
EU treibt CBD-Euro voran
Ein digitaler Zentralbankdollar ist in den USA vorerst Geschichte. Die EZB arbeitet (deshalb?) jedoch umso mehr an ihrer eigenen digitalen Zentralbankwährung. Der „digitale Euro“ ist noch lange nicht vom Tisch.
Am 29. Februar gab die Europäische Zentralbank (EZB) bekannt, dass ihre Arbeiten rund um den digitalen Zentralbankeuro weiter intensiviert. Die Einrichtung des neuen Systems wird in zwei Phasen erfolgen. Zunächst wird die Abwicklungsplattform der CBDC entwickelt, während in der zweiten Phase eine tiefere Integration in bestehende EZB-Systeme, wie z. B. die Devisenmärkte, erfolgt.
So hat man letzte Woche bekanntgegeben, dass die Entwicklung des Zahlungssystems, das der CBD-Euro nutzen soll, ausgebaut wird. Piero Cipollone, Mitglied im EZB-Vorstand und Aufsichtsperson der CBDC-Initiative erklärte, das Programm werde dazu beitragen, „ein stärker harmonisiertes und integriertes europäisches Finanzökosystem“ zu schaffen.
Seit 2020 hat die EZB CBDCs in verschiedenen Funktionen erprobt, darunter ein digitaler Euro für Privatnutzer (Retail) und die grenzüberschreitende Abwicklung zwischen Zentralbanken (Wholesale).
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
In der Presseaussendung heißt es weiter:
Der EZB-Rat hat beschlossen, seine Initiative zur Abwicklung von Transaktionen, die mit der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) erfasst werden, auf Zentralbankgeld auszuweiten. Die Initiative wird einen zweigleisigen Ansatz verfolgen. Zunächst wird das Eurosystem, sobald dies möglich ist, eine sichere und effiziente Plattform für solche Abwicklungen in Zentralbankgeld durch eine Interoperabilitätsverbindung mit den TARGET-Diensten entwickeln und implementieren. Ein konkreter Zeitplan wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Zweitens wird das Eurosystem eine stärker integrierte, langfristige Lösung für die Abwicklung von DLT-basierten Transaktionen in Zentralbankgeld prüfen. Dies wird auch internationale Geschäfte wie die Abwicklung von Devisengeschäften umfassen.
„Wir setzen auf Innovation, ohne Kompromisse bei der Sicherheit und Stabilität einzugehen“, sagte EZB-Direktoriumsmitglied Piero Cipollone, der die Initiative leitet. „Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Steigerung der Effizienz der europäischen Finanzmärkte durch Innovation. Unser Ansatz wird dem Ziel des Eurosystems, ein stärker harmonisiertes und integriertes europäisches Finanzökosystem zu schaffen, gebührend Rechnung tragen.
Die Initiative wird dazu beitragen, einen integrierten europäischen Markt für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Dies steht im Einklang mit der Forderung des EZB-Rats in seiner Erklärung vom 7. März 2024, eine digitale Kapitalmarktunion zu fördern.
Sie wird auf den Sondierungsarbeiten des Eurosystems zu neuen Technologien für die Abwicklung von Zentralbankgeld im Großkundengeschäft aufbauen, die zwischen Mai und November 2024 durchgeführt wurden. Im Rahmen dieser Arbeiten hatten 64 Teilnehmer – darunter Zentralbanken, Finanzmarktteilnehmer und Betreiber von DLT-Plattformen – die Möglichkeit, über 50 Versuche und Experimente durchzuführen. Die Versuche umfassten die tatsächliche Abwicklung in Zentralbankgeld, während die Experimente Tests mit einer Scheinabwicklung waren.
Nach Trumps Verbot von CBDCs bekräftigte Cipollone seine Position und argumentierte, die EU brauche einen digitalen Euro, um mit privat ausgegebenen Stablecoins konkurrieren zu können. Auch beim digitalen Zentralbankgeld scheint die EU einen anderen Weg als die Trump-USA gehen zu wollen.
Keine Überraschung. Das System braucht das für den Machterhalt und das Weiter so des alles auffressenden Ismus den wir aktuell Kapitalmismus nennen.
Ich habe eigentlich nichts gegen den Fortschritt, solange ich darüber entscheide und bestimme und er vorteilhaft ist. Sobald das wegfällt und ich dann zwangsbeglückt werde, mit Dingen die mir die Freiheit, Kontrolle und Selbstbestimmtheit nehmen, wird es abgelehnt, ob CBDC oder eine Eingliederungsvereinbarung beim Jobcenter, die einfach nur ein Entrechtungsvertrag darstellt mit dazu 15 Nachteilen und keinem Vorteil. Niemand macht das freiwillig.
Deswegen gibt es nur typisch Reichenherrschaft von Königen, Zwang und Selbstermächtigung, was wir ja nonstopp erleben und dulden müssen. Sonst drohen Sanktionen und Ausschluss, was ja bekanntlich nach Sprech der Herrschenden ebenfalls freier Wille bedeutet. Haben wir in Corona erlebt, dass sich am Ende alle freiwillig die Spritze abgeholt haben. Die ganzen Kündigungsdrohungen, Strafen und sonstige Repressalien, hatten damit nichts zu tun, es war freier Wille. Mit der Mündung der Waffe an der Schläfe habe ich freiwillig alles unterschrieben was man mir vorgelegt hat. Ja ich bin selbst Schuld, hatte ja die Wahl nein zu sagen…
Ich erinnere mich. Schon vor Corona wurde von Whistleblowern durchgegeben, wir man den Menschen das Bargeld wegnehmen wird.
Damit die Politik nicht ins Target der Menschen gerät, haben sich die Besitzenden es sich so ausgedacht, dass es ganz unterschwellig über die Wirtschaft und die Systemstruktur eingeschlichen wird.
Gerne auch mit Ködern wie günstigeren Preis durch App Zahlungen, oder Bonuspunkten usw.
Später auch mit einer Art extra Steuer auf Bargeldzahlungen, also Bar bekommt einen Aufpreis, digital somit einen Bonus.
Außerdem wird man einfach an bestimmten Orten und in Situationen Bargeld ganz weglassen, oder es mit Wartezeiten und Abfragen versehen.
Oder es werden einfach Kassen bis auf eine Bargeldkasse, mit bargeldlosen und somit auch Kassen ohne Kassierer ersetzt, wie man während Corona ja sehen konnte z.B. bei OBI.
Ebenso soll das erlangen von Bargeld erschwert werden, durch den Abbau von Bargeldautomaten.
Diese ganzen Dinge habe ich schon irgendwann um 2017 in Interviews und Büchern erfahren, als es noch eher für uns in den Anfangsstadien war.
Und genau so wird es umgesetzt, was wieder die nächste Verschwörung wahr werden gelassen hat.
Und die wahren Ziele sind natürlich kurz die absolute Herrschaft über die 99%. Diese ganze Technik wird durch den Machtkomplex nicht zur Befreiung der Menschen eingesetzt, sondern zu deren Dystopie und damit Totalversklavung.
Daher.. ohne Systemänderung wird es dahin gehen und das System wird sich nicht von Oben ändern.. Zuschauen und auf die Fee warten, ist sinnlos… Das System kann sich nicht selbst wandeln.. Das hat es gar nicht vor…
Die brauchen CDBCs, um bei negativem Wirtschaftswachstum zumindest teilweise Kapitalismus erhalten zu können. Steht bei Piketty, irgendwas Jahrtausendwende.
Die Basis des Kapitalismus ist die Akkumulation von Kapital und die Investition in Geschäfte, die dieses Kapital verzinsen. Das geht nur bei langfristigem, über die Konjunkturzyklen hinausgehendem Wirtschaftswachstum. Ohne ist es für den Kreditgeber günstiger, das Geld unters Kopfkissen zu stecken als zB in eine Bäckerei. Das führt zu einem Teufelskreis nach unten.
Man kann dem mit Inflation, also Geldentwertung, begegnen oder mit Negativzinsen, dass Geld, das nicht ausgegeben oder verliehen wird, weggezinst wird. Dann lohnt es, jemandem, der morgen weniger hat als heute, Geld zu geben, weil es langsamer weniger wird als mit Inflation.
Ein Problem ist die Anpassung der Verträge an eine hohe Inflation, die eigentlich laufend geschehen müsste. Ein weiteres das Minimun für den Lebensunterhalt, das auch weginflationiert oder weggezinst wird.
Mit CDBCs kann man sagen, zB 900 EUR werden nicht angetastet, der Rest am Konto wird jeden Monat 20% weniger.
Dass irgendwelche arkanischen Gnostiker den Menschen darüber auch noch geißeln oder die Offenbarung nachspielen wollen, ist eine zumindest theoretische Möglichkeit. Das Grundproblem ist aber der Ressourcenmangel, der zu Degrowth wird.
Aus Sicht eines Peakoilers: Wirtschaftswachstum wird durch preisgünstige Energie limitiert, im Kapitalismus ist Dauerwachstum notwendig. Dies wird trotz Degrowth derzeit durch die Übernahme staatlicher Agenden, also „Marktausweitung“ generiert. Auf Dauer erfordert es laut Piketty Maßnahmen wie einen Negativzins, damit die Leute investieren, obwohl der Kreditnehmer morgen weniger Geld hat als heute.
Die USA liefern 30% des Weltbedarfs, was ab etwa 2030 nicht mehr möglich sein wird. China hat sich das iranische Öl gesichert. Russland ist sich selbst genug. Europa hat gemeint, Industrie und alternative Energie „fit“ machen zu können, wenn es auf russisches Gas verzichtet. Leider funktionieren die Alternativen nicht wie modelliert.
Europa wird daher früher in den Genuss der Piketty’schen Maßnahmen kommen müssen als die USA. Möglicherweise ist die modellierte Bevölkerungsreduktion auch stärker in Europa?
Sieh an … während dem möglicherweise (vielleicht tun sie auch nur so) erschrockenen Bürgertum und der kritischen Gegenöffentlichkeit nach der Neuen Bergpredigt des Heiligen Vance zu München noch immer trunken vor Freude über den Ausbruch von Demokratie und Aufklärung der Kopf dröhnt, läuft die technokratische Agenda im Hintergrund weiter. Nein! Also wirklich! Wer hätte das gedacht?