Erfolgreicher Warnstreik in Österreich

Vor jedem Landhaus in Österreich kam es am Mittwoch 1. Dezember 2021 zu Protesten gegen die Impfpflicht und das Corona-Regime. Der Warnstreik ohne zentrale Organisation scheint ein großer Erfolg gewesen zu sein.

Von Gastautor Waldo Holz

Zum ersten Mal in der Geschichte Österreich kam es zu einem Streik, der nicht zentral von Gewerkschaften organisiert wurde. Im ganzen Land schlossen sich Belegschaften und Unternehmen dem Warnstreik gegen Impfpflicht und Lockdown an.

Unternehmen geschlossen

Bilder im Netz belegen, das unter anderem mehrere Arztpraxen geschlossen blieben. Für Aufsehen sorgte eine geschlossene „Nah&Frisch“-Filiale im steirischen Weiz. Auch Dutzende Kleinunternehmer sind dem Aufruf am Mittwoch gefolgt. Im ganzen Land, sowohl in den Landeshauptstädten als auch in Kleinstädten und Dörfern kam es zu Kundgebungen.

Aufsehen in Zwettl

Die größte Demonstration fand am Mittwoch wohl in Linz statt. Ab Mittag versammelten sich die Menschen am Hauptplatz. Man trug Transparente wie „Lehrer gegen Impfpflicht“. Es zogen mehrere Tausend Menschen in Richtung Landhaus. Eine lautstarke Kundgebung folgte, man machte Lärm mit Trompeten und Töpfen. Die Polizei sprach von einem „Sternmarsch“, da von allein Seiten der Stadt Demonstranten in Richtung Landhaus zogen. Bis in die Abendstunden blieben die Regime-Kritiker auf der Nibelungenbrücke. Polizei und Medien warnten davor, dass „Coronaleugner“ vor Spitäler protestieren würden. Es kam aber nicht zu solchen Demos.

Bis zu 1.000 Teilnehmer zogen durch das St. Pöltner Landhaus. Die Polizei sprach von 300 Teilnehmern und stellte 20 Anzeigen aufgrund der Covid-Verordnungen aus. Man zog durch das Regierungsviertel und an Rathaus und am ORF-Landesstudie vorbei. Laut Polizeiangaben war die St. Pöltner Kundgebung nicht die Größte in Niederösterreich: 800 Menschen hatten sich in Zwettl zu einem „Protestmarsch gegen die Covid-Impfpflicht“ zusammengeschlossen. Zwettl zählt etwa 10.000 Einwohner.

In Graz sprach die Polizei von 1.500 Demonstranten. Sie demonstrierten im Hofe des Grazer Landhauses, dem Sitz der steirischen Landesregierung. Kreative Sprüche: „Impfpflicht – nicht ganz dicht?“ oder „Streiken statt spiken“. Später zog man durch die Herrengasse in Richtung Grazer Burg.

In Klagenfurt versammelte man sich ebenfalls vor der Landesregierung. Später zogen die Demonstranten unangekündigt am Nachmittag weiter vor das ORF-Landesstudio.

Demos im ganzen Land

In der Salzburger Altstadt skandierte man „Freiheit“ und „Demokratie“. Auch dort vor dem Sitz des Landeshauptmannes. Später zog man durch die Stadt. Die Polizei sprach, wie üblich sehr konservativ, von 500 Demonstranten.

In Innsbruck waren mehrere Tausend Teilnehmer vor dem Innsbrucker Landhaus. Sie skandierten „Freiheit“ und sorgten mit Glocken und Pfeifen für Lärm. Später zog man ebenfalls durch die Innenstadt.

In Wien zogen mehrere Tausend Teilnehmer ein über den Ring.

Auch in Bregenz demonstrierten rund 1. 000 Menschen friedliche vor dem Landhaus. Auch in Eisenstadt kam es zu einer kleineren Kundgebung. In vielen weiteren Kleinstädten kam es zu Protesten.

Die Bewegung verzeichnet den Warnstreik als vollen Erfolg. Am Samstag wird zu einer neuerlichen Großdemonstration in Wien aufgerufen.

Bild von Pexels auf Pixabay

Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Waldo Holz ist ein Pseudonym, der richtige Name ist der Redaktion bekannt.


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21 Kommentare zu „Erfolgreicher Warnstreik in Österreich

  1. Friede den Hütten, Krieg den Palästen! Nieder mit der Tyrannei eines von allen guten Geistern verlassenen, für die existentiellen Bedürfnisse der Menschen tauben, gegen Vernunft voll-immunisierten Inzucht-Klüngels, der unsere Zukunft aufs Spiel setzt wegen seiner niederträchtigen Beweggründe!

    1. Das Problem ist halt, wie ich es sehe, all diese, mit Verlaub, „Wappler“ wurden gewählt 🙉🙊🙈☹️🤭🥃🥃

    2. @Thomas Holzer
      2. Dezember 2021 um 17:05 Uhr
      Wo sehen Sie das Problem? Was schlagen Sie vor?

    3. Ein Vorschlag: die Landhäuser waren sehr gut gewählte Orte. Vielleicht gibt es einmal auch Demonstrationen von den Landhäusern zu den ORF-Landesstudios oder den Sitzen der Tageszeitungen mit Kundgebungen dort (wie weiland – als noch erlaubt – bei „Fronleichnamsprozessionen“?)

    4. Die gefährliche Frau Maria Hubmer-Mogg („Der Standard“ alarmiert uns heute dankenswerterweise: „… die neue Galionsfigur der Impfgegner … Die Grazer Medizinerin ist zur Protagonistin der Covid-Demos aufgestiegen und betreibt mit viel rhetorischem Geschick und Desinformation Impfangstmache“) wird ob ihrer Gefährlichkeit einem der seit „Pandemie“-Beginn ebenso wissenschaftlich verdienstvollen wie inflationären „Faktenchecks“ unterzogen, und zwar durch den Leiter der „Wissenschafts“-Redaktion unter Mithilfe seines Steiermark-Korrespondenten.
      Ich würde mich mittlerweile ja schämen, das Wort „Faktencheck“ überhaupt noch in den Mund zu nehmen, weil eh längst jeder Mensch weiss, welche „Fakten“ ihn da erwarten.
      Nichtsdestotrotz, es ehrt Frau Hubmer-Mogg, einem „Faktencheck“ unterzogen zu werden, denn das zeigt die Bedeutung und den Erfolg ihres Auftretens, gemäß der alten Weisheit: Wenn der Feind uns bekämpft, ist das gut und nicht schlecht!
      Die Einzelheiten des „Faktenchecks“ möge sich jeder/jede Interessierte auf der Webseite des „Standards“ nachlesen, ich erspare sie hier den geneigten Lesern. Sie weisen nach, dass Frau Hubmer-Mogg nicht mit der Doktrin und dem Credo der „Wissenschaft“ und ihrer grossen Autoritäten übereinstimmt, die uns momentan gewaltsam ins Verderben zu stürzen trachten, dass sie deswegen auch von so anerkannten Autoritäten wie der österreichischen Ärztekammer disziplinär verfolgt wird, diesen Herrschaften aber eine lange Nase dreht usw.usf.
      „Roma locuta, causa finita“ oder „Die heilige Inquisition hat ihr Urteil gefällt“: wenige Jahrhunderte zurück wäre Frau Hubmer-Mogg reif für den Scheiterhaufen. Heute wird „nur“ versucht, ihre Existenz („nebenbei“ Mutter mit kleinen Kindern) zu ruinieren. Diese faschistisch-diktatorischen Bestrebungen werden allerdings mit Sicherheit durchkreuzt werden, die anwachsende Widerstandsbewegung des österreichischen Volkes wird dem einen Riegel vorschieben!

  2. Was lernen wir daraus?

    1. Wir sind nicht alleine!
    2. Wir werden immer mehr!
    3. Wir müssen dranbleiben und dürfen nicht nachlassen!
    4. Die üblichen Narrative verblassen mehr und mehr…nix da rechts etc.
    5. SOLIDARITÄT zwischen Geimpften und Ungeimpften ist DER Weg! : Nicht „neben uns“ ist der Gegner, sondern „oben“.
    6. Eine „Gewerkschaft“ , die nicht für Arbeitnehmerrechte gegen „oben“ eintritt hat keine Berechtigung mehr. Das Geld unserer Beiträge, dass an die Funktionäre fliesst, geben wir in Zukunft lieber den unterbezahlten Pflegekräften.
    7. Wo waren/sind eigentlich die Kirchen, wenn es drauf ankommt, grundlegende Menschenrechte und unschuldige Kinder gegen ungezügelte Gier zu schützen?

    1. zu 7. Die Kirchen.. pah, was soll man noch von Leuten, prinzipien- und orientierungslosen Apparatschicks erwarten, die 2020 die allerersten waren, sich in eine Wagenburg zurückzuziehen? Die von Gott offenbar nix und sich Heil nur von Menschenhand erhoffen und dem Auftrag Christi treulos wurden, ja sogar Ostern (!) „ausfallen“ liessen.
      Das gute an dieser Zeit ist, dass sich ziemlich klar die Spreu vom Weizen trennt. Es gibt sehr wohl glaubensstarke -vor allem im Kampf für die Menschenrechte der unschuldigen ungeborenen Kinder kampferprobte- Christen, die für die Wahrheit kämpfen.
      Und ich finde es gut, Seite an Seite mit Menschen aller möglichen Couleur zu stehen. M.E. ruft Gott sie „aus allen Nationen“.

    2. Die AmtsGeschäfts-Kirchenfürsten hatten leider so gar keine Zeit, weil sie doch die Kinder und ihre Eltern und die Großeltern impfen haben müssen, VOR DEM ALTAR GOTTES, also so eine Art „Impf-Eucharistie“ -> gr. eucharistéo = Ich sage Dank-
      Dazu fällt mir spontan das Zitat eines gewissen Klaus K. ein,“Er -Jesus- hat eine……“ -> yt

  3. Schön und gut, ein Anfang ist gemacht. Ihr seid uns Deutschen schon weit voraus. Aber auch das genügt natürlich nicht. Oder gibt’s jetzt keine Impfpflicht mehr? Es müssen Hunderttausende auf die Strassen in Plätze, sonst wird das nichts.
    Es muss doch gelingen, mehr zu mobilisieren. Den meisten scheint noch nicht klar zu sein, als Geimpfte, dass die Impfpflicht auch sie trifft. Es geht nicht darum, jedem zwei Spritzen in den Arm zu hauen, es geht darum uns allen im Rhythmus von 6, vielleicht sogar 4 Monaten, eine neue Spritze zu geben, bis …. Ja, bis wohin? Darüber sollte man einmal gründlich nachdenken. Die Afrikaner sind jedenfalls schlauer, mehr sage ich nicht.

    1. @Michael R
      2. Dezember 2021 um 16:51 Uhr
      „Es müssen Hunderttausende auf die Strassen in Plätze, sonst wird das nichts“
      Ist schon der Fall, Politiker und Medien wissen das, auch wenn sie es nicht zugeben …

  4. Super, Ösis, ihr könnt´s doch besser als wir Piefkes, es scheint fast so als hättet ihr den Schallenberger nausg´haut?
    Hier im Hauptslum Berlinstambul bekommt die # der Herzen ihren Zapfen gestrichen, vllt könnte sie ja bei euch in Osterlitz aushelfen? ; =)

  5. Hammer! Die Macht mit ihnen. 😉 Kreative Sprüche gefallen mir sehr gut wie „Impfpflicht – nicht ganz dicht?“ und „Streiken statt spiken“.

    Man sollte die Macht der Bevölkerung nicht unterschätzen. Nein, sie geben nicht auf. Wünsche mir mehr zusammenhalt unter der Bevölkerung, denn damit erreicht man mehr als jeder Politker.

  6. Wenn Politiker freiwillig aus ihren Palästen flüchten, ist das ein gutes Zeichen. Sie glauben selbst nicht mehr an ihre Politik. Oder haben Angst vor den Folgen ihres Handelns. So verliert diese Politik an Kredit. Gerade bei den Mitläufern. Die sind gerade ein bisschen orientierungslos.
    Man kann wirklich etwas stolz sein darauf, was sich hier in Österreich an Widerstand zusammengebraut hat. Es gärt. Und daraus kann Gutes entstehen.
    Wer es nicht glaubt, soll am Samstag nach Wien kommen.
    Mitdenken und mitgehen am Ring als Symbol einer neuen immer bunter werdenden Einheit. Die nicht mehr abhängig ist von den wechselnden Repräsentanten der Macht innerhalb des Rings. Sie werden umkreist. Sind so quasi gefangen.

    1. „Wenn Politiker freiwillig aus ihren Palästen flüchten“

      Sie sorgen sich um ihre Kinder und nehmen dies als Anlass/Vorwand (wie auch immer) zum Rücktritt?

      Kurz – (Schallenberg, der nicht!) – Blümel – wo bleiben die „Weiber“ die Kurz alles zu verdanken hatten?

      Wenn jetzt keine Neuwahlen kommen, wann dann?

      Der Impfterror scheint damit vorerst eingebremst, denn die Augenöffner werden täglich mehr:
      Die Ungeimpften als die Speerspitze, die „Geimpften“ mit Gesundheitsschäden, die Leute die Geschädigte und Tote der Gen-Therapie kennen, all jene denen man nun die 4, 5, 6 Abo-Spritze androht um „frei“ zu sein. Das Spiel könnte bald aus sein. Das Schauspiel der Wendehälse wird dann aber ekelhaft!

  7. Impfpflicht: Warum behaupten jetzt alle Politiker das Gegenteil und widersprechen sich selbst?

    Weil sie Lakaien der überstaatlichen Steuerung sind und jetzt erst die Anweisung zur Durchsetzung einer Impfpflicht erhalten haben.

  8. Der Warnstreik war wohl tatsächlich ein voller Erfolg, jedenfalls sind Kurz und Schallenberg am Tag danach schon weg, rein zufällig natürlich.

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