahr alt“
Wie alt ist dann sein Onkel?
Oder gibt es da einen Generationen-Mischmasch?
„Die Iraner und Israelis mögen sich bekämpfen, aber [US-Präsident Donald] Trump wird seinen Ausweg aus dieser Situation finden.“
Das ist grundfalsch, Trump wird keinen Ausweg aus der Situation finden, solange der persische Golf und sein Zugang sowie das rote Meer vom Iran und den Huthies kontrolliert wird.
Von der Kontrolle des persischen Golfs hängen ein Viertel der Energieversorung der Welt und gigantische industrielle Profite ab, für den Iran wie auch die USA. Für die USA zusätzlich ein erhelblicher Teil ihrer Dollarhegemonie und ihre bisher praktisch unbegrenzte Verschuldungsfähigkeit. Setzt sich Iran durch wird er einen großen Teil der Wirtschaft der Golfdiktaturen und die US-Assets in der Region besteuern können und damit finanziell und auch wirtschaftlich zur regionalen Großmacht aufsteigen. Im gleichen Verhältnis wird der Weltmachtstatus der USA absteigen..
Das großmäulige Spatzenhirn im weißen Haus und sein Kriegsminister haben dem Imperium den größten Schaden seit Jahrzehnten zugefügt..
Man muss kein Prophet sein um prognostizieren zu können, das der Krieg erst angefangen hat. Die USA werden alles daran setzen den Iran zu zerstören..
„Die USA werden alles daran setzen den Iran zu zerstören..“
Ja, das werden sie. Und weil sie wirklich ALLES daran setzen, werden sie daran selbst zugrunde gehen.
Das zentrale Problem der USA ist die Logistik in der Region, d.h. der Nachschub von Militär- und Wirtschaftsgütern. Wenn sie den Nachschub nicht in ausreichenden Maße aufrecht erhalten können werden sie sich in der Region nicht mehr lange als Hegemoniale Militär und Wirtschaftsmacht halten.
Zusätzlich ist Iran in der Lage die Basen und Assets der USA zu zerstören und die Kosten bis weit über die Schmerzgrenze zu treiben. Das Dominanzkonzept der USA funktioniert nicht mehr..
Sie haben damit nicht unrecht – aber wovon reden Sie da?….;)))
Die USA werden bald ausreichend Logistik-Kapazitäten frei haben – weil sie bald nix mehr haben, was sie nachliefern könnten.
In Lakenheath UK sind B1 und B52 stationiert und die Amis lassen Planespotter ziemlich frei filmen, was man da so an Bomben etc ladet. Nachdem vor einigen Tagen bereits von Tomahawks auf Gleitbomben umgestellt wurde, waren das Osterwochenende nicht nur einige Logistik-Flieger am Werk, sondern es waren wieder Jassms zu sehen. Auf einer B52 schon mal 12 unter den Flügeln und noch einige (6?) im Bauch, 2 Flieger/Welle, 36 verballert. Da geht der Rest an Bestand (x100) schnell zur Neige und ich traue mich wetten, dass man dort binnen 1 Woche wieder Gleitbomben laden wird.
Das kann nur einen Grund haben: die Jassms sind die neueste Version von solchen Fernwaffen der USA und somit auch die teuersten. Bislang haben auch die alten Tomahawks noch ihren Auftrag erfüllt. Warum man jetzt die Reste der teuren Jassms auspackt, obwohl man auch mit weniger/billigerer Technik durchkäme, kann ergo nur bedeuten, dass man die billigeren Varianten nicht mehr zur Verfügung hat und die Lufthoheit nicht gegeben ist, da man ansonsten mit Gleitbomben auskäme (aber in diesen Tagen kam es zu auffällig mehr Abschüssen und das wird auch bald wieder so sein, wenn man wieder gezwungen ist, auf Distanzwaffen zu verzichten).
Den USA geht die Puste aus – darum sind die Drohungen ja gar so brutal.
Jo, das kommt noch dazu :-).
In spätestens vier Wochen wird sich das ganze Desaster der USA in der Region in voller Pracht entfalten. Iran muss nur durchhalten und sein bisherige Vorgehensweise konsequent weiter verfolgen..
„Ich glaube, das Endergebnis wird ein nicht vereinbarter neuer Status quo sein, in dem sich die USA tatsächlich aus dem Krieg zurückziehen, Israel aber weitermacht. Die Iraner und Israelis mögen sich bekämpfen, aber [US-Präsident Donald] Trump wird seinen Ausweg aus dieser Situation finden.““
Typisch USA – einen Krieg beginnen (und der Bevölkerung signalisieren, die USA würden sie bei der Beseitigung des „Regimes“ unterstützen) und sich dann zurückziehen und das Schlamassel anderen überlassen.
Anders der Iran:“„Die Vorstellung, dass sie [die iranische Seite] ihre eigene Waffenruhe vereinbaren, aber den Libanon im Stich lassen – insbesondere jetzt, da die Hisbollah in den Krieg eingetreten ist –, ist für sie eine sehr, sehr große Herausforderung“,…“
„Die Iraner und Israelis mögen sich bekämpfen, aber [US-Präsident Donald] Trump wird seinen Ausweg aus dieser Situation finden.“
Das klingt positiv. Doch sollte Amerika endlich aufhören, Isr. zu unterstützen. Keine Militär-Hilfe mehr. N. hat schon wieder Wildsiedlungen im Westjordanland angeordnet. Das ist Narrenfreiheit hoch 17. Diese hat Isr. einzig deswegen, weil es von Amerika unterstützt wird.