Holz hacken um sich im kommenden Winter warm zu halten

15. Juli 2022von 3,9 Minuten Lesezeit

Gas stellt 21,5 Prozent der in der EU verbrauchten Primärenergie. 80 Prozent davon werden importiert, die Inlandsproduktion hat sich in den vergangenen 10 Jahren halbiert. In den Vorjahren hat die Gasrechnung zwischen 75 und 100 Milliarden Euro pro Jahr ausgemacht. Sollten die Gaslieferungen dank der Sanktionen gegen Russland endgültig versiegen, dann droht ein kalter Winter.

Wer einen Holzofen hat, ist noch gut dran. Die Preise für Brennholz (0,85 Raummeter Buche trocken auf Palette) sind mittlerweile allerdings von rund 130 Euro auf etwa 190 Euro gestiegen. Selber Holz hacken, so man eines zur Verfügung hat, ist billiger und hält auch im Winter warm.

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Eric Heymann, hat in einer Mitteilung (für Abonnenten von pronach ZeroHedge) die drei wahrscheinlichsten Szenarien für die Zeit nach der Krise dargelegt. Heymann schreibt: „Wir haben drei Szenarien entwickelt, wie sich die russischen Gaslieferungen nach Deutschland über Nord Stream 1 sowie der Übergangspunkt Waidhaus in den nächsten Monaten entwickeln könnten.“

Szenario 1: Status quo ante. Hier geht die DB davon aus, dass die russischen Gaslieferungen wieder das Niveau erreichen, das wir in den Wochen vor der aktuellen Wartungsperiode von Nord Stream 1 gesehen haben, d.h. 60 % unter dem Niveau von Ende Mai.

Szenario 2: Gleichgewicht auf Messers Schneide. Hier geht die Bank von einer weiteren Halbierung der russischen Gaslieferungen über beide Pipelines aus. Das entspräche nur noch 20 % der russischen Gaslieferungen bis Mai 2022 (dieses Szenario wurde heute bestätigt, wie in „Gazprom Casts Doubt On Reopening Nord Stream Even As Canada Grants Sanctions Waiver For Stranded Turbines“ beschrieben).

Szenario 3: Dies ist der ungünstigste Fall: Willkommen in einem Winter der Gasrationierung. In einem dritten Szenario geht die DB davon aus, dass Russland nach der Wartungsperiode die Gashähne nach Deutschland komplett zudreht. Das schließt auch die Lieferungen über Waidhaus in den nächsten Monaten ein. Dies ist im historischen Vergleich eine recht große Zahl, auch wenn sie unter dem jüngsten Spitzenwert von rund 3.000 GWh pro Tag liegt. Die Niederlande und Norwegen haben ihre Exporte nach Deutschland seit Ende Mai bereits um etwa 20 % erhöht (mit erheblichen Schwankungen).

Interessant ist auch die Einschätzung der DB, die sich nicht auf das Angebot, sondern auf die Nachfrage bezieht, d.h. auf die Projektion der Bank für den deutschen Gasverbrauch. Hier wird laut Heymann die Nachfrage in den nächsten Monaten um etwa 10% unter dem Niveau von vor einem Jahr liegen: „Getrieben wird dieser Rückgang durch Einsparungen der privaten Haushalte, der Industrie und des Dienstleistungssektors, die durch die sehr hohen Gaspreise begünstigt werden.

Wobei hier dazu gesagt werden muss, wer diese Einsparungen vornehmen muss bzw bei wem sie vorgenommen werden. Betroffen werden nämlich die sein, die die Gasrechnung nicht mehr zahlen können und die ohnehin bereits unter den massiv gestiegenen Lebensmittelpreisen, Treibstoffkosten und Mieten zu leiden haben. Es ist die Fortsetzung der Politik die seit Ausrufung der Pandemie durch die WHO betrieben wird – eine Umverteilung von unten nach oben.

Es kommt noch schlimmer: Laut DB wird die insgesamt schwächere wirtschaftliche Entwicklung die Gasnachfrage in der verarbeitenden Industrie dämpfen.

Aber die Pointe ist, dass die DB eine mögliche „Substitution von Gas“ durch andere Energieträger in Betracht zieht – die Bank führt Steinkohle und Braunkohle im Stromsektor an, während sie für die privaten Haushalte vorhersagt, dass „Holz für Heizzwecke verwendet werden wird, wo dies möglich ist“, während die Industrie auf Ölderivate umsteigen wird, was alles zu einer geringeren Gasnachfrage beiträgt.

Schließlich stellt die DB fest, dass sowohl Einsparungen als auch Substitution in den ersten fünf Monaten des Jahres 2022 bereits zu einem Rückgang des deutschen Gasverbrauchs um mehr als 14 % gegenüber dem Vorjahr geführt haben. Allerdings, so die Bank, „ist ein großer Teil dieser Einsparungen auf den milden Winter 2021/22 zurückzuführen, weshalb wir „nur“ von einem weiteren Rückgang um 10% ausgehen.“

Natürlich wird es für die wenigsten Haushalte eine Option sein, Holz zu hacken und als Brennholz zu verwenden – die Öfen wurden in den letzten 70 Jahren durch Durchlauferhitzer und ähnliches abgelöst und die Kohlenhandlung ums Eck gibt es auch nicht mehr. Die traurige Wahrheit ist, dass es Zehntausende von Opfern geben wird, wenn Europa einen kalten Winter erlebt. Aber zumindest werden die EU und ihre Mitgliedsländer Putin eine Lektion erteilt haben.

Bild von Jan Steiner auf Pixabay

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18 Kommentare

  1. Sepsis 17. Juli 2022 at 1:06Antworten

    Das hier ist auch witzig….

    https://amerika21.de/2022/07/259089/kohleimporte-aus-kolumb-nach-deutschland

    Jetzt holen wir die grüne Kohle aus Kolumbien, um noch was zum Stromerzeugen zu haben. Dazudenken muss man natürlich auch das wir im Winter unsere letzten AKW`s abschalten🤪🤒 Völlig irre ist auch noch die Art und Weise wie sie es erklären. Keiner will dafür verantwortlich gewesen sein das die Menge mal eben verdreifacht wurde….

  2. Andreas I. 16. Juli 2022 at 19:57Antworten

    Hallo,
    nicht dass in Freund von Banken wäre, aber das haben die Analysten der DB richtig geschlussfolgert.

    Angeschmiert sind jetzt diejenigen, die schon an ihre finanziellen Grenzen gingen, eine Wohnung in einem „sanierten“ Haus zu beziehen, denn wo kein Schornstein mehr …

  3. Ernest 15. Juli 2022 at 23:46Antworten

    Ein Teil des Gases wird wohl durch saudi-arabisches Öl ersetzt. Die kaufen gerade das billige russische Öl für die Stromerzeugung zu und exportieren das heimische Öl zu TOP-Preisen in die EU. Also subventioniert die EU den Rest der Welt auf unsere Kosten. Zugleich sinkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft, weil Energie viel teurer importiert werden muss … was die Inflation weiter antreibt, weil Energie der Basisfaktor für die Güterproduktion ist.

    Jedenfalls habe ich nicht den geringsten Zweifel daran, dass Putin die Gas-Waffe (= Abdrehen) gegen den Westen einsetzen wird … weil er es dem Westen heimzahlen will und die EU-Bürger es nicht gewohnt sind, mit diesen Entbehrungen zu leben. Er hofft auf Unruhen. Auch die Unternehmen sind es nicht gewohnt unter diesen chaotischen Bedingungen zu produzieren. Putin kann uns also so richtig eins auswischen, weil unsere EU-Politiker-Granden es total vermasselt haben. Die Sanktionen waren von Anfang an ein Fehler … auch das Maß mit dem die NATO-EU hier misst … denn die EU ist nicht die NATO, genauso wenig wie das neutrale Österreich in der NATO ist … aber dennoch von unserer Regierung in einen Wirtschaftskrieg gegen Russland getrieben wurde.

    Ja, man hat sich total verrant … zu viele Egos auf einem Haufen in der EU. Ich habe bereits den Herrn Bundespräsidenten aufgefordert Herrn Selensky keine Plattform für Waffenforderungen mehr zu bieten sondern ihn endlich aufzufordern, in Friedensverhandlungen zu treten. Meine Mutter, die bereits selbst eine russische Besatzung erlebt hat … und erzählt, dass die Russen die schlimmsten im 2. Weltkrieg waren, weil sie ganze Familien ausgerottet haben, um in deren Häusern zu wohnen … kann aber den Selensky auch nicht leiden und sagt, dass sie ihn als Kriegstreiber sieht, der die jungen, unschuldigen Burschen in den Krieg führt … anstatt endlich am Verhandlungstisch Frieden auszuverhandeln. Ich bin mir sicher, dass er finanziell mehr als gut abgesichert ist … aber für seine Landsleute wird nicht viel übrig bleiben, je länger der Konflikt andauert.

    Es ist klar, dass Selensky Zugeständnisse an Russland machen wird müssen. Einen NATO-Beitritt seines Landes wird es nicht geben sondern er, bzw. sein kompetenterer Nachfolger sollte sich schnellstens um die Neutralität der Ukraine bemühen. Die Krim ist sowieso dahin … und in den Ost-Gebieten der Ukraine wird es ohne Autonomie nicht gehen.

    Was haben sich die USA denn erwartetet, als sie im Jahr 2013 viele Milliarden USD in den Umsturz gepumpt haben? Die Ursache dieses Konflikts liegt in der fortlaufenden Ausdehnung der NATO Richtung Osten. Dass Russland da irgendwann nicht mehr zuschauen wird war doch klar. Die Amerikaner würden auch kein Russland-nahes Mexiko oder Kanada akzeptieren oder wenn China dort Militärstützpunkte errichtet. Nur davon hört man gar nichts in den westlichen Mainstream-Medien. Dort findet man nur die westliche Seite der Wahrheit. Und für diese Naivität unserer Politiker bzw. ihre völlige Desorientiertheit … nicht 1 und 1 zusammen zählen zu können, bezahlen wir nun den Preis. Das ist Inkompetenz auf sehr hohem Niveau. Was die da jetzt für einen Schaden anrichten ist unglaublich … und wer weiß, wie sich das noch weiter entwickelt.

    Dafür bergen Krisen immerhin ein großes Potential für Entwicklung und dass es zu Fortschritten in Bereichen kommt, wo ansonsten kaum Bewegung stattfindet. Also können insbesondere auch die negativen Dinge etwas Positives mit sich bringen … und vielleicht bringt es die Menschen wieder mehr zusammen … dass sie vernetzen und gegenseitig mehr helfen … und ein wenig wegkommen vom Materialismus und ich, ich, ich. Wer weiß =)

    • Andreas I. 16. Juli 2022 at 20:38Antworten

      Hallo,
      „Meine Mutter, die bereits selbst eine russische Besatzung erlebt hat … und erzählt, dass die Russen die schlimmsten im 2. Weltkrieg waren, weil sie ganze Familien ausgerottet haben, um in deren Häusern zu wohnen“

      War ihre Mutter von 1941 bis 1944 in den Gebieten der Sowjetunion, die von den Deutschen (und ihren Kollaborateuren) besetzt wurden?

      Abgesehen davon müsste man Putin-Versteher sein, um vorauszusagen, was der Präsident der Russischen Föderation unter den Möglichkeiten, die Berater und Ministerien usw. ausarbeiten, auswählt.
      Den westeuropäischen Denkmustern entspricht es selten.

  4. Elisabeth 15. Juli 2022 at 22:47Antworten

    T0tholz darf man sammeln. Aber nur, wenn der Wald dem Staat gehört. Eine Bucklkraxn hab ich schon …

    • Grld 16. Juli 2022 at 9:21Antworten

      Lassen Sie sich beim Sammeln nicht erwischen, sonst haben Sie die Arbeit womöglich für andere, weniger fleißige gemacht!

      • Lothar 18. Juli 2022 at 14:38

        Dafür gibt es das böse Scheit.

  5. Kurt Knurrt 15. Juli 2022 at 22:38Antworten

    Ein eigener Wald war früher wie eine Sparkasse. Heute ist er ein Krisenretter, sofern man zuhause damit heizen kann. Stattdessen wurden viele Kamine stillgelegt. Jetzt werden sie wahrscheinlich illegal in Betrieb genommen.

    Aber was ist schon legal. Darüber will ich nicht nachdenken, dass waren die Maßnahmen auch nicht.

    • Elisabeth 15. Juli 2022 at 22:58Antworten

      Ich hab einen Küchenherd, der auch heizt wie ein Schwedenofen, ganz modern, vorschriftsmäßig angeschlossen, vom Rauchfangkehrer genehmigt. Bin froh, dass ich das durchgezogen habe, vor zwei Jahren. Denn natürlich wird der Mangel an sonst. Energieformen zu Blackouts führen. Ein Stückerl Wald habe ich auch. Da kann ich zur Not immer was finden. Aber entlang den Straßen gibt es öffentliche Wälder, in denen auch viel T0tholz liegt. Das darf man sicher mitnehmen, halt nur kleinere Einheiten – einen Kofferraum voll. Da gibts dann wahrscheinlich wieder welche, die alles ausräumen und es dann weiterverkaufen.

      Dann wird es ungut.

  6. rudi & Maria fluegl 15. Juli 2022 at 21:08Antworten

    Ps! Den Christbaum gibt`s demnächst zum ausschneiden! Ganz in grün!

  7. rudi & Maria fluegl 15. Juli 2022 at 21:04Antworten

    Danke Herr Dr. Mayer!
    Hacken hält auch ohne Holz warm. (Hacken aus China verheizen kommt übrigens billiger!)
    Hatte ich vor kurzem gemacht. Da hätte ich gewiss Frau Gewisswessler genauer zuhören sollen.
    Die hätte mir bestimmt den Tip gegeben „Bitte nicht im Sommer bei 40°C.“
    Der Deckel auf dem Topf den Topf! Der Schal um den Hals den Hals,
    Die Kohle aus dem Keller den Holer oder Träger.
    Der Skianzug beim Christbaum den einstigen Wedler!
    Der Schwarzgebrannte den Blinden und die Gefriertruhe als Bett den entelektrifizierten!
    Sprich den Black Outler!
    Wir können noch vieles lernen!

    .

  8. Hans im Glück 15. Juli 2022 at 18:57Antworten

    Off Topic, aber dieser Artikel der NZZ verdient Publikum. Auszüge:

    „Der non-binäre Mann mit Migrationshintergrund ist das neue Ideal – für die Mehrheit hat man hingegen nur noch Verachtung übrig“

    „Heute muss jede Existenz möglichst exklusiv sein, um ernst genommen zu werden. Der nichtbinäre Mann mit Migrationshintergrund und die farbige Antirassistin sind die neuen Ideale….

    Während die einen den Kotau üben, treiben die anderen die permanente Zellteilung der Gesellschaft voran. Sie warnen vor «Heterosexismus» und «Etabliertenvorrechten». Eine Partnerschaft zwischen Mann und Frau oder die Erwartung, nach vierzig Jahren Beiträgen in die Rentenkasse mehr zu bekommen als ein gerade eben Eingewanderter, gelten als verwerflich. Die Mehrheit und deren Ansprüche erhalten so einen negativen Beigeschmack. Kartoffeln sollen sich hinten anstellen.

    Die Entwicklung ist unfreiwillig komisch. Je mehr sich der Westen bemüht, alle identitätspolitischen Verästelungen anzuerkennen, sämtliche Privilegien und sein Weiss-Sein abzustreifen und obendrein auch den globalen Süden zu seinem Recht kommen zu lassen, umso mehr macht er sich in globaler Perspektive zum Sonderfall.“

    So ist es! Die Gesellschaft scheint komplett zu verblöden. Und damit einhergehend immer bösartiger zu werden.

    • Andreas I. 16. Juli 2022 at 19:47Antworten

      HJallo,
      was für ein weitgehend inhaltsloses Gefasel da in der NZZ, aber okay, so verblüfft haben mich schon vor über 20 Jahren die Edelfedern von Die Zeit, nur … deswegen konsumiere ich sowas schon sei 20 Jahren nicht mehr. :-)

      Ein Punkt enthält der Text, ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn, und zwar:
      „die Erwartung, nach vierzig Jahren Beiträgen in die Rentenkasse mehr zu bekommen als ein gerade eben Eingewanderter“
      Tja wenn man Menschenrechte ernst nimmt (und das scheint in der Schweiz noch eher so zu sein als in Deutschland), dann muss jeder das Minimum bekommen, was dazu nötig ist.
      Daraus drehen die Edelfedern dann eine „Erwartung“, die sie versuchen irgendwie negativ darzustellen.
      Man könnte ja auch die Frage stellen, warum nach vierzig Jahren Beiträgen in die Rentenkasse nicht mehr ausgezahlt wird, als ein (Existenz(minimum.
      Aber das wäre die falsche Denkrichtung …

  9. Megatonne 15. Juli 2022 at 17:43Antworten

    Vielleicht ist es notwendig das den Deutschen mal im wahrsten Sinne der Arsch auf Grundeis geht, wenn es schön winterlich wird.

    Deutschland. Ein Wintermärchen
    Gedicht von Heinrich Heine

    „Heines Deutschland. Ein Wintermärchen ist eine Satire in Versform und kritisiert die politische Erstarrung Deutschlands in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Auf die Niederlage Napoleons folgte damals eine politische Restauration: Forderungen nach demokratischen Reformen wurden rigoros unterdrückt.“

    “ Die Geschichte lehrt die Menschen, daß die Geschichte die Menschen nichts lehrt.“

  10. Saskia Th 15. Juli 2022 at 16:55Antworten

    Bei diesen ständigen Krisen möchte ich schon gern einmal was ganz anderes hacken. Okay, Ofen ist nicht da, aber ich habe schon immer wenig bis gar nicht geheizt. Mich friert es einfach nicht so leicht.
    Aber wenn der Hunger nicht gestillt wird, dann werde ich zum……

    Mir bleibt noch der Traum, dass ich eines morgens aufwache und der Spuck ist vorbei. Wahrscheinlich träumen viele davon, was ich gut verstehen kann. Wir sind alle Müde von Corona Krise und jetzt noch mehr Corona und seit fast fünf Monate Ukraine Krieg. Das geht schon an die Substanz.

  11. karl napp 15. Juli 2022 at 16:52Antworten

    Wird genüßlich auch auf Zerohedge verbreitet:
    https://www.zerohedge.com/markets/deutsche-bank-now-modeling-german-households-chopping-wood-keep-warm-winter

    Unfassbar, wie die Deutschen, angeführt durch an ihren Nasenringen von wem auch immer gezogenen Leuten, die offenbar mit voller Absicht das Land in den Ruin steuern. Der Wohlstand, der mühsam in mehreren Generationen nach dem 2. WK erarbeitet wurde wird in wenigen Jahren bzw. Monaten ideologischen Wahnvorstellungen geopfert. Genauso wie der Jahrzehnten mit Russland bestehende und durch Kohl/Gorbatschov ausgebaute Frieden, Frieden als Hauptvoraussetzung für Wohlstand egal wo auf der Erde. Merke: Industrien die einmal weg sind kommen nie wieder. Aber auch das ist offensichtlich gewollt oder wird bewusst in Kauf genommen. Mit dem Ausfall von D als Hauptzahler für die EU-Gemeinschaftsveranstaltung geht diese auch den Bach runter. Absolut toll gemacht.

    Vielleicht liegt’s daran dass auffällig wenige Politiker aus Familien haben d.h. keine Nachkommen haben, gegenüber denen sie Rechenschaft ablegen müssten. Hauptsache mir geht’s gut und nach mir die Sintflut.
    Pech halt für die Überlebenden. Die hierfür aber auch mitverantwortlich sind – es gehören immer zwei dazu.

    PS: Der Brennholz- und Pelletmarkt ist seit längerem leergefegt, 2 Jahre Vorlaufzeit für Trocknung für Fällholz. Kann ein Banker natürlich nicht wissen.

  12. Elisabeth H. 15. Juli 2022 at 16:43Antworten

    Ich sehe es kommen, denn meistens kommt es immer so wie wir es nicht wollten. Wetten, dass ausgerechnet in dieser Krise Europa einen kalten Winter erleben wird.

    Mögen meine Gedanken nicht Gottes Ohren erreichen.

    • Andreas I. 16. Juli 2022 at 20:46Antworten

      Hallo,
      Murphys Gesetz.
      Wenn man die Regenjacke dabei hat, regnet es nicht, wenn man die Regenjacke vergessen hat ….

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