Nebenwirkungen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Pfizer Impfstoff

Die Nebenwirkungen des mRNA Impfstoffes der Firmen Pfizer und BioNTech sind heftiger als wir das von anderen Impfstoffen kennen. Das ist den Unterlagen der britischen Behörden zu entnehmen, die bereits mit der Impfung begonnen haben. Beim klinischen Test des Impfstoffes in den USA gab es sechs Todesfälle, die jedoch nicht auf den Impfstoff zurückzuführen seien.

Aber zunächst zu den Nebenwirkungen. In Großbritannien wurden erste Impfungen mit dem Impfstoff begonnen. Zugelassen ist er aber nicht generell wie fälschlich behauptet wird, sondern es ist nur eine dedizierte Charge aus der Produktion zur Verwendung freigeben worden.

Nebenwirkungen und Sicherheit

Die Unterlagen für die Zulassung enthalten auch Informationen für Ärzte. Darin finden sich auch die Angaben über Nebenwirkungen und Möglichkeiten zur Behandlung.

In einer großen Studie der Phase 3 erhielten insgesamt 21.720 Teilnehmer im Alter von 16 Jahren oder älter mindestens eine Dosis des COVID19-mRNA-Impfstoffs BNT162b und 21.728 Teilnehmer im Alter von 16 Jahren oder älter ein Placebo. Von diesen wurden zum Zeitpunkt der Analyse 9531 Empfänger zwei Monate nach der zweiten Dosis des COVID-19-mRNA-Impfstoffs BNT162b2 auf ihre Sicherheit hin untersucht.

Die häufigsten Nebenwirkungen bei Teilnehmern im Alter von 16 Jahren und älter waren

  • Schmerzen an der Injektionsstelle (> 80%),
  • Müdigkeit (> 60%),
  • Kopfschmerzen (> 50%),
  • Myalgie (> 30%),
  • Schüttelfrost (> 30%),
  • Arthralgie (> 20%) und
  • Pyrexie (> 10%).

Diese Probleme waren in der Regel von leichter oder mäßiger Intensität und klangen innerhalb weniger Tage nach der Impfung ab. Falls erforderlich, kann laut Information für Ärzte eine symptomatische Behandlung mit schmerzstillenden und/oder fiebersenkenden Arzneimitteln (z.B. paracetamolhaltige Produkte) durchgeführt werden.

Die Todesfälle

Aus den am 8. Dezember veröffentlichten Dokumenten der US-Behörde für Lebens- und Arzneimittel (Food and Drug Administration, FDA) geht hervor, dass während des Testlaufs für den Corona-Impfstoff der Hersteller Pfizer und BioNTech in den USA sechs Menschen gestorben sind. Vier der Verstorbenen waren Teil der Placebo-Gruppe, zwei aus der Gruppe der tatsächlich Geimpften. Laut dem Bericht stünden diese Todesfälle nicht mit dem Impfstoff in Zusammenhang. Allerdings traten bei 84 Prozent der Teilnehmer Nebenwirkungen auf, vier Personen erlitten eine temporäre Gesichtslähmung.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur Bloomberg waren die beiden Verstorbenen aus der Impfstoff-Gruppe über 55 Jahre alt. Eine Person davon starb an einem Herzstillstand 62 Tage nach Einnahme des Impfstoffes, die andere an Arteriosklerose drei Tage nach der Impfung. Insgesamt nahmen 44.000 Teilnehmer an dem Testlauf teil. Im FDA-Bericht heißt es:

„Alle Todesfälle umfassen Erkrankungen, die in gleicher Häufigkeit in der Gesamtbevölkerung dieses Altersdurchschnitts vorkommen.“

Insgesamt zeige laut FDA der Pfizer-Impfstoff „ein vorzügliches Sicherheitsprofil“. Es gäbe „keine spezifischen Sicherheitsbedenken“.

84 Prozent der Teilnehmer zeigten Nebenwirkungen durch die Impfung, die aber laut FDA innerhalb der erwarteten Parameter einer Impfung liegen. Die Angaben sind etwas präziser als in den Unterlagen der UK-Behörden:

  • 63 Prozent litten unter Erschöpfung
  • 55 Prozent gaben an, Kopfschmerzen zu haben
  • 32 Prozent bekamen eine Erkältung
  • 24 Prozent hatten Gliederschmerzen
  • 14 Prozent bekamen Fieber

Die FDA berichtet außerdem von vier Fällen einer temporären Gesichtslähmung (Bell-Lähmung), die im Zusammenhang mit der Impfung auftraten. Kein Teilnehmer der Placebo-Gruppe zeigte derartige oder ähnliche Symptome. Die Arzneimittelbehörde empfahl daher eine „Überwachung“ hinsichtlich solcher Fälle, wenn der Impfstoff in größeren Bevölkerungsgruppen eingesetzt werde.Klinische Studienergebnisse und Tierversuche

Von Moderna wurde kürzlich eine Studie veröffentlicht, die über die Form der Wirksamkeit Auskunft gibt. Eine ähnliche Studie wurde von Pfizer noch nicht veröffentlicht.

In der Moderna Studie wird beschrieben wie die Reaktion des Immunsystems ausgesehen hat. Definitiv wurden bindende und neutralisierende Antikörper gefunden. Auch B-Zellen wurden beobachtet, die ja zur Bildung von Antikörpern nötig sind, die Ergebnisse zu T-Zellen sind noch dürftig, es wurden aber primäre CD4-Typ-1-Helfer-T-Zellen beobachtet.

Bedenklich ist der offenbar hohe Anteil an den bindenden Antikörpern. Diese Art von Antikörpern entsteht nicht bei allen Viren. Sie kommen neben Corona auch bei Ebola, HIV oder Dengue Viren vor und machen sie so gefährlicher. Sie verbergen das Virus vor dem Immunsystem, helfen dadurch sogar es in Zellen einzuschleusen und verursachen durch ein ADE (antibody dependent enhancement)  genanntes Phänomen heftigere Erkrankungen und Todesfälle.

Sie sind jedoch bei Tierversuchen mit dem BioNTech Impfstoff nicht beobachtet worden. Wir wissen aber, dass alle bisher an Primaten getesteten Kandidaten keinen der Affen vor einer Infektion der Nasengänge, dem primären Infektionsweg des Menschen, schützen konnten. Das Versagen, vollständig vor einer Infektion zu schützen, passt zu allem, was wir über Versuche wissen, Affen vor zwei anderen tödlichen Coronaviren zu schützen, nämlich denen, die SARS und MERS verursachen.

ADE ist bei der Impfung von Katzen wohlbekannt, weshalb Tierärzte bereits von Impfungen Abstand nehmen. Angeblich sollen bei Tierversuchen mit Frettchen geimpfte Versuchstiere binnen kurzer Zeit nach Infektion verstorben sein, während die Kontrollgruppe problemlos überlebt hat.

Der Versuch soll am Friedrich-Löffler-Institut laufen. Eine Informationsanfrage wurde von Rubikon Herausgeber Jens Wernicke gestellt. Für den Moderna Impfstoff wurde auf Tierversuche verzichtet, da angeblich keine Gefährdung zu erwarten sei.

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Anmerkung: In den Kommentaren unter vielen Artikeln finden sich interessante Informationen – lesen lohnt sich.

Studie über Wirksamkeit des Moderna Impfstoffs

Todesfälle bei Grippe Impfung in Südkorea auf 108 angewachsen

Impfpflicht für bereits Immune unethisch und potenziell schädlich

5 Kommentare zu „Nebenwirkungen und Todesfälle im Zusammenhang mit dem Pfizer Impfstoff

  1. Hat dies auf Bücher, Ideen, Kommentare rebloggt und kommentierte:
    Der österreichische Science-Blogger Peter F. Mayer schaut hinter die Jubelmeldungen auf die bekanntgewordenen Nebenwirkungen des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs gegen Corona:
    „84 Prozent der Teilnehmer zeigten Nebenwirkungen durch die Impfung, die aber laut FDA innerhalb der erwarteten Parameter einer Impfung liegen. Die Angaben sind etwas präziser als in den Unterlagen der UK-Behörden:

    63 Prozent litten unter Erschöpfung
    55 Prozent gaben an, Kopfschmerzen zu haben
    32 Prozent bekamen eine Erkältung
    24 Prozent hatten Gliederschmerzen
    14 Prozent bekamen Fieber

    Die FDA berichtet außerdem von vier Fällen einer temporären Gesichtslähmung (Bell-Lähmung), die im Zusammenhang mit der Impfung auftraten. Kein Teilnehmer der Placebo-Gruppe zeigte derartige oder ähnliche Symptome. Die Arzneimittelbehörde empfahl daher eine „Überwachung“ hinsichtlich solcher Fälle, wenn der Impfstoff in größeren Bevölkerungsgruppen eingesetzt werde“

  2. Der Chef-Epidemiologe einer Klinik der Pariser Sorbonne und eigentliche Impfbefürworter Eric Caumes hält die Nebenwirkungen des Pfizer-Impfstoffs für zu hoch und würde ihn nicht nehmen. Er befürchtet einen schweren Schaden, wenn er großflächig eingesetzt wird und sich das bestätigt:
    „Der Pfizer-Impfstoff könnte ein Problem haben. Die Häufigkeit von unerwünschten Nebenwirkungen ist ungewöhnlich hoch. Es gibt mehr Nebenwirkungen bei jungen als bei alten Leuten…“
    Hier die englische Fassung eines Berichts (frz. Original-Artikel in „Le Parisien“ ist dort verlinkt):
    https://www.sortiraparis.com/news/coronavirus/articles/237986-pfizer-vaccine-a-worrying-level-of-adverse-effects-professor-caumes-says/lang/en

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