
Polio damals – Chikungunya heute: Immer das gleiche Gift
Die Abscheu vor blutsaugenden Stechmücken sorgte schon vor 100 Jahren dafür, dass man sie für die Polio-Verbreitung verantwortlich machte und durch das Versprühen von Insektiziden in den Städten bekämpfte – und damit das Polio-Problem sogar weiter anheizte. Das Gleiche könnte sich schon morgen bei Chikungunya wiederholen.
Bereits in den 1920er-Jahren bestand in den USA der Verdacht, dass die zunehmende Polio-Epidemie durch Insekten übertragen werde. Ganze Straßenzüge wurden mit DDT und anderen Pestiziden eingesprüht – Kinder eingeschlossen. Genutzt hat es nichts – im Gegenteil, die Ausbrüche schwollen weiter an.
Damals reisten Virologen mit Güterwaggons voller Affenkäfige in die Ausbruchsgebiete, um mithilfe dieser Tiere Polio-Diagnosen zu stellen und angebliche Überträger zu identifizieren. Wurde einem Affen eine Gewebeprobe eines Patienten oder einer Kontaktperson injiziert – oft durch ein in den Schädel gebohrtes Loch oder in den Bauchraum – und zeigte das Tier anschließend Lähmungssymptome oder Anzeichen, die man als frühe Phase einer Polio-Erkrankung wertete, galt die Diagnose als gesichert.


Die behauptete Ursache, ein Virus, hatte damals jedoch noch niemand gesehen; das Elektronenmikroskop ging erst 1939 bei Siemens in Serie. Nebenbei: Die Virushypothese bei Polio ist meiner Ansicht nach bis heute nicht wirklich schlüssig bewiesen.
- Mayer, Peter F.(Autor)
Mit der Einführung der Polio-Impfung in den USA während der 1950er-Jahre wurde die Falldefinition deutlich strenger gefasst – und plötzlich gab es nur noch einen Bruchteil der Fälle. Unspezifische Anfangssymptome mussten fortan anders diagnostiziert werden, was zu einem parallelen Anstieg von Gehirnentzündungen führte.
Beweise für eine Mückenübertragung gab es weder bei Polio noch gibt es sie heute bei Chikungunya. Bei Polio gab man diese Theorie irgendwann auf – doch da war der Schaden längst angerichtet:
Sämtliche Polio-Symptome passen 1:1 zu einer Vergiftung mit DDT und anderen Insektiziden. Die Theorie des US-amerikanischen Autodidakten Jim West, der bereits vor über 20 Jahren auf diesen Zusammenhang hinwies, halte ich persönlich nach wie vor für schlüssig.


Das Fatale: Die Bekämpfung der Poliofälle mit Insektiziden wurde letztlich zur Hauptursache für das weitere Anschwellen der Epidemie. Das änderte sich erst kurz vor Einführung der Impfung in den USA, nachdem einige Ärzte den Zusammenhang öffentlich thematisiert hatten und DDT verboten wurde. Bemerkenswert ist, dass man in den frühen 1950er-Jahren, als DDT in Verruf geriet, ausgerechnet einen DDT-Lobbyisten zum Chef der Impfstoffentwicklung gegen Polio machte.
Für Deutschland liegen mir derzeit keine Daten vor, die eine Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Pestiziden und Polio ermöglichen würden. Auffällig ist jedoch, wie steil die Zahl der Poliofälle 1962 – im Jahr der Impfstoffeinführung – abstürzte. Die Erklärung dürfte im gleichzeitig in Kraft getretenen Bundesseuchengesetz liegen, das die Falldefinition deutlich enger fasste:
Nur noch tatsächliche Lähmungsfälle wurden gemeldet, während die Zahl der Gehirnentzündungen im selben Maß anstieg. Der Verdacht liegt nahe, dass die Impfung selbst wenig oder gar keinen Anteil an diesem Rückgang hatte. Auf jede Änderung der Meldekriterien folgt nahezu zwangsläufig eine Diagnoseverschiebung, während die Gesamtzahl der Erkrankten weitgehend konstant bleibt.
Dieses Muster wiederholt sich regelmäßig – befördert von der Weltgesundheitsorganisation WHO. Die allgemein verbreitete Abneigung gegen Stechmücken sorgt wohl dafür, dass kaum jemand kritische Fragen stellt.
Es ist zu befürchten, dass die WHO demnächst den flächendeckenden Einsatz von DDT und anderen Insektiziden anordnet. Vielleicht sollten Sie sich vorsorglich ein paar Aktienpakete der Insektizid-Hersteller sichern – und mit dem Gewinn für sich und Ihre Lieben die besten ABC-Masken kaufen, die es auf dem zivilen Markt gibt.

Das ist natürlich nicht ganz ernst gemeint – aber Hand aufs Herz: Hätten Sie noch vor fünf Jahren geglaubt, wie verrückt die Welt innerhalb dieser kurzen Zeit werden würde? Ich jedenfalls habe keine Ahnung mehr, was morgen sein wird. Und das geht in alle Richtungen…
Zum Thema Polio finden Sie hier einen Auszug des Artikels vom neuesten impf-report.
Nachtrag zu Chikungunya: Meiner Ansicht nach zählen Vergiftungen durch Insektizide zu den wichtigsten Ursachen, warum bei vielen Menschen das Immunsystem so geschwächt ist, dass sie nicht mehr angemessen auf das Fremdeiweiß aus Mückenstichen reagieren können.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Hans U. P. Tolzin ist ein unabhängiger Medizin-Journalist aus Herrenberg bei Stuttgart, seit 2000 verantwortlich für die bekannte Portalwebseite www.impfkritik.de, seit 2005 Herausgeber der Zeitschrift impf-report und Autor mehrerer Bücher, z. B. „Die Tetanus-Lüge“.
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„Hätten Sie noch vor fünf Jahren geglaubt, wie verrückt die Welt innerhalb dieser kurzen Zeit werden würde?“
Überrascht es tatsächlich jemanden, der sich mit der Menschehitsgeschcihte auseinandersetzt, wie schnell das alles plötzlich geht? Mich nicht. Es gibt sehr viele Faktoren, die diesen Wahnsinn, den ich selbst vor 25 Jahren kommen sah und auch in Wahrheit erst um 2050 eintreffen sah damals, beschleunigen.
Ich selbst habe massiv unterschätzt, wie sehr trotz all der „Bildung“ (Schul-, Uni-Bildung) der Durchschnitts-IQ abnimmt. Man muss sich ja nur umsehen, wie immer mehr Leute immer weniger vorrausschauend Handeln können, der Alltag zeigt uns das täglich, schon beim Einkaufen.
Die Leute können eben immer weniger ihr Handeln einschätzen und welche Auswirkungen dies hat. Und wenn man es realistisch betrachtet, ist es seit den „Covid-Impfungen“ noch viel schlimmer geworden.
Schon alleine, wieviel sich die Leute von der „Politik“ gefallen lassen. Und nein, Demonstrationen helfen gegen diesen Wahnsinn rein gar nichts, nur ziviler Ungehorsam würde tatsächlich etwas ändern können, aber selbst dafür ist es längt zu spät. Für zivilen Ungehorsam muss man auch so manche persönliche und finanzielle Einbußen akzeptieren. Das sah man ja auch bereits während „Covid“-Inszenierung.
Der Kipppunkt ist überschritten, die „Titanic“ ist bereits auseinandergebrochen nur haben dies die wenigsten Leute bemerkt. Das betrifft nicht nur den „Westen“, nur trifft es uns nun vor allen Anderen.