
Wanted: die Entdecker der Viren?
Viren gelten seit mehr als einem Jahrhundert als Ursache der gefährlichsten Infektionskrankheiten. Eigentlich müssten deren Entdecker wie die Pioniere der Bakteriologie die Ruhmeshallen der Medizin bevölkern. Aber wer kennt schon einen Virenentdecker?
In der 125-jährigen Geschichte des Nobelpreises für Medizin wurde nur drei Mal die Identifizierung eines Virus für preiswürdig erachtet. Alle drei Preise erfolgten für höchst fragwürdige Zusammenhänge. 2008 erhielt Harald zur Hausen die Auszeichnung für seine unbewiesene Spekulation, dass Gebärmutterhalskrebs durch HP-Viren verursacht würde. Zeitgleich wurde Luc Montagnier (1932-2022) für das „HI-Virus“ als vermeintlicher Ursache von AIDS ausgezeichnet und 2020 dekorierte man drei Amerikaner für ein Hepatitis-C-Virus. In allen Fällen handelt es sich um Krankheiten, die weit mehr mit einem beeinträchtigten Immunsystem des betroffenen Organismus als einem Krankheitserreger zu tun haben. Luc Montagnier distanzierte sich am Ende seines Lebens von seiner Entdeckung.
Aber warum vergab man in den Jahrzehnten davor keinen Nobelpreis für die Viren der Pocken, Masern, „Polio“ oder der Tollwut? Seit spätestens 1939 standen den großen Forschungseinrichtungen Elektronenmikroskope zur Verfügung, die Viren sichtbar machen konnten wie früher konventionelle Mikroskope Bakterien. Die Erstbeschreibungen der Krankheitsbazillen gelten noch heute als Meilensteine der Medizin. Robert Koch & Co. werden in Lexika und Wikipedia als Wissenschaftsikonen geführt. Wieso fehlen deren virologische Pendants?
Phantom-Entdecker
Die KI liefert bei der Suche nach dem Entdecker des Pockenvirus den Namen „Edward Jenner“. Dieser hatte mit seinem „Kuhpocken“-Schwindel nur etwas mit Impfungen, aber nichts mit der Ursachenforschung zu tun. Pasteurs Tollwutvirus blieb ein Phantom. Das Poliovirus hat mit der „Polio“ bekanntlich keinen ursächlichen Zusammenhang.
Der amerikanische Virologe John Franklin Enders (1897-1985), der Masern- und Mumps-Viren erstmals „isoliert“ haben will, erhielt zwar 1954 einen Nobelpreis. Aber nicht für die Identifizierung der Viren, sondern für seine dubiose Kultivierungsmethode von Viren auf Affennieren, die über 100.000 Affen das Leben kostete. Frühere „Entdecker“ von Viren, die immer wieder durch Texte irrlichtern, haben vor der Ära des Elektronenmikroskops nur spekuliert, konnten aber gar nichts gesehen haben.
Phantom-Viren
Bis heute bedeutet für Virologen die „Isolierung“ eines Virus nicht, dass ein Virus identifiziert und seine Kausalität für eine Krankheit objektiviert wird! Eine bakterienfreie Lösung, die krank macht, genügt. Ob Gifte darin enthalten sind, wird gar nicht untersucht. So konnte „Polio“ 1906 zur Virenkrankheit erklärt werden. Die Häufung kindlicher Lähmungen im späten 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lassen sich aber durch den Einsatz von Pestiziden in Landwirtschaft und Sozialleben erklären. Polioviren waren eine Schutzbehauptung ohne Krankheitswert. (Mehr dazu in: „Gerd Reuther: Riskanter Schutz. 300 Jahre Immunisierungsversuche. Engelsdorfer Verlag)
Die Theorie von Viren als Verursachern von Krankheit bewegt sich auf dünnem Eis. Für manche der angeblich „viralen Krankheiten“ sind andere Ursachen wahrscheinlich oder gesichert. Das angeblich 1963 isolierte Masernvirus konnte bis heute trotz eines sechsstelligen Preisgeldes nicht bestätigt werden. Das Mumps-Virus ist ebenfalls ein Phantom geblieben. Elektronenmikroskopische Bilder, die angeblich die genannten Viren zeigen, sollten nicht als authentische Belege verkannt werden: man kann Strukturen ausmachen, deren Bedeutung für Gesundheit oder Krankheit unklar ist. Der Nachweis von „Viren“ bei einem Kranken beweist so wenig Kausalität wie Polizeiautos bei einem Unfall. So manche dieser Strukturen finden sich auch bei Gesunden oder sind die Folge von Krankheiten.
Die „Tollwut“ will man heute gar nicht mehr so nennen, sondern spricht nur noch von „Rabies“ oder „Hydrophobie“. Ein indirektes Eingeständnis, dass es sich um kein klar abgrenzbares Krankheitsbild handelt. In Nordamerika hätte man „Rabies“ durch Impfungen von Haustieren zurückdrängen können; in Europa sei bis auf Polen und Südosteuropa „Rabies“ durch Impfköder bei Wildtieren „ausgerottet“ worden. Kein Wunder, dass niemand „das Tollwutvirus“ entdecken konnte.
Das angeblich ausgerottete Menschenpockenvirus wirft mehr Fragen auf, als die Virologen erklären können. Im Bundesgesundheitsblatt (herausgegeben vom Robert Koch Institut) wird zugestanden: „Eine Differenzierung der verschiedenen Spezies innerhalb des Genus OPV [Orthopoxviren = Säugetierpocken] ist mit der EM [Elektronenmikroskopie] nicht möglich, da alle OPV die gleichen morphologischen Eigenschaften aufweisen.“i Obwohl sich auch noch die Symptome und Inkubationszeiten nicht oder nur gering unterscheiden, bestehen Virologen dennoch darauf, dass es sich um verschiedene Erreger handeln würde.
Impfpockenviren, MPox-, Variola- und „Kuhpocken“viren sind offenbar PCR-Test-Realitäten. Das gilt auch für andere Viren. Elektronenmikroskopische Bilddokumentationen scheinen für Virologen propagandistische Bedeutung zu haben. In der virologischen Praxis zählen nur obskure, manipulierbare und oft sehr indirekte Tests, die Unsichtbares zu erklären scheinen, wenn die Erklärung passt. Warum bestimmte gefährliche Viren, wie Ebola oder das Marburg-Virus, nur gelegentlich ganz lokal einen Auftritt hatten und sich im Gegensatz zu anderen Viren nie global verbreiten konnten, bleibt unbeantwortet.
Fazit
Viren als Krankheitsursachen erweisen sich nicht nur aufgrund der aktuellen Vorgänge um „Covid-19“, „MPox“ oder der „Vogelgrippe“ als virologische Phantome. Das Fehlen von Entdeckern in einer preishungrigen Zeit über 150 Jahre sollte zu denken geben.
i Mitteilungen des Arbeitskreises Blut des Bundesministeriums für Gesundheit: Orthopockenviren: Infektionen am Menschen. Bundesgesundheitsbl 2010; 53:957–72
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Radiologe, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er hat 8 Bücher veröffentlicht. Darunter „Heilung Nebensache. Eine kritische Geschichte der europäischen Medizin“, „Hauptsache krank?“ 300 Jahre Immunisierungsversuche.
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Bei Kennedy Junior die Geschichte von HIV bis HH6 oder Microplasmen lesen, um zu glauben, dass die Komplexität und Vielfalt, wie beim länger bekannten, beim sehr kleinem Objekt, nicht deshalb aufhört weil der Zugang durch viel teurere Apparate und aufwendigerer Forschung nicht mehr in Küche, Zimmer, Kabinett stattfindet und obendrein allseits beliebter Eliten bedarf deren „Resthirnkapazitäten“ normalen menschlichen Umgang sabotieren. Eine Bilderbuch- bis zum- Abwinken -Spezialisierung für das die für mich existierenden „Kleinigstkeiten“ am allerwenigsten können!
Mal ganz einfach und nett ausgedrückt!
…Mykoplasmen…..
HHV-6……..Herpesviren…..
Da werden Spike-Proteine gespritzt von Viren, die es gar nicht gibt. Es werden die Proteine der Viren, die es gar nicht gibt, sequenziert.
Spannend fände ich eine Diskussion darüber mit zB Dr. Bhakdi, Dr. Wodarg oder anderen relevanten Ärzten nund Virulogen.
Ohne Zweifel ein sehr umstrittenes Thema. Steve Kirsch hat 2022 eine ganze Reihe von umfangreichen Artikeln dazu gemacht. Auf Anhieb habe ich leider nur einen davon gefunden. https://kirschsubstack.com/p/is-there-a-virus-round-1?utm_source=publication-search
Vorwarnung: sehr umfangreich.
Kirschs Umfrage ergab, dass 50% der Befragten davon ausgehen, dass es Viren gibt, 30% sagen nein und 20% sind sich unsicher.
Nach meiner Kenntnis sagte Wolfgang Wodarg dazu in etwa: „Natürlich gibt es Viren. Aber man sollte nicht so viel Angst vor Ihnen haben. Sie gehören zum Leben und zur Evolution dazu. Ohne Viren würden wir heute immer noch Eier legen.“
Dr. Reuthers Artikel beinhaltet einige sinnvolle Feststellungen und einige, die ich für unzutreffend und irreführend halte. Wenn man sich den Fall Lanka im Detail ansieht, kann man zu dem Ergebnis kommen, dass das eine zweifelhafte Nummer seitens Lanka war. (Die geforderten Nachweise waren alle erbracht, aber sie standen halt nicht in EINER sondern in mehreren Arbeiten. Weshalb das Gericht entschied, die Anforderungen seien formal nicht erfüllt.)
Meine persönliche Anfrage im Büro von Herrn Lanka wurde zwar höflich beantwortet, aber nicht wirklich zielführend: „Wir schauen uns diese EM-Bilder gar nicht erst an, weil wir überzeugt davon sind, dass es keine Viren gibt.“
Tja, wenn es gar keine Viren gibt, auf was hat dann die Firma Moderna ein Patent? Ist das nicht ein Patent auf das SARS-Cov Virus?
Und wenn es gar keine Viren gibt, warum ist dann seit den kontaminierten Polio-Impfungen in den 1960er Jahren das cancerogene SV40-Virus in zunehmendem Maße ins menschliche Genom eingegangen? (wird also mitvererbt). Dasselbe SV40-Virus (bzw dessen Enhancerteil), der leider leider auch in den Plasmiden im Impfstoff nachgewiesen und abgelesen werden kann. Und dazu führt, dass die Geschlumpften umso heftiger das Spike-Protein produzieren.
Wer davon ausgeht, es gäbe gar keine Viren, braucht diesen Fragen natürlich nicht nach zu gehen.
Lesetipp zum SV40-Virus. „Dr. Mary’s monkey.“ Ein heftiger Thriller dessen Plot als zu unwahrscheinlich und zu konstruiert angesehen werden könnte, wäre es einfiktiver Text und kein Tatsachenbericht.
Dass es keine Viren gäbe schreibt Dr. Reuther nicht!
Die Zuordnung ist schwierig bis unmöglich. Die teils überholten koch
schen Postulate greifen bei Viren noch weniger.Auch bei größeren Erregern _ Manche Viren erreichen allerdings auch Bakteriengröße, _gehören die Zuordnung zur Krankheitsursache und die Berühmtheit von Koch oder Pasteur, aufs Abstellgleis!
Dem Milieu sollte der Vorzug gegeben werden. Milieus, die unter anderem keine große Erregerlasten, oder einseitig dominierende, um es mal anders zu nennen, Antigene zulassen.
Offenbar sind die Begriffe Viriom, Biom immer noch zu wenig verbreitet und durchdacht. Und zugehöriges Wissen zu wenig gelehrt und ausgeweitet.
Wirrologen sollten ihr Geld noch mehr bei Block Buster Horrorfilmen verdienen und mit Segen und besten Wünschen in diesem Milieu verbleiben.
Fazit:
Nicht, dass Dr. Stefan Lanka den ganzen Virus-Bullshit bereits zum Erbrechen durchgekaut hätte. Aber solange es keine Sau in den MSM und MAM sagt, sagt es kein Gerd Reuther, vermutlich weil ein Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther etwas anderes ist als ein ehemaliger Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther.
https://coronistan.blogspot.com/search?q=dr.+stefan+lanka+
Wenn wir einmal unterstellen, dass die Viren-Theorie auch nur ein „Modell“ ist, um bestimmte typische und/oder saisonale und/oder wiederkehrende und /oder teilweise epidemisch auftretende Krankheitsbilder bezüglich ihrer Ursache zu beschreiben, dann hat dieses „Modell“ zumindest solange seine Existenzberechtigung, bis es durch ein neues Modell abgelöst wird, das die Realität besser beschreibt.
Von diesem neuen (virenfreien?) Modell, das sich auf ALLE bisherigen „Virus“-Erkrankungen anwenden läßt, habe ich bis jetzt allerdings noch nichts Konkretes gehört.
Vielleicht kann Dr. Reuther in einem weiteren Beitrag einmal ganz speziell auf dieses neue Modell eingehen und anhand einiger konkreter Beispiele von bisherigen, typischen „Virus“-Erkrankungen die nun zugrundliegenden, neuen Pathomechanismen erklären.
Das wäre übrigens ganz im Sinne von Wissenschaft, den Wissenschaft ist NICHT der Besitz der Wahrheit, sondern die Suche nach ihr (die oft schrittweise über die Verbesserung existierender Modelle erfolgt)
Und (Zitat) „Warum bestimmte gefährliche Viren, wie Ebola oder das Marburg-Virus, nur gelegentlich ganz lokal einen Auftritt hatten und sich im Gegensatz zu anderen Viren nie global verbreiten konnten“, bleibt MITNICHTEN „unbeantwortet“, wenn man in Betracht zieht, dass diese Krankheiten sehr oft tödlich endeten.
Wenn man dann weiter in Betracht zieht, dass Viren im Allgemeinen LEBENDE Wirte zur Weiterverbreitung benötigen, könnte dieser Umstand durchaus erklären, warum „Ebola oder das Marburg-Virus (beide mit HOHER Letalität) nur gelegentlich ganz lokal einen Auftritt hatten und sich im Gegensatz zu anderen Viren nie global verbreiten konnten“.
Denn Verstorbene verbreiten nun mal keine Viren mehr über größere Territorien.