
Vor 80 Jahren wurde der Österreichische Gewerkschaftsbund gegründet
Am 15. April 1945 wurde der ÖGB gegründet. Die sowjetische Rote Armee hatte kurz davor die Truppen der SS und der Wehrmacht von Nazi-Deutschland im Raum Wien besiegt.
Die Kämpfe in und um Wien konnte die Rote Armee nach rund zwei Wochen Dauer am 14. April 1945 erfolgreich beenden. Der Krieg südlich der Donau dauerte nach der Befreiung von Wien noch bis zum 18. April an, nachdem die dorthin umgruppierte sowjetische 4. Gardearmee, unterstützt durch das 18. Panzerkorps, den Raum bis Sankt Pölten erobert hatte. Der Kampf um Alland im Wienerwald tobte weit länger, bis sich am 23. April die Front ins Triestingtal nach Altenmarkt und Hainfeld verlagert hatte.
Österreichische Patrioten machten sich daran die Institutionen des Landes sofort wieder zu reaktivieren und neu einzurichten.
Die Schnellsten dabei waren die Sozialisten. Am 14. April wurde im Wiener Rathaus die SPÖ neu gegründet. Am 17. April, also vor genau 80 Jahren folgte die ÖVP, die im Schottenstift neu gegründet wurde.
- Schubert, Dr. Dr. Christian(Autor)
Die Kommunisten kehrten aus Titos Partisanenarmee, aus dem Exil in Moskau oder aus KZs, so sie überlebt hatten, zurück und reaktivierten am 23. April mit im Land Verbliebenen die seit 1933 verbotene KPÖ.
Nach einem Vorbereitungstreffen am 13. April in 1070 Wien Kenyongasse gründeten am 15. April drei frühere Gewerkschaftsführer, der Christlichsoziale Lois Weinberger, der Sozialdemokrat Johann Böhm und der Kommunist Gottlieb Karl Fiala, den nicht parteigebundenen Gewerkschaftsbund.
Heute wird versucht gegen ein Gedenken der Ereignisse von 1945 mobil zu machen. Führend beteiligt sind Politiker in der EU-Kommission und im EU-Parlament. Der Verdacht, dass der dort anzutreffende Russenhass mit dem Verlust der Nazi zu tun hat, liegt nahe. So versuchen Politiker wie die Vizepräsidentin der EU-Kommission, der rechtsextremen Estin Kaja Kallas, Politiker von Nationen in der EU und die von Beitrittskandidaten an der Teilnahme bei der Sieges- und Gedenkfeier in Moskau zu hindern. US-Politiker wie Stephen Bryen orten bei den Esten generell ein „lückenhaftes, manche würden sagen kompromittierendes Verhalten bei der Unterstützung der Nazis“.
Ewald Judt, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Vor 80 Jahren wurde Wien durch russische Truppen von den Nazis befreit
Slowakei Premier Fico weist EU-Kommissarin Kallas wegen Anmaßung scharf zurecht
Estland versucht Russland zu provozieren
Estland schränkt Rechte der russischen Minderheit ein: Wahlrecht entzogen
Tucker Carlson: „Dieses Mädchen aus Estland. Ich meine sie würde Menschen töten.“
Wirkt jetzt auf mich so, als wäre der ÖGB eine direkte Nachfolge-Organisation der Natsis im neuen Kleid.
In der Coronazeit hörte man sehr wenig bis gar nichts von diesem Verein. Nicht einmal zur Impfdrangsalierung in den Betrieben durch den Arbeitgeber. Eine angemessene Vertretung um das Geld der Mitglieder, während dieser Zeit, fand nicht statt.
Die Mobilmachung von ÖGB-Funktionären gegen den Friedensforscher Ganser, lässt Parallelen zur Coronapolitik erkennen. Denn der Begriff „Verschwörungstheoretiker“ ist vielen noch ungut in Erinnerung. Und diese Wortwahl ist das Gegenteil von Demokratie und freier Meinungsäußerung.