Corona Hygiene Maßnahmen wie im Mittelalter: Pesthaube und Schnabelmasken

7. Juli 2022von 5,5 Minuten Lesezeit

Kürzlich habe ich über einige Hintergründe berichtet, warum sich Viren und auch das Coronavirus im Sommer ausbreiten und das über andere Wege als durch die Aerosole. Insbesondere die Geimpften sind daran besonders stark beteiligt, denn wie Studien an Makaken gezeigt haben, halten sich bei Geimpften die Coronaviren besonders lang im Darm und zwar je öfter geimpft umso länger und umso mehr.

Zu dem Artikel, in dem ich das ausgeführt habe, habe ich eine Reihe weiterer sehr interessanter Informationen bekommen.

Aber vorher noch ein Ausflug zu einem grundlegenden Thema. In einzelnen Kommentaren wird immer wieder in Frage gestellt, ob es das Virus gibt und wenn ja, ob es auch isoliert wurde oder nur ein Computermodell ist. Das Virus existiert. Das ist sicher. Dabei spielt es keine Rolle, ob aus der Natur oder dem dem Labor – was recht wahrscheinlich ist.

Grundsätzlich kann man Frettchen mit Urin und Stuhl von COVID-19 Patienten mit SARS-CoV-2 infizieren und aus den Tieren dann wieder das Virus isolieren. Natürlich gibt es Studien dazu, wie zum Beispiel diese mit dem Titel „Viable SARS-CoV-2 in various specimens from COVID-19 patients“ (Lebensfähiges SARS-CoV-2 in verschiedenen Proben von COVID-19-Patienten).

Die direkte Anzüchtung von SARS-CoV-2 aus dem Stuhl ist schwierig, da die Zellkulturen davon geschädigt werden. Daher dieser Umweg über die Frettchen. (We also used urine and stool samples to intranasally inoculate ferrets and evaluated the virus titres in nasal washes on 2, 4, 6 and 8 days post infection. – Wir haben auch Urin- und Stuhlproben verwendet, um Frettchen intranasal zu impfen, und die Virustiter in Nasenspülungen am 2, 4, 6 und 8 Tag nach der Infektion untersucht.)

Für SARS-CoV-1 und 2 und andere Coronaviren hat man sehr viele Untersuchungen zur Tenazität (Überleben in der Umwelt) gemacht. Wie zum Beispiel diese hier: „SARS-CoV-2 viability under different meteorological conditions, surfaces, fluids and transmission between animals“ (Lebensfähigkeit von SARS-CoV-2 unter verschiedenen meteorologischen Bedingungen, Oberflächen, Flüssigkeiten und Übertragung zwischen Tieren).

Oder diese Studie aus dem Jahr 2008 mit Wasser und Abwasser: „Survival of Coronaviruses in Water and Wastewater“ (Überleben von Coronviren in Wasser und Abwasser):

Die Inaktivierung von Coronaviren im Testwasser war stark abhängig von der Temperatur, dem Gehalt an organischen Stoffen und dem Vorhandensein antagonistischer Bakterien. Die Zeit, die erforderlich ist, damit der Virustiter um 99,9 % abnimmt (T99,9), zeigt, dass Coronaviren in Leitungswasser bei 23 °C (10 Tage) schneller inaktiviert werden als in Wasser bei 4 °C (>100 Tage). Im Abwasser sterben die Coronaviren schnell ab, mit T99,9-Werten zwischen 2 und 4 Tagen.“

Es wurde auch für SARS-CoV-2 gemacht. Doch eher sehr verhalten. Man will es nicht wissen und in Deutschland (Österreich hat kein Geld für Forschung) schon gar nicht.

Das heißt, wenn ein enteraler Superspreader auf der Toilette war, dann haben die Gäste dieser Toilette danach mit Sicherheit den Rest des Tages das Risiko sich dort zu infizieren. Es ist aber wieder das Aerosol, das aufgewirbelt wird beim Spülen.

Untersucht wurde ein Ausbruch im Wohnpark Amoy Garden in Kowloon, Hongkong in der SARS Epidemie 2002-2003. Den Link gibt es immer noch. Dazu auch eine Publikation aus 2006 (Environmental transmission of SARS at Amoy Gardens).

Ein Infizierter hatte Durchfall und ging dort auf die Toilette – über die Entlüftung hat sich das dann innerhalb von wenigen Tagen in dem ganzen Wohnpark ausgebreitet und sehr viele Bewohner infiziert. Allerdings kann man nicht ausschließen, dass Nager und selbst Kakerlaken ebenfalls zur Übertragung beitragen können.

Auch das hatte man damals im Amoy Garden untersucht und hat mittels PCR Erreger im Stuhl und Urin und ebenso in den Verdauungsorganen von Kakerlaken nachweisen können. Man hat dann aber weitere Nachforschungen unterlassen, weil man nicht wollte, dass dies evtl. an die Öffentlichkeit dringt, dass möglicherweise diese Tiere das Virus übertragen können. Kein gutes Image für Hongkong.

Allerdings hatte man in Wuhan zu Beginn der Pandemie Katzen untersucht und von 102 Katzen hatten 11 neutralisierende Antikörper gegen SARS-CoV-2. (Titel der Studie: A serological survey of SARS-CoV-2 in cat in Wuhan)

Eigentlich lernt man im Studium der Veterinärmedizin, dass es den „Dead-End-Wirt“ gibt. Der falsche Wirt. Dieser kann zwar infiziert werden, macht auch eine Virämie durch, gibt das Virus aber nicht weiter. Das scheint die Katze zu sein. Denn infektiöse Viren konnten von den Katzen nicht isoliert werden.

Herr Wieler sollte das wissen.

Das heißt, wenn in Wuhan 11% der untersuchten Katzen mit dem Virus in Kontakt waren – untersucht zwischen Jan-März 2020 – dann zirkulierte das Virus mit Sicherheit schon viel länger dort.

Doch woher haben die Katzen die Infektion? Sicher nicht von Fledermäusen. Wenn dann überhaupt von Nagern. Außer den reinen Stubentigern, die sich offensichtlich bei ihren Besitzern angesteckt hatten.

Klar ist auch, dass Ratten und Mäuse mit SARS-CoV-2 infiziert werden können. Das gelingt besser bei alten Tieren. Doch eine Kanalratte mit geschädigter Lunge von der Stadtluft und mit einem Junk-Food geschädigten Immunsystem kann durchaus anfällig sein. Wie wir Menschen.

Doch einen ähnlichen Ausbruch wie im Amoy Garden gab es nun auch bei SARS-CoV-2 in einem Hochhaus in Guangzhou, China. In der veröffentlichten Studie (Probable Evidence of Fecal Aerosol Transmission of SARS-CoV-2 in a High-Rise Building) vermutet einen vergleichbaren Weg wie in Hongkong

Es ist schon verwunderlich, dass man Erkenntnisse von Jahrhunderten der Beobachtung in der Ausbreitung von Krankheiten einfach ausblendet, sich auf Atemwege fokussiert. Das hat mit Gesundheitsschutz nicht viel zu tun.

Es ist halt einfacher Kindern diese Maßnahmen aufzuzwingen anstatt echte Hygiene in den Schultoiletten umzusetzen, was bedeuten würde, dass nach jeder Pause gewischt werden müsste wofür einfache Neutralreiniger schon ausreichen würden.

Und es war auch gegen die Absicht alle Menschen auf der Welt (Bill Gates) zu impfen und mit Impfpässen auszustatten, diese mit Prophylaxe und Frühbehandlung überflüssig zu machen. Ich erinnere an die Beispiele aus dem Pflegeheim Eulachtal und dem Altersheim in Muotathal in der Schweiz. Die Heimleitung hatte jeweils Vitamin D ohnehin nur moderat gegeben, aber es reichte um bei den Ausbrüchen in den beiden Heimen schwere Erkrankungen zu vermeiden. Selbst im Pflegeheim verliefen die Infektionen leicht, niemand musste ins Spital.

Die Maßnahmen, die angeblich schützen sollen, sind schon fast mittelalterlich. Pesthaube anstatt echte Hygiene. Aber wenigstens verwendet man nur mehr einfach Masken statt den mittelalterlichen Schnabelmasken. Beide schützen allerdings gleich gut. …… Genau.

Bild von Christian Dorn auf Pixabay


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27 Kommentare

  1. Taktgefühl 8. Juli 2022 at 19:52Antworten

    Stellen wir die Glaubwürdigkeit der GISAID-Gendatenbank mal nicht in Frage, dann hat sich SARS-CoV-2 2020 „mehrtausendfach“ verändert. Dasselbe darf man mit Fug und Recht dem Jahr 2021 unterstellen und dem halben Jahr 2022. Also auch die veränderten SARS-Viren haben sich wieder verändert.
    Das Virus kann man sich als eine Sammlung von RNA-Basen vorstellen. RNA-Basen „verschwinden“ und manchmal koppeln andere an. Die „Veränderung“ geschieht beim Kopiervorgang auf den Schleimhäuten. RNA-Viren haben keinen – grob gesagt – „Kopierschutz“, deshalb kommt es zu Fehlkopien wie meinetwegen „Omikron“, RNA-Viren sind „instabil“; DNA-Viren sind relativ stabil.
    Schon im Mai 2020 sind „Hunderte“ Veränderungen nachgewiesen gewesen, bei einer sind 80 RNA-Basen verschwunden; darüber gab es einen Bericht bei scinexx, einer Seite, die nicht in „Verschwörungsverdacht“ steht.
    Ab welchem Grad der Veränderung kann man noch von SARS-CoV-2 sprechen und ab wann nicht mehr? Um die Antwort vorweg zu nehmen, das kann man nicht festmachen. Ich persönlich hätte schon nach dem Bericht im Mai nicht mehr von SARS-CoV-2 gesprochen. Ich bin auch überzeugt, daß sich – sofern die Veränderungen nicht unter Laborbedingungen stattfinden – gar nicht sagen läßt, ob „Omikron“ oder „Delta“ in der Tat SARS-CoV-2 als Ursprung haben.
    Ich glaube nicht, daß Viren „mutieren“, weil Mutation eine „Absicht“ unterstellt. Viren haben keine Vitalität. Epidemien entschleunigen sich, das liegt in der Natur der Sache, sonst wären wir schon lange alle tot.
    Ich bin kein Wissenschaftler, aber in der Wissenschaft liegt auch eine Sachlogik. Zumindest sollte die darin liegen, die Natur macht keine „Sprünge“.

    • Taktgefühl 8. Juli 2022 at 20:24Antworten

      Es ist ja so, daß, weil ich meine Ergüsse verstehe, können die für andere trotzdem nebulös klingen. Ich wende mich an die, die verstanden haben, was ich geschrieben habe:
      Meines Erachtens ging es bei der Pandemie darum, etwas einzuführen, das völlig unserer Kontrolle entzogen ist.
      Aus einem x-beliebigen Corona-Virus ist per Propaganda und einer Namensgebung ein besonderes Corona-Virus gemacht worden. Ein „neuartiges“ Virus.
      Das „neuartige“ Virus „mutierte“ im Sprachgebrauch der Propaganda sehr schnell zu einem unwissenschaftlichen Populärvirus, denn statt von SARS-CoV-2 zu sprechen, benutzt man ein einfach das populäre „Corona-Virus“, oder „Corona“. Von Corona zu sprechen,ist fachlich falsch. Das führt auf eine falsche Spur, denn es sollte um ein ganz spezielles SARS-CoV-Virus gehen und nicht um Corona-Viren allgemein. Die WHO hat keine Corona-Pandemie ausgerufen!
      Uns ist mit wenig Geschick und brachialen Lügen die Kontrolle über unser Leben geraubt worden, indem etwas unterstellt wird, was wir weder sehen, noch hören, noch schmecken können, das für uns eigentlich gar nicht da ist. Wir haben auch kein Labor und kein Elektronenmikroskop, die Propaganda hat uns den bösartigen Parteien und ihrer Willkür „ausgeliefert“.Die können „irgendwas“ behaupten, koppeln daran scharfe Gesetze und nun sind wir deren Sklaven! – Das erachte ich das als das wirkliche Problem!
      Eine Lüge ist ganz einfach, schwerer ist, sie aufzudecken, denn das erfordert mehr Kraftaufwand als nur zu lügen! Ich glaube, das ist wichtig, sich darüber klar zu sein.

      • Al 9. Juli 2022 at 11:16

        Ja, ich glaube, ich kann Ihnen folgen.

        Aber hier stimme ich Ihnen nicht zu: „Eine Lüge ist ganz einfach, schwerer ist, sie aufzudecken, denn das erfordert mehr Kraftaufwand als nur zu lügen!“

        Die Lügen muss ständig und ständig wiederholt werden, wie eine Suggestion. Sobald die Suggestion aufhört, verschwindet das Scheinbare, Irrtümliche.

        Die Aufrechterhaltung der Lüge erfordert ungeheure Anstrengungen und daher auch ungeheuer viel Geld. Der Trick dieser Clique ist es, Staatsgelder für diese Zwecke zu akquirieren – eine Methode, die mE George Soros aufgebracht hat. Ursprünglich ist das eine Börsenstrategie, „Leverage“ genannt.

        Sorge dafür, dass Deinem möglichst wenigen, eingesetzten Geld, anderes, möglichst vieles Geld nach fließt. Wer die Geld-Ströme steuert, der beherrscht das System. Geld zu haben ist gar nicht so wichtig. Geld zu lenken ist wichtiger.

  2. Cristin Lohmann 7. Juli 2022 at 14:23Antworten

    Bei Telegram-Kanal Corona_Fakten wurden mehrere Videos zur Bestimmung von Viren veröffentlicht.
    Wenn die dort gezeigte Verfahrensweise für die Bestimmung so üblich ist, kann jeder sich selbst ein Urteil bilden bezüglich Existenz von Viren.

  3. TMJ 7. Juli 2022 at 12:13Antworten

    Lieber Herr Mayer,
    so sehr ich Ihre Artikel auch schätze, begeben Sie sich m.E. mit ihrem eingangs wiedergegebenen Postulat, es würde das SARS-CoV-2 Virus „unzweifelhaft“ geben, auf sehr dünnes Eis. Die von Ihnen angeführte Studie untermauert Ihr Postulat jedenfalls m.E. nicht. Denn dort heisst es:

    „we collected naso/oropharyngeal swabs and saliva, urine and stool samples from five COVID-19 patients and performed a quantitative polymerase chain reaction (qPCR) to assess viral load. Specimens positive with qPCR were subjected to virus isolation in Vero cells.“

    Also auch hier die Virusbestimmung mittels PCR, welche keinen tatsächlichen Virusnachweis erbringt, da die Primer bereits abgeleitet von einem in silico Modell entwickelt wurden. Zudem ergibt sich hier wohl ein Zirkelschluss, wenn sowohl bei der Bestimmung aus der Originalprobe des „Patienten“, als auch bei der aus der Sekundärprobe des infizierten Organismus, das gleiche (fehlerhafte) PCR-Verfahren Verwendung findet. Die Virus-Vermehrung fand auch hier wieder mittels der Kultivierung in Affennierenzellen (Vero cells) statt. Und, was nicht erwähnt wird, sind die fehlenden Kontrollexperimente, also die Negativkontrollen.

    Unter diesen Voraussetzungen darf sehr wohl weiter ernsthafter Zweifel an der Virusexistenz gehegt werden.

    Für die Betrachtung und Bewertung der vermeintlichen Eindämmungsmaßnahmen spielt dies letztlich aber keine entscheidende Rolle.

  4. Fritz Madersbacher 7. Juli 2022 at 11:28Antworten

    Egal, welche Infektionswege wir für Atemwegsviren in Betracht ziehen, entscheidend ist immer, auf wen trifft ein solches. Der Immunitätszustand in unserer Bevölkerung ist (sehr) gut. Die zu beachtenden Themen sind wie vor dieser „Pandemie“: Ernährung, Bewegung, Stressfreiheit, vernünftige Hygiene, alles leicht gesagt und wesentlich schwerer umgesetzt, von der „Gesundheitspolitik“ zugunsten (oder dank?) einer riesigen Pharma- und Medizinprodukteindustrie eher vernachlässigt, daher vielfach der „Eigenverantwortung“ überlassen – für ärmere Menschen ein Riesenproblem (bald gehören wir ja wieder alle dazu, wenn so weitergemacht wird). Panikmacherei, übertriebene (vielleicht gut gemeinte) „Hygiene“-Massnahmen in Hypochonder-Manier sind nur kontraproduktiv, durch noch so viel Pseudo-„Wissenschaft“ nicht erhärtbar. Es ist Zeit, aus dieser „Pandemie“ zu lernen und wieder nach vorwärts zu blicken!

    • Konrad Kugler 7. Juli 2022 at 21:25Antworten

      Kleine Überraschung: Durch den gentechnischen Umbau des Immunsystems der Gespritzten sind diese für jeden Virusangriff bis zu 80% weniger geschützt. Also offen für einen Großangriff.
      Die jetzigen Coronafälle sind die Folge der Spritzerei, der Impf- Agenda. Des Wollens, alle Menschen gegen ihre Gesundheit zu Impfen. Oder deutlicher, ihre Gesundheit vorsätzllich zu schädigen.

  5. Al 7. Juli 2022 at 10:19Antworten

    Hier nochmal. Was soll daran anstößig sein? Unbequeme Wahrheiten?

    Hier werden wieder Ängste geschürt und Märchen ausgebreitet. Ich kann gar nicht auf allles eingehen.

    Zur „Virusisolation“: wenn man ein Tier oder einen Mensch, oder auch Bakterien isoliert, so befindet sich das isolierte in einer so anderen Umgebung, dass das Isolierte klar von allem in der Umgebung unterschieden werden kann. Nicht so bei „Virenisolation“: die „isolierten Viren“ sind dann in einer Brühe aus Bruchstücken von allem möglichen, vielem praktisch ununterscheidbaren. Die „Virenisolation“ ist eine Definitonslüge, indem dort von Isolation gesprochen wird, obwohl gar nichts isoliert ist. Im besten Falle könnte man vielleicht von „Anreicherung“ sprechen.

    Zu dem angeblichen Infektionsgeschehen in einem Hochhaus. Erstens kann man solche Geschichten glauben oder nicht. Das sind Märchen aus fernen Ländern. Zweitens weiß niemand von uns, ob es da eine Mieterversammlung gab, sich die Mieter sonstwie treffen, oder alle im gleichen Supermarkt um die Ecke einkaufen … Dass hier unausgegorene Lauterkrach-Märchen wiederaufgebrüht werden, erschreckt mich. Da gab es „Studien“ dazu? Jaja, Studien …

    So ist das. Aber noch einen einen übergeordneten Punkt: da es keine weltweite, tödliche Seuche gab und gibt, was juckt da die Ausbreitungsformen der Viren? Wir Menschen leben seit hunderttausenden Jahren mit Viren, Bakterien, Pilzen, Parasiten, Symbionten zusammen. Wir BRAUCHEN sie! Diese Mikrobiologischen Entitäten sind die materielle Kommunikation mit der Umwelt. Und ganz normale Lebens- und Hygiene-Regeln, wie sie von normalen Menschen normalerweise völlig selbstverständlich praktiziert werden, schützen uns davor, dass irgendwelche dieser Entitäten gesundheitsgefährdent überhand nehmen. Mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen.

    • benpal 8. Juli 2022 at 6:12Antworten

      Danke für Ihre kritische Bewertung dieses Artikels. Bereits die Tatsache, dass der Autor des Artikels alte Clichés bedient, wie z. B. „Kanalratte mit geschädigter Lunge von der Stadtluft und mit einem Junk-Food geschädigten Immunsystem“ lässt Zweifel aufkommen. Stadtluft scheint mir das geringste Problem für Kanalratten zu sein und sie dürften sich kaum von Junk Food ernähren.
      Wie können aus dem Wasser/Abwasser Aerosole aufsteigen? Sind feuchte Viren leichter als Luft?

    • Al 8. Juli 2022 at 14:22Antworten

      Und noch weiter – nicht nur „Studien“ sondern auch die Erfahrung zeigt es, dass Familienmitglieder, also der intimste Kreis um mögliche Infektiöse sich kaum gegenseitig KRANKMACHEND anstecken.

      Aber über Abluftschächte soll es dann gehen???? Also mit minimalsten Virenfrachten und kleinsten Expositions-Effekten, größter Verteilung – und also größter VERDÜNNUNG?

      Milliarden Eltern, die ihre kranken Kinder und Angehörigen pflegen, Millionen Ärzte, die Kranke persönlich, direkt behandeln, zeigen, dass diese angeblichen Ansteckungswege völlig irrelevant sind.

      Relevant ist EINZIG der Immunstatus des möglichen Empfängers. Und dieser Immunstatus wird seit 2020 gesamtgesellschaftlich medial, politisch und administrativ gezielt zugrunde gerichtet.

  6. Al 7. Juli 2022 at 10:18Antworten

    Interessant. Warum werden hier sachliche, sachdienliche, themenrelevante Kommentare nicht mehr veröffentlicht?

    • Elisabeth 7. Juli 2022 at 10:20Antworten

      Das ist die Automatik, Wortfilter. Ihr Kommentar wird sicher später freigeschaltet.

      • Al 7. Juli 2022 at 10:26

        Meinen Sie? Keine Idee, welche Wörter in meinen Beitrag kritisch sein könnten. Nagut, mal abwarten.

  7. Jan 7. Juli 2022 at 9:53Antworten

    Ist nicht bei Streeks Heinsberg-Studie herausgekommen, dass eine Übertragung per Schmierinfektion nicht möglich und offenbar eine gewisse Virenlast notwendig ist, um die Infektion zu verbreiten? Muss man diesen Widerspruch nicht auflösen?

    • Elisabeth 7. Juli 2022 at 10:21Antworten

      Hier steht ja auch, dass es über die Luft verweht wird und zwar im Häusl.

      • benpal 8. Juli 2022 at 6:20

        Irgendwie müssen sich Viren ja verteilen. Sterile Luft gibt es nicht, aber die Menschheit hat das über Millionen von Jahren überstanden.

  8. Heiko 7. Juli 2022 at 9:21Antworten

    Wozu der ganze Aufwand?
    Nach der originalen Pandemiedefinition haben wir keine Pandemie. Coronaviren spielen für Menschen keine Rolle, so lange das Immunsystem noch halbwegs funktioniert. Selbst starke Grippewellen haben auf die Gesamtsterblichkeit in dem betreffenden Jahr keine Auswirkung, was bedeutet, dass nur Menschen sterben, die das Jahr auch so nicht überlebt haben. Die ständige Diuskussion um banale Details führt nur dazu, dass immer mehr Menschen unters Pandemienarrativ fallen und die Maßnahmen doch irgendwie für nützlich halten.
    Haben wir nicht wichtigere Themen, die für unsere Zukunft auch eine praktische Bedeutung haben? Der ganze Coronazirkus ist ein selbstreferenzielles System, dass wie ein perpetuum mobile ewig laufen kann.

    • Al 7. Juli 2022 at 10:16Antworten

      Genau!

    • Elisabeth 7. Juli 2022 at 10:22Antworten

      Yep!

      • Frühling 7. Juli 2022 at 13:59

        Öffentliche Toiletten waren schon immer die reinsten Brutschleudern. Uns wurde schon als Kindern beigebracht, sich niemals mit dem Po auf die Umrandung zu setzen. Die ersten Toilettenpapierstreifen ungebraucht wegzuwerfen und erst die zu benutzen, die noch mit keiner kontaminierten Hand in Berührung kamen. Anschließend gründlich Hände waschen und mit einem Papiertuch die Tür öffnen. Was ist daran so kompliziert?

  9. Rosa 7. Juli 2022 at 9:20Antworten

    Vor Betätigen der Spülung Klodeckel schließen – eine altbekannte Hygienemaßnahme, die uns einst als Kinder eingeschärft wurde.

    • benpal 8. Juli 2022 at 6:15Antworten

      Klodeckel schliessen ja soooo luft- und wasserdicht ab ….Herrliche Idee!

  10. Veron 7. Juli 2022 at 8:55Antworten

    Danke für die Erklärung, wie die Toilettenspülung wirkt .. .. dann hilft wohl auch Hände waschen nicht, wenn gerade vorher ein Infizierter Viren sozusagen abgelassen hat. Also mit einer wirklich dichten Maske (Gasmaske?) auf öffentliche Toiletten?
    Desinfizieren nach der Pause in der Schule hilft dem/der dann ja auch nicht, der/die davor Viren eingeatmet hat.

    • JoeO 7. Juli 2022 at 9:31Antworten

      Händewaschen reduziert wahrscheinlich die Menge an Bakterien. Also weitermachen. #Durchfall

  11. Elisabeth 7. Juli 2022 at 8:54Antworten

    Wa, gruselig, hab mir weitere Bilder zur Pesthaube angesehen, absoluter Horror, brrrr. Wusste ich gar nicht!

    • Karsten Mitka 7. Juli 2022 at 13:21Antworten

      Der einzige Sinn der Pesthaube war, dass sich vorn im Schnabel aromatische Kräuter und ätherische Öle befanden, um für den Träger den Leichengeruch zu überdecken. Als Atemschutz waren Pestmasken nicht geeignet und auch nicht gedacht. Die Leichenräumer mit den Pestmasken blieben durch die enganliegende und geschlossene Kleidung meist von der Pest verschont, da sich der Rattenfloh dort nicht so einfach hineingelangen konnte.

      • Elisabeth 8. Juli 2022 at 4:14

        Na, danke, für diese Details. Doch war die Pest auch von Mensch zu Mensch übertragbar. Aber damals wussten sie doch noch gar nichts über Bakterien.

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