
Bulgarien fürchtet Treibstoffkrise
Bulgarien sorgt sich vor schweren Treibstoffausfällen aufgrund der kommenden antirussischen Sanktionen der USA. Die Regierung fürchtet deshalb noch mehr Zorn auf die EU innerhalb der Bevölkerung.
Tschechien, Ungarn und die Slowakei haben bereits EU-kritische Regierungen. In Rumänien wurde dieser Machtwechsel nur durch einen Staatsstreich verhindert. Das nächste Land, in dem die ultraunionistische Verwaltung kippen könnte, ist Bulgarien. EU-kritische Kräfte sind schon länger im Aufwind, es fehlte aber noch der entscheidende Auslöser für einen Regime-Change.
Mittlerweile warnt sogar das NATO-Leitmedium Politico vor der Entwicklung in Sofia. Auslöser sind die US-Sanktionen gegen Russland größte Ölproduzenten Rosneft und Lukoil. Bulgarien versucht hinter den Kulissen eine Ausnahmegenehmigung zu erwirken. Denn die Politik in Sofia fürchtet schwere Treibstoffknappheit – und mehr Zorn gegen die EU.
In Bulgarien befindet sich die Raffinerie Burgas, die Lukoil gehört und bis zu 80 Prozent des Kraftstoffs des Landes liefert. Bisher wurde die Anlage durch Schlupflöcher in den EU-Sanktionen in Verbindung gebracht. Die US-Sanktionen bedrohen jetzt aber den Betrieb akut.
Am 21. November starten die Sanktionen, die bulgarische Regierung befürchtet, dass die Raffinerie dann den Betrieb einstellen muss. Man fürchtet massive Treibstoffausfälle und heftige Proteste.
Sofia argumentiert gegenüber Washington, dass dies den Sturz der Regierung beschleunigen könnte und „pro-russische“ (eigentliche EU-kritische) Kräfte fördern könnte.
Julian Popov, ehemaliger bulgarischer Umweltminister und Senior Fellow beim Think Tank Strategic Perspectives, stimmte zu, dass die Regierung „nicht ausreichend vorbereitet“ sei und „keinen Notfallplan“ für den Ausstieg von Lukoil habe, sodass es wahrscheinlich zu Kraftstoffengpässen kommen werde, wenn keine Lösung gefunden werde.
Ilian Vasilev, ehemaliger bulgarischer Botschafter in Russland und derzeitiger Leiter der Beratungsfirma Innovative Energy Solutions, sagt: „Kein Grund zur Panik“. Man werde eine Lösung finden, „es gibt legitime und ernsthafte Interessen am Kauf der Lukoil-Vermögenswerte“. Bulgarien werde nicht anti-unionistisch kippen.
Bild „Lukoil as it should be spelled“ by sociate is licensed under CC BY-SA 2.0.
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Die werden nunmehr innerhalb der EU nach Öl bohren.
Oder mit Solarzellen Wasserstoff produzieren.
Oder Ölsande aus Kanada importieren, die in Bulgarien gewaschen und gereinigt werden.
Die EU wird sofort ein „Programm zur Beendigung von Erdölmangel“ installieren.
Es ist nicht mehr so lange, durchhalten, bis die Reduktionsmechanisnen wirken!
Nach der Nummer mit South Stream sollte den Bulgaren doch klar sein, was der EU für ein Laden ist.