Grüne Energiewende verursacht steigende CO2-Emissionen

28. April 2025von 1,9 Minuten Lesezeit

Wind und Wolken haben ihren eigenen Willen und unterstützen nicht die Energiewender und Grünen Dealer. Deshalb braucht es Gaskraftwerke damit der Strom nicht ausfällt, wenn Wolken die Sonne verdecken und der Wind eingeschlafen ist.

In der Schweiz gibt es die Institution der „Initiative“. Wenn eine „Initiative ergriffen“ wird und genügend Unterstützer erhält, dann muss es eine Volksabstimmung geben und die Sache kann nicht vom Parlament einfach zu den Akten gelegt werden. Dann gibt es auch meist eine offene Diskussion mit Pro- und Kontra-Standpunkten. Das dürfte einer der Gründe sein, warum Schweizer Medien zumindest gelegentlich auch über Fakten berichten, die für die herrschende Meinung nicht eben förderlich ist.

Solche Berichte finden sich sogar bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten wie dem SRF, der berichtete: „Alpiqs CO₂-Emissionen steigen wegen der Energiewende“

Und man benennt die Ursache, die von den Konzernmedien und den staatlich finanzierten sonst ignoriert werden. „Da in Europa immer mehr Sonnen- und Windkraftwerke am Netz sind, wächst bei Alpiq der CO₂-Ausstoss. Der Grund: Der Schweizer Konzern betreibt in Spanien, Ungarn und Italien Gaskraftwerke, die kurzfristige Stromlücken füllen können.“

Die Chefin des Energiekonzers Alpiq, Antje Kanngiesser, erklärte dazu: „Unsere Gaskraftwerke im Ausland dienen zum Netzausgleich. Und je mehr Erneuerbare zugebaut werden, desto mehr werden diese auch abgerufen.“

Trotz Effizienzsteigerungen steigen die CO₂-Emissionen, weil die Anlagen immer häufiger laufen müssen. Die Klimaziele des Konzerns (Netto-Null bis 2040) werden so kaum erreichbar sein.

Fazit: Der sogenannte „grüne“ Windstrom treibt paradoxerweise den Rückgriff auf fossile Energieträger an. Der Ausbau von Windkraft führt zu mehr Volatilität – und genau das befeuert den CO₂-Ausstoß.

Was dabei noch unerwähnt bleibt, sind die Auswirkungen auf den Strompreis. Für die gleiche Menge Strom, werden dank Wind- und Solaranlagen nun zwei Erzeuger benötigt, was klarerweise den Strom erheblich verteuern muss, als wenn man ihn einfach nur die ganze Zeit aus dem Gaskraftwerk bezieht.


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5 Kommentare

  1. Varus 28. April 2025 um 13:43 Uhr - Antworten

    Die CO2-Emissionen sind eh dem Klima egal, wie in TKP oft zu lesen ist…

    Man ging oft davon aus, dass der große Blackout in Westeuropa von Buntschland kommen wird – jetzt kommt er von der iberischen Halbinsel. Böses Medium meldet gerade: „Großer Blackout in Europa – mehrere Länder betroffen: kollabiert das europäische Stromnetz?“ – Dort lese ich:

    … Portugal, Spanien, Teile Frankreichs und sogar Italiens sind ohne Strom. … In der U-Bahn von Lissabon sollen Passagiere festsitzen …

    Mal schnell absenden, solange noch das Internet funktioniert… Ich bin gespannt, ob ein Umdenken bei der Energiepolitik folgt?

    • Varus 28. April 2025 um 13:49 Uhr - Antworten

      Spanien komplett ohne Strom, Evakuierungen im Madrider Metro: https://www.oe24.at/welt/mega-blackout-in-europa/631598391

      Auch das Internet hat sich verabschiedet – vielleicht lernen die Leute dadurch die Vorteile des materiellen Bargelds, während Digitalwährungen ohne Internet nun mal nicht gehen.

  2. Glass Steagall Act 28. April 2025 um 11:22 Uhr - Antworten

    Wir wissen ja, dass es den grünen Ideologen und den Globalisten nicht um die Reduzierung von CO2 geht, sondern um die Vermehrung von Geld in ihren eigenen Taschen! Die CO2-Lüge wird als Trojanisches Pferd ausschließlich dazu benutzt, dem Bürger das Geld mit der moralischen Keule aus der Tasche zu ziehen! Aber wie man sieht, kann die Physik zum Glück nicht überlistet werden! Somit führt sich die Klimaheuchelei selbst ad absurdum, indem man ständig Energielücken schließen und nachregulieren muss, die man gar nicht bräuchte, weil doch „angeblich“ soviel grüne Energie vorhanden sei! Mit anderen Worten, die ständige Nachregulierung mit Ersatzkraftwerken zeigt, dass diese CO2-Ideologie von vorn bis hinten falsch ist!

  3. Jan 28. April 2025 um 10:48 Uhr - Antworten

    Übersteigt der Abbau von Ressourcen einen gewissen Grad, üblicherweise 50% der als förderbar eingeschätzten Menge, steigt der Aufwand der Förderung – weil die Mine für zB den Kohleabbau so tief liegt, dass deutlich mehr Maschinen benötigt werden, weil für Öl- und Gas Fracking betrieben werden muss, bei dem erhebliche Mengen Wasser eingepresst werden, die dann geklärt gehören usw.

    Wenn man hier den Wirkungsgrad verbessern kann, indem man das Öl nicht verbrennt, sondern Stahl und Glas schmilzt und daraus Solarpanels macht, die billigen Strom liefern, dann kann dies im Gesamtmix sinnvoll sein. Weil der Energieverbrauch insgesamt günstiger bleibt.

    Zwei Einschränkungen:

    a) Es muss ein sinnvolles Controlling bestehen, beim CO2-Narrativ darf bezweifelt werden, dass dies eines ist

    b) die Komplexität dieses Systems nimmt zu, was üblicherweise zu einer Verringerung von Effizienz und Resilienz führt

    Und selbstverständlich ist ein solches System ohne Kohlenwasserstoffe bisher nicht möglich. Autarkie kann so nicht hergestellt werden.

    Es gibt jedoch Ansätze, dies zu verändern, zB durch elektrische Hochöfen oder Glasöfen. Ob das zu einem energiewirtschaftlich autarken System führt, hat noch niemand zeigen können. Derzeit kommen Solarpanels aus China und werden aus Kohle und Gas produziert und mit Öl geliefert.

  4. Patient Null 28. April 2025 um 10:45 Uhr - Antworten

    So siehts leider aus. Der weitere PV Zubau wird den Energiepreis weiter verteuern und das Stromnetz wird noch instabiler. Jede MWh mehr wird immer noch bejubelt, während man gleichzeitig den hohen Strompreis beklagt, dümmer gehts nicht.

    Die Gaskraftwerke stehen die meiste Zeit dum rum, müssen aber immer vorgehalten werden um auf Abruf Strom zu produzieren, das kostet reichlich. Und Habeck hatte angekündigt 50 weitere zu bauen. Immerhin war ihm bewusst das sonst der Blackout droht oder wurde ihm bewußt gemacht, nachdem er die ganzen Grundlastkraftwerke hat verschrotten lassen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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