
Zwang zur digitalen Identität: Neue Gruppe „IDAustria Eltern+Schüler“
EU und nationale Regierungen wollen allen Menschen eine digitale Identität verpassen. Dabei geht aber vor wie beim Impfzwang, es gibt keine direkte Verpflichtung, man kann halt seinen Beruf als Lehrer nicht ausüben oder die Schule nicht besuchen. Dagegen formiert sich immer mehr Widerstand.
So hat wurde eine Telegram Gruppe installiert, die zum Mitmachen aufruft: „Wenn du in deinem Umfeld Eltern mit Schülern hast, möchte ich dir explizit diese neue Gruppe zum Weiterleiten und Teilen an‘s Herz legen. Die Gruppe ist seriös und bestens geführt und bemüht sich um schlank gehaltene Botschaften, mit Konzentration auf das Wesentliche. Inhaber und Administration sind mir persönlich bekannt, deshalb erlaube ich mir diese persönliche Unterstützung.“
Worum geht‘s?
Zitat Administration: „Bitte informieren Sie sich und Ihre über 14-jährigen Töchter und Söhne ausführlich über die ID Austria, ihre Chancen und ihre Risiken und entscheiden sich erst dann für die analoge oder digitale Variante der educard.
Noch nicht verpflichtend ist die ID Austria für die „educard“. Die „edudigicard“ – der elektronische Schülerausweis jedoch – setzt eine Anmeldung zur ID Austria voraus. Schüler ab 14 Jahren können diese selbst beantragen und sind sich – wie die meisten Erwachsenen auch – nicht bewusst darüber, welche Risiken damit verbunden sind:
Probleme entstehen dadurch, dass in der ID Austria schrittweise immer mehr Daten verknüpft werden und an immer mehr Stellen – beruflich wie privat – dieselbe Authentifizierung verwendet wird.
Risiken zum Beispiel (aus der Datenschutzfolgenabschätzung zur ID Austria):
-
ID Austria als Infrastruktur, die von Regierungen missbraucht werden könnte
-
Eine große Motivation für Kriminelle, weil mit einmal Knacken einer ID sehr viel mehr erreicht werden kann, als wenn man einzelne Anwendungen hackt
-
Die Abhängigkeit von US-Infrastruktur – Google und Apple als börsennotierte gewinnorientierte Unternehmen – bei vielleicht lebenswichtigen Vorgängen.
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Gläserne Gesundheit durch die Hintertür
Der Zwang zur Nutzung der ID Austria wird ausgeweitet
„Die Abhängigkeit von US-Infrastruktur – Google und Apple als börsennotierte gewinnorientierte Unternehmen – bei vielleicht lebenswichtigen Vorgängen.“
Bis auf die App-Stores, in denen die jeweiligen Apps zur Verfügung gestellt werden um sie auf den SmartPhones für eine 2FA zu verwenden … gibt es noch weitere, weniger offensichtliche Abhängigkeiten?
Zumindest theoretisch könnte man eine 2FA auch mit SMS bewerkstelligen, aber auch da ist man von börsennotierten, gewinnorientierten Unternehmen wie América Móvil (A1) und Deutsche Telekom (magenta) abhängig.
Nach dem alten Prinzip „Teile und herrsche“, wird man sich auch zunutze machen, dass Schüler, die sich diesem „smarten“ Kram nicht unterwerfen, auch von Freunden und Mitschülern gehänselt und lächerlich gemacht werden. Und Lehrer, die sich wehren, werden von den Kollegen und Innen gemobbt… wie üblich.
„Schau nur, dieser Trottel lebt noch im Mittelalter…“. Kennen wir doch alles schon von Corona, wo man ohne Smartphone gar keine praktischen Spucktests machen konnte… und so weiter.
Oder wie der Spiegel es sinnbildlich formulierte – die Dummköpfe, die die Gentechnik nicht wollen, werden halt sterben müssen…weil sie die neuen supertollen Behandlungen nicht bekommen können, die uns künftig erst zu „richtigen Menschen“ machen.