
22. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran (Ticker 16:15 Uhr)
Der Angriffskrieg geht zunächst als Luftkrieg weiter, nur im Libanon gibt es Bodenkämpfe, während die Welt auf die ca. 7.500 Marines wartet, welche der US-Präsident für eine beschränkte Bodeninvasion auf den Weg geschickt hat. Die erste Frage ist, ob die Schiffe unbeschadet in die Nähe kommen. Was sonst noch passierte.
Der US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass die USA doch keine Waffenruhe anstreben, aber eine Beendigung der militärischen Operationen in Erwägung ziehen, da die Ziele beinahe erreicht seien. Er forderte andere Nationen auf, die Straße von Hormus zu schützen. Derweil ist der Iran dabei ein Gesetz zu verabschieden, wonach Länder, die die Straße von Hormus für Schifffahrt, Energie- und Lebensmitteltransporte nutzen, Zölle und Steuern an die Islamische Republik Iran zahlen müssen – als Ausgleich für die Sicherheitsleistungen Irans. Die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) hat zudem klargestellt, dass jedes Schiff die Genehmigung Irans benötigt, um die Straße von Hormus zu passieren – andernfalls droht es als Ziel iranischer Angriffe. Dies unterstreicht die vollständige iranische Kontrolle über die Wasserstraße. Damit folgt der Iran dem Beispiel einiger anderer Länder, die genau dieses Konzept schon vor längerer Zeit eingeführt hatten.
Der iranische Oberste Führer Mojtaba Khamenei sandte zudem eine „trotzige“ Botschaft und bezeichnete die Angreifer als besiegt.
Innerhalb der USA: Donald Trump hat eine weitere Ermahnung durch die Justiz seiner Vorgänger einstecken müssen. Ein Bundesrichter in Washington hat die restriktive Pressezugangspolitik des Pentagons für verfassungswidrig erklärt. Die Richtlinie, die Journalisten bei nicht autorisierten Berichten als Sicherheitsrisiken einstufen konnte, wurde in einem Verfahren der New York Times teilweise aufgehoben und die Presseausweise betroffener Reporter wiederhergestellt.
Der Iran droht Tätern von Mordanschlägen
Nach zahlreichen Ermordungen durch Israel von führenden Politikern und Wissenschaftlern, bei denen teilweise ganze Nachbarschaften zu Tode kamen, kündigt nun der iranische Brigadegeneral Abolfazl Shekarchi an, dass der Iran in den kommenden Jahren alle Piloten, Kommandeure und andere Beteiligte der Angriffe auf den Iran jagen werde.
„Eure verbrecherischen Kommandeure, Piloten und Soldaten werden nirgendwo Sicherheit finden. Die Beamten und Autoritäten der Islamischen Republik Iran leben unter dem Volk, wie das Volk und mit dem Volk. Sie sind nicht wie die Beamten und Autoritäten des terroristischen zionistischen Regimes und des verbrecherischen Amerikas, die sich aufgrund ihrer Unfähigkeit, dem Widerstand der heldenhaften iranischen Nation und der Autorität, dem Willen und dem Mut der Streitkräfte entgegenzutreten, in Bunkern versteckt halten oder die Bevölkerung als Schutzschild missbrauchen. Die Ermordung von Beamten und Autoritäten des Landes sowie einiger Kommandeure der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran ist kein Zeichen der Macht des Feindes, sondern vielmehr ein Ergebnis seiner Verzweiflung, Hilflosigkeit und Boshaftigkeit. Wir beobachten eure feigen Beamten und Kommandeure, Piloten und verbrecherischen Soldaten und werden unsere mächtigen und vernichtenden Angriffe gegen euch entschlossen fortsetzen.“
Er drohte, dass man sie die Täter unter Demütigungen, Schande und Schmach aus den Verstecken zerren werde, und für die Taten zur Rechenschaft ziehen werde. Der Iran hat wohl genügend Informationen gesammelt, was angesichts der zunehmenden Zahl von Spionageprozessen in Israel und veröffentlichten Dokumenten plausibel erscheint, er hatte auch bereits Listen mit Namen von Piloten veröffentlicht.
Die gegenseitigen Angriffe
In der Nacht vom 20. auf den 21. März 2026 führte der Iran (bzw. seine Verbündeten) mehrere Vergeltungs-Angriffe durch. Die Islamische Revolutionsgarde (IRGC) startete die 70. Welle von Angriffen und traf mehr als 55 Ziele im Nahen Osten gegen US- und israelische Interessen. Der Iran feuerte zudem zwei ballistische Mittelstreckenraketen auf die US- und britischen Militärbasen auf der Insel Diego Garcia im Indischen Ozean ab, verfehlte die Basen jedoch nach Angaben westlicher Quellen.
Iranische Drohnen griffen die Raffinerie Mina Al-Ahmadi in Kuwait an und verursachten dort ein Feuer. Fünf weitere iranische Drohnen wurden über dem östlichen Saudi-Arabien abgeschossen.
Die Hisbollah feuerte Raketen auf israelische Stellungen südlich von Maqba, Maroun al-Ras und auf Kiryat Shmona ab. Zusätzlich kam es zu aufeinanderfolgenden Angriffen auf ein US-Logistik-Camp nahe dem Flughafen von Bagdad im Irak. Die entstandenen Schäden sind noch nicht bekannt. Eine iranische Rakete löste zudem einen Einschlag in der Altstadt von Jerusalem aus, wobei es auch Stimmen gibt, die behaupten, es sei eine Luftabwehrrakete Israels gewesen.
Die Angreifer (vor allem Israel) waren ebenfalls in dieser Nacht wieder unterwegs. Israel führte Luftangriffe auf Teheran durch, bei denen ein Wohngebäude getroffen wurde; der iranische Rote Halbmond führte Rettungs- und Suchaktionen durch, wie der iranische Sender Press TV berichtete.
Es gab laute Explosionen in mehreren Stadtteilen Teherans, darunter im Bezirk Ekbatan neben dem Azadi-Turm. Es geht Israel offensichtlich nicht um militärische Ziele. Auch gegen den Libanon flog die israelische Luftwaffe wieder Angriffe und tötete über 20 Zivilisten und verletzte über 60 Menschen. Auch Syrien wurde von Israel bombardiert. Im Schatten des Krieges gegen den Iran soll offensichtlich der Weg weiter frei gebombt werden um dem Ziel von Groß-Israel näher zu kommen.
08 Uhr 00:
180 iranische ballistische Raketen waren Teil in der größten Angriffswelle, die wichtige israelische Kommando- und Kontrollknotenpunkte treffen soll. Von einem Tal südlich von Shiraz über mehr als 1.600 Kilometer hinweg direkt auf die F-35-Stützpunkte, die Luftkommando-Infrastruktur und das Mossad-Hauptquartier. Nevatim. Tel Nof. Hatzerim. Das Mossad-Hauptquartier in Tel Aviv. In Nevatim und Tel Nof ist Israels F-35-Flotte stationiert.
Hyperschall-Fattah-Raketen mit Gleitkörpern, die keinen vorhersehbaren Flugbahnen folgen, zusammen mit Shahab-3-Varianten… 180 davon gleichzeitig, die die mehrschichtige Verteidigungsarchitektur überwältigen, für deren Aufbau Amerika und Israel Jahrzehnte und Hunderte von Milliarden Dollar aufgewendet haben.
Hier eine schematische Darstellung der Angriffe:
🇮🇷🇮🇱 180 Iranian ballistic missiles In the largest wave to hit key Israeli command and control nodes. From a valley south of Shiraz over a thousand miles and straight into the F-35 bases, the air command infrastructure, and the Mossad headquarters.
Nevatim. Tel Nof. Hatzerim.… https://t.co/L9immC8lfq pic.twitter.com/n0CV4aNI4k
— THE ISLANDER (@IslanderWORLD) March 21, 2026
Hat der Iran eine russische S-300 eingesetzt, um eine US-amerikanische F-35 abzuschießen? Ein US-amerikanischer F-35-Stealth-Kampfflugzeug, das während eines Einsatzes über dem Iran beschädigt wurde, könnte von einer in Russland hergestellten Rakete getroffen worden sein, erklärt Igor Korotchenko, Chefredakteur des Magazins „National Defense“, „Im Jahr 2016 erhielt der Iran mehrere Divisionen des Boden-Luft-Raketensystems S-300PMU-2 aus Russland“, sagt Korotchenko. „Aller Wahrscheinlichkeit nach war es ein Schuss aus genau diesem System, der den amerikanischen F-35-Kampfflugzeug zum Absturz brachte.“

Die jemenitische Ansar-Allah-Bewegung hat ihre Bereitschaft signalisiert, die Meerenge von Bab el-Mandeb – die Einfahrt zum Roten Meer – zu blockieren.
08 Uhr 30
Deutschland und der Irankrieg
Nachdem der deutsche Bundeskaneler den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran sinngemäß als „Drecksarbeit für uns“ bezeichnete, und die US-Militärbasis Ramstein ein Drehkreuz für den Krieg gegen den Iran darstellt, ein Bundesminister sinngemäß erklärte, dass für den Iran das Völkerrecht nicht gelte, sollte man die Aufforderung des iranischen Botschafters nach Aufklärung über die Rolle von Ramstein und implizit Deutschlands ernst nehmen. Anscheinend hatte der Iran Raketen auf die US-Basis Diego Garcia abgeschossen, welche ca. 4000 Km vom Iran entfernt ist. Sollte sich das bestätigen, haben sich die Fähigkeiten während des Krieges verdoppelt. Und damit ist Ramstein mit einer Entfernung von deutlich weniger ebenfalls in den Fokus von iranischen Raketen gerückt.
Die Eskalation dieses Krieges ist noch längst nicht an sein Ende gekommen.
Saudi Arabien setzt auf die USA oder unterwirft sich dem Druck der USA. Nicht zuletzt auf Grund von wirtschaftlichen Interessen und Konten der Führung des Landes in den USA, darf man annehmen. Die Herrscher des Landes öffnen nun auch ganz offiziell, was inoffiziell längst bekannt ist, nämlich dass die USA die Basen und den Luftraum des Landes für Operationen gegen den Iran nutzen dürfen.
Die VAE, welche durch iranische Vergeltungsschläge besonders hart getroffen wurden, so nimmt der Military Summary Channel in seinem Beitrag von gestern Abend an, wird an der Bodenoperation gegen den Iran teilnehmen. Ebenso übrigens wie die Ukraine, welche sich der Vermutung nach, schwerpunktmäßig um durch Russland in Bau befindliche Atomkraftwerk Buscher „kümmern“ soll, wo der erste Reaktor bereits in Betrieb ist. Mehrere hundert russische Techniker können den Ort nicht verlassen, um die Sicherheit der Anlage nicht zu gefährden.
Während also alle auf die Insel Kharg schauen und die Meerenge von Hormus, könnte sich in Buscher das eigentliche Drama abspielen.
09 Uhr 15
„Israel verkauft diese Angriffe als eine Art KI-gestützte Kriegsführung. Die Art und Weise, wie sie Ali Larijani ermordeten, hatte nichts mit intelligenter Kriegsführung zu tun. Um seinen Aufenthaltsort zu ermitteln, suchten sie sich sechs oder sieben Orte aus und bombardierten sie wahllos. Um Ali Larijani zu töten, tötete das israelische Terrorregime mehr als 500 Menschen. Und das nennen sie intelligente Kriegsführung.“ (Quelle)
10 Uhr 15:
Bericht im Wall Street Journal über den eingangs erwähnten Angriff auf Diego Garcia:
Der Iran habe zwei ballistische Mittelstreckenraketen auf den US-britischen Militärstützpunkt „Diego Garcia“ im Indischen Ozean abgefeuert, diesen jedoch nicht getroffen, berichtete das Wall Street Journal am Freitag unter Berufung auf mehrere US-Beamte.
Eine der Raketen versagte im Flug, während ein US-Kriegsschiff eine SM-3-Abfangrakete auf die andere abfeuerte. Es konnte nicht festgestellt werden, ob die Abfangaktion erfolgreich war, so das WJS.
Das Journal machte keine Angaben dazu, wann die Raketen abgefeuert wurden.
Auf Diego Garcia sind US-Bomber, Marineschiffe und britische Militärfahrzeuge stationiert. Die Insel galt als unantastbar, doch der Iran hat bewiesen, dass kein Stützpunkt außer Reichweite ist.
Das israelische Militär gibt bekannt, dass es Ziele der Hisbollah in Beirut angreift
Am frühen Samstagmorgen teilte das israelische Militär mit, dass es Ziele der Hisbollah in der libanesischen Hauptstadt Beirut angreife. Ein Militärsprecher hatte zuvor die Bewohner der südlichen Vororte von Beirut aufgefordert, sich vor den Angriffen in Sicherheit zu bringen.
Völkerrecht und Israels Angriffe auf die Zivilbevölkerung und medizinsches Personal im Libanon
Ein zweiter israelischer Luftangriff auf Deir al-Zahrani in der Nähe von Nabatieh im Südlibanon zielte absichtlich auf Sanitäter der IHC, die gerade am Ort des ersten Angriffs eintrafen. Es gab mehrere Opfer.
Dieses Muster ist kein Zufall, sondern spiegelt eine wiederholte und zutiefst beunruhigende Taktik in modernen Konflikten wider: Doppelschläge werden eingesetzt, um Ersthelfer zu treffen und den menschlichen Schaden über die ursprüngliche Explosion hinaus zu maximieren. Dies stellt ein Kriegsverbrechen und einen schweren Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht dar, das medizinisches Personal und Rettungsteams ausdrücklich schützt.
Diejenigen ins Visier zu nehmen, die in den Untergang rennen, um Leben zu retten, ist nicht nur militärisch nicht zu rechtfertigen, sondern auch moralisch nicht zu verteidigen und ein Zeichen von Erschöpfung und Bankrott.
Die israelische Strategie hier ist Abschreckung durch Terror, mit dem Ziel, die Notfallmaßnahmen zu lähmen und das Leid der Zivilbevölkerung zu verschärfen. Quelle
10 Uhr 30:
Das US-Finanzministerium hat soeben den Verkauf von iranischem Rohöl für 30 Tage „genehmigt“
Der UN-Botschafter der USA kann sich darüber keinen Reim machen: „Wir werden dies vorübergehend einigen unserer Verbündeten wie Indien, Japan und anderen gestatten, damit die Strategie des Iran nicht aufgeht.“
Übersetzung: Der Iran hat die Meerenge blockiert. Die Preise sind in die Höhe geschossen. Jetzt bittet die USA Teheran, Öl zu verkaufen, um die Preise zu senken.

Großbritannien gibt grünes Licht für die Nutzung seiner Stützpunkte durch die USA
Nachdem er von Trump öffentlich dafür kritisiert wurde, in dessen Krieg gegen den Iran nicht genug zu unternehmen, scheint der britische Premierminister Keir Starmer dem Druck der USA nachgegeben zu haben. Großbritannien hat nun der Nutzung seiner Stützpunkte RAF Fairford und Diego Garcia – einem gemeinsamen Stützpunkt der USA und Großbritanniens im Indischen Ozean – durch die USA zugestimmt, um iranische Raketenstellungen anzugreifen, die Schiffe in der Straße von Hormus beschießen.
Als Reaktion darauf veröffentlichte der iranische Außenminister Abbas Araghchi auf X eine Warnung, dass Starmer „britische Leben in Gefahr bringe, indem er die Nutzung britischer Stützpunkte für Aggressionen gegen den Iran erlaube“.

Trumps Weiße Haus hat seine Argumente für einen Angriff auf den Iran unverhohlen plagiiert. Sein Manifest vom 2. März 2026 mit dem Titel „Das iranische Regimes jahrzehntelanger Terrorismus gegen amerikanische Bürger“ rühmt sich mit 44 sorgfältig ausgewählten Vorfällen, bei denen insgesamt 992 US-Bürger ums Leben kamen – diese Angaben wurden vollständig aus einem am 19. Juni 2025 veröffentlichten Forschungsbericht der Foundation for Defense of Democracies (FDD) von Tzvi Kahn übernommen.
Die Version des Weißen Hauses fügt eine eindeutige Zuschreibung hinzu und schreibt an einigen Stellen „vom Iran unterstützt“, während die FDD von „übernommener Verantwortung“ gesprochen hatte.
Pikantes Detail am Rande: In den 2000er Jahren war der Vater von Tucker Carlson Vize-Vorsitzer der FDD.
11 Uhr 00:
Iranische Drohnen zerstören neue kuwaitische und italienische Eurofighter auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali Al-Salem
Berichten aus verschiedenen Quellen zufolge hat das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden fünf Eurofighter auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali Al-Salem in Kuwait erfolgreich außer Gefecht gesetzt. Der Angriff soll drei Eurofighter der kuwaitischen Luftwaffe zerstört und zwei Eurofighter der italienischen Luftwaffe schwer beschädigt haben. Dies folgt auf die bestätigte Zerstörung einer MQ-9 Reaper-Aufklärungs- und Angriffsdrohne der italienischen Luftwaffe an derselben Einrichtung sowie auf Angriffe auf italienische Bodentruppen in Einrichtungen im Irak durch mit dem Iran verbündete irakische paramilitärische Gruppen. Diese Operationen haben Italiens oft übersehene, aber bedeutende Rolle bei der Unterstützung der von den USA geführten Operationen gegen Gegner des westlichen Blocks hervorgehoben, die in keinem Verhältnis zur militärischen Stärke und der Wirtschaftsgröße des südeuropäischen Staates standen.
Der Bericht bestätigt wieder, dass die alten europäischen Kolonialmächte es nicht lassen können in imerialistischen und kolonialistischen Kriegen mitzumischen: UK, Frankreich, Deutschland, Italien sind aktivst mit dabei.
14 Uhr 00:
Am 21. März, dem Tag führten die israelischen Besatzungstruppen mitten in der Nacht eine Reihe von Luftangriffen auf die südlichen Vororte von Beirut durch, nachdem sie zuvor mit einer Vertreibung gedroht hatten. Die Folgen waren verheerend. Ganze Häuserblocks wurden in Schutt und Asche gelegt, und die Gebäude standen in Flammen. Die Bomben und Flugezuge dafür werden von den USA bezahlt.
14 Uhr 15:
In Reaktion auf die Äußerung von Trump, die USA würden „eine Reduzierung unserer umfangreichen militärischen Bemühungen im Nahen Osten“ in Bezug auf den Iran in Erwägung ziehen, da man angeblich „sehr nahe daran sei, unsere Ziele zu erreichen“, erklärte ein hochrangiger iranischer Beamter gegenüber der ISNA, dass die Realität vor Ort das Gegenteil beweise. Der Beamte sagte: „Es gab keine nennenswerte Verringerung der US-Militäraktivitäten in der gesamten Region“, und betonte, dass „Trumps Worte über eine militärische Deeskalation nicht die Realität vor Ort widerspiegeln“.
Die IRGC gab bekannt, dass sie die 71. Welle der Operation „True Promise 4“ gestartet und superschwere Raketen auf die israelischen Gebiete sowie US-Stützpunkte in Kuwait, Saudi-Arabien und im Irak abgefeuert habe. In der Erklärung hieß es, dass Präzisionsschläge auf Tel Aviv und Rishon LeZion mit Raketen wie der „Emad“, der Mehrfachsprengkopf-Rakete „Qadr“ und Einweg-Drohnen durchgeführt worden seien.
Im Gespräch mit dem indischen Premierminister Narendra Modi bekräftigte der iranische Präsident Masoud Pezeshkian, dass der Iran „die Vorwürfe der USA zurückweise, die den Iran für die regionale Instabilität verantwortlich machen“. Er argumentierte, dass es „Israel ist, das den Libanon, den Gazastreifen, den Iran, den Irak, Katar und darüber hinaus angreift und terrorisiert“, und erklärte, dass die wiederholten Aggressionen der Besatzungsmacht die Region ins Chaos stürzen.
15 Uhr 30
Golfstaaten verlieren täglich 2 Milliarden US-Dollar an Einnahmen.
Wieder einmal bluten die Vasallen für das Imperium. Oguzhan Akyener, Präsident der TESPAM (Türkiye Enerji Stratejileri ve Politikaları Araştırma Merkezi/ Türkisches Zentrum für Energie-Strategien und -Politikforschung), erklärte, dass die kombinierten täglichen Verluste für die Golfstaaten auf rund 2,3 Mrd. US-Dollar geschätzt werden. Hinzu kommen Verluste aus fehlendem Tourismus, Importen und dadurch bedingt Schließung und Verlegung von Firmen. Abgesehen von den Wiederaufbaukosten der beschädigten oder zerstörten Anlagen. Und dabei wartet der Jemen noch auf die Eskalationsstufe, bei der das Land wie erklärt, in den Krieg eintritt, um die Einfahrt zum Roten Meer zu sperren.
Ich denke, die Golfmonarchien hatten sich einen Schutz durch den Petrodollar, die Militärbasen, Investitionen in den USA, Geldkonten dort und die diplomatische Unterwerfung unter Washington anders vorgestellt. Ob europäische Staaten wohl daraus lernen werden?
16 Uhr 15:
Palantirs KI-Tool „Maven“ wird zur bevorzugten Tötungs-App des Pentagons befördert. Palantirs „Maven Smart System“ (MSS), das den US-amerikanisch-israelischen Tötungsfeldzug im Iran vorangetrieben hat, wird nun laut Reuters als festes Betriebssystem für die US-Kriegsführung etabliert. Auch die deutsche Polizei verwendet Palantir-Software.
US-KI-Branche durch Heliumknappheit in Katar bedroht
Zusätzlich zu den Engpässen bei Öl und Düngemitteln droht den globalen Lieferketten nun ein erheblicher Rückgang der Heliumversorgung, da iranische Vergeltungsschläge die Produktion in Katar zum Erliegen bringen. Trotz Trumps wiederholt widerlegter Behauptungen über bedeutende Erfolge im Krieg gegen den Iran stellt die Heliumknappheit eine weitere direkte Bedrohung für die US-Wirtschaft dar. Der Golfstaat liefert derzeit etwa 30 % des weltweiten Heliums. Helium ist tief in zahlreichen wichtigen globalen Industriezweigen verankert: siehe diesen TKP Artikel zum Thema KI-Boom gefährdet durch Irankrieg der USA
Bild: Illustration eines X-Beitrags, der die Frage aufwirft, wie um Gottes Willen denn die US-Marines eine Landungsoperation durchführen sollen.
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21. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
20. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
19. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
18. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
17. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
16. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
15. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
14. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
13. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
12. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran
11. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran
10. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran
9. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran
8. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran
7. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran
6. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
5. Tag im Angriffskrieg Israels und der USA gegen den Iran
4. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran
3. Tag des Angriffskriegs gegen den Iran
2. Tag im Angriffskrieg gegen den Iran
Mal ein Beitrag für die Öl-„Fixierten“:
Die Diskussion um die angebliche Planlosigkeit der USA dürfte durch die aktuellen Wirtschaftszahlen beendet sein: der Dollar ist stark – im Moment.
So wie im Juni 2025 befindet sich der Dollar gerade auf einem Höhenflug, die USA haben im 2. Schritt den Markt zurückerobert (vorerst). Nach der Hilfe der Ukraine Russland auszubooten hat man nun auch die Rohstoffe der Golfstaaten unerreichbar gemacht. Das macht nun die USA zum Öl- und Gas-Exporteur #1 auf der Welt. (vorerst)
Und alle brauchen Dollar, um an Öl oder Gas zu kommen.
2025 war der Peak nur kurz, ein Peak eben. Danach wurde der generelle Trend sofort wieder aufgenommen: deutlich abwärts.
Wir werden sehen, wie schnell der Tropfen auf dem heißen Stein diesmal verdampft. Verdampfen wird er.
Und dann werden wir sehen, wie weit die USA noch gehen werden, um einen weiteren Tropfen zu generieren.
Diese Welt wird erst in Frieden leben, wenn man den USA all ihre milit. Möglichkeiten nimmt. Wird also noch eine Weile dauern.
Wie auch immer, die Welt wird nach dem Irankrieg eine andere sein! Zumindest können wir davon ausgehen, dass der Krieg eine erhebliche Auswirkung auf die Weltwirtschaft haben wird! Vielleicht auch eine politische. Eine weitere negative Auswirkung wird sein, dass unbemerkt in armen Ländern, Millionen an Hunger sterben werden, wegen steigender Lebensmittelpreise und der Verknappung von Lebensmitteln. Auch diese Opfer müssen den USA und Israel zugerechnet werden! Bei Covid waren es unglaubliche 40 Millionen Menschen mehr! Wieviele werden es diesmal sein, durch die Folgen dieses Krieges? Vermutlich mehr.
Ja eh. Zumindest bleibt die Hoffnung, dass ein nuklearer Winter den Klima-Spuk für alle Zeit beendet…..
Aber Sie haben natürlich völlig recht, die Welt wird sich drastisch ändern. Mal sehen wie viele „Monarchien“ des mittleren Ostens überleben, wenn sie nun – gegen die Meinung ihrer Bevölkerung – mit den USA in den Krieg ziehen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass die nächste islamische Revolution nicht nur einzelne Länder betreffen wird. Wenn viele der Scheichs so ticken, wie Scott Ritter sie neulich beschrieb, dann werden sie weder intellektuell in der Lage sein zu begreifen, was um sie herum geschieht, noch werden sie emotional fähig sein, die brodelnden Emotionen zu bewältigen. Ich denke viele von ihnen klammern sich jetzt nicht aus Angst vor dem Iran an die USA, sondern aus Angst vor den eigenen Bürgern.
Europa ist für all das ziemlich irrelevant. Das wird unsere neue Rolle sein, nachdem sich die Welt neu ausgerichtet haben wird.
Nur mal prinzipiell vorweg:
die Straße von Hormuz ist eine natürliche Meerenge – der Suez-Kanal wurde gebaut, muss gewartet und operiert werden (Schleusen etc)……
Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Danke für den Hinweis. Aber die Technikkosten für den Suezkanal betragen nur einen Bruchteil der eigentlichen Gebühren. Abgesehen davon fallen in anderen Fällen wie in der Türkei KEINE Technikkosten für Hebegeräte oder Bagger an. In allen Fällen überwiegen die Kosten für Sicherheit, Aufsicht, Organisation. Im Falle der Türkei z.B. werden die Gebühren begründet mit Dienstleistungen (Anhang I des Abkommens): Leuchtfeuer- und Navigationshilfen (Lighthouse/Light Dues) Rettungs- und Bergungsdienste (Rescue/Salvage Dues) Sanitäre/Hygiene-Kontrollen (Sanitary/Health Dues) – Der Iran argumentiert zusätzlich mit der Garantie der Sicherheit, sowie Kosten der Vermeidung von Umweltschäden und Schmuggel durch die Vielzahl der Schiffe.
Da der Iran den UNCLOS Vertrag nicht ratifiziert hat, und die Unterschrift unter der Bedingung erfolgte, dass die freie Durchfahrt NICHT für solche Länder gilt welche UNCLOS nicht beigetreten sind (also z.B. USA), ist völkerrechtlich ein solches Gesetz durchaus legitim. Ob es auf Dauer politisch durchsetzbar sein wird, so wie durch die Türkei, oder die USA und Kanada in anderen Fällen, ist eine andere Frage.
All das kommt bei einem gebauten Kanal auch dazu….
Entscheidet die Türkei auch willkürlich, wer passieren darf, oder werden da alle gleich behandelt?
Der wesentliche Punkt ist aber die Tatsache, dass man ein natürliches Gebilde nicht gleich behandeln kann, wie eine Investition in Baumaßnahmen, die erst diese Möglichkeit erschaffen. Oder darf der Bäcker nur so viel für sein Brot verlangen, um seine Kosten zu decken?
Es macht für mich zumindest also schon noch einen Unterschied, wofür man Gebühren einhebt und wie man sie begründet. Wenn ich etwas baue und betreibe, dann setze ich die Konditionen dafür fest, unter welchen Umständen Andere mein Bauwerk nutzen dürfen. Die Nutzungserlaubnis zu vergeben obliegt zunächst einmal mir.
Wenn Schifferl Kosten verursachen, wenn sie durch die Meerenge vor meiner Haustür schippern, dann kann ich natürlich auch Entschädigung verlangen – aber ich habe nicht einfach so das Recht zu bestimmen, wer diese Enge passieren darf.
Freilich werden Kanäle auch in internationales Recht eingebunden und die Machtposition des Besitzers beschränkt, freilich garantiert auch internationales Recht einem Iran, eine natürliche Meerenge für bestimmte Schiffe (temporär) zu blockieren usw.
Es bleiben aber dennoch 2 Paar Schuhe und der direkte Vergleich hinkt wie ein pensionierter Pirat mit Holzwurm.
Und wenn ich schon mal „hier“ bin, ich denke die Redaktion verwechselt hier noch etwas:
die USA haben keine Sanktionen gegen den Iran aufgehoben und ihn auch nicht gebeten, möglichst viel Öl zu verkaufen – der Wind weht von gegenüber… Man bereitet sich darauf vor, Irans Öltanker zu kapern und hat sich lediglich das „Recht“ gesichert, dieses Öl anschließend zu verhökern. Es geht dabei einzig um „konfisziertes“ Öl. Die USA versuchen sich als Retter der Wirtschaftswelt darzustellen, indem sie Öl unter den Armen verteilen – das sie vom Iran gestohlen haben (werden – so, wie sie es in Venezuela tun, in Syrien und anderswo). Hat zumindest der US-Finanzminister im TV-Interview so erklärt….(man schämt sich ja für gar nichts mehr)
Exkurs Gebühren:
Eine Gemeinde verrechnet Kanalgebühren für die (Zwangs-)Leistung Kanal. Und zwar von JEDEM Kanalbenützer. Sie darf nicht zB einige Nicht(korrekt)wähler (statt ihre Häuser an den Kanal anzuschließen) einfach in den Kanal werfen. Letzteres mag in manch Kommune noch immer still und ausnahmsweise passieren. Aufgabe des unabhängigen Journalisten ist es jedoch, weder unbotmäßige Wegelagerei noch das Kanalisieren des unbotmäßigen Wählers passieren zu lassen oder es gar zu propagieren.
@audiatur; Und was würde wohl eine Gemeinde mit Anwohnern machen, die Fremde beherbergen und ihnen dabei behilflich sind, den Bürgermeister zu ermorden und das Rathaus, die Schule und das Spital niederzubrennen? Gut, das wissen wir. Was wiederum würde die Gemeinde mit Kaufleuten machen, die von diesen Anwohnern Waren kaufen möchten, damit der Erlös auch der Beherbergung jener Fremder dienen kann?
Die Straße von Hormus gehört etwa je zur Hälfte Oman und Iran. Nur die iranische Seite ist offenbar tief genug für Tanker.