CO₂ fördert das Wachstum der Bäume im Amazonas

29. September 2025von 2,2 Minuten Lesezeit

In den letzten Jahrzehnten hat sich die durchschnittliche Größe der Bäume im Amazonasgebiet spürbar verändert – die Bäume wurden deutlich größer. Das ist ein positiver Effekt von mehr CO2 in der Atmosphäre, womit das Pflanzenwachstum beschleunigt wird.

Ein neue Studie, die in der Fachzeitschrift Nature Plants veröffentlicht worden ist, dürfte Klimabetrügern nicht besonders gefallen. Denn die Forschung zeigt deutlich, dass die gestiegenen CO2-Werte das Pflanzenwachstum signifikant gesteigert haben. Die Bäume im Amazons werden um etwa 3,2 Prozent pro Jahrzehnt größer,

Die Untersuchung basiert auf Daten aus 188 permanenten Beobachtungsflächen im gesamten Amazonasbecken. Ein internationales Team aus fast hundert Forschern von über 60 Universitäten, darunter Institutionen in Südamerika, Großbritannien (wie die Universitäten Birmingham, Bristol und Leeds) und anderen Ländern, hat die Baumgrößen über mindestens 30 Jahre hinweg überwacht. ´Bei phys.org findet sich ein aktueller Bericht zu den Forschungsergebnissen.

Die Ergebnisse deuten deutlich auf einen „CO₂-Düngungseffekt“ hin – TKP hat darüber bereits berichtet. Nicht nur große Bäume, sondern auch kleinere Exemplare wachsen schneller, was die gesamte Waldstruktur verändert, Natur und Umwelt profitiert. Professor Tim Baker von der University of Leeds, Mit-Seniorautor, erklärt: „Wir wussten bereits, dass der Kohlenstoffspeicher in amazonischen Wäldern zunimmt. Nun zeigt sich, dass Bäume aller Größenklassen gewachsen sind – der gesamte Wald hat sich verändert.“

Das bestätigt auch Dr. Adriane Esquivel-Muelbert, eine der Hauptautorinnen der University of Cambridge. Sie betont die Bedeutung tropischer Wälder, als Vertreterin des Klimanarrativs kommt sie mit ihrer Argumentation dabei aber ans Limit:

„Große Bäume sind enorm wertvoll für die Absorption von CO₂ aus der Atmosphäre. Trotz negativer Einflüsse bleibt der Wachstumseffekt durch CO₂ erhalten – ein Zeichen für die Widerstandsfähigkeit dieser Wälder, zumindest vorerst.“

Die Forscher warnen vor schneller und rabiater Entwaldung. „Große tropische Bäume sind Hunderte Jahre alt. Man kann sie nicht einfach durch Neupflanzungen ersetzen.“ Dies zerstört Lebensraum und Biodiversität – Umweltzerstörung der klassischen Art, ganz unabhängig vom sogenannten „Klimawandel“. Intakte Wälder des Amazons gedeihen jedenfalls prächtig: „Trotz Klimawandel und Fragmentierung sind die Bäume in intakten Wäldern größer geworden – sogar die größten Exemplare gedeihen weiter,“ zeigt sich eine andere Professorin durchaus erstaunt.

Bild „Deforestation“ by CIFOR is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

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3 Kommentare

  1. Michael Rosemeyer 30. September 2025 um 21:38 Uhr - Antworten

    NASA-Satellitendaten belegen „schockierend großen“ Düngeeffekt durch CO₂
    2021_10_20
    https://www.epochtimes.de/umwelt/nasa-satellitendaten-belegen-schockierend-grossen-duengeeffekt-durch-co%E2%82%82-a3625655.html
    • Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth: CO₂ Fertilization of US Field Crops
    …. We consistently find a large CO₂ fertilization effect: a 1 ppm increase in CO₂ equates to a 0.4%, 0.6%, 1% yield increase for corn, soybeans, and wheat, respectively. …
    https://www.nber.org/papers/w29320

    Agrar-Professor: Mehr CO₂, mehr Vegetation – Das „Umweltgift“ sichert unser Überleben
    2022_03_02
    https://www.epochtimes.de/umwelt/co2-anstieg-foerdert-vegetation-agrarwissenschaftler-prof-merbach-a3707122.html

  2. Sabine Schoenfelder 30. September 2025 um 15:21 Uhr - Antworten

    Und wieder einmal verweise ich auf einen schlichte, einfache TATSACHE, welche die visionierte Klimaerwärmung aufgrund des Spurengases CO2 ad absurdum führt. DIE PHOTOSYNTHESE ‼️👍🏼
    Kein CO2 👉 kein Sauerstoff…keine Pflanzen, K E I N Leben !🤓 Da helfen auch keine konstruierten Modellanimationen aus dem Hause Bullshit-Science. Auch unter dem Akronym IPCC bekannt…😂

  3. Karsten Mitka 29. September 2025 um 19:06 Uhr - Antworten

    Schlimm, daß man über eine seit jeher bestehende, biologische Gegebenheit einen Artikel verfassen muß. Die Klimaapokalyptiker werden ihn jedoch sicher nicht lesen.

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