Impfpass in Israel: vierter Booster-Shot sechs Monate nach drittem nötig um Gültigkeit zu erhalten

Israel hat Ende Dezember und im Januar sehr rasch einen ziemlich großen Teil der Bevölkerung geimpft. Derzeit hält man bei 62 Prozent der Bevölkerung, die als „vollständig geimpft“ gelten, das heißt mindestens zwei Dosen erhalten haben. Rund 25 Prozent haben bereits die 3. Dosis bekommen. Ab 1.10. werden jedenfalls neue Regeln gelten.

In einer Presseerklärung wird berichtet, dass Gesundheitsminister Nitzan Horowitz, der Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, Prof. Nachman Ash, der COVID-19-Beauftragte, Prof. Salman Zarka, und die Leiterin der öffentlichen Gesundheitsdienste des Ministeriums, Dr. Sharon Alroy-Preis, die neue Impfpolitik und den neuen Grünen Pass vorgestellt haben, die ab 1. Oktober in Kraft treten werden.

Die Fachbehörden präsentierten auch erste Wirksamkeitsdaten nach der Verabreichung der dritten Dosis, den Entwurf des neuen Grünen Passes, seine Wirksamkeit und die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme, wobei sie die Definitionen von geimpften und nicht geimpften Personen erläutert wurden.

Das empfohlene Impfprotokoll sieht noch kürzere Abstände vor als für die Erhaltung der Gültigkeit zwingend vorgeschrieben sind. Es, wird empfohlen, nach folgendem Protokoll zu impfen:

Erste Dosis > zweite Dosis nach 21 Tagen > dritte Dosis nach 5 Monaten ab der zweiten Dosis und danach spätestens nach sechs Monaten die vierte Dosis.

Nachfolgend die wichtigsten Punkte der neuen Impfpolitik und des neuen Grünen Passes, die ab 1. Oktober Gültigkeit haben:

Wer gilt als geimpft / genesen und geschützt?

  • Eine Person, die innerhalb von 6 Monaten nach der zweiten Impfung mit zwei Impfdosen geimpft wurde
  • Eine Person, die mit drei Impfdosen geimpft wurde, eine Woche nach der dritten Impfung
  • Personen, die sich von einer Coronavirus-Erkrankung erholt haben, innerhalb von 6 Monaten ab dem Ausstellungsdatum der Genesungsbescheinigung (eine Entschließung zu Personen, die sich mehr als 6 Monate nach der Genesung erholt haben und nicht geimpft wurden, wird derzeit überprüft).
  • Personen, die von einer Coronavirus-Erkrankung genesen sind und mindestens eine Impfdosis erhalten haben.

Grüner Pass – Aktualisierungen der Bestimmungen zum Ablaufdatum

Mit Wirkung vom Freitag, 1.10.2021, werden die Ablaufdaten des Grünen Passes entsprechend den aktualisierten Definitionen für geimpfte / genesene Personen aktualisiert:

  • Eine Person, die mit drei Dosen geimpft wurde: Der Grüne Pass bleibt sechs Monate ab dem Datum der dritten Impfung gültig.
  • Eine Person, die mit zwei Dosen geimpft wurde: Der Grüne Pass bleibt ab dem Datum der zweiten Impfung sechs Monate lang gültig.
  • Eine Person, die sich von einer Coronavirus-Erkrankung erholt hat: Der Grüne Pass bleibt ab dem Datum der Genesungsbescheinigung sechs Monate lang gültig.
  • Eine Person, die von der Coronavirus-Erkrankung genesen ist und eine Impfstoffdosis erhalten hat: Der Grüne Pass bleibt für sechs Monate ab dem Datum der Impfung gültig.

Nach Meinung der israelischen Behörden wird ein optimaler Schutz nach der 2. bzw. 3. Impfstoffdosis 7 Tage nach dem Impfdatum erreicht.

Der Grüne Pass gilt daher ab dem Datum, an dem die geimpfte Person den optimalen Schutz erreicht hat – also 7 Tage nach der Impfung.

Wobei „optimaler Schutz“ etwas sehr Relatives zu sein scheint, denn im August starben nach den finalen Zahlen des israelischen Gesundheitsministeriums wie dem Dashboard zu entnehmen ist 607 Menschen. Davon waren:

  • Ungeimpft 218 (35,9%)
  • 1 Dosis 14 (2,3%)
  • 2 Dosen 313 (51,6%)
  • 3 Dosen 62 (10,2%)
  • 579 (95.4%) der Todesfälle betrafen über 60-jährige.

Angesichts des Starts der Booster-Shots ab 1.8. und Zählung für die 3. Impfung ab 8.8. ist der Anteil von 10,2% ziemlich heftig und spricht nicht für eine Schutzwirkung. Angesichts dessen, dass 62% mit 2 oder 3 Dosen geimpft sind, ist der Anteil von 64,1% der Todesfälle für Geimpfte ebenfalls kein Erfolg.

Einige Überlegungen zu den Ursachen, warum die Probleme und Todesfälle in Israel nicht kleiner zu werden scheinen, sind hier nachzulesen.

Die Ankündigung der neuen Regeln ist von den Menschen teils enthusiastisch aufgenommen, wie hier zu sehen:

Zum andern Teil werden die neuen Regeln aber mit täglichen Demonstrationen quittiert, wie hier zu sehen:


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21 Kommentare zu „Impfpass in Israel: vierter Booster-Shot sechs Monate nach drittem nötig um Gültigkeit zu erhalten

  1. Bin mal gespannt, wie lange die Leute sich diese Abo-Impfung gefallen lassen werden. Insbesondere, wenn die Nebenwirkungen mit jeder Impfung sich verstärken, wovon eigentlich auszugehen ist.

  2. Hoffentlich kommt es nicht irgendwann zur Katastrophe. Denn auch wenn die israelische Regierung selbst diese Impf-Programme konzipiert und durchführt, wird man sich zu gegebener Zeit erinnern, wo der Impfstoff entwickelt wurde, und auch mit deutschen Steuergeldern.

    1. Das habe ich mir auch schon gedacht. Gerade wo Deutschland vorne mitmischt. Es wird verhasst sein auf Ewigkeit

    2. Das interessiert dann auch nicht mehr, die Blöden in Israel haben sich halt wegspritzen lassen, der überlebende Rest dort weiß schon wem er die Scheiße zu verdanken hat: gekauft hat Bibi den Stoff von seinem Kumpel bei Pfizer, der witzigerweise auch Jude ist, also wird man sich diesmal an die eigene Nase fassen müssen. Man hätte auch Moderna oder Astra nehmen können ( nicht daß die jetzt irgendwie besser wären).

  3. Lieber Herr Mayer, Punkt 1 „Eine Person, die innerhalb von 6 Monaten nach der zweiten Impfung mit zwei Impfdosen geimpft wurde“ finde ich unverständlich… Ist gemeint „Eine Person, die mit zwei Impfdosen geimpft wurde, ab eine Woche nach der zweiten Impfung, für maximal 6 Monate“? HG, MK

  4. 607 CoVid-Todesfälle im August und davon mehr als 60% geimpft und 10% sogar schon ein drittes Mal. Bei uns hingegen laut Medien sind ca. 80 – 90% der Intensivfälle ungeimpft. Wie kann das sein? Der einzige Unterschied zwischen Österreich und Israel ist der Zeitfaktor. Die Israelis haben schon viel früher zu impfen begonnen, ausschließlich mit Biontech, der ja auch in Österreich der mit Abstand am Häufigsten verabreichte Impfstoff ist. Die offizielle Begründung für die hohe Zahl an geimpften CoVid-Toten in Israel war ja, dass der Impfschutz schneller abbaut, als gedacht. Deswegen wurde ja die 3. Boosterung empfohlen und seit August durchgeführt. Wenn jetzt allerdings 10% der Verstorbenen 3mal geimpft waren, dann scheint das auch nicht viel zu bringen. Oder sehen wir hier gar schon die ersten Anzeichen von ADE, weil die Israelis früher mit dem impfen begonnen haben und es sich bei uns erst entwickelt?

    1. Gestern auf Puls4 Austria bei Pro & Contra berichtete die Herausgeberi der NÖN, Gudula Walterskirchen über gefakte Zahlen aus dem Krankenhäusern. Lt . mehreren Ihrer Quellen waren vorige Woche ALLE Covid Patienten auf den Intensivstationen in Graz geimpfte. ALLE! Hier wird erklärt, wie bei uns gezählt wird..

  5. KINDER sind unser größtes, wichtigstes Gut, sie haben das Recht, von uns bestmöglich beschützt zu werden. Das ist unsere oberste, ehrenvollste Pflicht. Kinder können sich hier nicht selbst zur Wehr setzen – sie sind hilflos ausgeliefert und zurzeit in großer Gefahr – ca. 2,35 Milliarden KINDER + JUGENDLICHE -, ihre Gesundheit, letztlich ihr Leben zu verlieren.

    Demnächst erscheint ein österreichisch-deutscher Dokumentarfilm zum Thema „KINDER-C-Impfung“:

    https://www.eine-andere-freiheit.com/

    Retten unsere KINDER, die UNS anvertraut sind, uns Eltern, Großeltern, verantwortungsvollen Vormündern, … Niemand sonst! Keinen Behörden, Politikern, …

  6. Zur Info: die I-Quote liegt in D nun ebenfalls bei ca. 62%. Wenn man die eigentlich irreguläre 12-17jährigen rausrechnet, sogar noch höher. Und wenn man bedenkt, dass Israel Dez/Jan das Gros durchgezogen hatte u. jetzt, also quasi noch immer Sommer, boostert u. hohe Problemfälle hat, dann kann man für D nur schlimmes befürchten, wenn in 6 Monaten noch gute Winterzeit herrscht.

    1. Schon ab November fürchte ich schlimmes. Israel hat 4 monate vorsprung auf uns.
      Im Juli ging es dort wieder los
      Letztes Jahr zog ab Mitte Oktober Corona durch die Altenheime

  7. Der Booster für die GENimpferei, also das jetzt schnell aufbrachte Tempo, indem man die letzten Reserven mobilisiert und noch schnell einen unerträglichen GENImpfdruck für Schüler aufbaut, nachdem bei Erwachsenen nichts mehr zu machen ist, zeigt das böse Ziel deutlich:

    die GENimpfkampagne muss durchgezogen sein, bevor die massenhaften Folgen noch nicht offensichtlich zu Tage treten.

    Und eine größere Kohorte Ungeimpfter ist sehr gefährlich für die Mischpoke: sie können dann nicht so leicht so tun, wie wenn die Erkrankungswelle eine Folge der „Pandemie“ sei.

    Wenn 100% GeGENimpfte und kaum Ungeimpfte auf den Intensivstationen liegen, lässt sich das nicht so leicht verheimlichen oder umetikettieren.

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