
Ukraine als großer Verlierer im Golfkrieg?
Der Golfkrieg stellt die Ukraine vor unmittelbare massive Probleme: Die Vorräte an Patriot-Abfangraketen werden rapide aufgebraucht. Das könnte die ukrainische Luftverteidigung schnell überfordern.
Irans Gegenreaktion auf die US-israelischen Angriffe setzt die Golfstaaten massiv unter Druck. Laut Selenskyj sind in nur drei Tagen im Iran-Konflikt mehr als 800 Patriot-Raketen verbraucht worden – mehr, als die Ukraine seit 2022 insgesamt erhalten hat. Ob die Angaben aus Kiew stimmen, lässt sich nicht unabhängig überprüfen. Trotzdem dürfte es einen Trend anzeigen.
Die Produktion von PAC-3-Raketen (ca. 550–600 pro Jahr bei Lockheed Martin) reicht schon lange nicht aus, um den Bedarf zu decken – geschweige denn Ukraine, die Golfstaaten und die USA gleichzeitig zu versorgen. Das liegt auch an der Veränderung des Krieges durch Drohnen.
Vor dem Iran-Krieg dürften US-Vorräte bei etwa 2000 Raketen; ein Großteil davon ist nun verbraucht oder gebunden. Diese Zahl basiert auf Schätzungen von Think Tanks wie dem Center for Strategic and International Studies (CSIS). Selenskyj warnte, dass ein langer Konflikt im Nahen Osten werde die Lieferungen an Kiew „zweifellos beeinträchtigen Er versucht, Tauschgeschäfte mit den Golfstaaten auszuhandeln: ukrainische Abfangdrohnen gegen Patriot-Raketen.
Russland dürfte das recht entspannt beobachten. Russland produziert monatlich 70–85 ballistische Raketen (z. B. Iskander-M, die softwareseitig modifiziert werden, um Abfangsysteme zu täuschen). Oft starten Angriffe mit günstigen Drohnen als Köder, gefolgt von teuren ballistischen Raketen. Mit dieser Taktik versucht man, teure Luftabwehr wie das Patriot-System zu überfordern und Vorräte zu erschöpfen.
Die Ukraine verfügt derzeit über weniger als ein Dutzend Patriot-Batterien (Schätzungen: 10–14). Das ist für Kiew schon jetzt unzureichend; man wünscht sich fast das Doppelte. Aktuell pausiert Russland größere Angriffswellen – vielleicht auch, um Kräfte für eine neue Offensive zu sammeln, sobald die ukrainischen Vorräte kritisch niedrig sind.
Nikolay Mitrokhin von der Universität Bremen warnt: Die Energieinfrastruktur der Ukraine liegt bald „serviert“ für Russland darnieder. Alternative Systeme wie das europäische SAMP/T oder IRIS-T helfen, stoßen aber an Grenzen gegen hochentwickelte russische Raketen. Während Russland und China sich weitgehend zurückhalten, profitiert Moskau indirekt von der Umleitung westlicher Ressourcen.
„Er versucht, Tauschgeschäfte mit den Golfstaaten auszuhandeln: ukrainische Abfangdrohnen gegen Patriot-Raketen.“
Das verstehe ich nicht. Wenn ich die heutigen Frühnachrichten im orwellschen rundfunk (wunderbare Wortschöpfung. Ich bin gespannt, wenn auch „Orwell“ der Senzur einheim fällt) richtig verstanden habe, wollte doch Trump von Selnski Patriot-Raketen. Und der hat zugesagt. Was ja auch seltsam ist. Da will S. ständig mehr Waffen und dann hat er für Trump ein paar Patriot-Raketen übrig? Und Trump, der nur eine bedingungslose Kapitulaton vom Iran akzeptieren würde, geniert sich nicht, bei S. Patriot-Raketen zu erbetteln?
wer das interview mit dem schneekönig gesehen hat , da fallen die augenscheinlichen immer stärker werdenden psychopathologischen züge selbst einem laien auf.
wenigstens fährt die beate regelmässig zu ihrem callboy nach kiew