32. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 20:30 Uhr)

31. März 2026von 26,9 Minuten Lesezeit

Die Ölpreise steigen langsam, die Spritpreise aber schneller. Wieder dunkle Drohungen von Donald Trump den Iran vollständig zu zerstören. Und verständnisvolle Zustimmungen zu einem eventuellen Atomschlag Israels durch einen der einflussreichsten Falken der USA. Hier was seit Montag Nacht bis heute 31. März 2026 um 20 Uhr 30 in dem Krieg passierte.

Der Angriffskrieg Israels und der USA (der am 28. Februar 2026 begann) dauert nun in die fünfte Woche und konzentriert sich derzeit stark auf den Persischen Golf, Libanon und indirekte wirtschaftliche Folgen. Das passierte in der Nacht:

Iranische Angriffe auf Öltanker und Golfstaaten

Der Iran hat seine Vergeltungsschläge auf die Golfregion intensiviert. In der Nacht zum 31. März wurde ein voll beladener kuwaitischer Öltanker (die „Al Salmi“) vor Dubai von iranischen Geschossen getroffen und in Brand gesetzt. Es besteht die Gefahr einer Ölverschmutzung; die Besatzung ist unverletzt, aber die Schadensaufnahme läuft. Ein weiterer Tanker wurde etwa 57 Kilometer nordwestlich von Dubai getroffen, wobei ein Feuer auf der Steuerbordseite ausbrach – auch hier blieb die Besatzung in Sicherheit. Zusätzlich meldeten Saudi-Arabien, Kuwait, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate weitere Raketen- und Drohnenangriffe; einige wurden abgefangen, in Dubai gab es Trümmer, Brände und vier Leichtverletzte. Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi betonte auf X, Saudi-Arabien sei eine „brüderliche Nation“, forderte aber den Abzug der US-Truppen aus der Region.

Entwicklungen im Libanon

Die israelische Bodeninvasion im Südlibanon hielten an. Sie wird begründet mit der Errichtung einer „Pufferzone“. Ein libanesischer Soldat wurde getötet, weitere verletzt. Bei einer Explosion „unbekannter Ursache“ im Südlibanon kamen zwei UN-Blauhelmsoldaten (UNIFIL) ums Leben – ihr Fahrzeug wurde zerstört. Ein israelischer Luftangriff auf einen Vorort Beiruts forderte einen Toten und 17 Verletzte (darunter Kinder und Ausländer). Israel vertrieb die Bewohner mehrerer Dörfer im Bekaa-Tal, was wieder Erinnerungen an die Nakba (die Vertreibung von 800.000 Palästinensern aus Palästina durch zionistische Terrorbrigaden) von 1948 aufkommen ließ.

Indirekte Folgen für Nachbarstaaten

Ägypten und Jordanien spüren die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges massiv. In Kairo müssen Geschäfte, Restaurants und Cafés zur Hauptgeschäftszeit früher schließen, Straßenlaternen und Werbetafeln werden abgeschaltet – eine Sparmaßnahme wegen stark gestiegener Erdgas- und Ölpreise (der Großteil des ägyptischen Stroms wird mit Erdgas erzeugt). Premierminister Mostafa Madbouly begründete dies mit der Notwendigkeit, subventionierte Energie zu sparen. In Jordanien bricht der Tourismus ein (z. B. nur 2.000 Besucher in Petra zu den Feiertagen), und Raketenalarme sind Alltag.

08 Uhr 00:

Im Internet wird diskutiert, dass Donald Trump laut Wall Street Journal berichtete, den Krieg auch ohne „geöffnete“, Straße von Hormus beenden zu können. Die einen meinen, das gäbe endgültig einen neuen Ölschock, die anderen weisen darauf hin, dass es Einnahmen für den Iran von umgerechnet 100 Milliarden US-Dollar jährlich bedeuten könnte. Obwohl der Iran unter Kriegsrecht bereits Gebühren verlangt, ist das entsprechende Gesetz noch nicht in der letzten Lesung im iranischen Parlament beschlossen worden.

Trump kündigt nun Kriegsverbrechen offen an

Trump hat dem Iran ein „letztes Ultimatum“ gestellt und damit angedeutet, dass die USA bereit sind, jegliche Befolgung von Völkerrecht und humanitären Rechtaufzugeben, nachdem sie in einem letzten sadistischen Ausbruch eines schlechten Verlierers die zivile Infrastruktur des Iran angegriffen haben:

„…wir werden unseren reizenden ‚Aufenthalt‘ im Iran damit beenden, dass wir alle ihre Kraftwerke, Ölquellen und die Insel Kharg (und möglicherweise alle Entsalzungsanlagen!) in die Luft jagen und vollständig auslöschen…“

Wie krank und zynisch rachsüchtig kann diese Regierung noch werden? Nach der gezielten Ermordung und der völkerrechtswidrigen Aggression gegen ein friedliches Land Tausende Kilometer von den USA entfernt.

Selbst die verwirrte Pressekorps konnte nicht umhin, Trumps offene Pläne zur Begehung von Massenkriegsverbrechen in Frage zu stellen:

Hier ein kurzer Meldungsüberblick von heute Morgen:

  • Saudi-Arabien teilte mit, dass in den letzten Stunden fünf Drohnen abgefangen und zerstört worden seien:
  • Das israelische Militär gab am Dienstag bekannt, dass vier Soldaten bei Gefechten im Südlibanon getötet worden seien, wo seine Streitkräfte mit der Hisbollah zusammenstoßen.
  • Laut Press TV sind Tausende Iraner in der Stadt Karaj auf die Straße gegangen, um ihre Unterstützung für die Regierung und das Militär zum Ausdruck zu bringen.
  • Japan und Indonesien haben vereinbart, ihre Zusammenarbeit im Bereich der Energiesicherheit zu verstärken, sagte Japans Premierministerin Sanae Takaichi am Dienstag, da der Krieg der USA und Israels gegen den Iran die für Asien lebenswichtigen Öl- und Gaslieferungen einschränkt.
  • Die Hisbollah gibt an, ihre Kämpfer hätten in der Nacht mit einem „Schwarm von Angriffsdrohnen“ ein israelisches Luftabwehrsystem in der Siedlung Ma’alot-Tarshiha angegriffen.
  • Der Islamische Widerstand im Irak gibt an, im Laufe des vergangenen Tages 19 Operationen gegen US-Stützpunkte im Irak und in der gesamten Region durchgeführt zu haben.
  • Neun Menschen wurden in den letzten 24 Stunden durch israelische Angriffe im Libanon getötet, teilte das Gesundheitsministerium des Landes mit.

Indonesien fordert Einhaltung des Völkerrechts nach Tod von Friedenstruppen

Indonesien forderte die Konfliktparteien im Nahen Osten auf, „das humanitäre Völkerrecht zu achten“, nachdem drei seiner Friedenstruppen im Libanon getötet wurden. „Die Sicherheit der Friedenstruppen muss oberste Priorität haben. Alle Konfliktparteien werden aufgefordert, das humanitäre Völkerrecht zu achten und die Sicherheit des Friedenspersonals zu gewährleisten“, erklärte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Rico Ricardo Sirait, in einer Stellungnahme.

US Ziele immer unklarer

Trump veränder den Inhalt seiner Aussagen nicht mehr nur von Interview zu Interview, sondern bereits innerhalb eines Absatzes oder sogar innerhalb eines Satzes. Es wird erneut deutlich, dass die Regierung diese Ziele spontan erfindet, um sie einer sich ständig wandelnden und immer weiter schrumpfenden Erzählung anzupassen: Sie zwängen alle möglichen Ziele hinein, um die Mängel des gescheiterten Krieges nachträglich zu rechtfertigen.

Bemerkenswert ist, dass in der Liste der „Ziele“ die wichtigsten Punkte fehlten, wie Uran, Atomraketen, Regimewechsel, Öffnung von Hormuz usw.

Im Einklang mit Rubios offensichtlichem Auslassen der zentralen Forderung nach Hormuz steht die jüngste Meldung, dass Trump erneut einen Kurswechsel vollzogen hat und seinen Beratern mitteilte, Hormuz sei für den Abschluss des Krieges nicht mehr notwendig:

Umfrage: Die meisten amerikanischen Juden lehnen bedingungslose Hilfe für Israel ab

Nur 31 % der amerikanischen Juden befürworten laut einer von der Interessenvertretung J Street in Auftrag gegebenen Umfrage bedingungslose US-Hilfe für Israel. Die Umfrage ergab, dass 44 % der Meinung sind, die Hilfe solle davon abhängig gemacht werden, dass Israel US-Recht einhält, während 26 % angaben, die Vereinigten Staaten sollten die finanzielle und militärische Unterstützung gänzlich einstellen.

Die Umfrage ergab außerdem, dass 60 % der Befragten einer militärischen Aktion der USA gegen den Iran stark oder eher ablehnend gegenüberstehen, während 40 % diese unterstützen. Die Umfrage, die letzte Woche unter 800 selbst als amerikanisch-jüdisch identifizierten registrierten Wählern durchgeführt wurde, weist eine Fehlerquote von 3,5 Prozentpunkten auf.

Nächtlicher Angriff auf Munitionsdepot in Isfahan

Die USA führten einen nächtlichen Angriff auf ein großes iranisches Munitionsdepot in Isfahan durch, wobei sie etwa 900 kg schwere Bunkerbrecher-Bomben einsetzten. Die gewaltigen Sekundärexplosionen wurden auf Video festgehalten, und auch Trump teilte das Filmmaterial.

08 Uhr 15:

Ägyptens Präsident Abdel-Fattah El-Sisi appellierte an US-Präsident Donald Trump, „den Krieg in unserer Region“ zu beenden.

In einer im Fernsehen übertragenen Rede auf einer Energiekonferenz in Kairo sagte El-Sisi: „Ich sage Präsident Trump: Niemand außer Ihnen kann den Krieg in unserer Region, am Golf, beenden.“ „Bitte helfen Sie uns, den Krieg zu beenden … Sie sind dazu in der Lage“, fügte El-Sisi hinzu.

o8 Uhr 30:

Frankreich verstärkt Einsätze gegen den Iran durch den Einsatz der problematischen Tiger-Kampfhubschrauber

Die französischen Streitkräfte haben Eurocopter-Tiger-Kampfhubschrauber in den Nahen Osten entsandt, um die laufenden Angriffskrieg der USA und Israels Krieg gegen den Iran zu unterstützen. Die Maschinen sollen die Luftabwehrfähigkeiten gegen iranische Drohnenangriffe verbessern. Der Tiger ist eine spezielle Kampfplattform, die für bewaffnete Aufklärung, Luftnahunterstützung und Panzerabwehrmissionen konzipiert wurde.

Preissteigerungen in Deutschland

Die Inflation in Deutschland hat im März an Fahrt gewonnen, angetrieben durch steigende Energiekosten im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Iran; Ökonomen rechnen in den kommenden Monaten mit weiteren Anstiegen. Die Energiepreise stiegen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,2 % und verzeichneten damit den ersten Anstieg seit Dezember 2023. „Dieser Anstieg der Inflationsrate ist erst der Anfang“, sagte der ZEW-Ökonom Friedrich Heinemann.

Vor diesem Hintergrund warnte Bundeskanzler Friedrich Merz, dass der Krieg gegen den Iran größere wirtschaftliche Auswirkungen haben könnte als COVID oder der Krieg in der Ukraine. Er ist damit offenbar einer Meinung mit Russlands Präsident Putin.

o8 Uhr 45:

US-abgeordnete gegen Bodentruppen im Iran

Bei seinem Auftritt bei NewsNation betonte der US-Kongressabgeordnete Tim Burchett, dass eine Bodenoffensive der USA aufgrund des Widerstands beider Parteien unwahrscheinlich sei. „Ich glaube nicht, dass der Wille zu einem Bodenkonflikt zwischen den USA und dem Iran vorhanden ist. Ich weiß, dass viele Republikaner dies nicht unterstützen. Und ich weiß, dass alle Demokraten dies nicht unterstützen werden“, sagte Burchett.

Spaniens Luftraum für US-Flieger weiter geschlossen

El País berichtete, dass Spanien eine direkte Haltung gegen den Krieg der USA und Israels gegen den Iran eingenommen hat, indem es seinen Luftraum für alle an dem Krieg beteiligten Flugzeuge sperrte und den Zugang zu den wichtigen Militärstützpunkten in Rota und Morón verweigerte. Kampfflugzeuge oder Luftbetankungsflugzeuge, die am Krieg gegen den Iran beteiligt sind, dürfen die Base Naval de Rota, auch bekannt als NAVSTA Rota, und die Moron Air Base nicht nutzen. Spanien verweigerte zudem US-Flugzeugen, die in Drittländern wie dem Vereinigten Königreich oder Frankreich stationiert sind, den Zugang zu seinem Luftraum, berichtete El País unter Berufung auf militärische Quellen.

09 Uhr 30:

Iran meldet Abschuss einer MQ-9-Drohne

Die iranische Armee teilt mit, dass ihre Luftabwehrverbände eine MQ-9-Drohne in der Nähe von Isfahan abgeschossen hätten, und bezeichnet diese als Eigentum des „aggressiven Feindes“ aus den USA und Israel. Die MQ-9-Reaper-Drohne, die häufig für Überwachungs- und Angriffsmissionen eingesetzt wird, kostet etwa 30 Millionen Dollar pro Stück.

Zahlensender für iranische CIA-Spione in Deutschland

Nahe Böblingen, zwischen zwei Einrichtungen der US-Streitkräfte, werden wohl täglich seit Beginn des Iran-Krieges auf Farsi Zahlen gesendet.- Heise

US-Streitkräfte aus der Region vertreiben: Araqchi

Der iranische Außenminister Abbas Araqchi betonte den Respekt gegenüber Saudi-Arabien, stellte Teherans militärische Vergeltungsmaßnahmen als gegen Angreifer gerichtet dar und forderte die Vertreibung der US-Streitkräfte aus der Region. – Tasnim News

Rettungsmaßnahmen in Teheran und Zandjan dauern an –  Irans Roter Halbmond

Der Iranische Rote Halbmond teilt mit, dass seine Helfer nach den US-amerikanisch-israelischen Angriffen Rettungsmaßnahmen in Teheran und der nordwestlichen Stadt Zandjan eingeleitet haben. In Erklärungen auf X teilte die Organisation mit, dass Verletzte in ein Krankenhaus in Teheran gebracht wurden.

10 Uhr 00:

Mehrere Golfstaaten, angeführt von Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten, fordern die Vereinigten Staaten auf, den Krieg gegen den Iran fortzusetzen, wie AP unter Berufung auf ungenannte Vertreter der Vereinigten Staaten, Israels und der Länder am Persischen Golf berichtete.

China und Pakistan wollen Zusammenarbeit in Bezug auf den Iran „verstärken“, so Peking

China und Pakistan wollen ihre Zusammenarbeit in Bezug auf den Iran „verstärken“, teilte das Außenministerium in Peking am Dienstag mit, während hochrangige Vertreter aus Islamabad die chinesische Hauptstadt besuchten. „Die beiden Außenminister werden die strategische Kommunikation und Koordination in Bezug auf die Lage im Iran verstärken und … neue Anstrengungen zur Förderung des Friedens unternehmen“, sagte die Sprecherin des Außenministeriums, Mao Ning, auf einer Pressekonferenz und bezeichnete China und Pakistan als „Allwetter“-Strategiepartner.

11 Uhr 00:

„Iraner sind Arier und hochqualifizierte Krieger“: Erik Prince von Blackwater warnt vor einem Angriff auf Kharg

Der Gründer der US-Söldnerfirma Blackwater, Erik Prince, sagt, die USA müssten es sich zweimal überlegen, bevor sie eine Bodeninvasion auf der Insel Kharg starten. „Eine Luftlandung an einem Ort, an dem es Tausende und Abertausende von Raketen gibt – ganz zu schweigen davon, dass die Iraner dazugelernt haben; sie haben der modernen Drohnenkriegsführung sicherlich große Aufmerksamkeit geschenkt“, sagt Prince.

Krieg geht nach hinten los und treibt den Iran in Richtung Öl-Hegemon – Wissenschaftler

Seit Jahren sei es das oberste Ziel der USA im Nahen Osten, „die Entstehung einer Öl-Hegemonialmacht im Nahen Osten zu verhindern“, sagt der Politikwissenschaftler Robert Pape. Der Iran sei zuvor noch nie eine Öl-Hegemonialmacht gewesen, merkt er an, doch aufgrund des gegen ihn entfesselten Krieges und der Lage an der Straße von Hormus habe er nun „mehr Einfluss auf die Ölpreise als jeder andere“.

Bomb Iran’ — ex-CIA officer reveals Israel’s ultimate dream

„Jedes Mal, wenn ein israelischer Ministerpräsident nach Washington kam, egal wer gerade der [US-]Präsident war, sagten die Israelis: ‚Bitte helft uns, den Iran zu bombardieren, bitte helft uns, den Iran zu bombardieren, bitte helft uns, den Iran zu bombardieren‘“, sagt der ehemalige CIA-Beamte John Kiriakou. Trump sei der Einzige gewesen, der dem zugestimmt habe, fügte er hinzu, und so befinde sich die USA nun in einem Krieg, den sie nicht gewinnen könne.

In den sozialen Medien kursierende Aufnahmen zeigen die Folgen von Raketenangriffen in Tel Aviv. Israelische Medien berichteten, dass mehrere Sprengköpfe in Bnei Brak eingeschlagen seien. Zudem wurden laut israelischen Medien mindestens 13 Verletzte in Tel Aviv, Bnei Brak und Petah Tikva infolge der iranischen Raketenangriffe gemeldet.

12 Uhr 00:

Israels Kriegsziele im Libanon

Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben bestätigt, dass sie die ethnische Säuberung im Südlibanon dauerhaft durchführen werden. Laut Medienberichten und Gesprächen mit Personen sieht der Plan der IDF folgendermaßen aus:

1) Die Dörfer an der Frontlinie gegenüber Israel und vermutlich auch die dahinterliegende Linie werden, wie in Rafah, vollständig zerstört. Kein einziges Gebäude wird stehen bleiben. In Dörfern wie Kfar Kila und Yaroun wurden bereits umfangreiche Zerstörungen vorgenommen; Berichten zufolge wurden in einigen Grenzstädten bis zu 90 % der Gebäude zerstört.

2) Stattdessen werden dort IDF-Basen errichtet. Als Schutz für zukünftige Siedlungen, ähnlich wie in Palästina.

3) Israel wird das gesamte Gebiet bis zum Litani besetzen und alle Übergänge über den Litani kontrollieren. Alle Brücken dort wurden zerstört, einige werden möglicherweise für israelische Zwecke wieder aufgebaut.

4) Die IDF hat bereits die Evakuierung der Gebiete bis zum Fluss Zahrani angeordnet, der etwa 16 km nördlich des Litani liegt. Die Sicherheitszone der IDF wird sich über den Litani hinaus erstrecken, es wurde jedoch noch nicht entschieden, wie weit genau.

5) Das gesamte Gebiet wird ethnisch gesäubert. Israelische Beamte haben ausdrücklich erklärt, dass über 1,3 Millionen vertriebene Libanesen nicht in Gebiete südlich des Litani zurückkehren dürfen, bis Israels Sicherheit „garantiert“ ist.

6) Die israelischen Streitkräfte (IDF) stationieren im besetzten Gebiet eine Vielzahl fortschrittlicher Sensoren, Überwachungstechnik und automatisierter Systeme. Diese Infrastruktur ist darauf ausgelegt, eine offene Sicherheitszone aufrechtzuerhalten, selbst wenn die Stärke der Bodentruppen schwankt.

Dies übertrifft die Nakba bereits zahlenmäßig. Geplant ist eine dauerhafte Besetzung. Ein Verbrechen der ethnischen Säuberung, der Vertreibung und der dauerhaften Verweigerung der Rückkehr

12 Uhr 15:

Seit Kriegsbeginn haben mehr als 200.000 Menschen den Libanon in Richtung Syrien verlassen

Mehr als 200.000 Menschen, darunter überwiegend Syrer, haben seit Beginn des Krieges zwischen Israel und der Hisbollah Anfang März die Grenze zwischen dem Libanon und Syrien überquert, teilte das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) am Dienstag mit.

„Knapp einen Monat nach der Verschärfung der Feindseligkeiten im Libanon ist in Syrien ein starker Anstieg der Zahl der Menschen zu verzeichnen, die die Grenze zum Libanon überqueren. Zwischen dem 2. und 27. März sind mehr als 200.000 Menschen über die drei offiziellen Grenzübergänge nach Syrien eingereist“, erklärte Aseer al-Madaien, der amtierende Vertreter des UNHCR in Syrien, während einer per Videokonferenz abgehaltenen Pressekonferenz in Genf.

13 Uhr 00:

Inflation in der Eurozone steigt aufgrund steigender Energiepreise

Die Inflation in der Eurozone hat sich im März auf 2,5 Prozent im Jahresvergleich beschleunigt, nach 1,9 Prozent im Februar, was auf die kriegsbedingten steigenden Energiekosten zurückzuführen ist.

Vorläufige Zahlen von Eurostat zeigen, dass die Inflationsrate ihren höchsten Stand seit Januar 2025 erreicht hat und damit laut Bloomberg leicht unter den Erwartungen der Ökonomen von 2,6 Prozent liegt.

Der starke Anstieg spiegelt einen sprunghaften Anstieg der Öl- und Gaspreise nach dem Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten im vergangenen Monat wider.

Eurostat-Daten zeigen, dass die Energiepreise im März euroweit um 4,9 Prozent im Jahresvergleich gestiegen sind, womit sich der im Februar verzeichnete Rückgang von 3,1 Prozent umkehrte.

14 Uhr 00:

Bombardierung von iranischen Pharmafirmen

Im Internet kursieren nach US-Angriffen auf Pharmafirmen Gerüchte, die USA wollten durch die Zerstörung dieser Firmen Konkurrenten ausschalten, was natürlich bestritten wird. Tatsache ist aber, dass der Iran eine wichtige Entwicklung in der operativen Behandlung von Krebs auch in den USA patentiert hat.

Die iranische Krebsdiagnostiksonde (CDP) ist eine real existierende und wissenschaftlich validierte Technologie, die von iranischen Forschern entwickelt wurde.

Das Gerät wurde von dem iranischen Unternehmen Nano Hesgar Sazan Salamt Arya unter Leitung von Mohammad Abdolahad an der Universität Teheran entwickelt und misst in Echtzeit den Stoffwechsel von Krebszellen über die Freisetzung von Wasserstoffperoxid (H₂O₂) im Rahmen des sogenannten Reverse-Warburg-Effekts. Es handelt sich um eine nadelförmige Nanosensor-Sonde, die während brusterhaltender Operationen in nur 15 Sekunden Gewebe als negativ, verdächtig oder positiv klassifiziert, ohne Gewebe abzubilden.

Studen bestätigen eine Gesamtgenauigkeit von etwa 93 % und eine Sensitivität von 91 % auch bei Patientinnen nach Chemotherapie, wobei die CDP Zellen erkennen kann, die von herkömmlichen Gefrierschnittanalysen (die bis zu 40 % übersehen können und rund 45 Minuten dauern) übersehen werden. Die Technologie kann nach Angaben der Entwickler die Notwendigkeit von Folgeoperationen um etwa 30 % reduzieren und wird bereits in iranischen Operationssälen als ergänzendes Instrument eingesetzt.

Die CDP hat in Iran die medizinische Zulassung erhalten, wird dort in Kliniken verwendet und es existieren vier veröffentlichte US-Patente dazu; sie stellt somit einen echten technischen Fortschritt dar, der jedoch noch nicht globaler Standard ist.

14 Uhr 30:

Über 300 Gesundheitszentren und 90.000 Wohnhäuser bei Angriffen auf den Iran beschädigt

Der Iranische Rote Halbmond berichtet, dass US-amerikanisch-israelische Angriffe auf den Iran über 90.000 Wohnhäuser, mehr als 300 Gesundheitseinrichtungen und 760 Schulen beschädigt haben.

UNRWA-Chef fordert Untersuchung der Tötung von Hunderten von Mitarbeitern im Gaza-Krieg

Der scheidende Leiter der UN-Agentur zur Unterstützung palästinensischer Flüchtlinge sagte am Dienstag, er wolle eine Untersuchung der Tötung von über 390 UNRWA-Mitarbeitern während des Krieges in Gaza. „Ich glaube, wir brauchen ein Gremium … ein hochrangiges Expertengremium, das die Tötung unserer Mitarbeiter untersucht“, sagte Philippe Lazzarini vor Journalisten in Genf. „Viele andere haben lebensverändernde Verletzungen erlitten oder wurden willkürlich inhaftiert und gefoltert“, sagte er (Reuters)

A Palestinian employee of Unrwa inspects the damage after an Israel strike targeted a school sheltering displaced people in the Nuseirat refugee camp, Gaza, in May 2024 (Reuters)

 

 

 

 

 

Israelische Angriffe töten fünf Menschen im Gazastreifen, sagen Sanitäter

Israelische Angriffe haben am Dienstag bei zwei getrennten Angriffen mindestens fünf Menschen im Gazastreifen getötet, teilten Gesundheitsbeamte mit. Dies ist die jüngste Eskalation der Gewalt, die das fragile, vor fünf Monaten von den USA vermittelte „Waffenstillstandsabkommen“ durchbricht. Sanitäter sagten, ein israelischer Luftangriff in Jabalia im Norden des Gebiets habe früher am Tag mindestens drei Menschen getötet, während ein weiterer Luftangriff zwei weitere Menschen in Khan Yunis im Süden tötete.

Trumps Hilferufe

All jene Länder, die wegen der Straße von Hormus kein Flugbenzin bekommen können – wie das Vereinigte Königreich, das sich geweigert hat, sich an der „Enthauptung“ des Iran zu beteiligen –, habe ich einen Vorschlag: Erstens: Kauft bei den USA, wir haben genug davon. Und zweitens: Fasst endlich Mut, fahrt zur Straße von Hormus und nehmt sie euch einfach. Ihr müsst lernen, für euch selbst zu kämpfen; die USA werden euch nicht mehr helfen, genauso wie ihr nicht für uns da wart. Der Iran ist im Grunde genommen dezimiert. Der schwierige Teil ist geschafft. Holt euch euer eigenes Öl! Präsident DJT

15 Uhr 00:

Top Nes von heute aus Israel – ohne Worte

16 Uhr 30:

Die Zahl der Todesopfer im Libanon steigt

Mindestens neun Menschen wurden bei israelischen Angriffen im gesamten Libanon in den letzten 24 Stunden getötet und 137 weitere verletzt, wie das Gesundheitsministerium des Landes mitteilt. Demnach beläuft sich die Gesamtzahl der Todesopfer durch israelische Angriffe seit dem 2. März nach den neuesten Zahlen auf 1.247, weitere 3.680 Menschen wurden verletzt.

Angriff im Westen des Irak tötet zwei Kämpfer

Die irakische Koalition Hashd al-Shaabi berichtet, dass zwei ihrer Kämpfer bei einem Angriff im Westen des Landes getötet wurden. Die Allianz veröffentlichte eine Erklärung, in der sie die USA und Israel für den Angriff verantwortlich machte, der sich laut ihren Angaben gegen einen Kontrollpunkt in der Provinz Anbar richtete.

17 Uhr 00:

Italien hat US-Militärflugzeugen, die nach Westasien unterwegs waren, die Landeerlaubnis auf einem Stützpunkt in Sizilien verweigert, berichtete Bloomberg unter Berufung auf die italienische Zeitung „Corriere della Sera“.

Die israelische Armee hat mitgeteilt, dass sie in den letzten 24 Stunden über 230 Angriffe im gesamten Iran geflogen hat.

China und Pakistan legen Fünf-Punkte-Vorschläge zur Lage am Golf und im Nahen Osten vor – Bericht TKP

18 Uhr 00

Im Rahmen des laufenden Kriegs mit Israel und den USA (März 2026) hat die iranische Revolutionsgarde (IRGC) einer Reihe von (vor allem US-verbundenen) Firmen explizit gedroht, diese anzugreifen. Die Garde hat bis zu 15 konkrete Ziele im Nahen Osten benannt und Mitarbeiter sowie Anwohner in der Nähe zur sofortigen Evakuierung aufgerufen, um Schäden zu vermeiden.

Die Drohungen richten sich gegen Unternehmen, die als „US- oder israelisch verbunden“ gelten – darunter große Konzerne wie:

  • ExxonMobil
  • Boeing
  • Microsoft
  • Lockheed Martin
  • Amazon Web Services
  • Nvidia
  • Google
  • Oracle
  • IBM
  • Palantir

und weitere Tech- und Rüstungsfirmen sowie Cloud-Dienstleister. Die IRGC erklärte, dass „wirtschaftliche Zentren und Banken“ sowie Industrieanlagen mit US-Beteiligung nun legitime Ziele seien.

Die Drohungen erfolgen als Vergeltung für die fortlaufenden israelisch-US-amerikanischen Angriffe und gezielten Tötungen hochrangiger iranischer Führer (u. a. Militärkommandeure, Geheimdienstchef und weitere Offizielle). Die IRGC warnte explizit, dass weitere Angriffe auf iranische Infrastruktur (z. B. Energieanlagen, Kraftwerke) zu direkten Schlägen gegen diese Firmen führen würden. Es geht also genau um die von dir genannte Bedingung: Sollten diese Unternehmen (durch ihre Produkte, Technologie oder Beteiligung) weiter zur Unterstützung solcher Operationen/Tötungen beitragen, droht der Iran mit Angriffen auf sie selbst.

Damit rechtfertigt der Iran seine weitere Eskalation als Antwort auf die Zerstörung des Irans durch die angreifende Koalition.

18 Uhr 30:

FIFA bestätigt: Iran wird bei der Weltmeisterschaft spielen

FIFA-Präsident Gianni Infantino erklärte, der Iran werde „bei der Weltmeisterschaft dabei sein“, obwohl es Zweifel gab, ob die Mannschaft in die Vereinigten Staaten reisen würde, wo die meisten ihrer Gruppenspiele stattfinden sollen. Anfang dieses Monats hatte US-Präsident Donald Trump unter Verweis auf Sicherheitsbedenken erklärt, eine Teilnahme des Iran sei nicht „angemessen“. Der Iran hat versucht, seine Spiele nach Mexiko zu verlegen, während sein Sportministerium letzte Woche den Mannschaften die Reise in Länder untersagte, die es als feindlich betrachtet

Trump sagt, Frankreich habe US-Militärflüge nach Israel blockiert

US-Präsident Donald Trump sagte, Frankreich habe sich geweigert, US-Militärtransportflügen nach Israel den Überflug über seinen Luftraum zu gestatten. In einem Social-Media-Beitrag bezeichnete Trump Frankreich als „sehr unkooperativ“ im Zusammenhang mit der, wie er es nannte, Eliminierung einer hochrangigen iranischen Persönlichkeit. Reuters berichtete unter Berufung auf ungenannte Quellen, dass die Verweigerung am Wochenende stattfand und es das erste Mal war, dass Frankreich einen solchen Schritt unternahm, seit der Krieg der USA und Israels gegen den Iran begonnen hatte.

Was wäre, wenn der Iran das MIT bombardieren würde? Hier zeigt sich die Heuchelei der US-amerikanisch-israelischen Angriffe auf Irans Hightech-Universitäten

US-Angriffe auf Universitäten im Iran

Jüngste US-israelische Luftangriffe trafen die Technische Universität Isfahan – die wegen ihrer Rolle bei der Förderung der technologischen Eigenständigkeit des Iran oft mit dem MIT verglichen wird. Auch die Iranische Universität für Wissenschaft und Technologie in Teheran, eine Vorzeigeeinrichtung, die den hochmodernen Satelliten Zafar 2 entwickelte und als Symbol für die von iranischen Universitäten getragene Weltraumtechnologie gilt, wurde ins Visier genommen.

Obwohl die Campusse bereits geschlossen waren, als der Krieg letzten Monat ausbrach, wurden beide Einrichtungen schwer beschädigt, wobei Berichten zufolge mindestens vier Mitarbeiter verletzt wurden.

Die Angriffe entsprechen Israels altbekanntem Drehbuch: die Fähigkeit einer Nation zum Wiederaufbau, zur Forschung und zur Selbstverteidigung zerschlagen.

Iranische Beamte konterten, dass amerikanische Hochschuleinrichtungen am Golf zu legitimen Zielen werden könnten, sofern die USA die Bombardements nicht verurteilen.

Der Iran hatte keine derartigen Warnungen erhalten…

Doppelmoral im Spiel

Die Begründung für die Angriffe auf iranische Universitäten ist schamlos einseitig.

Nach genau der Logik, auf die sich die USA und Israel berufen – dass Forschung im Zusammenhang mit militärischen Aktivitäten eine Einrichtung zu einem legitimen Ziel macht –, wären amerikanische und israelische Campusse ebenfalls Freiwild.

20 Uhr 30:

Auszug aus us Haaretz Tages-Neesletter:

■ Elf Menschen wurden am Dienstag in Zentralisrael leicht verletzt, nachdem der Iran ballistische Raketen abgefeuert hatte, wie die Rettungsdienste mitteilten. Laut Angaben von Vertretern der israelischen Streitkräfte (IDF) konzentriert sich die Islamische Republik darauf, Raketen mit Mehrfachsprengköpfex auf bevölkerte Gebiete und die nationale Infrastruktur in Israel abzufeuern, als Vergeltung für IDF-Angriffe auf ähnliche Ziele im Iran.

■ Premierminister Netanjahu erklärte gegenüber dem rechtsgerichteten US-Medienunternehmen Newsmax, dass die Vereinigten Staaten und Israel „in Bezug auf den Erfolg bereits über die Hälfte des Weges zurückgelegt haben“ in ihrem Krieg gegen den Iran, und fügte hinzu, dass er keinen „Zeitplan“ dafür festlegen wolle, wann dieser enden werde. Laut Netanjahu konzentrieren sich die gemeinsamen US-israelischen Angriffe derzeit auf das iranische Nuklearmaterial und haben „bereits die Raketenkapazitäten geschwächt, Fabriken zerstört und wichtige Nuklearwissenschaftler ausgeschaltet“.

■ Unterdessen bereitet sich die IDF auf massiven iranischen Raketenbeschuss am Vorabend des Pessach-Feiertags am Mittwoch vor, sieht jedoch bislang keine konkreten Vorbereitungen für Abschüsse, wie Beamte gegenüber Haaretz erklärten.

■ US-Vizepräsident JD Vance könnte sich den Verhandlungen mit dem Iran an der Seite der Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner anschließen, sollten diese „ausreichende Fortschritte“ erzielen, teilte ein US-Beamter Haaretz mit. Am Dienstag sagte die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, dass die iranischen Unterhändler „hinter den Kulissen vernünftiger erscheinen“ als frühere Führer. In einer Pressekonferenz im Weißen Haus sagte US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, dass im Iran infolge des Krieges „ein Regimewechsel stattgefunden hat“ und dass die neue Führung des Landes „klüger sein dürfte als die letzte“.

■ Entgegen früheren Erwartungen könnte das iranische Regime durchaus überleben. Und wenn dem so ist, müssen wir damit rechnen, dass der Krieg seinen radikalen Flügel stärken und die Rache für die Ermordung ihres Führers sowie die Demütigung des Iran zu einem zentralen Antrieb für sein Handeln in den kommenden Jahren machen wird, schreiben Uri Bar-Joseph und Haim Tomer

■ Libanon teilt der UNO mit, dass er den militärischen Flügel der Hisbollah verboten hat

■ Vier israelische Soldaten wurden am Montagabend bei einem Einsatz im Südlibanon getötet, teilte die IDF mit, wodurch sich die Zahl der militärischen Todesopfer im aktuellen Konflikt in dem Land auf 10 erhöhte. Die IDF identifizierte die vier als Hauptmann Noam Madmoni, 22, Oberfeldwebel Ben Cohen, 21, Oberfeldwebel Maxsim Entis, 21 und Oberfeldwebel Gilad Harel, 21.

Ein 56-jähriger Mann wurde am Dienstag im Norden Israels durch einen Raketenangriff der Hisbollah leicht verletzt, wie Sanitäter berichteten. Zuvor hatte Verteidigungsminister Israel Katz erklärt, dass alle Häuser in libanesischen Dörfern nahe der israelischen Grenze „wie in Rafah und Beit Hanoun“ abgerissen werden sollen, wobei er sich auf Gebiete im Gazastreifen bezog, in denen die IDF während des Krieges großflächige Hauszerstörungen durchgeführt hatte.

■ Der Schritt solle „Bedrohungen in Grenznähe dauerhaft beseitigen“, sagte Katz und fügte hinzu, dass mehr als 600.000 libanesische Einwohner nicht zurückkehren dürfen, „bis die Sicherheit der Bewohner im Norden [Israels] gewährleistet ist“. Nach Einschätzung des israelischen Verteidigungsapparats werden all diese Dörfer von der Hisbollah für Aktivitäten gegen Israel genutzt, teilten Beamte Haaretz mit, und müssen daher vollständig zerstört werden.

Der Zermürbungskrieg des Iran zehrt die Raketenvorräte der NATO auf und reißt Löcher in die Verteidigungshaushalte

➡️ Der Iran zehrt die High-End-Raketenarsenale der NATO systematisch auf – selbst Frankreich geht der MICA-Abfangraketen zur Neige. Welche teuren Waffen verbraucht der Westen gerade?

➡️ Frankreich schlägt Alarm: Die Bestände an MBDA-MICA-Luft-Luft-Raketen – der Hauptbewaffnung des Rafale-Kampfflugzeugs – gehen laut La Tribune kritisch zur Neige

➡️ Sechs französische Rafale-Kampfflugzeuge verteidigen seit dem 28. Februar die Vereinigten Arabischen Emirate

➡️ Jede MICA-Rakete kostet etwa 800.000 US-Dollar – dennoch werden sie eingesetzt, um iranische Shahed-Drohnen abzuschießen, die nur 20.000 bis 50.000 US-Dollar kosten

Aber das ist noch nicht alles: Der Einsatz von US-Abfangraketen ist atemberaubend:

➡️ THAAD-Raketenabwehrsysteme: 12,8 Mio. US-Dollar pro Einheit

➡️ Schiffsgestützte SM-3-Boden-Luft-Raketen: zwischen 8 und 25 Millionen US-Dollar, je nach Version

➡️ Mobile, landgestützte PAC-3-MSE-Boden-Luft-Raketen: 3,7 Mio. $

➡️ Arabische Länder haben nach Schätzungen von The Economist allein in den ersten Tagen des Konflikts etwa 800 PAC-3- oder THAAD-Abfangraketen eingesetzt – das entspricht nach vorsichtigen Schätzungen etwa 3 Mrd. $

➡️ Laut Bloomberg wurden im Laufe des Krieges über 2.400 Abfangraketen abgefeuert – was die Kosten auf mehr als 9 Mrd. US-Dollar erhöhtWeitere hochpreisige Munition:

🌏 Die US-Marine hat mehr als 850 Tomahawks abgefeuert: 2 Millionen Dollar pro Stück, insgesamt → 1,7 Mrd. Dollar

🌏 1.000 der 1,5 Millionen Dollar teuren JASSMs → 1,5 Mrd. Dollar

🌏 Darin nicht enthalten sind zerstörte US-Radarsysteme, F-16, KC-135, E-3 Sentry-Flugzeuge, mehr als ein Dutzend MQ-9 Reaper-Drohnen und weitere Ausrüstung


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Der 12-Tage-Krieg gegen den Iran 2025

16 Kommentare

  1. Jan 31. März 2026 um 23:15 Uhr - Antworten

    „die Entstehung einer Öl-Hegemonialmacht im Nahen Osten zu verhindern'“

    In einem Satz den Nahostkonflikt erklärt! Das erklärt auch, warum Trump zivile Ziele angreift und warum der Fanatismus in der Region so angeheizt wird.

    Die EU sollte sich hüten, den Konflikt zu importieren.

  2. therMOnukular 31. März 2026 um 22:57 Uhr - Antworten

    Ob die Entscheidungsträger des Angreifer-Syndikats jemals begreifen werden, dass sie sich mit jeder Eskalation ins eigene Knie schießen?

    Oder müssen wir erst begreifen lernen, was die eigentlich vorhaben?

    Was man aber heute schon sagen kann: das gesamte Denken des Wertewestens ist von gestern – man sieht es auf allen Ebenen („Strategie“, „Taktik“, Propaganda). Und selbstverständlich weigert man sich die Realitäten anzuerkennen, egal wie viele Ohrfeigen man sich einhandelt.

    Ich persönlich bin Donald Trump unendlich dankbar, dass er das Ende des wertewestlichen Bullyings der Welt so furior beschleunigt. Und zum Glück merken sie das nicht einmal…..

  3. Varus 31. März 2026 um 14:48 Uhr - Antworten

    Die USA führten einen nächtlichen Angriff auf ein großes iranisches Munitionsdepot in Isfahan durch, wobei sie etwa 900 kg schwere Bunkerbrecher-Bomben einsetzten. Die gewaltigen Sekundärexplosionen wurden auf Video festgehalten

    Schade – nicht tief genug? Die Bomben wurden direkt abgeworfen, keine Gleitbomben wie die russischen FAB? Dann traurig, dass die Bomber nicht abgeschossen wurden.

  4. Daisy 31. März 2026 um 13:01 Uhr - Antworten

    Bericht: Trump will Iran-Krieg beenden, auch wenn Straße von Hormus weiter blockiert ist.
    Das wäre gut. Dann können ja der Gummizellenanwärter von „da unten“ und die Brüsselisen weitermachen. Aber ob Pipiiiih ihn einfach so gehen lässt???

  5. Jan 31. März 2026 um 12:11 Uhr - Antworten

    Die aktuellen Monitoringseiten berichten eine de facto Totalsperre der Straße von Hormus, angeblich seien heute 4 Schiffe durchgekommen, 3%.

    Der Irak hat im März mit 1.3 Millionen bpd nur 30% produziert und nutzt die Kirkuk-Ceyhan-Pipeline zum türkischen Mittelmeerhafen mit einer Kapazität von 1,5 Millionen bpd.

    Saudi-Arabien leitet seit Ende März 5 Millionen bpd nach Yanbu um, hier ist noch eine Steigerung auf 7 Millionen bpd möglich.

    Die Abu Dhabi Crude Oil Pipeline (ADCOP) mit einer Kapazität von 1,8 Millionen bpd liefert nach Fujairah in den Golf von Oman.

    Diese etwa 7,5 Millionen bpd Öl aus Nahost gelten als relativ sicher, solange die Pipelines nicht von Drohnen getroffen werden.

    Die aktuellen täglichen Exporte aus Nahost sollen nach Marktberichten nicht über 8 Millionen bpd liegen, vor dem Krieg waren es bis zu 25 Millionen bpd.

    Kuweit hat keine alternativen Exportmöglichkeiten für 2,5 Millionen bpd Öl und große Mengen Gas. Es gibt aktuell aber keine Berichte über Ausfälle. Möglicherweise hängt das damit zusammen, dass die Sperre erst kurzfristig wirksam geworden ist und noch nicht in den Statistiken auftaucht, oder dass es Möglichkeiten gibt, die Straße von Hormus alternativ zu queren. Das Monitoring basiert auf AIS-Signalen, die deaktiviert werden können.

    Dazu kommen die Exporte des Iran selbst, trotz Sanktionen, offenbar mit Hilfe chinesischer Schiffe. Der Iran produziert um die 4 Millionen bpd, wenn er davon die Hälfte exportiert, wären das 1 bis 2 Tanker täglich. Schätzungen liegen allerdings nur bei 1 Million bpd.

    Die USA versuchen die Straße offen zu halten, was zu unklaren Angaben über Passagen führt.

    Eine Spanne von 1/3 bis 2/3 der üblichen 25 Millionen bpd dürfte der Realität nahekommen.

    Wenn man sich überlegt, wo diese Mengen hingehen, ohne dass man Handelsstromanalysen durchführt, dann dürfte über Ceyhan und Yanbu 4 Millionen bpd nach Europa und Nordafrika kommen und nach Asien 4 bis 6 Millionen bpd.

    Die EU hat vor der Sperre etwa 2 Millionen bpd Rohöl und 1,5 Mio bpd Ölprodukte aus Nahost bezogen. Die Zusammensetzung der Qualitäten ändert sich, da jetzt nur Rohöl bezogen wird, aber wesentliche Fehlmengen sollten (noch) nicht auftreten. Der Krieg geht zu Lasten Asiens.

    Die Mengen lassen erst einmal keine Aussage über das Preisniveau zu. Die Nutzung der Pipelines und Transportversicherungen führen zu erheblichen Mehrkosten.

    Auch bei eventuellen Energielockdowns sollte man daran denken, dass Europa kaim Fehlmengen hat. Dazu kommt, dass die EU im Gegenssatz zu Asien diversifizieren und auch ein höheres Preisniveau zahlen kann.

    Fehlmengen von 3 Millionen bpd Öl und 45% Gas dürften allerdings entstanden sein, weil die Leyen ihrem Buddy Selensky 1.500 Milliarden an Steuergeld zahlt, um die Pipelines und Häfen für den russischen und kasachischen Transport zu zerstören: Nordstream, Druschba, CPC (Caspian Pipeline Consortium), Primorsk, Novorossiysk, dazu Schäden in der Wolga-Region.

    In Zeiten steigender Ölpreise und einer Verknappung kann man Putin nicht dadurch schwächen, dass man ihm Öl nicht abnimmt. Vielleicht sollte jemand der Leyen das einmal erklären?

  6. Glass Steagall Act 31. März 2026 um 11:06 Uhr - Antworten

    Meiner Meinung nach sollte ganz Europa den USA den Luftraum sperren und nicht nur Spanien! Alle Vasallen der USA, vereinigt euch gegen die USA und Israel, damit sie wissen, dass sie allein sind und keine Unterstützung für ihren illegalen Krieg bekommen!

    • OMS 31. März 2026 um 11:58 Uhr - Antworten

      Nicht nur Europa, sondern auch Afrika und Asien. Spanien hat es vorgezeigt, dass es möglich ist! Wenn die Welt nicht reagiert, stürzt die USA / Israel alle in ein Desaster! Wird wohl auch der Plan sein, denn hinsichtlich Energie sind die USA ja (noch) unabhängig.

    • peru3232 31. März 2026 um 12:34 Uhr - Antworten

      Tja schade, dass es nicht mal das „neutrale“ Österreich macht. Aber wie schon gegen Russland ist man eben 100% auf der Kriegstreiberlinie

  7. Hello 31. März 2026 um 10:03 Uhr - Antworten

    „Vor diesem Hintergrund warnte Bundeskanzler Friedrich Merz, dass der Krieg gegen den Iran größere wirtschaftliche Auswirkungen haben könnte als COVID oder der Krieg in der Ukraine.“
    Wen warnt der BK? Sich selbst? Seine Partei oder Regierung? Die EU? Die Amis oder Israelis?
    Oder die Bevölkerung? Was empfiehlt er zu tun? Die BRD schnellstens kriegstüchtig zu machen und alle zum Wehrdienst zu verdonnern, außer sich selbst natürlich, seine Familie und seine Freunderln? Weiß er noch, was die Worte Friede und Diplomatie bedeuten?
    Was soll also die Warnung? Nur Wichtigtuerei?

    • Glass Steagall Act 31. März 2026 um 11:02 Uhr - Antworten

      Genau, der Kerl sollte mal etwas für das Volk tun, dafür wurde er angestellt! Große Reden Schwingen und gegen das Volk arbeiten, das ist genau das was Merz kann!
      Ich denke, er bereitet die Grundlage für Einschränkungen für die Bürger vor. Auf solche Ereignisse hat Black-Rock-Merz nur gewartet.

  8. Hello 31. März 2026 um 9:09 Uhr - Antworten

    „Ich sage Präsident Trump: Niemand außer Ihnen kann den Krieg in unserer Region, am Golf, beenden.“ „Bitte helfen Sie uns, den Krieg zu beenden … Sie sind dazu in der Lage“, fügte El-Sisi hinzu.

    Weiß man in Kairo immer noch nicht, dass Zusagen von Trump eher das Gegenteil beinhalten? Da nützen auch Schleimspuren nichts. Die müssten schon im Sekundentakt kommen. Und zwischen den Sekunden entscheidet Trump doch anders.

  9. audiatur et altera pars 31. März 2026 um 9:03 Uhr - Antworten

    Schlimm, was aus „Gotham City“ mit entsprechender Kriegsbemalung („Wir“ im großen Kokakino des sogenannten Westens wurden ja wild wie immer nicht nur ästhetisch vorbereitet – Jokers Stairdance vor Corona kann man nicht oft genug und öfter genau bis in die U-Bahn hinein ansehen ;-) so alles an schlimmsten Kriegsverbrechen angedroht wird. Aber war da nicht was „Spezialmilitäroperatives“ in der Ukraine diesen Winter – das hier niemals so wirklich sein kann und darf? Ganz ohne dämlichen Anstrich?? Na bummsti.

    • audiatur et altera pars 31. März 2026 um 9:31 Uhr - Antworten

      PS: Alle Journalisten und ähnliche „Truth“-Teller die damals bei dem (wie immer) absichtlich offensichtlich unter der Fahne fotografierten „FightFightFight“-Showdown mitmachten, sind mE nicht die Lösung, sondern Teil einer gravierenden Krise des Wissenserwerbes im „Westen“. Da mögen sie so viel Bücher über „Propaganda“ verfassen wie sie wollen. Ich kann sie unmöglich für voll nehmen. Nur sie selbst können das offensichtlich. Denn sie sind ja alle „erwachsen“.

  10. Hello 31. März 2026 um 8:57 Uhr - Antworten

    „Die Umfrage ergab, dass 44 % der Meinung sind, die Hilfe solle davon abhängig gemacht werden, dass Israel US-Recht einhält, …)
    Beinhaltet das angesprochene US-Recht auch das Völkerrecht? Oder wisse, die Usaner gar nicht, dass es so etwas gibt?

    • Jakob 31. März 2026 um 11:45 Uhr - Antworten

      „dass Israel US-Recht einhält, ….“

      Ganz ehrlich, dass ist für mich eine beängstigende Drohung.
      US-Recht wird jedesmal so angepasst, dass sämtliche us-anischen Schweinereien ‚rechtens‘ sind.
      So wie jetzt der legitimierte Mord an Palästinensern im Zion- Sumpf.

  11. Pet van de Werft 31. März 2026 um 8:21 Uhr - Antworten

    Zitat „Wie krank und zynisch rachsüchtig kann diese Regierung noch werden?“
    Die USA könnten den Briten von 1899 nacheiferen, könnten den Deutschen von 1941 nacheiferen.: KZs für die Iraner, „completely obliterating“.
    Die Zeit der Wahnsinnigen ist wieder da. Vlt. wurde Adolf Hitler wiedergeboren und hat heute blonde Haare und einen fetten Körper? Scheint mir so.
    Und was Israel angeht, „completely obliterating“ läuft ohnehin schon.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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