Präsident der Schweizer Impfkommission gesteht Fehler ein

15. November 2024von 2 Minuten Lesezeit

Bei seinem Abgang zeigt sich der Präsident der „Komission für Impffragen“ selbstkritisch. Vor allem die Ungleichbehandlung von Ungeimpften war ein Fehler. 

Der Schweizer Christoph Berger ist seit 2015 Präsident der Eidgenössischen „Kommission für Impffragen“ – das Äquivalent zu Österreichs „Nationalem Impfgremium“ oder zu Deutschlands „Ständiger Impfkommission“. Er tritt nun ab, und gesteht beim Abgang Fehler ein. Ungeimpfte würde er heute nicht mehr so behandeln wie in den Covid-Jahren.

In einem Interview zu seinem Abschied in der Schweizer „SonntagsZeitung“ zeigt er sich nachdenklich. Covid-Restriktionen hätten rascher beendet werden können – obwohl die Schweiz im Vergleich zum restlichen DACH-Raum ohnehin recht „locker“ war. Und auch die Ungleichbehandlung von Ungeimpften war ein Fehler.

Natürlich bricht Berger nicht aus dem Impf-Narrativ aus, aber er zeigt sich selbstkritisch: „Es war aber später sicher richtig, die Einschränkungen schnell zu beenden. Wir können in der Schweiz auch zu Recht stolz sein, dass wir die Schulen nur so kurz geschlossen haben.“

Das Impfregime hätte man aber rascher beenden können. Nämlich nachdem sogenannten „Risikopersonen“, nachdem Risikopersonen ausreichend Gelegenheit gehabt hatten, sich zu impfen, und „der Effekt der Impfung auf die Übertragung nur noch gering war“. Der Impfdruck auf Jüngere war ein Fehler: „Die Aussage, ihr müsst euch impfen, damit ihr ins Ferienlager gehen könnt, ist schon infrage zu stellen.“

Insbesondere Impfempfehlungen, „bei denen es vor allem darum geht, andere und nicht sich selbst zu schützen, sind schwierig“, sagt Berger im Interview weiter. „Da würde ich heute noch zurückhaltender agieren.“

„Mit der Zeit wurde die Ungleichbehandlung aber zunehmend schwierig für diejenigen, die ein geringes Risiko hatten, selbst schwer zu erkranken.“ Es sei eine schwierige Phase gewesen, als sich die Menschen impfen lassen mussten, um ins Restaurant, Kino oder Fußballstadion zu kommen. „Natürlich stand ein Konzept dahinter“, so Berger.

Aber dieses „Konzept“ war wohl nicht besonders erfolgreich. Bei seinem Abgang räumt er ein, dass dies kontraproduktive Auswirkungen gehabt hat.

Nun tritt Berger ab. Man kann hoffen, dass sein Nachfolger ähnlich kritisch auf die Covid-Impfpolitik sieht und vielleicht bereits bremst und Kritik übt, wenn man mitten in einer Impfkampagne steckt.

Bild „Mask or no Mask“ by Kecko is licensed under CC BY 2.0.

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11 Kommentare

  1. oHenri 15. November 2024 um 23:27 Uhr - Antworten

    Als Schweizer, ungeimpft, kann ich nur sagen: auch so ein verdammter Heuchler (und damals heimtückischer Corona-Hund) , welcher für all das längst hinter Gitter gehört.
    Ich wünsche ihm alles Schlechte, er soll daran bei vollem Bewusstsein über lange Zeit leiden !

  2. W. Baehring 15. November 2024 um 17:35 Uhr - Antworten

    Zitat: „Das Impfregime hätte man aber rascher beenden können. Nämlich nachdem die sogenannten „Risikopersonen“ ausreichend Gelegenheit gehabt hatten, sich zu impfen, und „der Effekt der Impfung auf die Übertragung nur noch gering war“ (Zitatende).
    Wenn „der (positive) Effekt der Impfung auf die (Verhinderung) der Übertragung (später) nur noch gering war“, müßte es ja eine Zeit davor gegeben haben, in der der (positive) Effekt der Impfung auf die (Verhinderung) der Übertragung höher war.
    Tatsächlich hat es aber diesen „Fremdschutz“ (wie auch bei der Grippe-Impfung) NIE gegeben, denn die Corona- Impfstoffe“, die ebenfalls in den Muskel – also das Körperinnere – injiziert werden, induzieren nur IgG und zirkulierendes IgA, nicht jedoch sekretorisches IgA. Erstere können und werden also die Schleimhäute nicht wirksam vor einer Infektion durch SARSCoV-2 schützen.
    Die Professoren Bhakdi und Burkhardt sprachen in diesem Zusammenhang von „einem grundlegender Fehler bei der Entwicklung der Covid-Impfstoffe, der in der Vernachlässigung der funktionellen Unterscheidung zwischen den beiden Hauptkategorien von Antikörpern, die der Körper zum Schutz vor pathogenen Mikroben produziert“, bestand:
    • Die erste Kategorie (sekretorisches IgA) wird von Immunzellen (Lymphozyten) produziert, die sich direkt unter den Schleimhäuten der Atemwege und des Darmtrakts befinden. Die von diesen Lymphozyten produzierten Antikörper werden durch und an die Oberfläche der Schleimhäute sezerniert. Diese Antikörper sind somit vor Ort bereit, um luftgetragenen Viren zu begegnen, und können möglicherweise die Virusbindung und die Infektion der Zellen verhindern.
    • Die zweite Kategorie von Antikörpern (IgG und zirkulierendes IgA) kommt im Blutkreislauf vor. Diese Antikörper schützen die inneren Organe des Körpers vor Infektionserregern, die versuchen, sich über den Blutkreislauf zu verbreiten.
    Ich gehe hier noch weiter und behaupte, dass das kein „Fehler“ war, sondern nur eine bewußte Lüge der modRNA-Mafia, um ihr „Produkt“ mit maximalem Gewinn zu vermarkten, allen voran Ugur Sahin: „Geimpfte sind nicht mehr ansteckend“.
    Auf dieser Lüge des angeblichen Fremdschutzes und des deshalb versuchten „solidarischen“ Massen-Impfzwanges beruhte ja die gesamte Impfdiktatur mit exorbitanten Gewinnen für die Hersteller und exorbitanten, neuartigen Gesundheitsschäden für die Impfwilligen durch die experimentelle Gen-Therapie.

  3. W. Baehring 15. November 2024 um 17:34 Uhr - Antworten

    Zitat: „Das Impfregime hätte man aber rascher beenden können. Nämlich nachdem die sogenannten „Risikopersonen“ ausreichend Gelegenheit gehabt hatten, sich zu impfen, und „der Effekt der Impfung auf die Übertragung nur noch gering war“ (Zitatende).
    Wenn „der (positive) Effekt der Impfung auf die (Verhinderung) der Übertragung (später) nur noch gering war“, müßte es ja eine Zeit davor gegeben haben, in der der (positive) Effekt der Impfung auf die (Verhinderung) der Übertragung höher war.
    Tatsächlich hat es aber diesen „Fremdschutz“ (wie auch bei der Grippe-Impfung) NIE gegeben, denn die Corona- Impfstoffe“, die ebenfalls in den Muskel – also das Körperinnere – injiziert werden, induzieren nur IgG und zirkulierendes IgA, nicht jedoch sekretorisches IgA. Erstere können und werden also die Schleimhäute nicht wirksam vor einer Infektion durch SARSCoV-2 schützen.
    Die Professoren Bhakdi und Burkhardt sprachen in diesem Zusammenhang von „einem grundlegender Fehler bei der Entwicklung der Covid-Impfstoffe, der in der Vernachlässigung der funktionellen Unterscheidung zwischen den beiden Hauptkategorien von Antikörpern, die der Körper zum Schutz vor pathogenen Mikroben produziert“, bestand:
    • Die erste Kategorie (sekretorisches IgA) wird von Immunzellen (Lymphozyten) produziert, die sich direkt unter den Schleimhäuten der Atemwege und des Darmtrakts befinden. Die von diesen Lymphozyten produzierten Antikörper werden durch und an die Oberfläche der Schleimhäute sezerniert. Diese Antikörper sind somit vor Ort bereit, um luftgetragenen Viren zu begegnen, und können möglicherweise die Virusbindung und die Infektion der Zellen verhindern.
    • Die zweite Kategorie von Antikörpern (IgG und zirkulierendes IgA) kommt im Blutkreislauf vor. Diese Antikörper schützen die inneren Organe des Körpers vor Infektionserregern, die versuchen, sich über den Blutkreislauf zu verbreiten.
    Ich gehe hier noch weiter und behaupte, dass das kein „Fehler“ war, sondern nur eine bewußte Lüge der modRNA-Mafia, um ihr „Produkt“ mit maximalem Gewinn zu vermarkten, allen voran Ugur Sahin: „Geimpfte sind nicht mehr ansteckend“.
    Auf dieser Lüge des angeblichen Fremdschutzes und des deshalb versuchten „solidarischen“ Massen-Impfzwanges beruhte ja die gesamte Impfdiktatur mit exorbitanten Gewinnen für die Hersteller und exorbitanten, neuartigen Gesundheitsschäden für die Impfwilligen durch die experimentelle Gen-Therapie.

  4. Sabine Schoenfelder 15. November 2024 um 15:48 Uhr - Antworten

    Berger, der OBERHEUCHLER, das Bambushälmchen im politischen Wind……
    Bei der nächsten Plandemie in Verantwortung plant er gleich Lager…🤮

  5. Walter 15. November 2024 um 14:52 Uhr - Antworten

    So ein Heuchler, dieser „Präsident“! Jetzt, wo er geht, traut er sich a bissl was sagen. Er hat lang genug Zeit gehabt, sich dagegen zu wehren. Aber das Karma vergisst eh nix.

  6. Glass Steagall Act 15. November 2024 um 13:53 Uhr - Antworten

    Es könnte durchaus sein, dass die Zeit der rechtzeitigen Reue für die Vertreter der Impffanatiker, Befürworter und Unterstützer bald abläuft! Der Druck könnte von der neuen Trump-Administration ausgehen und sich weiter nach Europa fortsetzen! Das bedeutet, jeder öffentliche Schreihals und Impfbefürworter, sowie die Übeltäter in der Politik, dürfte bald unter noch größerem Druck stehen. Wenn von den USA die mögliche Aufarbeitung ausgeht, wird es eng für die europäischen Lügner und Diktatoren der Covid-Diktatur! Gleiches gilt auch für die Unterstützer in den Mainstream-Medien!

  7. Wil 15. November 2024 um 10:41 Uhr - Antworten

    Mein offensichtlich nicht veröffentlichter Kommentar ist respektvoll gewesen, keine Diffamierung und auch kein persönlicher Angriff – auch nicht ggü. tkp.at, doch da offensichtlich als solcher verstanden. Ich hab‘ kein Problem damit, dass ihr meinen Kommentar zensiert – gelesen habt ihr ihn ja; und hoffentlich auch zur internen Diskussion in der tkp.at-Redaktion weiter gereicht!?
    tkp.at ist ein meines Erachtens wichtiger online-Informationsquell in diesen Zeiten – aber nur, solange alle Aktivitäten, die auf Agenda 2030, Pakt der Zukunft, WHO-Pandemievertrag, etc. messerscharf und von jeglicher Institution (à la WEF & Co.) unabhängig analysiert werden. Bleibt zu hoffen, dass euch das gelingt.

    • Thomas Oysmüller 15. November 2024 um 17:11 Uhr - Antworten

      Ist mittlerweile online. Ab und zu dauert es einige Stunden mit der Freischaltung. LG

  8. Jan 15. November 2024 um 9:23 Uhr - Antworten

    „der Effekt der Impfung auf die Übertragung nur noch gering war“

    Laut Aussage des Herstellers belegt keine Untersuchung einen solchen Zusammenhang. Er scheint medizinisch auch gar nicht möglich, da „die falschen“ Antikörper gebildet werden.

    Auch Gesundheitsstadtrat Hacker behauptet ständig eine Wirkung, die nicht möglich ist!

    Ich plädiere für eine Anklage wegen Betrugs und Begünstigung, in welcher die Beschuldigten dann ja entlastendes Material vorlegen können.

    Die Überinterpretation statistischer Unschärfe sollte dabei nicht als Entschuldigung für den offensichtlichen Amtsmissbrauch geduldet werden.

  9. Wil 15. November 2024 um 8:57 Uhr - Antworten

    Das ist kein Eingeständnis, sondern der Versuch, sich aus der Verantwortung rauszuschleichen.
    Deshalb ist die im letzten Abschnitt von Thomas Oysmüller geäusserte Hoffnung schlicht peinlich & ungenügend!
    Zu hoffen ist einzig, dass die Verantwortlichen aus Wissenschaft & Politik aufgrund der Erkenntnisse aus den RKI-Leaks (–> https://www.youtube.com/watch?v=-U79Yoo-PJ0&t=134s) so zur Verantwortung gezogen werden, wie dies in einem tatsächlichen Rechtsstaat ansteht – ansonsten er und damit auch Demokratie vollendet demontiert wird.
    Alles andere ist Augenwischerei – sie wussten alle, was sie taten – auch in der Schweiz.
    Deshalb @ tkp.at: Diskreditiert euch bitte nicht selber mit solchen Artikeln!!!

  10. Gabriele 15. November 2024 um 8:55 Uhr - Antworten

    Insbesondere Impfempfehlungen, „bei denen es vor allem darum geht, andere und nicht sich selbst zu schützen, sind schwierig?“ Das ist nicht schwierig, sondern eine bodenlose Frechheit, wenn es sich um Covid handelt, das für Normalbürger nicht einmal gefährlich war und ich zum Versuchskaninchen für Probespritzen werde. Bewegt sich auf der selben Linie, wie dass man Organe oder Knochenmark spenden muss – wer das will, soll es tun. Die Aufforderung dazu ist ebenso frech, wie dass ich als Gesunder die Verantwortung für alle Kranken dieser Erde übernehmen soll, indem ich mir fragwürdige Gensuppen geben lasse… Ich frage mich wirklich, wohin wir auf diesem Weg noch kommen. Dass ich künftig alle über 60-Jährigen (die Dementen sowieso) „terminieren“ sollen, um das System nicht zu belasten? Würden sich wohl so manche Figuren wünschen…

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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