Das Impfungs-Perpetuum-Mobile

In den vergangenen Wochen hat sich immer mehr gezeigt, dass bei immer mehr Geimpften Infektionen und Erkrankungen aufgetreten sind. In Ländern mit hohen Impfquoten ist beim Anteil an Infektionen und Erkrankungen kein Unterschied mehr zwischen Ungeimpften und Geimpften sichtbar. Es zeichnet sich sogar ab, das der Anteil der Geimpften höher ist. Drei Forschungsbriefe in The Lancet versuchen nun eine wissenschaftliche Begründung für die Notwendigkeit wiederholter Auffrischungsimpfungen – das Impfungs-Perpetuum-Mobile – zu liefern.

Die Antikörperspiegel im Blut von geimpften Personen, die in der Lage sind, die Delta-Variante (B.1.617.2) zu erkennen und zu bekämpfen, sind im Durchschnitt niedriger als die gegen zuvor im Vereinigten Königreich zirkulierende Varianten. Dies geht aus neuen Labordaten des Francis Crick Institute und des National Institute for Health Research (NIHR) UCLH Biomedical Research Centre hervor, die als Forschungsbrief in The Lancet veröffentlicht wurde. Einen ähnlichen Forschungsbrief hatte es vom selben Autorenteam bereits am 28. Juni 2021 über das AZD1222 Präparat von AstraZeneca mit ähnlichem Resultat gegeben.

Die Ergebnisse zeigen auch, dass die Spiegel dieser Antikörper mit zunehmendem Alter niedriger sind und mit der Zeit abnehmen, womit man Beweise für die Notwendigkeit als gegeben ansieht, im Herbst eine dritte Runde von Impfungen zu veranstalten.

Das Ergebnis der Studie ist, dass bei Personen, die mit zwei Dosen des Impfstoffs von Pfizer-BioNTech vollständig geimpft worden waren, die Konzentration neutralisierender Antikörper gegen die B.1.617.2-Variante im Vergleich zum ursprünglichen Stamm, auf dem die derzeitigen Impfstoffe basieren, mehr als fünfmal niedriger war.

Während die Antikörperspiegel gegen alle Varianten mit dem Alter abnahmen, wurde keine Korrelation mit dem Geschlecht oder dem BMI festgestellt.

Emma Wall, Beraterin für Infektionskrankheiten am UCLH und leitende klinische Forscherin für die Legacy-Studie, sagte:

Das Wichtigste ist, dafür zu sorgen, dass der Impfschutz hoch genug bleibt, um so viele Menschen wie möglich aus dem Krankenhaus herauszuhalten. Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass dies am besten durch die rasche Verabreichung zweiter Dosen und die Auffrischung von Impfungen für diejenigen erreicht werden kann, deren Immunität gegen diese neuen Varianten möglicherweise nicht hoch genug ist.“

Die Studie und die auf ihrer Basis gemachten Aussagen setzt die alte Taktik der Pharmabranche fort. Fokussiert wird nur auf Antikörper, die mit der Zeit grundsätzlich weniger werden, da der Körper auf weniger Energie verbrauchende Methoden und Abwehrzellen umstellt. Forscher des La Jolla Institute for Immunology (LJI) haben aber herausgefunden, dass T-Zellen von Menschen, die sich von COVID-19 erholt haben oder die Moderna- oder Pfizer-BioNTech-Präparate erhalten haben, immer noch in der Lage sind, mehrere angeblich Besorgnis erregende SARS-CoV-2-Varianten (VOC – variants of concern) zu erkennen.

Hier ist der Bericht über diese Studie, die am 1. Juli 2021 online in Cell Reports Medicine veröffentlicht wurde. Sie zeigt, dass sowohl CD4+ „Helfer“-T-Zellen als auch CD8+ „Killer“-T-Zellen noch mutierte Formen des Virus erkennen können. Diese Reaktivität ist der Schlüssel zu der komplexen Immunantwort des Körpers auf das Virus, die es dem Körper ermöglicht, infizierte Zellen abzutöten und schwere Infektionen zu stoppen.

Die Zukunft: Booster-Impfungen abwechselnd mit Auffrischungen?

Ein Team des Institute of Health Informatics des University College hat ebenfalls in einem Forschungsbrief ähnliche Ergebnisse vorgestellt:

Es wurde die Verteilung der S-Antikörperspiegel in Proben 14-20 Tage, 21-41 Tage, 42-55 Tage, 56-69 Tage und 70 Tage oder mehr nach der zweiten Impfung gemessen, um den allgemeinen Trend bei den Antikörperspiegeln mit der Zeit abzuleiten. Insgesamt wurden 552 Personen in die Analyse einbezogen.

Sowohl für ChAdOx1 von AstraZeneca als auch für BNT162b2 von BioNTech/Pfizer wurde ein signifikanter Trend abnehmender S-Antikörperspiegel mit der Zeit festgestellt, wobei die Werte zwischen 21-41 Tagen und 70 Tagen oder mehr nach der zweiten Dosis bei ChAdOx1 um etwa das Fünffache und bei BNT162b2 um etwa das Zweifache abnahmen. Dieser Trend blieb auch erhalten, als die Ergebnisse nach Geschlecht, Alter und klinischer Anfälligkeit relativiert wurden.

Dass Perpetuum Mobile

Also auch hier das erwartete Bild von Reduktion der Antikörperspiegel. Nicht untersucht wurden T-Zellen und Antikörper bildende B-Zellen in ihrer Speicherform, sowie Plasmablasten. Viele Studien haben gezeigt, dass damit langfristige Immunität garantiert wird. Das ist auch Lehrbuchwissen. Bei Rekonvaleszenten nach SARS-Infektionen wurden diese Abwehrmechanismen noch nach Monaten – bei mir zum Beispiel nach 11 Monaten – und bei Rekonvaleszenten nach einer SARS-1 Infektion in 2003 noch nach 17 Jahren nachgewiesen.

Sieht man sich dagegen nur die Antikörper als einen Teil an und stilisiert sie zu den wichtigsten hoch, dann lässt sich damit das Impfungs-Perpetuum-Mobile perfekt betreiben.

Aber man hat noch einen anderen Trick auf Lager. Mit den gentechnischen Präparaten haben es die Firmen in der Hand, was dem Immunsystem präsentiert wird. Das ist bei diesen Präparaten aber nur eine kleiner Teil des Spike Proteins und selbst das wurde modifiziert um es widerstandsfähiger zu machen.

Die Immunantwort, die die Gentechnik-Präparate erzeugen können, ist damit sehr schmal, während eine natürliche Infektion eine sehr breite, alle Teile des Virus erfassende Immunantwort erzeugt, die auf kollektiver Ebene einer Community gut geeignet ist, die Bildung von Varianten zu verhindern. Wie ich hier dargelegt habe, verhindern diese Impfstoffe dagegen die Bildung von Varianten nicht, sie fördern sie wahrscheinlich sogar.

Und damit treiben die Gentechnik-Präparate das Impfungs-Perpetuum-Mobile weiter und noch stärker an.

Bild von Clker-Free-Vector-Images auf Pixabay

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44 Kommentare zu „Das Impfungs-Perpetuum-Mobile

  1. Je mehr Impfungen man bekommt desto schwieriger wird es für das Immunsystem- will man das bewusst ausschalten? Dann kann man lebenslang impfen.
    Es lebe die Pharma und ihre willigen Schergen in der Forschung und Politik

    1. Das hat Dr. Shiva Ayyadurai (4 MIT-Abschlüsse) schon im April 2020, also vor 16 Monaten erklärt/vorhergesagt.
      Die Youtube – Nr des Videos lautet: w0DMuH44h1Y

    2. @RAS ich stell den ganzen Link nochmals rein damit man direkt anklicksen kann:

      Vielleicht sollten die Virologen mal darüber nachdenken, das ist genau das Problem- man soll nicht immer nur diese Virologen und Epidemologen fragen – das sind reine Laborärzte etc.
      Die reden nur speziell von ihrem Fach eine gesamtsicht wie es ein richtiger Arzt braucht haben die nicht

  2. @ Herr Mayer:
    Ich habe im Rahmen meiner recht intensiven Recherchen sogar mal gelesen, dass Frau Dr. Ruby, die sich ja auch sehr mit der Corona-Situation beschäftigt, mal gesagt habe, dass ihr persönlich gar kein Test bekannt wäre, der ein Virus nach Varianten aufdröseln könnte. Das würde natürlich noch ein ganz anderes Licht auf die Angelegenheit werfen.

    @Markus: Anscheinend sind pro Bürger 4 Injektionen geplant. Das „Impfprogramm“ scheint, wenn diese Behauptungen stimmen sollten, auf 4 Impfdosen ausgelegt zu sein. Nach 4 Dosen soll dann der entsprechende „Umbau“ der Geimpften perfekt sein. Ich muss gestehen, dass mir das zu der Zeit, als ich das gelesen habe, tatsächlich noch etwas zu abenteuerlich erschien und ich mir weitere Details dazu nicht gemerkt habe. Aber wer weiss…Die 3. Impfdosis wird jedenfalls gerade auf den Weg gebracht.

    Wir befinden uns unter Umständen tatsächlich in einer Art Science-Fiction-Krimi…

    1. hab ich auch schon gehört-soweit ich mich erinnern kann hat es da dann geheissen dass nach der b4 Impfung das Immunsystem kaputt ist.
      Ich weiß nicht was da stimmt aber ich traue es diesen Herrschaften zu – so kann mman auch menschen dezimieren

    2. Da das Virchen sowieso nur auf Basis einer am Computer generierten Gensequenz besteht (es fand nie eine nachweisliche Isolierung statt, keiner weiß also wo das Genmaterial wirklich her ist und ob es überhaupt Genmaterial gibt, Gen-Sequenzen lassen sich auch am Computer erstellen) gibt es weder den ursprünglichen Typ noch irgendwelche Varianten, Mal bei odyssee die Videos zu Virus Isolation, Gain-of-function und Wuhan von Dr. Sam Bailey ansehen, da wird ziemlich gut erklärt was für eine riesengroße Verarsche hier läuft.

    3. bei 4 injektionen wird’s nicht bleiben, wenn man sich anschaut, wie viele impfdosen bereits für 2022 und 2023 vorbestellt wurden. ich schätze, die planen das längerfristig in etwa für einmal pro quartal. aber da werden einfach pro impfwelle einfach immer weniger und weniger leute bereit sein, bei dem irrsinn noch mitzumachen. behalten wir uns doch diesen optimismus! und ich glaub, die immer ärger werdenden totalitären impfpflicht-phantasien werden bereits jetzt dann im herbst immer mehr leute auf die straße gehen lassen.

      „man kann alle leute einige zeit zum narren halten und einige leute die ganze zeit – aber alle leute die ganze zeit zum narren halten, das kann man nicht.“

      (abraham lincoln)

  3. “Aber man hat noch einen anderen Trick auf Lager. Mit den gentechnischen Präparaten haben es die Firmen in der Hand, was dem Immunsystem präsentiert wird. Das ist bei diesen Präparaten aber nur eine kleiner Teil des Spike Proteins und selbst das wurde modifiziert um es widerstandsfähiger zu machen.“

    Siehe auch: http://guidovobig.com/2021/02/05/donald-und-immunitaet/

    “Und damit treiben die Gentechnik-Präparate das Impfungs-Perpetuum-Mobile weiter und noch stärker an.“

    Ist ja auch keine Raketenwissenschaft bzw. Hexenwerk, sondern bio-logisch, sprich, zu erwarten, unter den gegebenen Umständen.

  4. I fuerchte viele Menschen (insb. die älteren) werden diese Booster-Impfungen nicht überleben. Die Menge an injizierten Nanopartikeln ist enorm.

  5. Und dann auch noch so etwas – ist sogar noch warm, sprich, ganz aktuell:

    “We conclude that memory antibodies selected over time by natural infection have greater potency and breadth than antibodies elicited by vaccination. These results suggest that boosting vaccinated individuals with currently available mRNA vaccines would produce a quantitative increase in plasma neutralizing activity but not the qualitative advantage against variants obtained by vaccinating convalescent individuals.“

    https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2021.07.29.454333v1

    Ob das seinen Weg in allabendliche Talkshows findet, z. B. “The Lanz(et)“?

  6. Aber soll nicht mit jedem Boost dann auch die Gefahr von Nebenwirkungen deutlich zunehmen? Das würde ja viele Tote bedeuten. Ist es wirklich denkbar, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung auch auf diesen Irrsinn weiter einlässt durch die Propaganda? Wenn ja, zweifle ich allmählich an dem Verstand meiner Mitbürger. So verblendet kann man doch einfach nicht sein, oder doch? Die Wahrheit kommt doch auch jeden Tag immer mehr ans Licht. Das MUSS doch irgenwann mal einen Effekt in den Köpfen der Impfexperimentteilnehmer haben. Spätestens dann, wenn ja auch die Aussagen der Leitmedien in sich widersprüchlich sind. Erst heisst es seit MONATEN, Das Impfexperiment hilft auch gegen Delta, Impfungen verhindern Verbreitung etc, und NUR das Impfen würde helfen. Nun heisst es: Nein, doch nicht, wirkt nicht so recht, also Masken wieder auf , Beschränkungen her und neue Impfung. Alle, die sich auf das Experiment eingelassen haben MÜSSEN sich doch veräppelt vorkommen. Wo kommt nur dieses Vertrauen in „Autoritäten“ her, wo kommen der unbedingte Wille und die Bereitschaft her unreflektiert auch Fehler und Fakenews derselben fast beliebig zu verzeihen. Ich verstehe das nicht! Ich kenne ja auch Menschen in meinem Umfeld und ich weiß, dass die nicht dumm sind. Und dennoch… Mitmenschen, die bei sonstigen Konsumgütern, Reisen oder Angeboten 9948473 Mal vergleichen und maximal Stress machen, wenn dann die Produktleistungen minimal nicht stimmen, also einen extrem hohen Qualitäts/und Leistungsanspruch haben, wenn es um ihr Geld oder um ihre Sicherheit geht, akzeptieren fast ein komplettes Versagen und Nichterfüllen der Versprechungen in Bezug auf Impfungen, was dann zu Lasten der Gesundheit des eigenen Körpers geht. Hä? Wie gesagt, ich verstehe es nicht, das hat schon fast Anzeichen von Gehirnwäsche, anders kann ich mir das nicht erklären.

    1. In der letzten Sitzung des Corona Ausschuss gab es den Hinweise auf Massenbeeinflussung analog zu einer Hypnose. (Prof. Mattias Desmet)

      Das würde einiges erklären.

      Da ich selber Hypnose-skeptisch bin, werd ich mir das noch einmal anhören müssen. Gelesen gabe ich darüber schon häufiger in den letzten Monaten …

    2. Sie verstehen das nicht? Aber Sie stellen sehr wichtige Fragen, auf die wir Antworten finden müssen. Wenn so viele Menschen betroffen sind, dann müssen gesellschaftliche Ursachen im Spiel sein. Es braucht keine Hypnose, die einmal erzeugte Angst ist fast ein Selbstläufer, betroffen sind sehr viele gebildete und intelligente Menschen, sie denken offenbar nicht mehr klar und deutlich. Es muss etwas mit der sehr fragilen mentalen Verfassung zu tun haben, die mittlerweile fast typisch für die in unserer Gesellschaft Aufwachsenden ist. In der Politik, in den Medien, in der „Wissenschaft“ sind im vergangenen Jahr reihenweise solche Leute in Erscheinung getreten, sie sind selber Sklaven ihrer Affekte. Ich fürchte, wir müssen unsere gesellschaftlichen Bedingungen und ihre wirtschaftlichen Grundlagen in Frage stellen und dürfen uns nicht länger mit Oberflächlichkeiten und Selbstbeschwindelungen zufrieden geben, wenn wir die Ursachen unseres derzeitigen geistigen, psychischen und sozialen Fiaskos erkennen wollen.

    3. @ Klaus C

      Der Begriff „Stockholm Syndrom“ sagt Ihnen sicher was. Lesen Sie (noch) mal dazu; das könnte eine Antwort sein.

    1. @ T. S.: Haben Sie zufällig schon den verlinkten Artikel von den American Frontline Doctors gelesen?
      Da steht drin, auf was für ungeheuerliche Knebelungverträge mit Pfizer sich die teilnehmenden Regierungen eingelassen haben. Da versteht man dann so manches ansonsten komplett unverständliche Verhalten etwas besser…

  7. @ Arturo:

    Das war ein sehr interessanter Teil der letzten Sitzung, der ich ausschnittsweise gefolgt bin:

    Es ging um Massenpsychologie, wobei bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um erfolgreich Massenhysterie zu erzeugen (Isolation, mangelnder Lebenssinn
    etc.). Die Wirkung wäre hypnotisch. Bestimmte Leute zögen es dann vor, an die von den Regierenden präsentierten Strategien zu glauben.

    Wichtig wäre es in diesem Zusammenhang, weiter mit den Menschen zu reden, ihnen einen Lebenssinn zu geben und Angstzustände abbauen.

    1. zum thema massenpsychologie ein persönliches erlebnis von mir vorvorige woche:
      ich war an einem ort, wo man zu einer abholung nur einzeln eintreten durfte. als ich ankomme, stehen draußen im freien rund ein halbes dutzend leute in der warteschlange – allesamt mit maske (obwohl’s im freien nicht mehr vorgeschrieben ist). ich stelle mich selbstverständlich „oben ohne“ an. und als ich mich kurz vor dem hineingehen rückwärts umblicke, stehen auf einmal alle anderen hinter mir auch ohne maske. das war für mich ein sehr interessanter fall von massenpsychologie und gruppendynamik. und wie arg es (gerade auch bei diesem thema) anscheinend um die angst vor dem außenseitertum bestellt ist. denn sobald man nicht der/die einzige ist, fühlt man sich einfach freier in der eigenen entscheidung. also das war für mich einfach ein unglaubliches zufälliges psychologisches experiment.

    2. Danke für das schöne Beispiel, manchmal müssen wir einfach mit gutem Beispiel vorausgehen: „Orlando geh‘ du voran …“ (Geheimrat Goethe, Hermann und Dorothea)

  8. Die experimentellen Impfstoffe werden insbesondere in der westlichen Welt forciert. Wo apokalyptisches Denken eine lange und prägendeTradition hat.
    Die weit verbreitete Angstlust scheint ein fruchtbarer Boden für diese Präparate zu sein. Und die damit einhergehende Corona-Angst-Religion.

    1. „Angstlust“ – das trifft ziemlich genau in die gepeinigte Christenseele, die, vor lauter Angst gelähmt unfähig, sich selber zu helfen, nach ihrem Erlöser ruft.

      Vor lauter Vorfreude erträgt sie jede Qual und jede Angst.

      Opium fürs schwache Volk.

  9. Schuster, bleib bei deinen Leitern, das macht dieser Blog ausgesprochen richtig.

    Die anderen Blogs verstehen alles falsch und machen alles falsch, was man nur falsch machen kann. Wahrscheinlich steckt die nackte Angst dahinter und aus Angst darf man niemals Entscheidungen treffen, schon gerade nicht spontan. Immer erst warten, bis sich die Ruhe wiedergefunden hat.

    Vielleicht haben wir Glück und das große Sterben setzt im Herbst ein, wenn der Ostwind weht und die Lungenentzündung kommt.
    In dieser Welt wird man zum Zyniker.

  10. Ja, insbesondere die „German Angst“ ist ja bekannt, wie ein bunter Hund.
    Ich finde Ihre Ausführungen sehr interessant, da mich das Ganze schon einige Zeit an eine unschöne Mischung aus Ablasshandel, Hexenjagd und Inquisition erinnert. Insgesamt betrachtet scheinen äusserst reaktionäre Kräfte hinter dem Ganzen zu stecken. Frischer Wind wäre da dringend notwendig, zumal jetzt schon wieder mit der Lamda-Variante gedroht wird…

    1. @ Fritz Madersbacher: In meinen Augen hat dies viel mit, oft komplett uneingestandener, emotionaler Vernachlässigung in der Kindheit und auch später zu tun. In unserer Leistungsgesellschaft (einem KI-Geschoss) soll man sich nämlich nicht so „anstellen“ und gefälligst Leistung bringen. Es wird in den Familien systembedingt mehr auf das Haben als auf das Sein geachtet. Was der Nachbar denkt, ist wichtiger, als was das Kind braucht. Status und der schöne Schein müssen stimmen – auch wenn das Kind heimlich den ganzen Tag in sein Kissen weint. Wegen der mangelnden emotionalen Zuwendung ist auch das Verhältnis zum Körper und zum Innenleben oft wenig entwickelt. Häufig ist man sich selbst emotional fremd und damit auch anderen. Das Materielle, der Status zählt mehr als das Emotionale, so die Botschaft. Und es ist nicht wichtig, was ich denke und brauche, sondern was der Nachbar denkt und braucht.
      Genau das sieht man an den beiden Beispielen von Markus und Andi Pi. Und an den Corona-Maßnahmen sieht man es auch 1 : 1.
      Deshalb will ich persönlich ja die NI-Welt.

  11. auf orf.at war heute einer der an sich üblichen impfpropaganda-artikel, aber wenn man genau zwischen den zeilen liest, dann lässt sich die sinnlosigkeit dieser impfpropaganda erkennen.
    https://orf.at/stories/3223064/
    da darf doch tatsächlich sogar auf orf.at ein mikrobiologe zum unterschied zwischen der infektionsimmunität und der impfimmunität folgendes sagen:

    „Zudem würde, so Krammer, aber eine andere Klasse von Antikörpern gebildet, IgA-Antikörper, die vor allem auf den mukosalen Oberflächen zu finden sind, also speziell den respiratorischen Raum schützen. Die wiederum gebe es bei der Impfung nicht.“

    aha, man hat also bei diesen „impfungen“ offenbar auf so ziemlich das wichtigste „vergessen“(?), um das virus zu bekämpfen, nämlich bei den mukosalen oberflächen anzusetzen, durch die es ja allerdings in den körper reingelangt. ähm….finde den fehler…. ist für mich irgendwie so, wie wenn beim fußball ein team einen freistoß hat und sich die abwehrmauer des verteidigenden teams dabei anstatt vor dem tor vor der cornerfahne hinstellt. also wenn das nicht den vorteil der infektionsimmunität gegenüber der impfimmunität beweist, dann weiß ich auch nicht…

    1. Eigentlich alles nix neues dass keine iga durch die impfung gebildet werden, hat bhakdi ja schon vor monaten gesagt…bis jetzt lag er mit all seinen annahmen richtig

    2. Mir kommt manchsmal vor, dass die Impffront bröckelt: zum einen wegen der Resistenz in der Bevölkerung, zum anderen, weil die diversen Impfgläubigen in Politik, Medien, bei den „Experten“ selber in Berührung und in den Genuss der Verabreichung dieser Präparate gekommen sind. Manche scheinen mir jetzt nicht mehr zu tausend Prozent überzeugt zu sein. Schaut Euch diverse Politiker an: schauen sie gesund aus? Sind das nur die Strapazen des letzten Jahres? Spielen auch „Impfkollateralschäden“ mit, in der Verwandtschaft, Bekanntschaft? Ich wünsche niemandem etwas Schlechtes, aber die Leute müssen auch auf sich schauen, sie schauen nicht gesünder aus, „Sommergrippe“ (ja gibt’s die noch?) … Bitte geht einmal einen Schritt zurück und denkt nach! Und laßt SOFORT die Kinder in Ruhe!

    3. Das ist mal ein Kommentar (also der von Krammer), dessen Überlegungen auch ich bereits in meinem Freundeskreis ebenfalls so gesehen hätte. Entweder nur 1G also Geimpfte in die Disco, oder 2G, aber dann genesene und/oder geimpfte rein. Für die getesteten Ungeimpften kann das sonst ein hohes Risiko bedeuten. Aber ich bin zum Glück ‚Niemand‘, und hab‘ sonst nix zu vermelden. Danke für den Link 🙂

    1. Dieses Video beschreibt die schlimme Praxis (auch historisch). Was aber sind die Ursachen? Kommen kleine Kinder wirklich programmiert auf „homo homini lupus“ aus dem Mutterleib, quasi behaftet mit einer/der Erbsünde? Oder nicht? Dann stellen sich alle Fragen völlig anders, als wir es in der Schule gelernt haben, und womit wir tagtäglich zugeschüttet werden, bringt uns nur vom Fragen nach den Ursachen ab.

    1. Puh, die vorgebrachten Zitate in dem verlinkten Artikel zeugen ja nicht unbedingt von sozialer Kompetenz. Wow … is a bissi zum Fürchten. Wäre mir fast lieber gewesen, den hätte ich nicht gelesen. Aber Schwamm d’rüber, irgendwann wäre ich schon darüber gestolpert :-). Naja, solange meine Baldrianwurzelgläser gefüllt sind, und ich mal wirklich nicht einschlafen kann, und mir einen zu Bett gehen Tee machen muß, bin ich mal trotzdem, tiefenentspannt 🙂

  12. Die Aussage, Impfungen bestärken die Variantenbildung, halte ich für unplausibel und für nicht belegt. Dazu müsste gezeigt werden, dass die Impfung die Funktiosweise des Immunsystems nachhaltig beeinträchtigt, etwa über ADE. Diesen Nachweis sehe ich nicht. Sehr plausibel hingegen ist die Erkenntnis, dass eine natürliche Infektion zu einer breiteren, gegen viele Varianten wirksame und länger andauernde Immunabwehr führt als eine Impfung. Damit bietet sich eine besonnene und unaufgeregte Übergangsstrategie an, die allerdings bei dem derzeit vorherrschenden Gesundheitstotalitarismus eine geringe Chance auf Durchsetzung hat: Freiwillige Impfung vor allem der Risikopersonen (ältere) und dadurch eine deutliche „Pufferung“ schwerer Verläufe. Alle, auch die Gempften, infizieren sich in der Zeit mit der derzeit vorherrschenden Deltavariante und erwerben so einen wirksame Breitenimmunität. Zusätzliche – individuell und freiwillig – Handlungoptionen eröffnen sich, wenn weitere Impfstoffe nach dem traditionellen Wirkprinzip, z.B. Novavax, Valneva, zur Verfügung stehen. In der Zwischenzeit: weg mit den Maßnahmen, denn jeder, der sich durch Impfung schützen will, kann das ja tun.

    1. Danke für den Hinweis auf diesen hervorragenden Artikel.

      Ich präzisiere mein Argument dahingehend, dass ich sage, dass es BISHER keine Evidenz für eine impfinduzierte Bildung von SARS-COV-2 Varianten gibt, die der NATÜRLICHEN Immunantwort entkommen. (Es erscheint mir zB unplausibel zu sein, dass die im seinerzeit wenig geimpften Indien entstandene D-Variante impfinduziert ist.). Das ist der entscheidende Punkt in meiner Argumentation: Solange das Immunsystem nicht durch die Impfung selbst nachhaltig kompromittiert ist, sollte es auch bei einem Geimpften gegen Varianten funktionieren, gegen die der Impfstoff selbst nicht die avisierte 90% Wirksamkeit erreicht, sondern „nur“ die Überlebenswahrscheinlichkeit des Infizierten oder die Wahrscheinlichkeit, dass er von schwerer Erkrankung verschont bleibt, erhöht.

      Aber der Artikel zeigt sehr gut, dass es möglich ist, dass die derzeitigen mRNA/DNA Impfungen eine Immunflucht des Virus nicht nur aus der impfinduzierten, sondern auch aus der natürlichen z.T. präexististenten Immunität erzeugen kann. Am Ende beschreibt der Artikel, wie Impstoffe beschaffen sein sollten, um dieses Risiko zu minimieren: Sie sollten in der Lage sein, eine stetile Immunität zu erzeugen, und sie sollten die Immunabwehr gegen mehrerer Epitope des Pathogens mobilisieren. Insofern wurde bei der Entwicklung der aktuellen mRNA/DNA Impfstoffe gegen das SARS-COV-2 Virus alles falsch gemacht. Vielleicht sind hier Impstoffe nach traditionellem Wirkprinzip mit abgeschwächten ganzen Viren, wie die chinesischen oder der erwartete Valneva Impfstoff, besser.

      Auf jeden Fall zeigt der Artikel, dass es Unsinn ist zu behaupten, diejenigen, die sich nicht mit einem der mRNA/ DNA Impfstoffe impfen lassen, begünstigten mit ihrer die Entscheidung die Bildung von Varianten und Mutationen: Solange die Impfung keine sterile Immhnität erzeugt, passiert dies auch bei den Geimpften.

      Die in dem Artikel zitierte Primärliteratur, vor allem der Beitrag Read/Kennedy, Proceedings of the Royal Society B, März 2017 zu Bedingungen, die Impfstoffe erfüllen sollten, damit die Risiken einer impfinduzierten Immunflucht gemindert werden können, erscheint mir für die aktuelle Diskussion um die SARS-COV-2 Imofung äusserst wichtig zu sein. Vielleicht kann Herr Mayer das in einem Blig-Beitrag aufgreifen?

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