
EU Angriff auf Altauto-Verkauf und Gebrauchtwagenbesitzer
Ein komplettes Verbot ist (noch) nicht beabsichtigt. Doch Brüssel plant, den privaten Verkauf von Gebrauchtwagen massiv zu erschweren. Der klassische Altautoverkauf könnte schneller Geschichte sein, als man denkt. Zudem werden auch Beschlagnahmungen von alten Autos möglich.
Der klassische Altautoverkauf, bei dem in die Jahre gekommene Autos, die kaum noch durch die TÜV-Überprüfung (oder in Österreich das „Pickerl“) kommen und aus der EU exportiert werden, steht im Visier von Brüssel. Die exportierten Autos fahren oft noch viele Jahre, sei es in Afrika, Asien oder in der europäischen Peripherie. Doch mit einer neuen Bürokratielawine aus Brüssel könnte das vorbei sein.
Gegen Altautos und Export
Die neue Altfahrzeug-Regulierung der EU-Kommission sieht vor, dass vor dem Verkauf ein Gutachten erstellt wird. Diese Überprüfung soll den Wert des Autos dokumentieren – erst dann darf es zum Verkauf angeboten werden. Dies ist Teil des sogenannten „digitalen Fahrzeug-Kreislaufpasses“, der jedes Auto lückenlos überwachbar machen soll. Privatpersonen müssen dann nachweisen können, dass das Fahrzeug in fahrbereitem Zustand veräußert wurde.
Wenn ein Auto also kein „Pickerl“ mehr bekommt, kann es nicht mehr so leicht zum Export verkauft werden. Autos ohne Straßenzulassung müssen einen Nachweis besitzen, dass sie wirtschaftlich noch zu reparieren sind. Das könnte den klassischen Altautoverkauf massiv erschweren.
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
Bis Jahresende soll dieses umfassende Gesetzespaket verabschiedet werden, 2026 soll es in Kraft treten. Die Absicht dahinter wird auch gar nicht verschleiert.
Der Focus schreibt etwa dazu:
„Man will vermeiden, dass schrottreife Fahrzeuge aus der EU herausgebracht werden, wie dies traditionell vielfach geschieht: Altautos, die bis nach Kasachstan oder Usbekistan verfrachtet werden, sind Brüssel ein Dorn im Auge. Auch wenn in solchen Ländern die nach europäischer Auffassung schrottreifen Mühlen wundersamerweise zu neuem Leben erweckt werden – und sei es, dass man aus zwei oder drei solcher Wracks ein fahrbereites Auto zusammenschweißt.
“Künftig wird beim Export von Fahrzeugen eine lückenlose Dokumentation der Lebenszeit des Autos (später auch von Motorrädern und Lastwagen etc.) verlangt, eine Bescheinigung, dass das Fahrzeug fahrbereit ist in Form eines Gutachtens, und weitere Belege. Die EU empfiehlt, den Startvorgang und die Tachostände während der Fahrt zu dokumentieren – am besten auf Video, aber Vorsicht: Das sollte lieber ein Beifahrer machen.“
Damit will man – so zumindest die Propaganda – das Klima schonen. Wie man der Umwelt nützt, wenn man Autos verschrottet, anstatt sie noch jahrelang zu fahren, steht freilich auf einem anderen Stern. Aber man verabschiedet schneller alte fossile Dieselmotoren und zwingt die Konsumenten schneller zum Neuwagenkauf. Immerhin wird man dafür sorgen, dass Autos noch verkauft werden können, solange sie eine TÜV-Überprüfung haben
Der Feldzug gegen alte Autos in der EU steckt noch in der Anfangsphase. Die Altauto-Richtlinie, die Ende 2025 umgesetzt wird, hat noch weitere Fallstricke für alte Autos und ihre Besitzer parat. So dürfte etwa auch eine Beschlagnahmung von alten Autos möglich werden-TKP hat darüber berichtet.
Bild „fort ist der Ford“ by Thomas Reincke is licensed under CC BY-SA 2.0.
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Zeitbombe Wiederverkaufswert von E-Autos
Panzer statt Autos: Déjà-vu bei VW
Der wahre Grund: Die alten Autos sind nicht verwanzt und ohne WLAN, sodass sie permanent funken, wohin du fährst und was du redest/telefonierst. Dazu war ja 5G notwendig. Man kann kein Sozialkreditsystem mit Oldtimern durchführen, beschränkte Kilometeranzahl, Verbot von längeren Fahrten, nur mehr zum Einkaufen, sonst Klima-Lockdown. Der Spurrillenassistent muss alles filmen und sekkiert dich mit Fehlalarmen. Das Tempo kann in modernen Autos gedrosselt werden, sie hben e-Call und all den Scheiß. Meins ist übrigens noch ohne WLAN. Ich habs mir knapp vor den letzten Schikanen gekauft. Es hat auch keinen Spurrillenassistenten und so kann ich relativ frei dahinbrausen damit. Und es ist noch nicht mal drei Jahre alt…:-)
Aber beim Leihwagen durfte ich diese tollen Einrichtungen erleben. So ein Schmarrn! Einmal meldete es, ich würde schlingern. Ich schrie sie an, sie solle Scheißen gehn. Mit Alexa habe ich auch schon viel geschrien, da sie mich regelm. auf der Autobahn sekkiert hat, indem sie mir völlig falsche Ergebnisse lieferte. Diese Beziehung habe ich nun beendet, denn das ist ja gefährlich.. Ich höre jetzt YT Music…:-)
Ja, deswegen will die EU alte Autos verschrotten, denn damit ist man frei und kann nicht überwacht und gegängelt werden…… Oaschlecha ;-)
Die Überregulierung in allen Bereichen ist ein Wesensmerkmal der EU. Es gibt nur einen Ausweg – den Austritt
Das dürfte eigentlich alle EU-Bürger betreffen und Autohändler sowieso.
Warum wählen die dann noch immer ihre eigenen Henker ???
Die Mehrzahl in Deutschland, vorallem West-Deutschland, hat schwarz gewählt und damit ein weiter so.
Fragen Sie mal einen solchen Wähler. Die wissen überhaupt nichts von dem, was ihre geliebten Parteien so treiben oder was die so alles die in Brüssel abstimmen! Die meisten Wähler haben nicht die geringste Ahnung!
@Glass Steagall Act
Und selbst wenn man es ihnen erklärt und Quellen vorlegt, sind das alles ja nur Verschwörungstheorien oder es wird einfach schon nicht so schlimm werden …
Der AUTOVERKAUF. Ein Geschäft, an dem bislang die EU außen vor war. Auto, iiiiiiihhhhh, Bargeld, iiiiiiihhhh, keine Konrolle, buuuuhhh…..
Leute, DAS WIRD GEÄNDERT und warum ??……Wegen des Klimas…😂🤣😂🤣…..Luft holen….😂🤣……
Angenommen, Moderna und Pfizer finden eine mRNA-Konfiguration, um die „Geimpften“ vor den Folgen des Klimawandels zu schützen, dann hätten sie kein Argument mehr gegen Autofahren und Schnitzelessen. Vielleicht sollte man’s fragen, vielleicht aber auch nicht, denn zu viele Widersprüche können Narzissten zu heftigen Wutausbrüchen reizen.
Zugleich baut ein Autohändler an der B124 im Mühlviertler eine neue Halle für seine Autos. Jedesmal, wenn ich daran vorbeiradle kommt mir in den Sinn, ob der Geschäftsführer vor lauter Geldzählen und Machtausüben wirklich nicht begreift, dass die Zeit des Individualverkehrs zuende geht oder ob der Kerl etwas weiß, was wir nicht wissen.
Einige werden sich noch an den neuen Regeln eine goldene Nase verdienen! Gewiefte Geschäftsleute finden immer einen Weg!
Bisher glaubte ich ja immer, Recycling sei umweltfreundlich, gebrauchte Dinge wiederzuverwerten sei moralisch einwandfrei. Tja, so kann man sich irren.
Wie der Midwestern Doctor (in einem anderen Zusammenhang) mal sagte: „whatever makes money is deemed ‚ethical‘.“